Nancy A. Collins Der Todeskuss der Sonja Blue

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Inhaltsangabe zu „Der Todeskuss der Sonja Blue“ von Nancy A. Collins

Die Wächter der Anstalt Elysian Fields meiden die Zelle Nummer sieben - denn die Insassin, die dort den größten Teil des Tages nackt in der Zwangsjacke auf dem Boden kauert und alles und jeden mit der Tücke eines Raubtiers fixiert, ist nicht nur eine unglaubliche Schönheit, sondern auch eine gnadenlose Bestie. Der Wärter Kalish bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Bevor ihr die Flucht gelingt, trinkt Sonja sein Blut. Und sie weiß, was sie als nächstes tun wird - Rache nehmen an denen, die sie ins Irrenhaus gebracht haben, um sie aus dem Weg zu schaffen und ihren Verstand zu verbrennen. Am 3. August 1969 verschwand die Millionenerbin Denise Thorne. Am selben Tag wurde Sonja Blue auf dem Rücksitz eines Rolls Royce geboren, als Tochter eines Noblen und der Gosse. Töten macht sie an, und ihre Augen sind Fenster zur Hölle, dem Ort, wo einige ihrer besten Bekannten herkommen. Ihre Spurt zieht sich über den ganzen Erdball, durch Bars und Bordelle, während sie Jagd auf Pretender macht, jene Wesen, die sich von Menschenblut ernähren. Die Waffen, die sie dabei benutzt, sind die Waffen einer Frau: bedrohliche Eleganz, atemlose Erotik und unbändiger Haß.

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  • Rezension zu "Der Todeskuss der Sonja Blue" von Nancy A. Collins

    Der Todeskuss der Sonja Blue
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    23. March 2012 um 18:09

    Im Original heißt das Buch "Sunglasses after Dark", was auch gut gepasst hätte. Erinnert außerdem an Corey Harts Song "Sunglasses at night", ein Hit der 80er Jahre. Auch das Buch ist aus dem Jahr 1989. Der Festa-Verlag hat es dann 2006 auch in Deutschland veröffentlicht. Die Geschichte beginnt in einer Irrenanstalt. Heute würde man dazu wohl eher Sanatorium sagen oder Psychiatrische Klinik, das wäre politisch korrekt. ;-) In einer Zelle sitzt eine junge Frau, die unter dem Namen Sonja Blue dort registriert ist. Alles was der Pfleger Claude weiß, ist, dass sie äußerst gefährlich ist. Und sich in seine Träume und auch in deren der anderen Patienten schleicht. Und das sind keine schönen Träume, es geht um Blut, Gewalt und Tod. Eines Nachts gelingt Sonja die Flucht, sie bricht aus und nimmt Claude mit sich und lässt ihn bei sich wohnen. Er findet schließlich heraus, dass es sich bei Sonja in Wahrheit im die 1969 verschwundene Millionenerbin Denise Thorne handelt. Aber wie ist es möglich, dass sie zwanzig Jahre später immer noch genau so jung aussieht wie damals, als sie verschwand? In Rückblenden erzählt Sonja/Denise ihre Geschichte, wie sie auf brutale und gar nicht romantische Weise in London zum Vampir gemacht wurde und die nächsten zehn Jahre damit verbrachte, ihr Leben in den Griff zu kriegen und gleichzeitig immer auf der Suche war, den zu finden, der ihr das angetan hat und sie gegen ihren Willen verwandelte. Das Buch ist in unterschiedlichen Erzählperspektiven geschrieben: in der Ich-Version aus Sonjas Sicht, aus Claudes Sicht und auch aus Sicht von Catherine Wheele, einer medial begabten "Wunderheilerin", die von Denises Mutter engagiert wurde, ihre Tochter zu finden, obwohl doch alles dafür spricht, dass sie tot ist. Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht. Wie gesagt, es ist aus dem Jahr 1989 und damit vor diesem ganzen Twilight-Hype entstanden, was gut ist, denn so ist es keine schnulzige Vampirromanze geworden. Überhaupt ist die ganze Geschichte sehr blutig und brutal und sicher nichts für zart Besaitete. Teilweise mochte ich auch den Humor, besonders wenn in der ersten Person von Sonja erzählt wird. Trotzdem würde ich jetzt nicht sagen, dass mich das Buch vom Hocker gerissen hat. Auch das Ende ist nicht so ganz nach meinem Geschmack und letztendlich wird auch nicht wirklich geklärt, was Catherine Wheele eigentlich ist. Oder ich habe es nicht verstanden. ;-) Ich kann es aber trotzdem empfehlen, denn für zwischendurch ist es mit knapp 270 Seiten ganz okay.

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