Nancy Holder Witch - Hexenkuss

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Inhaltsangabe zu „Witch - Hexenkuss“ von Nancy Holder

Auf ihrer Liebe liegt ein uralter Fluch Als Holly Cathers Eltern bei einem schrecklichen Unfall sterben, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zur Familie ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Hier erfährt sie endlich die unglaubliche Wahrheit über ihre Familie: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht! Als sie eines Abends den attraktiven Jeraud kennenlernt, fühlt sie sich wie magisch zu ihm hingezogen. Aber kann sie ihren Gefühlen trauen? Denn Jeraud gehört dem Clan der Deveraux an – den größten Feinden von Hollys Familie …

Fand das Buch sehr spannend! Lese aber wr. die nächsten Bücher nicht weiter

— fabig04

Pure Zeitverschwendung!

— Rockyrockt

Gruselig ... aber wahrscheinlich anders, als die Autorinnen das im Sinn hatten.

— Zen-Cola

verwirrend und nicht fesselnd

— abendstern78

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  • Ganz passabel:)

    Witch - Hexenkuss

    books-4ever

    06. April 2016 um 18:08

    Nachdem ich das Buch von meinem Paps geschenkt bekommen habe, wollte ich mir zuerst mal ein paar Kritiken dazu ansehen (mache ich sehr häufig bei Büchern, von denen ich noch nie etwas gehört habe). Die meisten geben hierfür bloß 1 bis 2 Sterne, also ging ich mit sehr gemischten Gefühlen an dieses Buch. Einerseits liebe ich Geschichten über Hexen, und der Inhalt hat mich auch sehr angesprochen, aber trotzdem gab es da noch diese kleine Stimme im Kopf, die mich darauf hinwies, dass dies so ein Buch ist, dass mehr schlechte Meinungen hervorbringt, als gute. Das Buch aber war gar nicht mal so schlecht, wie alle behaupten. Klar gab es den einen oder anderen Kritikpunkt, doch den gibt es auch bei Bestsellern. Man kann darüber hinwegsehen, dass die Geschichte manchmal zu schnell oder auch zu langsam in Fahrt kam; und auch dass die Personen nicht ganz so "farbig und leuchtend" waren. Die Story war manchmal ganz schön verwirrend, aber das legt sich wieder; zum Schluss wird es verständlicher. Das waren eigentlich schon die wesentlichen Kritikpunkte, und auch der Grund, warum das Buch bei mir bloß 3,5 (aufgerundet auf 4) Sterne bekommen hat.:) Fazit: Man kann das Buch lesen, ein Muss ist es nicht. (Meine Meinung; wenn ihr wollt, bildet doch eine Eigene. Vielleicht findet ihr es sogar besser!;))    

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  • Nicht zu empfehlen!

    Witch - Hexenkuss

    Rockyrockt

    Inhalt: Nachdem sowohl ihre Eltern als auch ihre beste Freundin bei einem Unfall ums Leben kommen, zieht Holly Cathers von San Francisco nach Seattle zu einem ihr bisher unbekannten Teil der Familie: ihrer Tante Marie-Claire und ihren Töchtern Nicole und Amanda. Mit der Zeit findet Holly heraus, dass ihre Familie einem alten Hexen-Geschlecht, den Cahors, entstammt. Eine Blutsfehde von vor 600 Jahren besteht noch heute und bringt Holly und ihre Cousinen in große Gefahr... Meinung: Der Inhalt klang für meinen Geschmack schonmal recht gut und nachdem ich gelesen hatte, dass "witch-Hexenkuss" in den USA ein Bestseller war habe ich mich sehr aufs Lesen gefreut. Ich hatte das Buch letztendlich auch in zwei Tagen ausgelesen, was aber eher daran lag, dass ich diesen Mist (entschuldigt bitte den Ausdruck, aber ich empfand das Buch halt so) endlich hinter mir haben wollte. In diesem Fall wäre es echt besser gewesen zwischendrin aufzuhören, was ich mir auch oft überlegt hatte, aber das mach ich halt nicht so gern bei Büchern...Tja so habe ich Stunden meines Lebens verschwendet! Der Schreibstil war nichtmal schlecht, aber die Story war einfach nur verwirrend und bescheuert! (SPOILER: Dass Isabeau in Holly "weiterlebt" ist ja gar kein schlechter Gedanke, aber die UMSETZUNG!) Herrje, was hat sich die Autorin bloß gedacht.. Die Charaktere waren ganz nebenbei auch nicht überzeugend, die "Liebesgeschichte" noch viel weniger. Fazit: Ich würde dieses Buch auf GAR KEINEN FALL weiter empfehlen.!.!.!.!

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    • 2
  • Zu düster und blutig für ein Jugendbuch

