Die Hexe von Maine

von Natalie Winter 
3,7 Sterne bei9 Bewertungen
Die Hexe von Maine
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Positiv (7):
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Unterhaltsam, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings passt der Klappentext nicht ganz zum Inhalt.

Kritisch (2):
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Leider kein Krimi mit fantastischen Elementen, sondern sehr oberflächliche Urban Fantasy, die mich leider nicht abholen konnte...

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Inhaltsangabe zu "Die Hexe von Maine"

Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.

Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der „Shifter Cops“ erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940855732
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:286 Seiten
Verlag:Dryas Verlag
Erscheinungsdatum:18.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Letannas avatar
    Letannavor einem Monat
    besser als erwartet

    Eigentlich will Julie Mireau nichts von der besonderen Begabung ihrer Familie wissen, die sind nämlich alle Hexen. Aber als ihre letzte Verwandte stirbt, ihre Tante, erbt sie gleichzeitig den Esoterikladen von ihr. Hier im Ort gibt es einen Hexenzirkel, der sie gerne anwerben möchte. Julie wehrt sich gegen diese Anwerbungen, aber als jemand beginnt, die Mitglieder des Zirkels zu töten, gerät auch sie in die Schusslinie. Sie bekommt unerwartet Hilfe von dem Cop Madoc Blair. Aber Madoc ist kein normaler Cop, was sie schnell herausfindet.

    Bei diesem Buch handelt es sich hier um den ersten Teil der Shifter Cops Reihe, wobei der Titel ehrlich gesagt etwas vewirrend ist. Die Shifter Cops treten in diesem Teil in Form von Madoc Blair in Erscheinung, nur wird die Handlung bis auf einen Abschnitt ausschließlich aus der Sicht von Julie erzählt. Auch spielen die Cops gar nicht so eine große Rolle wie man vermutet, was mich persönlich jetzt nicht so gestört.Die Autorin entführt den Leser in eine Kleinstadt, wo jeder jeden kennt. Dieses Setting mag ich für Bücher mit Hexen sehr gerne. Es gibt einen hiesigen Hexenzirkel, der im Mittelpunkt der Handlung steht.

    Julie Mireu ist eine selbstbewusste junge Frau, die eigentlich mit all dem nichts zutun haben will. Sie wird dann aber doch mit in die Sache hineingezogen als jemand anfängt, die Hexen zu töten, die zum Zirkel gehört. Die Ermittlungen fand ich persönlich sehr spannend. Hauptaugenmerk liegt aber bei Julie und ihrer Entwicklung. Romantik spielt zwar auch eine Rolle, aber eher gering. Zwischen Julie und Madoc entwickelt sich eher eine Freundschaft, wobei es eine gewissen Anziehung zwischen den beiden gibt. Für meinen Geschmack hätten die beiden sich ruhig etwas näher kommen können.

    Ich werde diese Reihe auf jeden Fall noch weiter verfolgen und auch die Fortsetzung lesen, die dann von zwei anderen Charakteren handeln wird. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hatte mir das Buch laut Beschreibung ein wenig anders vorgestellt.
    Die Hexe von Maine

    Die Hexe von Maine  -  Natalie Winter

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.

    Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der "Shifter Cops" erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.

    Mein Leseeindruck:

    Tja, nach der Beschreibung des Buches war ich sehr neugierig auf die Story, muss aber nun sagen das es nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt hat.

    Die Protagonistin Julie ist für mich nicht unsympathisch, aber ich habe eine Zeit gebraucht um mit ihr warm zu werden. Das sie in diese Situation kommt trägt zwar dazu bei das man Mitleid mit ihr empfindet, aber da sich es anfangs so zieht geht irgendwie die Spannung hier verloren.

    So lässt sich die Story schnell weg lesen, aber irgendwie fehlt mir trotzdem etwas. Klar hat das Buch seine Fantasy-Elemente und auch Madoc ist eine interessante Person - aber für mich bleibt einfach vieles im Hintergrund und man kann nicht in das Wesen der Handelnden eintauchen.

