Natascha Kampusch

 4,1 Sterne bei 854 Bewertungen
Autorin von 3096 Tage, 10 Jahre Freiheit und weiteren Büchern.
Autorenbild von Natascha Kampusch (© Martin Moravek / Quelle: Ullstein)

Lebenslauf

Natascha Maria Kampusch wurde am 17. Februar 1988 in Wien geboren. Bekannt wurde Kampusch durch eine acht Jahre andauernde Entführung, aus der ihr letztendlich die Flucht gelang. Vier Jahre nach dieser spektakulären Flucht veröffentlichte sie nun ihre Geschichte, welche sie gemeinsam mit zwei Journalistinnen schrieb.

Alle Bücher von Natascha Kampusch

Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)

3096 Tage

 (769)
Erschienen am 15.02.2013
Cover des Buches 10 Jahre Freiheit (ISBN: 9783548377285)

10 Jahre Freiheit

 (36)
Erschienen am 08.03.2018
Cover des Buches Cyberneider (ISBN: 9783903263123)

Cyberneider

 (6)
Erschienen am 09.10.2019
Cover des Buches Stärke zeigen (ISBN: 9783903263536)

Stärke zeigen

 (2)
Erschienen am 28.11.2022
Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783869091297)

3096 Tage

 (29)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches 10 Jahre Freiheit (ISBN: 9783957130266)

10 Jahre Freiheit

 (5)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches 3,096 Days in Captivity (ISBN: 9780425244289)

3,096 Days in Captivity

 (6)
Erschienen am 06.09.2011
Cover des Buches 3096 jours (Essais et documents) (ISBN: 9782709637398)

3096 jours (Essais et documents)

 (1)
Erschienen am 27.10.2010

Videos

Neue Rezensionen zu Natascha Kampusch

Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
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Rezension zu "3096 Tage" von Natascha Kampusch

Natascha
Madiebooksvor einem Jahr

Zur Geschichte brauche ich nicht viel sagen , man kennt sie rauf und runter.

Ich finde das, dass Buch nur für schnelles Geld geschrieben wurde. Alles wurde zusammengequetscht auf Papier , man findet keine Emotionen, alles so abgehackt geschrieben. Die Geschichte ist schlimm keine Frage ,aber das Buch hat keinerlei Emotionen ausgelöst bei mir.

Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
itwt69s avatar

Rezension zu "3096 Tage" von Natascha Kampusch

wie krank kann man sein?
itwt69vor einem Jahr

Es macht mich sprachlos, wie menschenverachtend sich der Täter über 8 Jahre lang verhalten hat. Unzählige Gewaltexzesse und manchmal kurz vor dem Verhungern - mein größter Respekt, wie Natascha Kampusch solch ein Martyrium überwinden konnte. Ich will nicht wissen, wie ein solcher "Fall" in der heutigen Zeit medial ausgeschlachtet würde und hoffe dass sich ihr Wunsch ein einigermaßen normales Leben in Freiheit und Selbsbestimmung zu führen, erfüllt hat.

Cover des Buches Stärke zeigen (ISBN: 9783903263536)
L

Rezension zu "Stärke zeigen" von Natascha Kampusch

Ein kraftvolles Leben führen
Leseabenteuervor einem Jahr

Natascha Kampusch wurde als Grundschulkind entführt und über 8 Jahre gefangen gehalten. Sie hat viel an Misshandlungen erleben müssen. In diesem Buch schildert sie uns ihre Strategien, wie sie es geschafft hat, ihr Martyrium zu überstehen. 

Ich kannte Natascha Kampusch schon und auch ihre anderen Bücher. Ich muss gestehen, we sich mit ihr schon auseinander gesetzt hat, erfährt nicht viel neues. Ausserdem wiederholt sie sich häufig im Buch. Für diejenigen die Natascha noch nicht kennen, kann ich das Buch sehr empfehlen. 

Der Aufbau hat mir gut gefallen. Am Ende eines Kapitels gibt es immer noch ein Fazit und die wichtigsten Punkte werden zusammengefasst. 

Sie ist eine starke Persönlichkeit und das zeigt sich auch in diesem Buch. 

