Natascha Kampusch 10 Jahre Freiheit

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Inhaltsangabe zu „10 Jahre Freiheit“ von Natascha Kampusch

Am 23. August 2006 endete eine der spektakulärsten Entführungen in der jüngeren Geschichte. Natascha Kampusch gelang die Flucht aus dem Kellerverlies, in dem sie über acht Jahre eingesperrt war. Darüber hat sie ein viel beachtetes Buch geschrieben. Zehn Jahre nach der Selbstbefreiung gewährt sie Einblick in ihr Leben nach der Flucht. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, bitteren und schönen, von ihren Träumen und Alpträumen, von ihrem Alltag. Und davon, dass sie sich für traumatisierte Jugendliche engagiert und hofft, damit auch das eigene Trauma zu überwinden.

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  • Sehr bewegendes Hörbuch

    10 Jahre Freiheit

    EmmaZecka

    16. May 2018 um 10:02

    GestaltungSascha Icks führt uns durch 10 Jahre Freiheit. Sie greift die Emotionen der Biografie wunderbar auf. Auf der einen Seite, der Hass und das Unverständnis das Natascha Kampusch teilweise von der Bevölkerung entgegengebracht wird. Und auf der anderen Seite ihr Wunsch, ein normales Leben führen zu können und nicht ständig mit der Entführung in Verbindung gebracht zu werden. Und an manchen Stellen schaffte es Sascha Icks auch, die Zerbrechlichkeit in Worte zu fassen, die im Raum lag.Was mich an der Hörbuch Gestaltung etwas verwirrte, war die Chronologie am Ende des Hörbuchs. Natascha Kampusch bezieht sich im Laufe ihres Berichtes zwar immer wieder auf die Chronologie, mir fehlte aber hier und da etwas die Übersicht. Da hätte ich es etwas praktischer gefunden, wenn die relevanten Daten am Anfang eines Kapitels kurz aufgezählt worden wären. Allerdings hat die Chronologie am Schluss meinen Hörfluss nicht negativ beeinflusst.Inhalt / SpannungDieses Hörbuch beweist, was passiert, wenn Menschen projiziere, weil sie die Wahrheit nicht ertragen können. Es war wirklich erschreckend, was Natascha Kampusch in 10 Jahre Freiheit erzählt hat. Sie muss sich immer noch mit Anschuldigungen auseinandersetzen, die völlig an den Haaren herbeigezogen sind.Umso beeindruckender fand ich es, wie reflektiert Natascha Kampusch damit umgeht. Natürlich verletzen sie die Worte, aber sie versteht auch, dass viel mit Projektion zu tun hat. Ich habe hauptsächlich zu dem Hörbuch gegriffen, weil ich sie als Menschen etwas besser kennenlernen und hören wollte, wie sie die Entführung erlebt hat und wie ihr Leben jetzt aussieht. Und meine Fragen wurden in 10 Jahre Freiheit größtenteils beantwortet.SchreibstilWie oben bereits geschrieben, wirkt Natascha Kampusch sehr reflektiert und um einiges reifer, wie andere in ihrem Alter. Das macht sich in ihrem Schreibstil bemerkbar, der ziemlich präzise und nicht ausweichend ist. Sie teilt in 10 Jahre Freiheit offen ihre Gedanken über das Leben, ihre Situation während und nach der Entführung mit. Allerdings macht sie hierbei auch deutlich, dass es auch Grenzen gibt, die niemanden etwas angehen, was auch mehr als nachvollziehbar ist.Gesamteindruck10 Jahre Freiheit ist ein sehr bewegender Auszug einer Biografie. Auszug deshalb, weil Natascha Kampusch Leben ja weitergeht und die Biografie damit stetig weitergeschrieben wird. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Medien so eine präsente Rolle in ihrem Leben einnehmen und das obwohl sie nicht darum gebeten hat.Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir hier sehr viel über unsere Mitmenschen lernen und auch sensibler für unser Gegenüber werden können.

