Narcia Kensing Herzen aus Asche

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Inhaltsangabe zu „Herzen aus Asche“ von Narcia Kensing

"Tot ist nur, wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?" Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ... ---- Alle im Roman erwähnten Städte/Orte sind real, die Legenden und Sagengestalten stützen sich auf den skandinavischen Volksglauben; die Informationen zu den Runen sind in der nordischen Mythologie verwurzelt (Quelle:'E-Buch Text/15.05.2013')

Es konnte mich nicht in seinen Bann ziehen ...

— alkitabbi
alkitabbi

Gelungenes Buch. Ist mal was anderes und es zieht einen gleich mit den Bann. Sehr zu empfehlen

— steffchen
steffchen

Eine gute etwas andere Vampirgeschichte... lohnt sich

— Lalemeer
Lalemeer

Spannender Roman mit einem überraschenden traurig-schönen Happy End. Für alle die Geisterstories mit einer guten Portion Romantik lieben.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Ich fand das Buch nicht gut zu lang gezogen und auch das Ende fand ich nicht gerade "happy"

— buecherfan98
buecherfan98

Wunderschönes spannendes Buch

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

ein tolles Buch über Geister und einer Seherin und noch dazu die perfekte Liebesgeschichte.......lesenswert !!

— amiga
amiga

Geister, Seher, Wiedergänger. In Schweden ist echt die Hölle los!

— anell
anell

Dieses Buch ist eine Portion Liebe, eine Portion Fantasy, eine Portion Thriller. Alles gut verpackt in eine schöne Geschichte.

— beate_bedesign
beate_bedesign
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  • eine unglaublich schöne Liebesgeschichte

    Herzen aus Asche
    amiga

    amiga

    04. October 2015 um 21:12

    Amelie eine bezaubernde junge Studentin hat es satt bei ihrer Mutter zu wohnen. Sie sieht eine Anzeige in der Zeitung,worauf sie sich meldet.Der Besitzer des Hauses verlangt nur jemanden der das Haus in Ordnung haelt und den Ofen anheizt,Wohnen ist umsonst. Amelie faehrt sofort hin und ist überrascht über den noch jungen Mann. Gleichzeitig fühlt sie sich stark hingezogen zu ihm, er hat eine sehr starke Aura. Das Haus ist sehr gross und einige Möbelstücke verfallen sehr schnell zu Asche besonders wenn Leif der Besitzer in der Nähe ist. Leid umgibt ein starkes Geheimnis.Er möchte auch nicht,dass Amelie Freunde einladet, auch ihre Mutter darf sie nicht besuchen. Amelie beginnt sich zu veraendern, und macht sich auf die Suche was es mit diesem Haus auf sich hat und auch mit Leif , dieser ungewöhnliche Mann der ihr oft so undurchsichtig erscheint. Das Buch war von Anfang an spannend, möchte jetzt aber nicht die restlichen Neben Figuren erklären.....lest es einfach selbst. Mit Amalie habe ich mich gleich gut anfreunden können, eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst. Und Leif ein sehr netter wenn auch undurchschaubarer Mann aber von Herzen her einfach gut. Amelies Mutter Inger ist eine sehr stark besitzergreifend e Frau und möchte dass Ihre Tochter nur bei ihr wohnen bleibt. Über den Schluss des Buches war ich traurig, es endete ganz anders als ich es mir erwartet hatte. Das Buch verdient mehr als 5 Sterne.

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  • Ungewöhnliche Idee mit toller Umsetzung

    Herzen aus Asche
    EifelBuecherwurm

    EifelBuecherwurm

    25. July 2015 um 14:03

    Inhalt / Klappentext: Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine kostenlose Villa? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ... Design: Das Cover des Romans finde ich gut, auch wenn mich diese künstlichen Fingernägel echt stören. ^^ Die Schriftart hätte besser gewählt sein können, aber ist noch okay. Ich weiß, meckern auf hohem Niveau. Aber ansonsten passt alles. Die Farbzusammenstellung und das schöne Haus im Hintergrund. In der Buchhandlung hätte ich es sicherlich in die Hand genommen (hab es aber direkt als Ebook gekauft - daher kann ich nicht mehr dazu sagen *grins*). Meine Meinung: Amelie ist eine junge Frau, die endlich mal normal ist. Keine besonderen Fähigkeiten und eine gluckige Mutter. Ich konnte mich direkt gut mit ihr identifizieren. Die Handlung und der Schreibstil sind flüssig, ich konnte sofort in die Handlung eintauchen und las das Buch (fast) in einem Rutsch durch. Die anderen Charaktere rund um Amelie finde ich gut gelungen und durchdacht. Es gibt genug Tiefe und Persönlichkeit. Das war glaube ich der erste Roman mit aktiven Geistern als Protagonist. Ich kann mich gerade nicht erinnern schon einmal einen solchen Roman gelesen zu haben. Und trotzdem fand ich es nicht gruselig (und ich bin echt eine Memme was Grusel angeht). Das Ende hat mich überrascht und kam recht schnell, fast schon ein wenig übereilt. Schön und traurig zugleich. Ich hatte zwar mit etwas anderem gerechnet - finde es aber absolut passend! Ich habe das Buch aus der Hand gelegt und war zufrieden. Fazit: Narcia Kensing (Pseudonym von Nadine Kühnemann) hat hier einen wunderbaren Roman erschaffen, der mich in seinen Bann gezogen hat. Es ist auf jeden Fall ein Self-Publisher-Buch was sich lohnt. Mysteriös, fesselnd, spannend und übersinnlich. Klare Kaufempfehlung!

