Nancy Salchow Das Glueck im Augenwinkel

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Inhaltsangabe zu „Das Glueck im Augenwinkel“ von Nancy Salchow

Mir persönlich war es einfach zu langweilig obwohl die Geschichte eigentlich sehr schön ist....

— Lexi71
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  • Leserunde zu "Das Glueck im Augenwinkel" von Nancy Salchow

    Das Glueck im Augenwinkel

    Nancysalchow

    Zwei Menschen, zwei Schicksalsschläge - und eine Suche, die vergebens scheint ... Liebe Leser, nach eurer lebhaften Beteiligung bei meinen letzten beiden Leserunden zu "Das Leben, Zimmer 18 und du" und "Eins plus eins macht Leben" möchte ich euch zur Leserunde meines nun endlich auch als Taschenbuch erhältlichen Romans "Das Glück im Augenwinkel" einladen. Diejenigen von euch, die bereits "Das Leben, Zimmer 18 und du" gelesen haben, erinnern sich vielleicht, dass dieses Buch sogar darin erwähnt wird.Nun, umso mehr freue ich mich jetzt, euch dazu einzuladen, auch dieses Buch näher kennenzulernen. Zum Inhalt:“Fast ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Emma kehrt Simon in das gemeinsame Haus zurück, um sich endlich wieder dem Leben zu stellen. Nachdem er bei seiner Schwester und deren Familie neue Kraft gesammelt hat, macht ihm die Konfrontation mit einem Haus voller Erinnerungen nur allzu schmerzhaft seinen Verlust bewusst. Als ihm zufällig das letzte Buch, das Emma vor ihrem Tod gelesen hat, in die Hände fällt, macht er eine seltsame Entdeckung. Eine fremde Frau scheint über eine ganz bestimmte Seite des Buchs mit ihm verbunden zu sein. Ihre Botschaften zeugen von einem ebenso schweren Schicksal wie seinem. Doch was hat die Seite 139, die letzte Seite, die seine Frau gelesen hat, mit der ominösen Fremden zu tun? Und wie schafft er es, ihr zu antworten? Zum ersten Mal seit langem schöpft er neue Hoffnung. Durch eine Frau, die er nicht kennt und die zu finden unmöglich scheint … “ Anlässlich dieser Leserunde verlose ich insgesamt 13 Freiexemplare, davon 10 eBooks und 3 Taschenbücher. Daher seid bitte so lieb und schreibt bei eurer Bewerbung dazu, welches Format ihr bevorzugt und im Falle eines eBook-Gewinns, ob ihr das mobi-, PDF- oder ePub-Format bevorzugt. Bevor es soweit ist, müsst ihr allerdings eine kleine Frage beantworten und schon jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Antworten: Gibt es in eurem Leben jemanden, zu dem ihr eine ganz besondere Bindung habt - und wenn ja, warum? Stellt eure Antwort auf diese klitzekleine Frage bitte bis zum 14. Februar 2014 im Bereich "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" ein und schon landet ihr im Lostopf. Ich halte euch ganz fest die Daumen!

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    • 154
  • Berührende Geschichte um zwei Menschen die das selbe Teilen.

