Nancy Salchow Unser sechzehntes Jahr

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Inhaltsangabe zu „Unser sechzehntes Jahr“ von Nancy Salchow

Sechzehn Jahre ist es her, dass sich die junge Fiona das Leben nahm. Niemand in ihrer Familie spricht darüber, jedes Wort scheint verboten. Nur Nathalie, die ihre Schwester niemals kennenlernte, wagt an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Frage, die alte Wunden aufreißt und ihre Familie erneut in eine tiefe Krise zu werfen droht: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? Ein Roman über das Verarbeiten von Trauer, menschliche Schwächen und die Kraft der Liebe. (Quelle:'E-Buch Text/11.08.2013')

Ein dramatisches, trauriges und kurzes Buch ! Man muss es jetzt nicht gelesen haben, jedoch sehr gefühlvoll...<3

— annalola
annalola

Schönes Buch zum Mitfühlen und Nachempfinden

— laila_violet
laila_violet
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  • Sehr bewegende Geschichte um den Selbstmord eines jungen Mädchens

    Unser sechzehntes Jahr
    jala68

    jala68

    06. July 2016 um 16:50

    An ihrem 15. Geburtstag fragt Natalie ihre Eltern, ob es sie geben würde, wenn ihre Schwester nicht Selbstmord begangen hätte. Diese Frage und Natalies hartnäckige Nachforschungen bringen längst verdrängte Gefühle ihrer Eltern wieder zum Vorschein…. Obwohl mit etwas über 100 Seiten relativ kurz, ist es eine sehr berührende Geschichte. Anhand der Erinnerungen der Eltern, der Tagebucheintragungen der toten Schwester und der Nachforschungen bekommt man ein sehr gutes Bild darüber was vor 16 Jahren passiert ist.Für mein Empfinden war das Ende leider etwas zu kurz und plötzlich.Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre?...

    Unser sechzehntes Jahr
    Amy18

    Amy18

    30. December 2014 um 00:17

    Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre?......diese Frage stellt Nathalie an ihrem fünfzehnten Geburtstag ihren Eltern. "Sie" ist Fiona, die sich vor sechszehn Jahren das Leben genommen hat. Ein Jahr vor Nathalies eigener Geburt. Ist sie nur das Trostpflaster um den Schmerz und Verlust der ersten geliebten Tochter zu mildern? Eine Frage, die sich wohl jeder an Nathalies Stelle stellen würde. Vorerst schweigen die Eltern und Nathalie stellt selbst Nachforschungen an... Ein interessanter Roman über die Verarbeitung, vielleicht auch in falscher Art und Weise, von Trauer und den Verlust einer geliebten Person innerhalb der Familie. Viel Spaß beim Lesen! Enjoy! Lg Amy :)

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  • traurige Geschichte

    Unser sechzehntes Jahr
    LeserMike

    LeserMike

    Vier Sterne.traurige Geschichte hätte aber länger sein können.das Ende besser enden können.im großen und ganzen weiter empfehlenswert.möchte nie in solch einer Situation geraten.

    • 3
    makama

    makama

    15. August 2014 um 13:31
  • Leserunde zu "Unser sechzehntes Jahr" von Nancy Salchow

    Unser sechzehntes Jahr
    Nancysalchow

    Nancysalchow

    Liebe Leser, seitdem Knaur und Lovelybooks eine Leserunde zu meiner aktuellen eBook-Serie "Die Wildrosen-Insel" hier auf Lovelybooks ins Leben gerufen haben, werde ich hier wieder ein bisschen aktiver und merke beim Durchblättern auf dieser Plattform umso mehr, wie unglaublich faszinierend eine Community wie diese eigentlich ist. Genau deshalb möchte ich nun hin und wieder auch für meine anderen Veröffentlichungen diesen Weg nutzen, um mit meinen Lesern in Kontakt zu treten: An dieser Stelle geht es um meinen Kurzroman "Unser sechzehntes Jahr", für den ich 10 Testleser suche, die hier oder gern auch auf Amazon und Co. eine Rezension verfassen möchten. Wie auch immer euer Feedback zum Buch ausfällt, ich bin sehr gespannt. So, nun aber endlich zum Inhalt: Sechzehn Jahre ist es her, dass sich die junge Fiona das Leben nahm. Niemand in ihrer Familie spricht darüber, jedes Wort scheint verboten. Nur Nathalie, die ihre Schwester niemals kennenlernte, wagt an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Frage, die alte Wunden aufreißt und ihre Familie erneut in eine tiefe Krise zu werfen droht: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? Ein Roman über das Verarbeiten von Trauer, menschliche Schwächen und die Kraft der Liebe. Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Postet im Bereich "Bewerbung, ich möchte mitlesen" eure Antwort auf die Frage, warum ihr gern ausgerechnet dieses Buch lesen möchtet. Zur Verfügung stehen die Formate ePub, PDF und mobi - bitte gebt an, welches Format ihr bevorzugt. Ich bin gespannt und halte ganz fest die Daumen! :-)

