Natalie Standiford Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“ von Natalie Standiford

Die Sullivan-Schwestern haben ein Problem: Ihre reiche, tyrannische Großmutter fordert ein schriftliches Bekenntnis all ihrer Missetaten. Andernfalls will sie die gesamte Familie enterben. Also beichten die drei: Norrie hat sich in Robbie verliebt, der acht Jahre älter ist. Aber ist das denn so schlimm? Jane schreibt ein Blog über ihre schreckliche Familie. Aber was kann sie bitte für ihre bösen Vorfahren? Und Sassy glaubt, dass sie unsterblich ist. Schließlich wurde sie schon mehrmals vom Auto angefahren und nie ist ihr was passiert. Ist das jetzt Ketzerei? Drei energische, unerschrockene und ganz unterschiedliche junge Mädchen bekennen ihre kleinen Sünden, die vielleicht gar keine sind.

Ich finde das Buch schön, fand es aber am Anfang etwas lahm, zum Ende hin hat es aber immer mehr Spaß gemacht es zu lesen :)

— bemagic99
bemagic99

Ein Buch in der jede der Protagonistinnen überlegen muss, was an Missetaten wichtig ist und am Ende lernen alle dabei was wirklich zählt.

— MelE
MelE

Eine nette Geschichte über drei Schwestern.

— Evan
Evan

Drei Schwestern, eine Menge Geheimnisse und eine Auflösung, die ich so nicht erwartet hätte.

— Legeia
Legeia

Ein schönes Jugendbuch, das witzige Lektüre und auch ein wenig zum Nachgrübeln bietet.

— Hikari
Hikari

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  • Rezensionen
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  • Interessante Grundidee hier und da aber noch ausbaufähig

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    02. April 2017 um 12:42

    Das Buch habe ich von Yvonne, die den Blog "Yvonnes Lesewelt", führt, geschenkt bekommen. Sie hat das Buch gelesen, rezensiert und ich habe ihre Rezension kommentiert. Das Buch an sich klang ganz interessant und plötzlich fand ich es in meinem Briefkasten wieder. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.Die Geschichte rund um die Sullivan Schwestern ist eher nett. Allerdings wird die Geschichte gut eingeleitet. Großmutter Almighty möchte die Familie enterben, wenn die Familienmitglieder nicht bis zu einer gewissen Deadline ihre Sünden gebeichtet haben. Den Familienmitgliedern ist schnell klar: Nur die Sullivan-Schwestern können die Großmutter so verärgert haben. Also müssen sie ein Bekenntnis niederschreiben.Das Buch ist folglich in drei Teile aufgeteilt. Große Pluspunkte der Geschichte sind die verschnörkelten "S" Ornamente, die sich nicht nur auf dem Einband, sondern auch am Anfang und Ende jeden neuen Kapitels befinden. Sie haben die Geschichte wunderbar untermalt.Der Schreibstil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Dialoge sind toll geschrieben und auch die ein oder andere Stelle ist spannend und lebendig umgesetzt. Die Autorin ist gut in die verschiedenen Charaktere geschlüpft. Norrie, die älteste, die die Familienehre aufrechterhalten und alte Traditionen wahren muss, Jane, die Rebellin, die keine Lust auf ihre Familie und das große Vermögen hat und Sassy, die Gutgläubige. Jede der drei Schwestern hat ein Geheimnis, dass im Laufe des Buches ans Licht kommt.Allerdings ist der Spannungsbogen der Geschichte nicht gut aufgebaut. Bei Janes Kapitel kommen schon inhaltliche Fehler auf. Teils war ich mir nicht sicher, wie alt Jane eigentlich war und was es mit dem Zerwürfnis ihrer ehemaligen besten Freundin auf sich hatte. Hier wurde mir zu sehr um den heißen Brei herumgeredet. Erst am Ende des Kapitels, also etwa 100 Seiten später, wird hierauf nochmal genau eingegangen. Da Jane Bibi, der ehemals besten Freundin, ständig über den Weg läuft, habe ich mich gefragt, was diese Begegnungen aussagen sollten. An dieser Stelle hat mir das "geheimnisvolle" der Geschichte gefehlt. Die Szene rund um den Freundinnen Konflikt steht offen im Raum und wurde von mir so auch nicht als Konflikt wahrgenommen.Jane ist die einzige der Schwestern, die mir glaubhaft erscheint. Norrie findet sich in einem Konflikt wieder. Einerseits möchte sie gern ihr eigenes Ding durchziehen und so leben, wie sie will, andererseits fühlt sie sich gegenüber ihrer Familie verpflichtet und vor allem von Almighty unter Druck gesetzt. An einigen Stellen hätte sie die Möglichkeit gehabt ihre Meinung mitzuteilen, doch hier hält sie sich zurück.Sassy, die Gutgläubige, ist zwar wunderschön naiv dargestellt, dennoch habe ich mich auch bei ihr an manchen Stellen gefragt, wie alt sie wirklich ist. Mir war klar, dass sie ungefähr 16 sein muss, weil sie jüngeren Schülerinnen Nachhilfe gibt. Dennoch reagierte sie auf manche Situationen, wie ein Kind.Für meinen Geschmack hat mir ein bisschen Tiefe in der Geschichte gefehlt. Sie ist eher im mittelmäßigen Bereich. Ich fand sie also nicht bombenmäßig gut, noch abgrundtief schlecht. Wer also eine nette Familiengeschichte für zwischendurch sucht, kann sich das Buch gerne besorgen.

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  • Bin eigentlich...

