Natalie Speer Frostseelen

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Inhaltsangabe zu „Frostseelen“ von Natalie Speer

Der Krieg beginnt - Die ehrgeizige Thea meldet sich freiwillig, um an der Grenze im Norden gegen die vordringenden Barbaren zu kämpfen. Als Brennerin - jemand, der Feuermagie nutzen kann - sind ihre Dienste besonders wertvoll, und sie wird ohne Verzug an die Front geschickt. Vor ihrer Ankunft in den eisigen Grenzgebirgen hat sie Gerüchte über die Nordländer und ihre Eismagie gehört. Doch nichts hat sie auf die schreckliche Realität des Krieges vorbereitet. Und auf eine Gefahr, die viel schlimmer ist als jeder Krieg -

Zäh und leider nicht spannend

— MonkeyMoon

Schön für zwischendurch, aber die Charaktere waren mir etwas zu flach.

— Mary-and-Jocasta

Unheimlich dicht und packend erzählt! Eine Geschichte voller Atmosphäre.

— Zuckerwatte-im-Kopf

Geniales Buch!

— Svenjaigel

Spannende, gut geschriebene High Fantasy.

— samea

Super spannendes Buch. Empfehlenswert für alle Fantasyfans.

— Vanessa28

Fatalistischer Roman über die Zerklüftung eines Volkes, die Findung des wahren Feindes, ein Hauch Magie und Liebe.

— Shaylana

Fantasy mal etwas anders! Ein tolles Buch, spannend bis zum Schluss. Leider fand ich das Ende zu überhastet.

— shavachan

Tolles Buch,welches mich sofort in seinen Bann gezogen hat.Aktion,Spannung und ein Hauch von Liebe.

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Selten eine so außergewöhnliche, fesselnde Story und einen so herausragenden Schreibstil gelesen. Episch, magisch und unvorhersehbar!

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  • Schwerer Brocken

    Frostseelen

    MonkeyMoon

    01. August 2017 um 13:42

    Puhhh, das war mal ein ganz schöner Brocken.Die Geschichte hatte Stärken und Schwächen und hat sich für mich im Endeffekt eher im unteren Bereich eingependelt.Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin. Sie schreibt aus der Perspektive der Protagonistin Thea, was mir persönlich meist gut gefällt. Der Plot hingegen war leider total mager. Eigentlich passiert auf diesen 550 Seiten erstaunlich wenig. Die Seiten sind gefüllt mit Detailverliebtheit für die Umgebung und die Welt. Das hat mir auch gut gefallen, es war aber einfach zu viel des Guten. Mehr Handlung, weniger Details hätten diesem Buch gut getan.Was mich wirklich gestört hat waren unter anderem total unsympathische Charaktere. Selbst der Love-Interest war ein richtiger Arsch. Dadurch, dass ich so wie so niemanden mochte, haben mich dann auch Verluste überhaupt nicht gejuckt. Letztendlich hat es der Geschichte an Emotionen gefehlt.Ich würde das Buch nur Leuten empfehlen die auf un-aufregende Geschichten mit schönen Welt-Beschreibungen Lust haben.

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  • Feuer des Krieges und Herzen aus Eis

    Frostseelen

    Mary-and-Jocasta

    16. June 2017 um 15:31

    Der Krieg beginnt. Die ehrgeizige Thea meldet sich freiwillig, um an der Grenze im Norden gegen die vordringenden Barbaren zu kämpfen. Als Brennerin – jemand, der Feuermagie nutzen kann – sind ihre Dienste besonders wertvoll, und sie wird ohne Verzug an die Front geschickt. Vor ihrer Ankunft in den eisigen Grenzgebirgen hat sie Gerüchte über die Nordländer und ihre Eismagie gehört. Doch nichts hat sie auf die schreckliche Realität des Krieges vorbereitet. Und auf eine Gefahr, die viel schlimmer ist als jeder Krieg … Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut, denn bereits der Roman Mondherz von derselben Autorin hat mir wirklich gut gefallen, weshalb ich nun auch ganz wild darauf war, Thea und ihre Welt kennenzulernen. Der Roman beginnt an der Akademie, wo man sofort mit Theas Fähigkeiten und ihren Freunden sowie Feinden vertraut wird. Die Art, wie dabei die Magie beschrieben wird, hat mir wirklich gut gefallen, denn sie ist sehr bildlich und somit gut vorstellbar. Auch der Schreibstil insgesamt konnte mich überzeugen und passt zum Inhalt des Buches. Was nun die Charaktere angeht, bin ich nicht ganz überzeugt. Thea als Hauptcharakter, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wurde, war zuerst einmal sympathisch. Dass sie nicht zu den Besten, sondern eher zu den Schlechtesten gehört und auch kein Mädchen ist, bei dem die Kerle Schlange stehen, hat mir richtig gut gefallen. Ihre offene Art gegenüber der neuen Kultur, die sie im Laufe des Romans kennenlernt, war auch verständlich, doch in manchen Momenten hätte ich mir tatsächlich gewünscht, Weiterlesen?

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  • Leserunde zu "Frostseelen" von Natalie Speer

    Frostseelen

    NatalieSpeer

    Hallo ihr Lieben, ich freue mich, euch meinen neuen Fantasy-Roman Frostseelen vorstellen zu dürfen und lade euch herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde ein! Mit Frostseelen entführe ich euch in die winterliche Welt der Nørlande und erzähle euch eine Geschichte über Freunde, die auseinandergerissen werden, über Feinde, die zu Verbündeten werden, und über Geheimnisse, die den Tod in sich tragen … Ein Zitat zum Einstimmen: „Wenn ich mir den Krieg vorzustellen versuche, sehe ich vor allem Farben. Blut und Schlamm. Rot und braun. Schnee und Feuer. Weiß und rot. Immer wieder rot. Doch bald wird der Krieg nicht mehr nur eine Vorstellung sein, sondern tödliche Wirklichkeit.“ 15 Bücher stellt der Verlag Bastei Lübbe zur Verfügung. Ich möchte sie gerne unter euch verlosen. Bis zum 8. November habt ihr Zeit, euch zu bewerben und mir folgende Frage zu beantworten: „Was mögt ihr am Winter?“ Die Gewinner benachrichtige ich am 9. November – und wenige Tage später erhaltet ihr das Buch, so dass wir hoffentlich pünktlich zum Erscheinungstermin am 12. November mit dem Lesen und Plaudern beginnen können. Ich freue mich sehr auf euch und bin gespannt auf eure Antworten! Liebe Grüße Natalie

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  • Spannendes High-Fantasy-Abenteuer für alle, die auf Action und eine spannende Story stehen!