    Fazit:

    Ich bin mir noch nicht ganz im klaren ob ich die Reihe weiter lesen werde. Vom Dryas Verlag gibt es so viele spannende und tolle Bücher die mich mehr fesseln können.

    Damit will ich aber nicht sagen das ich das Buch schlecht fand. Es war einfach nur nicht so wie angekündigt. Vielleicht gebe ich Teil 2 ja noch eine Chance.

    Für Band 1 vergebe ich hier 3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider kein Krimi mit fantastischen Elementen, sondern sehr oberflächliche Urban Fantasy, die mich leider nicht abholen konnte...
    Erstes uns letztes Buch der Shifter Cops Reihe

    Dieses Buch wurde als Krimi mit Fantasyelementen vorgestellt, was mich sehr neugierig gemacht hat. Vorallem, weil es auch um Hexen geht und ich liebe einfach Romane mit Hexen als Protagonisten. Dass ich gerne Krimis lese, wissen wohl die meisten, die meinen Blog verfolgen.
    Schon beim reinlesen habe ich allerdings feststellen müssen, dass das Wort "Krimi" etwas weit hergeholt ist. Noch dazu nennt sich die Reihe "Shifter Cops", also Cops = Polizisten und Shifter = Gestaltenwandler.
    Letzteres trifft eindeutig zu, den Madoc, unser Shifter Cop, ist ein Drachenwandler. Er ist auch ein Beschützer, aber ein Cop? Die kleine Polizeitruppe vor Ort spielt ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle und in Wahrheit ist hier Julie die Hauptprotagonistin. Somit ist der Untertitel "Shifter Cops 1" nicht wirklich passend...

    Aber beginnen wir von vorne: Julie Mireau hat ihre Zelte in New York, wo sie Psychologie studiert hat, abgebrochen. Nach einem Vorfall, der nicht weiter erklärt wird, muss sie wohl auch um ihren Job bangen und hat sich auch gleich noch von ihrem Freund getrennt. Doch der wichtigste Grund ihrer Rückkehr in das kleine Stätdchen Yarnville ist ihre Tante Laurie, die im Sterben liegt. Nach dem Tod ihrer Eltern und ihrer Großmutter ist Laurie die letzte lebende Verwandte in Julies Familie. Die Mireaus entstammen seit Generationen einem angesehenen Hexengeschlecht und Julies Mutter war eine der bedeutendsten Hexen in ganz Maine. Julie hat jedoch die Gabe nicht vererbt bekommen und glaubt auch nicht an Magie. Als sie den Esoterikladen "Itchy Witchy" von ihrer Tante erhält, passieren allerdings immer wieder ungewöhnliche Dinge und Julie quälen böse Albträume. Kurz darauf stirbt eine der Hexen, die dem Hexenzirkel angehört, der sich wöchentlich im "Itchy Witchy" trifft....

    Die Geschichte lässt sich sehr schnell lesen, doch genauso schnell vergisst man sie wieder...leider! So richtig gefesselt hat mich weder die Story, noch der Schreibstil der Autorin. Der Crime Hintergrund fehlte fast komplett, auch wenn die eine oder andere Hexe in Flammen aufging und man den "Täter" suchte. Doch Polizeiermittlungen konnte ich keine im Buch finden.
    Ein Hexenzirkel, ein Hexenjäger und ein paar Gestaltenwandler machen nicht unbedingt ein gutes Buch aus - vorallem wenn er als Krimi mit übersinnlichen Elementen verkauft wird.
    Im Allgemeinen hatte ich das Gefühl, dass hier einige Themen auf knappe 286 Seiten gequetscht wurden, die jedoch nur an der Oberfläche gekratzt haben.

    Auch die Charaktere bleiben sehr oberflächlich. Außer zu Julie erfährt man kaum Hintergründe zu den Figuren. Sie können willkürlich ausgetauscht werden. Ich konnte zu keinen der Charaktere irgend eine Beziehung aufbauen und kann leider nur sagen, dass mich dieses Buch so gar nicht überzeugen konnte. Ich werde die Reihe definitiv nicht weiter verfolgen...

