Natascha Kampusch 3,096 Days in Captivity

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Inhaltsangabe zu „3,096 Days in Captivity“ von Natascha Kampusch

On 2 March 1998 ten-year-old Natascha Kampusch was snatched off the street by a stranger and bundled into a white van. Hours later she found herself in a dark cellar, wrapped in a blanket. When she emerged eight years later, her childhood had gone. This book tells her incredible story. (Quelle:'Flexibler Einband/17.09.2010')

Sehr ergreifendes Buch

— Nikkenik
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  • Rezension zu "3096 days" by Natascha Kampusch

    3,096 Days in Captivity

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2016 um 10:29

    Ich denke, dass ich zum Inhalt des Buches nicht mehr viel sagen muss, weil wohl der Großteil der deutschsprachigen Personen schon von der Geschichte rund um Natascha Kampusch gehört hat. Trotzdem möchte ich euch eine kleine Kurzzusammenfassung geben: Die damals 10-jährige Wienerin Natascha Kampusch wird auf ihrem Weg zur Schule entführt. Wolfgang Priklopil transportiert sie in einem weißen Van zu seinem Haus, in dessen 'Keller' er bereits ein schallgedämpftes, gut verstecktes 'Zimmer' für sie vorbereitet hat. Hauptsächlich wird in dem Buch beschrieben, wie sie es geschafft hat während Zeit nicht durchzudrehen. Über achteinhalb Jahre hält er sie gefangen. Anfangs muss sie in ihrem Verlies bleiben, später holt er sie immer öfter zu sich nach oben, wo sie für ihn kochen und putzen soll. Gegen Ende ihrer Gefangenschaft wird der Täter immer unvorsichtiger und unternimmt auch Ausflüge mit Natascha, unter der Androhung alle zu töten mit denen sie Kontakt aufnehmen möchte. Es ist für mich immer schwer eine Biografie, vor allem wenn es sich um eine Autobiografie handelt, zu bewerten, schließlich ist es die Lebensgeschichte des Autors, weswegen ich hauptsächlich auf den Schreibstil eingehe und nicht auf die Geschichte selbst. Natascha ist ein wirklich bemerkenswerter Mensch. Schließlich hat sie die schreckliche Zeit überstanden, ohne gänzlich verrückt zu werden, oder sich selbst vollkommen aufzugeben. Das Buch war außerdem wirklich interessant. Es bot, zumindest meiner Meinung nach, einen tiefen Einblick in die Seele entführter Menschen, es beschäftigte sich mit psychologischen Eckdaten ohne den Faden der Geschichte, die Story ihrer Entführung, in den Hintergrund zu rücken. Das Englisch des Buches, ist wirklich einfach und verständlich, weswegen ich jedem der 3096 Tage lesen will, empfehlen kann es auf Englisch zu tun. Ein negativer Aspekt war aber, dass die QR-Codes in dem Buch nicht funktionierten, weil ich auf meine SMS an die Nummer, die am Anfang des Buches angegeben ist, keine Antwort mit einem Link zum Herunterladen des Scanners bekommen haben und mit allen anderen mit denen ich das Scannen versucht habe hat es auch geklappt. Das war natürlich enttäuschend schließlich habe ich mich besonders auf dieses interaktive Buch, mit tieferen Einblicken in ihr Leben, z.B. durch Bilder, gefreut, das schließlich und endlich doch wieder ein Buch, das nur aus Text bestand, war. Trotzdem kann ich das Buch jedem wärmstens empfehlen, der Nataschas Geschichte von ihr selbst erzählt bekommen möchte, anstatt den vielen Artikeln im Internet viel Glauben zu schenken, außerdem ist die Sprache flüssig und die Geschichte nicht allzu lang, weshalb man kreativere Ausreden dafür suchen muss, das Buch nicht zu lesen ;)

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  • The most incredible stories are written by life

    3,096 Days in Captivity

    MikkaG

    06. June 2013 um 22:04

    I cannot review this book as if it was a novel. I wasn't written for my entertainment - it shows us a slice of a harsh reality in an unvarnished mirror. Most people will be familiar with at least the basics of Natascha Kampusch's story: a 10-year old girl is abducted, dragged from the street into a waiting white van by a stranger. The rest of her childhood and youth is spent as his prisoner, almost his slave. For most of it, she is forced to live in a tiny room, cleverly hidden behind many doors. She has to endure a lot of pain and suffering; the violence spirals out of control. Isolation, humiliation, brutal beatings, starvation, sexual abuse. This would've broken most people; it didn't break this resourceful, brave girl. It's an incredible experience to read this story from Natascha Kampusch's perspective. You cannot help but feel that an amazingly strong, intelligent and even wise women is sharing her life with us. Some people apparently react with irritation or even hostility to Natascha's refusal to meekly submit to what society expects from a victim. They cannot understand, let alone condone, that she has forgiven her tormentor. They condemn that she dared to find little moments of normality or even happiness. Who are we - we, who watch from the outside, we, who are no more than voyeurs of her life - to presume to judge the survival strategies of a brave child? 

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