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    • 170
  • Rezension zu "Unser sechzehntes Jahr" von Nancy Salchow

    Unser sechzehntes Jahr
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    Meine Inhaltsangabe: Nathalie ist 15 und im selben Alter wie ihre verstorbene Schwester Fiona. Sie interessiert sich, wie ihre Schwester war und ob sie vielleicht ähnlichkeiten haben. Sie beginnt nachzuforschen, doch ihre Eltern stellen sich da quer. Also beschlißt, sie alleine zu forschen, wenn ihr schon keiner was sagt. Und sie trifft auf die große Liebe von Fiona, dem Theo. Als ihre Eltern davon erfahren, bekommen diese es mit der Angst zu tun....was verbirgt sich alles hinter dem ableben von Fiona? Warum erzählen Dascha und Arthur nichts??? Mein Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig und schnell zu lesen. Jedoch an manchen stellen etwas abgewürgt, meistens bei geschehnissen wird der Verlauf bzw. die Handlung der Personen abgehackt umschrieben. An sich die Hauptgeschichte war sehr gut, doch leider viel zu flach in den ganzen Handlung. Ich habe da schon einiges mehr erwartet, zumal der gute Ansatz schon da war. Man konnte auch schnell erraten wie Fiona umgekommen ist und weshalb im groben auch. Ein kurzes Schmöckervergnügen!!!

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    • 2
  • *+*+* Mittendrin und doch außen vor *+*+*

