Jeden Tag, jede Stunde

von Nataša Dragnić 
3,9 Sterne bei131 Bewertungen
Jeden Tag, jede Stunde
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Positiv (82):

Mein Lieblingsbuch von Natasa Dragnic!

Kritisch (19):
HerrDoerners avatar

Zuckersüß, aber man bekommt Sodbrennen davon. Schade, daß man nichtmehr von Land und Leuten erfährt. Interessante Erzählstruktur

Alle 131 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Jeden Tag, jede Stunde"

Klein, aber fein …

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

Sechzehn Jahre haben Dora und Luka sich nicht mehr gesehen, obwohl sie einmal unzertrennlich waren: Wunderschöne Sommertage verbrachten sie als Kinder miteinander, am Felsenstrand des kleinen kroatischen Fischerdorfes, in dem sie aufwuchsen. Doch dann zogen Doras Eltern nach Frankreich, und Luka blieb allein zurück. Als Mittzwanziger treffen sie sich nun überraschend in Paris wieder, und es ist klar: Sie gehören zusammen. Drei glückliche Monate folgen, aus denen ein gemeinsames Leben werden soll; nur kurz will Luka in die Heimat zurück, um ein paar Dinge in Ordnung zu bringen – und dann meldet er sich nicht mehr …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442747603
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:14.04.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.02.2011 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsbuch von Natasa Dragnic!
    Ein wunderschönes, sehr gut geschriebenes Buch!

    Ich habe schon alle drei Bücher der Autorin gelesen, aber dieses gefällt mir von allen drei am besten; es ist eigentlich eins meiner Lieblingsbücher, ich habe es schon dreimal gelesen! Es ist eine besondere Geschichte, ganz anders als der typische Liebesroman; beide Protagonisten habe ich sehr ins Herz geschlossen, die Handlung ist interessant und spannend, aber am meisten hat mich der Schreibstil beeindruckt. Nicht viele Autoren haben so einen klaren, nicht-kitschigen Schreibstil, ich fand ihn sehr, sehr gut, diese Autorin kann schreiben! Sehr empfehlenswert!

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe die prosaische Sprache der Autorin, aber in diesem Roman haben mich die beiden Hauptcharaktere tierisch genervt.
    Dora und Luka in love

    Inhalt: Dora und Luka sind bereits als Kinder in Kroatien jeden Tag zusammen. Doch dann zieht Dora mit ihrer Familie nach Paris und die Wege der beiden trennen sich. Jahre später treffen sich beide auf einer Vernissage in Paris wieder. Sie verbringen einige wundervolle Wochen miteinander, bis Luka erfährt, dass seine Freundin schwanger ist und nach Kroatien zurückkehrt. Es ist der Beginn einer langen Affäre, ständigen Verletzungen und der Frage, ob dieses Paar, das so perfekt zusammen passt, am Ende doch zueinander finden wird.

    Charaktere: Luka und Dora sind irgendwie tatsächlich eins. Alles was ich über Luka schreiben würde, könnte ich auch so über Dora schreiben. Naja, vielleicht bis auf eins: Lukas Ohnmachtsanfälle. Die haben mich irgendwie irritiert. Zum einen habe ich nicht verstanden, was sie sollten (außer, dass Dora immer wieder „mein Prinz, mein Prinz“ flüstern konnte), zum anderen konnte ich sie auch nicht nachvollziehen, weil mir noch nie untergekommen ist, dass so etwas passieren könnte.

    Das hat mir gut gefallen: Ich habe die Sprache des Romans geliebt. Das Buch ist einfach in einer wahnsinnig prosaischen Sprache geschrieben, es ist wie ein einziges Gedicht. Der Autorin gelingt es mit ihrer Sprache so wunderbar, Emotionen zu wecken, ohne diese überhaupt zu beschreiben. Sie arbeitet mit tollen Alliterationen und dergleichen und baut in die Geschichte viele wiederkehrende Motive ein. Zum Beispiel das Wolken-Spiel, bei dem Dora und Luka sich gegenseitig die Formen von Wolken beschreiben. Solche kleineren Episoden machen dieses Buch zu etwas sehr Besonderem.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Leider hat mir der Inhalt des Romans nicht gefallen. Dieses ewige Hin und Her zwischen Dora und Luka war einfach sehr anstrengend. Ich bin die letzte, die sagen würde, dass man einfach auf seine Gefühle hören muss, denn leider gehöre ich auch zu denjenigen, die oft eher rational mit dem Kopf entscheiden. Aber Dora und Luka haben sich so sehr geliebt und es ist einfach so wahnsinnig unverständlich, dass sie nicht zueinander finden können. Und es hat auch einfach ab einem gewissen Punkt sehr genervt. Ständig war wieder irgendetwas, weswegen es wieder nicht geklappt hat und man hätte einfach nur schreien können.

