Natascha Birovljev Schattenpferde der Rocky Mountains

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Inhaltsangabe zu „Schattenpferde der Rocky Mountains“ von Natascha Birovljev

Zwischen Licht und Schatten Nach einer unheilvollen Nachricht, kehren die Geschwister Lee und Lyla auf die väterliche Willow Ranch in Kanada zurück. Ihr Vater, schwer an Krebs erkrankt, scheint jedoch alles andere als erfreut, seine Kinder nach vierzehn Jahren wiederzusehen. Während die Magie der Rocky Mountains auf sie einströmt, und die Wildnis Kanadas ihre Kräfte auf die Probe stellt, erkennen beide, dass Heimat mehr als ein Ort ist und Träume ihre eigene Geschichte erzählen. Als die Ranch in Gefahr gerät und ein Geheimnis die neu geknüpften Familienbande zu zerreißen droht, sind die Geschwister bereit alles zu riskieren, um die Willow Ranch wieder zu ihrem Zuhause zu machen. „Komm so schnell du kannst. Deinem Vater bleibt nicht mehr viel Zeit. Er braucht dich hier.“ Nachdem Lee diese unheilvolle Nachricht erreicht, reist er zusammen mit seiner Schwester Lyla zurück in das Land ihrer Kindheit, zur väterlichen Ranch in die Rocky Mountains. Seit der Trennung der Eltern vor vierzehn Jahren hatten die Geschwister keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Die wilde Schönheit Kanadas stellt ihre Kräfte auf die Probe und sie erkennen, dass Heimat mehr als ein Ort ist und nur Mutige wirklich frei sind. Anfangs fällt es Lee schwer, wieder eine Beziehung zu seinem Vater Darcy aufzubauen, der wenig Begeisterung zeigt, seine Kinder wiederzusehen. Die Krebserkrankung hat seinen einst vitalen Vater zu einem mürrischen, alten Mann gemacht. Dem Einzigen, dem Darcy Vertrauen schenkt, ist der Ranchangestellte Nick Flint. Der hitzköpfige Cowboy lässt keine Gelegenheit aus, Lee vor seinem Vater bloßzustellen. Lee spürt, wie tief seine Liebe zu dem Land seiner Kindheit ist und wie sehr er sich nach Zugehörigkeit und einem Zuhause sehnt. Er lässt sich von der Cree Indianerin Naira verzaubern, die seine Rastlosigkeit zu zähmen weiß. Als sich herausstellt, dass die Ranch kurz vor dem Zwangsverkauf steht und ein korrupter Geschäftsmann alles dransetzt, sich den Familienbesitz unter den Nagel zu reißen, hat Lee bereits erkannt, dass er alles tun wird, um die Willow Ranch zu retten. Lyla ist von der schroffen und allzu abweisenden Art ihres Vaters verunsichert. Ihr einziger Trost ist ein Fohlen, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, doch je enger ihr Kontakt zu dem Pferd wird, desto häufiger wird sie nachts von mysteriösen Albträumen heimgesucht. Naira wird nicht nur für Lee zu einer wichtigen Person. Auch Lyla bindet sich eng an die selbstbewusste Indianerin und Naira bemerkt Lylas erstaunliches Gespür für Wildtiere, und ihre geheimnisvolle Verbindung zu Pferden. Bei einem indianischen Tanzfest wird Lyla eine Wahrheit offenbart, die ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Sie wird sich bewusst, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen muss, um ihre Ängste zu überwinden, auch wenn dies bedeutet, sich gegen ihren Bruder zu stellen und für ihre Liebe alles zu riskieren. (Quelle:'E-Buch Text/22.06.2017')

Eine tolle und magische Geschichte, welche mich in die wilde Weite Kanadas entführt hat.

— Saphierra

traumhafte Geschichte, sehr bewegend geschrieben.

— Booky-72

Gelungener Debütroman, wo mir Handlung und Ort sehr gut gefallen...