    Frostseelen

    Nova7

    10. February 2016 um 15:20

    Inhalt: Thea ist irgendwie anders als die anderen Bewohner Athosias. Sie hat einen sechsten Finger und keinen Nachnamen, weil ihr Vater unbekannt ist. Dennoch machte sie eine Ausbildung zur Brennerin (Feuermagierin) und meldet sich freiwillig als Rekrutin für den Kampf gegen die Norländer. Dort erwarten sie Befallene einer Seuche, die Menschen das Leben aussaugen. Mühsam muss sie sich mit ihrer Einheit durchkämpfen. Doch es warten noch viel mehr Abenteuer und zu enthüllende Geheimnisse auf Thea, die mit ihrer Herkunft und ihrer Magie zutun haben. Äußeres Erscheinungsbild: Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut, weil es der ganzen Atmosphäre im Buch entspricht und diese bildlich darstellt. Außerdem ist der Titel wahnsinnig passend und geheimnisvoll. Zudem gefällt mir sehr gut, dass sich ein Namenregister und sogar eine Landkarte auf den ersten Seiten befinden.  Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch erfährt man einen genauen Einblick in die Gedankenwelt und Wahrnehmung Theas. Die Umsetzung dessen ist der Autorin sehr gut gelungen. Zudem hat die Autorin einen sehr malerischen Schreibstil. Man kann sich die Dinge sehr gut vorstellen dadurch, dass die Dinge so bildlich mit vielen Details dargestellt werden.  Aber es wird auch nicht zu viel über Details gesprochen, sondern auch die actionreichen Szenen sind wahnsinnig spannend dargestellt. So wird die Waagschale zwischen Action und detailreicher Ruhe perfekt gehalten. Story: Die Geschichte selbst ist wahnsinnig spannend. Mehrere Handlungsstränge sind kompliziert miteinander verstrickt und doch fügt sich alles zusammen. Nichts davon wirkt gestellt oder künstlich konstruiert. Man merkt wie sehr alles mit Liebe und Leidenschaft nieder geschrieben wurde und man sich als Leser langsam mit jeder Seite in der Geschichte verliert. Ständig kommen unerwartete Wendungen auf den Leser zu, immer wieder stellt man sich neue Fragen, sodass man einfach nicht mit dem Lesen aufhören kann.  Trotzdem wird man am Ende nicht verwirrt zurückgelassen, denn es wird früher oder später alles beantwortet. Es ist einfach so wahnsinnig spannend und aufregend als wäre man selbst bei dem Abenteuer mit dabei. Außerdem sind alle Charaktere mit viel Liebe gestaltet. Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Gut und Böse. Jeder der Protagonisten hat eine gewisse Tiefe.  Fazit: Mir hat "Frostseelen" wahnsinnig gut gefallen, weil es ein actionreiches, spannendes Fantasy-Abenteuer ist. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen!

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  • Wundervolle Geschichte inmitten von Eis und Schnee

