Naomi Klein

 4,3 Sterne bei 120 Bewertungen
Autorin von No Logo!, Die Schock-Strategie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Naomi Klein

Naomi Klein erblickte am 5. Mai 1970 das Licht der Welt. Sie begann an der Universität von Toronto Philosophie und Anglistik zu studieren; in dieser Zeit veröffentlichte sie bereits ihre ersten Text in der Studentenzeitung, bei der sie später den Posten der Chefredakteurin übernahm. Naomi Klein brach ihr Studium vorzeitig ab und arbeitete anschließend an ihrem ersten Buch. Neben der Schriftstellerei ist sie heute als freie Journalistin für diverse Zeitschriften tätig. Die Autorin ist vor allem für ihre zahlreichen Sachbücher bekannt, für die sie auch schon mehrere Auszeichnungen erhielt, unter anderem den National Business Book Award.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Schock-Strategie (ISBN: 9783455016086)

Die Schock-Strategie

Erscheint am 01.02.2023 als Taschenbuch bei Hoffmann und Campe.

Alle Bücher von Naomi Klein

Cover des Buches No Logo! (ISBN: 9783596031276)

No Logo!

 (36)
Erschienen am 23.04.2015
Cover des Buches Die Schock-Strategie (ISBN: 9783455010770)

Die Schock-Strategie

 (33)
Erschienen am 02.02.2021
Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783596031351)

Die Entscheidung

 (14)
Erschienen am 23.06.2016
Cover des Buches Gegen Trump (ISBN: 9783596701834)

Gegen Trump

 (6)
Erschienen am 25.07.2018
Cover des Buches How to Change Everything (ISBN: 9783455012514)

How to Change Everything

 (2)
Erschienen am 03.08.2021
Cover des Buches Über Zäune und Mauern (ISBN: 9783593372167)

Über Zäune und Mauern

 (2)
Erschienen am 17.02.2003

Neue Rezensionen zu Naomi Klein

Cover des Buches How to change everything (ISBN: 9783869746241)
sabatayn76s avatar

Rezension zu "How to change everything" von Naomi Klein

' dass von den Krisen diejenigen profitieren, die oft am stärksten zum Klimawandel beitragen.‘
sabatayn76vor einem Jahr

‚Da sich Naturkatastrophen in Zeiten des Klimawandels mehren, häufen sich nach Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Flächenbränden auch solche ungerechten Vorgänge in Politik und Wirtschaft. Aus diesem Grund muss sich eine Bewegung gegen den Klimawandel zugleich auch für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzen. Es darf nicht sein, dass von den Krisen diejenigen profitieren, die oft am stärksten zum Klimawandel beitragen.‘ (Kapitel 3)

Naomi Klein und Rebecca Stefoff thematisieren in ‚How to change everything‘ das Great Barrier Reef und Fridays for Future, Kipppunkte und Rückkopplungsschleifen, Klima-Modelle und Pariser Abkommen, Neoliberalismus und Wirtschaftswachstum, Hurrikan Katrina und Corona-Pandemie, Armut und Klimaungerechtigkeit, hydraulisches Fracking und Kohlenstoffbudget, James Watt und Smog, Carbon Capture and Storage und Geoengineering, Bäume und Solarzellen, Green New Deal und Sunrise Movement.

Dabei richten sich die beiden Autorinnen eher an ein jüngeres Publikum wie z.B. Schüler. Dadurch ist das Buch sehr gut aufbereitet und sehr verständlich, so dass es meiner Meinung nach ein perfekter Einstieg ins Thema ist - auch für Erwachsene.

Das Hörbuch wird von Irina Salkow sehr ansprechend gelesen, und die Kombination aus guter inhaltlicher Verständlichkeit und angenehmem Einlesen des Hörbuchs sorgte dafür, dass ich ‚How to change everything‘ fast in einem Rutsch gehört habe.

‚How to change everything‘ ist ein kluges und wichtiges Buch, das die verschiedenen Themenbereiche gut zusammenfasst, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Aspekten darstellt und deutlich macht, welche Auswirkung das Verändern einzelner Faktoren hat.