    Unser sechzehntes Jahr
    Irve

    Irve

    24. October 2013 um 19:05

    *+ Mittendrin und doch außen vor +* Inhaltsangabe: Sechzehn Jahre ist es her, dass sich die junge Fiona das Leben nahm. Niemand in ihrer Familie spricht darüber, jedes Wort scheint verboten. Nur Nathalie, die ihre Schwester niemals kennenlernte, wagt an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Frage, die alte Wunden aufreißt und ihre Familie erneut in eine tiefe Krise zu werfen droht: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? Ein Roman über das Verarbeiten von Trauer, menschliche Schwächen und die Kraft der Liebe (Quelle: Lovelybooks) Das Cover: Vor einem blauen Himmel hält eine Hand zwei Pusteblumen und es ist schon ein Teil der Samenschirmchen weg gepustet. Nach der Lektüre des Buches muss ich sagen, dass diese Cover-Gestaltung perfekt zur Geschichte passt. Das Schicksal weht in das Leben vieler Menschen hinein. Je nachdem, bei wem es aufschlägt, wird es verschiedene Nährböden der Verarbeitung finden. Und mit ein bisschen Glück findet es einen Platz, an dem sogar etwas Positives aus dem Schlimmen wachsen kann. Meine Zusammenfassung und Meinung: An ihrem 15. Geburtstag muss Nathalie es endlich wissen. Sie stellt ihrer Mutter Dascha die Frage, die sie schon so lange quält: „Gibt es mich nur, weil Fiona sich umgebracht hat?“ Diese Frage ist berechtigt, denn nachdem Fiona damals, vor 16 Jahren, ihrem Leben ein Ende gesetzt hatte, sah Dascha ein zweites Kind für sich als letzte Möglichkeit dieses Trauma zu verarbeiten. Dascha ist zum Glück so ehrlich und sagt Nathalie, dass deren Vermutung stimmt. Leider findet sie nicht die Kraft, um ihrer Tochter noch viel mehr zu sagen. Dascha liebt ihre Tochter Nathalie und sie bedeutet ihr mittlerweile so viel, auch wenn sie zunächst nur Mittel zum Zweck war. Als Fiona sich umbrachte, änderte sich verständlicherweise alles für ihre Eltern. Armin, der Vater, stürzte sich in die Arbeit und versuchte so, seinen Verlust zu kompensieren. Dascha, die Mutter, fand den Boden, der ihr unter den Füßen weggezogen war, nicht mehr wieder. Sie machte zu und verweigerte jegliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Nun, wo ihre zweite Tochter sie mit diesem schrecklichen Thema konfrontiert, muss sie einsehen, dass ihre Vogel-Strauß-Taktik ihr nichts gebracht hat. Im Gegenteil, durch ihre verschlossene und verdrängende Art droht sie, einen Keil zwischen sich selbst und Nathalie zu schieben. Den Zugang zu ihr zu verlieren, ist das Letzte, was Dascha möchte. Die einzige Möglichkeit, das nötige Vertrauen aufzubauen, ist, sich zu öffnen und dem Selbstmord und auch Fiona selbst den Platz in der Familie zuzugestehen, der ihnen zusteht. Dieses Buch wagt sich an ein ganz wichtiges Thema heran, was leider in unserer Gesellschaft zum Tabu degradiert ist. Selbstmord ist etwas ganz grausames und steht für mich am Ende einer langen Entwicklung, in der die Verzweiflung und das Gefühl des nicht geliebt Werdens und des fehlenden Vertrauens zu dieser schlimmen Tat führten. Ich habe selbst zwei Kinder und durch dieses Buch wurde mir wieder eindringlich in Erinnerung gerufen, dass es nichts Wichtigeres gibt, als dass die Kinder wissen, wie sehr sie geliebt werden und dass sie immer zu uns Eltern kommen können, ohne Wenn und Aber. Sie müssen sich auf ihre Eltern verlassen können und sich sicher sein, dass sie bei ihnen immer in den Hafen der Liebe und der Hilfe einlaufen. Setzt man die falschen Prioritäten, sinkt das Schiff. Ich möchte dies jetzt gar nicht an Fionas Empfindungen und Erfahrungen festmachen, sonst nehme ich für die, die „Unser sechzehntes Jahr“ noch nicht kennen, zu viel von dem Buch vorweg. Diese Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. In erster Linie bekommt man Einblicke in die Gedankenwelt und das Leben der Mutter. Diese Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben. Ferner beschreibt die Autorin auch die Sichtweisen von Armin bzw. Nathalie. Diese Kapitel lesen wir in der dritten Form. Um Nathalies Empfindungen nachvollziehen zu können, bedient sich Frau Salchow des Tagebuchs des verstorbenen Mädchens. So erfährt der Leser wie es in der kreuzunglücklichen Fiona, die sich völlig unverstanden fühlte, aussah. Ich habe sehr mit Nathalie gelitten. Sie fühlte sich so lange als nicht zur Familie gehörend, weil sie sich immer ausschließlich als Ersatz für ihre tote Schwester sah und nicht wirklich wusste, was ihre Eltern für sie empfanden. Wie und vor allem wie unterschiedlich die Eltern mit der grausamen Tat umgingen,wird auch sehr gut deutlich gemacht. Leider endet Fionas Tagebuch einige Zeit vor dem Selbstmord und es wird nicht ihre Gedankenwelt bis ins letzte Detail preisgegeben, sodass der Leser doch etwas im Unklaren gelassen wird, was der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte und zum Entschluss führte, freiwillig dem Leben ein Ende zu bereiten. Was ich ein wenig schade fand, war, dass das Buch ein offenes Ende hat. Es wird zwar gezeigt, dass die Familie durch Daschas beginnende Veränderung einen Wendepunkt erreicht hat. Mich hätte es aber interessiert wie die Autorin die Entwicklung zumindest in der ersten Zeit danach sieht. Mein Fazit: „Unser sechzehntes Jahr“ setzt sich auf beeindruckende Art und Weise mit dem Thema „Selbstmord“ auseinander. Ich finde es empfehlenswert, ziehe aber einen Stern wegen meiner Kritikpunkte ab. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen. Infos zum Buch: Laut amazon ist diese Ausgabe von „Unser sechzehntes Jahr“ am 11. August 2013 bei neobooks Self-Publishing erschienen. Es umfasst 102 Seiten und ist auch als eBook erhältlich