    Frostseelen

    Lovely_Lila

    ~ Überzeugendes Fantasy-Debüt einer deutschen Autorin. Der wundervolle Schreibstil, die faszinierende Welt, die dreidimensionalen Personen, eine Protagonistin, die einem immer mehr ans Herz wächst und viele unerwartete Wendungen machen diese Geschichte zu einer unvergesslichen Reise. ~ Inhalt Im Norden des Landes wütet der Krieg. Thea meldet sich freiwillig, um als Brennerin (Feuermagierin) die Republik zu verteidigen. Unverzüglich wird sie mit anderen jungen Rekruten in den Norden geschickt. Die Realität des Krieges ist jedoch anders als Thea es erwartet hat, denn auf beiden Seiten geschieht Unrecht. Und dann gibt es auch noch Gerüchte über eine Krankheit, die sich immer weiter ausbreiten soll... Meine Meinung Wer könnte bei einem solchen verführerischen Cover und einem so toll gewählten Titel diesem Buch widerstehen? Ich weiß es nicht, ich jedenfalls gehöre nicht zu diesen Leuten und so war für mich schnell klar, dass ich es lesen würde. Nach kleinen Startschwierigkeiten bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen. Am Beginn ist relativ wenig passiert und lange Beschreibungen nehmen viel Raum ein. Auch gibt es nur wenige Dialoge (am Beginn, später werden es mehr). Generell liest sich meiner Meinung das Buch nicht gut nebenbei, da die Handlung schon recht komplex ist und man sich darauf konzentrieren sollte. Dennoch: Lasst euch bloß nicht von den ersten Seiten abschrecken, denn ihr würdet es vermutlich sehr bereuen! Was danach nämlich kommt, weiß zu begeistern, überzeugen und bezaubern. "Sie räumen den Tisch ab und weichen uns dabei so geschmeidig aus, als wären sie Wasser, das um uns herum fließt." S. 49 Der Schreibstil ist für ein "typischer" Fantasy-Schreibstil, allerdings typisch auf eine gute Weise. Die Sätze sind öfters lang, enthalten viele Beschreibungen (nur selten für meinen Geschmack ein bisschen zu viele) und wundervolle sprachliche Bilder und Metaphern entführen einen mit Leichtigkeit in eine fremde, gut ausgearbeitete Welt. Der Schreibstil ist für mich das Beste am ganzen Buch: Er ist angenehm und gleichzeitig abwechslungsreich, enthält keinerlei störende Wortwiederholungen, dafür hat die Autorin einen reichen Wortschatz eingewebt. Erinnert hat mich der Schreibstil etwas an jenen von Lynn Raven. In einem Wort zusammen gefasst: Der Schreibstil ist wundervoll! "Steht gerade", blafft er. "Ihr seid hier nicht in eurer verdammten Akademie. Ich werde weder auf einer Tafel herumkritzeln noch Fleißnoten verteilen. Spart euch also eure Fragen. Und stolziert nicht herum, als wärt ihr Helden." Er schnaubt. "Das ihr hier seid, ist kein Zeichen von Mut, sondern von Dummheit." S. 72 Ein weiteres großes Kompliment an die Autorin für die Welt, die sie in diesem Buch erschaffen hat. Selten habe ich eine so gut ausgearbeitete Welt gesehen, in der alles, was passiert, tatsächlich Sinn ergibt. Trotz der Komplexität der Welt, war ich niemals verwirrt, weil die Autorin dem Leser alles super erklärt. Es gibt wundervolle Wortneuschöpfungen und glücklicherweise nicht zu viele fremde Worte und Ortsnamen. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist von Gegensätzen geprägt: Der eisige Norden steht dem heißen Süden gegenüber, Vernunft dem Glauben an verschiedene Gottheiten, wunderschöne Landschaften tödlichen Naturgewalten. Es ist ein Genuss diese Welt zu entdecken, denn man weiß, wenn man sich umsieht, wird man nicht an Grenzen stoßen, weil die Autorin alles mit so viel Liebe zum Detail genau durchdacht hat. Eine besonders tolle Erfindung finde ich die Frostseelen, die wirklich unheimlich sind und an eines meiner Lieblingsgenres (in Buch und Film) grenzen. Ein weiterer Pluspunkt in einer langen Liste von Pluspunkten. Thea ist natürlich eine wundervolle Protagonistin für diese Geschichte. Sie ist ein kritischer Mensch, der sich stets selbst Gedanken macht, und viele Dinge hinterfragt, auch wenn es einfacher wäre, sie einfach so hinzunehmen wie sie sind. Am Beginn erscheint sie etwas unterkühlt, doch nach und nach wird man als Leser mit ihr warm - und auch Thea selbst scheint im Laufe der Geschichte immer mehr Emotion und Empathie zu zeigen. Thea ist deshalb eine tolle Heldin, weil sie so dreidimensional ist. Sie ist unsicher, handelt oft impulsiv, und macht Fehler wie jeder andere Mensch auch. Starke Frauen wie sie liebe ich einfach in Büchern. Es ist schließlich kein Zufall, dass "Die Tribute von Panem" und "Die Beschenkte" zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Zu Katniss sehe ich hier tatsächlich ein paar Ähnlichkeiten. Dennoch ist Thea auch immer wieder schwach. Die Autorin erlaubt ihr zu zweifeln, Angst zu haben und Schwäche zu zeigen - so entsteht eine Heldin, mit der man mitfühlt und mitfiebert - und die man im Laufe des Buches immer mehr ins Herz schließt. Aber auch die anderen Personen wissen restlos zu überzeugen. Egal ob ein Mensch Thea von Anfang bis Ende begleitet, oder ob er nur auf ein paar Seiten vorkommt - alle dieser Menschen passen nicht in den engen Rahmen von Klischees, hier macht es sich die Autorin wahrlich nicht leicht. Immer wieder trifft man im Laufe der Geschichte auf faszinierende oder schillernde Figuren, die man nicht so recht einzuschätzen weiß, oder deren Charme man einfach nicht widerstehen kann (wer das Buch gelesen hat, wird nun schon wissen, wen ich neben Thea am liebsten mochte). Das führt oft zu wilden Spekulationen, Vermutungen und viel Rätselraten. Ebenso wie Thea muss man seine Meinung oft revidieren. Das trägt sicherlich zur Spannung bei. Hauptsächlich jedoch wird die Spannung durch den Schreibstil und die Handlung kreirt. Immer wieder lockt einen die Autorin auf falsche Fährten, überrascht - und schockiert auch manchmal. Am Beginn des Buches kann man nicht erraten, wohin die Geschichte noch führen wird. Keine Wendung wirkt konstruiert, sondern sie scheinen ganz natürlich aus der Geschichte zu entstehen. Lediglich ein wenig mehr Spannung (und weniger ausführliche Beschreibungen) hätte es an manchen Stellen noch sein dürfen, dann wäre dieses Buch perfekt. Es gibt keine einzige schlechte Szene in "Frostseelen", jedoch gibt es sehr wohl Szenen, in denen bleibt einem fast der Atem stehen, und zwar aus Begeisterung, Faszination oder purer Leserzufriedenheit. Wenn sich ein Lächeln auf mein Gesicht stielt, das sich einfach nicht von dort vertreiben lässt, oder wenn man kurz an die Wand starrt, weil man über die Perfektion eines Satzes nachdenkt - dann ist man als Leser angekommen. Diese magischen Momente passieren sehr selten bei mir und doch hat es die Autorin hier einige Male geschafft, solche zu erschaffen. Trotz der Menge an Handlung, die die Autorin in dieses Buch gepackt hat, nimmt sie sich dennoch die Zeit, wichtige Botschaften zuvermitteln. Diese Geschichte erhält noch viel mehr als man auf den ersten Blick erahnen mag. Es geht um Vorurteile, Disziplin, Zusammenhalt. Was ist die "richtige" Seite in einem Krieg? Was tut man, wenn ein Befehl allem widersprechen, das man ist? Diese Fragen und noch viel mehr werden in diesem Buch eindrucksvoll behandelt. Einen Wunsch habe ich noch: Ich wünsche mir eine Verfilmung dieser Geschichte und hoffe, dass es eines Tages so weit sein wird. Natürlich wird (wie fast immer) das Buch besser sein als ein solcher Film, aber ich denke, dass es wundervoll wäre, diese Landschaften und Bilder statt im Kopf auch auf der Leinwand zu sehen. Olaf über Schnee: "Er riecht nach den Winden, die ihn heranbringen. Er riecht nach Winter und Sternenlicht, nach erfrorenen Rosen und der Erinnerung an etwas, das niemals wiederkehrt. Er riecht nach Sterben." S. 187 Mein Fazit Überzeugendes Fantasy-Debüt einer deutschen Autorin. Der wundervolle Schreibstil, die faszinierende Welt, die dreidimensionalen Personen, eine Protagonistin, die einem immer mehr ans Herz wächst und viele unerwartete Wendungen machen diese Geschichte zu einer unvergesslichen Reise. An alle Fans von Lynn Raven, George R. R. Martin, Fantasy und guten Geschichten im Allgemeinen: Lasst euch diese Geschichte nicht entgehen. Kleiner Tipp: Am besten liest dieses Buch sich natürlich in der kalten Jahreszeit - aber ich bin mir sicher, auch wenn man es als Sommerlektüre erwählt, wird man beim Lesen die Schneeflocken beinahe auf der Haut spüren zu können. Übersicht Stärken: * Schreibstil (einfach wundervoll) * Personen (dreidimensional, überzeugend, keine Klischees) * Hauptperson (wächst ans Herz) * Welt (überzeugend, nicht zu kompliziert), Frostseelen * unerwartete Wendungen & Spannung * wichtige Botschaften, tiefgründig * Titel und Cover (muss hier einfach erwähnt werden, weil so schön) Schwächen: * Spannung nicht immer gleich stark vorhanden, hätte noch ein bisschen mehr sein dürfen (teilweise auch ein bisschen zu viele Beschreibungen) * Keine wirkliche Schwäche, mehr ein Wunsch: hätte mir noch einen Epilog gewünscht, mir war das Ende ein kleines bisschen zu abrupt Erzählstil: Ich-Erzähler, Präsens; Perspektive: aus weiblicher Perspektive (Thea) Bewertung: Idee: 5 Sterne ♥ Ausführung: 4,5 Sterne Schreibstil: 5 Sterne ♥ Personen: 5 Sterne ♥ Protagonistin: 5 Sterne ♥ Spannung: 4,5 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Botschaft: 5 Sterne Welt: 5 Sterne ♥ Insgesamt: ❀❀❀❀❀ ♥ Normalerweise würde ich aufgrund den (für meinen Geschmack) manchmal zu vielen Details und der nicht immer extrem stark vohandenen Spannung 4,5 Lilien vergeben, doch weil ich so viele Dinge an diesem Buch wirklich geliebt habe, runde ich diese mit Vergnügen auf 5 auf! Dieses Buch kommt in mein Favoritenregal.Für mich ein Jahreshighlight! Ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf das nächste Buch der Autorin! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein, jedoch hat die Autorin in der Leserunde verraten, dass ein weiterer Roman in dieser Welt spielen wird. Freue mich schon sehr darauf!

