Nancy Taylor Rosenberg Der blutrote Engel

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Inhaltsangabe zu „Der blutrote Engel“ von Nancy Taylor Rosenberg

Anne ist eine äußerst gerissene
Killerin. Ihre Opfer sind untreue
Ehemänner. Lily ist eine erfolgreiche
Richterin. Ihr Ehemann Bryce bertrügt sie.
Mary ist eine unerfahrene FBI-Agentin, die ihrem ersten Serienmörder auf der Spur ist.
Doch dann begeht Anne eine fatalen Fehler.
Und die Jägerin wird zur Gejagten.

Eine Rückblende nach der anderen, hab abgebrochen.

— psy-borg

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    Der blutrote Engel

    Thommy28

    28. March 2014 um 16:45

    Der Klappentext war vielversprechend - ich hab ihn hier mal abgeschrieben: "Anne, eine Meisterin der Verwandlung, ändert fortlaufend ihre Identität, ihr Aussehen und verwischt geschickt ihre Spuren. Das Töten ist wie eine Droge für sie. Immer öfter gibt sie dem Drang nach und hinterlässt die zerstückelten Leichen ihrer Opfer. Das FBI beauftragt schließlich die ehemalige Polizei-Profilerin Mary Stevens mit der Suche nach dem Killer. Schnell wird der neuen FBI Agentin klar, dass hinter den Morden eine Frau stecken muss. Die Richterin Lily Forrester hat eine dunkle Vergangenheit. Vor vielen Jahren wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens. Bis zum heutigen Tag lässt Lily die Vergangenheit nicht los. Ihr Ehemann Bryce allerdings ahnt nichts von diesem traumatischen Erlebnis-in ihrer Ehe kriselt es, und Bryce betrügt Lily regelmäßig. Über einen Internet Alibiklub tritt er mit der verführerischen Anne in Kontakt. Sie wollen ein paar Tage zusammen verbringen, doch schon auf der gemeinsamen Autofahrt zum Wochenendhaus verliert Bryce das Bewusstsein. Und so ist das Schicksal der drei Frauen unwiderruflich miteinander verknüpft. Doch wer von den dreien wird die Begegnung überleben?" Hört sich ganz gut an, oder? Aber - welch eine schreckliche Enttäuschung! Das Buch ist über fast die ganzen 416 Seiten und insgesamt 30 Kapitel einfach nur langweilig. Wie der Verlag dazu kommt, dieses Werk einen Thriller zu nennen ist mir absolut schleierhaft. Die Protagonistinnen sind diffus und eindimensional. Weite Teile der Handlung bestehen aus Rückblicken auf verkorkste Lebensumstände. Die Autorin hat das Messen mit unterschiedlichen Maßstäben offenbar zum System erhoben und echauffiert sich mit feministischer Überheblichkeit über die bösen, untreuen Ehemänner und schämt sich nicht ein paar Sätze später gleiches Verhalten bei den Protagonistinnen als völlig verständlich darzustellen. Insbesondere die Hauptakteurin - die Richterin Lily - war mir super unsympathisch. Einzig die Teile des Buches, die sich mit der FBI-Profilerin Mary befasst haben, boten einen gewissen Hauch von Spannung. Nur diese kurzen Passagen haben dem Buch - mit sehr, sehr viel Wohlwollen - den zweiten Stern gerettet. Weitere Bücher der Autorin werde ich aber sicher nicht lesen, dazu ist mir meine Lesezeit zu kostbar.“

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  • Rezension zu "Der blutrote Engel" von Nancy Taylor Rosenberg