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    I-heart-books

    I-heart-books

    19. June 2016 um 13:23

    ... nur per Zufall auf dieses Buch gestossen. Das Cover fand ich noch witzig und irgendwie fand ich die Idee noch interessant. Natürlich hab ich mich am Anfang geärgert, dass es nur die Schuld der Mädels gewesen sein soll, dass die Grossmutter die Familie enterben will. Ist ja klar *augenroll* Die drei Stories der Schwestern fand ich dann doch recht unterschiedlich und gut miteinander verwoben. Jedes der drei Mädchen hat ihre eigene Geschichte. Und so schlimm, dass die alte Dame die ganze Familie dafür 'bestrafen' lassen will - weiss nicht, so schlimm fand ich deren Geschichten auch wieder nicht. ;-) Teilweise fand ich das Ambiente einfach ein bisschen verstaubt und teilweise verkrampft, aber ich denke mir, dass das noch oft bei solchen traditionellen Siedler-Familien der Fall ist. Unterhaltsames Buch für den 'Les ich in den Ferien' - Stapel. I-heart-the-sullivan-girls-stories

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    • 4
  • wunderschönes Buch aber inhaltlich nicht überzeugend

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Sun1985

    Sun1985

    21. June 2014 um 10:39

    Zum Inhalt: Sassy, Norrie und Jane sind die Sullivan Schwestern. Sie leben mit ihren Eltern "Daddy-o" und Ginger in einer großen Villa. Ihre Oma Almighty ist reich und hat in der Familie das Sagen und das Geld in der Familie. Bei einen Teenachmittag erklärt sie allen das sie schwer krank ist und einer sie wegen einer Sünde schwer enttäuscht hätte. Bis Sylvester möchte sie von allen gerne Bekenntnisse über ihre Sünden, sonst enterbt sie die Familie. Da dies keiner möchte, machen sich alle an die Arbeit ihrer Bekenntnisse. Denn jede der drei Schwestern hat etwas zu berichten, nur wer hat die Sünde begannen? Das Cover des Buches finde ich wirklich sehr sehr schön, schon alleine weil es lila ist und so vieles verspricht. Auch im Buch herrscht dieser Stil weiter vor, z.B. mit Schnörkeln vor den einzeln Kapiteln. Ausserdem ist es ein Buch, dass man umbedingt als Hardcover besitzen sollte, weil es wirklich sehr gut in der Hand hält. Der Schreibstil der Autorin ist gut geeignet für Jugendliche aber auch für Erwachsene, jedoch würde ich trotzdem sagen das es ein typisches Jugendbuch ist. Die Sätze sind kurz und pregnant und gut verständlich. Ersichtlich wird für mich beim Lesen allerdings nicht die Zeit in der es spielt. Oft zeigt sich das es recht modern ist, in anderen Buchabschnitte wirkt es sehr altmodisch und mehr in der Zeit zurück als erwartet. Leider kann man auch nicht festmachen in welchen Abschnitten die drei ihre Bekenntnisse erfassen und niederschreiben, wobei das nicht so wichtig erscheint. Jede der drei Schwestern hat ein eigenes Überkapitel, in dem es nur um ihre Bekenntnisse geht, wobei die Schwestern auch mit einfliessen. Ich hätte es schöneer gefunden, wenn alles komplett in einander übergegangen wäre, z.B. wenn die Schwestern sich oder der Tante die Sünden die sie begangen haben erzählen. Denn so wirkt es für mich eher wie eine Auflistung, eine Geschichte an sich kann ich nur in den Bekenntnissen erkennen, aber nicht in den Übergängen der drei Schwestern. Das macht es etwas schwer der Geschichte weiter zu folgen, weil man den Sinn und den Zusammmenhang nicht verstehen kann. Die Bekenntnisse an sich sind teilweise ganz nett, aber leider nicht wirklich spannend, auch nicht für ein Jugendbuch. Teilweise sind es eher alltägliche und perfide Sachen die die Schwestern als Sünden ansehen, aber das soll vielleicht auch so sein. Bis zum Ende erschliesst sich mir nicht wirkliche ein Sinn in dieser Geschichte. Am Ende zeigt sich zwar, dass die Tante eine ganz andere Absicht hatte, jedoch wirkt es für mich nicht deutlich nach. Da ich aber das Cover und das Buch an sich wirklich wunderschön finde, gebe ich hier 2 Sterne. Ein Buch das man nicht unbedingt lesen muss, aber durchaus zwischendurch lesen kann. Und auch nach längerer Pause wieder gut einsteigen kann.

