Narinder Dhami Böser Bruder, toter Bruder

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Inhaltsangabe zu „Böser Bruder, toter Bruder“ von Narinder Dhami

Der Schultag beginnt wie jeder andere, doch dann wird Mias Welt aus den Angeln gehoben. Die Schule wird evakuiert. Ein Amokläufer soll sich im Gebäude befinden. Mia hat eine schreckliche Vorahnung: Ihr Zwillingsbruder hat sich seltsam benommen. Er hat gedroht, etwas Drastisches zu tun - etwas, das alle wachrütteln wird. Aber wie weit würde er gehen? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit dem Killer beginnt ...

Ein sehr sehr spannendes Buch. Konnte es nicht aus der Hand legen. Das Ende ist unerwartet und für mich sehr emotional gewesn.

— Sandra2702
Sandra2702

Kurzweiliges Jugendbuch, in dem man von einer Überraschung zur nächsten geführt wird, der Schluss fabelhaft überraschend!

— The_Stef
The_Stef

Ein eigentlich spannendes Buch ,allerdings hätte dieser Schluss nicht Not getan...

— Fridaythe13th
Fridaythe13th

Eine typisch amerikanische Szene, die sich letztendlich ganz anders entwickelt...

— isipisi
isipisi

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  • Wenn die Schule zum Alptraum wird...

    Böser Bruder, toter Bruder
    isipisi

    isipisi

    08. August 2014 um 16:56

    Mias Welt ist chaotisch. Nicht nur wegen ihrer manisch-depressiven Mutter sondern auch wegen ihrem gewalttätigen, aggressiven Bruder Jamie. Als die Schule Tatort eines Amoklaufs wird, meint Mia genau zu wissen, wer der Täter ist... Diese Geschichte mag vielleicht teilweise etwas unglaubwürdig wirken; diese Ungereimtheiten lösen sich zum Schluss hin allerdings gänzlich auf. Ein Page-Turner, flüssig und leicht zu lesen. Das Buch ist nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern behandelt die wichtigsten Punkte und führt diese präzise und spannend aus. Ein Jugendbuch ohne Kitsch und übertriebener Unglaubwürdigkeit. Authentisch und leicht zu lesen! Daher Prädikat: empfehlenswert!