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  • Unser sechzehntes Jahr

    Unser sechzehntes Jahr
    laila_violet

    laila_violet

    24. October 2013 um 18:01

    Nathalie ist fünfzehn und bereit für die Wahrheit. Fiona ist vor 16 Jahren gestorben und niemand spricht über ihren Tod. Dabei ist sie doch Nathalies Schwester. Lebt sie wirklich nur, weil Fiona nicht mehr leben wollte? Können Eltern ein Kind in die Welt setzen ohne es von Herzen zu lieben? Niemand gibt ihr Informationen, die ihr helfen das alles zu verstehen, also kümmert sie sich selbst darum! Nathalie ist ein normales 15-jähriges, das einfach nur Antworten möchte. Dass sie sich dann auf die "Reise" macht und sich die Antworten selbst beschafft ist für mich mehr als verständlich. Ihre Mutter und ihren Vater konnte ich anfangs nicht verstehen. Natürlich ist die gesamte Situation nicht leicht. Man macht sich Vorwürfe und es fällt einem schwer damit umzugehen. Das verstehe ich auch alles..... aber es sind einfache Fragen. Ein Buch, das für mich noch viel mehr Potenzial hat. Das Ende war für mich einfach zu kurz und zu einfach, wenn man betrachtet wie viele Probleme Nathalies Eltern anfangs hatten. Ich mag es trotzdem und es liest sich ganz leicht und flüssig!

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  • Wer ist Fiona?

    Unser sechzehntes Jahr
    Sunrise11

    Sunrise11

    11. October 2013 um 18:53

    Natalie, ein Mädchen von noch 15 Jahren, erfährt an ihrem 16. Geburtstag, dass ihre Eltern noch eine Tochter hatten, nämlich Fiona. Aber Fiona ist schon vor Natalies Geburt durch einen Selbstmord gestorben und zwar auch mit 16 Jahren. Dieses Ereignis lässt viele unterdrückte Gefühle aufkeimen und Natalie will nun auch endlich mehr über ihre nicht kennengelernte Schwester wissen. Aber damit beißt sie bei allen Seiten auf Granit. Daher stellt sie eigene Nachforschungen an und die Familienidylle kippt. Was ist damals passiert, dass niemand darüber sprechen will und dass alles was mit Fiona zu tun hatte, weggesperrt worden ist? Kann das Glück dieser Familie wieder hergestellt werden? Die Schriftstellerin Nancy Salchow gibt uns einen Einblick in die Gefühlswelt einer 16-jährigen Schülerin, die entdeckt, dass etwas Ergreifendes in ihrer Familie geschehen ist, dass sie noch nicht wusste und vor ihrer Zeit passiert ist. Was hat das für Auswirkungen auf ihr Leben? War ihre Schwester so wie sie? Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl es leider nur eine sehr kurze Geschichte war. Es zeigt auf, dass wir alle, ob groß oder klein, manchmal sehr schwere und eventuell auch falsche Entscheidungen treffen, die wir später am liebsten ungeschehen machen wollen.

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  • Ein Kurzroman mit mehr Tiefgründigkeit als so mancher dicker Schmöker...

