Naomi Novik Uprooted

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Inhaltsangabe zu „Uprooted“ von Naomi Novik

Agnieszka loves her valley home, her quiet village, the forests and the bright shining river. But the corrupted wood stands on the border, full of malevolent power, and its shadow lies over her life. Her people rely on the cold, ambitious wizard, known only as the Dragon, to keep the wood's powers at bay. But he demands a terrible price for his help: one young woman must be handed over to serve him for ten years, a fate almost as terrible as being lost to the wood. The next choosing is fast approaching, and Agnieszka is afraid. She knows - everyone knows - that the Dragon will take Kasia: beautiful, graceful, brave Kasia - all the things Agnieszka isn't - and her dearest friend in the world. And there is no way to save her. But no one can predict how or why the Dragon chooses a girl. And when he comes, it is not Kasia he will take with him. From the author of the Temeraire series comes this hugely imaginative, engrossing and vivid fantasy novel, inspired by folk and fairy tales. It is perfect reading for fans of Robin Hobb and Trudi Canavan.

I tried really hard to understand the criticism this book received, but just ended up loving it more. It was unique, magical & all I wanted!

— BlackTeaBooks
BlackTeaBooks

Der Kampf gegen einen übermächtigen Feind. Ein schönes modernes Märchen.

— Cari_f
Cari_f

Zwischen tiefgreifende Furcht und wahre Schönheit fließt die Magie zwischen den Zeilen.

— Lesen_ist
Lesen_ist
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  • My favourite read of 2017!

    Uprooted
    BlackTeaBooks

    BlackTeaBooks

    11. September 2017 um 15:55

    I loved this book. Essentially, that is all you need to know.I heard so much about Uprooted, saw it everywhere on social media and got intrigued, but in the second wave of posts was discouraged by many people who felt disappointed and let down by it. But the cover kept appearing here and there, and I still did not know what it actually was about. After reading the synopsis I was back on board, it just sounded great except for the fact that there are no real dragons. As we all know, every story is better with a dragon in it, so that was indeed a disappointment. I proceeded to read the first chapters as samples online and was strangely intrigued. The story was simply nothing like I had expected, and with every page I grew more excited, giddy and ready to start laughing hysterically because it had been such a long time since a book genuinely surprised me. Me, the smug reader who thinks she has seen it all and therefore can judge a book by reading all kinds of reviews, outdone by a book. It was ridiculous but such a glorious feeling.After that it would have been unbearable to not know where this story would go, so I finally ordered it and dived right in. Despite my excitement, I was not ready to fully commit to liking it yet. Too many people had found flaws, so I tried really hard to find them and see whether I would agree. I did not. The Polish/Slavic influence was definitely not my cup of tea, but it is undeniably unique and you get used to it. The system around the magic seemed random at first, but it got clearer the more you read about it and in the end became one of my favourite fictional magic concepts. And the dragon? Turned out to be quite a dragon, even though he is not a reptile. I just could not put it down and continuously checked how many pages there were left because so much is happening! Several times I thought, right, this is where it comes to the ending, only to realise I was not even halfway through. At the same time, nothing felt rushed and made perfect sense, expanding this little world and its conflicts while Agnieszka, the protagonist, grows into her new role and life with the dragon.I could go into so much more detail, but everything would feel like a spoiler. You get a dark, twisted, living wood with a back story. You get character development. Castle life. Village life. Magic, of course. The issue of different learning types, which I definitely did not expect but thought was so important. There is also romance, but in a compromised and perfect way. Also, sarcastic and brooding heroes. Yas for this. But most of all, female strength, friendship and badass-ery. So yeah, I have wholeheartedly been corrupted by this book, so much that I am making it my favourite read of the year!Even though Uprooted got its fair share of criticism, I could not agree with any points raised or simply did not care. I loved it from start to finish, actually so much that I will read it again. However, it is one of those books you just have to experience yourself to know whether you really like or hate it. Reading the sample chapters definitely helped me decide whether to buy it or not, so I can only recommend doing this. And if you happen to read and love it too, let me know so we can get excited about it together! 

