Napoleon Hill

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Napoleon HillDenke nach und werde reich
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Denke nach und werde reich
Denke nach und werde reich
 (22)
Erschienen am 13.02.2006
Napoleon HillErfolg durch positives Denken
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Erfolg durch positives Denken
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 (3)
Erschienen am 26.07.2010
Napoleon HillDer geheime Weg zu Freiheit und Erfolg
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Der geheime Weg zu Freiheit und Erfolg
Der geheime Weg zu Freiheit und Erfolg
 (3)
Erschienen am 12.03.2018
Napoleon HillDenke nach und werde reich (Jubiläums-Ausgabe)
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Denke nach und werde reich (Jubiläums-Ausgabe)
Napoleon HillDenke nach und werde reich
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Denke nach und werde reich
Denke nach und werde reich
 (2)
Erschienen am 12.03.2018
Napoleon HillDenke nach und werde Reich. Die 13 Gesetze des Erfolgs
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Denke nach und werde Reich. Die 13 Gesetze des Erfolgs
Napoleon HillNapoleon Hill's Goldene Regeln
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Napoleon Hill's Goldene Regeln
Napoleon Hill's Goldene Regeln
 (1)
Erschienen am 03.03.2010
Napoleon HillErfolgsgesetze in sechzehn Lektionen
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Erfolgsgesetze in sechzehn Lektionen
Erfolgsgesetze in sechzehn Lektionen
 (1)
Erschienen am 31.05.2017

Neue Rezensionen zu Napoleon Hill

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der geheime Weg zu Freiheit und Erfolg" von Napoleon Hill

Besiege den Teufel in dir...
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

Die Münchner Verlagsgruppe (m-vg) hat dieses Buch von Napoleon Hill aus dem Jahr 1938 neu aufgelegt und durch Kommentare von Bestsellerautorin Sharon Lechter ergänzt.

Worum geht’s?

Napoleon Hill versucht ein Patentrezept zu entwickeln, mit dem die Menschen den inneren Schweinehund und Teufel besiegen können. Damit soll jeder frei sein und sein Glück finden.

Nun ja, wie wir wissen, steckt der Teufel ja im Detail und so fallen manche Aussagen auf fruchtbaren und manche auf unfruchtbaren Boden. Manches lässt sich anwenden, anderes nicht.

Zu Beginn erzählt Napoleon Hill seine Geschichte und beginnt anschließend einen Dialog mit dem Teufel, der ja angeblich in jedem von uns steckt. Die Idee ist ja recht nett und manchmal witzig, doch meistens ergeht sich der Autor in weitschweifigen Ausführungen.

Ein einfaches Patentrezept gibt es leider nicht, sonst wären die Menschen freier und glücklicher. Zwar ist es hilfreich auf dem Weg zu Freiheit und Erfolg die Mechanismen, die einem daran hindern diese Ziele zu erreichen, zu kennen, aber so einfach ist die Umsetzung nicht. Der Mensch steht ja nicht alleine und völlig losgelöst von seiner Umgebung da, sondern ist in seiner Umwelt fest verankert.

Die Mechanismen, die einem im Weg stehen zu entlarven und Gegenstrategien zu entwerfen, ist ein guter Ansatz. Was man daraus macht, ist von den eigenen Fähigkeiten abhängig. Die Rezepte, die Napoleon Hill dafür entwickelt hat, sind mir persönlich in manchmal zu sektiererisch.

Irritiert haben mich die Kommentare von Bestseller-Autorin Sharon Lechter. Der Lesefluss wird dadurch unnötig unterbrochen. Ich finde die meisten Anmerkungen überflüssig. Der Leser kann sich seine Meinung wohl selbst bilden.

Fazit:

Das Buch und seine Ratschläge haben mich nicht überzeugt, daher nur 3 Sterne.

Kommentare: 3
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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Denke nach und werde reich" von Napoleon Hill

70 Mio. verkaufte Exemplare sprechen für sich, oder??
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Die Münchner Verlagsgruppe (m-vg) hat in ihrem Finanzbuch-Verlag das 1937 erschienene von Napoleon Hill geschriebene Buch ungekürzt neu aufgelegt.

Napoleon Hill ist ein Garant für hohe Auflagen und Einnahmen. Von diesem Buch wurden an die 70 Millionen Exemplare verkauft. Da muss es doch gut sein, oder?

