Nancy Farmer Das Skorpionenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Skorpionenhaus“ von Nancy Farmer

Matt ist ein Klon. In Nancy Farmers erschreckender Zukunftsvision werden Menschen durch Implantate zu Arbeitsmaschinen umfunktioniert, Klone dienen als Organ- Ersatzteillager. Matts genetischer Vater ist der mächtige Drogenbaron El Patrón. Als dessen Herz schwächer wird, geht es um Matts Leben. Die Autorin hat einen charismatischen, verletzlichen Helden geschaffen - und einen atemberaubenden Science-Fiction- Roman über Freundschaft und Verlust, Menschenwürde und Verantwortung.

Musste mich erst auf dieses Thema einlassen. Geschichte hat sich im Verlauf gesteigert.

— DieMonotonie
DieMonotonie

Ein Buch über Freundschaft und Menschlichkeit, welches durch die tollen Charakterdarstellungen besticht

— _Schneeflocke_
_Schneeflocke_

Der Anfang war etwas gewöhnungsbedürftig und man konnte sich schwer in das Buch hineinversetzen, aber dennnoch eine tolle Geschichte.

— Haneka
Haneka

Nicht wirklich spannend, aber dennoch sehr berührend

— Aglaya
Aglaya

Auch wenn es eine Weile her ist, dass ich's gelesen habe: Es ist als sehr, sehr gutes Jugendbuch in Erinnerung geblieben!

— katha_strophe
katha_strophe

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  • Das Skorpionenhaus

    Das Skorpionenhaus
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:45

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/07/23/gelesen-nancy-farmer-das-skorpionenhaus/

  • Das Skorpionenhaus

    Das Skorpionenhaus
    FabAusten

    FabAusten

    Matt lebt zusammen mit seiner Ziehmutter Celia isoliert in einem kleinen Haus zwischen Mohnfeldern. Tagsüber lässt sie ihn allein, um im Herrenhaus zu arbeiten und verbietet ihm, das Haus zu verlassen. Von weitem sieht er den Arbeitern dabei zu wie sie die Mohnsamen ernten oder er schaut Fernsehen. Er weiß nicht, warum er nicht hinaus darf oder wo seine Eltern sind. Eines Tages wird das Häuschen entdeckt und Ereignisse in Gang gesetzt, die sein Leben vollkommen umkrempeln. Er wird auf die prunkvolle Ranch von El Patrón, dem Besitzer all der Mohnfelder, gebracht. Er ist das Oberhaupt der Familie Alacrán und der mächtigste Drogenbaron des Landes Opium. Außerdem ist er sehr alt und sehr gebrechlich. Und er hat ihn als seine Kopie erschaffen lassen. Das heißt, dass Matt ein Klon ist und schnell lernt er, wie sehr Klone verabscheut werden. Aber auch wie die Ranch und die Familie Alacrán funktionieren. Dass die Migits Menschen und Tiere sind, die durch Implantate zu willenlosen Maschinen gemacht werden. Und dass er nur wenigen trauen kann. Als El Patrón trotz aller Gegenmaßnahmen stirbt, ändert sich Matts Leben noch einmal auf dramatische Weise. Nicht nur seine Zukunft und die seiner Lieben hängt nun ganz allein von ihm ab. Der Schauplatz liegt in der Zukunft und umfasst das Grenzgebiet von Mexiko und den USA. Dies ist eine sehr interessante und für eine Dystopie ungewöhnliche Wahl. Es gibt zwei Handlungsstränge und zwar das Leben auf El Patróns Ranch und Matts Erlebnissen im angrenzenden Staat Aztlán. Obwohl der zweite Handlungsstrang etwas weniger überzeugt, schreitet die gesamte Handlung stetig voran und wartet mit allerhand unvorhersehbaren Entwicklungen auf. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des Protagonisten, so dass sein Kenntnisstand mit dem des Lesers identisch ist. Manchmal kann er sich Zusammenhänge schneller als Matt erschließen, doch dieser ist auch sehr abgeschieden aufgewachsen und daher ein wenig naiv in manchen Dingen. Da die übrigen Figuren folglich durch Matts Augen wahrgenommen werden, bleiben sie ein wenig auf Distanz. Der Leser teilt seine Sympathien oder Antipathien zu ihnen. Gemeinsam mit Matt erkundet er die Umgebung und versucht sich ebenso einen Reim auf die Ereignisse zu machen. Nancy Farmers Sprachstil ist leichtverständlich, aber nichtsdestotrotz sehr reich und prägnant. Aktuelle Probleme wie der Flüchtlingsstrom oder der Drogenhandel werden ebenso aufgegriffen wie ethische Fragen. Diese betreffen den Umgang mit Macht, geklonte Menschen, die Schaffung von Sklaven, das Ausschöpfen medizinischer Möglichkeiten, das Wesen von Familie und Freundschaft. Die Autorin schafft es auf raffinierte Weise, all dies mit einer spannenden und trotz aller futuristischer Ideen glaubwürdigen Handlung zu verknüpfen. Das Skorpionenhaus ist nicht nur für Jugendliche ein wirklich ungewöhnlicher und fesselnder Roman. Er beleuchtet viele Bereiche des menschlichen Tuns und hinterfragt sie kritisch, vernachlässigt aber niemals die Spannung. Es handelt sich nicht um eine 08/15-Dystopie, die mit den immer gleichen Zutaten aufwartet. Vielmehr bietet Das Skorpionenhaus eine neue Variante, die zu überraschen weiß.