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  • Wohlfühl-Mädchenbuch

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    PaperPrincess

    PaperPrincess

    16. February 2014 um 21:06

    „Selbst wenn ich wollte, könnte ich mich nicht mehr in die alte Schneekugel zurückquetschen, in der mich jeder haben will. Das Glas ist längst zerbrochen." (Kapitel 11, Seite 114) Zum Inhalt: Die Sullivans gehören zu den reichen, alteingesessenen Familien Baltimores. Ihre Mutter/Großmutter, genannt 'Almighty Lou', ist eine der gefürchtetsten und einflussreichsten Frauen der Stadt. Doch am Weihnachtsabend passiert die Katastrophe. Almighty Lou verkündet, die Sullivans aus ihrem Testament gestrichen zu haben. Eine Person der Familie habe sie mit ihrem Verhalten sehr erzürnt. Die einzige Möglichkeit, wieder in das Testament aufgenommen zu werden, ist, ein schriftliches Bekenntnis bei ihr abzugeben. Für alle steht schnell fest, dass es das Verhalten eines der Mädchen gewesen sein muss. Norrie, Jane und Sassy haben alle drei etwas zu erklären. So machen sie sich daran, die komplette Wahrheit und ihre Beweggründe aufzuschreiben. Norrie schreibt über ihre Liebe zu einem Älteren, Jane über ihren Blog 'myevilfamily.com' und Sassy über ihre Unsterblichkeit und deren Folgen. Meine Meinung: Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch weil es mal etwas anderes ist. Die Idee mit den Bekenntnissen ist super und deren Umsetzung auch gut gelungen. Es gibt einen kurzen Anfang und ein kurzes Ende und dazwischen wird die Geschichte dreimal aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Norrie beginnt mit ihrer Sichtweise, dann Jane und dann Sassy. Gleich im ersten Teil (Norrie) bekommt man die komplette Geschichte mit, doch es kommen durch die anderen Schwestern immer noch ein paar Details und Zusatzinformationen dazu, sodass es am Ende eine Geschichte, erzählt aus drei Blickwinkeln, ergibt. Die Geschichte ist gut geschrieben und voller Humor, der nicht direkt offensichtlichen ist. Die Charaktere sind allesamt spannend, gerade weil man im Laufe des Buches immer mehr über ihre Beziehungen zueinander und ihre Vergangenheit erfährt. Besonders die Schwestern wachsen einem irgendwie ans Herz. Die Bekenntnisse der drei sind keine totalen Überraschungen und doch werden sie nah an den Gefühlswelten 15-17-Jähriger erzählt. Nicht so nachvollziehbar war das Verhalten der Eltern, beziehungsweise das der Mutter. Sicher gibt es Familien, in denen die Eltern sich nicht für die Angelegenheiten ihrer Kinder interessieren, doch in diesem Fall, halte ich das für zu übertrieben. Außerdem habe ich mich am Anfang gefragt, ob die Sullivans nicht einfach ein bisschen verwöhnt sind und auf hohem Niveau stöhnen (Hilfe wir werden enterbt!), doch mit fortschreitendem Buch geht es dann doch etwas tiefer. Leider kann ich auch verstehen, dass manche von dem Ende enttäuscht waren. Ich hatte nach einigen Rezensionen Schlimmes befürchtet, doch ich habe es überlebt. Am Ende-Ende gibt es noch einen ganz gut gelungenen Rettungsversuch und es ist wirklich nicht so schlimm wie „Der Wecker klingelte, alles war nur geträumt". Zum Abschluss noch etwas zur Gestaltung des Buches, für die es nur zwei Wörter gibt: absolut und gelungen. Auf dem Cover sieht man die Mädchen mit ihren Briefen und die Villa. Bei jedem neuen Kapitel findet man links oben hübsche Schnörkel. Alles passt und ist nicht nur von der Farbwahl her gut abgestimmt. Außerdem gibt es ein Lesezeichenbändchen, was für mich als Lesezeichenbändchen-Fan auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. ;) Fazit: Ein Mädchenbuch mit kleinen Schwächen, die ich aber für nicht so gravierend halte. Für mich ist es auf jeden Fall ein Lesetip. „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" gibt einem einfach ein wohliges Gefühl, ist unterhaltsam und wahrscheinlich besonders interessant für Leserinnen, die selbst Geschwister haben. 4,5 Sterne und einen Daumen hoch!

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  • Unterhaltsamer Roman

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    PoldyEsther

    PoldyEsther

    Die drei Sullivan-Schwestern müssen Geständnisse über ihre "Vergehen" ablegen. Ansonsten wird Almighty, die herrische Großmutter der dreien, die gesamte Familie enterben. Und so gestehen die drei Schwestern - Norrie, Jane und Sassy - nacheinander und fördern einige Familiengeheimnisse zutage... Der Roman "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" hat mir sehr gut gefallen: es ist relativ einfach geschrieben und einfach zu lesen. Ich kam sehr schnell in einen Lesefluss und wollte gar nicht mehr aufhören, diese wirklich tolle Buch zu verschlingen! Ich kann diesen Roman sehr empfehlen und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen! :)

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    NatalieStandiford

    NatalieStandiford

    Hello, I'm Natalie Standiford, the author of Confessions of the Sullivan Sisters, the story of three teenage sisters in a very rich family. On Christmas Day the girls' grandmother, known as Almighty, announces that she will soon die and has cut the entire family out of her will. Since she is the source of almost all their income, this means they will soon be penniless. Someone in the family has offended her deeply. If that person comes forward with a confession of her (or his) crime by New Year's Day, she will reinstate the family in her will. Or at least consider it. And so the confessions begin. Some involve love. Some involve hate. Some involve life. Some involve death. No secret is too big or too small for the Sullivans.   My publisher, Carlsen, has generously offered some copies of the novel to give away. So if you'd like a free copy, get in touch! -- (Übersetzung von Daniliesing) Hallo, ich bin Natalie Standiford, die Autorin von "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern", der Geschichte dreier jugendlicher Schwestern aus einer sehr wohlhabenden Familie. Zu Weihnachten verkündet ihre Großmutter, dass sie schon bald sterben wird und sie die ganze Familie enterbt hat. Da sie die Quelle nahezu ihres gesamten Vermögens ist, bedeutet das, dass sie schon bald mittellos sein werden. Jemand aus der Familie hat sie tief verletzt. Wenn diese Person ihre Tat bis Neujahr zugibt, wird sie die Familie wieder mit in ihr Testament aufnehmen. Oder zumindest darüber nachdenken. Und so beginnt es mit den Beichten. In manchen geht es um Liebe. In anderen um Hass. In einigen um das Leben. In weiteren um den Tod. Kein Geheimnis ist für die Sullivans zu groß oder zu klein. Mein Verlag, Carlsen, stellt freundlicherweise einige Freiexemplare meines Buches zur Verfügung. Wenn ihr Lust auf ein Freiexemplar habt, bewerbt euch hier! -- Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit der US-amerikanischen Autorin Natalie Standiford mitzumachen. Natalie spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der Carlsen Verlag 25 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 22. November bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Aufgabe zu erfüllen: Verratet uns ein kleines (es muss kein großes sein) Geheimnis von euch! (Auch hier gilt, wer möchte und kann - gern auf Deutsch und Englisch.) Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in der Leserunde und eine abschließende Rezension des Buches selbstverständlich.