Schön fand ich auch, dass die Autorinnen konkrete Tipps geben, was man (als Schüler) machen kann, um eine Kehrtwende einzuleiten oder zu unterstützen, und dass das Buch insgesamt zwar darüber aufklärt, wie schlimm unsere Lage ist, dass die Autorinnen aber auch viel Hoffnung vermitteln (wenn wir unser Verhalten ändern).

‚Das Wichtigste, was wir aus der Corona-Pandemie lernen können, ist meiner Meinung nach dies: Wir wissen jetzt, dass wir alle - Einzelpersonen, Familien und ganze Länder - schwierige, aber notwendige Veränderungen vornehmen können, Veränderungen, wie wir sie uns zuvor nicht hätten vorstellen können. [...] Die Corona-Pandemie hat uns alle auf die Probe gestellt. Sie hat uns gezeigt, dass wir die Richtung, in die wir als Gesellschaft gehen, jederzeit ändern können. Es ist tatsächlich möglich, alles zu ändern.‘ (Nachwort)

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Cover des Buches How to Change Everything (ISBN: 9783455012514)
annlus avatar

Rezension zu "How to Change Everything" von Naomi Klein

Für mehr Klimagerechtigkeit
annluvor einem Jahr

*Wir können die Zukunft zum Guten wenden – wenn wir bereit sind, alles zu ändern.*


Was müssen junge Menschen über den Klimawandel wissen und wie können sie selbst Schritte unternehmen um für Klimagerechtigkeit einzustehen? Diesen Fragen geht das Buch nach und bringt die Ursachen und die Folgen des Klimawandels einem jungen Publikum näher, zeigt aber auch auf, wieviele Menschen bereits für eine andere Zukunft einstehen und wie sich jeder selbst dafür einbringen kann. 



Nachdem ich Naomi Kleins „New Green Deal“ gelesen habe, war ich auf dieses Buch gespannt. Dieses präsentiert sich in einer anderen Weise. Es richtet sich an Jugendliche, die sich für das Thema interessieren, mehr darüber erfahren und auch selbst aktiv werden wollen. Dabei zeigt es zwar auf, wie wichtig es ist, jetzt sofort etwas zu ändern, der harte Tonfall, dem ich im Buch „New Green Deal“ begegnet bin, fehlt hier aber. 


Das Buch zeigt zwar ungeschönt auf, wie schwerwiegend die Folgen des Klimawandels sind, gibt andererseits aber auch Hoffnung. Zum einen finden sich viele Beispiele dafür, was bereits gemacht wird – besonders in Bezug auf Protestaktionen. Zum anderen gibt es Ratschläge, wie Jugendliche selbst aktiv werden können. Dabei handelt es sich nicht nur um allgemein bekannte Vorschläge zur Vermeidung von Müll und zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Obwohl diese kleinen Schritte, die jeder ergreifen kann, als wichtig eingestuft werden, wird klar gemacht, dass das allein nicht reichen wird. Wie aber können Jugendliche Einfluss nehmen auf große Unternehmen und die Politik, die unweigerlich mitmachen müssen, wenn sich etwas ändern soll? Auch dazu gibt es Tipps. 


Klimawandel ist nicht das Schlagwort alleine – vielmehr geht es um Klimagerechtigkeit. Darum, dass immer wieder ärmere Länder/ärmere Bevölkerungsteile am meisten unter dem Klimawandel leiden. Das Buch bemüht sich darum, einen weltumfassenden Eindruck zu gewinnen – auch deshalb, weil alle an einem Strang ziehen müssen, um Veränderungen zu bewirken. Obwohl einige Beispiele aus anderen Ländern und lobenswerterweise immer wieder indigene Völker genannt werden, konzentriert sich doch Vieles auf den englischsprachigen Raum. 