    Witch - Hexenkuss

    TraumLilie

    18. October 2014 um 16:29

    Inhalt Mit sechzehn Jahren verliert Holly ihre beste Freundin und ihre Eltern bei einem tragischen Unfall. Nun soll sie bei ihrer Tante Marie-Claire in Seattle leben. Seit sie dort wohnt, ereignen sich seltsame Vorfälle. Als sie dann auch noch Jeraud kennen lernt, der sie magisch anzieht, findet sie bald schon heraus, dass sie einem alten Hexengeschlecht entstammt, genau wie Jeraud. Allerdings besteht seit Jahrhunderten eine alte Fehde zwischen den beiden Familien, dass Holly sich die Frage stellt: kann sie Jeraud vertrauen? Meinung Bücher in denen es um Hexen und Magie geht finden großes Interesse bei mir. Bei "Hexenkuss" muss ich allerdings sagen, dass es mich nicht so sehr hat faszinieren können. Das Buch trifft dann wohl eher den Geschmack von Teenager im Alter von 14-16 Jahren. Jüngeren würde ich es dennoch nicht empfehlen, da das Buch doch schon recht düster geschrieben ist. Wahrscheinlich war das von den Autorinnen nicht beabsichtigt, dennoch legen sie hier scheinbar sehr viel Wert darauf, dass deutlich wird wie böse der Deveraux Clan ist. Es werden hier Menschen durch Magie getötet und auch für Opferrituale gefoltert. Meiner Meinung nach, sollte das nicht in einem Jugendbuch zu finden sein. Worum es in dem Buch überhaupt geht, ist der Krieg zwischen den beiden Hexenclans der Cahors und den Deveraux. Holly befindet sich mittendrin, denn sie ist ebenfalls eine Hexe. Zudem verliebt sie sich in den Sohn des Deveraux-Clans. Aber Ende versuchen beide zu verhindern, dass der Krieg neu entflammt. Die Geschichte hat mir am Anfang nicht so wirklich gefallen. Was daran lag, dass es nicht wirklich vorwärts ging. Zwischendurch gab es Träume und Visionen in denen man von der Vergangenheit und der Geschichte der Clans erfuhr, aber das war auch das einzig Spannende. Alles andere zog sich nur schwach dahin und auch der Schreibstil trug nicht dazu bei, schneller voran zu kommen. Dazu kommt noch, dass man viel zu wenig über die Protagonisten erfährt. Man wird nicht warm mit ihnen und baut keine Verbindung zu ihnen auf. Zum Ende hin, wurde es dann ein wenig interessanter. Wenn mir auch noch immer noch etwas gefehlt hat. Es wurde hier zwar von Magie geschrieben, aber man ging nicht genauer ins Detail, was ich mir bei einem guten Hexenbuch mehr gewünscht hätte. Auch, dass in der Vergangenheit beide Clans böse waren und es wohl keine gute Seite gab, fand ich dann zu der Realität etwas widersprüchlich. Fazit Alles in allem ist es mehr ein Buch für Teenager, wenn auch etwas düster und blutig. Das Ende hatte mich zwar schon ein wenig neugierig auf den Nachfolger machen können. Aber ob ich den auch wirklich lese ist fraglich, da schon "Hexenkuss" sehr langatmig war und mich nicht wirklich begeistern konnte.

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  • Kramt lieber eure alten Bibi Blocksberg-Kassetten wieder raus ...