    Unser sechzehntes Jahr
    AnikaFischer

    AnikaFischer

    Nathalie weiß, dass ihre Schwester Fiona, die sie nie kennengelernt hat, sich das Leben genommen hat.Doch als ihr fünfzehnter Geburtstag naht, der für Fiona der letzte war, fängt sie an Fragen zu stellen. Fragen über ihre Schwester und Fragen über ihren Tod.Doch die wichtigste Frage ist: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? All diese Fragen sind ihre Eltern nicht bereit zu beantworten, da sie den Schmerz auch nach sechzehn Jahren nicht verarbeitet haben.Aber das ist Nathalie egal, sie sieht Fiona als Teil der Familie und lässt sich nicht so leicht abschütteln.Da wird es für ihre Eltern endlich Zeit sich der Vergangenheit zu stellen. Dieser Roman ist weniger auf den Selbstmord selbst bezogen, als auf die, die damit umgehen müssen. Insgesamt ist er eine Aufforderung sich seinen Ängsten und seiner Vergangenheit zu stellen, da weglaufen nichts bringt.Das ist ja eigentlich kein ganz neues Thema, aber der Roman stellt alles von einer ganz anderen Seite dar, die ihn wirklich einzigartig macht.Ich bin fasziniert von der Einfachheit, die die eigentliche Genialität ausmacht. Zwischen den Zeilen ist so viel mehr heraus zu lesen und gerade die Kürze lässt Platz für eigene Vorstellungen und Gedanken, was bei diesem Thema wichtig ist.Der Perspektivenwechsel ist auch sehr schön, um einen Überblick auf die einzelnen Personen zu erlangen. So findet man in dem Buch Tagebucheinträge Fionas, Daschas (Nathalies Mutter) und Nathalies Seite und sogar noch mehr, aber ich will ja nicht zu viel verraten ;)Der Schreibstil ist dem Thema angemessen, aber lässt sich trotzdem gut und flüssig lesen. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Die Pusteblumen und den blauen Himmel könnte man so interpretieren, dass die Pusteblume für das Loslassen, aber gleichzeitige Auseinandersetzen und der blaue Himmel für die Hoffnung steht. Aber das ist Platz für viel mehr. Fazit: Egal, welche Bücher euch normalerweise ansprechen, lest dieses Buch und lasst euch verzaubern. Es ist kurz genug, dass jeder dafür Zeit findet!

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    • 2
  • Eine tolle Geschichte über Verlust, Liebe und Familie

