Nancy Salchow Der verschlossene Gedanke

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Inhaltsangabe zu „Der verschlossene Gedanke“ von Nancy Salchow

Oskar hat Gedanken. Viele Gedanken. So viele, dass es ihm zunächst nicht auffällt, dass manche davon nicht ihm gehören … Als Schriftsteller ist es Oskars Job, viel nachzudenken. Über mögliche Figuren, Handlungsorte und Ereignisse für seine Romane. Dabei fällt ihm nur langsam auf, dass sich Gedanken in sein Unterbewusstsein schleichen, die jemand anderem zu gehören scheinen. Wer ist die Frau, deren Flucht er ständig vor Augen hat? Die Suche nach dem Ursprung der fremden Gedanken führt ihn an unbekannte Orte. Doch jedes Mal, wenn er kurz davor ist, dem Geheimnis wirklich nahe zu kommen, reißt der Gedankenfaden ab. Schon bald wird aus der Suche nach dem Grund für die seltsamen Eingebungen eine gefährliche Jagd, bei der Oskar nicht weiß, ob er Jäger oder Gejagter ist … (Quelle:'E-Buch Text/28.07.2013')

ziemlich düster und der Protagonist nicht immer der Sympathieträger - komisches Ende.

— Ann_cki
Ann_cki
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  • Nancy Salchow: Der verschlossene Gedanke

    Der verschlossene Gedanke
    rosebud

    rosebud

    16. August 2013 um 19:24

    INHALT: Oskar sieht in seinen Gedanken eine Frau flüchten. An sich nichts außergewöhnliches, er ist ja schließlich Autor. Doch sind das nicht seine eigenen Gedanken, sondern die eines anderen. Sie drängen sich unaufhaltsam in seinen Kopf, sodass er an nichts mehr anderes denken kann. Wem gehören diese fremden Gedanken? Und was passiert mit der flüchtenden Frau? Oskar versucht es herauszufinden und bringt sich dabei in große Gefahr. MEINE MEINUNG: Die Rezension zu „Der verschlossene Gedanke“ zu schreiben, fällt mir wirklich nicht leicht – deshalb auch nur die Kurzrezension. Der Protagonist Oskar ist mir wirklich sehr sympathisch. Er macht ja im Buch einiges durch – fremde Gedanken im eigenen Kopf, dass muss doch schrecklich sein. Aber dennoch wird er nicht ganz verrückt – auch wenn es manchmal dann doch so scheint. Dass er ein Bestseller-Autor ist, ist auch irgendwie faszinierend. Bei der Handlung bin ich irgendwie etwas zwiegespalten. Also einerseits gefällt mir die Idee richtig gut. Sie ist – wie im Grunde immer bei Nancy Salchow – einzigartig. Man mag bloß an „Die Mission der Wunderleser“ oder „Doppelkinnbonus“ denken. Genauso interessant wie immer kommt sie also daher. Bloß leider erfährt man nicht wirklich viel über die Hintergründe – also warum Oskar jetzt fremde Gedanken in seinem Kopf hat. Man erfährt zwar später, was sie zu bedeuten haben und von wem sie sind, aber die Umstände, die dazu geführt haben, dass er sie überhaupt sieht, kennt man selbst am Schluss des Buches nicht. Und das finde ich richtig schade, denn das hätte ich wirklich gerne gewusst. Was ich wiederum richtig gelungen finde, ist, wen die Autorin als Täter genommen hat. Darauf wäre ich wirklich nie gekommen. Am Ende dachte ich mir dann bloß „Was?! Das kann doch nicht wahr sein!“. Auch was der Täter am Ende macht, finde ich sehr überraschend und vollkommen untypisch für ein Buch – leider kann ich es jetzt natürlich nicht verraten, aber die, die das Buch bereits gelesen haben, werden hoffentlich wissen, was ich meine. Zwar ist „Der verschlossene Gedanke“ jetzt kein Page Turner, aber dennoch ist die Spannung relativ konstant vorhanden, weshalb man sich zu keinem Moment durch das Buch quälen muss. Stattdessen ist es dann doch immer irgendwie interessant und hält einem zum Weiterlesen an. MEIN FAZIT: Wenn man ein Buch von Nancy Salchow liest, kann man sich eines sicher sein: der interessanten, einzigartigen und faszinierenden Idee, die einen in Atem hält. Bisher habe ich drei Bücher von ihr gelesen und immer war es die Idee, die mich vollkommen begeistert hat. So auch bei „Der verschlossene Gedanke“. Schade ist bloß, dass man dieses Mal nicht alle Facetten der Idee am Ende erklärt bekommt. Dennoch ist das Buch bis zuletzt Spannend und auch der Protagonist ist einem sympathisch. Für mich also definitiv eine Leseempfehlung! Originalrezension: http://emotional-life-of-books.blogspot.de/2013/08/kurzrezension-nancy-salchow-der.html