    Witch - Hexenkuss

    Zen-Cola

    07. October 2014 um 01:13

    Nancy Holders und Debbie Viguiés »witch - Hexenkuss«: Ein Roman mit Hexen, Magie und Liebesgeschichte - eigentlich drei Dinge, mit denen ich mich recht gut anfreunden kann. Aber der Großteil des Buches konnte mich nicht wirklich überzeugen. Stattdessen hab ich mich alle paar Seiten dabei erwischt, wie ich irgendwelche neonfarbenen Zettelchen ins Buch geklebt habe, um mir »Auffälligkeiten« zu vermerken. Dazu später ... Erstmal: Worum geht es? Hauptperson ist das jugendliche Mädchen Holly. Als es bei einer Rafting-Tour zu einem schweren Unfall kommt, verliert sie nicht nur ihre beste Freundin Tina, sondern auch ihre Eltern. Ihre Tante väterlicherseits, von deren Existenz Holly bisher kaum wusste, nimmt das Mädchen bei sich auf. Sie zieht also von Arizona nach Seattle, wo sie auf ihre zwei Cousinen Amanda und Nicole trifft. Völlig aus der Bahn geworfen, muss Holly erst einen Zugang zu ihrem neuen Leben finden ... In Seattle trifft sie dann auch noch auf Jer, einen etwas unnahbaren und mysteriösen Jungen, in dessen Umfeld sie (s)eine seltsame Aura wahrnimmt. Schließlich muss sie erkennen, dass sie Angehörige der Cahors-, Jer Angehöriger der Deveraux-Familie ist; zwei alte französische, sich seit Jahren miteinander im Krieg befindende Hexengeschlechter. Und schnell wird klar, dass ihre Seelen eine gemeinsame Vergangenheit haben und die beiden auch in der Gegenwart eine bedeutende Rolle spielen. Denn Jers Vater, ein mächtiger Hexer, sowie sein Bruder versuchen nicht nur, das mächtige Schwarze Feuer zu beschwören, sondern sinnen darüber hinaus auf Rache für einen jahrhunderte alten Verrat ... Zu den einzelnen Aspekten: Spannungsbogen ============ Das ist - zumindest zu Großteilen - einer der einzigen wirklich positiven Aspekte des Buches. Am Anfang ist die Geschichte etwas wirr, ständige und plötzliche Wechsel zwischen der Gegenwart und dem Geschehen im alten Frankreich machen es einem als Leser nicht leicht, Zugang zur Geschichte zu finden. Was soll das? Ist es Traum, Wirklichkeit? Was soll die ganze Symbolik? Das sind so die Fragen, mit denen man sich beschäftigt. Aber hat man sich einmal daran gewöhnt, erzeugt die Geschichte durchaus Spannung und kann sie auch über große Strecken halten. Allerdings hatte ich den Großteil des Buches das Gefühl, die Geschichte befinde sich noch im Aufbau. Einen wirklichen Mittelteil gibt es kaum - und das Ende kommt dann sehr plötzlich und wenig überzeugend. Die negativen Aspekte des Buches überwiegen aber ... und wirken sich leider trotz halbwegs gelungener Spannungskurve hemmend auf den Lesegenuss aus. Der Schreibstil =========== Der Schreibstil ist nicht wirklich ausgefeilt oder originell. Recht einfache Sätze, im Präteritum in der dritten Person geschrieben und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dialoge in »moderner« und halbwegs authentischer Sprache. Im Großen und Ganzen okay. Besonders, wenn man das Buch als eines für Jugendliche betrachtet. Beim Lesen sind mir allerdings einige störende Aspekte aufgefallen. Zu Beginn jeden Kapitels steht ein »Gedicht« - zweistrophig à 4 Verse -, in dem die Handlung des Kapitels etwas undurchsichtig angekündigt wird. Leider sind diese absolut nicht gelungen. Keine Ahnung, ob sie sich in der englischen Originalform reimen, aber im Deutschen holpern sie, reimen sich nicht und wirken wie ein paar stümperhaft hingeschriebene und mit sämtlichen Klischees durchsetzte Prosasätze, die per Zeilenumbruch in Gedichtform gezwängt wurden. Damit wird man wahrscheinlich nicht nur mich nicht, sondern auch kaum Jugendliche locken können. Nicht selten werden die Gedanken der Figuren in Kursivschrift abgebildet. Das macht es möglich, den Personen näher zu kommen. Oft sind diese Gedankengänge auch gelungen, häufig jedoch wirken sie etwas affektiert und künstlich. Die Personen - zumindest die der Deveraux-Seite - sprechen aufgrund ihrer Abstammung manchmal Französisch. Dabei geht es nicht nur um allgemein bekannte Floskeln wie »Salut« oder »Bonjour«, sondern teils um ganze Sätze, die hin und wieder sogar Sinn tragend sind. Mich selbst hat das nicht gestört, da mein Schulfranzösisch dafür problemlos ausgereicht hat. Da das Buch aber auf jüngere Leser abzielt, halte ich die französischen Passagen für nicht sehr praktisch. Was ich seltsam fand, war, dass die Autorin nicht einmal versucht (mit ganz wenigen Ausnahmen), eine andere Erzählebene zu suchen, sobald die Geschichte ein paar Jahrhunderte in der Zeit zurückgeht. Es gibt stiltechnisch eigentlich keine Unterschiede zwischen der Gegenwart und der lange zurückliegenden Vergangenheit. Ein weiterer Punkt sind sprachliche Ungenauigkeiten, die mich hin und wieder irritierten. Hier wären zum Beispiel die Metaphern, die nicht immer passten. »Der alte Adlige barg die Asche an seinem Brustkorb, wo das verdorrte Herz wie ein grauer Wasserball, aus dem die Luft entwichen war, hinter den Rippen hing.« - Was hat in dieser Beschreibung der bildliche Wasserball zu suchen? Meiner Meinung nach völlig fehl am Platz. »Da waren keine Augen, nur zusammengepresste Lider. Die Nase war von einem frontalen Aufprall zerschlagen worden, Knorpel waren über die Wangen verschmiert. Das Kinn war entzweigespalten, und der Kiefer baumelte von den Gelenken wie die Flügel eines Brathähnchens.« (Das ist übrigens auch ein gutes Beispiel zum Aspekt »Brutalität«, den ich noch anschneide) Was soll dieser Brathähnchenvergleich hier - zumal es sich um eine Beschreibung ihres im Traum erscheinenden Vaters handelt? Auch Sätze wie »Seine Lenden füllten sich mit flüssigem Feuer« müssen nicht sein, um sexuelle Begierde zu beschreiben. Dagegen gibt es auch - wenn man bedenkt, dass eine Frau diesen Satz geschrieben hat - witzige Sätze: »Er besänftigte sie; er konnte gut mit Frauen und Tieren umgehen.« Die Figuren ========= Die Figuren ... sind unterschiedlich gut gelungen. Auf der einen Seite stehen viele, die mir als Leser durchgängig gleichgültig geblieben sind. Entweder sie sind sehr blass und somit mehr eine Funktion als eine wirklich lebendige Figur - oder sie sind »nur« böse und somit schon von Vornherein als »der Böse« angelegt ... sodass man ihnen weder Sympathie nochgroßes Interesse - dafür sind sie zu einseitig - abgewinnen kann. Holly dagegen ist ein wirklich sympathisches Mädchen, eigentlich ganz durchschnittlich und gewöhnlich - und plötzlich mit so einem harten Schicksalsschlag und der zusätzlichen Herausforderung, eine Hexe zu sein, konfrontiert. Ich mochte sie. Andererseits ist sie kaum mehr als das ganz gewöhnliche »ungewöhnliche Mädchen«. Egal, das hat nicht geschadet. Ab Seite 100 kommt dann ein weiterer Lichtblick: Amanda, Hollys Cousine. Ein ebenso sympathisches Mädchen. Der Rest der Protagonisten konnte mich nicht wirklich begeistern. Jer - der ja als zweite Hauptfigur antritt - war für meinen Geschmack zu sehr auf den modernen Hexer ausgelegt: So fährt er natürlich einen schicken Sportwagen. In meinem Kopf ist dauernd das Bild von so einem Buffy-typischen Vampir in schwarzem Ledermantel aufgetaucht, wenn ich von Jer gelesen hab - wenngleich er natürlich ein Hexer und kein Vampir ist. Interessanterweise hab ich im Anschluss gelesen, dass die Autorin Nancy Holder auch einige Bücher zu Buffy geschrieben hat. :) Anderen könnte Jer jedoch gefallen ... mein (literarischer) Geschmack war er aber nicht. Die Magie ======= Was wäre ein Hexen-Roman ohne eine ordentliche Portion (schwarzer) Magie? Nicht viel. Ich würde sogar behaupten, sie bildet u.a. das Fundament eines solchen Buches. Umso bedauerlicher, dass »Hexenkuss« in diesem Bereich überhaupt nicht punkten kann. Zugegeben, es gibt zwei Stellen im Buch, in denen die Magie/die Zauberei wirklich gelungen ist und auch »authentisch« rüberkommt. Das war's dann aber leider auch schon. Die restliche Magie-Anwendung enttäuschte mich gleich doppelt. Die Autorin kleistert sie meiner Meinung nach lieb- und beinahe wahllos in den Text ein, ein wenig, als hätte sie eine Zauberkiste vor sich, die am Ende des Buches leer sein muss. Dazu wird deren Anwendung bzw. Vorkommen nicht beschreibend in die Story eingebaut, sodass sie auf den Leser wirken könnte, sondern ganz plump. So nach dem Motto »Und dann hat er hier dies gezaubert und das damit erreicht.« Da hätte man wirklich mehr draus machen können (Die Zaubersprüche sind hin und wieder übrigens so plump wie die Kapitel einleitenden Gedichte. Die von Bibi Blocksberg kommen düsterer rüber *hehe*). Was ebenso negativ auffällt: Die Autorin hat anscheinend eine Vorliebe dafür, es sich einfach zu machen, und sämtliche Problemfälle beim Storyverlauf ganz einfach zu umgehen, indem sie Logiklöcher mit Zaubern stopft und somit logisch macht. Diese Schilderungen wirkten auf mich dann eher oberflächlich und misslungen. Beispiele: »Während dieses Jahres hatte Michael Marie-Claire ausspioniert, sie mit ihren Töchtern und ihrem Mann beobachtet. Er sandte Bussarde aus, die um ihr spitzes Giebeldach kreisten, und verfolgte alles aus der Ferne durch ihre Augen, mit Hilfe eines Kristalls.« Ah ja. »Er hatte seinen Porsche Boxter mit einem Zauber belegt, damit niemand sah, wie er zu ihrem Haus fuhr.« Oder: »Eines Tages werde ich die Magie dazu besitzen. Dann werde ich einen Findezauber sprechen [...]«. Solche Einwürfe konnten mir die Zauberei jedenfalls nicht als authentisch vermitteln. Zielgruppe ======== Während des Lesens habe ich mich nicht selten gefragt, wer genau mit dem Buch eigentlich angesprochen werden soll. Klar, es wird ein Alter von »Ab 12 Jahren« angegeben. Aber so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Auf der einen Seite ist vieles darauf angelegt. So mag Holly natürlich Pferde liebend gerne und hat auch die typischen Probleme eines Mädchens in dem Alter. Andererseits ist der Storyaufbau für (sehr) junge LeserInnen wahrscheinlich etwas wirr (wobei ich natürlich nicht sagen will, dass kein(e) 12-Jährige(r) was damit anfangen kann). Auch die teilweise nicht ganz zimperlichen Gewaltdarstellungen werden die potentielle Zielgruppe »Jugendliches Mädchen« wohl kaum ansprechen. Für wen ist also dieses Buch? Ich weiß es nicht. Wer sich eher nach einer schönen Liebesgeschichte mit mystischem Touch sehnt, wird wahrscheinlich enttäuscht sein - zu wenig authentische Liebe, zu viel Gewalt. Wer es etwas dunkler und härter mag, wird wahrscheinlich ebenso enttäuscht sein: zu wenig Magie, die man den Autorinnen auch abnimmt. Fazit ==== Trotz dieser ganzen genannten Kritikpunkte komme ich letztlich noch auf zwei Sterne - und zwar aus dem einfachen Grund, dass ich zu keinem Zeitpunkt vom Buch gelangweilt war. Ich habe sogar gerne weiter gelesen. Da mich die ganzen genannten Punkte aber nicht selten beim Lesen genervt haben, sind nicht mehr als diese zwei Sterne drin. Ich hoffe, die Rezension hilft - und, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt. Verdammt, so lang sollte sie eigentlich gar nicht werden ... ;)