Gespräche aus der Community


Opfer wider Willen – Natascha Kampusch schreibt über ihr Leben zehn Jahre nach ihrer Selbstbefreiung / Ein Kommentar (2016)


,Du bist ein Opfer, weil wir das so wollen!‘ – diesen Gedanken hatte ich ganz oft, als ich das zweite Buch von Natascha Kampusch »10 Jahre Freiheit« las. Genauso oft dachte ich: ,Ja, stimmt.‘ oder ,Diesen Eindruck habe ich auch.‘ Aber letztlich führte dieses viele Kopfnicken und Seufzen zu jenem Gedanken, der mich stets beim Schreiben meiner Jugendbücher begleitet: ,Das ist alles kein Quatsch, das ist alles kein Hirngespinst, das ist alles das, was ganz genau so vor unseren Augen geschieht.‘ 

Es wird aber so gerne weggesehen und viel lieber der Mund gehalten. Oder man will es eben nicht wahrhaben, selbst wenn die Beweise erdrückend sind. Wenn dann noch ein Opfer aus eigener Stärke heraus sich von den Fesseln seiner Unterdrückung befreit und ein neues, freies und selbstbestimmtes Leben beginnt, scheint es für viele Menschen nicht zu akzeptieren, nicht auszuhalten zu sein. Wahrscheinlich weil sie ihrer eignen Schwächen bewusst sind. Sie selbst hätten die Jahre im Verlies vielleicht nicht überlebt. Hätten sich nicht wie Natascha Kampusch im dem Maße entwickelt, dass sie irgendwann über dem Täter gestanden und dessen Fehler sich zu Nutze gemacht hätten. Um dann schließlich im passenden Moment in die Freiheit zu laufen. Natascha Kampusch hat das geschafft. Weil sie bereits als Kind eine starke Persönlichkeit hatte und sich selber damals schon so gut kannte, dass sie all den Schrecken auszuhalten vermochte. 

Ich glaube einfach, die meisten Menschen können das nicht. Sie erkennen Natascha Kampusch als eine der Anderen und eben nicht als eine der Ihren. Deshalb muss die Außenseiterin Kampusch denunziert und verleumdet werden. Sie muss selbst für ihre Entführung gesorgt haben, sie muss ein Kind bekommen und getötet haben und sie muss ihre Zeit beim Täter Priklopil genossen haben, denn wie hätte sie sonst so offensichtlich unbeschadet die Zeit bei ihm überstehen können. Verweise auf Zeitungsartikel, auf Kommentare in den sozialen Netzwerken und auf Fernsehinterviews belegen, was die junge Frau in den letzten zehn Jahren alles auszuhalten hatte. Ich gebe Natascha Kampusch recht, wenn sie schreibt: » ... weil ich einigen Menschen oder Teilen der Gesellschaft unbewusst einen Spiegel vorgehalten habe. Der Blick hinein hat Angst gemacht. Angst vor Abgründen, vor Verdrängung, aber auch vor dem Zulassen von Stärke und Schwäche.« Damit hat sie etliche Menschen provoziert und ist zudem eben nicht in die Opferrolle zurückgefallen, in der sie einige gerne sehen würden. Natascha Kampusch hat aber gerade wegen ihrer starken Persönlichkeit überlebt. Man sollte sie bewundern und nicht verachten. 

Ich habe bereits viele Bücher gelesen, in denen Opfer über ihre Erlebnisse berichten. Und es sind genau diese Berichte, die das Unzumutbare aus dem Kellerloch ans Tageslicht bringen und uns ungeschönt das vor Augen führen, was wir doch alle längst wissen. Es muss ganz einfach die Angst vor der Wahrheit sein, wenn einige Menschen sich über das Veröffentlichen dieser Grausamkeiten aufregen. Aber ich finde es richtig und auch wichtig, sich mit den Schattenseiten in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Zum Thema
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Zusätzliche Informationen

Natascha Kampusch wurde am 17. Februar 1988 in Wien (Österreich) geboren.

Natascha Kampusch im Netz:

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auf 102 Merkzettel

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