Natasa Dragnić

 4.1 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Der Wind war es.

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Natasa DragnićDer Wind war es
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Der Wind war es
Der Wind war es
 (23)
Erschienen am 23.03.2016

Neue Rezensionen zu Natasa Dragnić

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buecherkompasss avatar

Rezension zu "Der Wind war es" von Natasa Dragnić

Wortgewaltig und emotional. Der Wind war es von Nataša Dragnić.
buecherkompassvor 2 Jahren

Sechs junge Erwachsene reisen gemeinsam auf die Insel Brač um dort ein Theaterstück einzuüben. Welche Erfahrungen sie auf der Insel machen werden, davon haben sie zu Anfang ihrer Reise wahrlich keine Vorstellung.

Bereits zu Beginn des Buches scheinen ernsthafte Interessenskonflikte heranzureifen. Immer wieder müssen die Protagonisten sich beherrschen und Kompromisse eingehen, um ein friedliches Zusammenleben auf der Insel zu sichern. Ein unerwarteter Sturm zwingt die Jugendlichen letztlich ihre bisherigen Freiräume aufzugeben. Das Theaterstück wird nebensächlich. Der Sturm schafft sich sein eigenes Stück. Unermüdlich zwingt er die Schauspieler zur Improvisation. Erhitzte Gemüter und menschliche Verlusten bleiben hierbei nicht aus. Während stürmische Böen das Meer zu einem Naturspektakel werden lassen toben in den Köpfen der jungen Erwachsenen die Emotionen. Geheime Sehnsüchte, aufwallende Ängste, versteckte Eifersucht und Unsicherheiten prägen das Handeln der Protagonisten.

Wer Wortgewandtheit und Emotionalität in Büchern zu schätzen weiß sollte definitiv einen Blick auf den Roman werfen. Nataša Dragnić spielt mit ihren Worten wie das Meer mit den Protagonisten des Romans. Dabei versteht es die Autorin bleibende Bilder zu schaffen und unglaublich viel Bedeutung zwischen die Zeilen zu packen.

Wunderbare 4 Sterne von mir und eine absolute Kaufempfehlung! 

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19angelika63s avatar

Rezension zu "Der Wind war es" von Natasa Dragnić

Der Wind hat alles verwirbelt, auch meine Gedanken dazu ...
19angelika63vor 2 Jahren

Klappentext
Eine junge Laientheatergruppe aus München verbringt einige Wochen in einem winzigen Dorf am Meer: Stefan der ambitionierte Autor, mit seiner Freundin Barbara. Anton, der Regisseur, der alles auf eine Karte gesetzt hat. Michael, der charismatische Germanistikstudent. Katrin, die Kunststudentin, die heimlich in Michael verliebt ist und immer bestrebt, die richtige ihrer drei Brillen aufzusetzen. Und Lisa, die Medizinstudentin, die ihre gewohnte Zurückhaltung auf dieser Reise aufgeben wird. Die Truppe beginnt mit den Proben für ein neues Stück, und alles scheint nach Plan zu laufen. Dann aber kommt ein heftiger Sturm auf, der niemanden verschont. Er tobt und wütet tagelang, macht die Köpfe wirr, wirbelt durcheinander, weckt Leidenschaften, lockt Gefühle hervor, schürt Eifersucht. Danach ist nichts, wie es war. Als am Morgen nach der letzten winddurchtosten Nacht ein Mitglied der Gruppe tot aufgefunden wird, sitzt der Schock tief … Wer bin ich, was ist das Leben? Wohin gehöre ich? Und gibt es nur diesen Augenblick? Fragen, die sich mit existenzieller Dringlichkeit stellen, als es Abschied nehmen heißt – von einem von ihnen, von der Insel und vom Meer.