    Fazit: „Jeden Tag, jede Stunde“ hat mich mit seiner prosaischen Sprache sehr begeistert. Und obwohl es mich von Inhalt her überhaupt nicht überzeugt hat, hätte ich dieses Buch ewig weiterlesen können. Es war wie ein wunderschönes Gedicht, was für mich umso überraschender war, da ich mit Gedichten normalerweise gar nichts anfangen kann. Ich muss am Ende aber auch den Inhalt bewerten und aus diesem Grund kann ich nur drei Punkte für dieses Buch geben.

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    Corsicanas avatar
    Corsicanavor 2 Jahren
    Eine schwierige Liebe - ein Leben lang

    Dora und Luka wachsen zusammen in Makarska auf, einem kleinen Ort an der kroatischen Adria. Und eigentlich sollten sie "Jeden Tag, jede Stunde" miteinander verbringen. Denn aus der Kindergartenfreundschaft entwickelt sich eine große Liebe. 

    Aber die Umwelt und das Leben und sie selbst stehen dem immer im Wege. Zunächst zieht Dora als Kind mit ihren Eltern nach Paris. Dann trifft man sich wieder und einer ist verheiratet... und so weiter. Tragisch und manchmal schwer zu ertragen.

    Kroatien und Liebesgeschichte scheint ein schwieriges Thema zu sein - siehe BORA von Ruth Cerha. Gut beschrieben ist die "Amour Fou" allerdings, die Autorin nutzt interessante Stilmittel, z.B. immer wiederkehrende Passagen, die jedes Mal beim Wiedersehen genutzt werden - und die Tragik gut illustrieren.

    Anosnsten ist das Buch sehr zu empfehlen, wenn man nach Makarska fährt, das ist ein wirklich schöner Urlaubsort an der dalmatinischen Küste, zwischen Split und Dubrovnik.  Ich war dort einmal vor Jahren - und mir hat es gut gefallen. Überhaupt kenne ich kaum ein Land, das so viele schöne malerische Orte hat wie Kroatien.

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 3 Jahren
    Jeden Tag, jede Stunde

    Richtig einschätzen, was mich bei diesem Roman erwartet konnte ich irgendwie nicht, denn mit dieser Art von Liebesgeschichte, wie sie von diesem Roman erzählt wird, hätte ich nicht gerechnet.

    Zunächst sehr auffällig für mich war der Anfang, denn der Roman beginnt mit dem Kapitel 40. Ich kam dann erst auf den Gedanken, dass er eventuell rückwärts verlaufen könnte, was jedoch nicht der Fall war, denn der Roman zieht damit nur einen Teil des Endes vor, was aber wieder um auch seltsam war. Besonders komisch war es zwischen Kapitel 39 und 41, da man im 41. Kapitel schon nicht mehr wusste, was eigentlich davor passiert war, da doch einige Seiten zwischen dem Kapitel 40 und dem Kapitel 41 lagen. Für mich irgendwie ein ziemlich doofes Vorgehen, da man einfach vollkommen aus der Geschichte rauskommt in diesem Augenblick.