    Fazit:
    Ich hatte mir hier mehr Krimi erhofft, vorallem nach dem Untertitel des Reihenerstlings. Leider wandelt die ganze Story sehr an der Oberfläche dahin und vermag auch nicht wirklich zu fesseln, obwohl man sie schnell weglesen kann. Genauso schnell ist die Geschichte aber auch wieder vergessen. Vielleicht ist sie für Urban Fantasy Leser besser geeignet...
    Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann sie leider nicht empfehlen.

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    kim58xs avatar
    kim58xvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Fantasy-Krimi mit überraschenden Ende & ein schöner Auftakt für die Shifter Cops Reihe
    Ein guter Fantasy-Krimi mit überraschenden Ende...

    Das Cover

    Das Cover ist in meinen Augen ein echter Eyecatcher. Die beiden Dargestellten Protagonisten wirken ausdrucksstark und mysteriös. Das Cover macht neugierig ohne zu viel über den Inhalt zu verraten oder langweilig zu sein.


    Der Klappentext

    Das Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.

    Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der „Shifter Cops“ erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.


    Die Zusammenfassung

    Als Julie erfährt, dass ihre geliebte Tante XY gestorben ist ändert sich alles. Hals über Kopf kündigt sie ihren Job, verlässt ihren Freund und kehrt in ihre Heimatstadt Yarnville zurück. Dort angekommen ist nichts mehr wie es war. Denn Julie stammt aus der mächtigsten Hexenfamilie Yarnvilles oder zumindest glaubt ihre Familie das. Julie glaubt nämlich nicht an Magie und ist auch sonst ein eher rationaler Mensch. Trotz dessen bleibt die im kleinen Örtchen verankerte Magie nicht lange verborgen und selbst Julie muss sich schnell eingestehen, dass es in dieser Stadt nicht mit rechten Dingen zugehen kann. So tritt Madoc auf den Plan und der erste Fall der Shifter Cops beginnt.


    Das Fazit

    Natalie Winters Debütroman hat mich sowohl gefesselt als auch überrascht. Gefesselt hat der Roman mich vor allem durch seinen lockeren Schreibstil und die leicht düster-mysteriöse Atmosphere die von Anfang an vermittelt wird. Besonders gefallen haben mir Julies verheißungsvolle düstere Träume, welche sehr leb- und bildhaft geschildert waren. Überraschend war vor allem, dass in der Geschichte nicht wie bei klassischen Kriminalromanen ein ermittelnder Kommisar oder Polizist im Vordergrund steht, sondern die gesamte Geschichte aus Sicht des "Opfers" geschildert wird. Hier liegt auch einer der größten Kritikpunkte: Sowohl der Buchtitel, als auch der Klappentext und der Prolog vermitteln, dass die Reihe sich primär um die Shifter Cops dreht. Allerdings ist dem nicht so, da sich die gesamte Geschichte um Julie und ihre Sichtweise auf die Geschehnisse um sie herum dreht. Der Shifter Cop Madoc tritt hierbei lediglich als Nebenfigur auf.
    Trotz diesem Makel freue ich mich auf die folgenden Bände und bin gespannt mehr über das Universum der Shifter Cops zu erfahren.

    Von mir gibt es für diesen tollen Roman 3,5 bis 4 Sterne!


    Infos 

    Band: 1
    Autorin: Natalie Winter
    Erscheinung: September 2017
    Seitenanzahl: 286
    Buchpreis: 10,50€
    eBook-Preis: 6,99€


    Zur Autorin

    Worte und ihre Wirkung haben Natalie Winter schon immer fasziniert. Sie verschlingt Bücher, seit sie lesen kann, und war lange Zeit als Buchhändlerin tätig. Sie lebt mit Mann und Hund an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein. Wenn sie nicht schreibt oder liest, ist sie mit dem Hund unterwegs oder backt Kuchen.