    Unser sechzehntes Jahr
    darigla

    darigla

    21. September 2013 um 10:09

    Klappentext : Sechzehn Jahre ist es her, dass sich die junge Fiona das Leben nahm. Niemand in ihrer Familie spricht darüber, jedes Wort scheint verboten. Nur Nathalie, die ihre Schwester niemals kennenlernte, wagt an ihrem fünfzehnten Geburtstag die Frage, die alte Wunden aufreißt und ihre Familie erneut in eine tiefe Krise zu werfen droht: Gäbe es mich, wenn sie nicht tot wäre? Ein Roman über das Verarbeiten von Trauer, menschliche Schwächen und die Kraft der Liebe. Inhalt : An ihrem fünfzehnten Geburtstag wagt Nathalie die Frage aller Fragen zu stellen. Wäre ich geboren, wenn sie nicht tot wäre ? - Mit sie ist ihre Schwester Fiona gemeint, die sich sechzehn Jahre zuvor selbst umgebracht hat. Eine Frage, die sich jeder stellen würde, meint Nathalie. 1 Jahr Abstand. Ist sie bloß das Trostpflaster um den Schmerz ihrer Eltern etwas zu mildern ? Ihre Eltern schweigen über die Fragen, die sie ihnen über Fiona stellt und so stellt Nathalie selbst Nachforschungen an. Meine Meinung : Als ich gesehen habe, dass LovelyBooks das Buch bei einer Leserunde zur Verfügung stellt, habe ich mich beworben, in der Hoffnung eine der Auserwählten zu sein, die das Buch erst lesen und im Anschluss rezensieren dürfen. Und siehe da - ich wurde ausgewählt. Als Leserunden-Teilnehmerin bin ich dazu verpflichtet eine Rezension zu schreiben, was ich ja sowieso getan hätte (so wie ich es immer tue). Der Schreibstil der Autorin ließ sich flüssig lesen. Das Buch wurde, anders als erwartet, aus der Sicht von Dascha (Nathalies und Fionas Mutter) geschrieben. Anfangs habe ich noch etwas daran gezweifelt, jedoch wurden meine Zweifel schnell aus dem Weg geräumt. Im Endeffekt fand ich es sogar besser ! Im Buch gibt es auch einige Teile, die aus Nathalies Sicht geschrieben wurden und sogar Tagebucheinträge von Fiona, in denen man ihre letzten Gedanken und Gefühle beschrieben bekommt. Der Einstieg ins Buch geht relativ flott. Man wird sofort in die Handlung eingeführt und schon in den ersten 1 bis 3 Kapiteln (es war zwischen den ersten drei Kapiteln, aber in welchem genau - da bin ich überfragt) wird der Leser mit der bitteren Wahrheit konfrontiert. Ich weis nicht genau, ob das jetzt schon als Spoiler gilt, aber wenn ja, dann jetzt bitte nicht weiterlesen. Dascha hat Nathalie wirklich knallhart auf die Frage Wäre ich geboren, wenn sie nicht gestorben wäre ? mit der Wahrheit geantwortet. Das hatte ich gar nicht erwartet. Ich dachte, sie würde wahrscheinlich etwas wie Natürlich wärst du auch geboren, wenn die noch leben würde oder Was für eine dumme Frage ! Du würdest auch so auf diesem Planeten leben, wenn sie noch am Leben wäre sagen. Aber nein. Ihre Antwort lautete : Gibt es mich, weil sie tot ist ? (Nathalie) [.....] Ja, verdammt. Natürlich. (Dascha) Ich finde es irgendwie auch nachvollziehbar, dass Dascha auf einmal mit der Wahrheit rausrückt und diese auch nicht länger überspielen möchte, da sie die Antwort auf die Frage schon 15 Jahre verschweigt und es jetzt einfach schnell über die Bühne bringen möchte. Spoiler-Ende Die Charaktere fand ich ganz gut beschrieben. Am Anfang war mir der ein oder andere noch unsympathisch und ich konnte nicht so recht etwas mit ihm anfangen, so zum Beispiel Dascha. Während des Verlaufs der Geschichte wurde sie mir jedoch immer sympathischer. Sie besitzt Ecken und Kanten, wie jeder normale Mensch auch und schließlich habe ich auch sie in mein Herz geschlossen. »Aber natürlich kommen die Erinnerungen mit. Egal, wohin man geht. Und egal wie schnell. Wie dumm von mir zu glauben, das es anders wäre.« Kindle Pos. 33 »Ich will nicht riskieren, ihr auch nur den Ansatz eines feuchten Augenwinkels zu zeigen. Es ist Nathalies Tag. Nathalies Zahl. Nur ein einziges Mal soll die Fünfzehn das sein, was sie ist. Eine Zahl. Nicht mehr und nicht weniger.« Kindle Pos. 113 Cover : Ich persönlich finde das Cover wirklich wunderschön !! Die Farben harmonieren so toll und die Pusteblume finde ich auch sehr schön. Man könnte sogar etwas - vorausgesetzt man kennt den Klappentext - in das Cover interpretieren. Und das tue ich jetzt mal. Fangen wir mit der Farbe an. Die Farbe blau steht für Harmonie, Freundlichkeit, Ferne, Unendlichkeit, Treue, Sehnsucht ... (alles über die Farbe blau findet ihr hier) alles Themen, die in dem Buch behandelt werden, weshalb die Hintergrundfarbe schon mal passend ausgesucht wurde ;-) Nun zu der Pusteblume. Die Samen der Blume "entgleiten" oder "entschwinden" der Person, die sie festhält. In diesem Fall könnten die Samen Fiona darstellen, die der Mutter (= die Person, die die Blume hält) entgleitet und nie wieder zurück kehrt. Fazit : Nancy Salchow hat ein tollen Roman über die Verarbeitung von Trauer, den Verlust einer geliebten Person und die Wichtigkeit der Familie geschrieben. Das Buch regt zum nachdenken an, jedoch hat es mich nicht SO zum Nachdenken gebracht, wie ich es mir erhofft hatte. Deshalb gibt es leider nur 4 Sterne, die aber eigentlich 4.5 sind :-) Danke nochmals an LovelyBooks, die Autorin und den Verlag, die es mir ermöglicht haben dieses Buch zu lesen !! Liebe Grüße http://theamazingbookblog.blogspot.de/

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  • Gefühl- und liebevolle Darstellung eines ernsten Themas

    Unser sechzehntes Jahr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2013 um 17:18

