Naoko Kodama

 3.3 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Geliebte Mangaka, Welt ohne Freiheit und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Netsuzou Trap - NTR 01

 (2)
Neu erschienen am 15.11.2018 als Taschenbuch bei TOKYOPOP.

Netsuzou Trap - NTR 02

Erscheint am 14.02.2019 als Taschenbuch bei TOKYOPOP.

Alle Bücher von Naoko Kodama

Geliebte Mangaka

Geliebte Mangaka

 (13)
Erschienen am 19.11.2015
Welt ohne Freiheit

Welt ohne Freiheit

 (7)
Erschienen am 18.02.2016
Cocytus

Cocytus

 (6)
Erschienen am 12.05.2016
Netsuzou Trap - NTR 01

Netsuzou Trap - NTR 01

 (2)
Erschienen am 15.11.2018
Netsuzou Trap - NTR 02

Netsuzou Trap - NTR 02

 (0)
Erschienen am 14.02.2019

Neue Rezensionen zu Naoko Kodama

Neu
Victoria_Rohdes avatar

Rezension zu "Netsuzou Trap - NTR 01" von Naoko Kodama

Gefühlvoll und süß!
Victoria_Rohdevor einem Monat

Das Cover hat mich sofort angesprochen, die beiden hübschen Mädchen, die sich näher kommen, sind toll gezeichnet.
Wie schon beim Cover, besticht diese Story auf jeden Fall durch ihren Zeichenstil, der sehr fein und mühevoll ausgearbeitet zu sein scheint. Die Haare, die Kleidung, die Körper an sich und die Umgebungen sind super gelungen und es macht Spaß, die Bilder anzuschauen.

Die Story beginnt sofort mit einem seltsamen Moment zwischen den Beiden Sandkastenfreundinnen. Es scheint das erste Mal zu sein, dass Hotaruso forsch zu Yuma ist und diese ist völlig überfordert.
Sie weiß nicht, wie sie ihr Verhalten zu deuten hat und kann sich einerseits nicht wirklich wehren, doch will sie es auch nicht wirklich zulassen. Immerhin sind sie doch Mädchen, oder?... Außerdem ist das ja auch etwas ganz anderes, als mit ihrem neuen Freund...

Hin und her gerissen zwischen ihrer Freundschaft und ihren Gefühlen, versucht Yuma trotzdem mit ihrem neuen Freund weiterzukommen.
Dennoch gibt es immer wieder einige brenzlige Situationen in denen die beiden Freundinnen allein sind und so kommt unweigerlich eins zum anderen.

Die Story ist wirklich süß und auch in gewissen Momenten leidenschaftlich dargestellt. Es macht Spaß, die beiden Freundinnen und ihr Miteinander zu verfolgen.
Das Ende rüttelt Yuma in jedem Fall auf die eine oder andere Art schmerzhaft wach.
Außerdem scheint Hotaru mehr als ein Geheimnis vor Yuma zu haben und man ist die ganze Zeit gespannt, was es sein könnte, denn es deutet sich nur durch wenige kleine Dinge an.

Fazit: Ein schöner Start einer süßen Reihe, die noch leidenschaftlicher zu werden scheint.

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Lena_AwkwardDangoss avatar

Rezension zu "Welt ohne Freiheit" von Naoko Kodama

Oberflächliche Liebesgeschichte mit psychologischem Aspekt
Lena_AwkwardDangosvor 2 Jahren

Ein Dankeschön an den Tokyopop Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

BL und GL sind eigentlich nicht ganz meine Genres, aber das wunderschöne
Cover und der tolle Zeichenstil haben mich schon vor Erscheinen des
Mangas sehr fasziniert. Ein bisschen unsicher war ich dann leider
aufgrund der schwierigen Thematik und zahlreichen enttäuschenden
Bewertungen, aber ich wollte dem Manga dennoch gerne eine Chance geben.



♥ Cover & Ausstattung ♥



Das wunderschöne Cover war mir schon damals bei der Programmankündigung
des Verlages aufgefallen. Die sanften Farbtöne und die Intimität der
abgebildeten Charaktere schaffen einen interessanten Kontrast zwischen
Vertäumtheit, Ruhe, Passivität und einem Hauch von Erotik. Die
Abbildung impliziert bereits, dass sich im Inneren des Mangas ein
wunderschöner Zeichenstil und eine Liebesgeschichte zwischen zwei
Mädchen verbergen. Darüber hinaus erinnern die violetten Bänder, die um
die Arme gewickelt sind, an Fesseln, die sogleich einen Bezug zum Titel Welt ohne Freiheit herstellen. Wunderschön sinnbildlich dargestellt finde ich auch, wie das Motiv auf dem Kopf steht und so der Eindruck entsteht, die beiden
Mädchen würden kopfüber fallen, was einfach 100%ig zum Inhalt passt. Für
den Preis von 6,95€ bietet der Band einen recht geringen Seitenumfang,
aber dafür gibt es eine wunderschöne Farbseite, die in den Farben des
Covers gehalten ist.


