Der Club der toten Dichter

von Nancy H. Kleinbaum 
3,9 Sterne bei215 Bewertungen
Der Club der toten Dichter
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HannaWiesners avatar

Ich habe beim Buch und beim Film geheult!

thiefladyXmysteriousKathas avatar

Tolle Geschichte aber der Film ist besser!:)

Alle 215 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Club der toten Dichter"

Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating
ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter
erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404115662
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.06.1990
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.03.2009 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    HannaWiesners avatar
    HannaWiesnervor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich habe beim Buch und beim Film geheult!
    Club der toten Dichter

    Club der toten Dichter ist ein Buch das zum nachdenken bringt und mit viel Leidenschaft verbunden ist, dass möchte ich zu Anfang klar stellen. Ist man also kein Fan von gefühlvollen Büchern in die man hineingezogen wird und nicht mehr los gelassen wird ist dieses Buch absolut nichts für einen. Es hat mir besonders zugesagt das es in diesem Fall besonders um den kopflosen Freiheitsdrang eines 17jährigen Jungen und die Folgen der Unterdrückung dieses Triebs ging. Freiheit, Poesie und Liebe. Aber auch Verzweiflung, Hass und Zwang. Diese vielseitigen Emotionen in einem Buch zu vereinen und gleichzeitig noch für Harmonie dazwischen zu sorgen ist in meinen Augen ein zu würdigender Verdienst. Deshalb auch von mir 5 Sterne für Club der toten Dichter. 

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    itsmayyliiis avatar
    itsmayyliiivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessantes Buch, wo sich das Lesen lohnt, wenn man Interesse zeigt!
    Der Club der Toten Dichter von N. H. Kleinbaum

    „Worte und Ideen habe die Kraft, die Welt zu verändern“ (S.42)

    Wie kam ich auf das Buch?
    Ich kam auf eine eher ungewöhnliche Weise auf das Buch denke ich. Ich meine ich habe oft von dem Buch und auch dem Film gehört, aber wirklich gereizt hat es mich nicht. Dann hat mir eine Freundin jedoch das Gedicht „O Captain! My Captain!“ vorgelesen und mir erzählt, dass sie das Buch echt gut fand. Daraufhin habe ich es mir dann doch mal aus Neugier bestellt. (Den Film habe ich bis heute nicht gesehen.)

    Der Inhalt
    Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, dass sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehre John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermuntert, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat

    Der Autor
    Kleinbaum hat auf den nicht einmal 160 Seiten eine sehr interessantes Buch zu Stande gebracht. Ihr Schreibstil ist im Vergleich zu anderen Autoren eher einfach (kurze Sätze, leicht zu verstehen,…), jedoch passend zum Buch.

    Meine Meinung
    Ich habe das Buch an einem Morgen durchgelesen. Die Art wie die Jungs beschrieben werden, und wie sie versuchen ihren eigenen Weg zu finden, hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut finde ich, dass jeder der Junge auf seine Art einzigartig beschrieben wird und seine eigene Geschichte hat. Man konnte das Buch gut in einem Zug durchlesen und auch vom Verständnis her, finde ich es sehr angenehm. Manchmal kamen jedoch meiner Meinung nach Passagen zu kurz und andere wurden zu sehr in die Länge gezogen.

    Kurz gefasst

    Wenn man Interesse an dem Buch hat, lohnt es sich auf jeden Fall! Auch als Schulbuch ist es kein schlechtes Buch, sondern eins wo es sich lohnt mal einen Blick hinein zu werfen.

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    valerieduecks avatar
    valeriedueckvor einem Jahr
    Der Club der toten Dichter


    http://buecherdiebe.blogspot.com/2017/06/der-club-der-toten-dichter-nh-kleinbaum.html 

    Inhalt:
    Ein neues Schuljahr beginnt an der Welton Akademie und zum Beginn des Schuljahres kommt der neue Schüler Todd Anderson, sowie der neue Lehrer Mr. John Keating an die Privatschule für Jungs. Todd findet in die Freundesgruppe der guten Schüler durch seinen Zimmergenossen Neil Perry. Nach etwas Recherche über ihren neuen Englischlehrer finden die Jungs heraus, dass Mr. Keating dem Club der toten Dichter angehört hat. So beschließen die Jungs den Club wieder aufleben zu lassen. Nach dem Motto "carpe diem" übersetzt pflücke den Tag beziehungsweise nutze den Tag fangen ein paar Jungs an ihr Leben drastisch zu ändern, während alle zusammen nachts Gedichte in einer Höhle rezitieren.


