Natascha Artmann

 3.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Tränen aus Feenstaub, Der teuflische Lord und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Natascha Artmann

Natascha ArtmannTränen aus Feenstaub
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Tränen aus Feenstaub
Tränen aus Feenstaub
 (7)
Erschienen am 17.05.2011
Natascha ArtmannDer teuflische Lord
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Der teuflische Lord
Der teuflische Lord
 (2)
Erschienen am 03.02.2013
Natascha ArtmannHimbeereis mit Aussicht
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Himbeereis mit Aussicht
Himbeereis mit Aussicht
 (1)
Erschienen am 28.09.2011
Natascha ArtmannTareks Versprechen
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Tareks Versprechen
Tareks Versprechen
 (0)
Erschienen am 04.09.2012
Natascha ArtmannDer widerspenstige Ritter
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Der widerspenstige Ritter
Der widerspenstige Ritter
 (0)
Erschienen am 07.12.2012
Natascha ArtmannLukes Verwandlung
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Lukes Verwandlung
Lukes Verwandlung
 (0)
Erschienen am 17.10.2012
Natascha ArtmannDer unbezwingbare Kämpfer
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Der unbezwingbare Kämpfer
Der unbezwingbare Kämpfer
 (0)
Erschienen am 28.03.2013
Natascha ArtmannDie Gildal Saga (Die Gildal Saga (Sammelband))
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Die Gildal Saga (Die Gildal Saga (Sammelband))

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Tränen aus Feenstaub" von Natascha Artmann

Einfühlsame Geschichte über das Sterben
MikkaGvor 5 Jahren

Pina ist sechzehn Jahre jung. Sie ist in ihrer Klasse beliebt, zeichnet gerne Mangafiguren, liebt das Meer und möchte noch so viel erleben! Sie steht gerade erst am Anfang eines vielversprechenden Lebens, aber sie leidet an einer seltenen Form der Leukämie, die fast immer tödlich verläuft. Seit Monaten liegt sie im Krankenhaus und es sieht zunehmend schlecht aus.

Vor dieser grausamen Realität flüchtet sie sich immer öfter in die heile, freundliche Traumwelt, die sie sich erschaffen hat. Aber eines Tages ist sie dort nicht mehr allein. Wer ist dieser Finn? Was hat ausgerechnet der unhöfliche Biker in ihrem Traum zu suchen?

Zitat:
"Was möchtest du heute tun?", fragte Pinas Mutter ihre Tochter.

Was dem Mädchen spontan einfiel, konnte sie schlecht laut aussprechen und auch nicht machen. Sie wollte hinauslaufen, einen Schneemann bauen oder im Einkaufszentrum durch die Geschäfte schlendern. Sie wollte sich mit Freunden verabreden und ins Kino gehen oder auf die Eisbahn und ein paar Runden Schlittschuh laufen. Alles Wünsche, die sie nicht laut aussprechen konnte, um ihre Mutter nicht noch trauriger zu machen."

Die Geschichte konzentriert sich auf wenige Charaktere, die mir alle sehr sympathisch waren. Besonders Pina, die ihr Schicksal unglaublich tapfer trägt, konnte ich mir gut vorstellen und mit ihr leiden und hoffen! Finn ist am Anfang etwas ruppig, und man erfährt über ihn auch nicht so viel - abgesehen davon, dass er ein Biker ist und einer Clique angehört, die als ziemlich hart gilt. Das fand ich einerseits ein wenig schade, aber andererseits passt es auch wieder: Finns Vergangenheit spielt keine Rolle mehr.

Als Leser kann man recht früh erraten, was das Alles zu bedeuten hat, es kommt also in dieser Hinsicht kaum Spannung auf - aber das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt schlimm, denn um Spannung geht es in diesem leisen, melancholischen Büchlein nicht. Auch Pinas Krankheit steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte; man erfährt wenig über die Behandlungen, die das Mädchen über sich ergehen lassen muss, oder auch die Symptome der Leukämie. Die Autorin konzentriert sich auf die Emotionen, die Träume, die Hoffnungen des Mädchens und beschreibt sie behutsam und teilnahmsvoll.

