Nataly Elisabeth Savina

 3.5 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Love Alice, Herbstattacke und weiteren Büchern.
Nataly Elisabeth Savina

Lebenslauf von Nataly Elisabeth Savina

Literatin, Dramaturgin, Kind vieler Nationen: Nataly Elisabeth Savina ist 1978 in Riga, Lettland geboren und mit zehn Jahren mit ihrer Familie nach Helsinki, Finnland gezogen. Später zog sie wiederum in den Süden Deutschlands, wo sie die Schule abschloss. Für ein Studium der Angewandten Kulturwissenschaften, das sie mit einem Diplom abschloss, zog sie nach Hildesheim. Im Anschluss daran zog sie nach Berlin, wo sie bis heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt. Sie studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Drehbuchschreiben. Seit 2009 ist sie als Drehbuchautorin und Dramaturgin tätig, 2012 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, den Jugendroman „Herbstattacke“. Sowohl dieses, als auch ihr zweites Buch, „Love Alice“ waren sehr erfolgreich. Savinas Bücher standen auf der Liste der „Besten 7 Bücher für junge Leser“ und wurden mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet. Auch ihr 2018 erschienener Jugendroman „Meine beste Bitch“ sorgte nicht nur wegen des Titels für Aufsehen. Die Geschichte über die Selbstfindung einer jungen Frau im Nachtleben Berlins spricht die Sprache der Gegenwart und bietet eine Identifikationsmöglichkeit für unzählige Jugendliche und junge Erwachsene.

Neue Bücher

Meine beste Bitch
 (5)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei FISCHER KJB.

Alle Bücher von Nataly Elisabeth Savina

Nataly Elisabeth SavinaLove Alice
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Love Alice
Love Alice
 (58)
Erschienen am 04.03.2013
Nataly Elisabeth SavinaHerbstattacke
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Herbstattacke
Herbstattacke
 (22)
Erschienen am 01.08.2012
Nataly Elisabeth SavinaMeine beste Bitch
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Meine beste Bitch
Meine beste Bitch
 (5)
Erschienen am 26.09.2018

Neue Rezensionen zu Nataly Elisabeth Savina

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Lovinbooks4evers avatar

Rezension zu "Meine beste Bitch" von Nataly Elisabeth Savina

Meine beste Bitch
Lovinbooks4evervor 3 Tagen

Auf "Meine beste Bitch" war ich schon sehr gespannt. Ich finde der Klappentext verspricht eine sehr intensive Story über Freundschaft und die erste Liebe. Und genauso ist es auch. 

Es gibt sie einfach. Die Menschen, die immer fröhlich scheinen und das Leben einfach bunter und aufregender machen. So ein Mensch ist Nike für Faina. Sie selbst ist eher in sich gekehrt und neigt zu depressiven Stimmungen. Nike reisst sie mit und macht Faina's Welt wirklich bunter und fröhlicher. Ich selber bewundere ja solche Menschen, die eine übersprühende Lebensfreude haben. Aber zugleich nervt mich solches Verhalten auch, weil ich auch eher der ruhige und in sich gekehrte Mensch bin. Deswegen ging mir persönlich Nike auch öfters mal auf die Nerven. 

Mit Faina konnte ich mich schon eher anfreunden. Ich konnte ihren Schmerz verstehen und ihre unfassbare Wut als sie erfuhr, dass sich Julian in Nike verliebt hat. Klar, gegen Gefühle kann man nichts machen und man muss es akzeptieren, aber genauso wenig kann man etwas gegen seine eigenen Gefühle machen. 

Die Story ist wirklich sehr intensiv und emotionsgewaltig. Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Denn es liest sich schon ziemlich skurril und leicht verrückt und ich glaube, erst wenn man sich so richtig darauf einlassen kann, merkt man, was für eine besondere Geschichte das hier ist. Die Autorin schafft es hervorragend, die jeweilige Stimmung gut hervorzuholen und macht das Lesen hier wirklich zu einem genialen Erlebnis. 

Meine beste Bitch ist ein sehr intensives und skurriles Buch! An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, aber wenn man sich erstmal darauf einlässt, erlebt eine fantastische Story!

