Naomi Oreskes

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Vom Ende der Welt, Die Machiavellis der Wissenschaft und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Naomi Oreskes

Naomi OreskesVom Ende der Welt
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Vom Ende der Welt
Vom Ende der Welt
 (4)
Erschienen am 27.07.2015
Naomi OreskesDie Machiavellis der Wissenschaft
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Die Machiavellis der Wissenschaft
Die Machiavellis der Wissenschaft
 (1)
Erschienen am 17.09.2014
Naomi OreskesThe Collapse of Western Civilization
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The Collapse of Western Civilization
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 (0)
Erschienen am 29.07.2014
Naomi OreskesScience and Technology in the Global Cold War
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Science and Technology in the Global Cold War

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Vom Ende der Welt" von Naomi Oreskes

Ein durchaus glaubhaftes Szenario - ich war erschrocken
TanteGhostvor einem Jahr

Anstieg des Meeresspiegels, Erderwärmung, Dürren und Unwetter sind erst der Anfang...

Inhalt:
Dieses Buch beinhaltet ein Szenario, welches eine Journalistin entwickelt hat. Aufgrund von Fakten und Daten, welche sie durch Interviews erfahren hat, kreierte sie eine Story, in der die Welt sich nach und nach quasie selber abschafft.
Das beginnt bei den FCKW-Gasen, geht über die CO2-Misere bis hin zum Klimawandel. Hier ist nicht nur das Problem des ansteigenden Meeeresspiegels, sonder auch der Hunger aufgrund von Wetterkatastrophen durch Dürre oder Fluten. Wetterextreme, die das Leben auf bestimmten Teilen der Erde, unmöglich machen. Die Menschen flüchten, müssen umgesiedelt werden, sterben.
Das hat wieder Auswirkungen auf den Markt. Lebensmittel werden exorbitant teuer. Die "Normalschicht" verschwindet, es gibt nur noch Arm und Reich. Die Reichen verpesten die Umwelt weiter und die Armen haben es schwer und schwerer.
Ein zwar entworfenes Model, aber alles andere als weltfremd!

Der erste Satz:
"In der Vorgeschichte der »Zivilisation« erlebten viele Gesellschaften Aufstieg, Blüte und Verfall, aber nur wenige hinterließen darüber so klare und umfassende Zeugnisse und Belege wie die Nationalstaaten des 21.Jahrhunderts, die sich selbst als »westliche Zivilisation« bezeichneten."

Der letzte Satz:
"Offensichtlich wirkt das Penumbrische Zeitalter auch heute noch weiter – und es wird noch Jahre, Jahrzehnte und vielleicht sogar Jahrhunderte seine Schatten werfen."

Fazit:
Beim Ausleihen habe ich erst einmal übersehen, dass es sich hier um ein Sachbuch handelt. Ich dachte wirklich erst, ich halte einen Roman mit Weltuntergangsszenario in den Händen. - Dieses Szenario hatte ich. Nur war es eben kein Roman, sondern ein Sachbuch.
Die geschilderten Szenarien sind gut erklärt. Hier und da fallen mal auch mal Fachbegriffe. Aber das ist nicht weiter tragisch, da die sich immer irgendwie von selber dann erklären oder zumindest mir bekannt waren. Am Ende des Buches befindet sich auch eine Begriffserklärung. Die Handhabung ist allerdings bei einem EBook relativ umständlich. In dem Fall wäre es besser, man hat dieses Szenario in gedruckter Form.
Die bei einem Sachbuch üblichen Schachtelsätze sucht man hier vergebens. Auch das ein Grund, warum alles so relativ leicht verständlich ist. - Ok, es kann allerdings auch daran gelegen haben, dass mich das Thema so gefesselt hat.
Es handelt sich hier auf jeden Fall nicht um eine Vorhersage, wie die Welt enden wird. Es ist ein rein spekulatives "Was Wäre Wenn". Allerdings ein ziemlich glaubhaftes. Denn es werden alle Klischees von Lobby und Politik bedient. Angst macht mir in dem Moment nur, dass ich irgendwie gleich an US Präsident Trump denken musste, als es um Umwelt und die damit verbundene Klimaveränderung ging...
Kurz war das Büchlein auf jeden Fall. Von den gerade mal was bei 180 Seiten, war die Story selber schon bei 56% beendet. Gerade in dem Moment, als ich mich eingelesen hatte. Fand ich nicht so toll, konnte ich allerdings auch nicht ändern.

Ich war begeistert und fand es einfach nur eindeutig zu kurz. Für meinen Geschmack hätte es noch ein ganzes Stück länger dauern können. Oder aber es hätte auch Material für viele Romane gegeben, die sich mit dem Weltuntergang beschäftigen.
Ein klasse Buch!

(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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Elizzys avatar

Rezension zu "Vom Ende der Welt" von Naomi Oreskes

Schwieriges Sachbuch, dass einen aber aufweckt.
Elizzyvor 3 Jahren

"Anfang der 2000er-Jahre war die -gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems- bereist im Gange. Feuersbrünste, Überschwemmungen, Hurrikane und Hitzewellen nehmen zu. Aber auch diese ersten Vorboten wurden ignoriert."
Dieses Buch schockiert mit seiner klaren Art und wirft uns regelrecht an den Kopf wie blind wir uns verhalten.

Denn alle Fakten liegen weit ausgebreitet vor uns, wir sehen was um uns herum passiert aber wir reagieren einfach nicht. Wir wollen es nicht wahrhaben oder denken uns schlichtweg "Das wird dann nicht mehr mein Problem sein."

Es werden einem immer wieder Fakten, Beweise und Spekulationen dargelegt. Dies jedoch in einer sehr schwierigen wissenschaftlichen Sprache.

Ich habe viel vom Buch erwartet, jedoch wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt.

Natürlich, es ist ein Sachbuch - es soll in erster Linie informieren.

Doch es hat mich irgendwie unzufrieden dagelassen. Mir wurde gefühlte 50mal erklärt, wie wir unsere Erde zu Grunde richten. Aber wirklich eine Lösung wurde einem nicht aufgeführt. Es ist auf der einen Seite frustrierend und auf der anderen Seite macht es einem sogar Angst, weil man sich immer wieder denkt.

"Die Wissenschaftler sagen einem schon lange voraus, dass es so mit unserer Welt nicht weitergehen kann - aber NIEMAND tut etwas dagegen." 

Viele denken sich sogar "Was kann ich kleine Person den schon bewirken?!" Ganz viel! Wenn jeder mit anpackt, jeder kleine Dinge in seinem Leben verändert, wird sich das irgendwann auch positiv auf die Erde auswirken. 

Mann muss ganz einfach nur damit beginnen.

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