    Das Glueck im Augenwinkel

    Zeliba

    13. March 2014 um 13:03

    Cover Das Bunte Cover mit den vielen floralen Elementen ist ein echter Hingucker. Blau und Violett sind die vorherrschenden Farben und spiegeln sich auch in den Silhouetten der Personen wider. Alles wirkt etwas verspielt und elegant. Dabei passt der Titel wunderbar hinein. Handlung Nach einem tragischem Schicksalsschlag beginnt Simon langsam wieder in sein Leben zurückzukehren. Dabei fällt ihm zufälligerweise ein Buch in die Hände. Was er erst für ein Relikt aus dem Leben seiner Frau hielt, entpuppte sich schnell als Überraschung. Denn die Seite 139 scheint nichts mit der Geschichte zu tun zu haben. Viel eher enthält sie die Gedanken einer völlig fremden Frau. Auch ihr Mann verstarb und so trägt sie das gleiche Schicksal wie Simon. Was ist das für ein Buch? Warum hatte seine Frau dies? Und wird es Simon gelingen Nita zu finden? Charaktere Simon tritt als erstes als Hauptcharakter auf den Plan. Seine Trauer über den Verlust seiner Frau trifft den Leser gleich mit und landet so wunderbar flüssig in der Geschichte. Das sich diese Trauer dann recht bald legt und er nur noch Nita im Kopf hat, sehe ich etwas Zwiegespalten. Einerseits denke ich, ist es nur normal das man sich versucht zu beschäftigen um nicht so viel Nachzudenken. Andererseits wirkte es eben etwas verloren. Fast als wäre Emma nun doch nicht so wichtig.Nita ist ein ganz anderer Schlag. Sie traut der Sache nicht. Ist eher ziemlich verunsichert. Wie kann es sein das ein fremder so viel über sie weiß? Eine realistische Frage. Ihr etwas bockiges Verhalten nach dem erstem treffen fand ich jedoch irritierend. Alles in allem haben die Charaktere hier und da eine kleine Ecken, aber ansonsten sind sie sehr sympathisch. Die Nebencharaktere sind mir jedoch etwas zu farblos gewesen. Schreibstil Der schöne, direkte und sehr ansprechende Stil haben es mir leicht gemacht mich in die Geschichte fallen zu lassen. Da es aus der Sicht eines Mannes geschrieben war, fand ich es gut das es nicht zu blumig wurde. Schnörkellos, ansprechend, einfach direkt. Wahrscheinlich hätte etwas anderes auch etwas befremdlich auf mich gewirkt.So konnte man einfach so durch die Seiten fliegen. Meinung Trauer verbindet. Auch einmal so ganz verschiedene Menschen, die noch nichts voneinander wissen. Dieses Thema fand ich herrlich. Die brühende Geschichte von Simon und Nita hat mich wirklich in den Bann gezogen. Etwas Punktabzug muss ich jedoch wegen hier und da auffallenden Logikfallen geben. Zum Beispiel hat mich die Reaktion der Schwester auf das Buch etwas verwirrt. Sie war mir da etwas arg locker … Das offene Ende stört mich nicht. Viel eher finde ich es auch angenehm einmal nicht das typische Ende gut alles gut, vorgesetzt bekommen. Man kann selber weiterspinnen und vielleicht einmal wird das wie geht’s weiter doch noch geklärt. Das sie sich zudem nicht in einen absolute Beziehung stürzen, sondern einfach sich gefunden haben, sich helfen hat mir unglaublich zugesagt. Mit wenigen Punkten Abzug, ist Das Glück im Augenwinkel ein herrliches Buch zum darin versinken. Und alle die, die eine berührende Geschichte von zwei Seelen, die sich finden nur um des Findens willen, suchen. Kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen ans Herz legen.

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  • eine schöne kurzweilige Geschichte...

