Natalie Simon Das Lied des blauen Mondes

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Inhaltsangabe zu „Das Lied des blauen Mondes“ von Natalie Simon

Juliette hat gerade eine Beziehung beendet, die sie für Liebe gehalten hat. Sie mag keine halben Sachen. In der Liebe und auch sonst nicht. Jetzt will sie nur noch in Ruhe Möbel restaurieren. Da taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist zurück, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an ein längst vergangenes Leben weckt – an eine Zeit voller Leidenschaft und Chansons, in der Manon ihre große Liebe der Musik opferte. Als dann Gérard in Juliettes Leben tritt, zeigt Manon ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen.

Bezaubernd und verspielt, mit zwei wundervollen Liebesgeschichten

— raven1711
raven1711

Das Lied des blauen Mondes ist eine wunderbare humorvoll und gut geschriebene Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle.

— iareyesp
iareyesp

Zwei (nicht ganz unkomplizierte) Liebesgeschichten in der Stadt der Liebe

— lesende_samtpfote
lesende_samtpfote

Ein bezaubernder Liebesroman mit Pariser Flair.

— BuchNotizen
BuchNotizen

Ein wunderbares Buch mit einer schönen französischen Atmosphäre

— Lienne
Lienne

einfach nur schön...

— nicigirl85
nicigirl85

ein Buch wie ein Chanson, berührend, ausdrucksstark mit einem Hauch Melancholie und viel französischem Flair

— katze267
katze267

Charmant und bezaubernd mit ernsten Tönen

— Jashrin
Jashrin

Wie Manon & ihre Nichte Juliette die große Liebe in Paris wunderschön, herzzerreißend, romantisch & berührend erleben...

— PrinzessinAurora
PrinzessinAurora

Eine Geschichte zum Verlieben!

— Monika58097
Monika58097

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  • Bezaubernd und verspielt, mit zwei wundervollen Liebesgeschichten

    Das Lied des blauen Mondes
    raven1711

    raven1711

    19. May 2016 um 12:35

    Inhalt aus dem Klappentext:Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen.Meinung:Ich liebe ja Bücher die die Liebe, Frankreich und Paris enthalten. Kein Wunder also, dass dieses Buch auf meine eReader landete und von mir gelesen werden wollte. Schnell hatte der Roman mich auch eingefangen und ich folgte Juliette und ihrer Tante Manon durch Paris. Juliette, die als Möbelrestauratorin arbeitet, muss um ihren Job und ihre Wohnung bangen, denn der Hauseigentümer hat ihrem Arbeitgeber gekündigt und die Werkstatt, in der sie arbeitet, droht geschlossen zu werden. Außerdem kündigt sich ihre geheimnisvolle Tante Manon an, die eine Erbschaft nach langen Jahren zurück nach Paris geführt hat. Bittersüße und schmerzliche Erinnerungen hielten sie bisher davon ab, in die Stadt der Liebe zurück zu kehren. Doch die Liebe ist es, die beide Frauen mit Paris verbindet, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.Mit Juliette und Manon hat das Autorenduo um Natalie Simon zwei sehr sympathische und interessante Figuren geschaffen. Juliette steht fest im Leben, hat aber Angst vor Verletzungen und der großen Liebe, weswegen sie sich bisher immer zurückgezogen hat, wenn es zu ernst wurde. Manon hat eine schwere Vergangenheit, lernte sie doch schon von der Kindheit an Ausgrenzung kennen und musste dann wegen den damaligen Umständen und Vorurteilen ihre große Liebe in Paris zurück lassen. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen, haben sie doch Ecken und Kanten und wirken dadurch authentisch und ehrlich. Aber auch die Nebenfiguren im Roman sind durchaus unterhaltsam und schön skizziert.Inhaltlich kann das Buch mit viel Charme punkten. Beschwingte französische Leichtigkeit, tragische und berührende Liebesgeschichten und ganz viel Wohlfühlmomente lassen einen direkt in Paris ankommen. Dank der vielen detaillierten Beschreibungen hat man das Gefühl selber durch die Stadt zu wandeln und bei mir kam ein wenig Fernweh auf, wieder einmal die Stadt zu besuchen :) Die Handlung ist insgesamt spannend und unterhaltsam umgesetzt worden. Leider sind mir aber kleine Nebenhandlungen nicht ausreichend genug abgehandelt worden und ich hätte es schön gefunden zu erfahren, wie es dort weitergegangen wäre. Immer wieder lassen die Autorinnen Manons Geschichte Revue passieren, so dass sich dem Leser nach und nach ein klares Bild um die genauen Umstände von Manons Leben erschließt. Auch Juliette wird ausreichend umrissen und ihre Geschichte mochte ich genauso gerne. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel beruht dabei hauptsächlich auf Juliette und Manon, aber auch ein paar andere Nebenfiguren geben kurz Einblick in die Handlung, so dass man als Leser ein sehr genaues Bild über alle Umstände erhält.Fazit:Ein schönes Buch für Freunde französischer, romantischer Literatur. Angenehme Charaktere, eine unterhaltsame Geschichte und zwei bittersüße Liebesgeschichten, gepaart mit Pariser Stil und französischer Leichtigkeit - dieses Buch bereitet auf jeden Fall schöne Lesestunden.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • Liebesroman-Challenge 2016: Die Liebe von Stadt zu Stadt