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  • verwirrend und nicht fesselnd

    Witch - Hexenkuss

    abendstern78

    11. March 2014 um 09:13

    Das Buch "Witch - Hexenkuss" war mein erstes Hexenbuch aus dem Bereich Fantasy. Und ich wurde enttäuscht. Ich lese sehr gern Fantasy und bin auch ein geduldiger Leser, aber bei diesem Buch habe ich einfach nicht in die Geschichte reingefunden. Der Stil der beiden Autorinnen sprach mich leider so gar nicht an.Er ist verwirrend und auch nicht zielführend. Die Figuren werden nicht richtig eingeführt und ich kam einfach nicht raus, wann welcher Strang in welcher Zeit spielt. Für mich persönlich ein K.O.-Kriterium. Die Grundidee der Geschichte ist vielversprechend und auch sicherlich interessant und spannend, aber die Autorinnen haben es leider nicht geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ich kann diesem Buch nichts abgewinnen und somit auch nicht weiterempfehlen.

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  • Für Hexen und Hexer

    Witch - Hexenkuss

    gst

    14. September 2013 um 10:22

    Als Vine-Tester von Amazon bekommt man auch Bücher zum Testlesen, die man sich nicht unbedingt kaufen würde. Manche Themen entsprechen nicht dem eigenen Geschmack. Trotzdem ist es für mich spannend, auch mal in Bücher mit einem für mich völlig fremden Genre zu sehen. Beim "Hexenkuss" brauchte ich eine Weile, ehe ich mich in die Thematik eingelesen hatte: Schon das erste Kapitel spielt an zwei Schauplätzen. Am Colorado River verliert Holly, die Hauptprotagonistin, bei einer Raftingtour ihre Eltern und die beste Freundin. Im Krankenhaus hat sie verwirrende Träume, fühlt sich als Isabeau, die, wie der Leser später erfährt, vor 600 Jahren in Frankreich lebte. Gleichzeitig wird in Seattle, Washington, die schwarze Magie des aus einer Hexerfamilie stammenden Jer Deveraux thematisiert. Sein Vater Michael hatte sich eine verheiratete Frau zur Geliebten ausgesucht, die sich später als die Tante von Holly entpuppte und das Waisenmädchen nach Seattle holt. Nach und nach erfährt der Leser, dass Holly und Jer Verkörperungen früherer Personen sind. Sie stammen aus verfeindeten Familien, liebten sich im früheren Leben aber inniglich... Das Buch verwirrt mit Rückblicken in eine längst vergangene Zeit. Erst spät werden die Zusammenhänge klar und somit das Lesen einfacher. Die Phantasie geht in jedem Kapitel auf Höhenflüge. Die dabei zu Tage tretende Grausamkeiten stoßen mich allerdings ab. Es dauerte lange, ehe mich das Buch "abtauchen" ließ, mich gefangen nahm. Vieles führte zu weit von der Realität des Lebens weg - viel weiter, als es Märchen tun. Wer es allerdings schafft, über die ersten Kapitel hinauszukommen, wird mit spannenden Passagen belohnt.