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  • Herzergreifend normal und doch fantastisch

    Herzen aus Asche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2014 um 19:17

    Kurzbeschreibung: (Quelle: Amazon) "Tot ist nur, wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?"  Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine kostenlose Villa? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche.  Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ...  Meine Meinung:  Ich habe das Buch in die Hand genommen und konnte es nicht mehr weglegen. Es hat sich so toll gelesen. Auch die Charaktere waren so erstaunlich normal und doch wieder nicht. Die Geschichte und deren Handlung ist spannend und absolut nicht vorhersehbar. Sehr fesselnd geschrieben. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten und die Gefühle kommen auch nicht zu kurz. Bis her habe ich noch nichts von Narcia Kensing gelesen. Aber das wird sich ab jetzt ändern. Ich werde mir auch gleich "Glutroter Mond - Undying Blood 1" holen. Der Schreibstil hat mich fasziniert.

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  • Spannend bis zuletzt

    Herzen aus Asche
    peggy

    peggy

    20. May 2014 um 19:04

    Amelie sucht eine Wohnung als sie eine Annonce im Briefkasten findet auf der es heißt man könnte Mietfrei wohnen, muss sich allerdings um das Haus kümmern, ist sie Happy.. Die andere Alternative wäre zurück zu ihrer Mutter zu ziehen. Als sie Leif bei der Hausbesichtigung sieht fühlt sie sich eigenartig zum ihm hingezogen.. Aber im Haus geschehen merkwürdige Dinge und bald ist sie sich nicht mehr sich ob sie weiter dort wohnen bleiben will. Ein gelungener Fantasy-Thriller der einen packt, man will allen Geheimnisse auf die Spur gehen und dazu noch eine schöne Liebesgeschichte mehr kann man sich von einen Buch nicht wünschen. Allerdings fand ich die erste Hälfte der Geschichte besser, in der zweiten Hälfte war es zwar immer noch spannend aber mir fast zu utopisch, das Ende hat es dann aber wieder raus gerissen.

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  • Wunderschönes spannendes Buch

    Herzen aus Asche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 10:56

    Titel:   Herzen aus Asche   Autor:   Narcia Kensing   Narcia Kensing ist das Pseudonym der deutschen Autorin Nadine Kühnemann, die bereits mehrere phantastische Romane bei unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht hat. Als Narcia Kensing veröffentlicht sie ihre verlagsunabhängigen Projekte. Sie wurde 1983 in einer kleinen Stadt am Niederrhein geboren, wo sie auch heute noch lebt und sich intensiv dem Schreiben widmet. Bislang sind zwei ihrer Romane erschienen: "Herzen aus Asche", eine Geschichte auf der Schnittstelle zwischen Paranormal Romance, Mystery und Thriller sowie "Glutroter Mond - Undying Blood 1", der erste Teil einer dreiteiligen Dystopie für Jugendliche und jung gebliebene ab 13 Jahren. Der zweite Band wird im Sommer 2014 erscheinen.     Verlag:   Verlagsunabhängig   ISBN:   Ebook ASIN: B00CTSAIQ2   Erscheinungsdatum:   2013   Genre:   Paranormal Romance, Mystery und Thriller   Cover:   Ein in Lila gehaltenes Cover. Darauf sieht man eine Frau im Vordergrund und dahinter eine Villa im Mondschein. Es wirkt sehr mystisch.   Kurzbeschreibung laut Buch:   (Auszug aus Amazon) "Tot ist nur, wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?" Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine kostenlose Villa? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ...   Meine Kurzbeschreibung:   Amelie ist eine junge Studentin die, nachdem ihre Freundin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist, Gedanken machen muss wie es weitergeht. Dann fällt ihr eine Annonce in die Hände. Ein Hausbesitzer sucht jemanden der auf sein Haus aufpasst und es vor dem Verfall bewahrt. Dafür darf der Mieter kostenlos darin wohnen. Amelie ist sprachlos und vorsichtig, aber als sie die Villa sieht ist sie sofort dabei. Leif der Hausbesitzer ist ein überaus attraktiver junger Mann, den Amelie nicht erwartet hätte. Doch irgendwie ist er auch eigenartig. Nach und nach passieren eigenartige Dinge. Möbel zerfallen zu Asche. Amelie wird in eine Familiengeschichte hineingezogen die sie nicht mehr loslässt. Was ist mit der Familie passiert. Warum kommen Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode. Was ist der Grund?   Fazit:   Das Buch ist sehr flüssig und toll geschrieben. Man fängt an zu lesen und ist sofort gefangen. Es ist ein Buch das mehrere Genre (Paranormal Romance, Mystery und Thriller)  beinhaltet. Es ist mystisch, spannend, romantisch und grusselig zugleich. Dadurch hat das Buch seinen Charme und seine Besonderheit. Ich finde die Geschichte toll und man liest sich locker und leicht durch das Buch. Doch gleichzeitig fiebert man mit was passiert. Auch die Thrillerszenen sind gut integriert. Es ist kein Thriller, das muss ich noch einmal betonen, sondern es sind Szenen eingebaut. Die Protagonisten Leif und Amelie, sind wundervoll beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Jedoch muss ich auch sagen, Amelie ist sehr gutgläubig und ich denke im wirklichen Leben würde das nicht so vorkommen. Aber es ist nun mal ein Buch und eine Geschichte. Ein Buch soll mich zum Träumen bringen, und das hat dieses Buch gemacht. Das Ende ist meines Erachtens offen und vielleicht kommt ja noch ein weiterer Teil. Ich würde mich freuen. Ich kenne ja bereits ein paar Bücher der Autorin unter ihrem Namen Kühnemann und muss sagt auch diese Art von ihr gefällt mir.   Sterne:    *****  von 5 Sterne