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    • 327
  • Die Sullivans und ihre Geheimnisse

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2013 um 12:34

    Inhalt:Ein Schock für Familie Sullivan. Almighty, Großmutter und herrisches Familienoberhaupt, droht ihre Nachkommen zu enterben. Grund dafür: Ihrer Meinung nach hat einer der Sullivans etwas Unverzeihliches getan. Einzig und allein ein Bekenntnis des Schuldigen könnte die Situation retten und dafür sorgen, dass die Familie wieder ins Testament aufgenommen wird. Schnell sind sich alle einig, dass nur Janie, Sassy oder Norrie für Großmutters Unmut verantwortlich sein können und die drei Schwestern beginnen, ihre Geständnisse niederzuschreiben... Meine Meinung: Nach einem kurzen Einstieg, in dem Almighty verkündet, dass sie an einem Gehirntumor leidet und ihre Erbangelegenheiten regeln will, wird der Leser direkt in die erste Geschichte geworfen. Norrie, die älteste der drei Schwestern beginnt mit ihrem Geständnis. Normalerweise ist sie sie vernünftige und beherrschte aber als sie einen 8 Jahre älteren Mann in einem Abendkurs kennen lernt, ist es um sie geschehen und sie lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Ihr Bekenntnis fand ich ganz süß zu lesen, mehr aber nicht. Ich konnte nicht so recht nachvollziehen, was sie so toll an dem Kerl fand. Mir fehlte außerdem die Spannung, die ein Buch erst zu einem wahren Page-Turner macht. Ihre Geständnis reizte mich einfach nicht besonders, einfach weil ich schon tausend schönere und romantischere Liebesgeschichten gelesen habe. Dagegen war Norries einfach nur flach und eher langweilig. Kurz nach Weihnachten haut sie dann mit ihrem Freund für drei Tage nach New York ab. Gerade wo ich dachte, dass endlich mal ein wenig Schwung in das Ganze kommt, hört Norries Geschichte auf und Janes beginnt. Das war mehr als frustrierend. Das zweite Bekenntnis von Jane, dem schwarzen Schaf der Familie, hat mir schon wesentlich besser gefallen. Sie führt nämlich einen Blog, auf dem sie die dunklen und schmutzigen Geheimnisse ihrer Sullivan-Vorfahren ausplaudert. Natürlich gefällt das Almighty nicht, die sehr viel Wert auf den sauberen Ruf ihrer Herkunft legt. Jane ist ein wahrer Rebell, aufmüpfig und sie legt sich ständig mit Autoritäten aller Art an, insbesondere mit den strengen Nonnen in ihrer Schule. Sie ist sarkastisch, witzig und sprudelt vor Energie. ich fand sie wirklich großartig und viel interessanter als ihre doch recht blasse Schwester Norrie. Sassy ist die jüngste Schwester. Auf mich machte sie einen ziemlich chaotischen und auch naiven Eindruck. Nach ein paar skurillen Unfällen, bei denen sie immer unbeschadet davon gekommen ist, glaubt sie fest an ihre eigene Unsterblichkeit. Als dann auch noch Almightys 5. Ehemann in ihrer Anwesenheit stirbt, ist sie davon überzeugt, dass sie ihn umgebracht hat. Auch dieses Geständnis war ein wenig langatmig, wenn auch nicht so flach wie das erste. Insgesamt kam mir Sassys Bekenntnis etwas unglaubwürdig vor und so richtig konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen. Das Ende hat mich dann leider doch enttäuscht. Ich hab mit einem großartigen Finale gerechnet, aber Almightys Reaktion auf alle Bekenntnisse war nicht wirklich zufriedenstellend. Fazit: Ein leichtes Lesevergnügen für laue Sommertage. Mit mehr Spannung und einem weniger enttäuschendem Ende, hätte ich für die nette Idee gerne mehr als 3,5 von 5 Sternen vergeben.

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  • Mädchengeheimnisse

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Legeia

    Legeia

    27. March 2013 um 21:21

    Kurzbeschreibung: Die Sullivan-Schwestern haben ein Problem: Ihre reiche, tyrannische Großmutter fordert ein schriftliches Bekenntnis all ihrer Missetaten. Andernfalls will sie die gesamte Familie enterben. Also beichten die drei: Norrie hat sich in Robbie verliebt, der acht Jahre älter ist. Aber ist das denn so schlimm? Jane schreibt ein Blog über ihre schreckliche Familie. Aber was kann sie bitte für ihre bösen Vorfahren? Und Sassy glaubt, dass sie unsterblich ist. Schließlich wurde sie schon mehrmals vom Auto angefahren und nie ist ihr was passiert. Ist das jetzt Ketzerei? Drei energische, unerschrockene und ganz unterschiedliche junge Mädchen bekennen ihre kleinen Sünden, die vielleicht gar keine sind. Cover: Das Bild der der drei Schwestern erinnert an einen Scherenschnitt, der aber in sanften Lila-Tönen gehalten ist. Auch auf den Innenseiten des Buches sieht man einen warmen violetten Ton. Die Seitenzahlen und Kapitelanfänge sind hübsch verziert. Meine Meinung: Das Buch ist in drei Ich-Perspektiven aufgeteilt. Somit erhält man Einblick in das Seelenleben der drei Schwestern, was sie fühlen, wie sie denken und handeln. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die unterschiedlichen Charakterzüge von Norrie, Jane und Sassy herauszuarbeiten. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, und dennoch spürt man, wie sie alle aneinander hängen. Die Beschreibung des Hauses, insbesondere des Turmzimmers, konnte ich bildlich vor Augen sehen und würde mich auch freuen, mit meinen Schwestern dort zusammen zu sein und über Dinge zu sprechen, die mich bewegen. Die Geschichte ist aktuell und interessant, beschreibt sie doch Teenagernöte, tiefgreifende Gefühle, die man zu diesem Zeitpunkt durchaus haben kann, sowie Ängste und Schuldgefühle. Ich glaube, dass das Buch herüberbringen soll, dass man mit der Familie mehr reden muss, auch wenn es einem als Teenager schwer fällt und man so manches Geheimnis hütet. Die Bekenntnisse (die für mich keine Schuldeingeständnisse waren, denn die Mädchen trugen zum Teil einfach keine Schuld, weil man Gefühle nicht steuern kann) waren am Ende befreiend, weil sich alle endlich mal die Wahrheit sagten. Die Auflösung fand ich sehr gelungen, auch ich befand mich auf dem Holzweg. Und die Botschaften waren sehr gut verpackt und dennoch deutlich. Alles in allem ein sehr angenehmes, flüssig zu lesendes Buch, bei dem mich jede Geschichte nachdenklich gestimmt hat. Es gab witzige Wortwechsel, was das Ganze ein wenig aufgelockert hat. Mir hat es sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    minnimaus