    lesebiene27

    lesebiene27

    Liebesroman-Challenge: Die Liebe von Stadt zu Stadt Seid ihr in eurem tiefsten Inneren hoffnunglose Romantiker? Fiebert ihr gerne mit den verschiedensten Protagonistinnen um den Mann ihrer Träume? Dann seid ihr bei unserer Liebesroman-Challenge genau richtig! Denn wir wollen 2016 gemeinsam verschiedenste Städte und Schauplätze von Liebesromanen besuchen und herausfinden: wo ist die Liebe am schönsten? Ist es wirklich die Hauptstadt der Liebe oder doch die Stadt, die niemals schläft? Macht euch bei der Liebesroman-Challenge auf die Reise durch die romantischsten Städte weltweit! Wer am Ende des Jahres die meisten Städte entdeckt, hat die Chance auf einen tollen Preis, der von dem lovelybooks-Team gestiftet wird. Damit die Challenge in diesem Jahr wieder stattfinden kann, übernehme ich die Betreuung. Da ich dies zum ersten Mal mache, bitte ich euch, ein wenig nachsichtig mit mir zu sein.Ablauf der Challenge:1. Meldet euch mit einem Kommentar zur Challenge an - man kann jederzeit einsteigen! Erstellt doch bitte einen Sammelbeitrag mit all euren Angaben, den ich dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste verlinke. 2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. 3. Ihr könnt so viele Liebesromane lesen (oder auch als Hörbuch hören), wie ihr möchtet - aber ihr solltet bis zum Ende der Challenge mindestens 15 verschiedene Städte erkunden.  4. Unter den "bereisten" Städten sollten folgende Städte dabei sein: - Paris - New York - London - Außerdem noch jeweils 2 beliebige Städte jeweils in Deutschland und den USA (zusätzlich zu NY) 5. Es zählen die Städte, in der sich die Protagonistin während der Handlung des Liebesromans hauptsächlich aufhält. 6. Es zählen alle Bücher, die hier bei LovelyBooks im Genre "Liebesroman" gelistet sind. (Falls ihr Liebesromane habt, welche unter "Romane" gelistet sind, fragt doch einfach kurz nach, ob sie als Liebesromane gelten.) Jugendbücher, Erotik-Literatur und Historische Romane zählen nicht! 7. Zum Beweis, dass ihr ein Buch gelesen habt, postet ihr hier bitte immer den Link zur Rezension. (Eine Rezension ist ein ehrlich gemeintes Feedback und sollte mehr als nur einen Satz enthalten.)Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen zur Challenge habt - immer her damit! Gerne könnt ihr in diesem Thread auch munter über eure Leseerfahrungen, Lieblingsautoren und Büchertipps plaudern.Ansonsten wünsche ich uns viel Spaß und Erfolg bei der Challenge!______________________________Teilnehmer:     (Stand: 22.06.2016) Ajana → (0/15) Annika_70 → (5/15) Bambisusuu → (11/15) ban-aislingeach → (13/15) Bjjordison → (0/15) BookW0nderland → (12/15) [Buchraettin → im März ausgestiegen] buecherwurm87 → (2/15) Curly84 → (18/15) czytelniczka73 → (11/15) Dancun → (1/15) Danni89 → (7/15) DieBerta → (0/15) divergent → (0/15) Emotionen → (3/15) fraeulein_lovingbooks → (6/15) jala68 → (6/15) Julia127 → (0/15) JuliB → (4/15) LadySamira091062 → (2/15) lenicool11 → (6/15) Lese-Krissi → (6/15) lesebiene27 → (6/15) Lesefeuer → (7/15) naddooch → (0/15) Nele75 → (10/15) Queenelyza → (2/15) robberta → GESCHAFFT! :-) saskiaundso → (0/15) schafswolke → (5/15) schokoloko29 → (1/15) Shikira88 → (2/15) Silvia22 → (0/15) sollhaben → (2/15) suggar → (4/15) Tamilein → (0/15) TanteEvi → (3/15) Thala → (9/15) TheBookWorm → (7/15) tintentraumwelt → (1/15) Traubenbaer → (1/15)  Turtlestar → (4/15) UlliAnna → (0/15) valle87 → (0/15) yafall → (0/15) ---------------------------------------------------------------------------------------- Bücher, die bei lovelybooks als Roman gekennzeichnet sind, in dieser Challenge aber als Liebesroman anerkannt werden: Andrews, Mary Kay: alle Bücher Banerjee, Anjali: "Die Bücherflüsterin" Barnett, Laura: "Drei mal wir" Bennet, Juli: "Der Liebesschuft" Berger, Jo: "Leonardos Zeichen" Bornée, Giulia,: "Kat Smith - Liebe auf Spitzenschuhen" Cairns, Dawn: "Männer und andere Glücksbringer" Carr, Robyn: Virgin-River-Reihe Colgan, Jenny: "Die kleine Bäckerei am Strandweg" Dell, T. J.: "Her Best Friend's Brother" Ernst, Susanna: "Immer wenn es Sterne regnet" Evans, Jessie: "Melt with you" Fabry, Chris: "Das Lied der Liebe" Greifeneder, Anke: "Fremd flirten" Gruber, Birgit: "Der Mann im Kleiderschrank" Hertz, Anne: alle Bücher Jasmina, Lisa: "Kopfkirmes" Johannson, Lena: "Liebesquartett auf Usedom" Jones, Christina: "Aszendent zauberhaft" Krüger, Hardy: "tango africano" Lange, Bea: "Kaktusblüte - Café au Lait und ganz viel Liebe" Leciejewski, Barbara: "Liebe auf den ersten Chat" Lin, Ann: "Unwissend verliebt" Llewellyn, Julia: "Amy's Honeymoon" Madsen, Cindi: "Sie dürfen die Braut jetzt verlassen" McAdams, Molly: "Taking Chances - Im Herzen bei dir" McFarlane, Mhairi: "Es muss wohl an dir liegen" McHugh, Christa: "Heiße Küsse à la carte McLaughlin, Emma: "Liebe auf eigene Gefahr" McPartlin, Anna: "So was wie Liebe" Mitchell, Mary E.: "Seitensprung ins Glück" Morton, Mira: "Seeigel küsst man nicht" Moyes, Jojo: alle Bücher Paul, Janette: "Mann oder Mantra?" Pigisch, Carola: "Die Liebe kommt im Karohemd" Posch, Carina: "Erzähl mir was von Liebe", Potter, Alexandra: "Träumst du noch oder küsst du schon?", Riley, Lucinda: "Helenas Geheimnis", "Das Orchideenhaus", "Das italienische Mädchen" Roberts, Nora: "Der Ruf der Wellen", "Die Sehnsucht der Pianistin" (und ähnliche) Rose, Emma S.: "Stolperfalle Liebe" Schmitz, Annette: "Diese eine Liebe - Wellentänzer" Sibley, Priscille: "Ich versprach dir die Liebe" Simses, Mary: "Der Sommer der Sternschnuppen" Simsion, Greame: "Das Rosie-Projekt" Sparks, Nicholas: alle Bücher Swan, Karen: "Winterküsse im Schnee" Timber, Katharina: "Hühner an der Stange" Truelove, Violet: "Ein Cop zum Verlieben" Tullis, Heather: "A perfect fit" Wilde, Lori: "Traumhaft verliebt" Winter, Claudia: "Aprikosenküsse" Zöbeli, Alexandra: "Die Rosen von Abbotswood Castle"