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    • 3

    Lovely_Lila

    25. January 2016 um 21:06
  • ICH BIN DEIN VATER

    Frostseelen

    mieken

    18. January 2016 um 18:03

    Sympathische Protagonistin, schöner Schreibstil, überraschende Wendungen, Action, Spannung und ein bisschen Liebe. Für mich alles Zutaten, die ein guter Fantasyroman braucht. Thea zieht in den Krieg. Sie ist 17 Jahre alt, als Sie Ihre Abschlussprüfung an der Akademie macht. Sie möchte für ihr Land kämpfen und ihren Verlobten wieder sehen. Als Brennerin beherrscht sie Feuermagie und ist für den Kampf an der Front in den eisigen Nordlanden besonders wertvoll. Doch schon bald merkt Thea, dass sie und die übrigen Freiwilligen über die wirklichen Geschehnisse an der Front im Dunkeln gelassen werden... Mit den ersten 50 Seiten ist man irgendwie der Meinung man weiß worum es geht. Ein junges Mädchen, dass anders ist als die Anderen. Wahrscheinlich übermäßig magisch begabt, das am Ende (Überraschung) alle in die Tasche steckt. Doch die Geschichte nimmt einen völlig anderen Lauf. Theas Kriegsgefährten sind bis zum Schluss undurchschaubar. Man hegt hier und da Sympathien und überlegt wer Freund oder Feind ist. Die Begegnungen mit den Frostseelen sind spannend und gruselig. Die Frage nach Theas Vater zieht sich fast durchs ganze Buch und ich war am Ende doch wieder überrascht :D. Egal was man alles zu ahnen glaubt und wieder verwirft, das Buch bleibt einfach spannend. Bitte mehr davon!

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  • Eine Welt der Gegensätze