    minnimaus

    11. March 2013 um 14:28

    An Heiligabend verkündet die Großmutter, von allen Almighty genannt, das ein Mitglied der Familie Sullivan sie zutiefst verärgert hat und deshalb alle aus dem Testament gestrichen werden. Die einzige Möglichkeit dies zu umgehen ist, wenn die schuldige Person ein schriftliches Geständnis ablegt. Man ist sich schnell einig, das von den Kindern nur die Mädchen infrage kommen. Also schreiben die drei Mädchen Norrie, Jane und Sassie ihre vermeintlichen Vergehen auf. Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert, in denen je eines der Mädchen Erzählerin ist und an ihre Großmutter beichtet. Die erste Geschichte wird von der 17jährigen Norrie erzählt, die sich unstandesgemäß in einen älteren Mann verliebt und zwischen ihrer Liebe und den Erwartungen ihrer Familie hin und hergerissen fühlt. Da sie zu der Oberschicht Baltimore's gehört und ihre Oma die allseits geschätzte Almighty Lou ist, wird so einiges von ihr erwartet. Auch welche Jungs sie mögen soll. Die Geschichte ist schön erzählt, Norrie ist sympathisch und man kann gut mit ihr mitfühlen. Man versteht, warum sie sich in diesen Mann verliebt und schmachtet mit ihr mit. Eine süße Liebesgeschichte! Die zweite Erzählerin ist die 16jährige Jane. Sie ist das Gegenteil ihrer sonst so braven Schwestern. Sie ist aufsässig und will um jeden Preis auffallen, rebellieren und anders sein. Sie berichtet von ihrem Blog myevilfamily.com, in dem sie wöchentlich die Wahrheit über ihre Vorfahren aufdeckt. Sie beschuldigt ihre Familie, durch Sklaverei und Heirat an viel Geld gekommen zu sein und deckt eine alte Fehde ihrer Großmutter auf. Jane treibt es etwas zu weit mit ihrer Rebellion und kommt schließlich an einen Punkt, an dem ihre harte Schale Risse bekommt und man merkt, dass sie nicht ganz freiwillig so geworden ist. Ich hatte Spaß an ihren Blogeinträgen und sie wurde mir wesentlich sympathischer, als endlich ihre verletzliche Seite zutage kam und sie erzählte, was passiert ist, dass sie so wurde. Sassy, die jüngste der drei Schwestern, hat das kürzeste Geständnis. Ihr passieren ein paar seltsame Unfälle, die sie alle unbeschadet übersteht und ab da ist sie davon überzeugt, unsterblich zu sein. Sassy ist ein liebes Mädchen und ein wenig naiv. Sie ist zu allen freundlich und oft Vermittler zwischen Norrie und Jane. Für Sassy spitzt sich die Lage zu, als sie davon überzeugt ist, jemanden getötet zu haben. Natürlich glaubt ihr niemand, aber sie lässt sich nicht davon abbringen. Die Mädchen erzählen alle über den gleichen Zeitraum, von ca. Spätsommer bis Weihnachten, jedoch jede aus ihrer Sicht. So betrachtet man die Vorkommnisse immer aus einem anderen Blickwinkel, und erfährt auch immer etwas Neues, weil jede Erzählerin auf etwas anderes Wert legt. Mir persönlich hat Norries Geschichte am besten gefallen. Natürlich ist man gespannt, auf wen Almighty nun tatsächlich so sauer war. Aber das verrate ich nicht! Das Buch ist in einem gemächlichen Tempo geschrieben, Action sucht man hier vergeblich. Ich habe mich aber trotzdem gut unterhalten gefühlt, weil am Leben dieser Familie teilhatte und wissen wollte, wie es den Mädchen ergeht. Für mich ist "die Bekenntnisse der Sullivan Schwestern" ein richtiges Wohlfühlbuch.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Tintenklecks98

    Tintenklecks98

    02. February 2013 um 22:43

    Almighty ist sauer. Wenn bis Neujahr kein Bekenntnis bei ihr eingereicht ist, ist sie bereit einen Teil ihrer Familie aus dem Testament zu streichen. Die Sullivans sind sich sicher: Eine der Mädels ist schuld. Also setzen sich Norrie, Jane und Sassy hin und schreiben alles auf, was ihre Großmutter erzürnt haben könnte. Die älteste, Norrie berichtet davon, wie sie nach New York durchbrennt. Jane plaudert sämtliche Familiengeheimnisse aus und Sassy ist der Meinung schweren Mord begangen zu haben... Sehr gut gefällt mir der Gesamteindruck. Das Cover, die Kapiteleinteilung etc. Richtig klasse gelungen ist der Schreibstil. Oder besser, die Schreibstile. Denn jede Schwester unterscheidet sich von der Anderen. Norrie, die stets darauf bedacht ist alles richtig zu machen und niemanden zu verärgern. Jane, die immer dafür ist, dass sie dagegen ist. Stichelt gegen alle und wird sogar schulisch suspendiert. Sassy, das Küken. Fest überzeugt unsterblich zu sein und die Einzige, die es Almighty annähernd recht machen kann. Ich sag nur so viel: Am Ende kann alles anders kommen als befürchtet. Ein rundum gelungenes Buch mit Charme und Tücke. Alle Schwestern sind einzigartig und liebenswürdig.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Dubhe