    *INHALT* Fiona war 15, als sie sich aus heiterem Himmel das Leben nahm. Ein Jahr später kam Nathalie zur Welt, doch die Tragödie beherrscht noch immer die Familie: Dascha ist beinahe am Tod ihrer Tochter zerbrochen und trägt die Trauer noch immer unverarbeitet mit sich herum. Ihr Mann Armin stürzt sich in Arbeit, er bettelt regelrecht um jeden Auftrag, um nicht zur Ruhe kommen zu können und sich damit auseinander setzen zu müssen. Und Nathalie selbst stellt sich immer wieder die Frage: Gäbe es mich, wenn meine Schwester nicht gestorben wäre? An ihrem fünfzehnten Geburtstag fasst Nathalie sich ein Herz und spricht das Thema an; doch auch nachdem ihre Eltern mauern, lässt sie nicht locker und zwingt sie so, sich mit den Geschehnissen von damals auseinander zu setzen. *MEINE MEINUNG* Dies ist für mich das erste Buch von Nancy Salchow gewesen, doch es war definitiv nicht das letzte. Sehr einfühlsam geht die Autorin dieses schwierige Thema an; sie beschreibt die Geschichte aus den Perspektiven der Mutter Dascha und der Tochter Nathalie und zeigt so, wie beide Figuren mit der schwierigen Situation umgehen. Tagebucheinträge der verstorbenen Fiona ergänzen die Handlung und geben Einblicke in die Psyche des Teenagers; in ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste. Aber auch die Gefühle von Nathalie und Dascha werden ausführlich betrachtet; nicht selten entstehen nur deshalb Missverständnisse zwischen ihnen, weil sie verschiedene Perspektiven haben, aber nicht gemeinsam darüber reden können, um diese Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. So wird die zufällig gelesene SMS auf dem Handy der Tochter als "hinterherspionieren" und Misstrauen ausgelegt, obwohl Dascha nur Angst hat, ihre zweite Tochter ebenfalls zu verlieren und versucht, das mit allen Mitteln zu verhindern - allerdings auch nicht genau weiß, wie sie es angehen soll. Sehr schön finde ich die Entwicklung - wie Nathalie ihre Eltern zwingt, sich damit auseinander zu setzen und das Verdrängen und Schweigen zu durchbrechen. Sie ist neugierig, fühlt sich von der Vergangenheit ausgeschlossen und sucht Wege, um an ihre Eltern heran zu kommen und Teil der gesamten Familie, der gesamten Geschichte zu werden. Ein tolles Buch, das mich sehr berührt hat und das so ganz ohne Kitsch auskommt. Herrlich!

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  • Ernstes Thema, verständnisvoll geschrieben

    Unser sechzehntes Jahr
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    20. September 2013 um 14:19

    Dieses Buch berührt sehr, umso mehr wenn man selbst Kinder hat. Es ist die Geschichte der 15jährigen Nathalie, die sich von einem Teil ihrer Familiengeschichte ausgeschlossen fühlt, einer Mutter, die durch Ignorieren verdrängt und einem Vater, der durch Arbeit und Überstunden versucht, nicht an das Geschehene denken zu müssen. Als Nathalie 15 wird und beginnt, Fragen zu stellen, rennt sie zunächst gegen eine Mauer des Schweigens bei ihren Eltern und erhält dann von ihrer Mutter eine erste Antwort, die sie so weder erwartet noch erhofft hat. Nathalie begibt sich auf die Spurensuche, findet auf dem Dachboden das Tagebuch der Schwester und in der Garage Fotoalben. Und sie sucht den Kontakt zu Menschen außerhalb der Familie, die ihre Schwester Fiona gekannt haben. Sie lässt nicht locker und nach und nach sehen die Eltern sich gezwungen, sich mit dem Geschehenen zu befassen und beginnen - endlich nach über 15 Jahren möchte man als Leser sagen - damit, den Suizid der ersten Tochter aufzuarbeiten und verarbeiten. Als Leser verfolgt man aber auch besorgt, die Eltern, die seit über 15 Jahren in Trauer und Schuldgefühlen gefangen sind, ihre zweite Tochter sehr stark, beinahe übergriffig, überwachen. Sie wollen sie beschützen und merken kaum, dass sie ihre Tochter dabei auch überbehüten und bevormunden. Die im Gegensatz zu ihrer verstorbenen Schwester sehr bodenständige Nathalie rebelliert und das Familiengefüge beginnt zu bröckeln. Ein gefühl- und verständnisvoll geschriebenes Buch, das "was wäre wenn" vor Augen führt.