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  • Tolles Erstlingswerk

    Herzen aus Asche
    -Anett-

    -Anett-

    15. February 2014 um 18:50

    Amelie ist eine junge Studentin, deren Mutter sie richtiggehend begluckt und ihr ständig einredet, dass alle Männer schlecht sind und kein gutes Haar an ihnen lässt. Amelie tut sich schwer, sich von ihrer Mutter zu lösen und als sie ein Angebot erhält, gratis in einer Villa zu leben, diese dafür sauber zu halten, greift sie auch sofort zu. Aber was hat es mit dem geheimnisvollen Vermieter Leif auf sich? Und dann entdeckt Amelie den Anfang eines Familiengeheimnisses und geht diesem auf die Spur. Ob das wirklich eine gute Idee ist? Denn als bald steht auch Amelie in Gefahr! Das Buch lässt sich so gut lesen und ist wirklich spannend. Es gab keine Zeit, in der ich mich langweilte oder es irgendwelche Längen gab. Die Charaktere waren so schön beschrieben, ohne das es zuviel war, man konnte sich in Amelie richtig gut rein versetzen und die Story war allemal sehr spannend und interessant. Für mich war es das erste Buch der Autorin, die hier unter einem Pseudonym schrieb. bereits unter ihrem richtigen namen (Nadine Kühnemann) habe ich eine Kurzgeschichte in dem Lyx Buch 5 Jahre - 5 Geschichten gelesen und mir hat diese schon sehr gut gefallen. Auch dieses Buch hier fand ich von Anfang an faszinierend und gut, es war so schön geschrieben und ich war echt in Bann gezogen von der Geschichte. Von mir bekommt dieses Indie-Werk volle 5 Bücher und eine klare Weiterempfehlung!!!!

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  • Überraschend anders paranormale Phänomene

    Herzen aus Asche
    Chimiko

    Chimiko

    15. January 2014 um 16:38

    Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte gewürzt mit einem Hauch Mystery und paranormalen Gegebenheiten ergibt dieses Buch. Für mich zumindest: Amelie zieht in dieses geheimnisvolle Haus, allerdings erst nach einer recht langen Einleitung - gegen Ende ergibt diese zwar Sinn, ich fand es jedoch am Anfang des Buch als ziemlich langweilig, es hat sich einfach so hingezogen. Es dauert wirklich gefühlt die Hälfte des Buches, bis Amelie wirklich eingezogen ist und man endlich den interessanten Teil der Geschichte erreicht. Amelie ist herrlich normal: Studentin ohne besonderes Aussehen, mit einer Mutter, die zu viel für sie will und sich zu große Sorgen um sie macht. Dabei bringt sie dem Leser ihren Alltag und insbesondere ihre freundschaftlichen Beziehungen sehr authentisch und realistisch nahe. Ich fand sie gleich sympathisch und ansprechend. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet worden und bestechen für mich einfach durch ihr herrliches Normalo-Dasein. Psychologisch kann man da ebenfalls nicht mäkeln, das wird besonders am Schluss deutlich. Dieser ist... puh... interessant. Wirklich interessant. Und das eindeutig auch im positiven Sinne. Ich war von der Wendung doch sehr überrascht, das Ende an sich ist kitschig und dramatisch zugleich und noch mehr. Das Buch lässt sich leicht lesen, überrascht aber doch stellenweise. Besonders die Verknüpfungen zu dem langweilig erscheinenden Beginn konnten überzeugen. Mit sehr bildhaften Stellen konnte die Autorin insbesondere am Schluss punkten und bei den eher gefährlichen Szenen ebenfalls. Die paranormalen Elemente verschmelzen ganz wunderbar mit den Alltagselementen. Insbesondere die mystische Geschichte sticht hier deutlich hervor. Tolle Idee! Fazit Eine überraschende Liebesgeschichten mit schönen paranormalen Elementen, die sich ausnahmsweise mal nicht mit Vampiren oder Werwölfen beschäftigt.