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  • Hätte mehr erwartet

    Witch - Hexenkuss

    Phenya

    20. June 2013 um 00:03

    Inhalt: EINE JUNGE LIEBE – EIN URALTER FLUCH Holly Cathers Eltern sterben bei einem schrecklichen Unfall, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Bis dahin hat sich Holly immer für eine normale junge Frau gehalten. Doch hier erfährt sie die Wahrheit, vor der sie ihr Vater immer hatte behüten wollen: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht – und ihre Familie befindet sich im Krieg mit den mächtigen Hexern des Deveraux-Clans! Nachdem ich den Text gelesen hatte ich gedacht, das könnte wirklich gut sein, aber leider wurde ich da enttäuscht. Der Schreibstil wirkt auf mich sehr ermüdent und zieht sich dahin. Fiel es mir am Anfang noch sehr leicht es zu lesen, musste ich mich immer mehr zwingen weiter zu lesen. Für meinen Geschmack sind zu viele Informationen auf einmal da, man bekommt alles mit einmal und die Spannung geht verloren. Auch finde ich es verwirrend, das ständig in den Zeiten hin und her gesprungen wird, ohne das ein Teil annähernd abgeschlossen scheint. Am Ende scheint man mehr aus der Vergangenheit zu wissen, als aus der Zeit in der die Geschichte eigentlich spielt und das alles trotzdem ohne wirklichen Zusammenhang. Die Entwicklung der Personen wird mir auch nicht recht klar, sie sind auf einmal so, was ich jetzt mal den Zeitgespringe zuordne. Insgesammt wirken sie sehr flach auf mich.  Zusammenfassend wirkt es auf mich wie eine sehr lange Einleitung auf mich, bei der die Abfolge auseinander gerissen wurde und iwie wieder zusammen gesetzt wurde. Die Story ist zwar ganz nett bzw. könnte ganz gut sein, aber der erste Teil hat mir das jetzt eher weniger gezeigt. Stelle mir die Frage ob der zweite besser ist, dass der erste wirklich nur als Einleitung dient, aber ob ich den zweiten Teil lese, ist eher fraglich.

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  • Wirr und überladen

    Witch - Hexenkuss

    pelznase

    25. March 2013 um 19:58

    Als ich dieses Buch im Amazon Vine Newsletter entdeckte, habe ich mich spontan dafür entschieden. Die “Konkurrenz” traf meinen Geschmack gar nicht, außerdem klang der Inhalt vielversprechend. Auch wenn es natürlich wieder mal die Hexen sind, die das Hauptthema stellen, und damit  wirklich nichts Neues. Aber ich habe dann und wann auch echte Perlen in der Masse entdeckt, wieso sollte “Hexenkuss” nicht auch eine dieser Perlen sein? Das weiß ich nun nach dem Lesen ganz genau! Dabei fängt das Buch gar nicht schlecht an mit Holly und ihren Eltern und ihrer Freundin auf der Rafting-Tour, auf der das verhängnisvolle Unglück geschieht. Das ist ganz spannend und da ich ein Faible für Teenanger-Storys habe, konnte “Witch” tatsächlich direkt den ersten Pluspunkt einfahren. Leider rauscht die Bewertung nach diesem Anfang geradezu fulminant in den Minus-Bereich. Denn danach wird die Handlung einfach nur konfus und unüberschaubar. Ich bin mir sicher, die Autorinnen haben gründlich recherchiert in Sachen Okkultismus, Wicca, Hexenkunst, Geschichte etc., dafür sprechen die Schilderungen von Ritualen und historischen Handlungssträngen. Leider wird man gerade in diesen Passagen so sehr mit Informationen, “fachlichen” Begriffen und Zusammenhängen zugedonnert, dass man schon nach wenigen Abschnitten schier den Durchblick verliert. Vielleicht sollte man nebenbei stichwortartig mitschreiben, aber das empfinde ich nicht als entspanntes Lesen, daher kommt das für mich nicht infrage. Hinzu kommt noch, dass sich die Handlung quasi auf verschiedenen Ebenen abspielt. Wie gesagt wird man im Nu vom Hier und Jetzt um Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt. Dann wieder erhält man Einblick in Träume und Visionen. So dauert es gar nicht lange und man weiß gar nicht mehr, ob das Gelesene nun in der Realität spielt oder ob es einem Traum oder eine Vison entspringt. Da obendrein noch Zusammenhänge zu sehen oder zu erschließen, das ist mir schlichtweg unmöglich. Erwähnenswert ist noch -gerade weil das Buch Lesern ab 12 Jahren empfohlen wird-, dass es hier in Sachen Okkultismus und Hexenkunst mit all ihren Auswirkungen mächtig zur Sache geht. Da wird verflucht und auf das Blutigste gemordet, geopfert und gefoltert. Ich bin die Letzte, die eine solche Altersempfehlung aus diesen Gründen verurteilt. Ich denke, die 12jährigen von Heute kennen das (leider) nur zu gut. Für mich persönlich hätten diese Punkte eigentlich die Bewertung wieder in die Höhe treiben müssen, da ich für die weichgespülten Hexen-Storys nichts übrig habe. Aber sie trösten über die wirre Handlung nicht genug hinweg um die Wertung deshalb hochzusetzen. Ein Buch nach dem Prinzip “Ein Kapitel am Tag” zu lesen, mag für viele Leser normal sein. Für mich ist das immer ein Zeichen dafür, dass mich die Geschichte nicht gepackt hat. Das war auch bei diesem Buch der Fall, ich musste mich täglich dazu zwingen. Dabei ist der Schreibstil in den Passagen, die im Heute und in Hollys Alltag spielen völlig in Ordnung. Leicht und locker, eben für junge Leser. Dreht die Handlung aber in die Richtung Hexenkult etc ab, wird es mordsmäßig anstrengend. Die Kapiteleinteilung folgt der (oder dem?)  Esbat, einem “Kalender” aus der Hexenreligion, und jedem Kapitel ist ein passendes Gedicht vorangestellt. Diese Gedichte tragen allerdings auch nicht gerade dazu bei, die Geschichte leichter zu durchblicken. Und sie lesen sich ebenfalls nicht leicht. Eher im Gegenteil! Aus dem Covermotiv bin ich ebenfalls nicht schlau geworden. Die roten Blüten bringe ich ja noch mit Hollys Gefühlen für Jer -und umgekehrt- in Verbindung, dieser spiegelbildliche Baum dahinter ergibt für mich keinen Sinn, ausser das sein Geäst genau so krude ist wie die Geschichte. Fazit:   Für eingeschworene Fans der Hexen-Religion womöglich ganz interessant und spannend. Ich fürchte nur, die findet man unter den ab 12jährigen eher selten. Allen anderen kann ich keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Eine absolut wirre, unüberschaubare und überladene Handlung und ein Stil, der mich fatal an den der Mystery-Romane aus dem Cora Verlag erinnert. Und so gerne ich die manchmal lese, aber in Buch-Form erwarte ich einfach eine “griffigere” Geschichte.