    Das Glueck im Augenwinkel

    Ayda

    11. March 2014 um 22:28

    Klappentext: Fast ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Emma kehrt Simon in das gemeinsame Haus zurück, um sich endlich wieder dem Leben zu stellen. Nachdem er bei seiner Schwester und deren Familie neue Kraft gesammelt hat, macht ihm die Konfrontation mit einem Haus voller Erinnerungen nur allzu schmerzhaft seinen Verlust bewusst. Als ihm zufällig das letzte Buch, das Emma vor ihrem Tod gelesen hat, in die Hände fällt, macht er eine seltsame Entdeckung. Eine fremde Frau scheint über eine ganz bestimmte Seite des Buchs mit ihm verbunden zu sein. Ihre Botschaften zeugen von einem ebenso schweren Schicksal wie seinem. Doch was hat die Seite 139, die letzte Seite, die seine Frau gelesen hat, mit der ominösen Fremden zu tun? Und wie schafft er es, ihr zu antworten? Zum ersten Mal seit langem schöpft er neue Hoffnung. Durch eine Frau, die er nicht kennt und die zu finden unmöglich scheint … Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet,es hat etwas sanftes und träumerisches! "Das Glück im Augenwinkel" ist das zweite Buch welches ich von der Autorin Nancy Salchow gelesen habe und auch dieses fand ich sehr schön geschrieben. Die Autorin thematisert hier den Umgang mit Verlust,Trauer und Hoffnung. Obwohl das Buch ralativ kurz ist, taucht man ein in die Geschichte von Simon und der fremden Frau ein, ich wollte immer weiter lesen und erfahren was es mit dem Buch auf sich hat. Nancy Salchow kann wundervoll erzählen,sie hat einen sehr flüssigen Schreibstil mit dem sie einfach auf kurzen Seiten ganz vielen Emotionen bei dem Leser auslösen kann. Das Ende war jedoch etwas abrupt und hätte etwas länger sein können da dann doch alles etwas sehr schnell ging aber sonst haben mir die Geschichte und die Charaktere gut gefallen. Ich habe auf jeden Fall eine neue Autorin für mich entdeckt und freue mich jetzt schon auf ihr neues Buch "Kirschblütentage" ;) Autorin: Nancy Salchow, 1981 geboren, arbeitet von Kindesbeinen an an eigenen Romanprojekten, wagte sich allerdings erst 2011 mit ihren Werken an die Öffentlichkeit und stellte Leseproben ihrer Manuskripte auf Neobooks ein, der Autorenplattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Wenn sie nicht gerade an einem Manuskript arbeitet, ist sie als Sängerin sowie Songtexterin in eigenen musikalischen Projekten aktiv. Mehr über die Autorin auf ihrer Website www.nancysalchow.de (Droemer-Knaur Verlag)

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  • War mir zu schnell vorbei