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  • ~*~ Amok ~*~

    Böser Bruder, toter Bruder
    mydanni

    mydanni

    10. March 2014 um 14:14

    Klapptext Diesen Tag wird Mia nie vergessen: Ihre Schule wird evakuiert. Ein Amokläufer soll sich im Gebäude befinden. Mia hat eine schreckliche Vorahnung: Ist der Junge hinter der Maske ihr eigener Zwillingsbruder? Schon seit Tagen hatte Jamie unheimliche Andeutungen gemacht. Statt mit den anderen Kindern zu fliehen, verfolgt Mia den Täter. Sie muss verhindern, dass Jamie jemanden verletzt. Doch was, wenn der Maskierte mit dem Rucksack voller Sprengstoff gar nicht ihr Bruder ist? Meinung Auch bei diesem Buch werde ich auf eine eigene Inhaltsangabe verzichten, da der Klapptext schon alles sagt. Ich möchte mich auch nicht der Gefahr hingeben, zu viel von dieser Geschichte zu verraten. Normal lese ich selten Bücher die für Jugendliche bestimmt sind, aber dieses Thema ist leider immer mal wieder aktuell in unserer heutigen Zeit. Wie oft hat man schon in den Nachrichten gehört, dass an Schulen Amok gelaufen wurde? Nicht nur in den USA, auch bei uns gab es schon so was. Leider. Das Thema hat meine Neugierde geweckt, denn ich wollte wissen, wie die Autorin, dieses brisante Thema umgesetzt hatte. Das Buch ist wirklich einfach geschrieben, denn man darf eben nicht vergessen, dass es für Jugendliche gedacht ist. Man kann der Autorin sehr gut folgen und sie hat es auch geschafft, den Leser zu fesseln und das Thema spannend zu halten. Die Geschichte beginnt mit Mia und Jamie. Sie sind Zwillinge. Immer wieder hört oder liest man, dass Zwillinge eine besondere Verbundenheit haben, auch die beiden Kommunizieren nicht nur mit der Sprache, sondern auch in Gedanken. Mia und Jamie waren von klein auf unzertrennlich, bis beide in das Teenageralter kamen und Jamie sich langsam aber sicher von Mia abnabelte. Er wollte sein eigenes Leben, er wollte weg von seiner kranken Mutter, die seit dem Tod ihres Vaters entweder mit Depressionen im Bett lag oder Höhenflüge durchlebte und nicht mehr zu bremsen war. Jamie kam damit nicht klar und wünschte sich so sehr, dass seine Mutter sich endlich wieder in Behandlung begeben würde, so wie sie es gemacht hatte, als der Opa noch lebte. Doch die Mutter dachte nicht dran. Sie hasste Ärzte, sie traute ihnen nicht. Jamie sagte immer wieder zu Mia, er würde ihre Mutter aufwecken, ihr klar machen, dass sie auch Kinder hatte, um die sie sich kümmern musste. Wie er das Mutter klar machen wollte, ist Mia bis dahin noch schleierhaft, aber sie vermutet, dass Jamie was gefährliches starten wollte und sie hattw Angst davor. Vor allem Angst Jamie zu verlieren. Mia und Jamie gingen eines Tages in die Schule. Alles schien ganz normal, bis plötzlich der Feueralarm ausgelöst und verkündet wurde, dass sich ein Amokläufer im Schulgebäude befand. Mia durchfuhr die Angst, wo war Jamie? Mia schluckte.... Nein, dass kann nicht sein, Jamie würde so was niemals tun. Mia stand so unter Angst, dass ihre Angst sie trieb und sie wollte Jamie retten, denn er schien spurlos verschwunden zu sein, obwohl er das Schulgebäude genau wie sie betreten hatte. Mia macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder, dabei vergaß sie das Wichtigste... Was ist wenn Jamie mit der Sache nichts zu tun hatte und es jemand anderes für das ganze Chaos verantwortlich war? Die Autorin beschreibt sehr genau die Gefühlsregungen von Mia und Jamie. Es kommt deutlich rüber, dass sie darunter leiden, dass ihre Mutter sich nicht um die Beiden kümmert. Mia ist die Ruhige und schüchterne, Jamie derjenige, der kein Blatt vor den Mund nimmt und auch lospoltert wenn ihm was nicht passt. Äußerlich sind sich die Beiden zum verwechseln ähnlich, aber vom Charakter geht es unterschiedlicher gar nicht. Narrinder Dhami beschreibt Jamie bis ins kleinste Detail. Man merkt in der Geschichte wie er am Anfang noch der Beschützer von Mia war, und sich immer weiter abkapselte und immer mehr launisch und aggressiv wird. Er verschwindet immer wieder und komischerweise passierte dann irgendwas in der Nachbarschaft, aber steckte Jamie wirklich dahinter? Mia weiß es nicht und sie kommt an Jamie nicht mehr wirklich ran. Mia wird mit ihrer Schüchternheit auch sehr gut dargestellt. Wie sie sich immer wieder unterbuttern lässt und lieber den Mund hält, anstatt zu streiten. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und sie hat mich auch gefesselt, jedoch war ich total überrascht wie das Buch zu Ende ging. Ich hatte mit allem gerechnet nur nicht damit, was die Autorin geschrieben hatte. So kann es gehen, da denkt man, man hat eine Ahnung wie das Buch wohl beendet wird und dann liegt man wirklich total daneben. Die Thematik an sich ist schon sehr brisant, denn kein Mensch, kann sich hineinversetzen in die Menschen die tatsächlich Amok rennen. Was löst ein Amoklauf aus? Ist es die Familie? Sind es Schulkameraden die einen permanent hänseln, verprügeln, mobben? Ist es Einsamkeit, weil die Eltern sich nicht kümmern? Ich weiß es nicht und werde es wohl auch nie wissen. Denn verstehen kann ich es absolut nicht. Hätte ich nicht eine Bewertung zu diesem Buch gelesen, dann hätte ich es mir wohl auch nicht gekauft, da bin ich ehrlich. Doch ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben. Es war spannend, man fühlte mit den Personen mit, die Thematik ist immer irgendwie aktuell und die Autorin Narinder Dhami hat einen Schreibstil der wirklich gemütlich gelesen werden kann. Mir hat das Buch gefallen. Fazit Ich vergebe dem Buch 4 Sterne, einen gibt es Abzug, da ich beim Ende etwas das Gefühl hatte, dass es unglaubwürdig ist. Kann auch seine, dass es nur meine Empfindung ist, vielleicht sehen es andere Leser anders. Trotz allem ist das Buch absolut lesenswert und ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Krasses Buch, dass zum Nachdenken anregt