— Saphir610

Seit langer Zeit endlich wieder ein Buch, in das ich volkommen eintauchen konnte. Für dieses Debüt vergebe ich fantastische 5 Sterne

— tinstamp
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  • Leserunde zu "Schattenpferde der Rocky Mountains" von Natascha Birovljev

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    NatiB

    Sehnsucht nach einer „Lese“-Auszeit? Dann lasst Euch von meinen Schattenpferden in die wilde Schönheit der kanadischen Rockies entführen.Klappentext:Nach einer unheilvollen Nachricht, kehren die Geschwister Lee und Lyla auf die väterliche Willow Ranch in Kanada zurück. Ihr Vater, schwer an Krebs erkrankt, scheint jedoch alles andere als erfreut, seine Kinder nach vierzehn Jahren wiederzusehen.Während die Magie der Rocky Mountains auf sie einströmt, und die Wildnis Kanadas ihre Kräfte auf die Probe stellt, erkennen beide, dass Heimat mehr als ein Ort ist und Träume ihre eigene Geschichte erzählen.Als die Ranch in Gefahr gerät und ein Geheimnis die neu geknüpften Familienbande zu zerreißen droht, sind die Geschwister bereit alles zu riskieren, um die Willow Ranch wieder zu ihrem Zuhause zu machen.Verlost werden 7 Printexemplare (Versand über Amazon) und 7 E-Books im MOBI Format (Versand an Eure email Adresse). Bitte gebt gleich bei Eurer Bewerbung an, ob ihr ein Taschenbuch oder ein E-Book haben möchtet.Da ja Ferienzeit ist, gebe ich Euch ein wenig mehr Zeit, an der Verlosung teilzunehmen. Ihr könnt Euch bis zum 17.Juli bewerben.Eingeladen sind alle abenteuerlustige Leser, die Lust haben, ihre Meinung über mein Buch in einer Rezension zu erläutern. Fragen zu meinem Buch beantworte ich gerne.Macht mit, ich freu mich auf Euch!

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  • Schattenpferde der Rocky Mountains - ein eindeutiges 5 *** Sterne Buch

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    Lese_gerne

    25. August 2017 um 13:26

    "Das Leben ist eine Reise, die im Licht, aber manchmal auch im Schatten unternommen wird. Niemand sollte seine Lebenszeit darauf verschwenden, sich danach zu sehnen, dass es hätte anders sein können, als es war."  ***************************** Lee und Lyla werden geben sofort nach Kanada zu reisen. Ihr Vater ist schwer an Krebs erkrankt und die Lebenserwartung beträgt nur noch ein halbes Jahr. Lee und Lyla werden nach vierzehn Jahren das erst Mal wieder ihren Vater sehen. Dementsprechend schroff und abweisend reagiert er auf deren Anreise, denn die Mutter der beiden ist damals Hals über Kopf wieder zurück nach Deutschland gereist. Um die Willow Ranch steht es nicht gut. Lee möchte alles versuchen um die Ranch zu retten. Schließlich war sie fünfzehn Jahre seine Heimat. Auch Lyla fühlt sich sehr zu den Pferden der Ranch hingezogen. Besonders das Fohlen Shining ist ihr ans Herz gewachsen. Über den Ranchangestellten Nick lernt sich auch die Indianerin Naira kennen, die ihr die Tradtionen und Brauchtümer der Cree Indianer näher bringt. Naira arbeitet bei einer Wildtierauffangstation bei der Lyla bereitwillig mithilft. Naira bemerkt auch, dass Lyla ein erstaunliches Gespür für Tiere hat. Lee und Nick geraten täglich aneinander, da Nick Lee als Konkurrent sieht. Es bleibt also spannend auf der Willow Ranch und es werden noch einige Dinge dort passieren. **************************** Das Buch „Schattenpferde der Rocky Mountains“ beginnt spirituell mit einer alten Indianer Legende. Danach geht es sofort auf der Willow Ranch weiter als Lee und Lyla dort ankommen und von ihrer Tante Jeanne begrüßt werden. Beide sind sehr angetan von dieser Ranch doch gleich zuhause fühlen sich beide nicht. Darcy, der Vater der beiden kommt sehr schroff und kühl rüber. Allerdings leidet er an Lungenkrebs im Endstadium. Mir hat es besonders gut gefallen, dass im Buch viele verschiedene Charaktere vorkommen. Meine Lieblingsfigur ist Naira, die junge Cree Indianerin. Sie weiht Lyla in die Legenden bzw. Traditionen der Indiander ein. Wie die Legende über die Schattenpferde, der Brauch des Traumfängers (Dream Catcher) oder dem Pow Wow, dem indianischen Tanzfest. Das Manuskript  des Buches schlummerte schon lange in der Schreibtischschublade der Autorin. Es wäre sehr schade gewesen wenn sie das Buch nicht veröffentlicht hätte. Im Buch kommen auch berührende und emotionale Szenen vor, bei denen man feuchte Augen bekommen kann. Auch gut gefallen hat mir, dass das Buch einen runden Abschluss hat und alle Fragen am Schluss geklärt sind. Das Buch ist eindeutig für mich ein fünf Sterne Buch. Es passte einfach alles und ich kann das Buch jedem empfehlen, den die Traditionen der Indianer und deren Leben interessiert, der auch Tiere gerne mag und den die Landschaft Kanadas genauso fasziniert wie mich.