Die Idee, die im Zentrum der Geschichte steht, ist originell und tröstlich. Ich will noch nichts darüber verraten, aber das Thema Sterben wird hier wirklich sehr sensibel behandelt.

Gegen Ende ging es für meinen Geschmack ein wenig hoppla-hopp... Da hätte ich mir gewünscht, mehr über Pias Gefühle zu erfahren, und vor Allem mehr darüber, was in der echten Welt vor sich geht. Überhaupt hätte ich im Laufe der Geschichte gerne mehr darüber gelesen, wie Pias Familie oder ihre Freunde mit ihrer Krankheit umgehen, dass kam ein wenig zu kurz.

Der Schreibstil ist sehr einfach, liest sich aber angenehm und passt auch zu der schlichten Ruhe, mit der die Autorin auf dieses schwierige Thema eingeht. Nur die Dialoge klingen manchmal etwas gestelzt für junge Leute.

Das Cover kam mir für das Buch nicht sehr passend vor, da hätte ich mir etwas gewünscht, was die Stimmung besser wiedergibt. Mit 91 Seiten ist das Büchlein sehr kurz, aber dafür ist der Preis mit 99 Cent ja auch sehr niedrig.

Zitat:
"Finn ging zur Reeling und spähte hinunter auf den ruhigen dunklen Kai. War sie dort irgendwo? War sie wiedergekommen und nutzte jetzt die Nacht, um nicht entdeckt zu werden? Aber wo war sie? Finn konnte sie nicht sehen! Vielleicht hatte er sich ja geirrt, vielleicht hatte sie gar nichts mit diesem Regen zu tun. Langsam aber sicher litt er unter Verfolgungswahn. Wie konnte er sich einbilden, die Launen eines Schulmädchens würden das Wetter beeinflussen? Er schüttelte über sich selbst den Kopf, wandte sich von der Reeling ab und wollte zu seinem Schlafplatz zurückkehren.

Sie stand wie ein kleiner, dunkler Geist auf der See zugewandten Seite des Schiffes. "

Trotz der Kürze lohnt es sich meiner Meinung nach, das Buch zu lesen! Ich fand die Geschichte sehr anrührend und konnte sie nicht weglegen, bis ich sie ganz durch hatte.

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Alena_Tesss avatar

Rezension zu "Tränen aus Feenstaub" von Natascha Artmann

Rezension zu "Tränen aus Feenstaub" von Natascha Artmann
Alena_Tessvor 6 Jahren

Durch seine knapp 90 Seiten ist dieses Buch locker für zwischendurch geeignet auch wenn es eigendlich ein bisschen ernstern Hintergrund hat trotzdem ist es einfach nur schön geschrieben.Ich mochte es gerne lesen.

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Mara3s avatar

Rezension zu "Himbeereis mit Aussicht" von Natascha Artmann

Rezension zu "Himbeereis mit Aussicht" von Natascha Artmann
Mara3vor 6 Jahren

Mit einem lockeren Schreibstil, der gut zu der sommerlichen Atmosphäre des Buches passt, leitet die Autorin durch dieses ziemlich kurze Buch, dass eine kleine Liebesgeschichte beeinhaltet. Thea und ihre Freundin waren mir sehr symphatisch, auch wenn ich bemängeln muss, dass die Charaktere ziemlich oberflächlich blieben, was wohl auch an der Kürze der Geschichte liegt. Auch fand ich z.B. die Sichtweise von Theas Mutter nicht sehr authentisch, und etwas unpassend. Sehr klischeehaft fand ich den Italiener Bruno, dem das Eiscafe, ein zentraler Ort der Geschichte, gehört. Das hat mich aber auch kaum gestört, denn ich mag klischeehafte Italiener ;). Auch zu bemängeln sind einige Handlungen der Charaktere, die für mich manchmal einfach nicht ganz nachvollziehbar waren. Teilweise tauchten auch ein paar merkwürdig strukturierte Sätze bzw. Absätze auf, bei denen der Lesefluss unterbrach und ich kurz stockte.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch eine nette, kleine, aber auch etwas oberflächliche Geschichte ist, die mich aber trotzdem unterhalten konnte.

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