    Frostseelen

    Piranhapudel

    17. January 2016 um 14:49

    Ursprünglich erschienen auf meinem Blog Piranhapudel: https://piranhapudel.de/frostseelen-natalie-speer/ "Frostseelen" von Natalie Speer ist äußerlich ein winterlich anmutendes Buch und auch die Handlung spielt über große Strecken in klirrender Kälte. Eine Geschichte nur für den Winter ist "Frostseelen" dennoch nicht, denn ich bin mir sicher, dass man bei jeder Temperatur in diese phantastische neue Welt perfekt eintauchen kann. Natalie Speer, die auch schon unter dem Namen Christiane Spies veröffentlicht hat, entwirft hier eine Welt voller Gegensätze, die im Krieg miteinander sind. Nord und Süd, Feuer und Eis, Zivilisierte und Barbaren. Wir begleiten die junge Rekrutin Thea Namenlos ab dem Tag ihrer vorgezogenen Prüfung der Brenner-Ausbildung, damit sie so schnell wie möglich in den Krieg und zu ihrem Verlobten Ian, der bereits die Nørlaender bekämpft, ziehen kann. Brenner wie Thea sind Menschen mit einer Gabe, sie haben den Feuertrieb. Sie können Feuer beschwören und lenken, damit Licht spenden oder als Feuerbälle auf ihre Gegner schleudern. In der Republik Athosia, in der Thea lebt, gibt es neben den Brennern auch noch Heiler, die mit einer Berührung Leben retten und die Wundheilung unterstützen können, und natürlich Menschen ohne Gabe. Alle werden an der Front dringend gebraucht, denn schlimme Gerüchte sind im Umlauf. Es sollen Vereiser gesichtet worden sein, Menschen, die das Wasser kontrollieren können, und sie sollen eine Seuche nach Athosia gebracht haben. Thea berichtet direkt als Ich-Erzählerin von ihren Erlebnissen. Die Sprache dabei ist ernst, nüchtern und fast trocken, genau wie Thea selbst, und dabei detailreich und atmosphärisch. Das strenge Leben in Athosia, die einsame Kälte in den Nørlanden oder Theas Erleben ihrer Feuergabe, das alles entsteht vor dem inneren Auge und lässt sich nachfühlen. Thea selbst ist eine Person, die mit ihrem nüchternen Ton zunächst nicht jedem komplett sympathisch sein wird. In Athosia ist sie eine Außenseiterin, nicht nur wegen ihres elften Fingers, sondern auch weil sie als Gemeine auf dem Dorf aufgewachsen ist, weitab vom Reichtum der Bürger. Erst als sich ihr Feuertrieb gezeigt hat, durfte sie die Akademie besuchen und diesen weiter trainieren. Sehr erfrischend empfand ich es hier, dass Thea kein Wunderkind ist, sondern im Gegenteil stets kämpfen muss, um ihrem Trieb überhaupt einen kleinen Funken zu entlocken. Je mehr ich über sie erfahren habe, desto mehr hat sie mich fasziniert. Viele Nebencharaktere sind ähnlich extrem angelegt wie Thea: Ihre Freundin Eleni Orestis, die eine Heilerin ist und durch die wir auch diese Gabe kennenlernen, besitzt wahrscheinlich den eigenwilligsten Charakter in diesem Buch. Ihre Weltsicht ist regelrecht pragmatisch und ihre Kommentare bringen vielleicht nicht immer Fröhlichkeit in die Geschichte, aber dennoch eine unerwartete Perspektive. Theas Verlobter Ian, ein Hauptmann an der Front, zeigt die Riege der republiktreuen Hauptmänner. Die Liebesbeziehung der beiden spielt in dieser Geschichte zwar mal mehr, mal weniger eine Rolle, wird allerdings eher im Hintergrund thematisiert. Die Nørlaender und ewigen Feinde von Athosia bekommen mit dem Vereiser Anders Eriksson auch einen Repräsentanten. Viele Nebenfiguren in diesem Fantasyroman zeigen mittels fast schon extremer Eigenschaften das Verhalten und die Sichtweise ihrer Art. Manchmal funktioniert diese pointierte Darstellung hervorragend, andere Mal empfand ich sie als zu übertrieben. "Frostseelen" ist eine düstere Geschichte, deren Atmosphäre und Spannung immer etwas neues bieten kann. Sie verläuft nie geradlinig, sondern hat ständig überraschende Wendungen auf Lager, weil Natalie Speer es immer schafft, den Leser an der Nase herumzuführen. In der Leserunde hat die Autorin uns verraten, dass sie ein weiteres Buch schreiben wird, das in dieser Welt spielt. "Frostseelen" selbst ist eine abgeschlossene Geschichte, die Welt darin hat es jedoch verdient, noch viel mehr Geschichten preiszugeben.

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  • Frostseelen

    Frostseelen

    SABO

    14. January 2016 um 20:33

    Natalie Speer - Frostseelen - BASTEI LÜBBE Ein namenloses Kind wächst zu einer mutigen jungen Frau heran. Theas Vater hat sich nie zu ihr bekannt und das Schweigen der Mutter beraubt sie so um ihren Namen. Ein Finger zuviel - ein Name zu wenig. In den Augen der Gilde ist Thea nichts weiter als ein Bastard eines Höhergestellten, die Anomalie an ihrer linken Hand ist der Beweis. Die sechs Finger gelten als Erbmal eines uralten Göttergeschlechts und sind die Eintrittskarte in die Akademie. Ihre Gabe das Feuer zu kontrollieren galt eher als mittelmäßig, doch am Tag der Abschlussfeier legt sie mit ihrem Flammentanz, der in einer Feuerspirale endet, eine furiose Prüfung ab. Auch ihre Freundin Eleni darf mit ihren heilenden Händen in den Krieg ziehen, die kleine Forscherin verpasst keine Chance um Wissen anzusammeln. Theas Mutter hat zwei Abschiedsgeschenke für sie, einen Umhang der sie warmhält und ein magisches Schmuckstück, das sie in Schwierigkeiten bringen. Thea schafft es nicht, das  Vermächtnis ihres Vaters zu vernichten, sie trägt das ihr bestimmte Amulett versteckt, niemand darf es sehen. Die jungen Rekruten werden verschifft und haben einen langen Weg vor sich. Die gefährliche Mission in eisige Regionen zehrt an ihren Kräften und als sie den ersten Frostseelen begegnen, folgt ein erbitterter Kampf. Das Grauen legt sich wie ein nasses Tuch über die Rekruten, der Kuss der Frostseelen ist wie eine ansteckende Seuche, wer sein Leben in diesem Kampf hingibt, muss ein zweites Mal getötet werden. Wie aus dem Nichts stößt ein Fährtenleser zu der dezimierten Truppe und in ihrer tiefsten Not nehmen sie sein Angebot an, sie durch die verschneiten Berge zu ihrer Division zu lotsen. Thea traut dem geheimnisvollen Abenteurer nicht, doch in diesem Moment scheint er ihre einzige Rettung zu sein. Die mutige junge Frau weiß nichts über ihr Amulett, der Fremde umso mehr.. Natalie Speer hat mit "Frostseelen" ein wunderbares Fantasy-Universum geschaffen. Ein Abenteuer, so spannend - so schön, so fabelhaft und grandios! BITTE MEHR DAVON!