    Böser Bruder, toter Bruder
    CopperGirl

    CopperGirl

    01. June 2013 um 08:41

    Mia ist ein zurückhaltendes Mädchen, dass keine wirkliche Meinung zum besten gibt. sie versucht es jedem recht zu machen. Ihre Mutter leidet unter Bipolaren-Störungen und hat mal Höhenflüge, bei denen sie wie verrückt einkaufen geht und dann wieder Depressionen, bei denen sie wochenlang im Bett liegt. Trotz dieser Krankheit weigert sie sich zum Arzt zu gehen, da sie panische Angst vor einer Behandlung hat. Mias Zwillingsbruder Jamie hat nun den Entschluss gefasst alle wachzurütteln und als Mia eines Morgens in der Schule sieht, wie er statt ins Klassenzimmer zu gehen sich woanders hinbegibt und darauf ein Amoklauf stattfindet ist sie überzeug davon, dass der Amokläufer Jamie sein muss. Sie beschließt ihn zu finden und der Sache ein Ende zu setzen.   Das Buch ist aus der Sicht von Mia geschrieben. Man erfährt nach und nach durch Flashbacks, was sie alles durchmachen musste und wie sie in diese Situation gekommen ist. Im Laufe des Buches lernt sie Jamies Rat zu befolgen und sich nicht mehr herumschubsen zu lassen. Die ganze Zeit herrscht Spannung und die Kapitel enden meist mit Cliffhangern. Das Buch lässt sich gut in einem durchlesen und ist schneller vorbei als man erwartet hat. Das Ende wird jeden überraschen und gibt der ganzen Sache noch einen Kick, dass einen wirklich nachdenken lässt, denn man hat zum Schluss mit allem gerechnet, nur mit dem nicht.

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  • Leserunde zu "Klassenziel" von T.A. Wegberg

    Klassenziel
    TA_Wegberg

    TA_Wegberg

    Wenn die Medien über einen Amoklauf berichten, stehen der Täter und die blutigen Details seiner Tat im Vordergrund. Wir schütteln angewidert den Kopf, sind fassungslos, haben Mitleid mit den Opfern - und empfinden gleichzeitig heimliche Erleichterung, denn so was passiert nicht uns, es passiert immer nur anderen. Doch jeder dieser Täter hat auch ein soziales Umfeld: Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Lehrer ... Mich hat immer schon die Frage interessiert: Wie lebt man als Angehöriger eines Amokläufers weiter? Wie bewältigt man Trauer, Schuld und Verlust? Was bedeutet es, wenn Polizei und Presse plötzlich tief in die Privatsphäre eindringen? Genau das sind die Themen meines Romans "Klassenziel". Darin erzählt der 15-jährige Jamie, wie sein Bruder Dominik zum mehrfachen Mörder wurde und welche Auswirkungen das auf sein eigenes Leben hatte. Dies ist kein Splatter-Roman, in dem das Blut in Strömen fließt, sondern ein Buch, dessen Leser eine neue, andere Perspektive kennenlernen. Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Wegberg_Klassenziel.pdf Zum Auftakt der Leserunde werden 20 Freiexemplare verlost, die der Rowohlt Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wenn ihr daran teilnehmen möchtet, dann verratet mir eure persönlichen literarischen Highlights: Welche Geschwister aus welchem Buch haben euch am meisten beeindruckt? Unter allen Einsendungen werden dann die 20 Buchgewinner ausgelost. Teilnahmeschluss ist der 1. Oktober 2012. Es versteht sich von selbst, dass die Gewinner an dieser Leserunde teilnehmen und zum Abschluss eine Rezension verfassen. Selbstverständlich sind aber auch alle anderen herzlich eingeladen, die das Buch bereits gelesen haben oder gerade dabei sind!

