Den Wedding Peach Anime kenne ich noch sehr gut aus meiner Kindheit und war dementsprechend gespannt auf den Manga. Schnell zeigt sich, dass sich Anime und Manga deutlich voneinander unterscheiden. Das ist in diesem Fall aber nichts schlechtes.
Der Zeichenstil ist meist eher kindlich gehalten und geht häufig schon in etwas Chibi-haftes über. Dadurch sehen Momoko, Yuri und Hinagiku aber auch endlich mal ihrem Alter entsprechend aus. Im Anime hätte ich sie, wenn ich es nicht besser wüsste, eher auf sechzehn geschätzt. Andere Figuren sehen mir aber wieder etwas zu jung aus. Alles in einem bin ich aber zufrieden mit dem Zeichenstil.
Die Handlungsgeschwindigkeit ist eher auf der schnellen Seite. Für mich ist es wieder etwas zu schnell, aber es ist auch nichts dramatisches für mich. Dadurch, dass sich der Manga deutlich vom Anime unterschied war ich trotzdem immer sehr gespannt darauf, was als nächstes passiert.
Auch die Romanze gefiel mir deutlich besser als im Anime. Momoko und Yousuke sind immer noch dieselben Dickköpfe, die mich mit ihren Interaktionen zum Lachen bringen. Aber das, was mir so gut gefällt ist, dass Momokos Fokus auf ihm bleibt und sie sich nicht so stark in einer Schwärmerei für Kazuya verliert wie im Anime.
Auch besteht ein Fokus auf der Freundschaft zwischen den drei Liebesengeln. Was ich hier so schön finde ist, dass deutlich gemacht wird, dass auch Freundschaft eine Art von Liebe ist. Dieser platonischen Liebe wird auch nicht weniger Bedeutung zugesprochen als der klassischen romantischen.
Wo der Manga in meinen Augen schwächelt sind die Figuren als einzelne. Dadurch, dass die Reihe vergleichsweise kurz ist, ist es schwerer für die Figuren sich richtig weiterzuentwickeln und ihren Charakter zu entfalten.
Nao Yazawa
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Wedding Peach 4
Wedding Peach
Neue Rezensionen zu Nao Yazawa
„Wedding Peach“ gehört mit zu em klassischen Magical Girl Serien aus den 90igern. Die Serie lief damals zu meiner Kindheit als Sailor Moon endete und war gefühlt der direkte Nachfolger, nur mit weniger Heldinnen.
Der Anime war damals mit ein großer Hit für mich als Kind und ich habe jede Folge geguckt, die im TV lief.
Dass es dazu einen Manga gab, habe ich erst Jahre späte erfahren und bin unglaublich froh, dass es die Neuauflage gibt, um diesen Nostalgie-Manga in meine Sammlung mit aufzunehmen.
Die Luxury Edition beinhaltet alle alten Mangabände in zwei Hardcover Büchern. Leider fehlen die Autorenkommentare am Rand, was etwas Schade ist, da sie eigentlich ein Bestandteil des Mangas sind.
Die Geschichte um Momoko und ihre Freundinnen ist super süß und vor allem was für diejenigen, die vielleicht mit Mangas und Magical Girls anfangen. Es ist eine Reihe, die auch jüngere Lesende begeistern kann.
Der Manga weist auch hier einige Abweichungen zum Anime auf, wie es bei Sailor Moon oder Jeanne der Fall ist. Damit geht die Story viel schneller voran und man kommt als Lesender auch viel zügiger zum Kernpunkt der Geschichte ohne unnötige Filler.
Leider gibt es ja nur zwei Teile der Luxusausgabe von Wedding Peach. Gefühlt hätte es wie bei der Serie ruhig etwas länger werden können, da viele Dämonen in nur zwei Bänden leider gar nicht die Chance hatten, gegen die drei (und später sogar vier) Liebesengel zu kämpfen. Auch das Ende von Satania war sehr abrupt. Die kleinen Einschübe mit wirklich sehr lustigen Szenen fernab der Geschichte fand ich großartig und total amüsant. Momoko war und ist bis jetzt mein Lieblingsliebesengel und ich war zum Schluss echt erstaunt, als sie plötzlich erwachsen war. Sehr gut gefallen haben mir auch die paar Seiten, auf denen sie mit einem anderen Haarstil präsentiert wurde. Der erste sowie auch dieser zweite Teil darf in keinem Bücherregal fehlen. Es spricht die alten Fans von damals genauso gut an wie die neuen Fans, die dadurch vielleicht erst auf Wedding Peach und die Zauberhaften Vier aufmerksam geworden sind. Ja, dieses Hardcover-Manga lohnt sich!