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    • 421
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    22. March 2016 um 17:31
  • Pauli liest: Das Lied des blauen Mondes von Natalie Simon

    Das Lied des blauen Mondes
    lesende_samtpfote

    lesende_samtpfote

    03. February 2016 um 06:29

    Wenn ich eins über Zweibeiner-Liebe weiß, dann dass sie kompliziert ist. Aber wo ließe sich das besser ertragen als in Paris - der Stadt der Liebe? Taucht mit mir ein in die wundervolle Liebesgeschichte "Das Lied des blauen Mondes" von Natalie Simon. Juliette führt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie lebt in Paris und arbeitet seit ihrem Studium in der Möbelwerkstatt von Guy als Restauratorin - und sie liebt es. Wäre da nicht die Angst um das Fortbestehen ihres Wohnviertels, den Faubourg Saint-Antoine in seiner traditionellen Art und die damit verbundene Sorge um die Werkstatt und ihre Wohnung. Als sich dann plötzlich ihre Tante Manon bei ihr meldet, mit der sie sonst eher wenig zu tun hatte, ist sie verwundert. Manon war früher eine bekannte Sängerin und lebt eigentlich in Rouen. Doch nun ist sie wegen einer Erbangelegenheit nach Paris gekommen. Da sie sich der mit dem Erbe verbundenen Erinnerung nicht allein stellen möchte, bittet sie ihre Nichte sie zur Testamentseröffnung zu begleiten. Als sich dort herausstellt, dass Manon nun die Erbin eines Hauses in der Nähe des Friedhofs Père Lachaise in Paris ist, sind alle Gedanken an ihre lange zurückliegende Zeit in Paris wieder da - vor allem an die Zeit mit Jean-Claude. Mit ihm war sie aufgetreten und sie verzauberten das Publikum, wenn ihre Gefühle füreinander die Chansons noch echter wirken ließen; ihn hatte sie von ganzem Herzen geliebt und ihn hatte sie aus genau diesem Grund verlassen, als ihre eigene Vergangenheit eine Gefahr für sein musikalisches Talent darstellte. Das geerbte Haus zwingt Manon nun sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und Juliette wird für sie zu einer wichtigen Vertrauten. Die ältere der beiden Damen lässt ihre Nichte außerdem an ihrer Lebenserfahrung Anteil haben. Das ist vor allem hilfreich, als Juliette im Haus von ihrer Tante auf Gérard trifft. Eigentlich hatte sie seit dem Ende ihrer Beziehung zu Xavier mit der Männerwelt abgeschlossen. Doch manchmal lohnt es sich für die Liebe zu kämpfen! *** Erinnerte mich das Buch anfänglich an andere Werke, die mit einem Wechsel der zeitlich verschiedenen Handlungsstränge spielen, ist es am Ende genau das, was diese wunderbare Liebesgeschichte vorantreibt. Zudem sind die beiden Damen einfach ein perfektes Gespann: Manon ist wirklich très française mit ihrer Eleganz und der Liebe zu den Chansons und Juliette ist ihre moderne Ergänzung. Während der ganzen Lektüre reist man literarisch nach Frankreich: Sei es durch den geschickten Einbau der Chansons, sei es durch die französischen Einwürfe oder sei es die Beschreibung des Flairs in der Stadt. Frankreich-Fans (und solche, die es danach sicher sind) kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Achso... eine Katze kommt übrigens auch darin vor: "Juliette beschloss, einen Deal mit sich selbst zu machen: Wenn die Katze von Monsieur Dupont in den nächsten fünf Minuten um die Ecke kommen würde, dann würde sie ..." (S. 243) Und logisch - die Katze kommt. Auf uns ist schließlich (meistens) Verlass! *** Kurz: Eine zauberhafte Liebesgeschichte in einer zauberhaften Stadt. Nur leider war das Ende ein bisschen knapp und ich habe bei meinem Frauchen nach der Lektüre das ein oder andere Fragezeichen gesehen, das nicht aufgelöst wurde. Daher vergebe ich sehr gute 3,5 von 4 Samtpfoten.

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  • Paris - Eine Stadt voller Liebe und Musik