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  • eine schöne Geschichte für Zwischendurch

    Herzen aus Asche
    Buffy2108

    Buffy2108

    05. October 2013 um 21:00

    Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Geburtstag der Protagonistin. Von einem der Gäste bekommt sie ein Ouija-Brett geschenkt. Die Information, die sie von einem Geist erhalten, stellt sie jedoch alle vor ein Rätsel und gerät mehr oder weniger in Vergessenheit. Dann macht die Geschichte einen Sprung. Zwei Jahre später zieht Amily in ein Haus, in dem Gegenstände, anscheinend grundlos, zu Asche zerfallen. Ihr Vermieter ist ein netter junger Mann, der allerdings recht eigenartige Bedingungen stellt. meine Meinung: Amily ist mir sofort sympathisch, weil sie so natürlich ist. Allerdings finde ich sie auch etwas naiv. Ihre Beweggründe sind für mich leider nur zum Teil nachvollziehbar. Ihre Mutter ist eine richtig Glucke, die ihr Mädchen immerzu behüten möchte. Hier ist es für mich nicht erkennbar, warum sie Amily in ein Haus ziehen lässt, was sie nie zuvor gesehen hat und ihre Tochter nicht mal besuchen darf! Von ihren Freunden erfahren wir nur nebenher etwas, was natürlich schade ist. Durch die Einleitung habe ich mir mehr Präsenz dieser Personen gewünscht. Den Vermieter Leif fand ich anfangs sehr undurchsichtig; wobei er trotzdem sympathisch erscheint. Seine Geschichte ist schlüssig und Stück für Stück kommen wir seinem Geheimnis auf die Spur. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Man findet sich schnell zurecht, die Personen sind gut erklärt und die Geschichte ist nachvollziehbar. Was mir auffällt, sind die gründlichen Beschreibungen der Örtlichkeiten, die mir zeitweise dann etwas zu viel, zu genau waren. Es bleibt nichts mehr der eigenen Fantasie überlassen und zieht sich dadurch stellenweise hin. Richtig Fesseln konnte mich das Buch leider nicht, wobei ich es nicht an irgendwas Bestimmten festmachen kann. Die Grundidee des Buches ist gut, aber bei der Umsetzung fand ich manches übertrieben.

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  • Verliert man den Verstand, wenn rund um einen die Möbel zu Staub zerfallen?

    Herzen aus Asche
    Ajana

    Ajana

    16. September 2013 um 17:09

    *Inhalt* Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Was hat das alles zu bedeuten? Und warum taucht der Besitzer der Villa Leif immer wie von Geisterhand auf? *Meine Meinung* In dieser Geschichte geht es um Amelie. Da ihre Freundin ein Auslandssemster macht und sie sich die Miete für die gemeinsame Wohnung nicht mehr leisten kann, reagiert sie auf eine Annonce, die sie in ihrem Briefkasten gefunden hat. Leif, der Besitzer einer alten Villa sucht jemanden, der sich um geerbtes Haus kümmert und dafür umsonst dort wohnen will. Einzige Bedingungen: Es darf niemand außer ihr in das Haus und das oberste Stockwert darf sie nicht betreten, da die Räume ihn zusehr an seine Eltern erinnert, die im Gartenteich angeblich Selbstmord begingen. Doch damit kann Amelie eigentlich leben. Sie studiert Kunst und ist begeistert von dem alten Gebäude. Doch auf einmal zerfällt eine Schranktür vor ihren Augen in Staub. Amelie glaubt den Verstand zu verlieren. Und warum fühlt sie sich so zu dem Besitzer der Villa hingezogen und warum taucht er immer auf einmal hinter ihr auf ohne dass sie es bemerkt? Und wie kann er so schnell wieder verschwinden? Amelia wird das Ganze immer unheimlicher. Was verbirgt Leif? Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und hat unter 300 Seiten Inhalt. Den Charakter Amelie hat die Autorin gut beschrieben und man kommt gut in die Geschichte rein. Manches ist vielleicht ein wenig zu überstürzt geschrieben, Amelie nimmt schnell Sachen als gegeben hin, wo wir Leser vielleicht nur noch das Weite suchen würden. Amelie hat nicht nur das Problem, dass nach und nach das Haus in Staub zu verfallen scheint und dort angeblich Geister ihr Unwesen treiben, nein, auch ihre Mutter macht ihr Ärger. Sie behandelt Amelie wie ein kleines Kind und würde sie am Liebsten wieder nach Hause zerren. Was sie wohl sagen würde, wenn sie wüsste, dass Amelie ganz allein vor der Stadt in einer alten Villa hausen würde? Soll Amelie es wagen, sich der Mutter zu widersetzen? Ein wenig hat mir die Spannung gefehlt und das Ende kam wegen der unter 300 Seiten auch ziemlich schnell und hätte für meinen Geschmack noch ein wenig ausgefeilt werden können, aber alles in allem war es doch eine gute Fantasygeschichten. *Mein Fazit* Eine Geschichte über Geister, die man flüssig lesen kann, von der man aber nicht zu viel Spannung erwarten sollte.

