Nancy Salchow Sonderedition: Unsere Jahre nach dir

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(6)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sonderedition: Unsere Jahre nach dir“ von Nancy Salchow

Sechzehn Jahre ist es her, dass die junge Fiona auf tragische Weise ums Leben kam. Niemand in ihrer Familie spricht darüber, jedes Wort scheint verboten. Nur Nathalie, die ihre Schwester niemals kennenlernte, wagt an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Frage, die alte Wunden aufreißt und ihre Familie erneut in eine tiefe Krise zu werfen droht: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? Ein Roman über das Verarbeiten von Trauer, menschliche Schwächen und die Kraft der Liebe.

Der tot seines eigenen Kindes ist ein schwerer Gang. Ich selber hab ein Kind und hoffe so innig, dass es nie passieren wird!

— AngelsLove
AngelsLove

Nette kurze Geschichte rund um einen Teenager, der nach der Vergangenheit forscht, weil sich die Schwester damals umgebracht hat.

— Moosbeere
Moosbeere
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Unsere Jahre nach dir - Nancy Salchow

    Sonderedition: Unsere Jahre nach dir
    AngelsLove

    AngelsLove

    18. January 2016 um 20:25

    Eine sehr traurige und emotionale Geschichte, die fließend lesbar ist und auch einige Tränchen fließen lässt. Ich habe mein Kindle ungerne zur Seite gelegt, da ich unbedingt und immer mehr erfahren wollte, wie die Geschichte weiter/ zu Ende geht. Der tot seines eigenen Kindes ist ein schwerer Gang. Ich selber hab ein Kind und hoffe so innig, dass es nie passieren wird! Das Buch empfehle ich gerne weiter.

    Mehr
  • Tränenreisser für zwischendurch

    Sonderedition: Unsere Jahre nach dir
    Daninsky

    Daninsky

    21. June 2015 um 08:26

    Nancy Salchows "Unsere Jahre nach dir" ist eine ca. 100 Seiten starke Novelle in der eine kleine Familie versucht den Tod der ersten Tochter zu verarbeiten. Das geht angenehm unspektakulär und realistisch vor sich. Vor allem Nancys kurzer Einblick in die Depression welche die Mutter nach dem Tod ihres Kindes durchlebte liest sich überzeugend und nachvollziehbar. Der Dialog im Buch wirkt zumeist lebensecht, was hilft einen über die gefühlte fehlende Sprachtiefe der Erzählung hinwegblicken zu lassen. Ein Kritikpunkt, der Stil, welcher natürlich nur eine Frage persönlicher Präferenzen ist. Nancy schreibt schnörkellos füllt ihre Geschichte aber dafür mit lebensnahen Charakteren die einen auch dann noch fesseln wenn man (recht schnell) merkt worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Kleinere gefühlte Unstimmigkeiten störten den Lesefluss ein wenig. Wie gesagt, ich finde sprachlich wäre mehr Tiefe drin gewesen. Das alle Tagebuchauszüge mit "Fiona" Unterschreiben waren erschien mir etwas am Realismus der Erzählung zu kratzen - oder tun Mädchen so etwas, unterzeichnen sie ihre Tagebucheinträge? Zudem gibt es gelegentliche kleinere Ausrutscher in denen Nancy gerade in diesen Tagebucheinträgen eine grammatikalisch richtige Version dem sprachlich üblicheren vorzieht, was mir gleichfalls etwas out-of-character geschrieben erschien, da blitzt dann doch eher die erfahrene Autorin durch denn ein im Liebestaumel gefangenes fünfzehnjähriges Mädchen. Aber wie gesagt, Kleinigkeiten. Unterm Strich überwiegt für mich der Unterhaltungswert der Geschichte.

    Mehr
  • Wie sags ichs meinem Kind

    Sonderedition: Unsere Jahre nach dir
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    18. June 2015 um 16:03

    Wie schafft man es weiter zuleben wen das eigene Kind gestorben ist ? Und wie sags  dem Kind das geboren wurde  nachdem die Schwester starb? Man verdrängt es  und verschwiegt es doch irgendwann läßt sich Nathalie  nicht mehr   abspeisen mit  den dürftigen Erklärungen  zum Tod von Fiona.Und so begibt sie sich auf die Suche nach Antworten .Und immer tiefer  gräbt sie und kommt Dingen auf die Spur ,die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Und wieder gelingt es Nancy Salchow die Nöte und Sorgen der   Jugendlichen  aus  deren Sicht  uns nahe zu bringen,aber auch die Mutter und die verstorbene  Fiona kommen  zu Wort. Die Schuldgefühle  und der Versuch  durch eisernes Schweigen die Dinge ,die damals schief gelaufen sind   unter den Teppich zu  kehren belasten nicht nur die Ehe von  Dascha sondern auch das Mutter -Tochter -Verhältnis  . Manchmal  konnte  ich mir das Grinsen nicht verkneifen ,denn die  Parallelen zu meiner  zickigen  15j.Tochter waren mehr als deutlich und gerade darum hat mich  dieses Buch  auch wieder sehr stark berührt. Wie die anderen Bücher der Autorin  ist auch dieses wieder  so ergreifend  und lebensnah  geschrieben  ,das man sich ihm  kaum entziehen konnte.Man   fängt an  sein  eigenes Leben  Revue passieren zu lassen und  überlegt wie man selber in solch einer  Situation reagieren würde und  was man  anders machen könnte.

    Mehr