♥ Inhalt ♥


Die Oberschülerin Meiko und die Studentin Leo sind seit der gemeinsamen
Schulzeit eng befreundet. Leo war die Erste, welche die niedliche Meiko
in Schutz genommen hat, als diese mal wieder von ihren neidischen
Mitschülerinnen in die Mangel genommen wurde. Doch seit Leo Meiko einmal
abends allein von der Schule hat nach Hause gehen lassen und diese
daraufhin überfallen wurde, muss Leo ihr als ihre persönliche Sklavin
jeden Wunsch erfüllen. Als eine von Leos Kommilitoninnen das
herausfindet, sehen sich die beiden vor die Frage gestellt, ob es für
immer so weitergehen kann…


Text: Tokyopop



♥ Umsetzung ♥


Einzelbände finde ich persönlich immer sehr schwierig, besonders bei
einer solch geringen Seitenanzahl. Oft bietet ein einziger Band einfach
nicht genügend Raum für die Geschichte, weshalb sie meist sehr
oberflächlich bleibt, keinerlei nachvollziehbare Entwicklung bei den
Charakteren stattfindet und alles sehr schnell abgehandelt wird. Sicher,
es gibt auch ein paar Ausnahmen, bei denen diese negativen Punke gar
nicht erst entstehen (bspw. Rec - Der Tag, an dem ich weinte von Aoi Makino), aber Welt ohne Freiheit gehört für mich leider nicht dazu.

So viel sei gesagt: Die Geschichte ist eigentlich ganz nett und weiß den
Leser zu faszinieren und verstören, indem sie ein wenig in die
psychologische Ebene eines langjährigen Traumas und einer Liebe
abdriftet, die an Versessenheit und Obsession erinnert. Meiko und Leo
führen eine Abhängigkeitsbeziehung, die keinesfalls gesund oder normal
auf den Leser wirkt, wodurch man von der Story keinesfalls eine
niedliche Romanze erwarten sollte.

Die Kurzbeschreibung ist aber leider etwas irreführend, denn der Manga
ist sehr viel ernster als er dargestellt wird. So wird Meiko nicht
überfallen, sondern vergewaltigt, was ja wohl einen deutlichen
Unterschied ausmacht! Doch nicht nur dieser Vorfall und Meikos Trauma
spielen eine große Rolle, sondern auch Schuldgefühle, Eifersucht,
Ausbeutung und Egoismus. Die Geschichte wird dadurch sehr düster und
porträtiert vor allem das ungesunde Sklaven-Herrschafts-Verhältnis der
beiden jungen Frauen. Nicht erwartet hätte ich, dass der Manga dermaßen
explizit ist. Die Alterbeschränkung liegt hier bei 15+, was ich aufgrund
der sehr grafischen Sexszenen und der düsteren, psychologisch geprägten
Inhalte als nicht angemessen empfinde, vor allem, da bei Tokyopop
deutlich harmlosere Titel wie Blue Spring Ride und Kimi ni Todoke
in die gleiche Altersstufe fallen. Ansonsten habe ich wirklich kein
Problem mit der Thematik des Mangas, nur die Vermarktung finde ich etwas
fragwürdig, da irreführend.

Was mir allerdings mehr als sauer aufgestoßen ist, ist die Tatsache,
dass einfach alle Probleme zum Ende des Mangas hin beschönigt werden.
Plötzlich ist es die große Liebe und der ganze Schmerz, den Meiko ihrer
Freundin Leo angetan hat, einfach vergessen, weil sie sich ja einfach so
unglaublich lieben. Meiko versucht ja nur sie mit ihrer egoistischen
Art an sich zu binden, weil sie sie liebt - und damit ist es dann
vergeben und vergessen. Schön. Mal davon abgesehen, dass einfach alles
viel zu schnell geht - was, wie bereits erwähnt, der Kürze eines
Einzelbandes geschuldet ist - finde ich es absolut unpassend,
unrealistisch und unmoralisch, dass ein angeblich traumatisiertes
Missbrauchsopfer den Wunsch hegen soll, eine Person, die sie ja so sehr
liebt, selbst vergewaltigen zu wollen und dies dann auch noch einfach in
die Tat umsetzt! Ich konnte bei dieser Szene einfach nur den Kopf
schütteln, da ich sie so unglaublich an den Haaren herbeigezogen und
lächerlich fand. Der Manga wäre ohne deutlich besser gewesen und ich
konnte die Geschichte deshalb auch nicht ganz ernstnehmen.