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  • Eine magische Reise auf der Suche nach dem Selbst

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    Saphierra

    18. August 2017 um 18:11

    Inhalt:Die Geschwister Lyla und Lee kehren nach 14 Jahren zurück nach Kanada, nachdem sie die Nachricht über die Krankheit ihres Vaters erhalten haben. Dort angekommen, merken sie, dass es nicht einfach ist nach so langer Abwesenheit. Dennoch lassen sich beide nicht unterkriegen und versuchen ihren Platz auf der Ranch und in Kanada zu finden. Dabei sind ihnen nicht nur Freunde sowie alte und neue Bekanntschaften behilflich, sondern auch die eigene Magie der Rockies und der Pferde. Dabei müssen sie sich aber auch der rauen Seite Kanadas stellen und merken dabei was Heimat wirklich bedeutet. Als die Ranch am Abgrund steht, mobilisieren sie all ihre Kräfte, um diese zu retten und zu ihrem zu Hause zu machen. Dabei wachsen beide über sich selbst hinaus und lernen neue Seiten an sich und anderen kennen.Meine Meinung:„Das Leben ist eine Reise, die im Licht, aber auch manchmal im Schatten unternommen wird. Niemand sollte seine Lebenszeit darauf verschwenden, sich danach zu sehnen, dass es hätte anders sein können, als es war.“ ( aus Schattenpferde der Rocky Mountains von Natascha Birovljev, S.310)Diese zwei Sätze haben mich berührt und beschreiben sehr gut, worum es in diesem Buch geht und was es einem sagen will. Auch für einen selbst sind das wunderbare Worte, die jeder beherzigen sollte.Der Autorin ist es gelungen eine eigene, kleine und magische Welt rund um die Ranch in Kanada aufzubauen. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, wie die indianische Geschichte mit eingewoben wurde und die Geschwister und auch die anderen Charaktere unterschiedlich stark beeinflusst haben. Ihre Reise zu sich selbst und zu Kanada haben mich fasziniert und gefesselt. Am liebsten wollte ich selbst meine Koffer packen und dorthin fliegen und die Natur genießen. Die Protagonisten sind Personen mit Ecken und Kanten und alles andere als perfekt. Aber genau das macht sie so realistisch und sympathisch. Natascha Birovljev ist es ebenfalls gelungen, jeden Charakter individuell zu gestalten und einen eigenen Stil zu verpassen, sodass man immer wusste von wem die Rede war und es nie langweilig wurde.Die Handlung ist meist recht ruhig und handelt vom Alltag der Bewohner auf der Ranch und deren Nachbarn. Unterbrochen wird dieser durch verschiedene Ereignisse oder besondere Erlebnisse und dennoch ist ein roter Faden in der Gesamtstory ersichtlich. Der rote Faden ist so geschickt gewebt, dass er zwar ersichtlich ist, sich aber nicht in den Vordergrund drängt und somit die anderen Handlungsstränge drumherum natürlich und nicht konstruiert wirken. Ich habe jede Seite und jedes Abenteuer geliebt und mit erlebt. Egal ob ich beim Viehtrieb mitgefiebert habe, ob alles klappt, mich bei den Pferden entspannt habe oder mich von den Bräuchen der Indianer habe verzaubern lassen. Ich war immer mitten im Geschehen und fühlte mich als Teil der Geschichte.Der Schreib- und Erzählstil sind sehr flüssig und locker und somit sehr gut zu lesen. Die Beschreibungen sind so gut gelungen, dass ich mir alles wunderbar bildlich vorstellen konnte und vollkommen in die wilde Weite Kanadas abgetaucht bin. Fazit: Dieses Buch hat mich verzaubert, berührt und in die magische Welt der Indianer, deren Magie und Welt entführt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und als es endete hatte ich ein weinendes und ein lachendes Auge. Auch wenn ich gerne länger in dieser Geschichte geblieben wäre und mich verzaubern lassen hätte, war das Ende perfekt gewählt bei dem die Handlung sich schön aufgelöst hat und Raum zum Nachdenken lässt. Dieses Buch ist einfach ein Traum. Das Besondere daran ist vor allem die Verwebung der indianischen Mythologie und Magie mit der harten und teilweisen kalten Realität und dem Leben auf einer Ranch. Dieses Einweben lockert den Alltag enorm und macht dieses Buch zu etwas Besonderen. Ich kann es nur jedem empfehlen und ans Herz legen.