    Dubhe

    29. January 2013 um 20:39

    Die Familie Sullivan hat es realtiv gut, doch Almigthy, ihre Großmutter, bestimmt nach wie vor über das Glück und Unglück in der Familie. Und so verkündet sie zu Weihnachten, dass sie die ganze Familie des Vaters von den drei Schwestern enterben würde, hätte der Täter nicht bis Silvester schriftlich seine Entschuldigung eingereicht. Und so machen sich die Schwestern Norrie, Sassy und Jane auf, über die Ferien ihr Geständnis zu schreiben. Norrie verliebt sich, Jane hat einen Blog über ihre Familie, wo sie alles hineinschreibt, was sie nervt und Sassy hat Wallace umgebracht. Doch wer von ihnen ist nun die Schuldige? . Der Reihe nach schreiben die Schwestern ihr Geständnis in Ich-Form, zu Beginn ein Brief, in dem jede gesteht, dass sie Schuld ist. Das Ende hingegen ist recht überraschend, doch zu viel möchte ich auch nicht verraten. Man könnte die Geschichten so betrachten, als ob es drei Geschichten wären, die nicht unbedingt miteinander zusammenhängen, nur, dass sie eben immer die gleichen Personen beinhalten und immer von einem anderen Schicksal erzählt wird. Der Klapptext hört sich richtig gut an, doch leider hält das Buch nicht ganz das, was es verspricht.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Blondchen90

    Blondchen90

    20. January 2013 um 18:11

    Inhalt: Als die Familie Sullivan erfährt, dass die Großmutter, Almighty Lou genannt, sie vorerst aus dem Testament gestrichen hat sind sie alle schockiert. Almighty fühlt sich von jemandem aus der Familie betrogen und möchte, dass der Sünder bis Silvester ein Bekenntnis schreibt in dem er seine Sünden beichtet. Sollte dies zu ihrer Zufriedenheit passieren, würde die Familie wieder aufgenommen werden. Davon überzeugt, dass eines der drei Mädchen die Schuld trägt, da diese immer besonders streng von Almighty behandelt wurden, beginnt jede von ihnen ein Bekenntnis zu schreiben. Die Sünden der Mädchen reichen von Dummheiten, die aus Liebe geschehen sind über Rebellion und zur Schau stellen der Familie bin hin zu Mord. Doch niemand weiß, ob diese Bekenntnisse ausreichen und ob überhaupt das richtige Bekenntnis dabei ist.... Meinung: Das Buch ist in 5 Abschnitte gegliedert. Die Einleitung, dann jeweils das Bekenntnis eines der Mädchen und den Ausgang der Geschichte. Die Bekenntnisse sind interessant aber auch lustig geschrieben. Jedes weit eine Entwicklung der Mädchen auf zeigt aber auch immer wieder die Probleme der Mädchen auf. Da sie in einem Alter sind, reden sie über alles, sodass es einige Szenen gibt, die aus 2 Sichten beschrieben werden. Dies hat mir besonders gefallen, da man nur aus einer Perspektive nicht immer das Verhalten der anderen Schwestern erklären konnte. In den Bekenntnissen lernt man drei völlig verschiedene Schwestern kennen, die aber dennoch alle auf ihre Weise sympathisch sind. Besonders gut hat mir das Bekenntnis der mittleren Schwester, Jane, gefallen, da sie die größte Entwicklung durchlebt. Ein wenig gestört hat mich, dass Sassy trotz ihrer 15 Jahre sehr kindlich und naiv dargestellt wird und in manchen Momenten beinahe dümmlich rüberkommt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut und schnell zu lesen. Sehr gut gefällt mir, dass die Sprache nicht zu sehr auf Jugendlich "getrimmt" ist, wie ich es bei anderen Jugendromanen schon erlebt habe. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    20. January 2013 um 11:04

    Das Schönste an diesem Buch ist die Aufmachung. Die ist echt liebevoll, mit Ornamenten auf den Innenseiten, einer großen Schrift und rotem Lesebändchen. Das Lila Cover zeigt 3 Mädchen, die einen Brief zu einem prächtigen Haus tragen. Diese 3 Mädchen sind 3 Schwestern, die in einer etwas verschrobenen amerikanischen Upperclass Familie aufwachsen. Ihr Wohlstand wird dadurch bedroht, daß die reiche Großmutter ankündigt, die Familie zu enterben. Ein Mitglied der Familie habe sie erzürnt, wenn der Übeltäter eine schriftliche Beichte ablege, überlege sie es sich vielleicht nochmal anders. Die Familie einigt sich, daß die Mädchen gemeint sein müssen, die alle im Teenageralter sind. Jedes Mädchen schreibt nun der Großmutter einen Brief. Das Buch besteht aus den Briefen der 3 Mädchen, die ihr Leben in der letzten Zeit schildern und ihre „Sünden“ beichten. Es geht z.B. um die erste Liebe oder einen Internetblog. Das ist meist unterhaltsam, allerdings sind die sogenannten Sünden zwar altersgerecht, aber nicht besonders interessant. Mit Ausnahme des Berichtes der Jüngsten, der fantasievoll und ungewöhnlich ist. Der Leser bekommt durch die Berichte der 3 auch verschiedene Blickwinkel auf die reiche Familie präsentiert. Die Eltern müssen beide nicht arbeiten, es gibt Hausangestellte. Die Mutter kümmert sich im Grunde nur um sich selbst, der Vater ist lieb und will keinen Ärger. Das Ende, zu dem man als Leser eine Art Auflösung erwartet, hat mich eigentlich enttäuscht. Abgesehen von der Frage, wie interessant das Innenleben einer reichen amerikanischen Familie für hiesige Jugendliche ist, finde ich erstaunlich, daß die Mädchen klaglos ihre tiefsten Geheimnisse offenbaren, weil jemand mit Enterbung droht. Offensichtlich muss man auch in Jugendbüchern nicht besonders begründen, dass Geld das Wichtigste ist. Ich finde das etwas traurig. Fazit: nett zu lesen, auch unterhaltsam, aber das Buch kann die Erwartungen, die es zu Beginn weckt, am Ende nicht halten