♥ Charaktere ♥


Wirklich leiden konnte ich weder Meiko noch Leo, da beide irgendwie
nicht ganz richtig im Kopf sind, wenn ich das mal so drastisch
formulieren darf. :D Es handelt sich um zwei kaputte Mädchen, deren
Leben durch einunddasselbe Ereignis auf unterschiedliche Art und Weise
geprägt worden ist. Bis zu einem bestimmten Punkt fand ich es sehr
nachvollziehbar und realistisch dargestellt, wie sie mit ihrer
Vergangenheit umgehen, aber ich mochte die beiden trotzdem so gar nicht.
Dagegen konnte ich Takase ganz gut leiden, die aber leider nur eine
Nebenfigur ist.

Meiko hat etwas von einer Psychopathin. Der Vorfall vor einigen Jahren
hat in ihr ein tiefes Trauma verursacht, jedoch gibt ihr die Anwesenheit
Leos Zuversicht und Kraft. Schon immer hat sie ihre Schulfreundin
bewundert, aber sie kämpft auch mit starken Verlustängsten und hat
dadurch eine unnatürliche Obsession und Abhängigkeit ihr gegenüber
entwickelt. Sie ist ebenfalls sehr egoistisch, denn ihr Unglück und Leos
Schuldgefühle nutzt sie schamlos aus - verstärkt und entfacht sie sogar
immer wieder von Neuem - um sie an sich zu binden. Schon nach kurzer
Zeit sind mir Meikos Selbstbezogenheit und ihre wehleidige,
eifersüchtige Art sauer aufgestoßen. Einerseits tat sie mir schon ein
wenig leid, da sie den einzigen Menschen, der sie je akzeptiert und
nicht als nervig empfunden hat, einfach nicht verlieren möchte.
Andererseits kann ich ihre drastischen Methoden aber einfach nicht
gutheißen und fand es an vielen Stellen einfach unrealistisch, dass ein
Opfer eines solchen Vorfalls auf Meikos Art und Weise agieren würde.

Ich denke, dass es durchaus beabsichtigt ist, dass man sie keine
sympathische Figur nennen kann und sofort ihren psychischen Knacks
bemerkt, allerdings hätte ich mir dann einfach etwas mehr
Glaubwürdigkeit und Konsequenz gewünscht. Eine Vergewaltigung ist nun
einmal nichts, das man so leicht abtun sollte wie in diesem Manga, und
Naoko Kodama hätte mit sehr viel Feinfühligkeit an dieses Thema
herangehen können.  So ist es einfach nichts Halbes und nichts Ganzes -
Potenzial verschenkt.

Ein wenig sympathischer kommt Leo daher, die alles für ihre Freundin tun
würde und ihr jeden Wunsch von den Augen abliest. Es plagen sie starke
Schuldgefühle, da sie Meiko beschützen wollte, aber an jenem Tag, als
diese vergewaltigt wurde, nicht begleitet hat. Anfangs mochte ich es
nicht, dass Leo sich so sehr manipulieren und einfach alles mit sich
machen lässt, aber dies legt sich zum Glück im Verlauf der Geschichte
etwas und sie wird unabhängiger. Trotzdem ist es mir schleierhaft, wie
man sich aufgrund von Schuldgefühlen dermaßen schlecht behandeln lassen
und seine komplette Zukunft aufs Spiel setzen kann.

Achtung, Spoiler!

Besonders fragwürdig
fand ich aber dann am Ende, dass
hier tatsächlich von Liebe gesprochen wird und die Charaktere wieder
zueinander finden, obwohl über die gesamte Story hinweg aus Leos Sicht
höchstens von Zuneigung die Rede sein kann.

Spoiler Ende.


♥ Artwork/ Zeichnungen ♥


Naoko Kodamas Zeichenstil ist sehr hübsch anzuschauen und wirkt sehr
"sauber" - definitiv das Highlight des Mangas. Besonders gelungen finde
ich die Haare und Augen, aber auch die Figuren/ Körper und
Gesichtsausdrücke der Charaktere. Während Leo sehr cool und freundlich
rüberkommt, sind Meiko und Takase niedlich gestaltet. Einzig und allein
die Hälse finde ich besonders in den farbigen Illustrationen deutlich zu
lang und falsch proportioniert. Abgesehen davon wird der Manga aber
durch die gefühlvollen Zeichnungen nochmal um einiges aufgewertet, wo er
wegen der eher oberflächlichen Charaktere und der schwachen Story nicht
überzeugt.

