Nancy French , Bob Fu Kämpfer des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Kämpfer des Himmels“ von Nancy French

Bob Fu wächst bitterarm auf dem Land auf. Aber er schafft es auf die Universität. 1989 beteiligt er sich an den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Zurück auf der Uni wird er abgestraft. In der tiefsten Demütigung und Verzweiflung findet er zum Glauben an Jesus. Auch seine große Liebe wird Christ, wie viele andere Studenten. Als Englischlehrer an einer Parteischule und Gründer eines Untergrund-Bibelseminars führt Fu ein aufregendes Doppelleben. Schließlich müssen er und seine Frau fliehen ...

Eine gute Karriere scheint Bob Fu in China bevorzustehen. Doch dann wird er Protestführer. Zuerst bewundert, dann aber der tiefe Fall...

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Dieses Buch zeichnet ein Bild von China, wie ich es vorher nicht kannte...

— Carigos
Carigos

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  • Glaube lebt dank kommunistischer Partei

    Kämpfer des Himmels
    Buchperlentaucher

    Buchperlentaucher

    21. March 2015 um 16:48

    Was Bob Fu erlebt, erinnert etwas an einen James Bond-Film. Tote oder 
    Schießereien gibt es nicht, aber dafür ein sehr abenteuerliches Leben eines Christen in China. Bob Fu ist einer der Anführer der Protestbewegung die zum Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens führen. Immer wieder bedroht und verfolgt von der Polizei, findet er Inseln mitten im Auge des Orkans. 

  • Leserunde zu "Kämpfer des Himmels" von Nancy French

    Kämpfer des Himmels
    Arwen10

    Arwen10

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Brunnen-Verlag stellt zwei Leseexemplare des gerade neu erschienenen Lebensberichts „Kämpfer des Himmels" von Bob-Fu/Nancy French zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Zum Inhalt: Bob Fu wächst in einer bitterarmen Familie auf dem Land auf. Aber er will Karriere machen und schafft den Sprung bis auf die Universität. 1989 beteiligt er sich an den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Zurück auf der Uni wird er abgestraft. In der Zeit der tiefsten Demütigung und Verzweiflung findet er zum Glauben an Jesus. Auch seine große Liebe findet zum Glauben - wie viele andere Studenten, denen er das Evangelium begeistert weitergibt. Als Englischlehrer an einer Parteischule in Peking und Gründer eines Untergrund-Bibelseminars für Leiter von Hausgemeinden führt Fu ein aufregendes Doppelleben. Aber er wird die ganze Zeit heimlich überwacht. Schließlich wird er zwei Monate inhaftiert und erlebt Folter und Misshandlung. Nach seiner Entlassung wird seine Frau schwanger. Ihr droht die Zwangsabtreibung. Deshalb fliehen sie trotz Hausarrest und Rundumüberwachung unter dramatischen Umständen und gelangen über Hongkong in die USA. Bitte bewerbt euch bis zum 28. Februar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum euch das Buch neugierig macht. Bitte Beachten !: Am 1.März erfolgt die Gewinnerbekanntgabe. Wer von den Gewinnern sich nach 48 Stunden nicht gemeldet hat, hat leider keinen Anspruch auf den Gewinn, da zeitnah Ersatzgewinner gezogen werden. Ich verschicke die Bücher selbst, deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage vom Brunnen Verlag…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Aufrüttelnd.