    Meine Meinung: 
    Allgemein:
    Ich fand das Buch Buch wirklich gut und sehr ansprechend. Leider habe ich den Film vorher schon gekannt, also hatte ich kaum Fantasie betreffend der Darstellung der Szenen. Gut war aber, dass ich vor allem die Handlung am Ende des Films vergessen hatte und mich dieses somit wirklich gut packen konnte. Trotzdem konnte das Buch nicht an den Film reichen. Aber es ist ja immer schwer großartige Werke zu überbieten und schlecht war der Roman allemal nicht. Das wunderbare am Roman und auch am Film war der Inhalt und der Film war auch sehr romangetreu gehalten. Die Idee hinter dem ganzen ist nichts besonderes. Ein paar Jungs an einer Elite Schule, die von dem für sie vorgeschriebenen Weg abkommen. Das besondere waren die kleinen Details und das Ende. 
    Das Ende und der Schreibstil
    Das Ende war sehr emotional. Obwohl das Buch nur relativ kurz ist, fand man sich so stark in das Buch rein gezogen. Man hat mit den Charakteren alles erlebt. N. H. Kleinbaum hat gezeigt, wie man ein wunderbares Ende schaffen kann, ohne das klassische Happy End zu gebrauchen. Der Schreibstil ist meist sehr persönlich und daher ist es Geschmackssache, ob er gefällt oder nicht. Der Roman war alles in allem einfach eine runde Sache.
    Poesie:
    Der Club der toten Dichter trägt nicht umsonst diesen Namen. Wie schon in der Inhaltszusammenfassung erwähnt, lesen die Jungs und auch Mr. Keating Gedichte vor. Diese Gedichte und Details, wie Mr. Keatings Weise zu unterrichten machen das Buch zu etwas besonderen und geben der Geschichte einen ganz besonderen Charakter. Interessant war auch die Wahl des Motives Carpe diem, welches auch in abgewandelter Form im Roman gestreut zu finden war.


    Insgesamt kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht allzu lang und lässt sich gut lesen. Eine weitere Motivation ist der tolle Film mit Robin Williams als John Keating, den ihr ja möglicherweise nach dem Buch gucken könntet.

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 2 Jahren
    Ganz nett...


    Eines Sonntagmorgens lag ich wach im Bett, aber es war noch früh. Zu früh um meinen Freund zu wecken und aufzustehen. Also was tun? Zum Glück lag mein Kindle neben dem Bett und zum Glück hat er eine Lichtfunktion. Ich scrollte also durch die Bücher und suchte nach etwas, das nicht zu lang ist und man zwischendurch lesen kann. Meine Wahl fiel auf „Der Club der toten Dichter“. Ich habe den Film nie gesehen, aber immer gehört, dass er toll sein soll. Und da ich meinen SuB abbauen muss, ging ich schnell ran ans Werk. „Der Club der toten Dichter“ ist ein gutes Buch, dem eine gute Geschichte zu Grunde liegt. Dennoch glaube ich, dass der Film sehr viel stärker ist.


    Klappentext
    Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, dass sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
    Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
    Doch schon bald stellt sich heraus, dass die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...


