Natascha Würzbach Das grüne Sofa

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Inhaltsangabe zu „Das grüne Sofa“ von Natascha Würzbach

»Ich brauche keine Ratschläge, ich brauche Geld!« Meine Großmutter schlägt mit der Faust auf den niedrigen Teetisch, daß die Tassen tanzen.Natascha wächst Ende der dreißiger Jahre als Einzelkind in einem unkonventionellen Künstlerhaushalt in München auf. Als ihr Vater, der beim Rundfunk arbeitet, Berufsverbot erhält, schlüpft er in die Rolle des Hausmanns, während ihre Mutter als Tänzerin mit KdF an der Ostfront tingelt. Nicht nur die Schule und die anderen Kinder, die sie wegen des ungewöhnlichen Berufs des Vaters hänseln, machen ihr Angst, auch zu Hause bekommt sie manchmal einen dicken Kloß im Hals, wenn ihre Eltern heftig diskutieren und in ihrer Anwesenheit wieder einmal ins Französische wechseln. Was ist es bloß, das sie nicht mitkriegen soll? Doch dann ziehen sie aufs Land, und trotz Krieg und Knappheit findet sich Natascha hier viel besser zurecht: sie schließt Freundschaften und streift durch die Berge. Und mit dem Ende des Krieges beginnt für sie ein neues Leben, denn endlich findet sie zu dem, was ihr liegt und was sie beglückt: lernen, studieren ...

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  • Rezension zu "Das grüne Sofa" von Natascha Würzbach

    Das grüne Sofa
    lucysnowe

    lucysnowe

    15. March 2012 um 12:59

    Das Buch handelt von der Jugend Natascha Würzbachs, einer Professorin für Anglistik. Sie ist während des zweiten Weltkriegs aufgewachsen und schildert in diesem Buch ihre Erfahrungen. Für die Familie ist es während des Nationalsozialismus und des Kriegs teils schwer, zurecht zu kommen, da der Vater jüdische Wurzeln besitzt und Schriftsteller ist, während der Nazizeit kein geachteter Beruf. Nataschas Mutter, die aus verarmten Adel stammt, ist Tänzerin und sorgt durch Auftritte an der Front praktisch für das Überleben der Familie. Als Luftangriffe im Krieg die deutschen Städte bedrohen, muss die Familie München verlassen und zieht aufs Land. Nataschas Umfeld verändert sich drastisch, das einfache, naturverbundene, oft entbehrungsreiche Landleben ist ein großer Kontrast zu ihrer frühen Kindheit, dem ehemals intellektuellen Hintergrund ihrer Familie. Nach Kriegsende nutzt Natascha die neue Freiheit, besucht ehrgeizig ein Gymnasium und beginnt später ein Germanistikstudium. Während ihre Eltern nicht wirklich wieder in ihr altes Leben der intellektuelle Elite zurückfinden, baut sich Natascha in der Nachkriegszeit ihr eigenes Leben auf. Das Buch ist als Autobiographie Natascha Würzbachs zu verstehen, dennoch war mir Frau Würzbach, bevor ich das Buch las, völlig unbekannt. Doch der autobiographische Charakter des Buches hat mir gut gefallen, und die unbekannte Autorin ist mir dadurch sehr sympatisch geworden. Der erste Teil des Buches, der quasi die Kindheit und die Kriegsjahre schildert, fand ich etwas langatmig und langweilig. Der zweite Teil, Nataschas Jugend in der Nachkriegszeit hat mir besser gefallen, da hier auch ihre Entwicklung stattfindet, während sich die Kindheitsjahre eher mit ihrer Prägung, dem familiären und historischen Hintergrund auseinandersetzen. Das Buch hat mich sehr an die beiden Bücher von Ulla Hahn, "das verborgene Wort" und "Aufbruch" erinnert, da die autobiographische Thematik der Entwicklung einer selbständigen, gebildeten jungen Frau aufgegriffen wird. Wem dieses gefällt, ist das Buch sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Das grüne Sofa" von Natascha Würzbach

    Das grüne Sofa
    jockel12

    jockel12

    19. May 2009 um 22:11

    Das Buch handelt von einem Mädchen, dass im 2. Weltkrieg aufwächst. Dabei spielt der Krieg aber eher eine Nebenrolle und beschreibt hauptsächlich die Familiengeschichte und das Leben in der schwierigen Zeit. Die Geschichte lässt sich ganz gut lesen, ist für meinen Geschmack aber etwas langatmig.