Nancy Horan

 2.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Kein Blick zurück, Sotto un immenso cielo di stelle und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nancy Horan

Kein Blick zurück

Kein Blick zurück

 (7)
Erschienen am 21.08.2011
Sotto un immenso cielo di stelle

Sotto un immenso cielo di stelle

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Erschienen am 01.11.2014
Under the Wide and Starry Sky

Under the Wide and Starry Sky

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Erschienen am 23.09.2014
Loving Frank

Loving Frank

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Erschienen am 12.06.2008
Loving Frank

Loving Frank

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Erschienen am 07.08.2007
Under the Wide and Starry Sky

Under the Wide and Starry Sky

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Erschienen am 28.01.2014

Neue Rezensionen zu Nancy Horan

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LettersFromJuliets avatar

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan
LettersFromJulietvor 7 Jahren

**Inhalt**
Mamah ist 30 als sie endlich heiratet und das noch nicht mal aus Liebe. Sie ist einfach nur davon beeindruckt, dass Edwin so um sie wirbt.
Die Geschichte beginnt 1907. Mamah und Edwin beschließen ein Haus zu bauen und beauftragen den Architekten Frank Lloyd Wright damit. Mamah ist mit seiner Frau Catherine im Frauenclub, allerdings entwickelt sich dann eine Affäre zwischen ihr und Frank. Keiner darf davon erfahren. Aber Frank erzählt es dann doch seiner Frau und Mamah gesteht es einiges Zeit später Edwin. Die zwei reisen nach Europa und versuchen dort zusammen glücklich zu werden. Als über die Affäre jedoch in der Zeitung berichtet wird, gibt es für Mamah keinen Weg zurück...

**Meine Meinung**
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so ein langweiliges und schlechtes Buch gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich öfters mehrere Seiten überflogen habe, weil einfach nichts passiert ist. Das ist eigentlich nicht meine Art, aber anders war das Buch nicht zu ertragen.
Im ersten Teil springt die Autorin häufig in der Zeit hin und her, wodurch es schwerfällt der Geschichte zu folgen. Gerade wenn man nach einer Unterbrechung wieder anfängt zu lesen, weiß man teilweise erst mal gar nicht, wo man vom Zeitpunkt her ist.
Positiv ist zu erwähnen, dass dieses Buch viele Kapitel hat. Wenn es weniger hätte, wäre es wohl noch langatmiger gewesen. Ab Seite 200 wollte ich einfach nur noch lesen, lesen, lesen und überfliegen...ich musste es schnell hinter mich bringen.
Der Schreibstil hat mir absolut nicht gefallen, genauso wenig wie die Charaktere. Edwin ist ein lieber Kerl, aber auch ein Waschlappen. Mamah ist irgendwie einfältig und weiß nicht wirklich was sie will. Frank ist ein Frauenheld und jammert, sobald Mamah nicht bei ihm ist. Außerdem machen sich die beiden Hauptcharaktere keine Gedanken was mit ihren Familien ist, nachdem sie "durchgebrannt" sind. Vor 100 Jahren war so etwas viel schlimmer als heute und eine Mutter, die ihre Kinder zurücklässt, kann ich auch nicht leiden.
Mein erstes Buch von Blogg-dein-Buch war also leider ein ziemlicher Reinfall. Langweilig, langatmig, schlechte Charaktere und ein hin und her hüpfen in der Zeit, sodass man der Geschichte nicht folgen kann. Leider kann ich es nicht empfehlen, obwohl das Thema interessant wäre und man hätte mehr daraus machen können.

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Tru1307s avatar

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan
Tru1307vor 7 Jahren

Zur Geschichte
1907 lernt Mamah Borthwick Cheney den Architekten Frank Lloyd Wright kennen. Sofort wird sie von seinen Visionen angesteckt und die beiden verlieben sich in einander. Doch Beide sind verheiratet und haben Kinder. Nach Jahren der Heimlichkeiten reisen sie dann gemeinsam nach Europa und beschließen ihrer Liebe offen eine Chance zu geben. Da Scheidungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht gerne gesehen werden, ist Mamahs Ruf in Amerika schnell ruiniert und sie sieht keinen Weg zurück in die Heimat.

Fazit
Anhand der Inhaltsangabe bei Blogg dein Buch war ich sofort begeistert. Ich wollte dieses Buch so gerne lesen, weil mir andere Romane, die in dieser Zeit spielen, immer gefallen haben. Im nachhinein war ich wohl zu optimistisch, dass es auch bei Kein Blick zurück der Fall sein könnte. Während der Roman die ersten 150-200 Seiten noch ansprechend war, wurde die Geschichte danach immer flacher, so dass ich mich zum Ende hin immer mehr zwingen musste, überhaupt weiterzulesen.

Mamah Borthwick Cheney ist eine Frau, die ihren Mann und ihre Kinder für die Liebe verlässt. Sie reist zu ihrem Geliebten nach Europa und begibt sich auf den Weg zur Selbstfindung, während Frank Lloyd Wright an einem Architekturprojekt arbeitet. Leider bleiben die Charaktere oberflächlich. Gespräche wirken konstruiert und Gefühl ist kaum vorhanden. Zu Beginn des Romans ist es dennoch interessant, weil viel über den Alltag von Mamah berichtet wird. Wie sie lebt, wie sie ihren Mann kennen lernt und welche Freunde und Interessen sie hat liest sich immerhin ansprechend. Umso trauriger, dass spätestens mit der Reise nach Europa dies alles erstmal wegfällt und man nur noch ab und an Gespräche zwischen Frank und Mamah verfolgen kann. So wird das Buch schnell eintönig.