    "Die Hexe von Maine" ist der erste Teil der Reihe um die Shifter Cops, die in paranormalen Verbrechen ermitteln. Natalie Winter veröffentlichte das Buch zuerst als Selfpublisherin unter dem Titel "Die Akte Feuerring", bevor es das Interesse des Dryas Verlags erregte und sowohl erweitert als auch umgearbeitet wurde.  (Quelle: amazon)

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    kabigs avatar
    kabigvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Magie und Hexerei, etwas Spannung und leider noch zu wenig Shifter Cops
    Die Macht des Tarot

    Schon vor Jahren hatte Julie Mireau ihrer Heimatstadt Yarnville den Rücken gekehrt, um sich in New York eine eigene Existenz aufzubauen. Ein Leben abseits der Magie, die in ihrer Familie so stark zu sein scheint, dass sie in ihrer Heimat als die mächtigste Hexenfamilie gelten. Doch nun hat sie von ihrer letzten Verwandten, ihrer verstorbenen Tante Laurie, deren alten Zauberladen "Itchy Witchy" in Yarnville geerbt und kehrt zurück. Kaum zurück in dem Städtchen, spürt Julie, dass etwas nicht stimmt und es ereignen sich mysteriöse Unfälle. Diese bleiben auch von der Spezialeinheit der Shifter Cops nicht unbemerkt, was Madoc Blair mit seinen besonderen Talente in das kleine Städtchen an der Küste Maines bringt.

    Mit "Der Hexe von Maine" präsentiert Natalie Winter den Auftaktroman zu ihrer neuen Reihe über die Shifter Cops. Ungewöhnlich dabei ist, dass die Geschichte nur sehr wenig (lediglich drei Kapitel) aus Sicht des hier agierenden Cops erzählt wird, sondern hauptsächlich aus Julies Sicht, die man wohl am Besten als "Opfer" bezeichnen kann. Dabei erfährt man sehr viel über Hexerei und Magie, denn da Julie sich schon als Jugendliche von diesem Thema abgewand hat und nciht daran glaubt, entdeckt man diesemysteriöse Welt mehr oder weniger mit ihr gemeinsam. In diesem Fall liegt der Fokus dabei auf dem Tarot, das wunderbar in die Geschichte eingearbeitet ist.
    Leider hat man aber nur sehr wenig über die Shifter Cops und deren Arbeit erfahren können - die wenigen Informationen machen aber durchaus neugierig auf mehr! Und auch der Spannungsbogen während des Romans fiel leider zum Ende hin zu schnell etwas ab.

    Insgesamt aber ein gutes Buch und besonders lesenswert für jeden, der ein Faible für Übersinnliches und besonders die Macht der Karten hat.

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    MaraLaues avatar
    MaraLauevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir gut gefallen
    Feiner Okkultkrimi

    Julie Mireau entstammt einer langen Ahnenreihe von Hexen, aber sie glaubt nicht an Magie, denn sie selbst hat keine magischen Kräfte. So scheint es. Doch als sie in ihre Heimat Yarnville zurückkehrt, weil ihre Tante im Sterben liegt und sie deren Esoterikladen erbt, geschehen nicht nur mit ihr selbst seltsame Dinge, die vom Gegenteil zeugen. Der Hexenzirkel ihrer Tante wird magisch angegriffen und ein Mitglied nach dem anderen stirbt in einem Hexenfeuer. Alles deutet darauf hin, dass Julie unbewusst und unbeabsichtigt diese Feuer verursacht hat. Das ruft die „Shifter Cops“ auf den Plan, eine paranormale Polizeitruppe. Sie schicken einen ihrer Agenten, um die Todesfälle aufzuklären. Doch auch Hexenjäger sind auf die Vorkommnisse in Yarnville aufmerksam geworden. Ehe Julie sich versieht, sitzt sie zwischen allen Stühlen und wird von jeder Seite verdächtigt, angefeindet und verfolgt und weiß bald nicht mehr, wem sie überhaupt trauen kann.

    Aber was ist wirklich geschehen? Diese Frage treibt nicht nur Julie um. Dass am Ende alles anders ist, als es zu sein schien, ist eine gelungene Wende der Geschichte.