    Das Glueck im Augenwinkel

    Lola1008

    01. March 2014 um 21:00

    War mir zu schnell vorbei In dem neuen Roman von Nancy Salchow spielen zwei Personen die Hauptrolle: Simon und Nita. Simon hat vor einem Jahr seine Frau Emma verloren und solange bei seiner Schwester Marie gewohnt. Jetzt kehrt er zurück in sein altes Leben und sieht sich mit der Trauer und dem Schmerz über den Verlust seiner Ehefrau konfrontiert. Im Schlafzimmer fällt ihm zufälligerweise das Buch in die Hände, dass Emma kurz vor ihrem Tod gelesen hat und bemerkt etwas Seltsames. Die Seite 139 hat nichts mit der eigentlichen Geschichte, über die das Buch berichtet, zu tun, sondern enthält die Gedanken und Gefühle einer fremden Frau, deren Mann auch vor einem Jahr starb und die auf mysteriöse Art und Weise mit Emma verbunden zu sein scheint. Nitas Tagebucheinträge. Doch was genau hat Emma mit ihr zu tun? Wie kann es Simon gelingen, Kontakt zu Nita aufzunehmen? Simon beginnt, Hoffnung zu schöpfen und macht sich auf die Suche, nach einer Frau, die er nicht kennt und deren Auffinden unmöglich zu sein scheint. Meine Meinung: Da mir schon "Eins plus eins macht Leben" sehr gut gefallen hat, wollte ich mich mit "Das Glück im Augenwinkel" an einen Roman von Nancy Salchow wagen, der einmal gänzlich der Fantasie der Autorin entspringt. Wie schon bei ihrer Autobiografie nahm mich der Schreibstil sofort gefangen und warf mich in die Welt von Simon und Nita, die beide um ihre Partner trauern. Man wird direkt in die Handlung hineinkatapultiert und je weiter man liest, desto klarer wird dem Leser das vorherige Geschehen. Man fühlt zwar mit den Charakteren mit, aber irgendwie hat mir dieses ganz gewisse Etwas gefehlt, dass die Personen wirklich real wirken lässt. Sie kamen mir viel zu flach vor und blieben in ihren ewigen Handlungsmustern stecken. Simon beispielsweise trauert zwar um Emma, was sich jedoch schnell legt, da er Nitas Tagebucheinträge, die an ihren Mann Patrick addressiert sind, findet, und sich größtenteil auf die Suche nach ihr konzentriert. Darüber rückt Emma viel zu sehr in den Hintergrund. Nita trauert um Patrick, doch als sie Simon kennenlernt bemerkt sie sofort dieses Vertraute, das zwischen ihnen herrscht. Auch hier wird Patrick relativ schnell "vergessen" und das Hauptaugenmerk liegt auf der Beziehung zu Simon. Die anderen Charaktere blieben mir persönlich viel zu flach und unkonzipiert zurück. Sie waren einfach da, aber man hat nicht wirklich etwas über sie erfahren. Obwohl Simon öfter bei seiner Schwester einkehrt, bekommt der Leser keine großartigen Informationen über sie, außer, dass sie Simons Schwester ist und die beiden ein recht gutes Verhältnis zueinander haben. Auch Claudia, Nitas beste Freundin, kommt relativ unscheinbar und unwichtig daher und scheint auch keine wirklich tragende Rolle im Roman zu übernehmen. Auch über Patrick und Emma wird dem Leser nicht viel gesagt. Somit kann er keine richtige Verbindung zu den beiden aufbauen und sie bleiben für ihn nur Charaktere, die auf dem Papier existieren. Der Verlust der beiden ist für ihn nicht weiter tragisch, da er beide nur flüchtig kennenlernt. Nur durch Simon und Nita wird ihm ein gewisses Mitgefühl vermittelt. Des Weiteren habe ich mir eine Aufklärung dessen erhofft, wie die Tagebucheinträge Nitas in das gedruckte Buch, das einst Emma gehörte gelangen. Irgendwie klingt das eher nach Science-Fiction/Mystery, als dass es Teil eines Liebesromans sein könnte. Das fand ich wirklich befremdlich und hat nicht wirklich in die leicht melancholische und traurige Szenerie hineingepasst. Außerdem fand ich die Trauerbewältigung viel zu schnell. Irgendwie kam es so rüber als müsste man nur eine Nachricht einer fremden Person in einem Buch finden um den geliebten Menschen, der ums Leben gekommen ist, zu vergessen. Für mich war daher die fanatische Suche Simons nicht gerade nachvollziehbar und auch die Gespräche zwischen Nita und Simon fand ich eher in die Richtung ausgelegt, dass die beiden sich ineinander verliebt haben. Das Ende war für mich relativ offen und somit auch realistisch. Das hat mir wiederrum sehr gut gefallen. Somit kann der Leser sich in seiner Fantasie selber ausmalen, was zwischen Simon und Nita noch passieren wird oder eben auch nicht. Fazit: Schöne Idee, nur fand ich sie relativ befremdlich umgesetzt. Der Schreibstil ist wie immer sehr fesselnd und zieht den Leser praktisch in die Geschichte hinein. Die Charaktere hingegen fand ich viel zu flach gehalten und auch die Trauerbewältigung beider Protagonisten ging mir persönlich viel zu schnell vonstatten. Halbwegs realistisch hingegen ist jedoch das offene Ende, so dass die Fantasie des Lesers angeregt wird. Ich hatte bei diesem Roman eindeutig das Gefühl als ob irgendetwas Wichtiges fehlen würde. Der Tiefgang, der mich bei "Eins plus eins macht Leben" so berührt hat, war überhaupt nicht mehr vorhanden, was für mich ein wenig schade war. Denn das Nancy Salchow definitiv schreiben kann, hat sie ja schon mit ihren beiden Autobiografien und ihrem Ideenreichtum, speziell bei diesem Werk bewiesen. Daher gibt es leider nur 3 Sterne für "Das Glück im Augenwinkel".