    Das Lied des blauen Mondes
    bookgirl

    bookgirl

    23. September 2015 um 14:05

    Inhalt Juliette hat es nicht leicht. Zuerst zerbricht ihre Beziehung und nun droht sie auch noch ihren Laden zu verlieren, in dem sie mit ihrem Partner Guy alte Möbel restauriert. Als sie einen Anruf von ihrem Vater erhält, der sie bittet, sich ein wenig um ihre Tante Manon zu kümmern, ist sie nicht gerade begeistert. Doch wie soll man Manon nicht mögen? Eine Frau, die viel erlebt hat und mit ihrer ganz eigenen Art die Menschen bezaubert, auch wenn sie selber so manche Hürde überwinden musste. Sie nimmt Juliette mit in die 60er Jahre – eine Zeit, in der sie Chansonniére war und unglücklich liebte. Meine Meinung Das Autoren-Duo Tania Schlie und Katrin Traoré, welches hinter dem Namen Natalie Simon steht, hat ein wunderbares Buch geschrieben, welches, wenn man ganz genau ist, vier Liebesgeschichten beinhaltet. Wieso vier? Nun ja, es gibt einerseits die Liebesgeschichte von Juliette und Gerard, andererseits die von Manon und Jean-Claude, aber das Buch enthält für mich auch eine Liebeserklärung an die Stadt Paris und die Musik, die in die Handlung eingewoben wird und eine große Rolle spielt. Juliette ist nach einer unglücklichen Beziehung wieder Single. Außerdem droht die Schließung ihres Ladens, in dem sie mit ihrem Partner Guy alte Möbel restauriert. Und als ob ihr Leben nicht schon chaotisch genug wäre, lernt sie auch noch den charmanten Gerard kennen. Nur leider kommen Ängste in ihr auf, die verhindern, dass sie sich in die Liebe zu ihm fallen lassen kann. Nur gut, dass ihre Tante Manon da ist und ein wenig zwischen den beiden vermittelt. Manon ist eine echte Grand Dame, die es versteht Menschen durch ihren ganz besonderen Charme in ihren Bann zu ziehen. Sie hatte es in ihrem Leben nie leicht. Bereits in ihrer Kindheit musste sie spüren, dass sie nicht willkommen ist und auch als sie ihre große Liebe in Jean-Claude fand, lies sie diese zurück, da es die äußeren Umstände erforderten. Beide haben einander trotz allem nie vergessen und so ist es nicht verwunderlich, dass Manon als Erbin für Jean-Claude's Haus eingesetzt wurde. In Rückblenden erzählt sie Juliette von dem in den 60er Jahre erlebten, in denen sie eine erfolgreiche Chansonnière war. Mit viel Lokalkolorit führen uns die Autorinnen durch das zauberhafte Paris und wecken die Lust des Lesers selber mal wieder eine Reise in die wunderschöne Stadt zu unternehmen. Die sympathischen Protagonisten tun ihr übriges dazu, dass man sofort in die Handlung eintauchen kann und den Alltag vergießt. Eine Geschichte zum Wohlfühlen – Wellness für die Seele. Eine sehr nette Idee sind die Chansons, von z.B. Edith Piaf oder Jacques Brel, die im Buch Erwähnung finden und mit dem kompletten Text am Ende des Buchs aufgeführt sind. Fazit "Das Lied des blauen Mondes" ist eine wunderschöne Liebeserklärung an Paris und die Musik, beinhaltet aber auch zwei Liebesgeschichten, die das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen lassen.

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  • Amour fou Parisienne

    Das Lied des blauen Mondes
    Dreamworx

    Dreamworx

    20. September 2015 um 18:21

    Nachdem eine langjährige Beziehung in die Brüche gegangen ist, interessiert sich die in Paris lebende Restauratorin Juliette nur noch für ihren Beruf und die Möbel, die sie mit ihrem Kompagnon Guy aufarbeiten möchte. Als die Schwester ihres Vaters, ihre Tante Manon Paris einen Besuch abstattet, um die Einladung zu einer Testamentseröffnung wahrzunehmen, treffen sich die beiden Frauen nach langer Zeit wieder. Manon war in den frühen Sechzigern und Siebzigern eine bekannte Chansonniere und ist immer noch sehr elegant und kapriziös, aber Juliette fühlt sich wohl bei ihr, die Frauen sind sich gegenseitig sofort sehr sympathisch. Manon erbt überraschend ein wunderschönes Haus am Friedhof Père Lachaise, indem sie sich bei einer ersten Besichtigung gleich wie zuhause fühlt. Das macht Juliette neugierig, doch nur sehr langsam erfährt sie die traurige Liebesgeschichte ihrer Tante, die auch heute noch ihr Leben prägt und deren Erinnerungen noch so klar sind, als wären sie erst vor Tagen passiert. Doch ihre Tante verhilft auch Juliette zu einem neuen und besonderen Glück. Wird Juliette dies erkennen? Das Autorinnenduo Katrin Traoré und Tania Schlie haben unter dem Pseudonym Natalie Simon mit ihrem Buch “Das Lied des blauen Mondes” einen zauberhaften und unterhaltsamen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und bereits ab der ersten Seite wird der Leser in die französische Hauptstadt entführt und in die Handlung hineinkatapultiert. Der Einwurf von französischen Sätzen und Worten sowie die Zitate von verschiedenen französischen Chansons vermitteln ein frankophiles Flair ebenso, wie die Beschreibungen der Stadt, und man hat das Gefühl, als wandele man selbst auf den Pariser Straßen und begleitet Juliette und Manon bei ihren Erlebnissen. Die Charaktere sind liebevoll skizziert und ausgearbeitet. Dabei wirken sie sehr authentisch und lebensecht. Juliette ist eine sehr sympathische Frau, die nicht mehr an die große Liebe glaubt. Sie ist hilfsbereit, packt mit an, kümmert sich um ihre Nachbarn wie Familienangehörige, aber ihre wahren Gefühle hält sie verborgen, denn sie will nicht noch einmal verletzt werden. Manon ist eine starke, elegante, dabei kapriziöse und stilsichere Frau, die mit ihrer Lebensweisheit und ihren Erfahrungen nicht prahlt, aber sie an den richtigen Stellen anzuwenden weiß. Sie bezaubert noch immer die Männer in ihrer Umgebung, so dass diese ihr zu Füßen liegen. Gérard ist ein offener und sympathischer Mann, der sagt, was er denkt und keinen Hehl aus seinen Gedanken und Gefühlen macht. Dabei hat er einen charmanten Charakter, so wie man sich einen Franzosen vorstellt. Auch die Nebencharaktere wie der Friedhofsgärtner oder der marokkanische Nachbar Chafik sind sehr lebensnah getroffen und bereichern die Handlung, die dadurch noch lebendiger wirkt. “Das Lied des blauen Mondes” ist ein wunderschöner Debütroman über die Liebe, das Verzeihen, den Verlust und die Familie. Die erwähnten französischen Chansons werden im Anhang aufgeführt, so dass der Leser sich den Soundtrack des Romans bei Interesse selbst anhören kann. Jeder, der Frankreich liebt und ein Romantikerherz besitzt, wird von dieser Geschichte begeistert sein. Absolute Leseempfehlung, dieses Buch ist eine echte Entdeckung!!!