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  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2013 um 23:24

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Buchkritik: Vor gut 600 Jahren wurden die Erben zweier alter magiebegabter französischer Familien verheiratet: Isabeau Cahors, in deren Familie die Magie stets über die weibliche Linie weitervererbt wird, und Jean Deveraux, Erbe eines mächtigen Hexergeschlechts. Beide Familien befanden sich seit jeher im Krieg miteinander und so dient die Vermählung ihrer Kinder nur dem Zweck die Geheimnisse der jeweils anderen Familie auszuspionieren. Doch Isabeau und Jean verlieben sich in einander. Doch wie sollte es anders sein, das Glück bleibt den beiden verwehrt, sie sterben und ihre Seelen sind fortan auf Ewig auf der Suche nach einander. Bei einem Rafting-Unfall während des Urlaubs verliert die junge Holly ihre Eltern und die beste Freundin. Als Vollwaise zieht sie daraufhin zu ihrer Tante, der Schwester ihres Vaters, und deren beiden Töchtern, von deren Existenz Holly bis dahin überhaupt nichts wusste, nach Seattle. Und wer hat es bis jetzt noch nicht erraten? Richtig, Holly ist sozusagen Isabeaus Reinkarnation. Und was darf dann nicht fehlen? Genau, Jeans Reinkarnation. Und wie sollte es anders sein, treibt sich auch der natürlich in Seattle rum und zwar in Form von Jer. Angefangen hat das Buch ja noch ganz viel versprechend, Hollys Familienurlaub und das Unglück sind gut geschildert, die Charaktere wirken sympathisch und der Schreibstil ist angenehm. Doch danach geht einfach gar nichts mehr. Es werden mehrere Handlungsstränge parallel erzählt: Isabeaus Geschichte, Jeans Geschichte, Hollys, Jers und die von Jers Vater und Hollys Tante. Die Übergänge dabei sind verwirrend, die einzelnen Handlungen, gerade die Teile, die die magischen Rituale schildern, schlecht ausgearbeitet, sodass sie beim Leser viele Fragen offen lassen, denn das Wissen, was die beiden Autorinnen bei ihren Recherchen über Wicca gesammelt haben, sind dem gewöhnlichen Leser wohl kaum zu eigen. Abgesehen davon dass die Handlung sowieso schon ganz schön verwirrend ist, dauert es auch noch (gemessen an der Länge des Buchs) verdammt lange bis das ganze Vorgeplänkel (das eben nicht so aufschlussreich ist, wie es sein könnte und sollte) rum ist und Holly überhaupt erst erfährt, dass sie eine Hexe ist, dafür lernt sie dann praktisch in null Komma nichts mit ihren neu entdeckten Kräften umzugehen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Holly und Jer ist, dafür dass sie angeblich seit über 600 Jahren durch eine ach so innige Liebe verbunden sind, wahnsinnig oberflächlich und wirkte auf mich furchtbar konstruiert, genau wie die Bösen in der Geschichte auch einfach nur böse waren und die Guten nur gut, was alles sehr gewollt rüber kam. Dazu kommt noch, dass das Buch sich zwar an Leser ab 12 Jahren richtet, streckenweise aber doch sehr ins Detail geht, wenn es um Folter, Hinrichtungen und Menschenopfer geht, weshalb das Buch in meinen Augen für so junge Leser doch eher ungeeignet ist. Fazit: Nicht empfehlenswert. Ich habe deutlich mehr von dem Buch erwartet, aber meine Erwartungen wurden bitter enttäuscht und wäre das Buch nicht ein Rezensionsexemplar gewesen, ich hätte es nach den ersten 50 Seiten ins Regal gestellt und da verstauben lassen. Das Cover: Ich finde es jetzt nicht so schön und mit dem Inhalt hat es absolut gar nichts zu tun, aber es gibt definitiv hässlichere Cover.