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  • Trauerbewältigung im Schnelldurchlauf

    Das Glueck im Augenwinkel

    vienna

    Trauerbewältigung im Schnelldurchlauf das Cover Ich mag die Farben sehr. Das Muster am unteren und oberen Deckelrand mag kitschig anmuten mit Blümchen, Kringel und Gedöns, dennoch gefällts mir. Der weibliche und männliche Kopf am linken und rechten Bildrand ist vermutlich ein Hinweis darauf, daß es sich vornehmlich um die Geschichte eines Mannes und einer Frau handelt, die ihr Glück möglicherweise schon im Augenwinkel erkennen könn(t)en. Es ist sicherlich nicht das fantasievollste Cover, aber eine runde Sache. die Story Simons Frau Emma ist tot. Nachdem er ein Jahr Unterschlupf bei seiner Schwester Marie gefunden hat, will Simon sich dem Leben und dem Alltag wieder stellen und kehrt in das gemeinsame Haus zurück. Überwältigt von seinen Gefühlen entdeckt er auf dem Nachttisch seiner verstorbenen Frau ein Buch, welches sie vor ihrem Tod zuletzt gelesen hat. Wie zufällig blättert er darin und liest auf der Seite 139, wo sich das Lesezeichen befand, die Zeilen einer Frau, die offensichtlich ein ähnliches Schicksal wie er zu verarbeiten hat. Diese Zeilen wollen aber so gar nicht zum Rest des Romans passen, der völlig anderen Inhalts ist. Täglich blättert Simon nun in dem Buch und stellt fest, daß er auf S. 139 immer wieder einen neuen Brief dieser Frau an ihren verstorbenen Mann vorfindet. Besessen von der Idee auf eine nicht fassbare Weise mit dieser fremden Frau verbunden zu sein, macht er sich auf die Suche nach Nita ... das Fazit (enthält Spoiler) Von der Idee über ein Buch Kontakt zu einem Menschen aufzunehmen, der im Besitz des gleichen Buchs ist, war ich schlichtweg begeistert. Der Einfall ist so herrlich romantisch und anders. Nancy Salchow befördert den Leser mit der ersten Seite ohne großen Umwege und Erklärungen mitten ins Geschehen hinein. Was mich aber gar nicht weiter gestört hat. Die Seiten flogen. Der Schreibstil schnörkellos und zielgerichtet, aber ohne großen Herausforderungen an den Leser. Ich war gefesselt und gebannt, ob und wie Simon Kontakt zu Nita herstellen wird, habe mich gegen Mitte des Buchs aber schon gewundert, warum wir es so eilig haben. Das Tempo ist rasant und immer mehr wuchs in mir der Wunsch, man möge anhalten, sich Zeit nehmen, mir Simon und Nita näherzubringen, ihr bisheriges Leben, ihr derzeitiges Leben und alles, was drumherum noch so geschieht. Die Story ist derart fokussiert auf die Kontaktaufnahme zwischen den Hauptfiguren, es scheint übers Knie gebrochen werden zu wollen, daß sowohl Simon als auch Nita eher blasse Charaktere blieben und es ihnen leider an Tiefe fehlte. So hatten sie nicht die Chance den Weg in mein Herz zu finden und sich dort niederzulassen. Auch mit einigen Logikproblemen hatte die Story zu kämpfen. Simons Schwester beispielsweise reagiert derart gelassen und wenig überrascht auf sein Geständnis, daß sich die S. 139 des Buchs seiner verstorbenen Frau täglich erneuert. Sie wird als extrem besorgte Person dargestellt und ist nicht versucht, das Buch in die Hand zu nehmen und sich selbst ein Bild davon zu machen? Auch Nita reagiert in meinen Augen unlogisch. Nach dem ersten mißlungenen Treffen mit Simon weigert sie sich standhaft ihn erneut zu treffen. Eigentlich lehnt sie auch den Briefwechsel mit ihm ab. Zu keinem Treffen auf neutralem Boden lässt sie sich hinreißen und erscheint dann gegen Ende plötzlich und unangekündigt persönlich bei ihm zuhause? Diesen raschen Wandel in ihrer Persönlichkeit fand ich unglaubwürdig. Ich hadere mit diesem Buch. Sehr sogar. Die Idee ist einfach fantastisch, aber bedauerlicherweise wurde viel Potential verschenkt. Ein Buch, welches sich als Snack für zwischendurch eignet, mehr aber nicht. Schade, es reicht nur für 3,5 Sterne ...