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  • Gruseliges in Schweden

    Herzen aus Asche
    utaechl

    utaechl

    04. September 2013 um 20:58

    Inhalt: Amelie bekommt mit der Morgenzeitung ein verlockendes Angebot. Sie darf kostenfrei in einer Villa wohnen und muss dafür nur verhindern, dass das Haus weiter verfällt. Sie ist anfangs skeptisch, doch der junge, sympathische Hausbesitzer Leif kann sie überzeugen. Doch kaum ist sie eingezogen, beginnen seltsamen Ereignisse und Möbel zerfallen zu Asche. Sie versucht mehr über das Haus und seinen Besitzer herauszufinden, gleichzeitig kommt es im Ort zu Todesfällen. Sie stößt auf Dinge, die nicht rational erklärbar sind und muss erkennen, dass sie ohne überirdische Hilfe nicht weiterkommt. Setting und Stil: Das Buch spielt in Schweden und bedient sich beim mythologischen Hintergrund bei den Wikingern. Sehr schön werden Land und Leute beschrieben und der Wikinger-Glaube erklärt. Es geht um Draugar, Runen und die Geisterwelt, und Narcia Kensing beschreibt alles so glaubhaft, dass man fast selbst Gespenster neben sich sieht und den Geruch von Salzwasser in der Nase hat. Herz aus Asche ist packend geschrieben, die Kapitel nicht zu kurz und es bringt einfach Spaß, von einer Seite zur nächsten zu eilen. Charaktere: Amelie ist eine ziemlich normale Studentin bis zu dem Tag, als sie die Annonce entdeckt. Ab dem Tag ist alles anders, sie entdeckt eine neue Welt für sich, erfährt, dass sie besondere Fähigkeiten hat und verliebt sich. Alles das ist so schön und nachvollziehbar beschrieben, dass ich ihre Geschichte gerne miterlebt habe. An ihrer Seite ist Leif, ein Geist, der zu einer ziemlich seltenen Untergruppierung gehört und sich in einen Menschen verliebt. Faszinierend sind seine plötzlichen Auftritte und auch ihm wünscht man schnell ein besseres "Leben". Amelies Freunde sind ein netter Kreis, alle stehen mitten im Leben und es würde mich nicht wundern, wenn man ihnen wirklich mal auf der Straße begegnen würde. Eine rundum gelungene Mischung. Geschichte: Eine Gruselgeschichte angereichert mit Wikingerglaube, Liebe und einer geheimnisvollen Villa. Eine Mischung guter Zutaten, die ein gelungenes Endprodukt ergibt. Es dauert einige Zeit, bis Amelie beginnt die ersten richtigen Schlüsse zu ziehen, dafür ist das Ende als tatsächlicher Höhepunkt actionreich und spannungsgeladen. Dazwischen passiert einiges und es ist ein interessanter und gruseliger Weg, auf dem man Amelie begleiten darf. Fazit: Mir hat Herz aus Asche sehr gut gefallen. Eine besondere Paranormal Romance mit einem gehörigen Schuss beider Zutaten. Die in Schweden spielende Handlung und der Wikingerhintergrund sind ein weiterer Pluspunkt. Ein Buch, bei dem man sich ein kleines bisschen Gruseln und ein großes bisschen Mitleiden kann. Es ist für LeserInnen ab 16 oder vielleicht sogar noch jünger zu empfehlen, die gerne besondere Liebesgeschichten mögen und mehr über die Geisterwelt der Wikinger erfahren wollen.