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  • Cover-Foto-Wettbewerb

    Nancysalchow

    Nancysalchow

    Liebe Freunde, liebe Leser, heute möchte ich euch zu einer ganz besonderen Aktion einladen: Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich den Großteil meiner Buchcover selbst gestalte. Das kreative Austoben – auch wenn es nur mit der Leidenschaft einer Amateurin stattfindet – ist eine angenehme Abwechslung zur Schreiberei. So durfte ich mich neben meinen Selfpublishing-Werken, für die ich die Cover selbst gestaltete, auch an einer meiner Verlagsveröffentlichungen, dem Luftblumenhaus, versuchen. So sind im Laufe der letzten Monate einige Buchcover zusammengekommen, womit wir auch schon beim Thema dieses Wettbewerbs angekommen wären: In der Rubrik “Bücher” auf meiner Webseite www.nancysalchow.de sowie auf meiner Webseite im Menü rechts findet ihr die Cover all meiner eBooks bzw. auch die Cover der Leseproben, die ich auf der Plattform Neobooks.com eingestellt habe. Was mich nun interessieren würde: Wie würde eure Interpretation der Cover aussehen? Wer mir diese Frage mit einem Foto beantworten kann, nimmt automatisch am Cover-Foto-Wettbewerb teil, an dessen Ende der Gewinn eines Kindle Fire HD oder (für diejenigen, die bereits einen Kindle besitzen) eines Kindle-Gutscheins zum Einlösen für eBooks im Gesamtwert von 200 € winkt. Was ihr dafür tun müsst? Sucht euch einfach eines der Buchcover auf meiner Webseite aus und schickt mir ein Foto eurer ganz persönlichen Interpretation des Covers. Dabei spielt es keine Rolle, wie ähnlich das Foto dem Cover sieht, wichtig ist nur, dass man erkennt, welches Cover ihr nachzuahmen versucht. Turnschuhe an Füßen, die aus dem Fenster eines alten Trabis hinausragen statt Flipflops, die an nackten Beinen aus einem Cabrio gestreckt werden (“Doppelkinnbonus”)? Eine Frau, auf dessen Hand ein Marienkäfer sitzt anstelle eines Schmetterlings (“Lese-Peanuts”)? Ein Foto von euch auf einem verlassenen Waldweg (“Der verschlossene Gedanke”)? Oder doch ein simples Foto von einer Zitrone (“Zitrone On Air”)? Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und für diejenigen, die es noch nicht bemerkt haben: Auch das Foto von mir, das ihr im Anhang seht, stellt das Beispiel für eine Cover-Imitation dar, dem Cover von “Memo von Meena” nämlich. Wie ihr seht, kommt es hier nicht darauf an, dass das Foto dem Cover besonders ähnelt. Alles was zählt, ist eure Kreativität. Meine Buchcover findet ihr auf meiner Webseite www.nancysalchow.de. Postet euer Foto (jeder Teilnehmer darf nur eines einsenden) mit der Angabe, ob ihr im Falle eines Gewinns den Kindle Fire HD oder lieber den Gutschein bekommen möchtet, sowie den Namen des Buchcovers, das ihr auf eurem Foto imitiert, in diesem Thread. Eine Teilnahme per Mail (nurso[at]nancysalchow.de) ist ebenfalls möglich (als Betreff bitte "Cover-Foto-Wettbewerb" angeben), ich bitte euch allerdings, euch für eine der beiden Varianten zu entscheiden und das Foto nicht hier zu posten und zusätzlich per Mail an mich zu schicken. Das sorgt nur für Chaos. ;-)  Einsendeschluss ist der 13. Februar 2013. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Nach Ablauf der Einsendefrist werde ich meine drei Favoriten auf meiner Facebook-Autorenseite (http://www.facebook.com/nancysalchow) präsentieren. Das Foto, das die meisten User bis zu einem bestimmten Zeitpunkt mit “Gefällt mir” bewertet haben, gewinnt. Mit dem Einsenden eines Fotos versicherst du, dass du das Foto selbst gemacht hast bzw. die Rechte daran besitzt und damit einverstanden bist, dass es ggf. auf dieser Webseite bzw. auf Facebook veröffentlicht wird. So. Nun bleibt mir nur noch, allen Teilnehmern ganz fest die Daumen zu halten. Ich freue mich auf eure Einsendungen und bin sehr gespannt! Eure Nancy Salchow

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