Natalie Goldberg Schreiben in Cafes

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Inhaltsangabe zu „Schreiben in Cafes“ von Natalie Goldberg

Mehr als 1 Million Exemplare der Originalausgabe. In neun Sprachen übersetzt - als neue Übertragung ins Deutsche. 'Wenn Sie ein guter Schriftsteller werden wollen, müssen Sie drei Dinge tun: Viel lesen, gut und genau zuhören und sehr viel schreiben. Lassen Sie sich auf den glühenden Strom der Worte, der Laute und der vielfarbenen Empfindungen ein und halten Sie Ihre Hand in Bewegung. Tauchen Sie ein in die Absurdität und schreiben Sie. Wagen Sie etwas. Sie werden Erfolg haben, wenn Sie sich nicht vor dem Versagen fürchten.' Natalie Goldberg

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    Schreiben in Cafes
    Duffy

    Duffy

    21. March 2017 um 15:43

    Schreiben boomt! Kein anderer Freizeitbereich hat so viele "Berufene" wie das Schreiben, denn dank Amazon & Co und den vielen Bod-Anbietern kann heute jeder Talentfreie seine geistigen Höhenflüge veröffentlichen. Dass dabei auch viel Qualität außen vor bleibt, müssen wir nicht vertiefen. Mit den vielen "Schriftstellern" boomt auch der Markt der Ratgeber, der Schreibschulen (wobei diese Schreibschulen ja keine Schulen sind, denn diese setzen ja Kommunikation voraus) und der "Creative writing"- Seminare, Workshops und Schreibgruppen. Angeschlossen sind die "Bibeln" für Selbstverleger und Self-Publisher. Und wer dann noch nicht genug hat, der kann sich von Psychologen erklären lassen, warum er Schreibstörungen hat oder warum ausgerechnet sein Werk so unglaublich Scheiße ankommt. Alles in allem ist das eine Goldgrube für die, die schnell genug waren und sich in dieser Ecke eingerichtet haben.Was auch dem Rezensenten irgendwann mal den Schwur abrang, keinen Schreibratgeber oder eine "Schule" mehr zu lesen, denn die Standardwerke wurden schon vor dem Digizeitalter geschrieben, Bickham, Stein, Carver, sie haben die ultimativen Werke über das Handwerk des Schreibens verfasst und ansonsten ist man gut beraten, wenn man sich die Einlassungen wirklich guter Autoren zum Thema zu Gemüte führt, Steinbeck, Lange oder Auster sind gute Beispiele, wie die Schreiber selbst über ihr Work in Progress referieren. Der Rest ist bis auf wenige löbliche Ausnahmen voneinander abgeschrieben oder so trocken, dass einem der Spaß an der seriösen Arbeit vergehen kann.Keine Frage, der Schriftstellerberuf, der ja kein anerkannt zertifizierter ist, hat trotzdem Regeln, an die er sich zu halten hat. Ein ernsthafter Autor sollte schon den Unterschied von Sequenz und Szene kennen und auch die Grammatik muss nicht Glückssache sein. Aber leider hilft der beste theoretische Unterbau nichts, wenn dem Schreiber das Talent zum Geschichtenerzählen und die Begeisterung am Schreiben selbst fehlt. Wer sich nur aus kommerziellen Gründen hinsetzt, um ein Buch zu schreiben, der sollte lieber einen Töpferkurs besuchen. Da helfen auch die vielen Ratgeber nicht, die mantramäßig Aufbau, Struktur und Stringenz predigen. Wenn der Autor nicht um des Schreibens willen schreibt, aus Lustgewinn und Freude, dann hilft auch der schönste und beste Tipp nicht.Und genau das ist der Ansatz von Goldings Buch, das mit Recht so erfolgreich geworden ist, denn sie klammert praktisch alle theoretischen Regeln erst mal aus und animiert den Leser (und potentiellen Schreiber), sich nur mit dem Schreiben selbst zu beschäftigen, mit dem Gefühl, mit der Freude und mit dem Herzen. Das Schreiben in den Fluss zu bringen, egal was man schreibt, den Gedanken freien Lauf und sich nicht von irgendwelchen Dingen ablenken zu lassen. Schreiben um des Schreibens willen, egal was, wann und wie etwas daraus wird. Das ist das Geheimnis, das ist nicht neu, findet aber in den Krimi-Liebes-Comedy-Kurzgeschichten-Lyrik-Psycho-Ratgebern keinen Platz. Weil es nicht professionell ist. Dabei wird jeder erfolgreiche Schriftsteller betonen, dass das Professionelle erst im Laufe der Entwicklung eines Werkes kommt. am Anfang steht die Idee, der Gedanke oder der Satz, dann kommen die Assoziationen und erst viel später, bei der Überarbeitung vielleicht, sollte das professionelle Lay-out eines Textes im Vordergrund stehen. Bis dahin ist das Schreiben auch sehr körperlich, denn unsere Gefühle und Empfindungen schlagen sich in Körperreaktionen nieder.All das hat Goldberg in ihrem Buch anhand von kleinen alltäglichen Begebenheiten geschildert. Schreiben als Freude kann überall stattfinden, ist immer auch eine Zeit der Reflektion. Dafür kann man ihr nicht genug danken, so essentiell (und dann auch noch erfolgreich, kaum zu fassen) hat diese Einstellung noch niemand als "Creative writing" behandelt. Und dafür gibt's dann auch die Höchstwertung. Und den Aufruf, obwohl sie das nicht mehr nötig hat, an alle Autoren, die sich immer noch mit den zickigen "Ratgebern" quälen: Unbedingt lesen! Und alle anderen werden bei dieser kurzweiligen Lektüre vielleicht Lust bekommen, mal einfach ein paar Zeilen zu riskieren. Denn - wer schreibt, lebt.

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