Rezension zu "Too lost in you: New Adult - Liebesroman (Too lost in you - Trilogie 1)" von Naomi Wilkes
Pachi10Zuerst mal, nein ich kenne die Autorin nicht und diese Rezension ist nicht "erkauft" und auch kein Freundschaftsdienst. Deshalb auch keine 5*. Und ich kann mich auch nicht erinnern wie dieses Buch auf meinem eReader gelandet ist - es dürfte keine Fortsetzung mehr geben und dieses Buch kann man nirgendwo mehr kaufen.
Die Handlung ist einfach, getrennte Eltern, Vater wieder verheiratet. Tochter verbringt ein Schuljahr beim Vater und verliebt sich in dessen Stiefsohn. Hier besteht keine Blutsverwandtschaft. So weit, so gut, eine Handlung die wir schon kennen aus anderen Büchern und Netflix-Serien. Aber das macht ja nichts.
Leider sind die beschriebenen Personen/Charaktere völlig überzogen und unecht dargestellt. Jedes Verhalten ist dermaßen übertrieben und unglaubwürdig dass es lächerlich wird. Beginnend mit der älteren Haushälterin, dem "Spiegel" und vor allem dem Charakter von Jocelyn. Man hat das Gefühl als hätte die Autorin hier sich von einer KI Extrem-Figuren zusammen stellen lassen und dann zu einem Roman zusammen gesetzt. Da nicht nur das Verhalten der Personen sondern auch die Dialoge völlig Zusammenhang los und Sinn befreit sind. Teilweise kann man weder dem Verhalten noch der Gespräche folgen. Möglicherweise wollte nan hier absichtlich schockieren - ging aber bach hinten los. "Manchmal ist weniger mehr", ein Spruch der mir während des Lesen oft in den Sinn kam.
Manche Gedanken-Monologe sind wirklich gut, bevor dann im nächsten Absatz ein übertriebener Blödsinn folgt
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, man findet auch keine Fortsetzungen, was jedoch nicht weiter verwunderlich ist, da sich hier sicherlich kein Verlag oder Lektorat gefunden hat.
Ein Buch zu schreiben ist verdammt viel Arbeit, hier hat man das Gefühl als hätte man einfach irgendwas auf's Papier geworfen ohne sich Gedanken zu machen. Vielleicht findet die Autorin die Muße den Roman umzuschreiben, die Charaktere sinnvoll anzupassen und umzuarbeiten, dann würde daraus ein Roman entstehen, der wirklich lesenswert ist und mehr zu bieten hat als ein paar "gekaufte" Bewertungen. .