    Die Geschichte an sich ist sehr poetisch erzählt und in vielen Punkten auch sehr tragisch, wenn man beobachtet, wie das Leben den beiden mitspielt. Jedoch passiert in den einzelnen Abschnitten des Lebens der beiden, die sie getrennt verbringen immer nur sehr wenig, so dass sie teilweise doch etwas langatmig werden und man als Leser nur darauf wartet, dass diese Passagen schnell vorbei sind, da sie zumindest mich gelangweilt haben. Jedoch wurde es mit den Passagen, in denen sie sich wiedertreffen nicht wirklich viel besser. Es ist zwar sehr interessant gemacht, dass diese Treffen zu ihrem Beginn immer gleich verlaufen, auch wenn es mir irgendwann zu viel wurde mit den Wiederholungen, aber wirklich viel passiert ist in diesen Abschnitten auch nicht. Man bekommt auch irgendwie den Eindruck einer eher körperlichen Beziehung der beiden.

    Über die beiden Hauptcharaktere und ihre wirkliche Persönlichkeiten erfährt man dabei auch weniger als man glauben mag, da sowohl Dora, als auch Luka die meiste Zeit nicht sie selbst zu sein scheinen, da sie immer wieder sehr unzufrieden mit ihrem Leben sind und abwesend sowie abweisend wirken, was es mir sehr schwer gemacht hat den beiden irgendwie näher zu kommen. Von daher konnte ich vieles nicht nachvollziehen und manches Mal habe ich mich auch ehrlich gefragt, wie viel Grips die beiden Charaktere wohl haben, da sie zu viel einfach so als gegeben hinnehmen und die Dinge nicht hinterfragen.

    Eben daher zwar ein Buch, das sprachlich auf jeden Fall gut geworden ist und von der Art her mal etwas anderes, was mir aus dieser Perspektive auch gefallen hat, die Geschichte hingegen war nicht wirklich meins und für mich einfach fad und langweilig und trotz manchem Gefühl oft zu körperlich und viel zu wenig Gedanken von den Charakteren zum Leser kamen, um die Geschichte für mich interessant zu machen.

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    achterbahnmaedchens avatar
    achterbahnmaedchenvor 4 Jahren
    Rezension zu "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic

    Ach, ich weiß nicht so Recht, was ich von dem Buch halten soll. Anfangs dachte ich mir „Wow! Was für ein Schreibstil!“, aber dann wurde es immer öder. Zwischendurch gab es dann wieder Momente, die ich wunderbar fand und die mich mitnahmen. Aber es war mir einfach ein viel zu großes Drama, viel zu viel Trara, viel zu viel hin und her. Irgendwann nervte es mich einfach nur noch.

    An sich finde ich solche Romane schon gut und mir war auch nach etwas mit Liebe und Herzschmerz. Aber das alles war mir einfach zu viel, zu viel des Guten, zu übertrieben.

    Das Buch fängt schön an, gerade die ersten Seiten fand ich toll. Man lernt nach und nach alle Charaktere kennen. Und im Laufe des Buches werden diese Charaktere älter und erwachsen(er). Die Hände des Lebens greifen ein und so gehen auch manche Charaktere von uns. Es ist durchaus glaubwürdig, dass es vielleicht so eine Liebesgeschichte geben könnte. Aber manchmal habe ich mir zu oft die Haare gerauft, wenn mal wieder etwas (typischerweise) schief gelaufen ist; wenn sich die Wege der beiden zu spät gekreuzt haben. Und ihr Verhalten konnte ich teilweise einfach wirklich nicht nachvollziehen. Liebe hin oder her. Es ist ein zu dickes Buch für eine simple Geschichte, die mich im Laufe der Zeit so gar nicht mitgenommen hat. Ich konnte diese Geschichte nicht glauben, nicht fühlen. Es wirkte alles so unecht (ja, ich weiß, es ist ein Buch.) und so kalt. Die Gefühle fehlten mir alle zu sehr, auch wenn viel geweint wurde. Aber es war einfach so … nicht wirklich überzeugend. Die drei Sterne gibt es für den doch teilweise sehr schönen Schreibstil. Und die bildhafte Beschreibung der Orte. Vor allem das Meer. Oh, das Meer.