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    • 3
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 5 austauschen!

    • 49
  • Berührende Geschichte zweier Menschen...

    Das Glueck im Augenwinkel

    Line1984

    24. February 2014 um 08:13

    Fast ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Emma kehrt Simon in das gemeinsame Haus zurück, um sich endlich wieder dem Leben zu stellen. Nachdem er bei seiner Schwester und deren Familie neue Kraft gesammelt hat, macht ihm die Konfrontation mit einem Haus voller Erinnerungen nur allzu schmerzhaft seinen Verlust bewusst. Als ihm zufällig das letzte Buch, das Emma vor ihrem Tod gelesen hat, in die Hände fällt, macht er eine seltsame Entdeckung. Eine fremde Frau scheint über eine ganz bestimmte Seite des Buchs mit ihm verbunden zu sein. Ihre Botschaften zeugen von einem ebenso schweren Schicksal wie seinem. Doch was hat die Seite 139, die letzte Seite, die seine Frau gelesen hat, mit der ominösen Fremden zu tun? Und wie schafft er es, ihr zu antworten? Zum ersten Mal seit langem schöpft er neue Hoffnung. Durch eine Frau, die er nicht kennt und die zu finden unmöglich scheint … Meine Meinung: Simon verliert seine Frau bei einem schweren Schicksalsschlag, ein Jahr nach ihren Tod kehrt er in das gemeinsame Haus zurück. Alles ist unverändert geblieben überall sind Erinnerungen an seine verstorbene Frau. Als er schließlich ins Schlafzimmer geht findet er ein Buch das seine Frau vor ihren Tod gelesen hat. Er schlägt es auf, Seite 139 ist die letzte Seite die seine Frau gelesen hat, als er diese Seite liest stellt er fest dass dieser Text nicht zum Rest des Buches passt. Er liest den Text noch einmal stellt aber fest dass es sich um geschriebene Briefe handelt. Eine Unbekannte Frau schreibt Briefe an ihren verstorbenen Mann, Simon erkennt seine eigene Trauer in den Briefen wieder. Wer ist diese Frau? Welchen Schicksalsschlag musste sie verkraften? Und nun beginnt Simons verzweifelte Suche nach der Unbekannten Briefschreiberin. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, die Autorin schreibt einfühlsam über den Verlust eines geliebten Menschen und die darauf folgende lähmende Trauer. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich sehr gut, ich bin quasi nur durch die Seiten geflogen. Eine berührende Geschichte über zwei Menschen die schwere Schicksalsschläge einstecken mussten und dennoch versuchen weiter zu leben.