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  • Herzen aus Asche

    Herzen aus Asche
    Buechermaus82

    Buechermaus82

    11. August 2013 um 12:18

    Das Buch "Herzen aus Asche" wurde von der Autorin Narcia Kensing geschrieben. Es ist ein Pseudonym einer deutschen Autorin, die schon mehrere wundervolle Romane veröffentlicht hat. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich mochte es gar nicht mehr zur Seite legen. Die Geschichte ist sehr fließend und spannend geschrieben und sie fesselt einen von der ersten Seite an. Zum Cover: Das Cover hat mich schon in der ersten Vorstellung sehr fasziniert und mir war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Es hat mich in seinen magischen Bann gezogen und ich wollte einfach mehr darüber erfahren. Die Farbe ist sehr schön ausgewählt und passt zu dem Bild. Die Charaktere: Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Man verliert sich nicht in den verschiedenen Charakteren und weiß immer genau, wer gerade gemeint ist. Ausserdem erhält man sehr viele Informationen zu den Charakteren und fühlt vom Anfang bis zum Ende mit. Zum Inhalt des Buches: Amelie ist eine Studentin und wohnt mit ihrer Freundin in einer WG. Doch jetzt will die Freundin das Land verlassen und Amelie kann sich allein die WG nicht mehr leisten. Zurück zu ihrer Mutter möchte sie allerdings auch nicht und sucht so verzweifelt nach einer neuen Bleibe. Da kommt ihr die Postkarte in ihrem Briefkasten genau richtig. Hier wird jemand gesucht, der eine Villa kostenlos mietet. Das einzige, was derjenige machen muss, ist die Villa vor dem Verfall zu retten. Amelie ist erst skeptisch, meldet sich aber dann doch bei der angegebenen Telefonnummer und vereinbart einen Besichtigungstermin. Sie verliebt sich auf Anhieb in die wunderschöne Villa und zieht kurze Zeit später ein. Nach einiger Zeit merkt sie, dass in der Villa nicht alles so ist, wie es scheint. Sie verfällt immer mehr und schnell wird ihr klar, dass es nur dann passiert, wenn der Hausherr Leif in der Nähe ist. Nach und nach kommt sie hinter die, nicht ganz so einfache, Geschichte der Besitzer und muss selber um ihr Leben bangen. Eine sehr schöne Geschichte, die mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat.

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  • Moderne und mystische Version einer Spukgeschichte

    Herzen aus Asche
    Sandra-Andrea-Huber

    Sandra-Andrea-Huber

    09. August 2013 um 13:33

    Cover gesehen: Wow! Eine alte Villa mit Geheimnis? Da war ich sofort hellhörig. Die ersten 30% musste ich mich ein bisschen durch die Geschichte „kämpfen“, wenn ich ehrlich bin. Zwar war ich neugierig, wie es weitergeht, was es mit Leif, dem Geheimnisumwobenen Vermieter, auf sich hat, aber nicht übermäßig. Das Weiterlesen hat sich jedoch absolut gelohnt, denn der Roman hat mit jeder Seite mehr Fahrt aufgenommen. Es wurde immer rätselhafter, spannender und auch „grusliger“. Ich bin generell eher zart besaitet und da ich die Geschichte stet nachts im Bett gelesen habe, kam für mich eine gute Portion Schau(d)er und Gänsehautfaktor dazu. Dennoch habe ich Letzteren genossen – denn er war von der guten Sorge „Gänsehautfaktor“. Der letzte Teil des Romans ist ein packender und rasanter Showdown, der mich total mitgerissen hat. Es geht wirklich noch mal ordentlich die Post ab, Nerven werden gefordert, und der Schluss ist gleichermaßen schön und traurig. Wobei ich doch eher dazu tendiere, ihn als schön zu bezeichnen.     In diesem Roman vermischen sich einige Elemente, wie Mysterie, Thrill, Grusel, Liebe und auch „Krimi“, wie ich finde, denn zusammen mit Amelie begibt man sich in die familiäre Vergangenheit von Leif, die mysteriöse Todesfälle enthält – aber auch in der Gegenwart warten einige Tote …  Zwar greift die Autorin auf das Klischee des „spukenden Hauses“ zurück, doch hat sie so viele neue Ideen und Geheimnisse rundherum gewoben, dass eine neue, geheimnisvolle und spannende Story herausgekommen ist. Nordische Mythologie, übersinnliche Wahrnehmung- und Wesen, Leben nach dem Tod – die Autorin hat viele interessante Aspekte beleuchtet und Einblick gewährt. Ich war wunderbar unterhalten und vor allem von der Vorstellung/Beschreibung der „anderen Seite“ bzw. dem Jenseits fasziniert.       FAZIT   Für mich ist dieser Roman die moderne, spannende, mystische mit Romantik versehene Version einer Spukgeschichte. Ich fand ihn klasse und kann ihn jedem empfehlen, der sich gerne ein bisschen gruselt, mystischen Morden auf die Spur geht und die geheimnisvolle Atmosphäre von alten Häusern zu schätzen weiß.   Der fünfte Stern für das Gesamtwerk fehlt für mich, weil es ein paar kleine Schwächen gibt. Amelie und Leif sind mir etwas zu wenig ausgereift und oberflächlich. Hier hätte ich mir etwas mehr Persönlichkeit gewünscht. Außerdem hätten an einigen Stellen ein paar Details und Wiederholungen weniger gut getan. Es ist toll, wenn man sich alles genau vorstellen kann, aber zu viel des Guten macht es langwierig und verleitet zum Überfliegen der Passagen. Was jedoch die Storyline angeht: Hier vergebe ich fünf Sterne, denn die war einfach total fesselnd und frisch! 