 

Napoleon Hill beschreibt die 13 Erfolgsgesetze, die zu Erfolg und Reichtum führen. Die sind:

       Verlangen (Desire)        Vertrauen bzw. Glaube (Faith)        Autosuggestion (Auto-Suggestion)        Fachkenntnisse (Specialized Knowledge)        Vorstellungskraft bzw. Phantasie (Imagination)        Organisierte Planung (Organized Planning)        Entschluss (Decision)        Ausdauer bzw. Durchhaltevermögen (Persistence)        Brain-Trust (Power of the Master Mind)        Die Umwandlung der Sexualkraft (The Mystery of Sex Transmutation)        Das Unterbewusstsein (The Sub-Conscious Mind)        Der Geist (The Brain)        Der sechste Sinn (The Sixth Sense)

Ebenso wichtig findet er es, die „Die sechs Gespenster der Angst (How to Outwit the Six Ghosts of Fear)“ zu kennen und zu bekämpfen.

Meine Meinung:

Wer dieses Buch liest, muss immer den damaligen Zeitgeist im Hinterkopf behalten, sonst ist dieser Ratgeber häufig mit Kopfschütteln zu betrachten.

Einiges lässt sich auch heute noch anwenden: offen sein für neue Ideen, die eigenen Schwächen und Stärken kennen und entsprechend einsetzen. „Organisierte Planung“ und „Durchhaltevermögen“ halte ich für sehr wichtig.

Anderes, wie das Kapitel über die „Sexuelle Transmutation“, verursacht bei mir Magengrummeln.

„Männer, die besondere Leistungen vollbringen, verfügen über ausgeprägte sexuelle Energie und haben die Transmutation gemeistert.“ (S. 227)

Was das bedeutet, lesen wir täglich in der Zeitung, nicht erst seit #metoo.

Anhand von Bespielen aus den 1930er und 1940er Jahren erklärt er, wie die rund 500 Multimillionäre, deren Biografien er studiert hat, zu ihrem Reichtum gekommen sind.

Hm, und was ist mit den vielen Millionen Amerikanern, die es nur zu mäßigen oder gar keinem Wohlstand gebracht haben?

Über einige seiner Statements habe ich schmunzeln müssen. So findet er es klasse, dass eine Mutter ihrem Sohn das Bewerbungsschreib verfasst und der dadurch einen tollen Job erhält. (S. 108) Das klingt für mich ein bisserl naiv. Spätestens beim zweiten Satz wird der Stellensuchende vom Personaler entlarvt, dass er die Bewerbung nicht selbst geschrieben hat.

Auf Seite 170 werden die Kosten für eine beheizte Wohnung in New York City mit 65 Dollar im Monat angegeben. Das hätte der Verlag auf die Gegenwart umrechnen sollen. Ich verstehe schon, dass das Werk so originalgetreu wie möglich veröffentlicht werden sollte. Doch Kaufkraftbereinigt wäre es einen Tick professioneller. Man hätte ja Fußnoten einsetzen können.

Im Kapitel „Frauen kaschieren die Verzweiflung“ (S. 288) zeigt der Autor, dass er wenig Ahnung von Frauen hat. Er schreibt:

„Frauen reagieren in einer so prekären Situation anders. Vielen ist nicht ganz klar, dass auch eine Frau ganz unten landen kann. In den langen Schlangen vor den Suppenküchen sieht man Frauen selten, und sie betteln auch nicht auf den Straßen. … Damit meine ich natürlich nicht die zerlumpten alten Weiber in den Straßen der Großstädte, die das weibliche Gegenstück zum sprichwörtlichen Penner sind. Ich spreche von einigermaßen jungen, anständigen, intelligenten Frauen. Auch von ihnen muss es viele geben, doch ihre Verzweiflung ist nicht so offensichtlich. Vielleicht begehen sie häufiger Selbstmord.“

 

Dieser Absatz sagt viel über den Autor und die Zeit in der er lebte, aus.  

Überhaupt nehmen Frauen kaum Raum in seinem Buch ein. Unter den rund 50 hier im Buch namentlich genannten Multimillionären, ist kein einziger Frauenname. 