4 von 5 Punkten

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Leseeule96s avatar

Rezension zu "Meine beste Bitch" von Nataly Elisabeth Savina

Habe mir mehr erhofft
Leseeule96vor 10 Tagen

Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmal vielen Dank dafür.

 

Faina und Nike sind beste Freundinnen. Sie teilen alles und machen alles gemeinsam. Aber Nike ist ein Jahr älter als Faina und zieht nach dem Abitur in die Großstadt, um zu studieren. Faina bleibt alleine zurück. Dann lernt sie Julian kennen und als auch dieser weg zieht, folgt sie ihm. Nach Berlin. Um dort zu leben. Sie sind glücklich und genießen ihre Zeit, aber als Nike zu Besuch kommt, passiert etwas, was alles in Frage stellt und alles verändern könnte. Faina weiß nicht mehr, was sie denken und wem sie vertrauen soll. Aber dann geschieht ein Unfall und Faina muss sich entscheiden.

 

Die Geschichte hat sich so vielversprechend angehört und so begann auch dieses Buch. Faina hat ein paar psychische Probleme. Aber wenn Nike bei ihr ist, scheint alles in Ordnung. Sobald sie alleine ist, wird sie von Panikattacken heimgesucht. Dann verliebt sie sich in Julian und folgt ihm nach Berlin, um dort ein neues Leben zu beginnen. Die erste Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen, der Schreibstil war flüssig, Faina sympathisch und die Vorfreude auf Berlin und die junge Liebe groß.

 

Die Umsetzung hat mir dann leider gar nicht so gut gefallen, wie erhofft. Die Dinge, die in Berlin passiert sind waren irgendwie so unspektakulär und auch Faina konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Eine weitere  Person, die eine Nebenrolle gespielt hat, war einfach so seltsam und ich habe nicht so ganz verstanden, was es mit ihr auf sich hat. Das habe ich ehrlich gesagt selbst jetzt zum Ende hin noch nicht. So viel: es geht dabei um Julians Schwester, aber mehr verrate ich nicht. Lest selbst.

 

Nike war mir leider ziemlich unsympathisch. In meinen Augen war sie laut, wild und selbstgerecht. Faina hat auf gewisse Weise zu ihr aufgesehen, aber irgendwie kam es mir nicht wie eine Freundschaft vor, bei der beide Personen auf einer Ebene stehen. 

 

In der Geschichte gibt es eine drastische Wendung, dabei bleibt es aber nicht, denn später geschieht noch etwas, unvorhersehbares und mit der Auflösung bzw. dem Ende der Geschichte war ich leider ziemlich unzufrieden. Ich kann es nicht anders sagen. Generell war dieses Buch so nichtssagend und ich war immer wieder hin und her gerissen, was ich jetzt denken soll, denn der Anfang hat mir ja gut gefallen, aber letztendlich kann ich leider nicht sagen, dass mich das Buch vollkommen überzeugt hat, es war lediglich eine nette Unterhaltung für zwischendurch, aber nicht das, worauf ich bei dieser Geschichte gehofft habe.

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Esme--s avatar

Rezension zu "Meine beste Bitch" von Nataly Elisabeth Savina

Wie ein gelungener Kunstfilm
Esme--vor 13 Tagen

Inhalt:

Seitdem ihre Mutter, eine Psychiaterin, von einem Patienten mit einer Schere angegriffen wurde, plagen Faina immer wieder gelegentliche Unruhezustände. Ob dieser Vorfall der Grund oder lediglich der Auslöser war, das weiß man nicht. Jedoch ist eins sicher, mit dem Kennenlernen von Nike, einem Mädchen, das genau weiß, was sie will, das immer nur voranstrebt und nie zurückblickt und irgendwie durch das Leben zu fliegen scheint, geht es Faina plötzlich besser. Die juckenden Achseln, das Zittern und die nervöse Niedergeschlagenheit lassen plötzlich nach. Doch als Nike ein Medizinstudium in Hamburg beginnt, verschlechtert sich ihr Zustand täglich. Zwar versprechen sich die Freundinnen fortwährende Treue, doch Faina ist zunächst erneut alleine.