    Meinung
    Ich musste ein Weilchen nach dem roten Faden und dem Höhepunkt des Buches suchen. Schon das erste Kapitel macht Eindruck und man gewinnt einen Blick für das regelkonforme Welton. Die Geschichte spielt in den 50er oder 60er Jahren. Es ist alles sehr elitär, sehr abhängig vom Elternhaus – wenig frei. Von Anfang an ist der Stil von Kleinbaum sehr bildreich. Würde man den Film kennen, wäre das sicher noch extremer. Wie ich bereits erwähnte, ich kenne den Film nicht. Und dennoch erkennt man sofort, dass es eher eine Nacherzählung ist, als ein eigenständiges Buch. Die Sprache ist filmgerecht und die Beschreibungen sind relativ kurz. Vor meinem inneren Auge lief so ebenfalls ein Film ab und ich bin darauf gespannt, ihn mit dem echten Film zu vergleichen.
    Die Geschichte handelt vor allem von Selbstfindung und Freiheit. Von der Gestaltung des eigenen Lebens. Der Gedanke dahinter ist toll. Mr. Keating ist ein grandioser Lehrer und vielleicht schaue ich mir die ein oder andere Methode seines Unterrichts ab. Er ist das absolute Gegenteil von den strengen Eltern der Jungen. Im Buch geht es um 6 Jungen (, vielleicht auch 7, ich kam öfter durcheinander), die den Club der toten Dichter wieder aufleben lassen. Sie alle sehen sich nach einer gewissen Freiheit, die ihnen der Zwang nicht lässt. Keating zeigt ihnen einen Ausweg.
    Problematisch waren für mich diese Jungen. Sie sind unglaublich schwer voneinander zu unterscheiden und man verliert leicht den Überblick, wer jetzt wer ist. Es wird nicht leichter, indem die Autorin mal den Vor-, mal den Nachnamen der Jungen verwendet. Ich zumindest hatte das gesamte Buch über nur zwei Jungen von den anderen getrennt. Das verwirrte mich als Leser und ist wirklich nicht gelungen. Wahrscheinlich ist es leichter, kennt man die Gesichter zu den Namen, aber das sollte in einem Buch dennoch nicht passieren. Der Stil ist, wie erwähnt, etwas eigentümlich, aber man kommt gut durchs Buch.
    Vor allem zum Ende hin wird es spannend. Ich musste schlucken, als kurz vor Ende etwas Unerwartetes passierte. Ich hatte wirklich sehr auf ein Happy End gehofft, finde es aber gut, dass es Abstriche gibt. Das macht die Geschichte authentischer. Die 60er waren schon eine ganz andere Zeit, was Autoritäten betrifft. Ich denke die Moral von der Geschichte vermittelt das Buch sehr gut.


    Fazit
    Ich freue mich sehr darauf, den Film zu sehen. Denn nachdem ich das Buch „Der Club der toten Dichter“ gelesen habe, bin ich bereits der Meinung, dass der Film besser sein muss. Das Thema des Buches ist wirklich gut. Mr. Keating ist eine tolle Figur, alle anderen bleiben sehr blass. Der Lyrikanteil ist gering, aber nett. Ich vergebe 3 Spitzenschuhe für ein gutes Buch, von dem mir aber etwas gefehlt hat.

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    AnonymerWombats avatar
    AnonymerWombatvor 2 Jahren
    Genial - aber kein Vergleich zum Film

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Romanadaption eines wunderschönen Filmes, welche es wohl nur gibt, um das Ganze als Schullektüre zu verarbeiten
    Der Club der toten Dichter - N.H. Kleinbaum

    Dies ist nicht die Romanvorlage für den berühmten Film sondern vielmehr der Roman um aus dem Film noch etwas mehr Geld herauszuholen.

    Es ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber mir drängt sich mal direkt die Frage auf, ist das Buch gut weil der Autor N.H. Kleinbaum gut schreibt, oder weil die Vorlage einfach schon sehr gut war. Eins steht jedenfalls fest es handelt sich hierbei einzig und allein um die Ausweitung des Drehbuches auf einen knapp 160 Seiten umspannenden Roman.

    Für Liebhaber des Films, ich weiß nicht ob ihr diesen Roman braucht, ich glaube allerdings nicht.

    Für Menschen die den Film nicht mochten, ihr werdet wohl sehr wahrscheinlich dieses Buch auch nicht mögen.

    Für Menschen die den Film ganz gut fanden aber eigentlich lieber lesen als zwei Stunden vor dem Fernseher zu verbringen, wahrscheinlich wird euch dieser Roman gefallen.

    Für alle Schüler die dieses Buch als Englischlektüre vorgesetzt bekommen, ich habe das Gefühl allein dafür wurde dieses Buch konzipiert, nehmt es mit Fassung. Es wird wahrscheinlich nicht die schlechteste Lektüre sein die ihr während eurer Schullaufbahn lesen müsst und falls doch könnt ihr  euch jedenfalls sicher sein es reicht allemal den Film gesehen zu haben.