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  • Nicht mein Geschmack

    Herzen aus Asche
    PMelittaM

    PMelittaM

    02. August 2013 um 16:35

    Amelie ist Kunststudentin und bemüht, sich von ihrer überbehütenden Mutter zu lösen. Als ihre Mitbewohnerin für ein Semester nach Paris geht und sie alleine die Wohnung nicht mehr bezahlen kann, kommt es ihr wie ein Wink des Schicksals vor, als sie ein Haushüte-Angebot mit freier Logis im Briefkasten findet. Das Haus ist zwar etwas unheimlich und der Eigentümer scheint Geheimnisse zu haben, doch Amelie fühlt sich seltsam hingezogen zu beiden, so dass sie das Angebot schließlich annimmt. Dass sie dadurch in bizarre Mordfälle hineingezogen wird und am Ende sogar selbst in Todesgefahr kommt, kann sie nicht ahnen. Auch nicht, dass sie es mit paranormalen Gegebenheiten zu tun bekommt. Leider hat der Roman überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Mir hat es da doch an einigem gefehlt. Zunächst finde ich die Charaktere alle sehr eindimensional und oberflächlich gezeichnet. Im Grunde lernt man nur zwei überhaupt näher kennen, Amelie selbst und Leif, von dem sie das Haushüte-Angebot erhält. Alle anderen sind auf kaum mehr als ein oder zwei Eigenschaften reduziert, z. B. Amelies Mutter, männerhassend und überbehütend, Amelies Freundin, Kind reicher Eltern und deren Freund, mit seinem Interesse für die Wikinger-Mythologie. Aber auch Amelie und Leif kommen einem nicht wirklich nahe, beide bleiben mir nicht nur relativ fremd, sie sind mir auch nicht wirklich sympathisch. Leider bietet mir daher keiner der Charaktere eine Identifikationsmöglichkeit oder auch nur die Möglichkeit, ein gewisses Verständnis für sein Handeln aufzubringen. Auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir fehlt es vor allem an mehr Hintergrundinformationen. Wenn man als Autor eine schon bestehende Mythologie als Basis einer Geschichte nutzt, sollte man dem Leser auch etwas mehr Informationen an die Hand geben. Ich hatte den Eindruck, dass nur recht oberflächlich recherchiert wurde. So kann ich einiges nicht richtig einordnen, mir fehlen Zusammenhänge. Ich möchte einfach mehr wissen und beanspruche auch eine gewisse Logik. Ein „es ist halt so“ reicht mir nicht. Das Setting Schweden hielt die Autorin wohl für notwendig, da die Mythologie aus Skandinavien stammt, jedoch wird es nicht wirklich authentisch umgesetzt. In Schweden würde sich z. B. niemand wundern, nicht gesiezt zu werden, denn dort duzt man sich! Wenn ich durch eine Geschichte in ein anderes Land entführt werde, möchte ich mich auch fühlen, als sei ich wirklich dort. Die Liebesgeschichte und das Ende der Geschichte konnten mich ebenso wenig überzeugen. Beides hat für mich – neben dem hohen Kitschfaktor – sogar einen ziemlich unangenehmen Beigeschmack. Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, warum sich Amelie in diesen Mann verliebt. Wer der „Böse“ in der Geschichte ist, ist schnell klar. Und der wird als so eindeutig böse dargestellt, dass er einem schon fast Leid tun kann. Hier hätte etwas weniger Eindimensionalität sehr gut getan. Ihn durchgehend als Monster dargestellt zu sehen, hat mir nicht gefallen. Auch sein „Hintermann“ ist letztlich keine Überraschung, wurde darauf im Laufe des Buches recht offensichtlich hingearbeitet. Auch mit der Sprache muss ich leider hadern. Zum Einen kommt sie stellenweise recht altbacken daher, so wird Amelie häufig als „Dame“ bezeichnet, und zwar von jemandem, den ich deswegen zuerst als viel älter wähnte (ich war tatsächlich sehr erstaunt, als sich das klärte), derselbe bediente sich dann wiederum stellenweise einer sehr flapsigen Sprache, sprach z. B. von „ersoffen“ statt „ertrunken“. Ich gebe zu, dass ich recht empfindlich reagieren kann, wenn Worte benutzt werden, die für mich nicht passen. Hier ist mir das öfter mal passiert. Wenn die Geschichte wenigstens spannend wäre, könnte ich wahrscheinlich das eine oder andere Auge zudrücken, aber nein, es zog sich und zog sich und stellenweise musste ich mich wirklich durch den Roman quälen. Noch nicht einmal der Showdown konnte mich überzeugen, denn da war ich einfach schon von allem zu sehr genervt. Wenn ich den Roman in mein übliches Bewertungsschema einordne, kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne geben. 