Es herrschte Stille, eine Stille voller Liebeserklärungen der Natur, in der Nachtvögel sich gegenseitig zärtliche Serenaden vorsangen; in der das Meer den Kies sanft streichelte und ihm sanfte Worte zuflüsterte, die Felsen aber mit einer majestätischen Wucht eroberte; in der die Pinienbäume den Zypressen kühne Verse vortrugen. Die Nächte waren zum Lieben da.“ (Seite 25)

Hmm, ich habe lange hin und her überlegt, was ich zu diesem Buch schreiben soll. Zuerst einmal habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Von der Autorin Nataša Dragnić habe ich „Immer wieder das Meer“ gelesen und war einfach nur begeistert. Doch von diesem Buch bin ich einfach nur enttäuscht.

Zuvor das Positive … die Sprache ist auch hier, wie auch in ihren anderen Büchern einfach der Wahnsinn. Sehr poetisch und bildhaft. An den ausgewählten Textstellen kann man das schon sehen. Aber das war es auch schon. Doch, und das nehme ich jetzt schon vorweg, wegen dieser wundervollen Sprache bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Und nur allein deswegen!!!

Der Inhalt ist in meinen Augen flach und ein wirres Durcheinander. Junge Menschen einer Theatergruppe wollen ein neues Stück proben. Dafür fahren sie auf eine kroatische Insel. Dann kommt ein Sturm auf und dieser sogenannte Jugo bringt alles durcheinander. Jeder macht mit jedem rum, viele wollen den gleichen Mann/ die gleiche  Frau und dann ist plötzlich jemand tot. Hä? Die vielen Namen und das Hin und her tun ihr übriges mich vollkommen zu verwirren und für alles gibt man Jugo die Schuld. „Der Wind war es“ ist ja auch der Titel des Buches. Hm … und was sagt mir das jetzt? Im Zweifelsfall schiebe ich demnächst alles auf den Wind!

Aber dies ist wie immer … meine Meinung. Viele andere finden das Buch einfach phantastisch, toll, der Wahnsinn usw. Sorry, hier muss ich leider passen. Macht euch bitte euer eigenes Bild und denkt daran … im Zweifelsfall war es der Wind!!!

„Toma presste die Lippen zusammen, er spürte ein Dröhnen in der Magengrube. Ein Hämmern in den Ohren. Ein Stürmen im ganzen Körper, jäh und gewaltig, von den Zehen ausgehend überrollte es auch sein Herz. Die Gedanken, die Gefühle, die mehr oder weniger feste Materie ergaben sich widerstandslos. Toma nannte das Überlebensinstinkt: sich tot stellen mit offenen Augen, unbemerkt und für die Welt unerreichbar.“ (Seite 45)




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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Der Wind war es" von Natasa Dragnić

Der Sturm war’s
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Sechs junge Leute reisen auf die kroatischen Insel Brač, um ein Theaterstück einzustudieren. Barbaras Tante Julia stellt die Unterkunft in dem kleinen, abgeschiedenes Dorf, wo sie Wochen gemeinsam verbringen wollen. Die Mitglieder der Gruppe sind so unterschiedlich wie ihre Motive an der Sache teilzunehmen. Da bleiben Schwierigkeiten nicht aus.

Anton ist der Regisseur. Er hat große Pläne, denn er  will mit dem Ergebnis einen Preis gewinnen und sich davon eine neue Existenz aufbauen. Stefan, der ambitionierte Autor ist mit Freundin Barbara angereist. Dazu kommen die Studenten Michael, Lisa und Katrin, die als Darsteller fungieren. Michael ist ein charismatischer Typ, in den Katrin heimlich verliebt ist. Lisa ist eher zurückhaltend.

Als dann noch weitere Akteure dazukommen und dann der Sturm Jugo wütend, wird es dramatisch. Alle unter der Oberfläche gehaltenen Emotionen dringen plötzlich hervor und nichts bleibt wie es war. Der ruhende Pol in diesem spannungsgeladenen Chaos sind Tante Julia und Toma, der Freund ihres verstorbenen Mannes.

Die Sprache ist poetisch, kraftvoll und reich an Bildern. Die Atmosphäre dieses kleinen Ortes am Meer kommt gut herüber.

Ein emotionaler und sprachgewaltiger Roman mit einem überraschenden Ende.

