Nancy Gideon Mitternachtsküsse

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Inhaltsangabe zu „Mitternachtsküsse“ von Nancy Gideon

Er ist der Herr der Finsternis, ein Vampir – doch die schöne Arzttochter Arabella kennt ihn nur als den geheimnisvollen Louis Radman, dem die begehrenswertesten Frauen Londons zu Füßen liegen. Auch sie kann sich seiner dunklen Anziehungskraft nicht entziehen, seit er Nacht für Nacht die Praxis ihres Vaters aufsucht. Nach seinem Kuss weiß sie genau: für immer will sie ihm gehören …

Alles würde Louis dafür geben, wieder zu den Sterblichen zu gehören und dann Arabella zu der Seinen zu machen. Aber noch hat die Behandlung nicht angeschlagen, noch muss er seinen tödlichen Durst allnächtlich löschen, und noch darf er dem Begehren, das Arabella in ihm geweckt hat, nicht nachgeben, wenn er nicht ihr Leben zerstören will …

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  • Rezension zu "Mitternachtsküsse" von Nancy Gideon

    Mitternachtsküsse

    Liebeslenchen

    24. August 2011 um 22:17

    Zum Inhalt London, frühes 19. Jahrhundert Die bildhübsche Arzttochter Arabella Howland lebt bei ihrem Vater und führt ein glückliches Leben als unverheiratete Frau. Eines Abends begegnet sie dem geheimnisvollen Louis Radman, der bei ihrem Vater in Behandlung ist. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen, dem Mann dem die begehrenswertesten Frauen Londons zu Füßen liegen. Sie kann sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen. Sie will ihm gehören … Louis Radman, ein Vampir, würde alles dafür geben wieder ein menschliches Leben zu führen. Mit dem Arzt Dr. Stuart Howland entwickelt er ein Mittel das ihn wieder zum Menschen machen kann. Als er Arabella kennen lernt, steht er wie unter einem Bann und er findet bei ihr das was er nicht mehr geglaubt hat zu besitzen – er findet seine verloren geglaubte Seele wieder. Er setzt alles daran wieder menschlich zu werden, doch es gibt starke Feinde die ihm dieses Leben nicht gönnen und es zerstören wollen. Meine Meinung “Mitternachtsküsse” ist ein Vampir-Fantasyroman der im frühen 19. Jahrhundert in London spielt. Der Schreibstil von Nancy Gideon ist angenehm flüssig, leidenschaftlich und bildhaft. Arabella Howland ist eine symphatische Protagonistin. Doch leider war sie mir manchmal zu naiv. Sie sieht lange Zeit nicht das, was so offensichtlich ist – eben dass Louis ein Vampir ist. „Meine Kleine, du spielst mit dem Feuer, wenn du mit mir spielst,….Wenn du zu weit gehst, wirst du verbrannt… Du weißt nicht, auf was du dich einlässt.“ (Seite 70) Ihre Liebe zu dem gefährlichen Louis Radman ist trotzdem wunderbar dargestellt. Die Liebesszenen erotisch und voller Leidenschaft. Der Vater von Arabella, Dr. Stuart Howland, sucht gemeinsam mit Louis nach einem Heilmittel. Eines das ihn wieder zu einem Menschen zurückverwandeln kann. Der grundsätzliche Gedanke, dass sich ein Vampir in einen Sterblichen zurückverwandeln möchte gefällt mir. Allerdings hat meiner Meinung nach die Autorin diese Idee nicht gut genug umgesetzt. Dr. Howland erinnerte mich sehr an Frankenstein. Louis Radman ist genau wie Arabella ein angenehmer Protagonist. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen. Er ist melancholisch und sehnt sich sehr nach einem sterblichen Leben. Einem Leben mit Arabella an seiner Seite. Man kann seine Wut und Verzweiflung sehr gut nachempfinden. Kurz nach der scheinbar geglückten Behandlung durch Dr. Howland, ist er glücklich wie noch nie zuvor. Doch seine dunkle Vergangenheit holt ihn schnell wieder ein. Bianca Du Maurier und Gerado Pasquale bedrohen sein „neues“ Leben und seine große Liebe. Die zwei Vampire bringen richtig Schwung, in die zu diesem Zeitpunkt etwas eingefahrene Geschichte. Der Leser erfährt auch wie Louis zu einem Vampir wurde und er bis nach London kam. Das war sehr interessant und hat mir gut gefallen. Weniger gut gefallen hat mir, dass die Vampire sehr klischeehaft dargestellt wurden. Wie zB. das sie bei Sonnenlicht zu einem Haufen Asche verfallen; nicht über einen Schutzkreis aus Weihwasser gehen können; sich an Silber und Kruzifixen verbrennen; in Särgen schlafen und so weiter. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Das Ende hingegen war richtig schön und hat mich überrascht – ich hatte eine richtige Gänsehaut. Obwohl ich mir ein wenig mehr von diesem Buch versprochen habe, war es ein angenehmes Lesevergnügen. Fazit “Mitternachtsküsse” ist ein Buch voller Leidenschaft. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden, doch leider waren mir die Vampire etwas zu Klischeehaft. Alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch! Die perfekte Urlaubslektüre.

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  • Rezension zu "Mitternachtsküsse" von Nancy Gideon

    Mitternachtsküsse

    DarkReader

    22. July 2011 um 00:46

    Ein dreihundert Jahre alter Vampir sucht einen Arzt auf und lernt dessen schöne Tochter kennen und lieben. Doch er will sich erst von seinem Fluch befreien, bevor er ihr seine Liebe gesteht und dabei soll ihr Vater helfen.... Ein steiniger Weg liegt vor den Beiden, doch Arabella will ihn mit Louis zusammen gehen, denn auch sie ist unsterblich verliebt in den Mann, der jede Nacht ihren Vater aufsucht, weil er sich von ihm den Weg zurück ins Leben erhofft- mit Arabella an seiner Seite. -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Als ich die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken las, dachte ich, das Buch kaufst du, das ist mal was anderes. Nichts neues, aber anders. Leider war es das nicht, jedenfalls nicht so, wie ich es mir erhoffte. Trotzdem gefiel mir das Buch, weil die Autorin sehr gefühlvoll und mitreissend schreibt. Ich konnte mich in Louis´ Gefühle gut hinein versetzen, denn sie beschreibt Hoffnung und Zerstörung der selben, Trauer, Wut, Hass und Schmerz so einfühlsam, dass ich mit litt. Der Schauplatz, England im vorigen Jahrhundert, denke ich ist gut gewählt wie man schon an Bram Stokers Dracula sieht. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt und die "Guten" waren mir sofort sympathisch. Die Figur von Arabellas Vater erinnerte mich ein wenig an Dr.Frankenstein oder van Helsing. Immer wenn es um ihn ging hatte ich irgendwie Peter Cushing vor Augen, den Schauspieler, der in den berühmten Dracula- Verfilmungen mit Christopher Lee als Blutgraf den van Helsing gab. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch ist teilweise richtig spannend. Ein gutes Buch für zwischendurch und absolut zu empfehlen als Sommerlektüre für Strand und Alm.

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