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  • Leserunde zu "Das Lied des blauen Mondes" von Natalie Simon

    Das Lied des blauen Mondes
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Wir laden euch ganz herzlich zur Leserunde zu »Das Lied des blauen Mondes« von Natalie Simon ein und freuen uns darauf, mit euch diesen zauberhaften Roman zu lesen und darüber zu diskutieren. Außerdem habt ihr die Gelegenheit, Fragen an die beiden Autorinnen Tania Schlie und Katrin Traoré zu stellen, die hinter Natalie Simon stehen, und eure Fragen persönlich beantworten werden. Zum Inhalt: Ein Lied für dich Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen. Eine zauberhafte Liebesgeschichte, leicht wie ein Chanson und très français! Zur Leseprobe Jetzt bewerben! Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr uns bis zum 25.06. schreibt, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet. Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch! Euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 507
  • Eine wunderbare Liebesgeschichte mit einer schönen französischen Atmosphäre

    Das Lied des blauen Mondes
    Lienne

    Lienne

    10. September 2015 um 06:08

    Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen. Eine zauberhafte Liebesgeschichte, leicht wie ein Chanson und très français! Meine Meinung: Dieses Buch bietet eine wunderbare Liebesgeschichte mit einer schönen französischen Atmosphäre. Die Beschreibungen von Paris oder generell der Umgebung sind sehr gut gelungen und haben mir das Gefühl vermittelt, selbst an den Schauorten zu stehen und zuzusehen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Perspektivenwechsel zwischen Juliette und Manon finde ich klasse, denn so konnte ich beide Charaktere gut kennenlernen und mehr über ihre Vergangenheit und ihre Gefühle erfahren. Mit Manon habe ich sehr mitgelitten, was ihre Vergangenheit angeht - sehr traurig! Und mit Juliette habe ich ebenfalls wegen der Mietpreiserhöhung, den aktuell schwierigen Zeiten und der Liebesgeschichte mit Gerard mitgefiebert. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Ich durfte zwei wunderbare Frauen in diesem Buch begleiten! Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte, tolle Charaktere, eine wunderbare Atmosphäre. Alles in allem ein gelungenes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!

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  • Eine zauberhafte Reise nach Paris…

    Das Lied des blauen Mondes
    nicigirl85

    nicigirl85

    20. August 2015 um 14:36

    Von dem Autorenduo, welches sich hinter Natalie Simon verbirgt, hatte ich noch nichts gelesen, weshalb ich mich gespannt an die Lektüre machte. Und der Klappentext versprach nicht zu viel. In der Geschichte geht es um Juliette, die gerade eine Trennung hinter sich hat. Sie möchte ihr Leben grundlegend verändern, als plötzlich ihre Tante Manon auftaucht, die einst eine berühmte Sängerin war. Manon ist nach Paris zurückgekehrt, um eine Erbangelegenheit zu klären und erinnert sich dabei zurück an ihre einstige große Liebe. Gibt es die einzig wahre Liebe wirklich? Die große Stärke des Romans ist ganz klar das Bild, welches die beiden Autorinnen von der Stadt der Liebe zeichnen, denn als Leser fühlt man sich genau dorthin versetzt, auch wenn man diese noch nie gesehen hat. Das Flair und der Lebensstil kommen sehr gut rüber. Die Handlung wird uns über zwei Handlungsstränge näher gebracht, denn mal sind wir in der Gegenwart mit Juliette und/ oder Manon unterwegs und mal erleben wir in der Vergangenheit, die bis in die Zeit des 2. Weltkrieges reicht, das Leben von Manon, welches spannender kaum sein könnte. Die dargestellten Charaktere sind sehr unterschiedlich, da ist gewiss für jeden etwas dabei. Während ich Juliette recht anstrengend fand mit ihrem teils diffusem Verhalten, so war Manon für mich eine Grande Dame, die man einfach nur bewundern kann. Trotz ihrer Erfahrungen, die sie im Leben machen musste, hat sie ihren Lebensmut, ihre Warmherzigkeit und Lebensfreude nie verloren. Mit ihr wäre ich sehr gern befreundet, eine Frau mit der man gewiss über alles plaudern kann und gute Ratschläge erhält. Normalerweise mag ich es in Romanen gar nicht, wenn fremdsprachige Begriffe oder Sätze im Text mit eingebaut sind, weil man oft den Zusammenhang dann nicht versteht, wenn man die Sprache nicht oder nur wenig beherrscht. Hier war es jedoch sehr passend, weil es das französische Flair zusätzlich unterstreicht und sich die Bedeutung ohne Weiteres aus dem Kontext entnehmen lässt. Wer sich eine Reise in die Stadt der Liebe nicht leisten kann, dem gelingt es mit diesem Roman das kostengünstig zu ändern. Fazit: Mich hat der Roman vollends überzeugen können, weshalb ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Klasse!

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  • Paris, Stadt der Liebe und der Musik

    Das Lied des blauen Mondes
    katze267

    katze267

    10. August 2015 um 19:48

    Die Pariser Möbelrestauratorin Juliette hat sich von ihrem Freund Xavier getrennt und ist nun Single.Vor einer intensiven Bindung schreckt sie instinktiv zurück, möchte nicht verletzt werden. Da kommt ihre Tante Manon, eine einst gefeierte Chansoniere,wegen einer Erbschaftsangelegenheit nach Paris,Zu dieser Halbschwester ihres Vater, die als "Bastard" eines deutschen Soldaten von ihrer eigenen Mutter abgelehnt und zu den Grosseltern abgeschoben wurde, hatte Juliette bisher kaum Kontakt. Nun bittet Manon Juliette um Beistand für die für sie emotionale  berührende Erbschaft. Die beiden kommen sich näher und bald erzählt Manon Juliette ihre Lebensgeschichte, insbesondere die Geschichte ighrer grossen Liebe Jean-Claude,mit dem sie einst Liebesduette sang und  der sie in seinem Testament bedachte. Durch Manon lernt Juliette auch Gerard kennen, mit dem sie bald nicht nur der Beruf verbindet. Die Autorin entführt nach Paris, entfaltet all den Charme dieser Stadt  für den Leser Der Schreibstil istleicht und flüssig zu lesen, luftig aber mit reichhaltigem Inhalt, fast wie ein Eclair..Beide Liebesgeschichten werrden romantisch und mit sehr viel  französischem Flair erzählt, sowohl das Paris der 60er Jahre als auch das heutige werden sehr authentisch und stimmungsvoll in die Geschichte eingebunden. Auch die Musik spielt eine tragende Rolle, nicht nur als Profession und Leidenschaft Manons sondern  auch im Austausch zwischen Juliette und Gerard. Schön, dass die Chansontexte mitsamt Übersetzung im Buch als Bonus angehängt sind. Die Romantik beider Geschchten ist ein bisschen wie ein französisches Chanson: Voller Gefühl, teils mit leichterMelancholie, manchmal mit einem Hauch Tragik, aber stets ergreifend, ohne übertriebene Süße. Eine wirklich gelungene Mischung.