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  • Feuer und Eis

    Frostseelen

    Spatzi79

    05. January 2016 um 18:08

    Thea ist eine Feuermagierin, eine sogenannte Brennerin. Obwohl ihr Trieb bisher nie besonders stark war, ist sie ehrgeizig und meldet sich freiwillig früher zu den Abschlussprüfungen ihrer Akademie an, um danach in den Krieg gehen und ihrem Land Athosia im Kampf gegen die barbarischen Nørlande dienen zu können. Eine gewisse Rolle spielt bei ihrem Entschluss auch, dass ihr Verlobter Ian als Hauptmann ebenfalls bereits im Grenzgebiet stationiert ist. Theas beste (und einzige) Freundin Eleni wird als Heilerin ebenfalls mit in den Kampf ziehen. Doch schon auf dem Weg an die Front geschehen merkwürdige Dinge und Thea hört erschreckende Nachrichten über eine grauenvolle Seuche, die sich im Kampfgebiet ausbreitet. Ein perfider Trick der Feinde, der außer Kontrolle geraten ist? Im Grenzgebiet angekommen, überschlagen sich bald die Ereignisse und für Thea entwickelt sich alles auf höchst unerwartete Weise. Sie muss Dinge hinterfragen, auf die ihr bisheriges Leben aufgebaut war und kann nicht länger sicher sein, was sie glauben und wem sie vertrauen darf! Autorin Natalie Speer (alias Christiane Spies) hat hier eine beeindruckende Welt geschaffen. Beim Lesen spürte man direkt die klirrende Kälte. Ich könnte mir das Buch auch hervorragend verfilmt vorstellen. Im Gegensatz zu vielen anderen High Fantasy Büchern, in denen man eine ganze Weile braucht, um die Welt und ihre Bewohner kennenzulernen, war ich hier direkt mittendrin. Es gibt nicht allzu viele besondere Wesen, und die verschiedenen Gruppierungen der Menschen sind schnell eingeordnet. Im weiteren Verlauf erfahren wir dann aber mehr über die Geschichte des Landes, die sich als äußerst komplex und spannend erweist. Die Figuren sind gut gezeichnet. Mir hat besonders gefallen, dass keiner von ihnen perfekt ist, sie haben und machen alle ihre Fehler. Insbesondere Theas Freundin Eleni war für mich besonders spannend, da ich mich bei ihr mit einer Einschätzung wirklich schwergetan habe. Ian blieb für mich ein wenig blass, aber im Endeffekt spielt er auch nur eine Nebenrolle, wenn auch eine wichtige. Thea ist eine interessante Protagonistin, deren Verhalten glaubwürdig und nachvollziehbar ist. Wichtig finde ich, dass man ihre Entwicklung gut miterleben kann. Die Handlung nimmt nach einem eher ruhigen Beginn zunehmend Fahrt auf und der Spannungslevel wird konstant hochgehalten, da sich manche Zusammenhänge wirklich erst ganz am Ende ergeben und so die offenen Fragen beantwortet werden. Die 560 Seiten verfliegen dadurch nur so! Von mir deswegen eine absolute Leseempfehlung! Im Rahmen einer Leserunde hat die Autorin verraten, dass es weitere Bücher geben wird, die in dieser Welt spielen werden, die Geschichte hier ist aber in sich abgeschlossen.

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  • Fantasyepos mit Kraft

    Frostseelen

    Stettine

    05. January 2016 um 16:27

    Den Einstieg in das Geschehen fand ich etwas ruppig. Nach den ersten hundert Seiten, wurde es aber besser. Die "Befallenen" haben mich jedoch stark an eine Mischung aus "weißen Wanderer" aus Game of Thrones und "Dementor" aus Harry Potter erinnert. Empfand ich  zunächst als sehr negativ, bis ich mich mehr in die Welt des Buches eingelesen hatte.  Danach hat es mich nicht mehr allzu sehr gestört, hatte ich aber dennoch als "geklaut" im Hinterkopf... Die Welt an sich, die die Autorin aufgebaut hat, hat mir gut gefallen, Süd und Nord, Heiß und Kalt, Hell und Dunkel. Dieses Gegensätzliche, woe Feind und Freund zusammenarbeiten müssen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dies wurde gut umgesetzt und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Ich freue mich auf die (hoffentliche) Fortsetzung!

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  • „Überleben ist ein Anfang“

    Frostseelen

    Lienne

    04. January 2016 um 06:59

    Der Krieg beginnt - Die ehrgeizige Thea meldet sich freiwillig, um an der Grenze im Norden gegen die vordringenden Barbaren zu kämpfen. Als Brennerin - jemand, der Feuermagie nutzen kann - sind ihre Dienste besonders wertvoll, und sie wird ohne Verzug an die Front geschickt. Vor ihrer Ankunft in den eisigen Grenzgebirgen hat sie Gerüchte über die Nordländer und ihre Eismagie gehört. Doch nichts hat sie auf die schreckliche Realität des Krieges vorbereitet. Und auf eine Gefahr, die viel schlimmer ist als jeder Krieg - Meine Meinung: Ein Aufeinandertreffen von Feuer und Eis, das nicht spannender hätte sein können. Dieses Buch hat mich in eine andere Welt entführt, mich gefesselt und begeistert! Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass ich gar nicht gemerkt habe, wie die Seiten dahingeflogen sind, denn die Welt weit im Norden, voller Schnee und Kälte, mit Brennern, Eismagie Frostseelen wurde so bildlich beschrieben, dass ich mir alles sehr genau vorstellen konnte. Die Charaktere sind genial gestaltet. Ich mag Thea, die Protagonistin, die mutig ist und diese Abenteuer und Gefahren bestehen muss. Bei ihren Gefährten weiß man das ganze Buch über nicht, wer Freund und wer Feind ist. Es ist spannend, die Geheimnisse herauszufinden und man wird doch so einige Male überrascht! Die Handlung ist durchgehend spannend geblieben und das Ende bietet einen Showdown, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich könnte mir definitiv einen zweiten Teil vorstellen, da die Story und die Welt auf jeden Fall noch Potential haben, das ausgeschöpft werden kann. Fazit: Tolles Fantasybuch, das voller Überraschungen steckt! Unbedingt lesen!

