Nancy Taylor Rosenberg

 3.5 Sterne bei 164 Bewertungen
Autorin von Mildernde Umstände, Im Namen der Gerechtigkeit. und weiteren Büchern.
Nancy Taylor Rosenberg

Lebenslauf von Nancy Taylor Rosenberg

Nancy Taylor Rosenberg studierte am College in Mississippi und war vierzehn Jahre lang als Polizistin und Ermittlerin tätig. 1991 fing sie mit dem Schreiben an und veröffentlichte 1993 ihren ersten Gerichtsthriller "Mildernde Umstände", der sofort auf die New York Times Bestsellerliste kam und oskarprämiert verfilmt wurde. Seitdem sind ihre Thriller internationale Bestseller, die in diverse Sprachen übersetzt wurden. Rosenberg lebt in Dallas, Texas.

Alle Bücher von Nancy Taylor Rosenberg

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Mildernde Umstände

Mildernde Umstände

 (35)
Erschienen am 01.01.1995
Mädchenjagd

Mädchenjagd

 (20)
Erschienen am 02.03.2015
Der blutrote Engel

Der blutrote Engel

 (11)
Erschienen am 02.11.2012
Sullivans Gesetz

Sullivans Gesetz

 (10)
Erschienen am 01.12.2004
California Angel.

California Angel.

 (9)
Erschienen am 01.01.1998
Eine Frage des Gewissens

Eine Frage des Gewissens

 (9)
Erschienen am 03.04.2006
Dunkler Garten

Dunkler Garten

 (6)
Erschienen am 02.01.2007

Neue Rezensionen zu Nancy Taylor Rosenberg

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DaniWs avatar

Rezension zu "Conflict of Interest" von Nancy Taylor Rosenberg

Unglaubwürdig
DaniWvor 3 Jahren

Die Staatsanwältin Joanne Kulman hat in diesem Buch eine Menge um die Ohren: nicht nur die Scheidung von ihrem Mann, der gerade im Gefängnis sitzt oder der Ärger mit ihren Kindern, die ihr Teenageralter ausleben, sondern auch das Verschwinden eines entwicklungsgestörten jungen Täters. Und genau das ist ein Problem dieses Krimis - die Autorin erzählt viel zu viele Geschichten auf einmal. Dies führt zu einer Handlung mit unglaubwürdig vielen Zufällen und sehr platt geschriebenen Charakteren. Gerade Joanne erscheint sehr schwach und immer abgelenkt - sicherlich nicht die Eigenschaften einer erfolgreichen Staatsanwältin, die man sich so vorstellt. Nancy Taylor Rosenberg hat schon bessere Geschichten geschrieben.

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Mädchenjagd" von Nancy Taylor Rosenberg

Leider keine Leseempfehlung
MikkaGvor 4 Jahren


Das Buch bietet viele interessante Grundideen, die eigentlich eine gute Basis für eine originelle, spannende Geschichte sein könnten! 

Allerdings konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen. Mir fehlte über weite Strecken des Buches der rote Faden, denn die Autorin springt hin und her zwischen verschiedenen Protagonisten, Handlungsbruchstücken und Zeiten. Vieles davon hätte meiner Meinung nach gestrafft werden können, was der Spannung sicher gutgetan hätte. Manches kam mir auch einfach konstruiert vor!

Erst ganz am Schluss fügen sich die Puzzleteilchen plötzlich zusammen, aber im Grunde wird die Auflösung nur dadurch möglich, dass sich zwei wichtige Personen zufällig privat kennen - das kam mir nicht ganz glaubhaft vor, und das Ende hat mich generell eher enttäuscht.

Leider fehlte mir das Interesse an manchen Geschehnissen auch deswegen, weil ich zu den Charakteren keine rechte Bindung aufbauen konnte.

Ich hatte oft Schwierigkeiten damit, die Charaktere zu mögen, da viele davon im Laufe der Geschichten Ansichten an den Tag legen, die mich sehr befremdet haben, oder Entscheidungen treffen, die für mich keinerlei Sinn ergaben.

So begeht zum Beispiel eine Frau nach einem unglaublich schrecklichen, traumatisierenden Erlebnis Selbstjustiz - was ich noch nachvollziehen konnte. Aber wo ich dann wirklich schlucken musste: ihr Geliebter sagt ihr, sie solle sich geehrt fühlen, dass Gott sie dafür ausgewählt hat!? Und sofort fühlt sie sich befreit und glücklich und hat keine Schuldgefühle mehr.

Ich könnte hier viele Dinge auflisten, bei denen ich erstmal entsetzt das Buch zugeklappt und durchgeatmet habe, und die meines Erachtens auch nicht wirklich in irgendeiner Form kritisch reflektiert wurden, so dass ich das Gefühl hatte, ich als Leser solle diese Einstellung gutheißen - aber das würde zu weit führen.

Außerdem hatte ich bei vielen Charakteren das Gefühl, dass sie kein schlüssiges, konsistentes Verhalten an den Tag legen - sie ändern jäh und drastisch ihre Ansichten oder zeigen extreme Stimmungsschwankungen, nur um sich dann doch wieder umzuentscheiden, und oft konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum.