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  • Leicht wie ein Chanson.

    Das Lied des blauen Mondes
    PrinzessinAurora

    PrinzessinAurora

    09. August 2015 um 22:10

    Der Roman "Das Lied des blauen Mondes" ist wie ein Chanson: Voller Gefühl und Ausdruck, Liebe, ein wenig Melancholie und très français. Eine ganz zauberhafte Liebesgeschichte zweier Generationen. Schon wieder ist für Juliette ein Versuch mit der großen Liebe gescheitert. Sie hat die Beziehung beendet und sich nun zurückgezogen, um in ihrem pariser Atelier in Ruhe Möbel zu restaurieren. Den Glauben an die wahr Liebe hat sie begraben. Da taucht plötzlich ihre eigenwillige Tante Manon auf, die in den 60er Jahren als Chansonnière unglaublich großen Erfolg feierte. Nun ist sie in Paris um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine schon lange vergangene Zeit weckt. Eine Zeit voller Liebe und Leidenschaft, berührenden Chansons und Tragik. Als dann kurzer Zeit später auch noch der charmante Gérard auf der Bildfläche erscheint, versucht Manon alles, um Juliette zu zeigen, dass es die wahre Liebe immer noch gibt und es sich um sie zu kämpfen lohnt. Das Autorenduo, das hinter Natalie Simon steht, erzählt hier zwei wunderschöne Liebesgeschichten zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei fangen sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit den französischen Flair ein. Ich sah mich beim Lesen schon selbst an der Seine entlang spazieren, ein Croissant in der Hand und ein Chanson auf den Lippen. Die genau an den richtigen Stellen eingestreuten französischen Redewendungen und einzelnen Wörter verdichten diese greifbare Atmosphäre noch mehr. Und das besonders Schöne: Auch für Leser ohne Französischkenntnisse fügen sich die Wendungen wunderbar in den Gesamtfluss und lassen sich mühelos erschließen. Neben diesem wunderschönen Stil sind auch die Charaktere sehr liebevoll gestaltet. Menschen wie sie uns wohl auch in Paris´ Straßen über den Weg laufen könnten. Die chaotische Juliette hat mich mit ihrer eigenen Geschichte genau so berührt wie ihre exzentrische Tante Manon. Diese nimmt ihre Nicht an der Hand und zeigt ihr den richtigen Weg zur großen Liebe, indem sie nach und nach das Geheimnis um ihr Erbe lüftet. Und natürlich um die Tragik ihrer ersten und wahren Liebe. Es ist faszinierend wie dieser Roman trotz all seiner ernsten Töne niemals seine Leichtigkeit verliert und unsere Gedanken wie eine frische pariser Briese ganz mühelos hinwegträgt. Diese Lektüre war so zauberhaft und berührend, dass ich auf noch mehr Lesestoff von Natalie Simon hoffe. Nächstes Mal vielleicht wieder in Paris? Ich würde mich freuen...

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  • Das Lied des blauen Mondes

    Das Lied des blauen Mondes
    nataliea

    nataliea

    07. August 2015 um 19:37

    "Das Lied des blauen Mondes" ist eine sehr schöne und unterhaltsame Liebesgeschichte. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und leicht verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere sind sehr detailliert und liebevoll beschrieben. Durch diese wird der Geschichte Leben eingehaucht und man fühlt mit ihnen mit. Sehr gut gefallen haben mir aber die Beschreibungen rund um Paris und Frankreich. Man hat zeitweise das Gefühl selbst in Paris in einem kleinen Café zu sitzen und Milchkaffee zu trinken. Durch französische Sätze, die so geschickt eingebaut wurden, sodass auch Leser ohne Französischkenntnisse diese verstehen, wird der Flair und das Geschehen noch authentischer. Ein wirklich zauberhafter Liebesroman und ein Must have in diesem Sommer!

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  • Charmant und bezaubernd

    Das Lied des blauen Mondes
    Jashrin

    Jashrin

    Juliettes Leben ist zurzeit alles andere als ruhig und überschaubar. Es gibt berufliche Schwierigkeiten und kaum hat sie sich von ihrem Freund getrennt, tritt auch schon eine neue Person in ihr Leben: ihre exzentrische Tante Manon. Die frühere Chansonniére kommt zurück nach Paris um ein Erbe anzutreten, mit dem sie nie gerechnet hätte und das viele Erinnerungen wachruft. Im Laufe der Wochen kommen sich die ungleichen Frauen näher und Juliette erfährt immer mehr über das bewegte Leben ihrer Tante, über ihre Karriere und ihre große Liebe. Ob es sie vielleicht doch gibt? Juliette zweifelt, doch Manon zeigt, dass es sich lohnt für sie zu kämpfen. Das Autorenduo, welches hinter dem Pseudonym Natalie Simon steckt, erzählt eine wunderbare Geschichte, die scheinbar mühelos das Pariser Flair einfängt und den Leser in Juliettes turbulentes Leben eintauchen lässt. Trotz aller ernsten Töne, hat sich das Buch für mich bis zum Ende eine Leichtigkeit bewahrt, die es für mich besonders gemacht hat. Sehr gefallen hat mit zudem, dass viele französische Sätze und Redewendungen einflochten sind, deren Sinn sich immer aus dem Zusammenhang ergibt, so dass auch Leser, die des Französischen nicht mächtig sind, nicht in ihrem Lesefluss gestört werden. Für mich haben diese Sätze sehr zur Atmosphäre beigetragen. Abgesehen vom Stil tragen vor allem die vielen wunderbaren Charaktere dazu bei, dass das Buch ein Genuss ist, allen voran die beiden Protagonistinnen. Juliette ist stur, selbstständig, hilfsbereit und hat trotz aller Vorbehalte der Liebe gegenüber immer noch eine romantische Ader. Und Manon gilt meine vollste Bewunderung dafür, dass sie trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben zu einer so starken Persönlichkeit geworden ist. Insgesamt ein bezaubernder Roman, der nicht nur gut unterhält, sondern auch Lust macht mal (wieder) nach Paris oder Frankreich zu reisen und dem Leser wie zufällig französische Chansons näher bringt. Diese charmante (Liebes-)Geschichte empfehle ich sehr gerne weiter.