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  • Rezension zu „Uprooted“ von Naomi Novik

    Uprooted
    Cari_f

    Cari_f

    30. August 2016 um 20:25

    Agnieszka lebt in einem kleinen Dorf in Polnya. Sie liebt ihre Heimat und doch liegt ein Schatten über ihrem Leben. Immer wieder kriechen böse Gestalten aus dem finsterem Wald nahe des Dorfes und bedrohen die Bewohner. Einzig der Drache, ein distanzierter, mächtiger Magier, der abgeschieden in einem hohen Turm lebt, kann sie beschützen. Alle zehn Jahre wählt er als Tribut ein Mädchen aus der Bevölkerung. Wenn es wieder zurückkehrt, ist es völlig verändert. In diesem Jahr findet die Auswahl wieder statt und es soll Agnieszkas beste Freundin treffen. Doch es geschieht etwas Unerwartetes.Eins vorneweg: der Drache ist ein Mensch. Er kann sich auch nicht in das Tier verwandeln, sondern trägt diesen Namen als Titel. Durch verschiedene Beschreibungen wird das nicht ganz klar und ich hatte eher eine Adaption von „Die Schöne und das Biest“ erwartet.Aber dass „Uprooted“ einem Märchen gleicht, stimmt in der Tat. Die Handlung ist magisch und düster.Novik hat die Handlung in den Osteuropäischen Raum gelegt, was durchaus etwas Besonderes ist. Anfangs muss man sich etwas an die Namen gewöhnen, aber das legt sich bald. Die Autorin hat auch verschiedene volkstümliche Erzählungen mit einfließen lassen und man findet auch bekannte Gestalten wie Baba Jaga wieder.So gut das Setting aber ist, hatte ich doch Schwierigkeiten – vor allem mit der ersten Hälfte des Buches. Das Verhalten der beiden Hauptpersonen miteinander wirkt auf mich unglaubwürdig. Über die ständige unverhohlene Wut des Drachens wegen Kleinigkeiten konnte ich nur den Kopf schütteln. Mit Agnieszka konnte ich mich auch nicht so recht identifizieren. Ihr Verhalten am Anfang ist sehr überzogen, auch wenn es für den einen oder anderen lustigen Moment gesorgt hat. All diese Kritikpunkte bessern sich jedoch mit der Zeit.Nach der Hälfte zog sich aus meiner Sicht die Handlung jedoch und ich hatte das Gefühl, dass das Ende jetzt doch einmal näherkommen könne. Und wieder und wieder ist noch etwas passiert. Ich finde es gut, dass „Uprooted“ ein alleinstehendes Buch ist, man versteht aber besser, wieso viele Autoren sich für eine Serie an Büchern entscheiden. Die Hintergründe können so auch einfach viel besser erklärt werden. Einige Fragen bleiben leider unbeantwortet.Der heimliche Held des Buches ist der Wald. Geheimnisvoll, berechnend, gruselig und voller düsterer Gestalten. Während des ganzen Buches habe ich mitgefiebert und -gerätselt, was es wohl damit auf sich hat und wie er so mächtig werden konnte.Mir ist aufgefallen, dass nicht nur einmal andere Charaktere auf Gedanken von Agnieszka antworten, die sie nicht ausgesprochen hatte. Erst dachte ich, es wäre Absicht, aber später kam dazu keinerlei Erklärung. Ich gehe einmal davon aus, dass die Autorin übergangen hat, dass Agnieszka ihre Gedanken ausspricht. Für ein Versehen passiert das zu oft. Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Es hat mich während des Lesens nicht mitgerissen, war aber doch einmal etwas Anderes. Letztendlich hat mich das Ende mit dem Rest des Buches versöhnt. Agnieszkas Entwicklung ist sehr schön mitanzusehen und für mich ausschlaggebend für die Bewertung mit gut gemeinten vier Sternen.Alles in allem ist das Buch etwas für Leser von Young Adult Geschichten, die Märchen mögen, aber auch nicht vor Gewalt in der Handlung zurückschrecken.

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  • Up in the crap.