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    Kerryvor 3 Jahren
    Oh Captain, mein Captain

    Das Welton Internat in Vermont ist ein reines Jungeninternat, welches für die strenge Erziehung seiner Schützlinge bekannt ist. Neben dem Unterricht wird von den Jungen erwartet, sich exzessiv an außerschulischen Aktivitäten, die ihnen vorgeschrieben werden, zu beteiligen. Zeit für die Entfaltung einer eigenen Persönlichkeit bleibt ihnen nicht, doch sie wissen, wenn sie diese harte Schule überstehen, steht ihnen die Welt der weiterführenden Universitäten förmlich offen.


    Todd Anderson ist einer dieser Schüler, der das Welton Internat auf Wunsch seines Vaters besucht. Er kennt es nicht anders, musste er sich doch bisher immer den Wünschen seines Vaters fügen, doch es soll sich alles ändern. Zu Beginn des neuen Schuljahres tritt ein neuer Englischlehrer seinen Dienst im Internat an: John Keating. Dieser ist selbst Absolvent des Internats, doch er ist anders, als die übrigen Lehrer, denn er versteht es zu leben.


    Keating verlangt von seinen Schülern etwas, dass bisher noch niemand von ihnen erwartet: sie sollen sich entfalten. Mit Hilfe von Gedichten eröffnet er ihnen eine Welt, die sie dazu bringt, eigene Träume zu entwickeln und sich diesen zaghaft zu nähern. Die Jungen sind hellauf begeistert von ihrem neuen Lehrer und forschen nach und stoßen auf erstaunliches: zu Zeiten Keatings gab es einen "Club der toten Dichter" in Welton. Darauf angesprochen offenbart ihnen der Lehrer, was es damit auf sich hatte und die Jungen beschließen, den Club wieder aufleben zu lassen. Was jedoch mit den ersten Schritten in ein eigenständig bestimmtes Leben beginnt, endet tragisch ...



    Oh Captain, mein Captain! Der Plot des Buches wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich den Film nicht gesehen habe, dies aber nach der Lektüre des Buches unbedingt nachholen möchte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Gerade die Figur des John Keating hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn er wirkte auf mich wie ein Sonnenstrahl in einer kalten und grauen Welt und mit seiner weltoffenen Art gelang es ihm, den Jungen Möglichkeiten zu offerieren, wie ihr Leben sein könnte. Den Schreibstil empfand ich als emotional und fesselnd erarbeitet, sodass ich mich von dem Buch gar nicht trennen mochte.

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    j125s avatar
    j125vor 4 Jahren
    Ich habe mehr erwartet

    Inhalt:
    Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
    Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönhheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
    Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ... (Klappentext laut Verlag)

    Meine Meinung:

    Ich wollte diesen bekannten Klassiker schon lange unbedingt lesen und hab es bisher nur geschafft den Film anzuschauen. Bei einer größeren Bücherbestellung hab ich mir dann auch endlich das Buch gekauft.
    Der Film (auf den ich vermutlich noch öfter zu sprechen komme) hat es mir angetan. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch, welches übrigens erst nach dem Film verfasst wurde.

    Die Charaktere haben mir allesamt leider nicht so gut gefallen. Vor allem die Jungen waren sehr austauschbar und schwer auseinander zu halten. Im Film ist das natürlich allein durch das Aussehen anders, aber auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Jungen kamen dort meiner Erinnerung nach besser zur Geltung. Todd, Neil und Knox sind noch ganz gut zu trennen, weil sie eine größere Rolle in der Geschichte spielen. Die anderen bestehen für mich fast nur aus Namen, was ich sehr schade finde.

    Keating ist da ein etwas besserer Charakter, aber auch von ihm habe ich mir mehr erhofft. Ich habe das Gefühl, er taucht in den 160 Seiten kaum auf, was aber auch an der insgesamt geringen Seitenzahl liegen kann.

