Nancy Huston Ein winziger Makel

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Inhaltsangabe zu „Ein winziger Makel“ von Nancy Huston

«Ein raffinierter Familienroman.» BRIGITTE Sol und Erra sind beide sechs Jahre alt, doch zwischen ihnen liegen Welten. Sol, verwöhnt, altklug und öfter im Internet unterwegs, als seine Mutter erfahren darf, lebt in jenem Land, in dem «Gott mit Bush befreundet ist». Erra, das glückliche Mädchen mit der Wunderstimme, das in Trümmern spielt, salutiert noch vor Adolf Hitler. Erra ist Sols Urgroßmutter. Über Generationen sind die beiden verbunden, und über Generationen wurde in der Familie ein düsteres Geheimnis weitergereicht. Was ist etwa mit dem hässlichen Muttermal an Sols Schläfe, das er sich wegoperieren lässt? Was mit dem grenzenlosen Hass seines Vaters? Es bleibt den Kindern überlassen, die Brüche und Verwerfungen in den Erzählungen ihrer Eltern zu deuten.

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  • Rezension zu "Ein winziger Makel" von Nancy Huston

    Ein winziger Makel
    goldfisch

    goldfisch

    20. August 2012 um 13:38

    Nancy Huston hat da einen beeindruckenden Familienroman geschrieben.Sol ist Pfiffig, aber auch verhätschelt.Das Leben seiner Mutter dreht sich nur um ihn.So wird auch sein Muttermal entfernt, aber es gibt Komplikationen und eine hässliche Narbe bleibt Sol erhalten. Hat sein Vater so einen Makel, oder die Oma? Auf jeden Fall aber Erra, seine Urgroßmutter, die Sängerin.Erra hat nicht nur diesen "Makel" den sie sehr liebt, sie hat auch Geheimnisse.Nancy Huston schreibt diese Familiengeschichte rückwärts auf.Sehr bewegend und gut!

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  • Rezension zu "Ein winziger Makel" von Nancy Huston

    Ein winziger Makel
    marion_gallus

    marion_gallus

    20. November 2010 um 17:16

    Die Geschichte ein winziger Makel erzählt Lebensabschnitte von Personen aus vier Generationen. Sie beginnen im Jahre 2004 und reichen zurück bis in den Zweiten Weltkrieg. Die Protagonisten haben alle eines gemeinsam: einen winzigen Makel (ein Muttermal), der bei allen Familienmitgliedern vorhanden ist aber immer an anderen Stellen. Erzählt werden die Geschichte von Sol (im Jahre 2004), die seines Vaters Randall (im Jahre 1982), die seiner Großmutter väterlicherseits (im Jahre 1962) und seiner UGM Erra (im Jahre 1944-45). Die Geschichte ist in vier Teile geteilt, beginnt mit der Erzählung von Sol im Jahre 2004 und endet mit Erra, seiner Urgroßmutter im Jahre 1944-45. Im ersten Teil, Sols Teil, lernt man alle Figuren in der Jetzt-Zeit kennen. Sol ist 6 Jahre alt und erzählt aus seiner Sicht, die im Zeitalter des Internet ziemlich heftig ist, teilweise musste ich schmunzeln aber vieles stimmte mich auch nachdenklich. In den Folgeteilen erzählen die jeweiligen Personen dann auch aus ihrer Sicht und alle sind im Alter von 6 Jahren wenn sie erzählen. Hier gehts weiter: http://buchwelten.wordpress.com/2010/11/22/ein-winziger-makel-von-nancy-huston-45/

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  • Rezension zu "Ein winziger Makel" von Nancy Huston

    Ein winziger Makel
    Gruenente

    Gruenente

    15. October 2009 um 16:04

    Der winzige Makel ist ein kleines Muttermal, das in der nächsten Generation in der gleichen Form, aber an anderer Stelle auftritt. Erra hat es am Arm, ihre Tochter am Po, der Urenkel an der Schläfe. in diesem Buch wird ene Familiengeschichte rückwärts erzählt. Einzelne Generationen erzählen immer über eine kleinen Zeitraums ihres Lebens als sie 6 Jahre alt waren. Da es mit dem Urenkel anfängt erklären sich einige Dinge immer erst später, da sie im Leben eines Vorfahrens schon eine Rolle spielten. Das Einzelkind Sol, dessen Vater Randall, dessen Mutter Sadie und deren Mutter Erra (von Sol UGM genannt) kommen so nach einander zu Wort. So wird eine Geschichte über 60 Jahre und drei Kontinente gespannt. Die Sichten der Kinder sind dabei besonders interessant. Die Geschichte von Sol, dem verwöhnten Einzelkind, ist noch ganz witzig, je weiter man in die Vergangenheit zurückschaut, desto trauriger wird sie. Sehr schön geschrieben. ich werde nach weiteren Büchern dieser Autorin schauen.

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  • Rezension zu "Ein winziger Makel" von Nancy Huston

    Ein winziger Makel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2008 um 20:54

    Interessante Familiengeschichte, gut zu lesen. Allerdings im ersten Teil schon sehr neurotisch für einen kleinen Jungen.