    Uprooted
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2016 um 22:07

    Ich habe 2 Wochen gebraucht, aber ich habe mich durchgebissen. Zum verschlingen war es dann leider doch nichts. Am Anfang hätte ich es noch zu den etwas besseren Jugend-Fantasy-Büchern gezählt, aber der Gedanke hat sich schon bald bekehrt. Für alle, die meinen Blog gerade erst entdecken: Normalerweise bin ich ganz anders. Ich habe dieses Jahr nur ein scheiß Händchen bei der Bücherwahl. Zunächst mal ist Nieshka strohdumm. Ernsthaft. Ich habe nichts gegen Charakter, die nicht so helle sind. Nicht jeder muss der nächste Sherlock Holmes sein. Aber Nieshka war so dumm, dass ich mich schon beinahe beleidigt fühlte. Zum Beispiel ist Agnieszkas Dorf sehr stolz darauf, belesen zu sein. Wer ist es nicht? Ratet mal. Agnieszka rühmt sich selber damit, dass sie nie auch nur ein Buch ihrer Familie zu Ende gelesen hätte, weil sie lieber draußen auf Bäume geklettert ist. Als sie in den Turm zieht, hat sie drei Möbelstücke in ihrem Zimmer: Ein Bett, einen Schrank, und ein Kästchen. Erst Wochen später kommt sie mal auf die Idee, in das Kästchen zu schauen. In dem, Überraschung!, Hinweise ihrer Vorgänger zu Dragon waren. Die sie natürlich sehr gut vorher hätte gebrauchen können. Einmal übergibt sie sich, und anstatt Putzzeug zu suchen, wischt sie es mit ihrem Rock auf. Dem selben Rock, in dem sie dann Essen kocht und sich die Hände daran abwischt. Und dann ist sie schockiert, dass Dragon angeekelt ist und ihr neue Klamotten auf den Leib zaubert. Um einen Hinweis zu geben, wie dumm sie ist: Dragon durchsucht mal einen ganzen Tag lang ihr Dorf auf Hinweise nach ihr, weil er glaubt, dass sie eine Spionin ist, die ihn sabotieren soll. Warum er sie verdächtigt: Weil niemand so blöd sein kann (sic!). Dann findet sie raus, dass sie zaubern kann, und will das nicht. Warum? Keine Ahnung. Sie weigert sich schlicht, zu lernen. Im Gegenteil: Sie stellt sich selbst die Aufgabe, Dragon so schlampig wie möglich gegenüber zu treten. Kudos an Dragon, der sie nicht irgendwann einfach aus dem Fenster geworfen hat. Dragon ist eh in den umliegenden Dörfern schwer verhasst. Warum? Weil er alle 10 Jahre ein Mädchen in seinen Turm mitnimmt, sie vor dem Menschen tötenden Wald sicher hält, sie bildet, und ihr am Ende einen Sack voller Silber gibt, mit denen die Frauen meist an die Universität gehen oder sich in der Hauptstadt einen Laden aufbauen. Anstatt hungernde Bauern zu bleiben. Deshalb sind die Leute beleidigt. Nein, ich denke mir das nicht aus. