Nancy Price Schreie in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Schreie in der Nacht“ von Nancy Price

Das Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, aber an den Stil der Autorin konnte ich mich das ganze Buch über nicht gewöhnen.

— Danny
Danny

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  • Romanvorlage zur Verfilmung mit Julia Roberts: Der Feind in meinem Bett...

    Schreie in der Nacht
    Buechergarten

    Buechergarten

    05. September 2015 um 12:54

    INHALT: Was als wundervolle Liebesbeziehung begann ist für Sara Burney mittlerweile zur Hölle geworden. Bereits kurz nach ihrer Hochzeit beginnt ihr Mann Martin sie zu misshandeln und zu missbrauchen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen ihn zu verlassen und sich anderen Menschen anzuvertrauen scheint es für Sara nur noch einen Ausweg aus ihrer Hölle zu geben: Sie muss ihren Tod vortäuschen. In einer folgenschweren Nacht lässt Sara so ihre Ehe und ihren Mann hinter sich um an einem fremden Ort neu anzufangen. Nach und nach lässt die Angst eine Spur hinterlassen zu haben nach und Sara beginnt sich den Menschen in ihrer neuen Heimat zu öffnen. Doch eine lange vergangene Tat bringt ihren Mann auf ihre Spur… EIGENE MEINUNG: Auf dieses Buch bin ich erst über die Verfilmung mit Julia Roberts gekommen. Was ich normal vermeide, nämlich erst den Film zu sehen und dann das Buch zu lesen, war in diesem Fall also vorprogrammiert. Ich hatte zwar während des Lesens dann auch immer wieder Szenen aus dem Buch im Kopf und eine grobe Ahnung wohin das Ganze führen würde, allerdings ist das Buch schon auch anders! Die Protagonisten waren mir tatsächlich bei weitem nicht so sympathisch wie im Film. Vielleicht allerdings, wenn man ehrlich ist, auch realistischer. Der Film musste vielleicht einfach auch anderen Ansprüchen genügen als das extrem harte, realistische Buch. Gerade der Mann den Sara an ihrem Zufluchtsort kennen lernt hat in mir eher Widerwillen ausgelöst. Durch die extrem außergewöhnliche Schreibweise, auf die ich noch zu sprechen komme, hat man auch Einblick in seine Gedanken und mich hat es extrem gestört wie er über Frauen denkt. Aufgrund einer nicht erwiderten Liebe in seiner Vergangenheit scheint er Sara ebenfalls zu verurteilen und sie zugleich als nette Hausfrau für sich haben zu wollen. An manchen Stellen erschien mir das Buch aufgrund der Gedanken der Personen mehr als Drama als aufgrund ihrer Handlungen. Natürlich ist die Geschichte auch nicht mehr ganz neu, aber richtig warm werden konnte ich, wenn ihr ehrlich bin, mit keinem Charakter – auch nicht mit dem von Sara selbst. Im Vergleich zum Film hat das Buch auch noch eine ausgeprägte Nebenhandlung an Saras Zufluchtsort. Der eben angesprochene Schreibstil hat es mir zu Beginn der Geschichte am schwersten gemacht wirklich in ihr zu versinken. Oft hat man ja Geschichten vor sich in denen die Sichtweise, aus der erzählt wird, sich zwischen den Protagonisten abwechselt. Hier war das jedoch teilweise innerhalb eines Absatzes, ja sogar einiger Sätze, wechselnd. Ab und an war einfach ein Satz, ein Gedanke, eines Außenstehenden, teils auch von einer vollkommen unbedeutenden Person, eingestreut. Auch wirkte die Schreibweise für mich manchmal verwirrend, mir war teils nicht klar wer wichtig ist oder es für die weitere Geschichte wird. Der Fokus landete manchmal auf Personen mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte, auch mit den Informationen die diese zur Geschichte beisteuerten… Manchmal erschien mir das Ganze sehr wirr – ein roter Faden hätte mir gut getan, aber vielleicht ist das auch das besondere an der Geschichte: Man ist selbst schon ganz wirr, hin- und hergerissen, weiß nicht was als nächstes passiert und doch gespannt was kommt! Das Cover meiner Ausgabe trägt ein Bild aus der Verfilmung mit Julia Roberts und wirkt für mich, in der heutigen Zeit, schon auch etwas altmodisch. Die Geschichte an sich jedoch ist dies sicher nicht und für mich für Männer und Frauen zugleich zu empfehlen. Wer jedoch eine locker leichte Geschichte mit romantischem Happy End und Friede, Freude, Eierkuchen sucht ist hier an der falschen Stelle. Ich habe mich während des Lesens schon auch bei dem Gedanken ertappt wie seicht so manch andere Bücher, die ich in der letzter Zeit gelesen habe, einem dann doch im Vergleich zu diesem erscheinen. Ich würde schon sagen dies ist eher etwas anspruchsvollere Kost! FAZIT: Romanvorlage zur Verfilmung mit Julia Roberts unter dem Titel „Der Feind in meinem Bett“. Dramatisch, düster und teilweise etwas beschwerlich zu lesen. Bleibt für mich sogar etwas hinter der Verfilmung zurück, weil ich mit den Protagonisten nicht ganz warm werden konnte. Nichts desto trotz, auf seine Art und Weise, außergewöhnlich…