     

    Natalie Winter hat mit ihrem Roman einen feinen Okkultkrimi geschaffen, der es nicht an Spannung missen lässt. Sehr gut gelungen finde ich die Darstellung der Julie, die vor lauter Angst vor Magie und noch größerer Angst, dass sie den Platz ihrer Mutter als die „Hexe von Maine“, die mächtigste Hexe des Landes, einnehmen soll, wogegen sie sich schon als Kind wehrte, hartnäckig Augen und Ohren vor dem zu verschließen versucht, was für nahezu jeden in ihrer Umgebung Fakt ist. Dass daraus teilweise irrationales und trotzköpfiges Verhalten resultiert, was weder ihr noch den Menschen in ihrer Umgebung gut tut, ist ebenfalls allzu menschlich. Dass sie das in noch größere Gefahr bringt, erklärt sich als genretypisch von selbst.

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Story nicht noch mit einer Liebesgeschichte überfrachtet wurde wie es bei vielen ähnlichen Romanen der Fall ist. Zwar deutet sich eine solche an, aber sie wird „jenseits des Buchdeckels“ stattfinden und im Roman nur angedeutet, dass sie sich entwickelt.

    Den Serientitel „Shifter Cops“ finde ich dagegen zumindest für diesen ersten Band wenig treffend, denn weder diese Polizeitruppe noch ihr vor Ort agierender Agent sind die Hauptpersonen der Geschichte, sondern Julie, die mit der Truppe nichts zu tun hat. Außerdem hätten die Hauptpersonen für meinen Geschmack ruhig etwas intensiver charakterisiert werden können. Doch das tat meinem Lesegenuss keinen Abbruch.

     

    Fazit: Ein Okkultkrimi, bei dem die Betonung auf der Lösung des Falls und des damit verbundenen Rätsels liegt und der auf wohltuend auf die Handlung verzettelnde „Gefühlsduselei“ verzichtet.

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    MonkeyMoonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, in der Gestaltwandler und Tarot keine Rolle spielen ...
    Eine Geschichte, in der Gestaltwandler und Tarot keine Rolle spielen

    Das Buch startet recht vielversprechend. Der Plot klingt erst mal interessant und die Charaktere sind ok. Die versprochenen Bestandteile der Geschichte (Gestaltwandler, Tarot Magie, Hexen und Krimi) finde ich alle sehr interessant und es versprach eine gute Mischung aus allem zu werden.Leider entwickelte ich das Buch für mich nicht positiv.

    In der ersten Hälfte kommt die Handlung kaum voran. Ich fand das Tempo dabei prinzipiell ok, ich lese auch gerne mal etwas ruhigere Bücher. Ich wurde aber etwas skeptisch als nach 100 Seiten noch kein wirklicher Crime Faktor aufgetreten war. Immerhin bekommt man diesen versprochen und dem Buch blieben nur noch 180 Seiten um den kompletten Plot darin unter zu bringen. Das hatte für mich dann fast schon wieder Kurzgeschichten Charakter.
    Und irgendwie war es auch genau das für mich. Es war eine Kurzgeschichte mit für diese typischen Schwächen. 
    Charaktere ohne Hintergründe, die keine Zeit haben realistische und nachvollziehbare Beziehungen zueinander zu entwickeln. 
    Handlungen, die völlig zusammenhangslos wirken, weil nicht weiter ausgeholt wird. 
    Ein viel zu schnell abgehandeltes Ende: Der Bösewicht wird offenbart und zwei Seiten später ist Schluss. Friede, Freude, Eierkuchen. Was natürlich nichts mit der länge der Geschichte zu tun hat ist das, für mich, absolute Fehlen von Emotionen. 
    Jemand stirbt, aber pfff, kurz mit der Schulter gezuckt und weiter gehts. 
    Ein Hexenjäger treibt in der Stadt sein Unwesen. Ach, wird schon nichts passieren.
    Auch das angebliche Knistern zwischen Julie und Madoc habe ich irgendwie nicht mitbekommen.Immerhin hat die Autorin nicht noch versucht eine erotische Beziehung zwischen den beiden aufzubauen. Ich glaube, dann hätte ich das Buch aus dem Fenster geworfen ... Nein, das hätte ich natürlich nicht getan, aber naja, ihr wisst was ich meine. 