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    elli_ge

    elli_ge

    16. June 2012 um 21:56

    Am Anfang war es noch ein ganz normaler Schultag. Doch dann taucht ein maskierter Amokläufer in Mias und Jamies Schule auf und stellt alles auf den Kopf. Schreiend flüchten alle, da er sogar schon die Klasse 9d in seine Gewalt gebracht hat - doch Mia bleibt. Denn sie hat einen Entschluss gefasst: Sie will den Amokläufer aufhalten - weil ihr Zwillingsbruder Jamie derjenige sein könnte ... Derjenige, der alle "wachrütteln" will. Ich hatte solche Angst. Um Jamie. Um Mum. Und um mich. Ich hatte keine Ahnung, wo das alles enden würde. Nun weiß ich es. Hier in der Schule. Mit einer Pistole. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Und wo. Das Buch ... bringt einem aus dem Konzept. Eigentlich wollte ich es nur als Notreserve heute mitnehmen, da ich ja eigentlich "Mission Munroe" anfangen wollte. Doch ich wusste schon in der Sekunde, als ich diesen Entschluss gefasst hatte, dass es nicht dabei bleiben würde. Denn das Cover und der Titel des Buches machten mir schon lange klar, dass das keine einfach Lektüre werden würde. Aber das es SO hart sein würde - damit habe ich nicht gerechnet. Während ich es las, schaute mir manchmal Mom über die Schulter. Denn ich las überall. Auf dem Weg zum Klaviervorspiel, in der Theaterpause, bei unseren Bekannten. Ich hing an diesem Buch fest, wollte es endlich wieder aus der Hand legen und aufatmen können. Doch das ging nicht so einfach. Denn als das Ende gekommen war ... An dem klärenden Abschnitt angekommen, starrte ich mehrere Minuten lang nur darauf. Die Buchstaben verwischten vor meinen Augen. Und dann verstand ich es - denn damit hatte ich AUF KEINEN FALL gerechnet. Ihr wollt ein richtig krasses, überraschendes Ende? Lest das Buch! Ich weiß nicht, wie ich weiterschreiben soll. Das Buch hat mich so geschockt ... Ich merke es erst jetzt. Anscheinend war das Vor-sich-hin-starren, nachdem ich das Buch beendet hatte, kein ausreichendes Zeichen. Und spoilern will ich ja auch nicht. Vielleicht sollte ich eine Nacht drüber schlafen - aber ich glaube, dann habe ich nicht mehr die Kraft, noch etwas dazu zu schreiben. Noch eine Sache, die harmlos ist. Jamie hat mich irgendwie an Jace erinnert. Ich weiß auch nicht. Es gibt ja irgendwie kaum Gemeinsamkeiten ... Vielleicht liegt es auch nur am Namen ... Aber irgendwie ... Jamie war wie Jace in einer seiner depressiven Phasen. Schon ... wow. Ach ja. Die Mutter. Da kann ich etwas zu schreiben, ohne Mist zu schreiben oder gar zu spoilern. Ich fand es wirklich schlimm. Man erlebt ja im Laufe des Buches immer mehr Rückblenden - in etwa die Hälfte des Buches sind Rückblenden -, die einem helfen, die Charaktere zu verstehen. Warum sie so denken, fühlen, handeln. Diese Rückblenden fand ich unheimlich wichtig. Und traurig. Und so lernte man auch die Mutter besser kennen ... Und ich fand es wirklich unverantwortlich. Vor allem, wenn ich jetzt danach noch mal so darüber nachdenke, alles darüber einbeziehe, was ich erfahren habe. Denn das Buch beinhaltet sozusagen Etappen. Am Anfang geht es noch. Doch mit der Zeit wird es immer härter. Die Spannung ist ununterbrochen da, wird nur manchmal durch die schockenden Rückblenden unterbrochen ... Aber sonst!? Ich werde nichts weiter dazu sagen. Es verschlägt mir immer noch die Sprache. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Buch in eine dunkle Ecke des Bücherregals verbannen werde. Es war grandios, ohne Frage, aber ... Es bringt einen zum Zusammenbrechen. Es ist einfach zu krass. Fazit Ihr mögt es hart? So richtig hart? Ihr wollt ein absolut überraschendes Ende, ein Buch, von dem man nicht loskommen will? Dann müsst ihr "Böser Bruder, Toter Bruder" lesen. Es öffnet einem die Augen - und macht einen verrückt.