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    Tasmetus avatar
    Tasmetuvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Sommerlektüre :)
    Ein wunderbares Sommerbuch mit kleinen Fehlern

    Als ich das Buch auf einem Blog als “Sommertipp” erblickte, setzte ich es auf meine Wunschliste und kaufte es einige Zeit später als Mängelexemplar. Ich erwartete nicht viel, das Ganze klang nach einer kitschigen klassischen Liebesgeschichte. Zwei Menschen, Luka und Dora, kennen sich seit sie Kinder sind, verlieren sich aus den Augen, treffen sich Jahre später wieder und den Rest kann man sich denken. So dachte ich zumindestens. Doch Nataša Dragnić sorgt mit ihrem Schreibstil dafür, dass man ganz genau versteht was die beiden verbindet. Es ist nicht Freundschaft, es ist keine Liebe, es ist eine Seelenverwandtschaft. Sie können sich nicht dagegen wehren, es passiert einfach. Sie gehören zusammen, nichts und niemand kann daran etwas ändern. Und doch kommt ihnen das Leben immer wieder dazwischen. So kitschig das auch klingt und es vielleicht auch war, es hat mich trotzdem sehr berührt. Das Einzige was mich stellenweise fast schon genervt hat war, dass sie nach dem Wiedersehen scheinbar permanent Sex hatten. Das sie sich unglaublich anziehend finden gut und schön, aber eine Seelenverwandtschaft sollte sich meiner Meinung nach nicht dadurch ausdrücken, dass sie gefühlt 24/7 miteinander im Bett liegen. Bis auf diese Kleinigkeit und die Tatsache, dass Luka irgendwie manchmal ziemlich idiotisch und Dora stellenweise sehr egoistisch gehandelt hat (was aber einfach menschlich ist), fand ich das Buch richtig gut. Es nimmt einen mit, trägt einen ans Meer und man schmeckt das Salz auf den Lippen während Dora und Lukas auf ihrem Felsen liegen und Wolken beobachten. Durch die kurzen Kapitel las es sich super gut unterwegs – was ebenfalls für in gutes Sommerbuch spricht.

    Mehr auf: http://tasmetu.wordpress.com/2014/08/20/jeden-tag-jede-stunde-rezension/

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    Lucs avatar
    Lucvor 4 Jahren
    Jeden Tag

    Inhalt:
    Die Liebe in Makarska, einer kroatischen Küstenstdt, treibt seltsame Blüten. Schon im Kindergartenalter verliebt sich der kleine Luka auf den ersten Blick in Dora, vergisst zu atmen und fällt in Ohnmacht. Dora küsst den Bewusstlosen wach, die beiden werden unzertrennlich, bis das Schicksal sie voneinander trennt. Dora beginnt eine Schauspielkarriere in Paris. Lukas malt. Sechzehn Jahre nach der Trennung treffen sie sich wieder und versuchen von nun an sich nicht mehr loszulassen.

    Meinung:
    Natasa Dragnics Roman Jeden Tag, jede Stunde ist ein ungewöhnliches Leseereignis. Die Autorin wagt den Spagat zwischen einem klassisch poetisch angehauchten Schreibstil und modernen abgehackten Kurzsätzen, die sich in einem erstaunlich handlungsorientiertem Buch vermählen. Selbst mancher Thriller hätte seine liebe Mühe dem Tempo der Erzählweise zu folgen, leider beginnen an dem Punkt die Probleme. Denn N. Dragnics Wucht verträgt sich nicht unbedingt mit dem Genre, so sie denn Qualität erzeugen will. Sind die Personen zu Beginn noch interessant aufgebaut, verliert man rasch die Bindung zu den Protagonisten, zu gehetzt wirkt die inhaltlich etwas maue Geschichte.

    Nach dem Lesen Buches muss ich gestehen, weder für Dora noch für Luka- der unsäglich jämmerlich dargestellt wird- sonderlich viel zu empfinden. Den Kurzsatzstil fand ich gegen Mitte des Buches schlicht ermüdend, das dauernde „Ich liebe dich“ Geplapper wurde nie auf eine nachvollziehbare Weise unterfüttert.

    Dennoch ist „Jeden Tag, jede Stunde“ kein schlechter Roman, vor allem driftet die Dragnic niemals in seichte Gewässer ab. Luka stapft ja quasi von einer Unzulänglichkeit zur Nächsten, ohne mit seiner eigenen Wahrheit jemals auf Tuchfühlung zu gehen. Wie er da von einer Frau zur nächsten hoppelt und sich schließlich in einer Dreiecksgeschichte verfängt, die keinen Notausgang kennt, dass hat was. Nur lässt die Autorin den Leser kaum mitfühlen. Bei mir jedenfalls ist der Funke nur selten übergesprungen.