    Am irritierendsten für mich waren aber die Versprechungen die einem hier gemacht werden: Es erwartet einen ein Krimi mit Fantasy Elementen und Tarot wird eine große Rolle spielen. Naja, es gab ein wenig urban Fantasy, immerhin ist unsere Protagonistin eine Hexe. Aber warum heißt die Reihe bitte "Shifter Cops"? Die Tatsache das unser männlicher Protagonist ein Gestaltwandler ist ist soooo unglaublich irrelevant für die ganze Geschichte. Es hätte einfach gar nichts geändert, wäre Madoc einfach ein normaler Mann gewesen. Ich hätte dieses Element einfach weggelassen und mich nur auf die Hexen konzentriert. Und wo in Gottes Namen war bitte der Crime-Faktor? Ich wusste auf Seite 20 schon, wer der Böse ist und es gab das ganze Buch über auch keinen alternativen Verdächtigen ...
    Auch den Wert des Tarot habe ich vermisst. Ja, Tarot wird in jedem Kapitel mindestens einmal in Form einer Karte erwähnt. Dabei hatte man oft das Gefühl, dass gezwungenermaßen noch eine Karte in irgendeiner Form erwähnt wird, damit auch wirklich in jedem Kapitel eine vorkommt. Aber auch das Tarot hat im Endeffekt für den Plot absolut keine Rolle gespielt. Das fand ich wirklich sehr schade.


    Fazit: Die Grundidee für die Geschichte war wirklich nicht schlecht und ich glaube, mit ein bisschen mehr Liebe zum Detail und etwas mehr Hintergründen für die Charaktere kann die Autorin sich auf jeden Fall gut weiter entwickeln. Aber für den ersten Band einer Reihe fand ich das Buch leider sehr enttäuschend und es animiert mich nicht besonders dazu, diese Reihe weiter zu verfolgen.

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    tlows avatar
    tlowvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings passt der Klappentext nicht ganz zum Inhalt.
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    Mila1394s avatar
    Mila1394vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einmal angefangen könnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen! Tolles Buch mit viel Spannung!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Dryas_Verlags avatar
    Hallo ihr Lieben,
    aktuell haben wir eine neue Reihe im Programm. Konkret ist es das Debut von Natalie Winter und ihrer Shifter Cops. Da ihr die Reihe noch nicht kennt, ein paar Worte zu Beginn. Bei dem Shifter Cops handelt es sich um eine Krimireihe mit Fantasy-Elementen. Für alle Krimifreunde kann ich jedoch anmerken, dass es sich um eine Welt handelt, die mit unserer vergleichbar ist.
    Allerdings spielt auch Magie und Tarot eine Rolle.
    Um die Reihe kennenzulernen, bieten wir euch nun die Gelegenheit, an unserer geplanten Leserunde teilzunehmen.
    Wer hat Interesse? Vielleicht sollte ich euch erst einmal sagen, worum es geht.

    Worum es geht

    Julie Mireau glaubt nicht an Magie und stammt doch aus einer der bedeutendsten Hexenfamilien. Mit dem Tod ihrer Tante erbt sie zunächst einen Laden für okkulte Gegenstände. Hier kaufen ortsansässige Hexen ihr Zubehör. In diesem Laden beginnt das eigentliche Abenteuer, denn Julie Mireau lernt ihre magische Profession kennen. Diese stellt die Grundlage für alles Weitere dar.


    Der Klappentext

    Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.
    Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der „Shifter Cops“ erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.



    Was ihr tun müsst um euch zu bewerben


    Beantwortet uns doch einfach die Frage: Was motiviert euch dieses Buch zu lesen? Worauf freut ihr euch besonders? Was erwartet ihr von diesem Buch? Interessiert ihr euch für Magie und Tarot? Und wie gefällt euch das Cover?


    Wir freuen uns auf euch und auf eine aktive Teilnahme an dieser Leserunde, zu der ihr euch mit der Bewerbung um ein kostenloses Exemplar entscheidet.
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