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich hätte mich ihm an den Hals geworfen und ihn gefragt, wo ich unterschreiben muss. Ansonsten wird Dragon als sehr vernünftig beschrieben. Er hilft, wo er kann. Als einmal die Ernte bedroht wird erlässt er den Dörfern ihre Steuern damit diese nicht so hungern müssen, und hilft, die Felder auf Vordermann zu bringen. Trotzdem kann ihn keiner leiden. Warum? Darum. Aber die Leute dort scheinen eh nicht sonderlich helle zu sein. Es gibt zwei Prinzen im Land. Der eine, der Thronprinz ist. Er ist ein guter Politiker, hat eine Frau aus dem verfeindeten Nachbarland geheiratet, mit dem Krieg herrscht, um die Wogen zu glätten, und ist ruhig und besonnen. Der andere hat eine Chimäre getötet. Das Land will den zweiten als König, weil sie lieber jemanden hätten, der ein Schwert in die Hand nehmen kann. Außerdem ist Agnieszka der König unsympathisch, weil er Sorgenfalten hat. Vielleicht, weil er seit Jahren einen Krieg gegen das Nachbarland führt, seine Frau seit 20 Jahren verschwunden ist, und der Wald des Landes die Leute tötet? Dass er eigentlich sehr nett zu ihr war, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Meine Herren. Den Wald habe ich auch so überhaupt gar nicht verstanden. Ich kann nicht mal erklären, was daran falsch ist, so sehr verstehe ich das nicht. Der Schreibstil war größtenteils angenehm, hatte aber einige Platscher. Da wird ein Satz in einer Actionszene unterbrochen, um dem Leser zu sagen, was die Einzahl von Wölfen – ein Wolf!- ist. Danke schön. Ein Nebencharakter wird beschrieben, indem gesagt wird, dass er das Alter eines anderen, im ersten Kapitel erwähnten, Nebencharakters hat. Deren Alter nie erwähnt wurde. Einmal hat jemand auf einen Gedanken von Nieshka geantwortet, als hätte sie ihn laut ausgesprochen. Meistens wird auch nur erzählt, was gerade passiert, oder passiert ist, und nicht gezeigt. Gratuliere der Autorin, die es schafft, sogar eine versuchte Vergewaltigung gefühllos rüberkommen zu lassen. Bis die ganzen einzelnen Stränge mal zusammen geführt werden vergehen und sich nicht wie einfache Kurzgeschichten lesen vergehen auch gefühlte zwei Falten und ein graues Haar. Die Magie war sehr seltsam. Man sage ein paar seltsame Worte und es geht alles. Von essen zaubern, über Leute etwas vergessen lassen, zu sich Seide und Perlen an den Leib schneidern. Was zur Hölle. Ulozishtus sovjenta, megiot kozhor, ulozishtus megiot, Was auch immer das heißen soll, aber etwa geschätzte 25% des Buches sind voll davon. Und die Autorin meint, dass sich der Leser daran erinnert. Ein gern gesagter Satz ist: “Ich wirkte schnellBeyoncelananana und eilte weiter.” Und was bewirkt jetzt noch mal Beyoncelananana? Keine Ahnung, scheint auch nicht wichtig zu sein. Ob die Magie jetzt vererbbar ist oder einfach so in jemandem auftaucht bleibt auch ominös. Ich fand das Buch nicht gut und habe mich durchgequält. Wobei ich jetzt auch nicht mehr sagen könnte, was ich mir davon versprochen habe, bis zum Ende durch zu halten. Immerhin gut finde ich, dass das Buch in sich abgeschlossen ist, und ich nicht noch zwei Folgebände bis zum Ende hätte lesen müssen. Was ich von der Autorin ganz gut finde. Nicht jede Geschichte braucht eine Trilogie.