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  • Ein wichtiges Buch

    10 Jahre Freiheit

    monerl

    12. January 2018 um 12:14

    Nachdem ich vor kurzem Natascha Kampuschs erstes Buch "3096 Tage" gehört habe und dieses mich sehr berührt hat, wollte ich unbedingt ganz bald ihr letztes Buch, das in 2016 erschienen ist, lesen. Ein Leben in Freiheit, zehn Jahre nach der Selbstbefreiung, doch wie erging es Natascha wirklich? Was hat sie erlebt, mit was musste sie sich auseinandersetzten? Diese und noch mehr Fragen hatte ich im Kopf und sie wurden allesamt in diesem Buch beantwortet. Natascha Kampusch redet sich einiges von der Seele und erzählt über ihre zehn Jahre Freiheit, die gar nicht so frei, schön und glücklich waren, wie sie es sich vorgestellt hat und wie ich es ihr gewünscht hätte. Das Buch gibt eine gezeichnete, enttäuschte, verletzte und doch immer und immer wieder positiv gestimmte junge Frau wieder.  Ich will hier nicht den ganzen Inhalt preisgeben, obwohl das meiste bereits aus der Presse bekannt ist, wenn man sich mit "dem Fall Kampusch" bereits eigenständig befasst hat.  Wichtig ist mir jedoch zu sagen, dass alle dieses Buch lesen sollten. Vielleicht wird den Hassern, Zweiflern, Verschwörungstheoretikern, Neidern... klar, was sie Natascha in all den Jahren angetan haben, und dass sie sie, obwohl in Freiheit, wieder hinter dicke Mauern gesteckt haben.  Es fällt mir sehr schwer in Worte zu fassen, wie sehr leid mir das alles tut, was Natascha nun von 18 Jahren bis 28 Jahren in Freiheit alles erleben, durchleben und ertragen musste! Nicht, dass ihr ihre Kindheit und Jugend vom Täger gestohlen wurde, nun ist sie auch eines jungen Erwachsenenlebens beraubt worden. Man lässt sie nicht zur Ruhe kommen! Jeder Mensch ist anders, jeder pocht auf seine Individualität, doch wenn es um Natascha Kampusch geht, hat jeder eine vorgefestigte Meinung, ein Bild vor Augen, wie sie aussehen und wie sie sich verhalten müsste, damit man sie endlich akzeptieren könnte. Ich sage, LASST DIESE JUNGE FRAU LEBEN, SO WIE SIE WILL! Lasst sie sich entwickeln, Erfahrungen sammeln, ihre Möglichkeiten ausloten, ohne dass sie in ein Land auswandern muss, um endlich als normaler Mensch angesehen zu werden. Sie wurde aufgrund einer schrecklichen Tat berühmt, auf die sie und jeder andere gerne verzichten möchte!  Das kann sie nicht ausradieren. Doch wenn sie es schafft, diese Vergangenheit zu überwinden, sollte es uns allen möglich sein, sie ihre eigene Zukunft gestalten zu lassen. Ich habe den Film zu ihrer Geschichte nicht gesehen. Nachdem ich nun dieses Buch gehört habe, werde ich aber auch davon absehen. In einem großen Abschnitt erzählt Natascha Kampusch, wie die Filmrechte gekauft wurden und welchen Kampf sie mit Bernd Eichinger hatte, der ihr Buch "3096 Tage" verfilmen wollte. Alles war auf einem guten Weg, bis Eichinger plötzlich im Januar 2011, ohne den Film vorher vollendet zu haben, gestorben ist. Sehr zum Leid von Natascha Kampusch, denn Sherry Hormann, die dann die weitere Regie führte, hat dem Film eine ganz andere und nicht abgesprochene Note gegeben, mit der Natascha letztendlich sehr unglücklich war. Dieser Punkt hat mich sehr getroffen! Wenn man sich versucht vorzustellen, man hätte das alles durchlebt, was Natascha widerfahren ist, und jemand bringt dieses auf die Leinwand, ohne dass es ihn wirklich interessiert, wie es auf die betroffene Person wirkt und ob sie sich damit wohlfühlt, da frage ich mich dann wirklich, sind wir nur noch auf Sensation, Gier und Persönlichkeitsverletzungen aus? Ist es das, was die Masse sich wünscht? Voyeure zu sein?  Zum Hörbuch: Auch hier kann ich das Hörbuch absolut empfehlen! Mit viel Empathie in der Stimme, gelingt es Sascha Icks dem Hörer Nataschas Worte näher zu bringen.  Fazit: Es ist gut, dass Natascha Kampusch in diesem Buch auf einige Vorwürfe und ihr Bild in der Öffentlichkeit eingehen konnte. Ich wünsche mir, dass sie sich mit diesem Buch befreit und das Schlechte ziehen lässt. Ebenso wünsche ich mir, dass einige Menschen aufwachen und darüber nachdenken, wie verletzend Taten und Worte sein können.______________________http://bit.ly/2mnh04r

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