Natascha Kampusch

 4,1 Sterne bei 839 Bewertungen
Autorin von 3096 Tage, 10 Jahre Freiheit und weiteren Büchern.
Autorenbild von Natascha Kampusch (© Martin Moravek / Quelle: Ullstein)

Lebenslauf von Natascha Kampusch

Natascha Maria Kampusch wurde am 17. Februar 1988 in Wien geboren. Bekannt wurde Kampusch durch eine acht Jahre andauernde Entführung, aus der ihr letztendlich die Flucht gelang. Vier Jahre nach dieser spektakulären Flucht veröffentlichte sie nun ihre Geschichte, welche sie gemeinsam mit zwei Journalistinnen schrieb.

Neue Bücher

Cover des Buches Stärke zeigen (ISBN: 9783903263536)

Stärke zeigen

 (1)
Neu erschienen am 28.11.2022 als Taschenbuch bei Dachbuch Verlag GmbH.

Alle Bücher von Natascha Kampusch

Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)

3096 Tage

 (757)
Erschienen am 15.02.2013
Cover des Buches 10 Jahre Freiheit (ISBN: 9783548377285)

10 Jahre Freiheit

 (36)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches Cyberneider (ISBN: 9783903263123)

Cyberneider

 (6)
Erschienen am 09.10.2019
Cover des Buches Stärke zeigen (ISBN: 9783903263536)

Stärke zeigen

 (1)
Erschienen am 28.11.2022
Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783869091297)

3096 Tage

 (27)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches 10 Jahre Freiheit (ISBN: 9783957130266)

10 Jahre Freiheit

 (5)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches 3,096 Days in Captivity (ISBN: 9780425244289)

3,096 Days in Captivity

 (6)
Erschienen am 06.09.2011
Cover des Buches 3096 jours (Essais et documents) (ISBN: 9782709637398)

3096 jours (Essais et documents)

 (1)
Erschienen am 27.10.2010

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Natascha Kampusch

Cover des Buches Stärke zeigen (ISBN: 9783903263536)
T

Rezension zu "Stärke zeigen" von Natascha Kampusch

Wichtig ist positiv in die Zukunft zu schauen ! Kampusch gibt wichtige Informationen !
Thomas_Berndlvor 4 Monaten

Das wird das beste Buch das Natascha Kampusch je schreiben wird !

Es wird ein Ratgeber wie man die vielen Krisen auf der Welt am besten bewältigen kann !

Es wird sich gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten sehr gut verkaufen ! 

Wir erleben gerade einen völkerrechtswiedrigen Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und den daraus resultierenden Folgen wie starker Teuerung von lebenswichtigen Dingen wie etwa auf Lebensmittel oder fossilen Energieträger, wobei wir von diesen wegen der immer akuter werdenden Klimakrise auststeigen müssen !

Durch den Krieg durch Russland in diesem osteuropäischen Land gibt es eine globale Lebensmittelknappheit, da vor allem die Ukraine die Kornkammer der Welt ist !

Nebenbei ist die Corona Pandemie noch nicht ganz ausgestanden !

Dem ehemaligen Entführungsopfer Natascha ist es in der Gefangenschaft schlecht gegangen, sie hatte Todesangst und 3 misslungene Selbstmordversuche hinter sich !

Sie will mit dem neuen Buch den Menschen helfen, positiv zu denken und in die Zukunft zu schauen ! 

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Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
michellebetweenbookss avatar

Rezension zu "3096 Tage" von Natascha Kampusch

3096 Tage
michellebetweenbooksvor 5 Monaten

Ich glaube, dass jeder die Geschichte von Natascha Kampusch mittlerweile kennt, aber trotz allem, möchte ich gerne ein wenig vom Inhalt erzählen. Natascha Kampusch wurde im Alter von 10 Jahren entführt und bis zur ihrem 18. Lebensjahr von einem Mann gefangen gehalten. In dieser Zeit wurde sie niedergemacht, misshandelt und terrorisiert. All das geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei und mit diesem Buch möchte sie den Menschen ihre Geschichte erzählen.