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  • Der Traum von den Schattenpferden

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    Booky-72

    10. August 2017 um 10:16

    Die Geschwister Lyla und Lee kehren auf die Ranch ihres Vaters zurück, welche sie vor langer Zeit mit ihrer Mutter verlassen haben. Damals waren sie noch Kinder und können sich nicht richtig an die Zeit in den Rockys erinnern. Der Grund ihres Kommens ist nicht so schön. Darcy, ihr Vater leidet an Krebs und wird wohl bald sterben. Doch ihm passt es gar nicht, dass die beiden hier sind. Er traut Lee nicht zu, auf der Ranch mitzuarbeiten, sie sogar eines Tages zu übernehmen und zeigt es ihm allzu deutlich. Dabei könnte dieser sehr gut mithelfen, die Ranch zu erhalten, denn die Pleite steht kurz bevor. Mit Lyla hat er noch viel größere Probleme, was ist damals nur zwischen ihm und Lyla´s Mutter Schlimmes vorgefallen? Lyla fühlt sich sofort wohl, aber auch merkwürdig, hat Träume, die sie überhaupt nicht einordnen kann. Während ihrer Träume, die sich mit den Indianern und den Schattenpferden beschäftigt, zeichnet sie Bilder, die mit ihrer eigenen Herkunft zu tun haben. Die Autorin lebt selbst auf einer Ranch in Kanada und weiß genau, worüber sie schreibt. Wundervoll, die gesamte Geschichte und von Anfang bis Ende richtig gut durchdacht und ausgeführt wird, sehr bewegend. Auch das Cover ist sehr passend gestaltet.

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  • Zurück in die Heimat

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    Saphir610

    06. August 2017 um 22:38

    Die Autorin ist vor Jahren selbst nach Kanada ausgewandert und lebt auf einer Ranch. Sie weiß also worüber sie schreibt, ist sozusagen nah dran. Neben der Natur und dem Leben auf einer Ranch kommen auch die Cree-Indianer im Roman vor und die Legende der Schattenpferde. Die Rückkehr der Geschwister Lee und Lyla auf die väterliche Ranch ruft anfangs keine Begeisterung des krebskranken Vaters hervor. Dieser ist mit dem Erhalt der Ranch, seiner schwindenden Kraft und auch der Vergangenheit beschäftigt, in der er einst einen Fehler gemacht hat. Lee war ein Teenager als er damals die Ranch verließ und er kommt schnell wieder ins Ranchleben rein, kann auch seinen Beruf als Fotograf mit einbringen. Lyla hat kaum noch Erinnerungen und tut sich schwerer. Sie hat auch zunehmend seltsame Träume in der auch die Cree ein Rolle spielen. Hier entwickeln sich einige Handlungsstränge, die passend miteinander kombiniert werden und am Ende zu einer guten Auflösung zusammen finden. Mir gefällt die Mischung von Natur und Ranchleben, Indianerlegende und dem deren Leben heute, Gefühlen und Einsichten (wenn auch späten). Im Verlauf des Romans kommt es zwischen den Protagonisten zu einigen Andeutungen, die beim Leser Fragen aufkommen lassen. Diese werden aber zeitnah weiter aufgeklärt, es entstehen keine Längen und so bleibt man gut im Lesefluß. Dieser Debütroman ist absolut gelungen. Thema und Umsetzung haben mir gut gefallen und es gab Momente, wo ich nasse Augen bekam, einfach aufgrund der intensiven, warmherzigen Schilderungen. Dazu dies wunderschöne Cover, sehr passend zur Geschichte.