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    • 2
    NatalieSimon

    NatalieSimon

    04. August 2015 um 18:33
  • Zwei Liebesgeschichten in einem Buch ...

    Das Lied des blauen Mondes
    SharonBaker

    SharonBaker

    04. August 2015 um 18:07

    Juliette hat von Männern erst mal die Schnauze voll, sie will endlich ihre Ruhe haben und nur noch eins, alte Möbel restaurieren. Was sie allerdings nicht ahnt, es wird für sie turbulente Zeit anbrechen. Nicht nur dass ihre Tante Manon auftaucht, nein ihre berufliche Laufbahn steht auch noch auf dem Spiel und natürlich taucht ein Mann in ihrem Leben auf. So lernt Juliette endlich ihre zurückgezogene Tante besser kennen, denn diese kehrt nach Paris zurück um ein Erbe anzutreten und verliert sich dadurch in Erinnerungen. Zum ersten Mal erzählt die einstige Chansonnière von ihrer großen Liebe und von der Musik, die sie belebt hat. So kommen sich die beiden Frauen näher als sie erahnt hatten und Juliettes Kampf um die Werkstatt gerät fast ins vergessen. Doch auch ihre Gefühlswelt ist in Aufruhr wegen Gérard, sie will ihn vergessen, aber ihre Tante gibt nicht so leicht auf und zeigt ihr, dass es sich durchaus lohnt, um die eine Liebe zu kämpfen. Was ist damals bei Manon passiert? Warum konnte sie ihre Liebe nicht leben? Warum ist Juliette so stur und kann nicht nachgeben? Wird sie noch früh genug erkennen, dass Gérard ihre große Liebe ist? Meinung: Wer liebt nicht Paris und seine Liebesgeschichten. Es ist einfach die perfekte Stadt zum Träumen, verlieben und schwelgen. Die Atmosphäre ist einfach unbeschreiblich romantisch und als Leser ist man immer wieder einfach verzaubert. Aber auch wenn man dort war, spürt man dieses Gefühl von Leichtigkeit, man ist einfach berauscht von der Schönheit der Stadt, von der Musik der Sprache und den Geruch von Liebe. Ihr seht ich komme ins Schwärmen, und als ich dieses Buch entdeckt hatte, war mir klar, ich muss es lesen, denn ich habe einfach Sehnsucht nach Paris. Diese Geschichte hat zwei Stimmen, Juliette kommt zu Wort, genauso wie ihre Tante Manon. Natürlich gibt es bei Manon immer wieder Rückblenden in ihr damaliges Leben, damit wir verstehen, warum sie so geworden ist, wie sie nun ist. Aber zuerst tauchen wir in Juliettes Leben, sie ist Restauratorin von alten Möbeln und ist Mitbesitzerin einer kleinen Werkstatt. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und möchte erst mal ihre Arbeit und ihr kleines Leben in den Vordergrund stellen. Von ihrer Tante weiß sie so nicht viel, nur das diese früher Chansons gesungen hat und schon immer recht zurückgezogen von der Familie lebt, warum das so ist, weiß sie gar nicht so genau, denn Juliette hat nur noch ihren Vater und ihren jüngeren Bruder. So ist sie ein bisschen zwiegespalten von diesem Besuch, aber das Aufeinandertreffen zeigt schnell, sie sind sich ähnlicher als gedacht. Selbstbewusst, unnachgiebig und mit viel Stolz, ein bisschen stur und schon erkennt man sie wieder. Allerdings besitzt Manon noch eine weitere Gabe, nämlich Menschen in ihren Bann zu ziehen und ihnen ein Gefühl von Wichtigkeit zugeben, dass sie dadurch immer bekommt, was sie möchte, ist ein wunderbarer Nebeneffekt. Daran muss Juliette noch arbeiten, denn als sie Gérard kennenlernt, besticht sie eher mit ihrer spitzen Zunge. Aber der Bann nach Juliette ist trotzdem, oder gerade deswegen bei ihm sehr groß. So erleben wir auf der einen Seite, Manon, die nach Paris kommt und sich mit der Vergangenheit, auseinandersetzten, muss. Sie träumt von damals und ihrer großen Liebe und lässt Juliette und uns Leser mit daran teilhaben. Natürlich erfahren wir alles nur Stück für Stück und immer an den passenden Stellen. Eine Grand Dame, die sich nicht zu schade ist, auch mal mit anzupacken und die auch gern ein bisschen Schicksal spielt. Allerdings erreichte sie nicht ganz mein Herz, leider muss ich sagen, ihre Lieder und die Liebesgeschichte war schön, aber ich fand es einfach ein bisschen steif. Ich habe so eine Vergangenheitsgeschichte dieses Jahr schon mal gelesen und das hatte mir einem Ticken besser gefallen. Dafür erreichte mich Juliette, eine nicht mehr ganz „junge“ Frau, was ich angenehm fand, aber immer noch eine, die wenn sie sich verliebt, dann Hals über Kopf und sich diese trotzdem nicht eingestehen kann. Ihr Unglaube und ihre zerrissenen Gefühle, ihr Handeln wie ein verliebtes Mädchen, oder wie die enttäuschte Furie, waren einfach herrlich zu lesen. Außerdem hat das Autorenduo einen ganz tollen männlichen Charakter geschaffen, mit Gérard würde ich sofort durch die Gassen von Paris fahren. Er ist hier auf jeden Fall ein ganz großer Sympathieträger und lockert mit seiner Art und seinen charmanten Verhalten die Atmosphäre richtig schön auf. Ich finde einfach man merkt, dieser Geschichte an, dass sie nicht aus französischer Feder stammt. Dabei möchte ich es gar nicht kritisieren, aber mir war hier einfach zuviel gewollt, dass es unbedingt französisch rüber kommen muss, ständig werden französische Sätze verwendet, die Chansons aufgeschrieben und einige Ausdrücke extra so gewählt, das man immer denken muss „AAAHHH Paris!“ Mir ist klar, das es schwer ist Atmosphäre einzufangen und den Leser in seinen Kopf dort hinzubringen, aber mir war es oft zu erzwungen und gestellt, diese typische Leichtigkeit hat mir gefehlt. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, ich mochte diese Geschichte trotzdem gern lesen und mir hat die jüngere Liebesgeschichte richtig klasse gefallen, von den beiden hätte ich gern noch mehr gehabt. Auch das Ende finde ich gelungen und war ein schöner Abschluss. Wer also gern wieder mal nach Paris reisen möchte und sei es nur in seinen Kopf, und das Gefühl des Verliebtseins wieder auffrischen möchte, der bekommt gleich zwei Liebesgeschichten präsentiert und eine Stadt, in der die Lichter herrlich glänzen, die ihren ganz eigenen Lebensstil hat und weiß, das nach Regen Sonnenschein kommt.