In diesem Buch steckt enormes Spannungspotential, das aber leider meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde, denn die Handlung und die Charaktere erschienen mir oft einfach nicht glaubhaft genug, um in die Geschichte einzutauchen. Manches fand ich auch etwas vorhersehbar.

Der Anfang verläuft sehr schleppend. Im Mittelteil hat mich die Geschichte dann doch einmal eine Zeitlang gepackt, denn ich fand Shanas Erlebnisse in der Psychiatrie erstmal ziemlich interessant - aber dann verpuffte diese Spannung für mich wieder, weil mir alles zunehmend konstruiert und unglaubwürdig vorkam. Shana ist kaum eingewiesen worden, da wird sie für die anderen Patienten schon zu einer Art Lichtgestalt, einem Symbol der Hoffnung - aus keinem ersichtlichen Grund.

Am spannendsten fand ich noch die Einblicke in das amerikanische Gesundheitssystem und die Nebenhandlung, in der es darum geht, wie sich Krankenhäuser und psychiatrische Anstalten gegenseitig die Patienten zuschieben, um deren Versicherung so lange wie möglich zu schröpfen!

In manchen Passagen hat mir der Schreibstil gut gefallen und ich fand ihn flüssig und unterhaltsam - in anderen erschien er mir dagegen sehr flach und voller Klischees. 

Vor allem in den Dialogen klingen die Charaktere manchmal fast so, als würden sie eine Ansprache oder Predigt über ihre Ansichten halten! Außerdem bedient sich die Autorin öfters eines Tricks, der auf mich immer eher plump wirkt: zwei Personen unterhalten sich völlig sinnlos über Dinge, die beiden schon bekannt sind, damit der Leser sie auch erfährt.

Fazit:
Ein Thriller, der mich trotz guter Ideen leider überhaupt nicht packen konnte -  was vor allem an den Charakteren lag, die mich einfach nicht überzeugten, aber auch an der eher verworrenen, in meinen Augen konstruierten Handlung.

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Thommy28s avatar

Rezension zu "Der blutrote Engel" von Nancy Taylor Rosenberg

Langeweile pur
Thommy28vor 5 Jahren

Der Klappentext war vielversprechend - ich hab ihn hier mal abgeschrieben:

"Anne, eine Meisterin der Verwandlung, ändert fortlaufend ihre Identität, ihr Aussehen und verwischt geschickt ihre Spuren. Das Töten ist wie eine Droge für sie. Immer öfter gibt sie dem Drang nach und hinterlässt die zerstückelten Leichen ihrer Opfer. Das FBI beauftragt schließlich die ehemalige Polizei-Profilerin Mary Stevens mit der Suche nach dem Killer. Schnell wird der neuen FBI Agentin klar, dass hinter den Morden eine Frau stecken muss. Die Richterin Lily Forrester hat eine dunkle Vergangenheit. Vor vielen Jahren wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens. Bis zum heutigen Tag lässt Lily die Vergangenheit nicht los. Ihr Ehemann Bryce allerdings ahnt nichts von diesem traumatischen Erlebnis-in ihrer Ehe kriselt es, und Bryce betrügt Lily regelmäßig. Über einen Internet Alibiklub tritt er mit der verführerischen Anne in Kontakt. Sie wollen ein paar Tage zusammen verbringen, doch schon auf der gemeinsamen Autofahrt zum Wochenendhaus verliert Bryce das Bewusstsein.

Und so ist das Schicksal der drei Frauen unwiderruflich miteinander verknüpft. Doch wer von den dreien wird die Begegnung überleben?"

Hört sich ganz gut an, oder? Aber - welch eine schreckliche Enttäuschung!

Das Buch ist über fast die ganzen 416 Seiten und insgesamt 30 Kapitel einfach nur langweilig. Wie der Verlag dazu kommt, dieses Werk einen Thriller zu nennen ist mir absolut schleierhaft. Die Protagonistinnen sind diffus und eindimensional. Weite Teile der Handlung bestehen aus Rückblicken auf verkorkste Lebensumstände. Die Autorin hat das Messen mit unterschiedlichen Maßstäben offenbar zum System erhoben und echauffiert sich mit feministischer Überheblichkeit über die bösen, untreuen Ehemänner und schämt sich nicht ein paar Sätze später gleiches Verhalten bei den Protagonistinnen als völlig verständlich darzustellen. Insbesondere die Hauptakteurin - die Richterin Lily - war mir super unsympathisch.

Einzig die Teile des Buches, die sich mit der FBI-Profilerin Mary befasst haben, boten einen gewissen Hauch von Spannung. Nur diese kurzen Passagen haben dem Buch - mit sehr, sehr viel Wohlwollen - den zweiten Stern gerettet. Weitere Bücher der Autorin werde ich aber sicher nicht lesen, dazu ist mir meine Lesezeit zu kostbar.“

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