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    • 4
    Arun

    Arun

    20. May 2015 um 12:52
  • Das Land Opium

    Das Skorpionenhaus
    Aglaya

    Aglaya

    20. November 2014 um 12:22

    „Das Skorpionenhaus“ erzählt die Geschichte von Matt bis zu seinem 14. Lebensjahr. Es dauert lange, bis Matt bemerkt, dass er anders ist als alle anderen: er ist ein Klon. Den schrecklichen Grund seiner Existenz erfährt er erst Jahre später.   Die Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten Matt erzählt. Was dieser nicht sieht, hört oder fühlt wird auch dem Leser nicht mitgeteilt. Dieser kann jedoch aufgrund der mitgeteilten Informationen seine Schlüsse wohl schneller ziehen als der oft etwas begriffsstutzige Matt (was aber nicht an seiner Intelligenz, sondern an der nur rudimentären Bildung liegt). Die Autorin verzichtet dabei auf grosse Emotionen, der Erzählstil wirkt eher kühl, fast dokumentarisch. Trotz der kühlen Erzählweise hat mich „Das Skorpionenhaus“ emotional sehr berührt. Die Geschichte spielt in der Zukunft, und während des Lesens war ich froh, eine solche wohl nicht mehr erleben zu müssen. Die Menschen sind ja schon heute nicht sehr freundlich im Umgang miteinander, aber was in dem Roman geschildert wird erinnert mehr an das 18. Jahrhundert als an die heutige Zeit (damals war es ja alles andere als besser als heute). Eine kleine Detailfrage hat sich mir beim Lesen jedoch gestellt: Matt ist wie erwähnt ein Klon. In der Geschichte teilt er mit seiner „Vorlage“ nicht nur die DNA (ist ja logisch) sondern auch die Fingerabdrücke. Diese sind jedoch nicht genetisch vorgegeben, sondern entstehen während dem Wachstum im Uterus nach Zufallsprinzip (darum haben auch eineiige Zwillinge unterschiedliche Fingerabdrücke). Seine Fingerabdrücke müssten darum ja eigentlich auch einzigartig sein… Eine Bewertung fällt mir hier sehr schwer. Fand ich das Buch spannend? Eigentlich nicht wirklich. Werde ich es später nochmals lesen? Höchstwahrscheinlich nicht. Dies spricht eigentlich für eine schlechte Wertung. Andererseits hat mich das Buch wie erwähnt sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Aufgrund meiner Unentschlossenheit vergebe ich die Mittelwertung, drei Sterne.

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  • Rezension zu "Das Skorpionenhaus" von Nancy Farmer

    Das Skorpionenhaus
    Dubhe

    Dubhe

    16. August 2011 um 23:40

    Der junge Matt ist nicht normal, denn ein Schriftzug ziert seinen Fuß, der ihn als Eigentum einer Familie kennzeichnet. Er denkt, dies ist normal, damit amn nicht verloren ginge, doch ihm wurde nur ein Märchen erzählt, denn Matt ist ein Klon des reichen alten Mannes, dem ein eigener kleiner Staat gehört, in dem er Flüchlingen, die man erwischt, einen Chip einpflanzt und sie so zu willigen Arbeitern macht. Dieser alte Mann will Matt jedoch nciht aufziehen, sondern ihn als Spender benützen, wie so viele Klone vor Matt. Und dann wird es Matt ziemlich gefärlich und er sieht sich einem Verrat und einer Intrige gegenüber, sodass er fliehen muss. Doch kann er den kleinen Staat zum Guten verändern? . Genau wie "Drachenreiter" hat mich dieses Buch von Anfang an begeistert. Diese Idee ist mir noch nie untergekommen und ich finde sie genial. Ein ideales Buch für 12 Jährige, doch man kann dieses Buch mit jedem Alter lesen.

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  • Rezension zu "Das Skorpionenhaus" von Nancy Farmer

    Das Skorpionenhaus
    Munro

    Munro

    12. February 2011 um 13:32

    Dieser Zukunftsroman, der von einem Klon berichtet der in eine dunklen Welt geboren wird und dort ums überleben kämpft ist mir ans Herz gewachsen. Nancy Farmer hat hier eine unheimliche Dystopie (Anti-Utopie) erschaffen ,der nicht nur für Jugendliche interessant sein könnte. Absolut empfehlenswert ,nicht nur für Fantasyliebhaber !

  • Rezension zu "Das Skorpionenhaus" von Nancy Farmer

    Das Skorpionenhaus
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    26. August 2010 um 10:54

    Hier wird das Leben des jungen Matt geschildert, der in der Zukunft geboren wird und mit großen Verlusten, Menschenwürde, Organhandel, Manipulation und Intrigen zu kämfen hat. Die Handlung ist spannend erzählt, die Landschaften großartig beschrieben, die efühle des Jungen einzigartig geschildert. Sehr empfehelnswert!

  • Rezension zu "Das Skorpionenhaus" von Nancy Farmer

    Das Skorpionenhaus
    Ajatar

    Ajatar

    27. July 2007 um 15:27

    Matt glaubt das er ein ganz normaler Junge ist, doch dann muss er erfahren das er der Klon des reichen und einflussreichen El Patron ist. Bei ihm wurde jedoch nicht wie üblich der Verstand zerstört. Erst glaubt Matt, das El Patron ihn als Sohn geschaffen hat, aber bald findet er heraus, dass er ihm lediglich als lebendiges Ersatzteillager dienen soll, falls bei ihm die Organe versagen. Nun beginnt die Flucht und El Patron ist nicht sein einziges Problem, denn wenn die falschen Menschen erfahren das er ein Klon ist, ist er dem Tod geweiht...

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