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    Sakaris avatar
    Sakarivor 5 Jahren
    Jeden Tag, jede Stunde

    Luka und Dora leben in einem kleinen kroatischen Küstenort, lernen sich schon als Kinder kennen und verbringen jede freie Minute miteinander. Zwischen den beiden bestehen, trotz eines kleinen Altersunterschieds eine Seelenverwandtschaft und eine tiefe Zuneigung. Als Dora mit ihren Eltern nach Frankreich zieht, verlieren sich beide aus den Augen. Erst nach 16 Jahren treffen sich Dora, die inzwischen Schauspielerin geworden ist und Luka, der als junger begabter Künstler eine Ausstellung in Paris macht, durch Zufall wieder. Beiden ist vom ersten Moment an klar, dass sie die Liebe ihres Lebens wiedergefunden haben. Nach einigen Monaten glücklichen Zusammenlebens will Luka nur kurz in seine Heimat fahren, um seine persönlichen Angelegenheiten zu klären. Wie es weitergeht, liest man am besten selbst.
    Ich bin nicht sofort in diesen Liebesroman rein gekommen. Die sehr kurzen, abgehakten Sätze haben es mir schwer gemacht mich in den Roman ein zu finden. Ich habe das Buch als eBook gelesen und weiß nicht ob es an der eBook-Version lag, aber ich habe oft die Übergänge zwischen den beiden Erzählsträngen Luka-Dora nicht bemerkt. Von einem auf den anderen Satz wechselte die Erzählperspektive, das hat es mir erschwert der Handlung zu folgen.
    Erst ab ungefähr der Hälfte des Buches hatte ich mich eingelesen und war dann vom spannenden und tragischen Verlauf dieser Liebesgeschichte gefangen. Dennoch sind mir die Personen nicht richtig nahe gekommen, was an der äußerst sparsamen und knappen Sprache lag.
    Wunderschön fand ich den Einschub von Pablo Nerudas Liebesgedichten, die in ebenfalls wenigen Worten deutlich mehr Leidenschaft ausdrücken, als der gesamte Roman.
    Trotzdem ein schöner Sommer-Liegestuhl-Liebesroman mit einer herzzerreißenden Geschichte über die Wechselfälle des Lebens und die vielen verpassten Möglichkeiten.

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    juergen_schmidts avatar
    juergen_schmidtvor 6 Jahren
    Rezension zu "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic

    Der Titel stand lange auf meiner Wunschliste. Begeisterte Rezensionen hatten mich neugierig gemacht. Und da es allein bei Amazon schon über 60 Buchbesprechungen zu „Jeden Tag, jede Stunde“ gab, war für mich auch klar, dass ich zu dieser Liebesgeschichte nichts schreiben würde, denn bestimmt ist bereits alles irgendwie gesagt worden. Endlich mal ein Buch, das ich nur zu lesen brauchte! Das mich entspannen und unterhalten sollte. Rotweinlektüre.
    Der Roman um diese außergewöhnliche Liebe hat mich allerdings nicht bloß unterhalten, er hat mich ergriffen und beeindruckt. Nicht in Ruhe gelassen! Es wäre schade, würde ich das Buch hier verschweigen. Glänzend formuliert in einer lebendigen, bildhaften Sprache, die die Spannung jederzeit aufrecht erhält – zudem mit allerlei Mut zur Spielerei und zum Risiko, denn so zu schreiben traut sich nicht jede. Die Handlung ist ohnehin am Rande der Realität, aber unheimlich schön. Die Zeitsprünge sind von Natasa Dragnic geschickt gewählt, die viereinhalb Jahrzehnte werden anschaulich beschrieben und sehr oft hat man das Gefühl dabei zu sein: im hektischen Paris, im kroatischen Fischerdorf, am Strand. Dabei zu sein in den Ausstellungen und vor allem in den zahlreichen Liebesnestern von Dora und Luka. Leidenschaftliche, schwitzende, nimmer satte Körper, dazu noch Nerudas wundervolle Lyrik, eine mehr als geschickte Verknüpfung!
    Dora und Luka treffen sich, nachdem sie als Kinder durch den Umzug von Doras Eltern nach Frankreich getrennt wurden, rein zufällig bei einer Ausstellung in Paris wieder. Beim Lesen fragte ich mich, warum die jüngere, aber stärkere und reifere Dora sechzehn Jahre verstreichen ließ und nichts unternahm, um Luka zu treffen. Denn gedanklich waren sie nie getrennt! Auch das widersprüchliche, manchmal ängstliche, manchmal egoistische Verhalten von Luka ist nicht immer nachvollziehbar. Er wirkte auf mich, wenn auch von Natasa Dragnic bestimmt unbeabsichtigt, wie ein Autist, was wiederum einiges erklären würde. Trotz gewisser Ungereimtheiten ist „Jeden Tag, jede Stunde“ absolut herausragend. Das Buch bietet ein Höchstmaß an Überraschungen, Witz, Ideenreichtum und sprachlichen Raffinessen. Erreichen auch Dragnics folgende Titel diese Qualität, sind wir um eine große Autorin reicher.