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  • Rezension zu "Der verschlossene Gedanke" von Nancy Salchow

    Der verschlossene Gedanke
    Sandra-Andrea-Huber

    Sandra-Andrea-Huber

    17. November 2012 um 09:22

    Normalerweise, bin ich dicke Wälzer gewöhnt, daher war ich generell neugierig, wie diese Geschichte sich auf knapp 120 Seiten verteilt. Ich war von der ersten Seite an, beim Protagonisten Oskar und in der Geschichte und angekommen. Der Schreistil der Autorin ist unheimlich angenehm, flüssig, nah, voller Esprit, frei von „Überflüssigem“ und trotzdem gespickt mit kleinen Anekdoten und Winken. Man taucht ein, in eine sowohl spannende, als auch „phantastische“ Geschichte und bleibt dabei nicht als Beobachter „außen vor“, sondern fühlt sich mittendrin. Bei einigen Sätzen musste ich laut loslachen, so zum Beispiel bei dem Satz, dass der Lektor, ganz sicher nicht auf die eigene Bettkante gehört. Einfach köstlich! Die Story hat mich wohl schon allein deshalb angesprochen, weil ich es spannend finde, über Autoren/das Autorenhandwerk (der Hauptcharakter Oskar ist ja Bestsellerautor) zu lesen, weil ich neugierig bin, wie das denn bei anderen Schreiberlingen so aussieht. Die Gefühle von Oskar, sind herrlich klar beschrieben! Das Spiel mit der Realität und der Phantasie – die zusätzliche Dramatik, weil dieser Spagat einen Autor ja sowieso schon oft von ganz allein fordert. Die Geschichte war bis zum Schluss spannend und fesselnd, ein durchgängiger Spannungsbogen. Für meinen persönlichen Geschmack, war nur der Schluss ein wenig „zu abrupt“ und „zu offen“. Vielleicht bin ich aber auch nur an feste Enden gewöhnt bzw. bin verwöhnt davon. Auf jeden Fall, habe ich fleißig mitgefiebert, mitgerätselt und das Lesen von der ersten bis zu letzten Minute genossen!

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  • Rezension zu "Der verschlossene Gedanke" von Nancy Salchow

    Der verschlossene Gedanke
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    11. November 2012 um 18:26

    Eine sehr verstrickte Geschichte mit vielen Wendungen. Der Schriftsteller Oskar kann seine und fremde Gedanken nicht mehr richtig sortieren und verstrickt sich immer mehr in Sachen, die seine Familie und ihn langsam zu zerstören drohen. Die Charaktere sind alle lebhaft und gut beschrieben, der Leser erhält sofort ein glaubhaftes Bild und fiebert mit dem Protagonisten mit. Ähnlich ist es bei den Schauplätzen der Geschichte, obwohl diese nur angerissen sind, reicht es um dem Leser einen guten Eindruck zu vermitteln wo sich das Geschehen gerade abspielt. Fazit: ein schönes eBook für zwischendurch. Geeignet für Jugendliche und Erwachsene mit Lust auf eine Mischung von Roman, Krimi und Verdrehtheit. Daher 4 Sterne.

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