Ein Eichhörnchenunfall wird sie jedoch schon bald aus ihrer inneren Einsamkeit erlösen . Auf dem Nachhauseweg begegnet Faina einem halb toten Tier. Sofort ist klar, dass sie es zum Tierarzt bringen wird. Die Ärztin blieb Faina in Erinnerung, da sie einst die mittlerweile tote Katze, der zwischenzeitlich verstorbenen Großmutter von ihren Zysten befreite und diese Zysten mit Stolz Oma und Enkelin präsentierte. Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass ein Junge vorbeikommt, dessen äußere Erscheinung an einen Nerd erinnert: Hornbrille, abgetragenes Jacket.
Julian weiß zwar, dass er nicht der Held in der strahlenden Rüstung ist, doch ist er es, der Eichhörnchen und Retterin zur Tierärztin fährt.
Dies ist der Beginn einer ganz eigenartigen Freundschaft .

Studium und Zukunftspläne, all das scheint nicht mehr so wichtig, wenn Faina nur in der Nähe von Julian sein kann. So packt sie kurzerhand ihre Sachen und reist Julian hinterher. Nach Berlin, einer Stadt, in der Julian sich als Künstler versucht. Doch niemand hat gesagt, dass eine Liebe zu einem Künstler, der stets den Zwang zur Selbstverwirklichung spürt, einfach sein wird.



Wichtigste Charaktere:

Das Meine beste Bitch-Universum setzt sich aus den skurrilen Nahaufnahmen eigenartiger Charaktere zusammen. Ihre Entscheidungen und Erlebnisse machen diesen Roman zu etwas ganz besonderem. Daher möchte ich an dieser Stelle einige von ihnen kurz vorstellen:

Fainas Mutter hat einst Philosophie studiert und arbeitet nun als Psychiaterin in einer geschlossenen Abteilung. Sie ist der festen Überzeugung, dass es auf jedes Problem auch eine Lösung gibt. Ob man sie nun in Form von Vitaminspritzen oder mit einem Gang über den Friedhof erreicht. Irgendetwas davon wird schon zum seelischen und damit auch oft körperlichen Heil führen. Trotz ihrer weltoffenen Liberalität und Zivilität findet sie für ihre Tochter oft nur harte Worte.

Achim hat ein tieferes Verständnis der inneren Spannungen und Herausforderungen, denen Faina sich stellt. Er weiß, was sie braucht, um glücklich zu sein. Doch seine ruhige und liebevolle Art scheinen Faina nicht immer zu genügen. Sie scheint das Chaos zu suchen.

Und findet es unter anderem in dem rastlosen Julian, der ihr in einigen Punkten sehr ähnlich zu sein scheint. Denn Julian ist, genau wie Faina, auf der Suche. Eine Suche nach Echtheit und Freiheit, dem Lebenssinn, der irgendwo zwischen Selbstverwirklichung , Selbsterkenntnis und Selbstdarstellung zu finden sein soll.
Er ist Künstler - durch und durch. Mit einer Schwester, die nicht selten „durchgeknallt“ wirkt, wenn sie z.B. Faina in der Wohnung einsperrt und mit einer Scherbe bedroht, hat auch er es nicht immer einfach.

Letztlich gibt es da noch Nike . Das Mädchen, das gerne Demonstrationen veranstaltet, das immer nur in die Zukunft blickt und nie zurück. Voller Lebensfreude und voller Ideen sprintet sie voran und scheint Faina dabei schon ganz zum Anfang abzuhängen. Und dennoch ist es die Beziehung zwischen Nike und Faina, eine Freundschaft, die keinen Scham kennt und die so unzerbrechlich erscheint wie ein dicker Fels, die Faina ein Stück weit Heilung schenkt.



Im Detail:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass weder das Cover, noch der Titel dieses Buches mich auf den ersten Blick angesprochen hätten. Auch den Klappentext sollte man aufgrund Spoilergefahr vielleicht besser nicht lesen. Doch hätte ich dieses Buch nicht empfohlen bekommen und hätte ich es somit nicht gelesen, ich hätte wirklich etwas verpasst.