    Die Handlung gefällt mir hingegen sehr gut, obwohl ich kein großer Fan von Lyrik bin. In Welton zählen nur Leistung, Tradition, Ehre und Disziplin, die Jungen sollen bestmöglich auf Elite-Universitäten vorbereitet werden. Doch für Keating, den neuen Englisch-Lehrer, ist es wichtig die Kinder zu eigenständigem Denken zu erziehen und ihnen die Schönheit von Sprache zu vermitteln.
    „Zum Beispiel werden Sie lernen, Sprache und Worte zu genießen, denn was immer man Ihnen auch erzählen wird, Worte und Ideen haben die Kraft, die Welt zu verändern.“ S. 42

    Seine Methoden sind unkonventionell und daher für die meisten schlecht.
    Es gibt sehr schöne Zitate und Szenen in dem Buch, die eine ganz starke Ausdruckskraft haben. Besonders natürlich die Schlussszene.
    „Wir hoffen auf die Zukunft, doch die Zukunft
    Besteht aus nichts als Zukunftsplänen“ S. 138

    Fazit:

    Die Handlung und die Ideen konnten vollkommen überzeugen. Leider sind die Charaktere nicht gut ausgearbeitet und die Jungen sind untereinander sehr austauschbar. Man kann genauso gut, wenn nicht sogar besser, den Film anschauen.

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    pardens avatar
    pardenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch zum Film - da wäre mehr drin gewesen...
    Kommt nicht an den Film heran...

    KOMMT NICHT AN DEN FILM HERAN...

    Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...

    Das Buch hat natürlich dieselbe Handlung und Kernaussage wie der Film.
    In einem altehrwürdigen und strengen Internat, in dem nach den Prinzipien "Tradition", "Ehre", "Disziplin" und "Leistung" gelehrt wird, taucht plötzlich ein neuer Englischlehrer auf, der durch unkonventionelle Lehrmethoden und Aussagen die Schüler in seinen Bann zieht: John Keating.

    Er führt den Schülern subtil aber eindringlich das Übel des Konformismus vor Augen, sieht in der Erziehung im Gegensatz zu den Prinzipien des Internats vor allem die Aufgabe, die Jugendlichen zum eigenen Nachdenken anzuregen. Sie sollen lernen, an das Einmalige und Abweichende in sich zu glauben, auch wenn es sonderbar und unpopulär sein mag.
    Daneben vermittelt er den Schülern die Liebe zur Poesie. Er will, dass sie lernen, Sprache und Worte zu genießen, denn Worte und Ideen haben die Kraft, die Welt zu verändern...

    Einige der Jugendlichen gründen daraufhin den "Club der toten Dichter", rezitieren dort Gedichte, finden nach und nach aber auch zu sich selbst und erkennen, was für sie wichtig ist im Leben.
    Doch das Korsett der strengen Umwelt fordert schließlich ihren Preis... Und da wird das Buch an denselben Stellen ergreifend wie der Film.

    Schön fand ich auch die Losung, mit der die Jungen ihre Club-Sitzungen eröffneten:
    "Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten und das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg. Um nicht an meinem Todestag innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte."

    Im Gegensatz zu vielen anderen Beispielen ist es bei "Der Club der toten Dichter" so, dass der Film vor dem Buch existierte und damit Nancy H. Kleinbaum nur das Buch zum Film geschrieben hat.
    Leider liest es sich an manchen Stellen wie ein Drehbuch, lässt die Charaktere oft sehr oberflächlich dastehen. Schade, da hätte man deutlich mehr draus machen können. Aber es macht in jedem Fall Lust, sich den Film wieder einmal anzusehen...


    © Parden

    Kommentare: 10
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    Holdens avatar
    Holdenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Inzwischen gibt es auch eine Rockband, die sich "Dead poets club" nennt.
    Oh Käpten, mein Käpten

    Die Vorlage für einen der schönsten Filme im Zusammhang mit Schule und erwachsen werden (RIP Robin Williams): John Keating (Williams) wird Lehrer an der Welton-Akademie in Vermont im Jahr 1958 und macht sofort Schüler und Lehrer durch seine unorthodoxen Lehrmethoden und der Aufforderung an seine Schüler, geistig frei zu sein und sich nicht in vorgefaßten Bahnen zu bewegen, auf sich aufmerksam. Die übrigen Lehrer und die meisten Eltern reagieren mit Unverständnis, bis deren Welten und die der Schüler kollidieren und es zur Katastrophe kommt. Kurz und knapp geschrieben, dafür um so eindrucksvoller. Anläßlich Williams` Tod sind weltweit Leute auf Pulte gestiegen und haben sich dabei photographieren lassen.

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