Nancy French

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

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Kämpfer des Himmels

Kämpfer des Himmels

 (5)
Erschienen am 01.01.2014

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Rezension zu "Kämpfer des Himmels" von Nancy French

Glaube lebt dank kommunistischer Partei
Buchperlentauchervor 4 Jahren

Was Bob Fu erlebt, erinnert etwas an einen James Bond-Film. Tote oder 
Schießereien gibt es nicht, aber dafür ein sehr abenteuerliches Leben eines Christen in China. Bob Fu ist einer der Anführer der Protestbewegung die zum Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens führen. Immer wieder bedroht und verfolgt von der Polizei, findet er Inseln mitten im Auge des Orkans. 

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Rezension zu "Kämpfer des Himmels" von Nancy French

Aufrüttelnd.
Carigosvor 5 Jahren

Der Titel an sich hat schon etwas Provokantes und lässt darauf schließen, dass es sich um die Biographie eines religiösen Fanatikers handelt. Was in gewisser Weise auch stimmt - nur, dass Bob Fu sich nicht irdischer Waffen bedient, sondern auf die Kraft des Herrn baut, um die gute Botschaft des Evangeliums und ein Stück Menschenwürde und Religionsfreiheit nach China zu bringen.

INHALT:

Bob Fu wächst in den ärmlichen Verhältnissen der chinesischen Provinz heran. Da er das Elend in seiner Familie und in seinem Dorf insbesondere der Armut zuschiebt, tut er alles dafür, um an die Universität gehen zu können und durch einen angesehenen Beruf an Geld zu kommen. Im gleichen Zuge träumt er von Macht, um auf die politische Situation unter Mao positiv Einfluss nehmen zu können. Er geht zunächst recht naiv und erfolgreich an die Sache heran - bis zu den Studentenprotesten auf dem Platz des himmlischen Friedens, bei der zahlreiche Studenten durch die Hand der Kommunisten das Leben verlieren.

Als großer Anstifter der Proteste wird er, zurück an der Uni, gedemütigt und unter Beobachtung gestellt. In dieser Zeit denkt er über Selbstmord und Rache an seinen Verrätern nach.
Gerade in diese Situation hinein erfährt er Liebe Gottes und den Frieden, den er durch Jesus mit ihm haben kann. Sein neuer Glaube schenkt ihm Freude und Hoffnung - bringt aber auch vermehrt Gefahren mit sich.

In diesem Buch erzählt er, wie sich die Gemeinde Gottes in China rasant ausgebreitet hat, aber wie viel Leid und Folter sie ertragen musste und immernoch muss.

ZITATE:

"Wir saßen schweigend da, und mein Kreuz pochte vor Schmerzen. Aber trotz der Schmerzen spürte ich eine solche Dankbarkeit gegenüber Gott, dass ich Lust hatte zu singen. Also gut. Ich räusperte mich und fing an, ein Lied aus meiner Zeit in der Untergrundkirche zu singen. "Hab Dank von Herzen, Herr", begann ich leise." (Bob Fu im Gefängnis)

MEINUNG:

Die Biographie von Bob Fu ist inhaltlich etwas ganz Besonderes:

1. Sie rüttelt die westliche Welt, die einen "Wohlstandsglauben" lebt, auf.

Wie oft beschäftigen sich die Christen hierzulanden mit verfolgten Christen in aller Welt? Was können wir tun? Bob Fu appeliert am Ende seinen Buches an seine Leser. Wir können für unsere leidenden Glaubensgeschwister einstehen - sei es nur im Kleinen. Meiner Meinung nach können wir uns vor allem ein Beispiel an ihnen nehmen (s. Punkt 2).

2. Sie zeigt uns, welche Wirkung die "einfache" Botschaft des Evangeliums haben kann und was wahrer Gottesdienst bedeutet.

Mir hat dieses Buch wieder gezeigt, dass die Botschaft des Evangeliums nicht in Watte gepackt werden muss, damit andere sie besser akzeptieren und verstehen. Während der Erweckungsbewegung in China kamen die Menschen durch klare Worte zum Glauben und entwickelten wie von selbst einen Hunger nach mehr. Sie trafen sich in kleinen und geheimen Gruppen zum Bibelstudium und zu Gottesdiensten, die sehr einfach gestaltet waren. Aber daraus zogen die jungen Christen alles, was ihnen als "geistliche Waffenrüstung"  für Zeiten der Folterung und Freiheitsberaubung dienen konnte. Da wurde nicht über verschiedene Musikstile, Gemeindestrukturen oder sonstige Nebensächlichkeiten diskutiert, sondern man machte sich Gedanken darüber, wie die jungen Christen zu "fester Nahrung" kommen können - was diesen wiederum dazu verhalf, sich als Leiter und Hirten einzusetzen. Obwohl es wenige Bibeln im Land gab und diese als gefährliche Literatur eingestuft wurde, kämpfte man dafür, dass das Wort Gottes unter die Menschen kam. Wenn ich das jetzt mit dem "Heute" in unseren Gefilden vergleiche, bin ich zutiefst traurig. Hier gibt es Bibeln in allen Formen und Farben zu erwerben, aber viele Menschen treten das Wort Gottes lieber mit Füßen und genießen ihren Wohlstand bzw. ihre "anderen" Zugänge zu Gott.