Ich habe damals zuerst den Film zu der Geschichte gesehen, jedoch wollte ich mir auch nicht das Buch entgehen lassen. Denn allein der Film hat mich so sehr schockiert und mich so sehr kaputt gemacht, sodass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie es Natascha Kampusch damit gehen muss. Und bevor ich jetzt mit dieser ,,Rezension‘‘ starte, möchte ich kurz anmerken, dass ich mir überhaupt nicht das recht rausnehmen kann, um über den Inhalt zu urteilen und meine Meinung dazu abzugeben. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Erfahrungsbericht!!!

Der Fall von Natascha Kampusch hat jeder schon einmal in irgendeiner Art und Weise gesehen, gehört oder gelesen. Ein kleines Mädchen, dass in jungen Jahren entführt wurde und von dem man jahrelang nichts gehört hat. 3096 Tage wurde sie gefangen gehalten und die sozialen Medien haben diesen Fall absolut auseinander genommen. Klar kennt man deren Sichtweise, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, wenn die Person, die all das erlebt hat, die Dinge selbst nochmal erzählt.

All diese Dinge, die Natascha Kampusch in diesem Verlies und in diesem Haus durchleben mussten, sind wirklich grausam. Allein wenn ich davon höre, steigen mir die Nackenhaare zu Berge und ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, was das für Spuren in ihrem Leben hinterlassen hat. Für mich als Außenstehende ist absolut nicht greifbar, was sie durchlebt hat. Diese Geschichte ist von einer starken jungen Frau, die grausame Dinge erlebt hat. Und trotz allem, hat sie niemals die Hoffnung verloren, sich nicht brechen lassen und wirklich niemals aufgegeben.

Natascha Kampusch beschreibt all diese Dinge mit so viel Ehrlichkeit und mit einer Stärke, für die ich sie total bewundere. Sie hat ihre Gefühls- und Gedankenwelt so ehrlich beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Natürlich kann man deshalb nicht nachvollziehen, wie sich all das wirklich anfühlt. Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, ohne eine Pause einzulegen. Jedoch glaube ich, dass es bei diesem Buch total wichtig ist, eine Pause einzulegen und das gelesene auf sich wirken zu lassen. All diese Dinge sind harter Tobak.

Ja… was ist denn mein Fazit? Natascha Kampusch ist ein Entführungsopfer und wird von so vielen Menschen versucht in diese Rolle gedrängt zu werden. Jedoch lässt sie das überhaupt nicht zu. Ich hatte das Gefühl, dass sie mit jeder einzelnen geschriebenen Seite ein kleines Stückchen stärker geworden ist. Natascha Kampusch ist eine Frau, die so viel Mut, Stärke und Liebe in sich hat und all das hat auch dafür gesorgt, dass sie es geschafft hat, sich dennoch zu befreien.

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Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
Erdbaerchens avatar

Rezension zu "3096 Tage" von Natascha Kampusch

Der Kampf um die Freiheit
Erdbaerchenvor 5 Monaten

Ich muss ehrlich sein: Nataschas Geschichte hat mich anfangs nie sonderlich berührt. Welcher Entführer geht mit seinem Opfer schon Skifahren?

Trotzdem habe ich mir vor kurzem die Verfilmung dieser Tragödie angesehen. Einfach, weil ich sonst keinen besseren Film fand. Danach hatte sich meine Sichtweise bereits ein wenig geändert. Vielleicht war ich früher auch einfach nur zu jung, um über das Geschehene genauer nachzudenken und sich eine eigene Meinung darüber zu bilden, wurde ja auch ich von den Medien stark beeinflusst.

Ich entschied mich deshalb auch zusätzlich noch das Buch "3096 Tage" zu lesen.


Darin erzählt Natascha von ihrer Entführung, als sie zehn Jahre alt war, ihr darauffolgendes Leben im Verlies und ihre Beziehung zu dem Täter.


Zwar hatte ich bei dem Buch manchmal das Gefühl einige Sachen nicht nur doppelt, sondern dreifach zu lesen, jedoch habe ich auch angefangen mich in Natascha Kampusch reinzuversetzen. Viele Handlungen konnte ich nun viel besser nachvollziehen. Ich dachte oft darüber nach, wie ich selbst wohl reagiert hätte. Wäre ich genauso stark wie sie gewesen? Wenn man selbst nie in einer solchen Lage war, kann man nur spekulieren. 