    Kämpfer des Himmels
    Carigos

    Carigos

    15. May 2014 um 16:26

    Der Titel an sich hat schon etwas Provokantes und lässt darauf schließen, dass es sich um die Biographie eines religiösen Fanatikers handelt. Was in gewisser Weise auch stimmt - nur, dass Bob Fu sich nicht irdischer Waffen bedient, sondern auf die Kraft des Herrn baut, um die gute Botschaft des Evangeliums und ein Stück Menschenwürde und Religionsfreiheit nach China zu bringen. INHALT: Bob Fu wächst in den ärmlichen Verhältnissen der chinesischen Provinz heran. Da er das Elend in seiner Familie und in seinem Dorf insbesondere der Armut zuschiebt, tut er alles dafür, um an die Universität gehen zu können und durch einen angesehenen Beruf an Geld zu kommen. Im gleichen Zuge träumt er von Macht, um auf die politische Situation unter Mao positiv Einfluss nehmen zu können. Er geht zunächst recht naiv und erfolgreich an die Sache heran - bis zu den Studentenprotesten auf dem Platz des himmlischen Friedens, bei der zahlreiche Studenten durch die Hand der Kommunisten das Leben verlieren. Als großer Anstifter der Proteste wird er, zurück an der Uni, gedemütigt und unter Beobachtung gestellt. In dieser Zeit denkt er über Selbstmord und Rache an seinen Verrätern nach. Gerade in diese Situation hinein erfährt er Liebe Gottes und den Frieden, den er durch Jesus mit ihm haben kann. Sein neuer Glaube schenkt ihm Freude und Hoffnung - bringt aber auch vermehrt Gefahren mit sich. In diesem Buch erzählt er, wie sich die Gemeinde Gottes in China rasant ausgebreitet hat, aber wie viel Leid und Folter sie ertragen musste und immernoch muss. ZITATE: "Wir saßen schweigend da, und mein Kreuz pochte vor Schmerzen. Aber trotz der Schmerzen spürte ich eine solche Dankbarkeit gegenüber Gott, dass ich Lust hatte zu singen. Also gut. Ich räusperte mich und fing an, ein Lied aus meiner Zeit in der Untergrundkirche zu singen. "Hab Dank von Herzen, Herr", begann ich leise." (Bob Fu im Gefängnis) MEINUNG: Die Biographie von Bob Fu ist inhaltlich etwas ganz Besonderes: 1. Sie rüttelt die westliche Welt, die einen "Wohlstandsglauben" lebt, auf. Wie oft beschäftigen sich die Christen hierzulanden mit verfolgten Christen in aller Welt? Was können wir tun? Bob Fu appeliert am Ende seinen Buches an seine Leser. Wir können für unsere leidenden Glaubensgeschwister einstehen - sei es nur im Kleinen. Meiner Meinung nach können wir uns vor allem ein Beispiel an ihnen nehmen (s. Punkt 2). 2. Sie zeigt uns, welche Wirkung die "einfache" Botschaft des Evangeliums haben kann und was wahrer Gottesdienst bedeutet. Mir hat dieses Buch wieder gezeigt, dass die Botschaft des Evangeliums nicht in Watte gepackt werden muss, damit andere sie besser akzeptieren und verstehen. Während der Erweckungsbewegung in China kamen die Menschen durch klare Worte zum Glauben und entwickelten wie von selbst einen Hunger nach mehr. Sie trafen sich in kleinen und geheimen Gruppen zum Bibelstudium und zu Gottesdiensten, die sehr einfach gestaltet waren. Aber daraus zogen die jungen Christen alles, was ihnen als "geistliche Waffenrüstung"  für Zeiten der Folterung und Freiheitsberaubung dienen konnte. Da wurde nicht über verschiedene Musikstile, Gemeindestrukturen oder sonstige Nebensächlichkeiten diskutiert, sondern man machte sich Gedanken darüber, wie die jungen Christen zu "fester Nahrung" kommen können - was diesen wiederum dazu verhalf, sich als Leiter und Hirten einzusetzen. Obwohl es wenige Bibeln im Land gab und diese als gefährliche Literatur eingestuft wurde, kämpfte man dafür, dass das Wort Gottes unter die Menschen kam. Wenn ich das jetzt mit dem "Heute" in unseren Gefilden vergleiche, bin ich zutiefst traurig. Hier gibt es Bibeln in allen Formen und Farben zu erwerben, aber viele Menschen treten das Wort Gottes lieber mit Füßen und genießen ihren Wohlstand bzw. ihre "anderen" Zugänge zu Gott. Bob Fu schreibt in einem sehr angenehmen Stil, malt dabei ein rundes Bild und erwähnt gleichzeitig viele interessante Details. Zum einen was sein Privatleben angeht, zum anderen was die Methoden der Staatsgewalt angeht. Er beschönigt nichts. In Bezug auf sein Privatleben erzählt er von den Schwierigkeiten im familiären Bereich und schildert seine Zerrissenheit. Er beschreibt z.B. den Zwiespalt, in dem er steckt, vor allem in Bezug auf sein Zeitmanagement. Besonders fasziniert hat mich seine Frau Heidi, eine intelligente und studierte Frau, die ihrem berufenen Mann mit aller Kraft den Rücken freihält. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Seine Ausführungen zu den brutalen Methoden der chinesischen Staatsgewalt sind schlicht schockierend. Man kann kaum glauben, dass sich solche Szenen angeblich heute noch so abspielen. Hin und wieder ist die Sprache etwas holprig, was entweder am Autor selbst liegt oder aber an der Übersetzung, was aber kaum störte. Eine Biographie muss nicht vorrangig einem sprachlichen Anspruch genügen. Zum Ende hin flachte die Spannung leider ein wenig ab. Aber man erhält noch viele brauchbare Informationen über die von Bob Fu ins Leben gerufene Organisation "China Aid" (, von der ich leider noch nicht vorher gehört habe). Anhand vieler menschlicher Beispiele zeigt Fu auf, dass das Elend in Bezug auf Religionsfreiheit in China noch lange nicht besiegt ist - auch wenn es nach außen hin anders scheint. FAZIT: Ein aufrüttelndes Buch! Es macht nicht nur auf das Leid der verfolgten Christen in China aufmerksam, sondern hinterfragt in gewisser Hinsicht auch uns "westlichen" Christen. Was ist uns wirklich wichtig?