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  • Rezension zu "Der Feind in meinem Bett" oder "Schreie in der Nach" von Nancy Price

    Schreie in der Nacht
    Danny

    Danny

    27. June 2014 um 19:27

    "Niemand konnte das Leben ungeschehen machen, das er geführt hatte, wie einen Film, den man zurückspulte. Man konnte nicht mit den Füßen voran aus dem Ozean emporschnellen, nicht in einem Boot am Dock rückwärts segeln. Man konnte eine Strandtreppe nicht mehr hinaufsteigen, Stufe um Stufe, um da zu sein, wo man früher gewesen war. Man konnte keinen Namen und kein Leben wiederbekommen. Man mußte ausgeschlossen bleiben und den Menschen weh tun, indem man tot war." (S. 72)   Was so romantisch anfing, entwickelte sich nach der Hochzeit zu einem Albtraum - jehrelang musste sich Sara Burney von ihrem Mann Martin misshandeln und missbrauchen lassen, ohne sich einer Menschenseele anvertrauen zu können. Den einzigen Ausweg aus dieser Hölle zu entkommen sieht sie darin, ihren Tod vorzutäuschen und unter falschem namen an einem anderen Ort wieder neu anzufangen. Sie findet ein kleines Häuschen, findet einen Job und lernt sogar einen neuen Mann kennen. Doch als ihr Mann Martin herausfindet, dass sie noch lebt, beginnt er die hartnäckige Suche nach Sara. ihr Leben ist in Gefahr... *** Ich kannte bereits die Verfilmung mit Julia Roberts und dieser Film gehört schon seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsfilmen. Als ich das Buch auf dem Flohmarkt in die Hände bekam, nahm ich es mit. Doch leider muss ich sagen, dass dies einer der wenigen Fälle ist, bei denen mir die filmische Umsetzung besser gefällt als das zugrunde liegende Buch. Dies liegt vor allem an Nancy Price´s gewöhnungsbedürftigen Stils. Das Buch hatte so seine Längen und hier und da fand ich es ein wenig beschwerlich zu lesen. Dennoch hat mich die Geschichte der Sara Burney fesseln können und ich war ergriffen von ihrem Schicksal. Es ist eine unfassbare Geschichte. Leider blieben mir aber bis auf Sara die weiteren Charaktere ein wenig zu blass. Eine überraschend spannendere Variation dieses Themas habe ich in Nicholas Sparks "Wie ein Licht in der Nacht" gefunden. Alles in allem kann man das Buch lesen, hat aber nix verpasst, wenn man es nicht tut.  

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  • Rezension zu "Schreie in der Nacht" von Nancy Price

    Schreie in der Nacht
    Bini1005

    Bini1005

    13. August 2010 um 19:30

    DER FEIND IN MEINEM BETT
    Hierbei handelt es sich um das Buch zu dem Film "Der Feind in meinem Bett"

    Ein spannendes, gut geschriebenes Drama um eine misshandelte Frau, die aus der Ehehölle entkommt. Mich selbst hat die Geschichte tief berührt.

  • Rezension zu "Schreie in der Nacht" von Nancy Price

    Schreie in der Nacht
    Moni 3007

    Moni 3007

    01. July 2010 um 13:18

    Durch die Herrschsucht und Grausamkeit ihres Mannes Martin Burney an den Rand des Wahnsinns getrieben, ergreift Sara Burney die Flucht. Sie nimmt einen anderen Namen an und beginnt in einer Kleinstadt ein neues Leben. Doch mitten in einem sich anbahnenden Liebesglück wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Der Roman wurde verfilmt unter den Titel "Der Feind in meinem Bett". Den Film habe ich ebenfalls auf DVD. Ich habe mit der Sara Burney richtig mitgefiebert und um sie gebangt. Solche derartige Thriller lese ich absolut sehr gerne und ich wurde wieder bestens unterhalten. Den Schreibstil fand ich sehr passend. Die Verfilmung des Buches fand ich ebenfalls gelungen. Dieses Grundthema ist heutzutage auch wohl noch brisant.

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