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2012 um 10:56

    *Meine Meinung* Eigentlich lese ich solche Bücher nicht,aber da ich _Kick it like Beckham_ verschlungen habe,habe ich mir gedacht das das Buch vielleicht doch nicht so schlecht wäre.Und ich wurde nicht enttäuscht. Narinder Dhami hat es geschafft aus einem Thema ein einfühlsames und behutsames Buch zu erschaffen. Es war auch mal was anderes,das der "Böse"anscheinend aus den eigenen Reihen kommt. Sehr überrascht hat mich das Ende,das völlig unerwartet kam. *Fazit* Wenn sich jemand einen thriller erwartet,solle dieses Buch lieber nicht lesen,denn meiner Meinung ist die Geschichte eher ein solider Jugendroman,der ein ernstes thema behandelt.

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    20. February 2012 um 16:21

    Für Mia und Jamie beginnt der Tag wie jeder andere. Zuhause müssen sie sich mit ihrer manisch depressiven Mutter auseindersetzen und in der Schule wird Mia mal wieder von ihrer Mitschülerin Kat Randall aufs Korn genommen. Das letzte Mal sieht Mia Jamie, als dieser in Richtung Nebengebäude geht. Aus Angst, Jamie könnte etwas Dummes wegen Kats Pöbeleien tun, schleicht sie sich aus dem Klassensaal. Doch dann gerät alles aus den Fugen. Der Feueralarm geht los und alle stürmen aus dem Schulgebäude, das Gerücht, ein Amokläufer sei in der Schule verbreitet sich. Mia ist sich sicher: der Amokläufer ist Jamie... Mit Böser Bruder, toter Bruder erzählt Narinder Dhami auf 234 Seiten die Geschichte von Mia, die es im Leben nicht leicht hat. Auf dem Weg zum Klassensaal der als Geiseln genommenen 9b erzählt sie warum sie glaubt, dass ihr Bruder der Amokläufer ist. Ich fand die Geschichte um Mia sehr spannend. Zeigt sie das Thema Amoklauf doch einmal aus einer ganz anderen Sicht.

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Cadiz

    Cadiz

    Inhalt: In Mias Schule bricht das Chaos aus: ein Amokläufer geht umher und bringt alle Anwesenden in Gefahr. Mia hat einen schrecklichen Verdacht: Ist der Täter etwa ihr Bruder Jamie, der schon seit einiger Zeit immer wieder seltsame Andeutungen macht? Ist er wirklich zu so etwas fähig? Mia will sich selbst überzeugen und kehrt um, um dem Amokläufer gegenüberzutreten… Zum Buch: Dieser Roman ist wahrlich ein Glanzstück an Interessantem und besticht durch die Folge, dass man als Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch auf wenigen Seiten schafft es die Autorin hier den Charakteren glaubwürdige Tiefe zu geben, hält sich dabei aber nicht an elenlangen Beschreibungen auf, sondern trifft das, was ausgesagt werden soll, gekonnt auf den Punkt. Das Potential, das die Idee hinter der Geschichte mitbringt, wurde, wie ich finde, voll ausgeschöpft. Das Resultat ist eine rasante Geschichte mit einer tollen Protagonistin und einem genialen Ende!