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  • Empfehlenswert!

    Kämpfer des Himmels
    rschr

    rschr

    06. May 2014 um 09:45

    Ein gefährliches Doppelleben – das führen Bob Fu und seine Frau Heidi seit sie sich als Studenten für Jesus entschieden haben. Bob Fu wächst als jüngstes Mitglied einer armen Familie in einem chinesischen Dorf auf. Als er bei einer Filmvorführung im Dorf wegen seiner ärmlichen Kleidung von den anderen Jungen gehänselt wird, fasst er einen folgenreichen Entschluss: er würde zur Schule gehen, einen guten Abschluss machen und mit genügend Geld und Einfluss seine Familie versorgen. Dieser Plan geht auf und Bob legt trotz seiner Verhältnisse eine erfolgreiche Schullaufbahn zurück. Doch dann nimmt er an der Universität zusammen mit seiner Freundin Heidi an Studentenprotesten teil und wird als Verräter unter Bewachung gestellt. Als er beschließt sich das Leben zu nehmen, gibt ihm ein Mitstudent die Biografie eines ehemaligen Opiumsüchtigen zu lesen. Dieses Buch eines Mannes, der sich bekehrt hat, berührt Bob zutiefst und er findet zum Glauben an Jesus. Er ist Feuer und Flamme für Gott und möchte jedem von der Guten Nachricht erzählen. Als auch Heidi sich bekehrt, beginnen die beiden im Untergrund ein Bibelseminar. Doch das ist mehr als gefährlich... Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und ich habe es trotz der über 300 Seiten in nur zwei Tagen durchgelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich jemals so mutig für Gott hätte einstehen können? Eine uneingeschränkte Empfehlung dieses sehr aktuellen Lebensberichtes von mir!