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  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    ALISIA

    16. September 2012 um 10:43

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich lange vor mich hergeschoben. Der Klapptext klingt zwar interessant, doch in Wirklichkeit ist das Buch nicht so. Das Cover ist recht hübsch. Der Titel ist auch toll, doch passt nicht so zur Geschichte. Es verleiht etwas Kindisches. Die Geschichte beginnt etwas interessant, doch das verflieg schnell. Es war eigenartig. Ich habe mir so viel von diesem Buch erhofft doch nichts davon kam wirklich. Der Schleppende Anfang und der Schreibstil der Autorinnen ist einfach ermüdend. Ich wollte das Buch so schnell wie möglich einfach fertig bekommen. Was mir hier gefehlt hat, war Spannung. Die Geschichte wird immer wieder mit einer anderen Handlung in der Vergangenheit gemischt und so hat man das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte gar nicht voran kommt sondern eher die die Vergangenheit. Am Anfang hatte ich es ja noch in Ordnung gefunden doch nach einer Weile dachte ich nur noch, wann hört das endlich auf. Der Schreibstil kommt mir gezwungen vor. So als würden sich die Autorinnen dazu zwingen dieses Buch zu Ende zu schreiben. Am Anfang erklärt sie, dass sie extra Wicca studiert hat. Wie es die Bräuche sind und sonst noch was. Aber das einzige was in diesem Buch vorkommt, ist das Dunkle. Man müsste erwarten, dass es auch eine gute Seite geben müsste. Wirklich heraustreten tut diese Allerdings nicht. Die Geschichte beginnt damit, dass von der Hauptperson Holly die Eltern und ihre beste Freundin sterben. Sie erfährt, dass sie eine Tante hat und zieht auch zu ihnen. Dort fühlt sie sich gleich geborgen will aber nach Hause. Sie erfährt durch Zufall, dass sie eine Hexe ist und auch noch die Mächtigste in ihrer Familie und deswegen eine Bedrohung für die Deveroux. Die Deveroux und die Cahors sind seit langer Zeit verfeindet. Komischer weiße sind beide Familien böse. Das wird sogar hervorgehoben. Fazit: Alles in Allem war dieses Buch eine Enttäuschung und es trieft nur so von Informationen die man gerne Stück für Stück erfahren hätte, statt sie gleich auf die Nase gedrückt zu bekommen. Aus dieser Geschichte hätte man so viel herausholen können und das Potenzial wurde echt nicht ausgeschöpft.

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  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    Amarylie

    24. April 2012 um 16:25

    Eine Liebe, die wie im Buche steht Inhalt: EINE JUNGE LIEBE – EIN URALTER FLUCH Holly Cathers Eltern sterben bei einem schrecklichen Unfall, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Bis dahin hat sich Holly immer für eine normale junge Frau gehalten. Doch hier erfährt sie die Wahrheit, vor der sie ihr Vater immer hatte behüten wollen: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht – und ihre Familie befindet sich im Krieg mit den mächtigen Hexern des Deveraux-Clans! Meine Meinung: Das Cover finde ich wunderschön, obwohl es so schlicht ist. Die einzelnen Äste, die mit den Blumen verbunden sind, glänzen und sind hervorgehoben. Es hat sowohl etwas düsteres und unheimliches an sich, als auch etwas zauberhaftes und mysteriöses. Leider ist die Handlung von Hexenkuss ist all bekannt und eine wiedergekäuerte Geschichte in einer etwas anderen Umgebung und anderer Thematik, denn es geht um zwei Familien, die sich abgrundtief hassen. Im Laufe der Zeit wachsen die Kinder und eines Tages verlieben sich das eine Kind der Familie in das der verfeindeten Familie, die Liebe wird erwidert und beruht anschließend auf Gegenseitigkeit. Die Familien bekommen es heraus und eine Katastrophe in Form von Zauberei beginnt. Schließlich ist solch eine Liebe nicht akzeptabel und verboten! Aber woher kennt man solch eine Geschichte bereits? – Romeo und Julia, die Arkadien-Trilogie, die Engels-Reihe, die Göttlich-Trilogie und, und, und. Also eine Geschichte, deren Ende man bereits erahnen kann ohne große Spannung und Neuheiten bis auf die Magie. Das einzig Gute ist die Darstellung der Magie. Es scheint gut erarbeitet worden zu sein. Die Thematik ist für den Leser gut heraus lesbar und belehrt ihm einiges über die Kunst der Magie, sowie die Umstände und Thematik. Die Personen scheinen auf mich oberflächlich gehalten, relativ unnatürlich und nicht realistisch. Als Leser wird man hauptsächlich auf das Äußere fixiert, dabei erfährt man sehr wenig über die Eigenschaften und Charaktere der einzelnen Personen. Holly – die Protagonistin scheint nicht wie normale Menschen zu reagieren, denn als sie aufgeklärt wurde einer Hexenfamilie zu entspringen und somit eine Hexe ist, hatte sie es hingenommen ohne viel Wunder, was noch einmal die unrealistische Seite zeigt. Denn jeder normale würde fragen stellen, aufspringen und ggf. durchdrehen … Der Schreibstil der Autorinnen ist etwas anders. Es ist für den Leser unerkennbar in welcher Zeit sich die Geschichte spielt, da es viel e Zeitsprünge in die Vergangenheit gibt mit abrupten Ende. Es ist recht schwer durchzusteigen, da man nicht weiß, ob es sich in dem Augenblick in der Vergangenheit, im Träume oder in der jetzigen Zeit abspielt. Dazu hat die Geschichte etwas wenig Spannung und Emotionen. Die Liebe ist jedoch nicht kurz gehalten, sodass es eine nette Liebes-Jugendgeschichte mit Hokuspokus ist. Es gibt insgesamt 4 Bände, die alle bereits erschienen sind. Hexenkuss, Hexentochter, Hexentraum, Hexenerbe Fazit: Es ist jedem überlassen das Buch zu lesen. Ich persönlich finde es etwas eintönig und langweilig. Die Handlung war vorhersehbar und die Charaktere entsprangen allen Klischees solcher Romane. Es hatte wenig Höhen und Tiefen, aber für Kinder ab 10 Jahren wäre dies eine nette Lektüre! Autorinnen: Debbie Viguié liebt es ebenfalls, zu schreiben und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Nach ihrem Abschluss an der UC Davis – in Creative Writing – verfasst sie neben Gedichten vor allem Romane. Sie lebt mit ihrem Mann auf Hawaii. Nancy Holder hat in den USA bereits über sechzig Bücher und weit mehr als zweihundert Kurzgeschichten veröffentlicht. Für ihre Romane wurde ihr viermal der Bram-Stoker-Award für den besten Mystery-Roman des Jahres verliehen, und sie wurden bereits in über zwanzig Sprachen übersetzt. Außerdem hat sie an den Drehbüchern für mehr als zwanzig Buffy- und Angel-Episoden mitgewirkt. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Tochter in San Diego, wo sie an der Universität unterrichtet. Weitere Infos: Titel: Hexenkuss – Witch: Roman Originaltitel: Wicked. Witch Autoren: Nancy Holder & Debbie Viguié Verlag: Penhaligon Verlag ISBN: 978-3-7645-3076-1 Preis: 14,99€