Den Buchtitel „Denke nach und werde reich“ hat Napoleon Hill für sich selbst beherzigt. Er hat nachgedacht, dieses Buch geschrieben und durch die „13 Gesetze“ hat er die Sehnsucht nach schnellem Reichtum in den Menschen geweckt. Garantie für späteren Reichtum, ist das Buch nicht. Dem Autor, seinem Verlag und seinen Erben hat es wohl Reichtum gebracht. 

Fazit: 

Ich habe das Buch vor rund 30 Jahren schon einmal gelesen und im jugendlichen Leichtsinn, keinen der Ratschläge befolgt. Daher bin ich keine Millionärin geworden. Das macht aber gar nichts, denn nicht immer ist monetärer Reichtum erstrebenswert. Leider kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben.

 

 

 

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Der geheime Weg zu Freiheit und Erfolg" von Napoleon Hill

"Euer Geist zieht das an, worüber Ihr nachdenkt"
R_Mantheyvor 7 Monaten

Napoleon Hills Klassiker "Denk nach und werde reich" zählt zu den meistverkauften Büchern dieser Welt. Millionen Menschen meinten nach dem Lesen, dass sie nun den Schlüsseln für das große Glück in den Händen halten würden. Und bei einigen von ihnen wird das wohl auch so gewesen sein. Manchmal braucht es nur einen Anstoß, damit es endlich zu Klarheit im Kopf, zur Entwicklung einer Strategie für bestimmte Lebenssituationen oder wenigstens zu einer Änderung im Verhalten kommt. Hills Buch gilt Bibel des sogenannten positiven Denkens.

Doch das positive Denken besitzt auch seine Tücken, über die selten in solchen Büchern geschrieben wird. Manch ein Leser solcher Bücher wird sich vielleicht denken, dass sich sein Leben grundlegend ändern wird, wenn er sich ein klares Ziel setzt und dann positiv denkend darauf zusteuert. Dummerweise klappt das oft nicht. Und dann dreht sich das positive Denken in sein Gegenteil. Man hat es wieder nicht geschafft, obwohl es doch so einfach sein soll. Man ist eben doch ein Versager.

Bevor Napoleon Hill sein Millionenbuch veröffentlichte, kannte er die angeblichen Geheimnisse erfolgreicher (hier: reicher) Menschen bereits seit langem. Nur er selbst konnte diese angeblichen Geheimnisse nicht bei sich anwenden. Jedenfalls kann man dies nun hier nachlesen, in einem Buch das nach seinem Bestseller erschien. Es ist keineswegs selten, dass Menschen, die vermeintlich Erfolgsgeheimnisse verbreiten, selbst keine wirklichen Erfolge vorzuweisen haben, sondern erst mit solchen Büchern reich werden. Auch viele selbsternannte Gurus, die angeben, in höheren Sphären zu Hause zu sein, waren in Wirklichkeit noch nie dort.

Reiche Menschen wurden in der Regel nicht durch das Lesen solcher Ratgeber reich, sondern durch bestimmte Fähigkeiten, sicher auch durch positives Denken, gelegentliche glückliche Umstände oder anderes. Hill beging in seinem Buch den klassischen Fehler, eine einzige Eigenschaft, die er in all seinen Interviews mit den sogenannten Erfolgreichen immer wieder fand, aus dem Gesamtkontext herauszufiltern und zu glauben, man müsse nur diese Eigenschaft imitieren, um genauso erfolgreich zu werden, wie seine Interviewpartner zu seinem Erfolgsbuch. Schlimmer noch: Er übersteigerte das dann leicht hysterisch zum Motto "Du kannst alles erreichen, was du nur willst". Gewöhnlich folgen auf solche völlig überzogenen Behauptungen dann Beispiele, die genau das zeigen. Selbstverständlich völlig losgelöst von den äußeren Umständen und dem Charakter des betreffenden Erfolgsmenschen.