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  • Das Lied des blauen Mondes

    Das Lied des blauen Mondes
    Solengelen

    Solengelen

    28. July 2015 um 10:38

    Klappentext Ein Lied für dich Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen. Eine zauberhafte Liebesgeschichte, leicht wie ein Chanson und très français!   Über den Autor und Mitwirkende Hinter Natalie Simon stehen die beiden Autorinnen Tania Schlie und Katrin Traoré. Tania Schlie schreibt Romane und kunst- und kulturhistorische Bücher und arbeitet als freie Lektorin. Katrin Traoré ist neben ihrer Arbeit als Autorin in einer Stiftung tätig. Sie sind seit dem Studium befreundet und haben zur selben Zeit ein Jahr in Paris verbracht. Damals entstand ihre Liebe zu der Stadt. Und schon damals haben sie für schöne Liebesgeschichten geschwärmt. »Das Lied des blauen Mondes« ist ihr erster gemeinsamer Roman   Manon hat nicht nur in ihrer Kindheit schreckliches durchgemacht. Endlich erlebt sie mit Jean-Claude Liebe und Vertrauen, da wird es ihr wieder genommen. Nicht nur ihre "Vergangenheit“ holt sie ein, sondern auch Eifersucht und Boshaftigkeit. Sie kehrt nach langen Jahren nach Paris zurück und vertraut ihre Geschichte ihrer Nichte Juliette an. Die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb, sind sie sich doch in manchen Dingen ähnlich.   Was soll ich sagen. Ich bin hin und weg. Der leichte, fließende und bildhafte Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Juliette und Manon gefallen mir sehr. Beim Lesen habe ich Musik von Edith Piaf gehört und war mit den beiden in Paris. Die Menschen um Juliette, genauso wie Juliette und Manon sind liebevoll gezeichnet, ob man sie mag oder nicht. Ein Roman wie eine leichte Sommerbrise, die das ein oder andere Mal durch eine Sturmböe "umtobt" wird. Ich liebe die Figuren in der Geschichte, hat doch jede etwas Besonderes, Einzigartiges. Das Buch hat mich auf einen Spaziergang mitgenommen, hat mich hoffen und bangen lassen, hat mich zornig gemacht und wieder versöhnt. Ich war tief betroffen und bewegt. Man kann sich dem Zauber der Geschichte, dem Zauber der Stadt nicht entziehen. Das Ende lässt dem Leser viel Spielraum für eigene Gedanken. Gerne empfehle ich dieses „verzauberte“ Werk, mich hat es tief bewegt und beeindruckt.  

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  • Eine Romanze in Moll in Vergangenheit und Gegenwart

    Das Lied des blauen Mondes
    TochterAlice

    TochterAlice

    24. July 2015 um 13:21

    Eine Romanze in Moll in Vergangenheit und Gegenwart und das auch noch in Paris, in der Stadt der Liebe! Juliette, eine junge Restauratorin, trifft nach langen Jahren ihre Tante Manon wieder, die aufgrund einer Erbschaft in die Stadt gekommen ist: wie es aussieht, hatte sie eine große, leider im Endeffekt unglücklich verlaufende Liebesgeschichte und der nun leider verstorbene Herr hat ihr ein wunderbares Haus in bester Lage, nämlich direkt am Friedhof Pére Lachaise vermacht, wo nicht nur Jim Morrison von den "Doors" und andere Berühmtheit, sondern eben auch dieser Jean-Claude zur letzten Ruhe gebettet ist. Manon und Juliette kommen sich näher, Manon entpuppt sich als durchaus lebenslustige und sehr warmherzige Person und Juliette findet nach einem Beziehungs-Aus nicht zuletzt auf ihre Initiative wieder Spaß am Leben - und an einem interessanten Mann! Doch auch diese Sache ist nicht ganz unkompliziert, dazu kommen berufliche Schwierigkeiten - wird Juliette ihr Glück wieder finden? Parallel erschließt sich uns peu à peu Manons Geschichte - sie hat ein ziemlich ordentliches Päckchen zu tragen, dessen Einzelheiten allmählich aufgedröselt werden - mit Musik, versteht sich! Denn diese hat in Manons Leben immer eine große Rolle gespielt und tut es auch in diesem Buch. Ein elegantes, eloquentes und ausgesprochen unterhaltsames Buch, bei dessen Lektüre man Gefahr läuft, alles um sich herum zu vergessen. Also genau das Richtige für einen ausgedehnten Strandurlaub - am besten in Frankreich - oder ein verregnetes Wochenende. Eher verzichten sollte man darauf in Situationen, in denen man es sich nicht leisten kann, Zeit und Raum auszublenden, bspw. im Zug oder bei einem Arzttermin, bei dem man auf eine Ansage achten muss. Ein Buch zum Verschenken, aber nicht zum Verleihen - sie werden es definitiv nicht zurück bekommen!

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