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  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    Evan

    22. December 2011 um 21:51

    Hexenkuss -Witch
    Das Cover hat mich angezogen und mir doch angeraten es auszuleihen und zu lesen.
    Leider war das ein Irrtum, die Geschichte wäre schon spannend, doch leider wird hier wieder alles gemixt und zurechtgelegt. Keine Leseempfehlung zurück in die Bibliothek damit! 2 Sterne von mir.

  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    romanasylvia

    Also das Buch hab ich nach den ersten paar Seiten schon weggelegt...der Schreibstil der Autorin hat mir nicht zugesagt und vor allem war ich mir nicht sicher ob ich mich nach den ganzen Rezensionen an dieses Buch wirklich ranwagen soll. Also dieses Buch würde ich nicht empfehlen, wahrscheinlich nicht mal Jugendlichen.

    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2011 um 19:22
  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    Twilight1996

    12. August 2011 um 12:48

    Inhalt: Nach dem schrecklichen Unfall, bei dem Hollys Eltern gestorben sind und den nur sie überlebt hat, muss Holly zu ihrer Tante Marie-Claire und zu ihren Cousinen Amanda und Nicole nach Seattle/Washington ziehen. Als sie dort angekommen ist, erfährt sie von einem Geheimnis, das ihr Vater ihr verschwiegen hat: Ihre Familie entstammt einem uralten Hexengeschlecht und führt Krieg mit einem befeindeten Clan, dem Deveraux-Clan! Doch dann verliebt sich Holly in Jeraud, welcher aus dem Deveraux-Clan stammt und somit aus der Familie ihres größten Feindes. Autorinnen: Nancy Holder wurde am 29. August 1953 in Los Altos/USA geboren und lebt heute mit ihrer Tochter in San Diego. Schon über sechzig Bücher und 200 Kurzgeschichten wurden von Nancy Holder verfasst und in über 20 Sprachen übersetzt. Viermal bekam sie den Bram-Stocker-Award für den besten Mystery-Roman verliehen. Debbie Viguié ist eine „New York Times“ Bestsellerautorin, welche ihr Hobby, das Schreiben zu ihrem Beruf machte. Sie schrieb außer der Witch-Reihe auch einige andere Bücher wie zum Beispiel „Charmed Zauberhafte Schwestern/Tödliche Versuchung“. Außerdem hat sie auch schon einige Gedichte verfasst. Heute lebt sie mit ihrem Mann auf Hawaii. Eigene Meinung: Durch viele schlechte Bewertungen wurde ich von dem Buch abgeschreckt. Doch ich bin froh, dass ich es doch gelesen habe, denn ich bin positiv überrascht von „Witch-Hexenkuss“. Mir persönlich gefällt das Buch nämlich sehr gut. Man erkennt sofort, dass sich die Autorinnen mit dem Thema „Magie“ befasst haben und es in „Witch-Hexenkuss“ genau schildern. Leider vermischen sich im Buch verschiedene Magiearten und Praktiken, was an manchen Stellen leicht verwirrend ist, doch trotzdem konnte mich die Geschichte überzeugen. Durch das ganze Buch hindurch wird Spannung erzeugt und man fiebert mit den Hauptpersonen mit. Anfangs hat mich Jeraud an Edward aus Twilight erinnert, doch schon nach kurzer Zeit findet man heraus, wie Individuell Jeraud ist. Am Ende des Buches gibt es einen Cliffhanger, das heißt ein offenes Ende, und man will unbedingt wissen wie es weiter geht. Zum Glück gibt es schon drei Nachfolgebände die im Handel erhältlich sind. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, also Ideal auch für jüngere Leser. Ich würde „Witch-Hexenkuss“ Mädchen ab 12 Jahre empfehlen die Interesse an den Themen Okkultismus und Hexerei habe, aber „Witch-Hexenkuss“ ist auch für ältere Mädchen und auch Jungen empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Hexenkuss - Witch" von Nancy Holder

    Witch - Hexenkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 13:00

    Zunächst macht ein Buch das aktuellen Trends nach Hexen, Magiern und Vampiren entspricht sicherlich neugierig. Ausgehend von den voran gegangenen Neuerscheinungen hat sich aber bei der interessierten Leserschaft ein gewisses Anspruchsdenken etabliert, so auch bei mir. Leider kann man auf den ersten hundert Seiten schon erkennen das dieses Buch keine der einem selbst gesetzten Erwartungen erfüllen wird. Zu verworren sind die Handlungsstränge, zu oberflächlich die Charaktere , zu wenig entwickeln die Charaktere sich weiter. Handlungen, die mehr Zufall sind als das sie real sein können machen das Buch zu keinem wirklichen Leseerlebnis. Plötzliche Wendungen in dem Buch lassen den Leser mehr als einmal überlegen, ob man nicht doch was überlesen hat oder etwas zwischen den Zeilen stand das man nicht mitbekommen hat. Das es als Jugendbuch vielleicht noch interessant sein könnte, mag ich nicht bestreiten obwohl ich auch da glaube das es ganz speziell auf den Jugendlichen/die Jugendliche ankommt. Für Erwachsene jedenfalls ist das Buch und die darin beschriebene Geschichte zu durchschaubar, oberflächlich und damit wenig interessant FAZIT: Eingeschränkt als Jugendbuch zu empfehlen ansonsten bei eher gutem Thema schlechte Story mit noch schlechteren Charakteren.

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