Nur bei Hill selbst wollte diese vermeintliche Erfolgsstrategie nicht funktionieren. Schuld war "der Teufel in ihm", wie es nun im Untertitel seines Nachfolgebuches heißt, das angeblich als Manuskript viele Jahrzehnte unbeachtet blieb und nun endlich in deutscher Übersetzung vorliegt. Um es kurz zu machen: Hier geht Hill tatsächlich mehr in die Tiefe und beschreibt die inneren Widerstände, die sich in Menschen aufbauen und die Strategie des sogenannten positiven Denkens torpedieren. Man kann sich nicht zwingen, positiv zu denken. Der Teufel in uns spricht nämlich: "Ich habe es reizvoll für Euch gemacht, die Macht der Unendlichen Intelligenz zu nutzen, um negative Ziele zu erreichen – und zwar durch Gier, Geiz, Wollust, Neid und Hass." Seltsamerweise soll es ja reiche ("erfolgreiche") Menschen geben, die wenigstens durch einige dieser negativen Ziele zu ihrem Erfolg getrieben wurden. Aber davon ist natürlich bei Hill keine Rede. Auch nicht davon, wie man diese negativen Ziele loswird.

Hill glaubt ähnlich wie in seinem Erfolgsbuch nämlich, dass man die Strategien des Teufels einfach nur erkennen muss, um sie dann einfach abstellen zu können. Auch das ist ein fataler Irrtum, den er allerdings selbst in seinem Buch beschreibt. Das ständige Wiederholen von schlechten Angewohnheiten, wie zum Beispiel gierig oder neidisch zu sein, verfestigt sie. Hill bzw. sein Teufel nennt das "hypnotischen Rhythmus". Und weil dieser hypnotische Rhythmus nicht nur in eine Richtung funktioniert, kommt es eben darauf an, ob man die Kraft und den Willen hat, lang genug Angewohnheiten nachzugehen, bis sie sich verfestigt haben. Wer zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören oder zu joggen anfangen wollte und erfolgreich war, der wird auch wissen, dass es darauf ankommt, diese Dinge kompromisslos eine gewisse Zeit durchzuhalten, bis sie sich so verfestigt haben, dass man sie selbst will. Das ist das ganze Geheimnis. Und mache haben die Kraft, lange genug durchzuhalten, und manche eben nicht.

Das Buch beginnt mit Hills Geschichte und seinem temporären Versagen, das ihn schließlich dahin bringt, auf seine innere Stimme zu hören. Das ist nämlich ein weiterer Aspekt, der in der ganzen Hysterie des positiven Denkens völlig vergessen wird. Wenn man seinem "Anderen Ich" (wie Hill es nennt) nämlich eine klar formulierte Aufgabe stellt, dann wird dieses andere Ich sie versuchen zu lösen. Und zwar zunächst unmerklich im Unterbewusstsein. Wer das nicht glaubt, sollte sich mit Wissenschaftlern unterhalten. Viele werden sich dann daran erinnern, wie sie plötzlich eine Eingebung hatten, die ihnen die Lösung für ein lange bestehendes Problem lieferte. Das funktioniert auch mit Lebensproblemen. Man muss dies allerdings wissen und zulassen.

Nachdem Hill mit seiner Geschichte fertig ist, beginnt er sich mit dem Teufel zu unterhalten, der angeblich in uns allen steckt und unseren Erfolg verhindert. Hill bringt den Unhold in langatmigen Interviews schließlich immer dazu, dass er seine ganze miesen Spielchen zugibt und enthüllt. Das ist im Kern zwar sehr interessant, aber viel zu weitschweifig. Wenn Hill klares, selbständiges Denken anmahnt, dann wäre sein Buch schließlich der Platz gewesen, um genau das vorzumachen. Leider gelingt ihm das nicht durchgängig. Vielleicht ist dieser Stil auch der Zeit geschuldet, in der das Buch entstand. Und wie schon oben angemerkt, glaubt Hill, dass das Durchschauen des Teufels, das Entlarven der teuflischen Mechanismen, sofort dazu führen würde, sie zu unterbinden. Doch so einfach ist es eben nicht.

Immerhin jedoch weiß man nach dem Lesen über solche Mechanismen Bescheid. Und das ist doch mal ein Anfang. Was man daraus macht, hängt von den eigenen Fähigkeiten ab und davon, ob man die innere Kraft zum Umsteuern findet.

An diesem Buch hat übrigens Bestseller-Autorin Sharon Lechner "mitgewirkt", die sich einbildet, Hill immer wieder kommentieren zu müssen. Der Lesefluß wird dadurch völlig unnötig unterbrochen. Mir gingen diese meistens überflüssigen Kommentare, die den Leser wie einen Minderbemittelten behandeln, sehr schnell ziemlich auf die Nerven.

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