 

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Gespräche aus der Community

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ars-vivendi-Verlags avatar

Leserunde zu »Der Wind war es«

Sechs junge Menschen – ein abgeschiedenes Haus – die Liebe in all ihrer Schönheit und Brutalität – und ein Sturm, der alles durcheinander wirbelt.

Eigentlich wollen sie in einem Ferienhaus auf der kroatischen InselBrač einfach nur in aller Ruhe ihr Theaterstück einstudieren: Stefan, der ambitionierte Autor, mit seiner Freundin Barbara. Anton, der Regisseur, der alles auf eine Karte gesetzt hat. Michael, der charismatische Germanistikstudent. Die künstlerische Katrin, die heimlich in Michael verliebt ist. Und Lisa, die Medizinstudentin, die ihre gewohnte Zurückhaltung auf dieser Reise aufgeben wird. Im Gästehaus von Barbaras Tante Julia wollen die Schauspieler proben, schlafen, essen – und begegnen sich hier auf engstem Raum. Doch dann kommt ihnen einiges dazwischen: die glückliche Liebe, die schmerzliche Liebe, Feindschaften, Freundschaften, die Eifersucht und ihre eigene Unentschlossenheit. Als dann auch noch der stürmische Südwind Jugo heranzieht und sie in der abgeschiedenen Bucht festsitzen, müssen sie sich ihren Emotionen stellen. Wird sie der Sturm mitreißen oder wird die Stille danach umso schöner sein?



Na, neugierig geworden? Wir laden Dich nun herzlich dazu ein, einer von 20 Testlestern zu werden, die das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen, sich zeitnah dazu in allen Leseabschnitten austauschen und abschließend eine Rezension verfassen. Sehr gerne kannst du natürlich auch mit deinem eigenen Buch an der Leserunde teilnehmen, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Und das Beste: Auch die Autorin Nataša Dragnić ist mit dabei! Es wird zwei Mal die Gelegenheit geben, live mit ihr zu chatten, sowohl hier auf Lovelybooks als auch über Twitter.

Fragerunde 1: Montag, 23. Mai um 20 Uhr

Fragerunde 2: Montag, 06. Juni um 20 Uhr

Auch auf Twitter könnt ihr eure Fragen gerne posten, verwendet einfach den Hashtag #DerWindwares. Nataša Dragnić wird euch dann direkt dort antworten. Oder ihr nutzt die Kommentarfunktion hier in der Leserunde, wo sie ebenfalls live mitlesen und Fragen beantworten wird.


Bitte bewirb Dich bis zum 09. Mai 2016, indem du folgende Frage beantwortest:

Wie heißt Nataša Dragnićs Debütroman und an welchem Ort spielt er?


buecherwurm1310s avatar
Letzter Beitrag von  buecherwurm1310vor 2 Jahren
Zur Leserunde
Natasa Dragnics avatar
Pünktlich zum Welttag des Buches am 23. April schenke ich Euch 3 signierte Exemplare meines neuen Romans „Der Wind war es“.  Mit diesem Buch könnt ihr euch schon mal die Urlaubsgefühle ins Haus holen, denn die Handlung spielt auf der kleinen kroatischen Insel Brac.

Dort sind sechs junge Menschen zusammengekommen, um in der Abgeschiedenheit der Insel ein Theaterstück auf die Beine zu stellen. Und die Kulisse ist perfekt: eine atemberaubend schöne Felsenküste, der wolkenlose Himmel, das Meer. In einem kleinen Gästehaus leben, lachen und lieben die Schauspieler und begegnen sich dort auf engstem Raum. Zunächst scheint ihnen noch die Sonne. Doch dann bricht der Wind herein, der wilde, launische, gefährliche, tödliche Südwind Jugo…

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr hier schon mal einen Blick ins Buch werfen.

Wer sich die Chance auf ein Buch nicht entgehen lassen möchte, schreibt mir einfach in den Kommentaren bis zum 30.04.2016 welche Insel Ihr besonders liebt und warum.

Viel Glück!

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