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  • Eine tolle Welt mit einer spannenden Story

    Frostseelen

    Si-Ne

    03. January 2016 um 20:22

    Fazit: Die Story des Buches finde ich sehr spannend. Und auch die Charaktere mag ich gerne, besonders Anders. Thea ist manchmal total naiv und dann wieder misstrauisch. Sie kann ich schwer fassen, trotzdem ist sie meist ein angenehmer Charakter. Das Buch hält auch einige Überraschung und ist überaus spannend, besonders das Ende ist noch mal richtig gut gelungen. Bewertung: Thea ist eine ehrgeizige Frau, die ihre Ziele verfolgt. Sie will zu Ian und ihn retten und dafür zieht sie in den Krieg. Sie ist aber noch etwas grün hinter den Ohren und hat keine Ahnung vom Krieg. Sie ist einerseits totales Vertrauen zu ihren Freunden, ist aber andererseits total misstrauisch. Und dann ist sie auch teilweise noch richtig naiv und läuft einfach den nächsten Ding hinterher. Das passt für mich nicht ganz so zusammen. Aber trotzdem ist sie ein angenehmer Charakter. Man kann einfach gut mit ihr lesen, da es trotzdem noch eine andere Seite an ihr gibt. Eleni ist sehr komisch und das von Anfang an. Sie weiß mehr, als sie sagt und sie ist immer sehr direkt. Außerdem ist sie sehr republiktreu und erkennt darüber hinaus auch manche Sachen nicht. Sie hat ihr Ziel auch klar vor Augen und setzt es mit allen Mitteln durch. Ich mag sie so gar nicht. Ian ist genauso misstrauisch wie Eleni und ich mag ihn so gar nicht. Er ist sehr beschützend und hierarchisch veranlagt. Und dann ist da noch Anders, er ist einfach anders und ich liebe ihn, auf Grund seines Verstandes. Die Kommandanten und Hauptmänner sind schon sehr brutal und kennen eher weniger Gnade, aber sie wissen auch viel mehr als die Untergebenen und wissen, was bei den Grenzen abgeht. Auch hier wird wieder sehr gut erkenntlich gemacht, dass Krieg immer zwei Seiten hat. Thea und ihren Kameraden wurde daher auch einiges eingetrichtert, was nicht so stimmt. Die Story finde ich sehr spannend. Thea will in den Krieg ziehen und entdeckt dort so viel Grauen und auch Unbekanntes. Es ist wirklich grausam und erschreckend und muss für sie alle ein Schock sein. Und es ergibt sich dadurch ein richtig kleines Abenteuer, was ich selber sehr spannend finde. Die knapp 560 Seiten verfliegen einfach so und ich kann das Buch gut durchlesen. Die letzten 100 Seiten sind nochmal richtig spannend und holen da noch den Rest hervor. So konnte mich das Buch vollendet packen. Die einzelnen Abschnitte sind immer aus Theas Sicht. Das Buch erhält von mir 4,5 von 5 Punkte

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  • ein erstklassiges Debüt

    Frostseelen

    Manja82

    30. December 2015 um 17:25

    Kurzbeschreibung Der Krieg beginnt … Die ehrgeizige Thea meldet sich freiwillig, um an der Grenze im Norden gegen die vordringenden Barbaren zu kämpfen. Als Brennerin – jemand, der Feuermagie nutzen kann – sind ihre Dienste besonders wertvoll, und sie wird ohne Verzug an die Front geschickt. Vor ihrer Ankunft in den eisigen Grenzgebirgen hat sie Gerüchte über die Nordländer und ihre Eismagie gehört. Doch nichts hat sie auf die schreckliche Realität des Krieges vorbereitet. Und auf eine Gefahr, die viel schlimmer ist als jeder Krieg … (Quelle: Bastei Lübbe) Meine Meinung Thea weiß schon lange, dass sie nach ihrer Abschlussprüfung Soldatin werden will. Sie möchte ihr Land freiwillig im Krieg gegen die Nordländer verteidigen. Sie ist eine ausgebildete Brennerin und durch das Beherrschen des Feuers kann sie ihrem Land so gut helfen. Doch schon kurz nach ihrem Eintreffen im Norden muss Thea feststellen das die Bewohner nicht nur die Barbaren sind, zu denen sie bisher immer gemacht wurden. Und es gibt eine neue Gefahr, sowohl für die Süd- als auch für die Nordländer, die Frostseelen. Dies sind jene, die wieder von den Toten auferstehen und den Tod bringen. Thea möchte den Ursprung der Frostseelen herausfinden und kommt während ihrer Suche nicht nur Geheimnissen auf die Spur, sie erfährt auch mehr über ihre eigene Herkunft … Der Fantasyroman „Frostseelen“ stammt aus der Feder der Autorin Natalie Speer. Es ist das Debütwerk der Autorin und da ich ja immer wieder zu Fantasyromanen greife war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Der Klappentext jedenfalls hat mich schon sehr angesprochen. Thea ist eine absolut sympathische und stark gestaltete Protagonistin. Zu Beginn wirkt sie eher schüchtern, zurückhaltend, doch das ändert sich rasch. Sie wird sehr selbstbewusst und kämpferisch, sie will ihrem Land als Kriegerin dienen. Thea macht nicht einfach nur, sie hinterfragt die Dinge, denkt über sie nach. Das gefiel mir sehr gut an ihr. Auf ihrem Weg erfährt Thea so einige Dinge, die für sie von Bedeutung sind. Die anderen, im Buch vorkommenden Figuren, sind ebenfalls sehr gut gezeichnet. Man lernt als Leser hier erst die Südländer und dann die Nordländer kennen. Sie sind verschieden und vor allem die Südländer sind es, welche die Nordländer eher als barbarisch bezeichnen. Doch man sollte sich als Leser wirklich ein eigenes Bild machen, denn nichts ist wirklich so wie es scheint. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bereits nach kurzer Zeit war ich gefangen im Buch. Allerdings Natalie Speer schreibt im Präsens. Ich persönlich hatte keine Probleme damit, es könnte aber sein das andere Leser davon vielleicht abgeschreckt werden. Ich konnte mir hier alles sehr gut bildlich vorstellen und es ist alles absolut und zu jeder Zeit verständlich und nachvollziehbar. Die Handlung ist wirklich Fantasy vom Feinsten. Es gibt viele Personen, sie auseinanderzuhalten ist nicht so schwer. Man muss sich ein wenig darauf konzentrieren und schon funktioniert es gut. Es gibt ausreichend Spannung im Buch. Zudem hat Natalie Speer immer wieder Wendungen eingebaut, so dass nichts vorhersehbar wirkt. Das Ende ist, so wie es ist, rundum gut und passt absolut zur Gesamtgeschichte. Es wirkt alles logisch und ich kann jetzt schon sagen eine Fortsetzung wäre wirklich gerne gesehen. Fazit Kurz gesagt ist „Frostseelen“ von Natalie Speer ein erstklassiges Debüt der Autorin. Die gut beschrieben Charaktere der Geschichte, ein flüssig lesbarer bildhafter Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und immerzu verständlich und sehr fantastisch aufgebaut ist, haben mir hier wunderbare Lesestunden beschert und mich bestens unteralten. Absolut zu empfehlen!