    Der blutrote Engel

    Christiane08

    18. April 2012 um 15:59

    In „Der blutrote Engel“ von Nancy Taylor Rosenberg werden die Leben dreier Frauen in spannender Weise miteinander verknüpft in einer Geschichte über Mord, Schuld und FBI-Arbeit. Anne, eine junge hübsche Frau, ist eine Serienkillerin. Sie ermordet ausschließlich untreue Ehemänner – ihre Rache an den Männern, deren Ursache in ihrer Vergangenheit zu finden ist. Sie lockt die Männer an einsame Plätze, ermordet und zerstückelt sie und verwischt ihre Spuren so gut, dass niemand auf sie kommen würde. Oder? Die Richterin Lily Forrester, deren Mann sie betrügt, wurde in der Vergangenheit Opfer eines Verbrechens und hat ein dunkles Geheimnis. Und schließlich Mary, eine junge, kluge und gut aussehende FBI-Profilerin, die dem männermordenden Serienkiller auf der Spur ist. Das Buch lässt sich gut und schnell lesen, man folgt der Geschichte wirklich gerne, was vor allem daran liegt, dass die Charaktere dieser Geschichte wirklich sehr gut ausgearbeitet sind, wobei die Profilerin Mary, meiner Ansicht nach, etwas zu kurz kommt, und einen irgendwie fesseln und nicht mehr loslassen – vor allem Lily Forrester. Ihre Geschichte und die Figur fand ich fast am faszinierendsten. Ihre Vergangenheit wurde in Rückblenden gezeigt, sodass man ihre Handlungen, Gedanken und Gefühle der Gegenwart gut nachvollziehen konnte. Was ich nicht so gut fand, waren der Aufbau und das Ende des Buches. Es ist für mich auch kein richtiger Thriller. Da man von Anfang an weiß wer die Mörderin ist und immer auf dem Laufenden ist über ihre Pläne, geht ein großer Teil der Spannung verloren. Ich habe das Buch nicht aufgrund des Spannungsbogens, der eben kaum vorhanden ist, so schnell und gerne gelesen, sondern alleine aufgrund der Figuren und ihrer Geschichten. Das Ende, auf das ich dann doch irgendwie gespannt war, weil ich auf die Verknüpfung der Geschichten der drei Charaktere gewartet habe, hat mich dann doch enttäuscht, da es auf wenigen Seiten und so extrem schnell abgehandelt wurde, dass ich ganz überrascht war, dass es schon zu Ende ist. Fazit: Ein Buch dessen Charaktere und ihre Geschichten sehr interessant sind, dem es für mich aber eindeutig enorm an Spannung fehlt.

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  • Rezension zu "Der blutrote Engel" von Nancy Taylor Rosenberg

    Der blutrote Engel

    Claudias-Buecherregal

    27. June 2011 um 20:45

    Aus unerklärlichem Grund entscheidet sich das Schicksal drei Leben miteinander zu verbinden. Drei Frauen, die bisher keine Berührungspunkte hatten, kommen sich näher als ihnen lieb ist. Anne ermordet untreue Ehemänner, Lilys Ehemann betrügt sie und Mary ist FBI-Profilerin und auf der Suche nach einem Serienmörder, der gut situierte Männer tötet. "Der blutrote Engel" ist ein etwas anderer Thriller. Ein Roman, bei dem die Fakten bereits offen präsentiert werden, die es bei den meisten Thrillern erst herauszufinden gilt. Von Anfang an ist klar, wer der Mörder ist und welches Motiv dahinter steht. Der Roman kann daher nicht durch den üblichen Spannungsbogen überzeugen, sondern besticht durch die Ausarbeitung der Charaktere, deren Vergangenheit und den Aufbau der Verbindungen untereinander. "Anne durfte nicht zulassen, dass ein Polizist ihr zu ihrem Haus folgte. Auch wenn sie es peinlich genau reinigte, konnte sie Spuren übersehen haben, das wusste sie. Sobald Gras über Bryce' Verschwinden gewachsen war, würde sie den billigen Linoleumboden herausreißen und ersetzen." (Seite 193) Der Leser erhält ein komplettes Gesamtbild der drei Protagonisten, die durch etliche Erinnerungen aus der Vergangenheit ausgeschmückt werden. Die Rückblenden sind gut durchdacht und schildern glaubhaft, was jede der drei Frauen antreibt bzw. was sie unbedingt verheimlichen wollen. Erst nach dem Lesen habe ich erfahren, dass "Der blutrote Engel" die Fortsetzung des Romans "Mildernde Umstände" ist, in dem die Richterin Lily Forrester bereits auftaucht. Beim Lesen hat es mir aber nicht geschadet, dass ich den ersten Teil nicht kannte, da es wirklich sehr viele Rückblenden gibt, die sich oft mit der Thematik aus dem ersten Band beschäftigen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wobei Mary leider etwas zu kurz kommt, und ich fand es gut mal etwas über einen weiblichen Serienmörder zu lesen. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist die zum Teil fehlende Spannung. Durch die Rückblenden und auch in anderen Teilen des Buches gibt es immer wieder Passagen, die zwar nicht langatmig sind, die aber auch keine Spannung bietet, was ich bei einem Thriller aber eigentlich erwarte. Normalerweise hätte ich dafür dem Buch 3 Sterne gegeben, da mich aber die Hintergründe der Charaktere überzeugt haben und ich die Story an sich gut fand, vergebe ich 4 Sterne. Fazit: Interessante Story, die für einen Thriller aber zu wenig Spannung bietet. Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Knaur HC (10. Januar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426652102 ISBN-13: 978-3426652107

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