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    SharonBakers avatar
    SharonBakervor 6 Jahren
    Rezension zu "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic

    Schon als Kinder treffen Luka und Dora aufeinander und trotz des Altersunterschieds sind sie unzertrennlich. Wenn man den einen sucht, findet man auch den Anderen. Aber eines Tages zieht Dora weg, nämlich nach Paris, und Luka bleibt zurück in Kroatien. Er wird erwachsen und hofft immer noch das Dora wieder kommt und deshalb bleibt er in ihren Ort und bei ihren Felsen am Meer. Dora fühlt sich in Paris sehr wohl und lebt ein unbeschwertes Leben, aber immer hat sie das Gefühl ihr fehlt etwas und immer wieder kommen ihr Erinnerungen die für sie aber nicht greifbar sind und verschleiert bleiben. Die Jahre vergehen und jeder findet seinen Weg, bis auf einmal an diesen einen Abend, auf einer Ausstellung Dora auf Luka trifft und die Welt still steht. Für beide ist klar sie gehören zusammen und planen ihr Leben gemeinsam mit allen drum und dran, denn diese Liebe ist das Größte was beide haben. Luka fährt drei Monaten später nach Hause um alles zu regeln und verschwindet. Dora ist verunsichert und fährt hinterher und beide stellen fest, bevor sie sich wieder gefunden haben, hatte jeder auch noch ein anderes Leben. Werden sie trotzdem einen Weg zusammen finden?
    Diese Geschichte ist einfach zauberhaft erzählt. Mit ihren Wiederholungen und neuen Ideen war sie überraschend witzig und sehr kreativ geschildert und es machte einfach Spaß die Worte dahin fliegen zu sehen. Die Landschaft von Kroatien war so schön dargestellt, das man das Meer glitzern sehen konnte und Paris kam wieder als die Stadt der Künstler rüber und man mochte gern an beiden Orten sein. Auch die Figuren waren so greifbar und verständlich, obwohl man gerne Luka mal geschüttelt hätte, denn er ist leider nicht als Held geboren. Dafür ist ja auch Dora da, die ihn immer wieder wach küsst und ihn beschütz. Nur leider kann sie nicht immer für ihn kämpfen, wenn er wegläuft. Sehr interessant die Geschichte mal anders rum zu lesen, sonst muss ja der Mann der Starke sein, aber Dora ist hier die Kämpferin. Das die Beiden zusammen gehören das spürt man von der ersten Seite an und diese Liebe lässt auch nie nach und das ist hier das Schöne, der Glaube an die Liebe und das ein ganzes Leben lang, auch wenn die Wege nicht immer zusammen laufen. Man fiebert das ganze Buch mit den Zwein mit und hofft bis zur letzten Seite und ich kann nur sagen: lesen und selber sehen, was das Leben für sie noch hat...