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. July 2011 um 10:00

    Klappentext: Ein maskierter Amokläufer bricht in Mias Schule ein und bringt eine Klasse in seine Gewalt. Während alle anderen Schüler panisch ins Freie stürzen, fasst Mia einen lebensgefährlichen Entschluss. Sie will den Amokläufer aufhalten, denn sie glaub zu wissen, wer er ist: ihr engster Vertrauer, ihr eigener Zwillingsbruder. Meine Meinung: Da ich in letzter Zeit recht viele Bücher über Amokläufe oder Gewalt an Schulen gelesen habe, ist mir dieses aufgrund des Klappentextes direkt aufgefallen. Böser Bruder, toter Bruder, dessen Titel meiner Meinung nach schon auf einen Jugendroman hinweist, spricht mit seiner Handlung ein ernst zu nehmendes und leider viel zu reales Thema an. Soziale Unterschiede werden hier deutlich bewusst, wenn die Protagonistin Mia von ihrem Leben daheim erzählt. Mia berichtet über ihre kranke Mutter, die an Depressionen leidet und ihre Medikamente verweigert. Sie nimmt keinerlei Hilfe an und irgendwie scheint kein Außenstehender die katastrophalen Zustände zu bemerken. Mia erzählt auch von ihrer Verzweiflung und die Wut ihres Zwillingsbruder Jamie. Er ist der Meinung es müsse sich etwas Gravierendes ändern, damit die Mutter begreift. Sie hängt sehr an ihrem Bruder und er spielt eine extrem große Rolle in ihrem Leben. Eines Tages nimmt plötzlich ein Amokläufer eine Klasse auf Mias Schule in seine Gewalt. Ist es Jamie? Mia begibt sich auf die Suche des Täters. Die Handlung ist sehr spannend und auch recht emotional erzählt. Man kann sich gut das soziale Umfeld von Mia vorstellen, auch ihre Ängste und ihre Verzweiflung. Immer wieder berichtet Mia aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Leser rätselt mit Mia und fragt sich bis zum Schluss, ob ihr Zwillingsbruder wirklich der Täter ist. Der Schreibstil ist sehr fließend, das Buch lässt sich aufgrund der spannenden Handlung und der geringen Seitenzahl schnell lesen. Der Spannungsbogen baut sich auch gleich zu Beginn auf und hält seinen Pegel bis zum Schluss. Das Cover hingegen ist eher weniger aussagekräftig. Der Titel ist zwar etwas hervorgehoben in Weiß und rot auf schwarzem Hintergrund, jedoch verstehe ich nicht so, ganz was das Verkehrszeichen mit den beiden Kindern ausdrücken soll. Mit 234 Seiten wurde die Geschichte spannend und interessant erzählt ohne das ich das Gefühl hatte, der Verlauf wäre zu schnell abgehandelt. Am Ende der Geschichte befindet sich auch eine mehrseitige Leseprobe zu dem Roman „Kick it like Beckham“ Fazit: Böser Bruder, toter Bruder erzählt von einem Amoklauf in einer Schule, dessen Ende mich noch obendrauf verblüffte. Somit hat die Autorin auf einer geringen Seitenzahl gezeigt, wie man eine gute Geschichte aufbaut, den Leser auf falsche Fährten lockt, damit er sich zum Schluss ganz sicher ist, um dann wiederum völlig überrascht zu werden. Dieser Jugendroman hat mir wirklich gut gefallen, weil er auf eine eher sanfte Art und Weise über ein schwieriges Thema berichtet. © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Tamiiiii

    Tamiiiii

    20. April 2011 um 09:57

    - Narinder Dhami (Autorin) - wurde 1958 in Wolverhampton, Großbritanien geboren - früher war sie neun Jahre lang Lehrerin und widmete sich dann ganz dem Schreiben - Mit dem Buch Kick it like Beckham wurde sie bekannt - Jetzt lebt sie mit ihrem Mann in Cambirdge Inhalt -Mia und Jamie sind Zwillingsgeschwister und sind 13 Jahre alt - Deren Mutter leidet unter Depressionen und Kaufsucht - Der Vater hat die Mutter verlassen als sie noch schwanger war - Am Morgen als Mia zur Schule gehen will kommt ihr Bruder und sagt das sie auf sich aufpassen sollte - Als sie in der Schule war wartete ihre Freundin schon vor dem Klassenzimmer auf sie In der ersten Stunde hatten sie die Lehrerin Mrs Powell - Aufeinmal kingelt der Alarm alle stürmen aus den Klassenzimmern, weil ein Amokläufer in der Schule ist -

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Aniday

    Aniday

    Böser Bruder, toter Bruder - Ein bis zum Ende spannendes und vor allem überraschendes Buch. Man betrachtet Mias Welt aus ihren Augen, lernt ihren Bruder, ihre manisch-depressive Mutter und ihr Umfeld kennen und lebt die Schreckensstunden eines Amoklaufes mit ihr. Wärend sie versucht, ihre Gefühle zu ordnen und immer wieder in die Vergangenheit abschweift - eine Vergangenheit, die ihr sagt dass der Amokläufer ihr geliebter Zwillingsbruder sein muss - kämpft sie sich in dem ansonsten evakuierten Schulgebäude zu der betroffenen Klasse vor, in der Hoffnung, das schlimmste irgendwie verhindern zu können. Zwei Geschwister, die sich nahe stehen und doch fremd werden. Eine Geschichte voller Mut und Verwirrungen und mit einem unerwarteten Ausgang... Viel mehr will und kann ich nicht verraten, denn das würde allen zukünftigen Lesern die Spannung nehmen. Ein gut geschriebenes, überzeugendes Buch, was ich in kurzer Zeit gelesen habe und gerne empfehle! Zu erwähnen ist auch noch, dass der Titel wirklich sehr gut passt und super gewählt ist, was ja nicht immer der Fall ist.