Der Schreibstil ist auf den ersten Blick angenehm ruhig. Nach einigen Seiten jedoch fällt auf, dass die Autorin auch dann neutral und nüchtern schreibt, wenn die Situation eigentlich Dramatik oder zumindest mehr Tiefgang erfordert hätte. Begegnungen mit Mamahs Kindern werden so aus der Distanz geschrieben, dass es einfach nur enttäuschend ist. Auch die Beziehung zu Frank Lloyd Wright wird nicht gerade liebevoll geschildert. Überhaupt macht der ganze Roman eher den Eindruck einer gut recherchierten Dissertation.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass das Buch viel Potenzial verschenkt hat. Ich hatte nach der Kurzbeschreibung gehofft von Gefühlen und Dramatik zu lesen, aber so nüchtern, wie der Roman geschrieben wurde, war davon leider nur sehr wenig zu finden. Ich hatte mich wirklich auf Kein Blick zurück gefreut, weil ich gerne Bücher lese, die in der Zeit um 1900 spielen. So kann ich leider keine Leseempfehlung geben, vergebe aber dennoch zwei Sterne, weil es gut recherchiert war.

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Ailiss avatar

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan

Rezension zu "Kein Blick zurück" von Nancy Horan
Ailisvor 7 Jahren

Von diesem Buch hatte ich mir viel versprochen, da es sich an der Biographie zweier Menschen orientiert, die ein wahrhaft bewegtes und bewegendes Leben geführt haben: der Architekt Frank Lloyd Wright und seine Geliebte Mamah Borthwick Cheney.
Sie lernten sich kennen und lieben, als Mamahs Mann Edwin den Architekten beauftragte, ein Haus für sich und seine Familie zu bauen. Mamah hatte Edwin recht spät geheiratet, sie war schon 30 und hatte ihr Studium bereits beendet. Edwin hatte sich um sie bemüht wie niemand zuvor und sie gab seinem Werben nach. Doch mit den Jahren schlich sich Unzufriedenheit über diese Entscheidung in Mamahs Herz und als sie Wright kennenlernte, war es um beide geschehen. Auch Wright war Ehemann und Vater, Mamah und seine Frau Catherine hatten sich über den Frauenclub angefreundet. Einige Jahre hielten Frank und Mamah geheim, was sie verband, doch dann fand Catherine es heraus und Mamah gestand ihrem Mann Edwin, dass sie ihn betrog. Daraufhin gingen Mamah und Frank gemeinsam nach Europa, wo Wright einige Aufträge angenommen hatte. Mamah wollte wissen, wie es war, diesen Mann für sich zu haben, wie es war, diese Liebe endlich offen zu leben - danach wollte sie entscheiden, wie es weitergehen sollte. Diese Entscheidung jedoch nahm ihr die heimische Presse ab, die in ihrer Abwesenheit eine Hetzkampagne gegen das unmoralische Paar startete, die es Mamah unmöglich machte, auf ein normales Leben in den Staaten zu hoffen.
Ich will nicht zu viel verraten, aber wer mit der Biographie Mamahs auch nur ein wenig vertraut ist, weiß, dass ihr Leben tragisch endete. Zwar wurde sie durch ihre Zusammenarbeit mit der berühmten Feministin Ellen Keys auch zu einer Vorreiterin der Frauenbewegung, doch ihr selbst sollte diese Rolle nur Unglück bringen.
Was Nancy Horan aus diesen Biographien nun gemacht hat, ist für mich allerdings enttäuschend. Diesem Roman fehlt das Wahrhaftige, er wirkt steif und die Dialoge sind gestelzt. Die Autorin bemüht sich sehr, die besondere und tiefe Beziehung Franks und Mamahs herauszuarbeiten, schießt dabei meines Erachtens aber weit über ihr Ziel hinaus. Sie will zu viel geistreichen Dialog in diese Partnerschaft packen, was aber letztlich unecht und nicht authentisch wirkt. Auch gewährt sie dem Leser keinen wirklich tiefgehenden Blick in ihre Figuren, da spürt man, dass die Realität die Fiktion hemmt. Vielleicht wäre sie besser damit gefahren, keinen Roman, sondern eine Biographie zu schreiben. So hätte sie die wirklich interessanten Details nicht mit nicht enden wollenden Kleinigkeiten in die Länge ziehen müssen, sondern hätte ein klareres Bild herausarbeiten können.
Leider ist dieser Roman ein gutes Beispiel dafür, wie man aus einer guten Vorlage eine mit Banalitäten vollgepackte Geschichte machen kann, die nur noch zu retten gewesen wäre, wenn eine helfende Hand gekürzt, gestrafft und den Dialogen Leben eingehaucht hätte. So ist es jedoch nur ein Buch, das man nicht gelesen haben muss - schade!

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