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Starlet

    Starlet

    Weihnachten bei den Sullivans: die Familie verbringt diesen Tag bei der reichen und sehr autoritären Großmutter. Und diese hat keine gute Neuigkeiten für die Familie: Die Großmutter wurde von einer Person der Familie zutiefst enttäuscht und erwartet ein schriftliches Bekenntnis dieser Person, andernfalls wird die gesamte Familie enterbt. Schnell entscheiden die Eltern, dass eine der drei Schwestern die Schuldige sein muss und so schreiben Norrie, Jane und Sassy ihre Missetaten nieder. Cover: Mir hat das in Lila gehaltene Cover gleich sehr gut gefallen. Wir sehen hier die drei Schwestern, die sich mit ihren Bekenntnissen auf den Weg zur Großmutter machen. Was mir besonders gut gefällt: das Buch hat ein Leseband. Fazit: Die Sullivan-Schwestern sind sehr verschieden, dennoch merkt man, dass die drei sehr miteinander verbunden sind. Norrie ist die Älteste, immer sehr vernünftige Schwester. Sie übernimmt Verantwortung und möchte es ihren Eltern und auch der Großmutter immer recht machen. Doch als sie sich verliebt muss sie eine Entscheidung treffen. Auf den ersten Blick ist Jane sehr selbstbewusst. Man hat das Gefühl, dass sie ihre eigene Familie schrecklich findet. Sie schreibt einen Blog über ihre Familie, der sich „myevilfamily“ nennt. Im Grunde möchte sie lediglich die Wahrheit über ihre nicht so perfekte Familie verbreiten, jedoch geht sie hier oftmals zu weit. Sassy denkt, dass sie unsterblich ist. Sie wurde schon ein paar Mal von Autos angefahren, glücklicherweise hatte sie immer nur ein paar Kratzer davongetragen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, wir lesen die Bekenntnisse der drei Schwestern und erfahren so auch viel über die anderen Schwestern. Zwischen Norrie und Sassy konnte ich leider keinen Unterschied im Schreibstil feststellen, Jane jedoch wurde von der Autorin gut ausgearbeitet. Hier dürfen wir ab und an die Blogeinträge und die dazugehörigen Kommentare lesen. Natürlich erfährt man keine schrecklichen und überzogenen Geheimnisse, das Buch ist sehr realistisch geschrieben. Aber genau das hat mir so gut daran gefallen. Hier geht es um Geheimnisse von drei normalen Jugendlichen, wie sie in vielen Familien vorkommen könnten.

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  • Rezension zu "Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern" von Natalie Standiford

    Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
    Fia

    Fia

    30. December 2012 um 12:40

    Was ich erwarte: Es war ganz klar das Cover, welches mich bei Lovelybooks auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Die Leserunde, die von der Autorin Natalie Standiford begleitet würde, tat ihren Rest. Natürlich musste ich mich bewerben. Nachdem die Gewinnernachricht kam, freute ich mich tierisch und wartete gespannt auf den Postboten, da ich schnell die Geschichte der drei Schwestern lesen wollte. Die Geschichte klang für mich nämlich nicht nur spannend, sondern auch lustig. Außerdem liebe ich sowieso Familiengeschichten. Doch ob mich das Buch wirklich überzeugen konnte? Meine Meinung: Das Buch ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Eine kurze Vorgeschichte, Norries Part, Janes Sicht der Dinge, Sassy Bekenntnis und wieder ein knapper abschließender Teil. Der erste und der letzte Teil sind in der auktorialen Form geschrieben, die Bekenntnisse der Schwestern jeweils aus der Ich-Perspektive des jeweiligen Mädchens. Mir hat es sehr gut gefallen, dass man so Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt aller Schwestern bekommt. So konnte man die Handlungen auch besser nachvollziehen. Grund für diese Aufteilung ist aber, dass die drei Abschnitte von Norrie, Jane und Sassy die Briefe an ihre Großmutter Almighty darstellen, der sie ihre Misstaten schildern. Daher gibt es auch immer wieder Anmerkungen an Almighty, was die Briefe noch "echter" wirken lässt. Der Schreibstil von Natalie Standiford lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Die Autorin verrent sich nicht in ausschweifenden Beschreibungen, versetzt einen aber mit bildhaften Beschreibungen mitten in die Geschichte. Besonders toll finde ich, dass sich der Schreibstil von Schwester zu Schwester jeweils ein bisschen unterscheidet. So kommen die unterschiedlichen Charaktere der drei noch besser zur Geltung und man hat wirklich das Gefühl, dass das Buch aus den Bekenntnissen der doch sehr verschiedenen Schwestern besteht. Auch den jugendlichen Stiel von Natalie Standiford muss man loben. Während einem in manchen Büchern die "Jugendsprache" sehr aufgesetzt oder extrem gewollt vorkommt, wirkt sie hier sehr reell. Genauso wie sich Jugendliche eben ausdrücken und unterhalten. Müsste ich mir von den Sullivan-Schwestern eine als Lieblingscharakter aussuchen, wäre das wohl Norrie. Die Älteste der Mädchen ist auch die Vernünftigste, was aber nicht den ausschlaggebenden Punkt macht. Sie erfährt während der Geschichte meiner Meinung nach die größte Entwicklung und insgesamt kann ich mich mit ihr am meisten identifizieren. Außerdem gefällt mir ihre Geschichte auch am Besten (was wohl größtenteils an Robbie schmacht liegt). Aber auch wenn Norrie mein Favorit ist, so haben mich Sassy und Jane ebenfalls überzeugt. Jede der Schwestern ist außergewöhnlich und kommt mit ihren Stärken und Schwächen daher. Zwar liegt das Augenmerk der Geschichte hauptsächlich auf Norrie, Jane und Sassy, aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz. Vor allem die Sullivanfamilie wird mit der Zeit immer interessanter. Großmutter Almighty, deren Sohn und Schwiegertochter, sowie die Brüder der Sullivan-Schwestern sind alle sehr eigenwillige und außergewöhnliche Charaktere, über die man gerne mehr erfährt. Aber auch Charaktere wie Norries Freund Robbie, Janes beste Freundin oder die Nachhilfeschülerin von Sassy kommen nicht zu kurz, so dass man sich wie im echten Leben fühlt. Man mag nicht alle Personen gleich viel, erfährt über sie immer mehr und erlebt mit ihnen die Geschichte. Und wo wir gerade dabei sind, kommen wir auch gleich zur Geschichte selbst. Diese konnte mich von Anfang an fesseln. Zu Beginn ist da die alles überragende Frage, wer Schuld an der Enterbung der Sullivans trägt. Je mehr man jedoch in die Geschichte eintaucht, desto mehr Fragen tauchen auf, die man beantwortet haben möchte. Dadurch hält das Buch immer einen gewissen Spannungsbogen und lässt die Seiten wie im Flug vergehen. Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern sind aber nicht nur interessant, sie reißen einen auch mitten in die Gefühlswelt der Schwestern. Norries Erlebnis ist für alle Romantikfans zum "auf Wolke 7 schweben". Selbst ich, die normalerweise einen Altersunterschied ab 4 Jahren als ein absolutes No-go erklärt, war einfach verzaubert von Norrie und Robbie. Es ist allerdings keineswegs so, dass die Liebesgeschichte ins Kitschige abdriftet. Die beiden sind einfach süß zusammen ohne viel drum herum. Janes Bekenntnis ist dagegen nicht sehr romantisch. Sie plaudert viel lieber auf ihrem Blog die Familiengeheimnisse aus. Wie ist ihr Urururgroßvater zu seinem Reichtum gekommen? Was hat es mit der Fehde zwischen Almighty und ihrer "besten Freundin" auf sich und überhaupt sind die verstorbenen 5 Ehemänner ihrer Großmutter sehr auffällig. Also macht es sich Jane zur Aufgabe, der Welt die Wahrheit zu verraten. Doch was ist überhaupt die Wahrheit? Das muss man sich als Leser auch des öfteren fragen. Besonders interessant an Janes Part sind übrigens die Einträge von myevilfamily.com, ihrem Blog, die am Anfang jedes Kapitels zu finden sind. So stößt man immer mehr auf die (bösen?) Geheimnisse der Familie Sullivan und verfolgt gespannt, was Jane so bloggt. Und dann ist da noch der Stress, den Jane mit ihrer Familie und der Schule hat. Ein böses Mädchen muss eben böse sein. Und ohne Tatoo und gewisse Schandtaten geht das eben nicht! Sassy fühlt sich schuldig. Während sie gleich von mehreren Autos angefahren wird und mit ein paar Kratzern davon kommt, scheint sie ihren Mitmenschen Unheil zu bringen. Doch was kann sie dagegen tun? Sassys Geständnis ist wohl am mysteriösesten und lässt einen mit einigen Fragen zurück. Schön ist, dass man auch in ihrem Teil noch viel neues erfährt, obwohl man bereits in den Bekenntnissen ihrer Schwestern aus dem gleichen Zeitabschnitt erzählt bekommt. Es wird aber nicht langweilig, da es Natalie Standiford gelungen ist, nur die wichtigsten Dinge, die alle drei Schwestern betrifft, in alle Erzählungen einfließen zu lassen. Hauptsächlich wird man aber in jedem Teil mit neuen Informationen und Details versorgt. Es ist sogar so, dass noch zusätzlich Spannung aufgebaut wird, indem Themen z.B. in Norries Abschnitt angeschnitten werden und man erst in Sassys Bekenntniss Näheres dazu erfährt. Das Ende hält dann nocheinmal eine Überraschung bereit, welche kann ich aber natürlich nicht verraten. Die Wendung ist nicht total unerwartet, wie sie genau aussehen würde, habe ich vorher aber definititiv nicht erwartet. Leider ist das Buch dann ziemlich schnell zu Ende, einen etwas längeren Ausgang hätte ich mir schon gewünscht. Das liegt aber wohl auch vor allem daran, dass ich die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen habe und gerne noch mehr mit ihnen erlebt hätte. Wie heißt es so schön: Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Fazit: "Die Bekenntnisse der Sullivan Schwestern" hat mich restlos begeistern können. Die Charaktere sind wirklich klasse und ihre Geschichten nehmen einen mit auf eine spannende Reise. Gefühlsvoll, humorvoll und bildhaft erzählt Natalie Standiford eine außergewöhnliche Geschichte und hat mich somit mehr als gut unterhalten.

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