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  • Mein Leben für Gott

    Kämpfer des Himmels
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    31. March 2014 um 14:25

    Bob Fu stammt aus  ärmlichen Verhältnissen und schafft sich mit eisernem Willen an die Universität von Bejing .Dort begegnet er  chinesischen Christen und  predigt fortan das Evangelium , oft unter Einsatz seines Lebens. Nach dem Massaker am Platz des Himmlichen Friedens,den er  und seine Frau Heidi nur  überlebt haben  weil Heidi verseuchtes Wasser getrunken hat,wird Bob zu unerwünschten Person erklärt und muss fortan Repressalien ertragen. Heidis Schwangerschaft müssen sie verbergen,da sie keine Erlaubnis für die Schwangerschaft haben und ihr die Zwangsabtreibung droht.Aus diesem Grund entscheiden sich beide zur Flucht aus China ,die ihnen mit Hilfe vieler chin. Christen auch gelingt. Fortan widmet  Bob sein Leben und seine Kraft der Hilfe  für die chin.Christen  in seiner Heimat.Er trifft  Präsidenten und  ist auch nach Jahren des Exils immer noch eine Person non Grata in seiner Heimat. Es ist extrem berühren ,was Bob und seine Frau  alles erdulden mussten  nur weil sie  studieren wollten und  den christlichen Glauben angenommen haben.Ihr starker Glaube an Gott und die Menschen   ist bewunderswert.

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  • Wie die Hauptfigur in einem Thriller

    Kämpfer des Himmels
    TochterAlice

    TochterAlice

    17. March 2014 um 16:42

    ... so aufregend lebte Bob Fu über viele, viele Jahre: gehetzt, verfolgt, gefangen, entkommen, triumphierend, verlierend, alles gebend - und immer in Gefahr. Es war nicht seine eigene Wahl, so zu leben, nein, er wurde zum Außenseiter, zur persona non grata am Rande der Gesellschaft - zunächst aufgrund seiner überaus naiven Entscheidung, sich als Konterrevolutionär registrieren zu lassen - wohlgemerkt zu einer Zeit, in der das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens stattfand. Kurze Zeit später jedoch in vollem Bewusstsein seiner Entscheidung, als Christ leben und das Wort Gottes weitergeben zu wollen. Zunächst nur an der Hochschule eingeschränkt, wurde er zum Gehetzten, zum Gefangenen, zur Ursache der Folter und Gefangenschaft für Freunde und Verwandte, vor allem für seinen alten und gebrechlichen Vater. Bob Fu hat Unsagbares, Unerträgliches auszustehen gehabt: er und seine Frau Heidi waren im Gefängnis, während Heidis Schwangerschaft mussten sie sich - bzw. Heidis Zustand verbergen: Tatsächlich gelang ihnen über Thailand die Flucht nach Hongkong und dann unter spektakulären Umständen in die Staaten. Mehr noch: Bob konnte sogar seinen greisen Vater aus China befreien, von den vielen, vielen Mitmenschen, denen er und seine später gegründete Organisation China Aid Gutes taten, ganz zu schweigen. Der Leser erfährt hier Interessantes, oft Unglaubliches, meist für westliche Gemüter schwer zu Ertragendes und Unfassbares: neben Bobs und Heidis persönlichem Schicksal erfährt der Leser vieles. Der Schreibstil von Bob und seiner Mitautorin Nancy French ist angenehm, locker und gefällig, ausgesprochen unterhaltsam, mitunter gar witzig, aber keineswegs anspruchslos. Mitunter wurde es mir aber zu viel mit dem missionarischen Eifer, den Bob so an den Tag legt und ich konnte ihm nicht ganz folgen - vor allen Dingen nicht in seiner uneingeschränkten Bewunderung von George W. Bush, die ich alles andere als teile: obwohl während Bill Clintons Regierungszeit in die Staaten gekommen, hat Bob wohl von Bush und seinem Umfeld große Hilfe erfahren und sieht ihn als seinen großen Förderer und Unterstützer. Der Leser muss sich also auf Sätze wie  "Es war bewegend zu sehen, wie wichtig Präsident Bush die Religionsfreiheit war, bis hin zu den letzten Stunden seiner Amtszeit." (S.286) gefasst machen, die mir die Leküre zeitweise mehr als madig machten. Von anderen Religionen als der christlichen wird in diesem Buch nichts gesagt - nicht die kleinste Silbe!

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