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  • Guter Fantasy-Roman

    Frostseelen

    winterdream

    28. December 2015 um 11:49

    Inhalt: Der Krieg beginnt - Die ehrgeizige Thea meldet sich freiwillig, um an der Grenze im Norden gegen die vordringenden Barbaren zu kämpfen. Als Brennerin - jemand, der Feuermagie nutzen kann - sind ihre Dienste besonders wertvoll, und sie wird ohne Verzug an die Front geschickt. Vor ihrer Ankunft in den eisigen Grenzgebirgen hat sie Gerüchte über die Nordländer und ihre Eismagie gehört. Doch nichts hat sie auf die schreckliche Realität des Krieges vorbereitet. Und auf eine Gefahr, die viel schlimmer ist als jeder Krieg - Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen und es passt auch gut zum Buch. Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Fantasy-Roman. Von der ersten Seite an war ich mitten in dem Geschehen drin und ich konnte ich sehr gut in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen. Die Story um Feuer und Eis und Leben und Tot hat mir sehr gut gefallen und das hat die Autorin in ihrem Werk auch sehr gut umgesetzt. Zwischendurch war es zwar ein wenig langatmig, aber nicht für lange Zeit. Das eigentliche Ende kam für mich allerdings ein wenig zu schnell. Da hätte ich mir doch noch mehr Hintergrundwissen gewünscht und den Endkampf etwas herausgezögert, da ja erst einmal nicht angedacht ist, dass es sich bei dem Buch um einen Auftakt zu einer Serie handelt. Obwohl ich persönlich sagen muss, dass die Geschichte durchaus Potential dazu hätte. Vielleicht bringt die Autorin doch noch weitere Bände heraus. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

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  • Gelungenes und spannedes Debüt

    Frostseelen

    Jashrin

    26. December 2015 um 18:38

    Für Thea steht schon seit langem fest, dass sie sich nach ihrer Abschlussprüfung freiwillig als Soldatin meldet und für ihr Land Athosia in den Krieg gegen die Nørländer ziehen wird. Als ausgebildete Brennerin, die die Kräfte des Feuers beherrscht, kann sie ihrem Volk dort am besten dienen. Schon bald nach ihrer Ankunft in den Nørlanden muss sie jedoch feststellen, dass die Bewohner des Nordens nicht nur einfache Barbaren sind, wie sie bislang glauben gemacht wurde. Zudem breitet sich eine neue Gefahr aus, vor der weder Nord- noch Südländer sicher sind: die Frostseelen. So nennen die Nørländer jene Befallenen, die von den Toten wieder auferstehen und ihrerseits Freund und Feind den Tod bringen. Auf der Suche nach dem Ursprung der Frostseelen kommt Thea auch anderen Geheimnissen auf die Spur, darunter dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft. Natalie Speer legt mit „Frostseelen“ ein großartiges Debüt vor. Im Stil der klassischen High Fantasy entführt sie uns mitten in den Krieg zwischen Nord- und Südländern und bringt eine starke und sympathische Protagonistin. Ist Thea anfangs eher zurückhaltend und möchte nur ihrer Republik dienen, so entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten Kriegerin, die nachdenkt und hinterfragt, auch wenn sie ihre impulsive Art nie ganz ablegt. Aufgewachsen in Athosia, einem Land, das den Göttern abgeschworen hat und rein wissenschaftlich orientiert ist, führt ihr Weg sie in die vermeintlich barbarischen Nørlande, in denen an Magie und Götter geglaubt wird und in dem ein Bauer hoch angesehen ist. Zuerst lernt der Leser die Südländer kennen und erfährt, dass die Nørländer als ungebildete und grobe Barbaren angesehen werden. Doch trotz ihres ständigen Pochens auf Vernunft, Disziplin und Wissen sind eigentlich die Südländer diejenigen, die mir rückständig erscheinen. Sie sind eher ignorant und scheinen sehr unflexibel im Denken zu sein. Beide Völker und Kulturen werden sehr eindrücklich beschrieben. Ebenso der Konflikt, der sich aus den gegensätzlichen Sichtweisen ergibt. Wie wohl die meisten Leser, sympathisiere ich mit den Nordländern und habe mich sehr gefreut, dass Thea nicht so starr in ihrem Denken ist, wie viele ihrer Landsleute. Wie bei solch einem Roman üblich gibt es sehr viele unterschiedliche Personen und Orte, doch ich hatte hier kein Problem damit alle auseinander zu halten, wenngleich ich ein Personenregister nicht falsch gefunden hätte. Weniger üblich ist der Schreibstil im Präsens. Eigentlich liegt mir das nicht so gut und ich stolpere anfangs gerne regelmäßig über verschiedenste Sätze, wenn ein Roman so geschrieben ist. Hier war das zum Glück gar nicht der Fall. Der Schreibstil war flüssig, fesselnd und sehr angenehm. Das Ende war rundum passend und hat mir gut gefallen. Alles greift logisch ineinander und rundet das Geschehen nochmals ab. Mein Fazit: Ein gelungenes Debüt, das spannend ist, gut unterhält und ich gerne allen Fantasyfans und solchen, die es werden wollen, empfehle.

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