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tasmetus avatar
    Auf meinem Blog verlose ich derzeit das Hörbuch zu "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic - ein wunderbarer Sommerroman den man aber auch gut noch mit in den Herbst nehmen kann. Ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche euch viel Erfolg :)

    Alle Teilnahmebedingungen findet ihr auf meinem Blog: http://tasmetu.wordpress.com/2014/08/22/verlosung/

    ###YOUTUBE-ID=tDkdwhBKqwA###
    Zur Buchverlosung
    buchstabentraeumes avatar

    Hallo ihr Leseratten!

    Ich möchte gerne "Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic als Wanderbuch anbieten.

    Hier zur Info mal der Klappentext von Amazon:

    Sechzehn Jahre haben Dora und Luka sich nicht mehr gesehen, obwohl sie einmal unzertrennlich waren: Wunderschöne Sommertage verbrachten sie als Kinder miteinander, am Felsenstrand des kleinen kroatischen Fischerdorfes, in dem sie aufwuchsen. Doch dann zogen Doras Eltern nach Frankreich, und Luka blieb allein zurück. Als Mittzwanziger treffen sie sich nun überraschend in Paris wieder, und es ist klar: Sie gehören zusammen. Drei glückliche Monate folgen, aus denen ein gemeinsames Leben werden soll. Nur kurz will Luka in die Heimat zurück, um ein paar Dinge in Ordnung zu bringen – und dann meldet er sich nicht mehr …

    Die Regeln sind wie immer:

    Bei Interesse meldet ihr euch einfach hier, ich trage euch dann in die Liste ein.

    An den / die erste in der Liste werde ich das Buch in den nächsten Tagen verschicken. Bitte gebt hier immer Bescheid, wenn ihr das Buch weiterschickt und wenn es angekommen ist. Kümmert euch bitte selbst um die Adressen eures Nachfolgers.

    Behandelt das Buch bitte gut, denkt immer daran, dass es nach euch auch noch andere Leute lesen wollen.

    Ihr habt 2 bis 3 Wochen Zeit, das Buch zu lesen. So dick ist es ja auch nicht. Natürlich kann immer etwas dazwischen kommen, dann sagt hier aber bitte Bescheid.

    Die Teilnehmerzahl möchte ich nicht begrenzen.

    Eine Besonderheit gibt es noch: Das Buch muss nicht zu mir zurückgeschickt werden. Ich möchte es gerne unter allen Teilnehmern verlosen. Gebt dazu bei eurer Anmeldung bitte an, ob ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet. Falls sich niemand für die Verlosung meldet, darf es der Letzte in der Liste behalten.

    Ansonsten schickt dieser es dann nach Beenden der Wanderrunde an den Gewinner. 

    Ich wünsche euch viel Lesefreude mit dem Buch!

    Und noch eine kleine Anmerkung: Meine Ausgabe des Buches stimmt nicht mit der hier verlinkten Ausgabe überein. Also bitte nicht wundern.

    Teilnehmer:

    1. Themistokeles (+ Verlosung) - Buch war hier

    2. Lizzy1984w (+ Verlosung) - Buch war hier

    3. JackJackson (+ Verlosung) - Buch war hier

    4. gamaschi -  Buch war hier

    5. ankedieleserin -  Buch war hier

    6. SharonBaker (+ Verlosung) - Buch war hier

    7. Kajaaa (+ Verlosung) - Buch war hier

    8. Moonlightgirl (+ Verlosung) - Buch war hier

    9. Schnippsi (+ Verlosung) - Buch war hier

    10. Lesemaus87 (+ Verlosung) - Buch war hier

    11. Bücherwurm - Buch war hier

    12. koeniginvonsaba (evtl. + Verlosung) - hier ist das Buch gerade

    ...

     

    EDIT: Da das Buch nun bei der letzten Leserin in der Liste angekommen ist, habe ich gerade meinen Freund auslosen lassen und glückliche Gewinnerin des Buches ist

    *trommelwirbel*

    Bücherwurm!!! :-)

    koeniginvonsaba, ich würde dich also bitten, das Buch nach Beenden zurück zu Bücherwurm zu schicken. :-)

    buchstabentraeumes avatar
    Letzter Beitrag von  buchstabentraeumevor 5 Jahren
    Ich find mich hier auch noch nicht so ganz zurecht. Aber das wird schon. :-)
    Zum Thema

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