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  • Uprooted - Naomi Novik

    Uprooted
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    01. September 2015 um 18:17

    Inhalt Agnieszka loves her valley home, her quiet village, the forests and the bright shining river. But the corrupted Wood stands on the border, full of malevolent power, and its shadow lies over her life. Her people rely on the cold, driven wizard known only as the Dragon to keep its powers at bay. But he demands a terrible price for his help: one young woman handed over to serve him for ten years, a fate almost as terrible as falling to the Wood. The next choosing is fast approaching, and Agnieszka is afraid. She knows – everyone knows – that the Dragon will take Kasia: beautiful, graceful, brave Kasia, all the things Agnieszka isn’t, and her dearest friend in the world. And there is no way to save her. But Agnieszka fears the wrong things. For when the Dragon comes, it is not Kasia he will choose. Meine Meinung Dieses Buch ist mir erst durch @xCrini All About Books aufgefallen, vor allem das Cover! Natürlich war sie auch begeistert von dem Buch und der Klappentext liest sich interessant, also her damit. Agnieszka lebt in einem kleinen Dorf, in einem Tal in der Nähe eines Waldes. Ein paar Dörfer weiter lebt ein Zauberer in einem Turm und alle 10 Jahre kommt er ins Tal und nimmt ein 17-jähriges Mädchen mit. Nach 10 Jahren lässt er sie wieder gehen. Sie beteuern, dass er sie nie angefasst hat. Ihre Sprache ist nun wie die der Höflinge, er gibt ihnen einen Geldbeutel voll Silber und sie tragen feine Kleider. Sie kehren zurück zu ihren Familien, aber sie bleiben nie lange. Sie verlassen das Tal und ihre Familien, gehen in die Hauptstadt, zur Universität, heiraten einen Mann aus der Stadt, werden Gelehrte oder Geschäftsfrauen. Sie haben vergessen, wie man im Tal lebt, in der Nähe des Waldes. Sie kehren nie zurück. Agnieszka wird unter den 11 Mädchen sein, die nächstes Mal zur Auswahl stehen, aber sie und ihre Familie befürchten nichts. Alle wissen, dass er Kasia nehmen wird. Kasia ist wunderschön und klug, etwas Besonderes. Und der Zauberer nimmt immer jenes Mädchen, das besonders ist. Schon ihr ganzes Leben wird Kasia darauf vorbereitet. Sie ist die beste Freundin von Agnieszka. Dann ist es soweit, das Fest beginnt und der Drache erscheint, um ein Mädchen auszusuchen. Doch, obwohl Kasia ganz offensichtlich sein Wohlgefallen erweckt, nimmt er Agnieszka mit. Das Land, in dem diese Geschichte spielt, heißt Polnya und grenzt an das Land Rosya. Diese Namen erinnern sehr stark an Polen und Russland. Obwohl Naomi Novik in Amerika geboren wurde, ist ihre Mutter Polin und ihr Vater Litauer, also sind diese Namen wahrscheinlich kein Zufall. Der Wald spielt in dieser Geschichte eine große Rolle, denn er ist verdorben. Nur der Zauberer Sarkan, den alle als »den Drachen« kennen, beschützt die Dorfbewohner im Tal vor dem Wald und den Bestien, die darin wohnen. Sein Preis dafür ist eben alle 10 Jahre ein Mädchen aus einem der Dörfer. Sie sind ihm dankbar für seinen Schutz, aber sie fürchten ihn. Er ist kalt und abweisend, bleibt von den Menschen fern. Es gibt einen wichtigen Grund, warum er Agnieszka mitgenommen hat. Sie hat etwas, dass Kasia nicht hat. Sie ist etwas Besonderes. Agnieszka erzählt diese Geschichte. Sie ist ein einfaches Mädchen, aber in ihr wohnt eine Macht, die sie erst kennenlernen muss. Wir erleben wie sich sie wandelt und doch die gleiche bleibt. Anfangs war sie mir etwas zu furchtsam, das muss ich gestehen, aber ihr Charakter bildet sich nach und nach, bis sie eine starke Persönlichkeit wird, die die Geschichte trägt. Sarkan, der Zauberer, ist mürrisch und kalt, oft auch sehr garstig zu Agnieszka. Doch auch hier lernt man ihn besser kennen und irgendwann mag man ihn auch. Er ist ein guter Mensch, der nicht die leiseste Ahnung davon hatte, was die Talbewohner von ihm denken. Diese beiden Menschen sind so gegensätzlich und doch bilden sie eine Einheit. Sie bringen sich gegenseitig vieles bei, sehr zur Sarkans Überraschung. Das Setting ist perfekt. Das Tal mit seinem schimmernden Fluss und den einfachen Menschen ist malerisch. Doch wird das Tal von diesem dunklen, verdorbenen Wald überschattet, wie schwarze Gewitterwolken die drohen das Tal und alle darin zu verschlingen. Wie aus einem Grimm Märchen. Die ganze Geschichte hat viele Elemente eines Märchens; Zauberer, Hexen, Bestien, verwunschener Wald, ein Prinz und Menschen, die verhext oder besessen sind. Die Erzählung verzaubert auch den Leser und zieht ihn in ihren Bann. Mit Humor und Leidenschaft erzählt Novik ein fantastisches Märchen beherrscht von Magie mit einer starken Protagonistin. Agnieszka ist originell, liebenswert, stark, mitfühlend und heroisch, alles, was man für eine mitreißende Fantasiegeschichte braucht. Der Antagonist ist der Wald, oder eher eine Präsenz; düster und angsteinflößend mit einer unheimlichen Kraft dessen Quelle eine große Überraschung bietet. Dieses Buch weckt Erinnerung an Märchen aus der Kindheit. Gute Menschen, die gegen das Böse kämpfen. Es ist außerordentlich spannend, aufregend, faszinierend, tragisch und magisch. Das Setting ist malerisch, die Charaktere stark, temperamentvoll und liebenswert. Zwischen tiefgreifende Furcht und wahre Schönheit fließt die Magie zwischen den Zeilen. Am Ende lässt es einem mit ein bisschen Sehnsucht nach mehr und ein bisschen Traurigkeit, dass es vorbei ist, zurück aber auch mit einer Zufriedenheit, weil das Ende perfekt zur Geschichte passt.

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