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  • Eine wunderschöner Debütrom im Schatten der Rocky Mountains

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    tinstamp

    06. August 2017 um 09:41

    Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefangen genommen, wie "Schattenpferde der Rocky Mountains". Dass dies ein Debütroman ist, kann man kaum glauben, denn Natascha Birovljev besitzt die Gabe ihre Geschichte so bildgewaltig und ihre Figuren so lebendig darzustellen, dass bei mir über die gesamten 314 Seiten reines Kopfkino abgelaufen ist. Zusätzlich verzaubern konnte mich die Autorin noch mit den Bräuchen und Legenden der Cree Indianer, die immer wieder in die Handlung miteingebunden sind und die den roten Faden des Buches bilden.Im Prolog erzählt ein Schamane die Geschichte des Reisenden, frei nach einer Legende der Yinnuwok Indianer, die bereits großartig auf den Plot des Romans einstimmt.Man findet sehr schnell in die ersten Kapitel der Story hinein, bei der Lee und Lyla aus Deutschland anreisen, um ihren krebskranken Vater auf der Willow Ranch zu besuchen. Lee ist in Kanada aufgewachsen und hat seine komplette Kindheit auf der Ranch verbracht, bevor er mit der damals fünfjährigen Lyla und seiner Mutter Brigitte seinem Vater Darcy und das Land verließ. So fühlt er sich bald wieder heimisch und trifft auch seinen damals besten Freund Chuck wieder, mit dem er gemeinsam Rodeo reiten gelernt hat. Sein Vater Darcy hat ihn damals unterstützt, doch nun ist er nicht begeistert, dass Lee auf der Ranch aushelfen will. Er vertraut mehr auf seine beiden Ranchangestellten Nick und John und akzepiert Lees Bemühungen nicht. Als Lee feststellt, dass die Ranch schwer verschuldet und bereits ein korrupter Geschäftsmnn ein Auge auf die Willow Ranch geworfen hat, versucht Lee dies zu verhindern......Auch Lyla fühlt sich anfangs fremd und ihre seltsamen Träume und Empfindungen, die sie schon früher begleitet haben, verstärken sich in Kanada noch weiter. Auch ihre Zeichnungen, die die künstlerisch begabte junge Frau malt, werden immer rätselhafter und zeigen Pferde und Indianer. Als Lyla Rob kennenlernt, der auf der benachbarten Ranch lebt, stellt sie fest, dass die Zeichnungen seiner verstorbenen Frau Donoma ihren Eigenen sehr ähneln. Völlig verwirrt erhofft sie sich Hilfe von der Indianerin Naira, die bemerkt dass Lyla ein erstaunliches Gespür für Wildtiere und eine geheimnisvolle Verbindung zu Pferden hat.....Mehr will ich hier nicht mehr verraten.Mir war sofort klar, dass die Autorin weiß wovon sie hier erzählt. Ihre Liebe zu den Pferden spürt man aus jeder einzelnen Zeile. Die Beschreibungen eines Viehtriebes oder der Ausflug zum Bergsee sind so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, hier hautnah dabei zu sein.Der Roman hatte für mich generell eine wahnsinnig tolle Leseathmosphäre. Ich bin in der Geschichte versunken und wollte teilweise gar nicht mehr auftauchen. Natascha Birovljev gelingt es mühelos den Zauber der Landschaft einzufangen und das geheimnisvolle Flair rund um die Indianerlegenden aufleben zu lassen. Auch die Geschichte der Willow Ranch und seiner Bewohner nahm mich gefangen. Obwohl die Handlung sich in verschiedene Handlungsstränge aufspaltet, verfolgt man jeden davon mit Spannung und erlebt so einige Überraschungen. Zum Ende hin ergeben diese einzelnen Erzählungen ein großes Ganzes, welche keine Fragen mehr offen lassen. Die Weisheiten der Indianer und einige mystische Legenden runden diese noch ab. "Das Leben ist eine Reise, die im Licht, aber manchmal auch im Schatten unternommen wird. Niemand sollte seine Lebenszeit darauf verschwenden, sich danach zu sehnen, dass es hätte anders sein können, als es war." - Seite 310Die Protagonisten sind alle authentisch und größtenteils sympathisch. Man spürt ihre Sorgen und Ängste oder auch den Neid und die Eifersucht auf den Konkurrenten. Als Puffer zwischen Darcy und seinen Kindern fungiert Lee's und Lyla's Tante Jeanne, eine der herzlichsten und zuvorkommendensten Figuren des Buches.Fazit:Für mich seit langer Zeit wieder ein Roman, in dem ich volkommen eintauchen und der mich von der ersten bis zur letzten Zeile begeistern konnte. Für dieses Debüt vergebe ich fantastische 5 Sterne und gebe eine Lesempfehlung aus!