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    JuliaO

    JuliaO

    21. February 2011 um 20:45

    Ein gutes Buch, gerade auch für Wenig-Leser (geeignet als Schullektüre/Referat!), da es relativ kurz und einfach geschrieben ist. Das Ende ist echt sehr überraschend - ich hab ja mit allem gerechnet, aber damit sicher nicht.
    Da es aber nicht so packend geschrieben war wie z.B. Morton Rhue gibts nur 4 Sterne!

  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Improvisationen

    Improvisationen

    18. February 2011 um 22:35

    Die Zwillinge Mia und Jamie Jackson leben zusammen mit ihrer Mutter in Birmingham. Innerhalb der Familie gibt es einige Schwierigkeiten, die Mia aber niemandem, außer ihrer Freundin Bree, anvertrauen kann. Die Mutter der Geschwister hat psychische Probleme, somit sind beide weitgehend auf sich allein gestellt und den üblen Launen der Mutter ausgesetzt. Als ihre Mitschülerin Kat zufällig von den familiären Problemen erfährt, nutzt diese die Möglichkeit, um Mia damit zu belästigen. Eines Tages wendet Kat sogar leichte körperliche Gewalt gegen sie an. Plötzlich ereignet sich an ihrer Schule ein Amoklauf, der für eine Menge Angst und Schrecken sorgt. Das ruft in Mia große Sorge hervor, denn sie befürchtet, ihr Bruder könnte der Täter sein, da er seine Schwester beschützen möchte und sich an ihrer Mitschülerin rächen will. Als sie erfährt, dass sich der bewaffnete Amokläufer in der Klasse 9d von Kat aufhält, wird ihre Sorge umso größer. Und so begibt sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Amokläufer, welcher gut möglich ihr Bruder sein könnte! Das Buch "Böser Bruder, toter Bruder" ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Es fällt dem Leser leicht, die Gedanken und Gefühle von Mia nachzuempfinden und ihre Probleme zu verstehen. Die Story ist sehr interessant und gegen Ende des Buches auch spannend. Leider zieht sich die Spannung nicht durch die Geschichte hindurch, da es sich größtenteils um eine Beschreibung von vergangenen Ereignissen der Zwillinge handelt. Eine Charakterisierung der Hauptfiguren kommt dabei nicht zu kurz. Der Amoklauf rückt aber somit in den Hintergrund und kommt erst am Schluss zur Geltung. Wer nach einer packenden Story sucht, welche von einem Amoklauf handelt, ist hier nicht ganz an der richtigen Adresse, da man von der eigentlichen Tat kaum etwas erfährt. Das liegt daran, dass nichts aus der Sicht des Täters oder eines Opfers beschrieben wird. Das Ende ist sehr überraschend und klärt die meisten Fragen, die sich im Laufe des Textes ergeben haben auf. Dennoch bleiben auch einige Fragen offen, was mich ein wenig enttäuscht hat. (Meine Rezension für die http://buecherkinder.de - Redaktion)

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  • Rezension zu "Böser Bruder, toter Bruder" von Narinder Dhami

    Böser Bruder, toter Bruder
    Stephenie

    Stephenie

    15. January 2011 um 09:28

    Ich hatte schon überlegt mit dem Buch aufzuhören, hab es dann aber doch nicht getan & habe es auch nicht bereucht. Es geht um ein Zwillingspaar - eines Tages wird die Highschool geräumt, es soll ein Attentäter in der Schule sein. Das Mädchen -die Erzählerin der Geschichte- das Gewisterpaares bleibt zurück. Sie macht sich Sorgen um ihren Bruder, aber gleichzeitig hat Sie auch Angst das er der Attentäter sein könnte... Die Idee der Geschichte ist nicht gerade neu, ist aber gut erzählt & es gibt ein gutes/überraschendes Ende.

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