Wie gesagt hat dieses Buch mir eine komplett andere Sichtweise geboten. 


Fazit: Öfter sollte man sich zwei Sichtweisen anhören. Ein berührendes Schicksal.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community


Opfer wider Willen – Natascha Kampusch schreibt über ihr Leben zehn Jahre nach ihrer Selbstbefreiung / Ein Kommentar (2016)


,Du bist ein Opfer, weil wir das so wollen!‘ – diesen Gedanken hatte ich ganz oft, als ich das zweite Buch von Natascha Kampusch »10 Jahre Freiheit« las. Genauso oft dachte ich: ,Ja, stimmt.‘ oder ,Diesen Eindruck habe ich auch.‘ Aber letztlich führte dieses viele Kopfnicken und Seufzen zu jenem Gedanken, der mich stets beim Schreiben meiner Jugendbücher begleitet: ,Das ist alles kein Quatsch, das ist alles kein Hirngespinst, das ist alles das, was ganz genau so vor unseren Augen geschieht.‘ 

Es wird aber so gerne weggesehen und viel lieber der Mund gehalten. Oder man will es eben nicht wahrhaben, selbst wenn die Beweise erdrückend sind. Wenn dann noch ein Opfer aus eigener Stärke heraus sich von den Fesseln seiner Unterdrückung befreit und ein neues, freies und selbstbestimmtes Leben beginnt, scheint es für viele Menschen nicht zu akzeptieren, nicht auszuhalten zu sein. Wahrscheinlich weil sie ihrer eignen Schwächen bewusst sind. Sie selbst hätten die Jahre im Verlies vielleicht nicht überlebt. Hätten sich nicht wie Natascha Kampusch im dem Maße entwickelt, dass sie irgendwann über dem Täter gestanden und dessen Fehler sich zu Nutze gemacht hätten. Um dann schließlich im passenden Moment in die Freiheit zu laufen. Natascha Kampusch hat das geschafft. Weil sie bereits als Kind eine starke Persönlichkeit hatte und sich selber damals schon so gut kannte, dass sie all den Schrecken auszuhalten vermochte. 

Ich glaube einfach, die meisten Menschen können das nicht. Sie erkennen Natascha Kampusch als eine der Anderen und eben nicht als eine der Ihren. Deshalb muss die Außenseiterin Kampusch denunziert und verleumdet werden. Sie muss selbst für ihre Entführung gesorgt haben, sie muss ein Kind bekommen und getötet haben und sie muss ihre Zeit beim Täter Priklopil genossen haben, denn wie hätte sie sonst so offensichtlich unbeschadet die Zeit bei ihm überstehen können. Verweise auf Zeitungsartikel, auf Kommentare in den sozialen Netzwerken und auf Fernsehinterviews belegen, was die junge Frau in den letzten zehn Jahren alles auszuhalten hatte. Ich gebe Natascha Kampusch recht, wenn sie schreibt: » ... weil ich einigen Menschen oder Teilen der Gesellschaft unbewusst einen Spiegel vorgehalten habe. Der Blick hinein hat Angst gemacht. Angst vor Abgründen, vor Verdrängung, aber auch vor dem Zulassen von Stärke und Schwäche.« Damit hat sie etliche Menschen provoziert und ist zudem eben nicht in die Opferrolle zurückgefallen, in der sie einige gerne sehen würden. Natascha Kampusch hat aber gerade wegen ihrer starken Persönlichkeit überlebt. Man sollte sie bewundern und nicht verachten. 

Ich habe bereits viele Bücher gelesen, in denen Opfer über ihre Erlebnisse berichten. Und es sind genau diese Berichte, die das Unzumutbare aus dem Kellerloch ans Tageslicht bringen und uns ungeschönt das vor Augen führen, was wir doch alle längst wissen. Es muss ganz einfach die Angst vor der Wahrheit sein, wenn einige Menschen sich über das Veröffentlichen dieser Grausamkeiten aufregen. Aber ich finde es richtig und auch wichtig, sich mit den Schattenseiten in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
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Zusätzliche Informationen

Natascha Kampusch wurde am 17. Februar 1988 in Wien (Österreich) geboren.

Natascha Kampusch im Netz:

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