Was mir zeichnerisch am besten gefallen hat, war eindeutig die
Schlussszene - das Wiedersehen unter den Kirschbäumen, das einfach
wunderschön inszeniert ist. Bis zu einem gewissen Punkt, der mich mal
wieder die Augen hat verdrehen lassen, ist diese Szene sehr gefühlvoll
dargestellt: Sowohl die Mimik der beiden Charaktere als auch die im Wind
flatternden Haare und die Kleidung sowie die fallenden Blütenblätter im
Hintergrund tragen zu einem beeindruckenden, wunderschönen Gesamtbild
bei, sodass ich diese Seiten sehr lange betrachtet habe. Ich habe
wirklich großen Respekt vor der zeichnerischen Leistung eines Mangaka,
und wenn Naoko Kodama eines kann, dann ist es Zeichnen. Wäre ihr Talent
für glaubwürdige Geschichten nur halb so groß, hätte mir der Manga wohl
deutlich besser gefallen.


♥ Fazit ♥


Ganz nett, aber mehr auch nicht. Die gefühlvollen Zeichnungen vertragen
sich leider nicht mit der wenig tiefgründigen Lovestory und darüber
hinaus sind die Charaktere unsympathisch, ihre Handlungen fragwürdig und
nicht nachvollziehbar. Welt ohne Freiheit ist ein Manga mit
psychologischen Ansätzen, der allerdings sein Potenzial nicht
ansatzweise auszuschöpfen weiß. Eine süße Liebesgeschichte oder einen
sensiblen und tiefgründigen Umgang mit dem Thema Missbrauch wird man
hier vergebens suchen - man sollte also mit den richtigen Erwartungen an
den Manga herangehen.

Eine eingeschränkte Kaufempfehlung für Fans des Genres.



Wertung: 3/5

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LiehsaHs avatar

Rezension zu "Welt ohne Freiheit" von Naoko Kodama

Interessante Geschichte
LiehsaHvor 2 Jahren

Wer nicht erkennt, dass das Cover erotisch angehaucht ist, ist wohl blind. In der Geschichte selbst geht es gar nicht so heiß zu. Da werden eher die Fesseln thematisiert. Vielleicht liegt es an den Blicken der Protagonistinnen, aber ich mag die leicht trostlose Ausstrahlung.

Der Titel kommt mir etwas übertrieben und aufmerksamkeitsheischend vor, nachdem ich die Geschichte gelesen habe. Natürlich stimmt er irgendwie, aber er ist schon sehr drastisch formuliert und fängt die Gefühle von Meiko und Leo nicht richtig ein.

Vom Zeichenstil her gefällt mir der Manga. Er ist schon niedlich, aber nicht zu sehr. Angemessen für die Geschichte und hübsch anzusehen.

Anhand des Klappentextes sollte jeder erkannt haben, dass der vorliegende Manga ein Girls Love- bzw. Yuri-Werk ist. Dementsprechend ist auch Meikos Rivalin eine Frau.
Die Beziehung zwischen Leo und Meiko ist seltsam. Leo ist zu gutherzig und quält sich mit Schuldgefühlen, während Meiko ziemlich eindeutig eine Therapie nötig hat. Ihr Arrangement soll Meiko helfen, doch dabei bleibt Leos Leben auf der Strecke. Eigentlich ist die Geschichte recht unlogisch und könnte vielen Leuten auf die Nerven gehen sowie streng kritisiert werden.
Ich mag sie trotzdem. Die Abgründe der Menschen zu betrachten ist immer interessant. Außerdem besitzt der Manga feine Zwischentöne, die mich reizen, auch wenn die Handlung manchmal etwas seltsam erscheint. Vielleicht liegt es auch an Meikos Rivalin Takase, die noch ein anderes Licht auf die Geschichte wirft.
Am meisten gestört hat mich eigentlich, das Leo häufig als "Frau, die wie ein schöner Mann aussieht" beschrieben wird. Ist das nicht eindeutig ein Lesben-Klischee? Entweder sind beide super heiße Frauen oder eine ist feminin und die andere sieht wie ein Kerl aus. Sorry, aber das stößt mich genauso ab wie die Schwulen-Klischees.


Fazit: 3,5* (Auf meinem Blog, hier nur 3 Sterne, da nicht anders möglich!)

Obwohl die Geschichte eindeutig kritikwürdig ist, mag ich sie. Sie besitzt für mich das "gewisse Etwas", dennoch ist sie sicherlich nicht für jeden geeignet!

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