Meine beste Bitch ist eine ganz besondere Geschichte. Voller skurriler Momente, voller Erlebnisse und voll von schrulligen Charakteren. Nicht selten musste ich schmunzeln, den Kopf schütteln und wollte unbedingt wissen, welche verrückte Situation sich auf den nächsten Seiten wohl ergeben würde.
Ich könnte tausende davon aufzählen, doch ich möchte mich an dieser Stelle einfach mal auf zwei kleine Beispiele beschränken und danach von Herzen den Rat geben, dieses Buch unbedingt zu lesen, um all die kleinen Details selbst zu entdecken und auf sich wirken zu lassen.

Ich habe mich entschieden, euch an dieser Stelle das Cover anhand der entsprechenden Szene im Buch zu erklären. An einer Stelle im Buch treffen sich Nike und Faina. Die alte Badewanne muss noch mit selbst erwärmten Wasser befüllt werden. Nike, die stets für neue Ideen zu haben ist, entschließt sich, frische Erdbeeren hinzuzugeben. Mit einer Melone als Snack begeben sich die Freundinnen ins Wasser. Sie schießen Fotos, die später in einer Kunstausstellung Anklang finden werden.

An einer anderen Stelle, weit vorne im Buch, wird von einem Hilfsprojekt gesprochen, an dem Nike an ihrer alten Schule teilnehmen musste. Da in Peru Meerschweinchen auf dem Speiseplan stehen, sollten die Kinder entsprechende Käfige bauen. Nike, eine bekennende Vegetariern mit Meerschweinchen als Haustieren, ist empört. Kurzerhand ruft sie eine ihrer legendären Demonstrationen auf den Plan. Wie diese aussieht und ob sie letztlich fruchtet, dass möchte ich an dieser Stelle einfach mal offen lassen. Lest selbst.



Fazit:

Meine beste Bitch ist ein Buch von Kunst, Liebe und Irrsinn, das man gelesen haben sollte.
Es lassen sich diverse skurrile Charaktere finden, welche allesamt dem Geiste eines Kunstfilms entsprungen sein könnten. Wer sich auf die vielen schrägen Momente einlässt, für den ist das Buch ein grandioses Leseerlebnis .



Buchzitate:

Es sind immer die winzigen Details, die unverzichtbar werden, nie das große Ganze. Die Kleinigkeiten haften uns oft wie unsichtbare Kaktusfeigenstacheln an. Gründlich, schmerzhaft und unwiderruflich.

Nike hätte auch Geheimagentin werden können. Eine, die nur aus versiegelten Mineralwasserflaschen trinkt und Angreifer mit Handkantenschlägen vertreibt. Was strategische Pläne zur Zielfokussierung anging, war Nike unschlagbar.

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Gespräche aus der Community

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NatalySavinas avatar
Liebe Lovelybooksleser

Ich freue mich, Euch herzlich zu meiner ersten Leserunde einzuladen. „Love Alice“ ist ein sehr persönliches Buch mit einer aufwühlenden Geschichte rund um die Freundschaft zweier Mädchen.

--> Leseprobe

Bereits vor dem Erscheinen des Jugendromans habe ich mit einem kleinen feinen Team einen Buch-Trailer gedreht. Dabei ist auch eine Fotostrecke entstanden, die ihr Euch hier auf meiner Autoren-Facebookseite ansehen könnt.

Die Bewerbung für diese Leserunde funktioniert über eine kleine Aufgabe:

Lasst Euch von den Bildern inspirieren und schreibt einen kleinen Satz über die Freundschaft neben das Foto eurer Wahl - über die Hürden, die Tücken, die Schönheiten oder Besonderheiten einer Freundschaft, etwas über euren besten Freund oder die beste Freundin oder darüber, was eine Freundschaft bedeuten kann.

Entweder ihr postet euren Satz direkt auf die FB-Seite, oder hier bei Lovelybooks zusammen mit der Bildangabe (die Fotos sind nummeriert). Ich bin gespannt und freue mich auf eure Gedanken, Fragen und einen regen Austausch in unserer Leserunde!

Unter allen Bewerbern werden 10 Testleseexemplare für die Teilnahme an der Leserunde vergeben. Dafür könnt Ihr euch bis zum 9. Mai bewerben.

Nataly Savina

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