Nancy Bilyeau Die Prophezeiung der Nonne

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Inhaltsangabe zu „Die Prophezeiung der Nonne“ von Nancy Bilyeau

Jetzt im TaschenbuchEngland 1538. Der Kampf zwischen Krone und Kirche bedroht das ganze Land. Joanna Stafford weiß, was es bedeutet, den Mächtigen des Landes in die Quere zu kommen. Nun findet sie sich im Zentrum einer Prophezeiung wieder, die eine Seherin in ihrem Beisein gemacht hat. Auch andere haben davon erfahren und verfolgen finstere Pläne ...

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  • Intrigen, Geheimnisse, ein historischer Roman mit fesselnder Handlung

    Die Prophezeiung der Nonne

    Lesegenuss

    26. January 2014 um 11:34

    Achtung Rezension enthält Zitate aus dem Buch: „Die Prophezeiung der Ninne“ ist die Fortsetzung der Geschichte, dem Leben von Joanna Stafford. Diese spielt zu Zeiten König Henry VIII, englischer Herrscher. Der König verlangt die Abschaffung aller Klöster. Ein Machtkampf zwischen Staat, sprich König und der Kirche fordert viele Opfer. England droht daran zu zerbrechen. Schon vor Jahren wurde eine Prophezeiung laut, und über Joanne, deren Kloster aufgelöst ist, denken viele, sie sei die Auserwählte. Zitat S. 271 Als hätte Bruder Edmund meine Gedanken gelesen, sagte er. „Ihr seid zu einer großen Aufgabe auserwählt worden. Aber nicht nur, weil Ihr aus vornehmer Familie stammt und das Gelübde der Dominikanerinnen abgelegt habt. Ihr seid auserwählt, weil Ihr die seid, die Ihr seid, Schwester Joanna. Ihr seid eine Frau wie keine andere. „ Wer geschichtlich sich an die Herrschaft von Henry VIII. erinnert, weiß um seine vielen Frauen. Lüsternd, erschreckend, und düster einserseits die Tudor-Zeit. Dem historischen Roman sind die mit Sorgfalt geführten Recherchen. Es ist ihr ebenfalls gut gelungen, geschichtliche Hintergründe, Machtspiele, Intrigen und Hass in klarer Ausdrucksform und gut gewählten Worten lebendig zu vermitteln. Dass Joanna eine Schlüsselrolle spielt, sich gegen den König zu stellen, seine Glaubensumkehr und diese Macht auf sein Volk auszuüben, steht außer Frage. Oft genug waren es Frauen, die in der Geschichte eine Hauptrolle spielten. Joanna muss mit drei Sehern sprechen, um das Rätsel der Prophezeiung zu lösen. Das aber könnte am Ende auch ihren Tod bedeuten. Joannas Reise führt sie auch nach Flandern, und dort trifft sie auf Nostradamus. Zitat S. 426 Ein magerer Mann mit einem struppigen braunen Bart saß auf der Holzbank, die Hände im Schoß. Er blickte zuerst Jacquard an und dann mich, als er aufstand. „Joanna Stafford“, sagte Jacquard, „das ist Mich de Nostredame – Nostradamus.“ „Die Prophezeiung der Nonne“ wird erzählt in der Ich-Form von Joanna. Die hauptsächlichen Charakteren der Handlung sind gut beschrieben und der Einblick in diese historische Zeit glaubwürdig niedergeschrieben. Wer sich für Geschichte interessiert und gern historische Romane liest, ist bei diesem Roman bestens aufgehoben. Fazit: Ein gelungener historischer Roman, allerdings keine leichte Lektüre. Doch für Liebhaber dieses Genre sehr empfehlenswert.

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  • Schweigen ist Gold

    Die Prophezeiung der Nonne

    BettinaR87

    05. January 2014 um 13:14

    England zu Zeiten Henry VIII. Die Ordensschwester Joanna entstammt königlichen Geblüts. In ihrer Jugend wird sie mit einer Prophezeiung konfrontiert, die sie aus irgendeinem Grund verschreckt. Die zusätzlichen beiden Teile der Prophezeiung möchte sie also meiden, so es nur geht. Obwohl sie sich vermutlich als Ordensschwester dem Willen Gottes anvertrauen sollte. Aber nein, Madame zickt. Wird dann zum anhören der zweiten Prophezeiung gezwungen und dann geht natürlich alles seinen Lauf, beziehungsweise den Bach runter. ... ich habe das Buch nach etwa 150 Seiten abgebrochen. In der Gesamtbetrachtung ist es einfach nicht schlüssig! Es beginnt mit Details: Wenn ein englischer Edelmann eine spanische Hofdame heiratet, nennen sie ihr Kind garantiert nicht GERTRUDE. Aber die Inkonsistenz in Adeltstiteln und Namen geht noch weiter. Wenn wir im England von Henry 8. lesen, dann sollten alle Namen entweder englisch oder eingedeutscht sein, ebenso die Adelstitel. Aber eine Lady Maria wenn von Mary Tudor die Rede ist? Entweder den deutschen Adelstitel oder eben Mary statt Maria. Außerdem ist von einer Marquise die Rede. Eine Marquise ist die Ehefrau eines (auf deutsch) Markgrafen. Der englische Begriff dafür wäre margrave/ margravine. Wir haben also einen französischen Adelstitel bei einer Spanierin und einem Engländer. Viel mehr Europa geht nicht, ruiniert aber die Story. Die Hauptperson ist reichlich naiv bis hin zu dumm. Es ist eine Sache, aus Überzeugung für etwas zu kämpfen, aber den Schergen des Königs entgegen zu treten, die zur Hinrichtung führen sollen und zu erwarten, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst ist... hirnrissig. Das hätte damals niemand mitgemacht. Trotzdem wird natürlich alles gut und das macht vor allem einfach keinen Spaß. Die Hauptperson ist vollkommen uninteressant, von daher macht es nicht einmal Spaß, sie nicht leiden zu können. Klingt das verwirrend? Vielleicht sollte ich damit schließen, dass ich historische Romane liebe, aber seit Jahren nicht ein Buch abgebrochen habe. Bis jetzt. Nichtstun ist süßer.

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