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  • Toll gelungene, fesselnde Geschichte inkl. eindrucksvollen Beschreibungen fürs Kopfkino

    Schattenpferde der Rocky Mountains

    deidree

    02. August 2017 um 22:47

    Natascha Birovljev gelingt mit ihrem Debütroman „Die Schattenpferde der Rocky Mountains“ etwas Seltenes. Gefühlvoll, mit lebendigen Bildern und einem locker, leichten Schreibstil schafft sie eine fesselnde Leseatmosphäre. Kanada samt Pferde und Indianer kommen beinahe greifbar ins Wohnzimmer. Durch das Buch zieht sich die Haupthandlung rund um den krebskranken Vater und dessen Ranch. Rundum gibt es mehrere Nebenhandlungen die geschickt miteinander verwoben und zum Ende hin befriedigend aufgelöst werden. Auch finden wir immer wieder Sequenzen über den Stamm der Cree. So zB. auch den Mythos über die Schattenpferde. Wir dürfen die Geschwister Lee und Lyla nach ihrer Rückkehr aus Deutschland in ihr Geburtsland und Heimat ihrer ersten Lebensjahre, nach Kanada nicht ganz ein Jahr lang begleiten. Lee, der erfolgreiche, aber rastlose Fotograf entdeckt im Laufe der Zeit seine Liebe zur Ranch und den Pferden neu. Er müht sich ab seinem Vater zu beweisen, dass er es schaffen kann, die Ranch vor dem Ruin zu bewahren. Kommt aber immer wieder mit Nick dem Ranchhelfer in Konflikt. Auch in Herzensangelegenheit hat Lee das eine und andere Hindernis zu überspringen. Lyla dagegen versucht ihre rätselhaften Träume und Empfindungen die hier immer stärker werden, zu verstehen und zu verarbeiten. Ihre Zeichnungen drücken ihre Liebe zum Land und das tiefe Verstehen der Pferde aus. Für Lyla bekommen die Schattenpferde eine wichtige Bedeutung. Ist wirklich alles nur Mythos? Und warum sehen ihre Zeichnungen, denen von Robs verstorbener Frau, (Nachbarn) so ähnlich? Was verschweigen anscheinend alle vor Lyla? Naira, eine Kräuterheilkundige aus dem Stamme der Cree, wird Lyla zur Stütze und guten Freundin. Mit ihrer Hilfe findet Lyla Antworten und ihren Weg zu sich selbst. Auch sieht Lyla auf ihrem Weg in Sachen Liebe Weggabelungen. Wird sie den richtigen Weg einschlagen? Zusammenfassend gesagt, eine wunderbar fazinierende Geschichte, die Land und Personen plastisch und farbenfroh darstellt. Der Lesesuchtfaktor hat sich bei mir schon während der ersten Kapitel eingestellt und die Wehmut, als ich das Buches zu Ende gelesen hatte, blieb ebenfalls nicht aus. Von mir gibt es auf alle Fälle eine Leseempfehlung samt 5 von 5 Sternen.

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