Bob Fu schreibt in einem sehr angenehmen Stil, malt dabei ein rundes Bild und erwähnt gleichzeitig viele interessante Details. Zum einen was sein Privatleben angeht, zum anderen was die Methoden der Staatsgewalt angeht. Er beschönigt nichts. In Bezug auf sein Privatleben erzählt er von den Schwierigkeiten im familiären Bereich und schildert seine Zerrissenheit. Er beschreibt z.B. den Zwiespalt, in dem er steckt, vor allem in Bezug auf sein Zeitmanagement. Besonders fasziniert hat mich seine Frau Heidi, eine intelligente und studierte Frau, die ihrem berufenen Mann mit aller Kraft den Rücken freihält. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.
Seine Ausführungen zu den brutalen Methoden der chinesischen Staatsgewalt sind schlicht schockierend. Man kann kaum glauben, dass sich solche Szenen angeblich heute noch so abspielen.

Hin und wieder ist die Sprache etwas holprig, was entweder am Autor selbst liegt oder aber an der Übersetzung, was aber kaum störte. Eine Biographie muss nicht vorrangig einem sprachlichen Anspruch genügen.

Zum Ende hin flachte die Spannung leider ein wenig ab. Aber man erhält noch viele brauchbare Informationen über die von Bob Fu ins Leben gerufene Organisation "China Aid" (, von der ich leider noch nicht vorher gehört habe). Anhand vieler menschlicher Beispiele zeigt Fu auf, dass das Elend in Bezug auf Religionsfreiheit in China noch lange nicht besiegt ist - auch wenn es nach außen hin anders scheint.

FAZIT:

Ein aufrüttelndes Buch! Es macht nicht nur auf das Leid der verfolgten Christen in China aufmerksam, sondern hinterfragt in gewisser Hinsicht auch uns "westlichen" Christen. Was ist uns wirklich wichtig?

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rschrs avatar

Rezension zu "Kämpfer des Himmels" von Nancy French

Empfehlenswert!
rschrvor 5 Jahren

Ein gefährliches Doppelleben – das führen Bob Fu und seine Frau Heidi seit sie sich als Studenten für Jesus entschieden haben.


Bob Fu wächst als jüngstes Mitglied einer armen Familie in einem chinesischen Dorf auf. Als er bei einer Filmvorführung im Dorf wegen seiner ärmlichen Kleidung von den anderen Jungen gehänselt wird, fasst er einen folgenreichen Entschluss: er würde zur Schule gehen, einen guten Abschluss machen und mit genügend Geld und Einfluss seine Familie versorgen. Dieser Plan geht auf und Bob legt trotz seiner Verhältnisse eine erfolgreiche Schullaufbahn zurück. Doch dann nimmt er an der Universität zusammen mit seiner Freundin Heidi an Studentenprotesten teil und wird als Verräter unter Bewachung gestellt.


Als er beschließt sich das Leben zu nehmen, gibt ihm ein Mitstudent die Biografie eines ehemaligen Opiumsüchtigen zu lesen. Dieses Buch eines Mannes, der sich bekehrt hat, berührt Bob zutiefst und er findet zum Glauben an Jesus. Er ist Feuer und Flamme für Gott und möchte jedem von der Guten Nachricht erzählen. Als auch Heidi sich bekehrt, beginnen die beiden im Untergrund ein Bibelseminar. Doch das ist mehr als gefährlich...


Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und ich habe es trotz der über 300 Seiten in nur zwei Tagen durchgelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich jemals so mutig für Gott hätte einstehen können?


Eine uneingeschränkte Empfehlung dieses sehr aktuellen Lebensberichtes von mir!

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar


Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Brunnen-Verlag stellt zwei Leseexemplare des gerade neu erschienenen Lebensberichts „Kämpfer des Himmels" von Bob-Fu/Nancy French zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.





Zum Inhalt:

Bob Fu wächst in einer bitterarmen Familie auf dem Land auf. Aber er will Karriere machen und schafft den Sprung bis auf die Universität.
1989 beteiligt er sich an den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Zurück auf der Uni wird er abgestraft. In der Zeit der tiefsten Demütigung und Verzweiflung findet er zum Glauben an Jesus. Auch seine große Liebe findet zum Glauben - wie viele andere Studenten, denen er das Evangelium begeistert weitergibt.
Als Englischlehrer an einer Parteischule in Peking und Gründer eines Untergrund-Bibelseminars für Leiter von Hausgemeinden führt Fu ein aufregendes Doppelleben. Aber er wird die ganze Zeit heimlich überwacht. Schließlich wird er zwei Monate inhaftiert und erlebt Folter und Misshandlung. Nach seiner Entlassung wird seine Frau schwanger. Ihr droht die Zwangsabtreibung. Deshalb fliehen sie trotz Hausarrest und Rundumüberwachung unter dramatischen Umständen und gelangen über Hongkong in die USA.




Bitte bewerbt euch bis zum 28. Februar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum euch das Buch neugierig macht.

Bitte Beachten !:
Am 1.März erfolgt die Gewinnerbekanntgabe. Wer von den Gewinnern sich nach 48 Stunden nicht gemeldet hat, hat leider keinen Anspruch auf den Gewinn, da zeitnah Ersatzgewinner gezogen werden.

Ich verschicke die Bücher selbst, deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.

Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage vom Brunnen Verlag…) veröffentlicht.

Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle.

Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.





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