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  • Das Glück im Augenwinkel

    Das Glueck im Augenwinkel

    wiebykev

    23. February 2014 um 19:45

    Nach 1 Jahr kehrt Simon, der vorübergehend bei seiner Schwester gewohnt hat, in sein Haus zurück. Alles dort erinnert ihn schmerzlich an den Verlust seiner Frau, die bei einem Amoklauf mit 12 anderen Menschen ums Leben kam. Im Schlafzimmer auf ihren Nachtisch liegt noch das Buch, was sie vor ihrem Tod gelesen hatte. Das Lesezeichen steckt in der Seite 139 und er beginnt die Seite zu lesen. Als er am nächsten Tag wieder die Seite aufschlägt bemerkt er, dass der Text nicht mit dem am Vortag gelesenen übereinstimmt. Was er liest scheinen Briefe einer jungen Frau zu sein, die wie er über den Tod einen geliebten Menschen nicht hinweg kommt. Simon fühlt sich in seiner Trauer um seine eigene Frau verstanden und beschließt die fremde Frau zu suchen. Die Geschichte von Nancy Salchow ist gut und sehr mitreisend in den Gefühlen mitreißend geschrieben. Der Schreibstil ist toll und die Protagonisten Simon und Nita aber auch Simons Schwester sind einem sofort sympathisch. Erzählt wird die Geschichte in Erzählform im Wechsel zwischen Simon und Nita, wodurch man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten erhält. Zum Ende hin wird die Geschichte etwas langatmiger, vor allem setzt sich Simon über ablehnende Haltung Nitas ihm gegenüber hinweg, was mir nicht so gut gefallen hat. Auch fehlte mir am Ende noch etwas und für mich blieb leider der Ausgang der Geschichte offen. Ich hätte gerne mehr über Simon und Nita erfahren, vor allem ob sie es schaffen nach ihren schrecklichen Schicksalsschlägen wieder in das jetzige Leben rein zu finden. Auf alle Fälle eine Leseempfehlung, von mir 3 von 5 Punkten.

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  • Gemeinsam geht es besser

    Das Glueck im Augenwinkel

    Donata

    23. February 2014 um 12:07

    Mir hat die Geschichte von Simon, der um seine verstorbene Frau trauert ganz gut gefallen. Er kommt nach einem Jahr bei seiner Schwester zurück in sein Haus und findet dort das Buch, das seine Frau als letztes gelesen hat. Dort auf Seite 139 steht jeden Tag ein anderer Text. Er macht sich auf die Suche nach Nita, der Frau, die diese Seite schreibt und macht eine wichtige Entdeckung. Der Schreibstil ist wirklich gut, Simon und Nita sind mir sympathisch und auch sonst war die Geschichte nett. Aber mehr leider nicht. Ich konnte mich zwar gut hineinversetzen, aber trotzdem hat der Roman leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er machte mich zwar nachdenklich, aber der letzte Funke hat noch gefehlt. Trotzdem würde ich gern eine Fortsetzung lesen, die vielleicht ein Jahr später spielt.

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  • schwer zu beschreiben

    Das Glueck im Augenwinkel

    Lexi71

    23. February 2014 um 11:12

    Simon kehr nach einem Jahr nach dem Tod seiner Frau wieder in sein bzw ihr gemeinsames Haus zurück wo alles noch so ist wie er es verlassen hat. Alles erinnert ihn an seine Frau. Im Schlafzimmer liegt auf dem Nachtisch ein Buch in dem Simons Frau drin gelesen hat. Simon schlägt das Buch auf, auf Seite 139 und findet dort aber nicht die Geschichte die zu Buch gehört sondern Briefe die eine Frau an ihren verstorbenen Mann schreibt. Simon spürt, das ihn und diese Frau was ganz besonderes verbindet und er macht sich auf die Suche nach ihr. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben die Idee mit dem Buch und den Briefe finde ich sehr schön umgesetzt. Trauer zu verarbeiten ist glaube ich das schwerste was wir Menschen zu bewältigen haben. Trotzdem  hätte mir mehr Tiefgang und Spannung gewünscht. Ich hätte gerne mehr über die Beiden erfahren wie sie gemeinsam ihre Trauer bewältigen. Mich hat die Geschichte nicht wirklich berührt und gepackt. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen    

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