Fazit: Zum Glück gibt es – nicht nur junge Menschen – die sich für das Thema interessieren und einsetzen wollen. In diesem Buch findet man nicht nur Hintergrundwissen, sondern sehr konkrete Beispiele aus aller Welt und praktische Tipps, was an Aktionen machbar ist, um das Thema Klimagerechtigkeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  

Kommentare: 7
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Cover des Buches How to change everything (ISBN: 9783869746241)
S

Rezension zu "How to change everything" von Naomi Klein

Als Hörbuch und beim Anspruch, den der Titel erhebt ...
Sternenstaeubchenvor einem Jahr

Naomi Klein gehört sicher mit zu den einflussreichsten Autorinnen, wenngleich sie auch mal „unbequeme  Positionen“ vertritt, aber genau das kann ihr und Rebecca Stefoffs (Hör-)Buch zum Klimawandel ja umso spannender machen.

 

In "How to change everything" gehen Klein/Stefoff der Frage nach, wie wir unsere Zukunft noch retten könnten und wendet sich an die junge Generation (gut, die ist, wenn sie nicht permanent nur daddelt und Ansprüche wie neuestes Smartphone und alle paar Wochen neue Markenklamotten will, ja ohnehin die passendste). Zunächst fasst sie die Historie zusammen: Es geht um Klimaschutz, Umweltzerstörungen und den Kampf für ein besseres Leben und Wirtschaften, aber auch, welche Aufgaben wir deshalb zu bewältigen haben – und (nun kommt der unbequeme Teil) wo Regierungen jetzt handeln müss(t)en. Hierzu führt sie zahlreiche Beispiele an, wie wir etwas bewegen könnten.

So weit, so gut, doch nun kommt das Aber: Natürlich fällt das Buch gerade diesen Sommer nach Überschwemmungen im deutschen Hochsommer und Waldbränden im fast gesamten Mittelmeerraum, Hitzewellen in Kanada und den USA usw. auf fruchtbaren Boden. Kleins/Stefoffs Beispiele sind teils sogar noch „dramatischer“ (etwa Hurrikan Katrina und seine künftig wohl immer dramatischeren Folgen, von denen einige auf fehlgehende politische Entscheidungen zurückzuführen sind). Sie beschreibt die Folgen bzw. gesellschaftliche Zusammenhänge, die in die Frühzeit der Industrialisierung zurückreichen und einen Wandel im Denken (Was die Natur freiwillig „zur Verfügung steht“, nehmen wir uns einfach – auch wenn’s zu viel sein sollte) verursachte. Sie legt ihren Finger auch in die Wunde, dass der globale Norden bislang auf Kosten des globalen Südens „schlemmte“ und nun selbst die Folgen zu spüren bekommt. Natürlich entstammen ihre Beispiel letztlich der Welt über den großen Teich, sind darum aber nicht falscher und die Argumentationen funktionieren auch in Europa (oder in China). Worin sie gut ist, die die Darstellung der Zusammenhänge: Das ist alles gut verständlich. Was nicht so gut klappt im Hörbuch ist die Veranschaulichung, denn im Buch dürfte es Grafiken geben, die auf einen Blick verständlich sind und besser im Gedächtnis haften bleiben (hier also erste Abzüge für das Medium Hörbuch), gerade für viele Kinder und Jugendliche, die inzwischen aber über Medien Bilder usw. gewohnt sind, sicher ein Manko. Der Ton schwankt zwischen sehr simpel (vielleicht ist hieran Kleins Motivation, das Buch ein Stück weit für ihren 4-jährigen zu schreiben, „schuld“), teils aber auch etwas selbstherrlich (ja, sie ist eine wichtige Kapitalismuskritikerin, aber JETZ zu wissen, was Menschen vor 200 Jahren falsch gemacht haben, ist müßig zu diskutieren). Das mag aber auch am in den USA üblichen „Stil“ für populärwissenschaftliche Literatur liegen, mit dem ich mich allgemein schwertue. Bleibt die Stimme des Buches: Die passte mir oft genug nicht zu den Inhalten, denn wo Klein/Stefoff mutig appellieren, bleibt die Stimme relativ monoton. Der Appell und die Idee hätten an sich mehr Sterne verdient, aber gerade als Hörbuch und beim Anspruch, den der Titel erhebt, komme ich über 3 Sterne nicht hinaus …  

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Zusätzliche Informationen

Naomi Klein wurde am 05. Mai 1970 in Montreal (Kanada) geboren.

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