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  • solider Fantasyroman mit kleinen Schwächen

    Herzen aus Asche
    anell

    anell

    26. July 2013 um 21:16

    Beim Stöbern bin ich sofort an diesem unheimlich tollen Cover hängen geblieben. Mein erster Gedanke war: Oh ein neues Buch von Lyx. Sieht cool aus. Umso erstaunter war ich, dass es sich dabei um ein selbstverlegtes Werk handelte. Großes Lob für die Gestaltung des Covers, schon da alles richtig gemacht. Die Geschichte um Leif und Amelie, war einfach einmal was komplett anderes. Nordische Mythologie, Runen, Wikinger. Alles in allemem ein Thema, das zumindest in meinem Bücherregal, nicht so häufig vorkommt und dementsprechend einfach mal frisch und neu erscheint. Man kommt schnell rein in die Story. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht und bisweilen sehr lustig. Ich musste mehrmals über Amelie, ihre übervorsichtige Mutter oder ihre Freunde schmunzeln. Die Story ist ein guter Mix aus Spannung und Fantasy. Eine ungeklärte Mordserie, Übersinnliches und eine Liebesgeschichte. Alles in einem. Ich lese zwar relativ viel, aber ich lese nicht so schnell, wie meine bücherfressenden Freunde. Dass ich "Herzen aus Asche" trotzdem in zwei Tagen durch hatte, sagt einiges. Ich wollte einfach wissen, wie es zwischen Leif und Amelie ausgeht, und ob ich mit meinen Theorien recht hatte. :D Einen Stern Abzug, muss ich leider geben, weil man hier und da doch merkt, dass ein Lektorat der Story noch den nötigen Schliff verliehen hätte. Es gibt viele Wiederholungen, die ich zum Beispiel beim Lesen nicht gebraucht hätte. Abschnitte in denen die Autorin noch einmal Revue passieren lässt, was zehn Seiten vorher passiert ist, oder wenn sie zum Zehnten mal erwähnt, dass die Amelies Mutter ein Antiquitätengeschäft führt. Auch weint Amelie für meinen Geschmack zu schnell und insgesamt zu viel und ich konnte manche ihrer Entscheidungen und Gedankengänge nicht zu 100% nachvollziehen. Auch haben sich hier und da ein paar Schreibfehler eingeschlichen. Also einen Punkt Abzug für einen soliden Fantasyroman, mit kleinen Schwächen.

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  • Geistergeschichte mit großen Schwächen

    Herzen aus Asche
    michaela_harich

    michaela_harich

    21. July 2013 um 22:40

    Das Cover ist mir als erstes aufgefallen. Es erinnert mich an die typischen Lyx-Cover (und die Bücher dieses Verlags verschlinge ich regelrecht, auch wenn ich es niemals, NIEMALS öffentlich zugeben würde. Oh). Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich hab auf eine richtig schöne gruselige Geschichte gehofft. Mit einer ordentlichen Prise Romantik. Der Anfang war auch super, wenn auch die Charaktere etwas stark einseitig dargestellt wurden. Zumindest anfangs lassen die Figuren an Tiefgang missen. Das ändert sich nur minimal, als Amelie in die Villa einzieht. Die Spannung zwischen Leif und Amelie ist leider etwas künstlich geraten, meiner Meinung nach. Potential vorhanden, aber nicht ausgeschöpft. Die Atmosphäre und das Geheimnisvolle der Villa sowie der Thrill mit den Morden ist super und bringt die Story gut voran. Vor allem erhöht es den Lesespaß. Auch die Erklärung, warum die Möbel zu Staub zerfallen und was es mit Leif auf sich hat, ist an sich echt gut, aber Leif an sich wird dadurch leider nicht spannender. Auch die aufkeimende und immer stärker werdende Beziehung zwischen Leif und Amelie hat in meinen Augen einen seltsamen, irgendwie oberflächlichen Beigeschmack. Vermischt mit dem Unheimlichen, dem Thrill um die Morde und Leifs Zwillingsbruder wird das allerdings wieder aufgewertet. Das Ende hat es noch mal in sich – der Showdown zwischen den beiden Medien und den beiden Brüdern ist nicht ohne. Nur das Finale war mir dann doch etwas zu kitschig und etwas zu weit hergeholt. Da hätte ich mir eine Alternative gewünscht.   Fazit: Spannend, romantisch und gut zu lesen. Stellenweise arg kitschig, oft zu oberflächlich und leider manchmal zu platt und vorhersehbar.

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