Natascha Wodin Nachtgeschwister

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Inhaltsangabe zu „Nachtgeschwister“ von Natascha Wodin

Natascha Wodins Schlüsselroman über die Beziehung zu dem früh verstorbenen Schriftsteller und Bachmann-Preisträger Wolfgang Hilbig »Ich wusste sofort, dass ich auf etwas Großes gestoßen war, auf etwas Einmaliges, auf einen Dichter, wie es sie zu allen Zeiten nur vereinzelt gegeben hat.« Ein Bändchen mit Gedichten, eher zufällig mitgenommen, ist der Auslöser für eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, eine Obsession, eine quälende Verstrickung. Die Frau, die die Gedichte liest, setzt alles in Bewegung, um den Verfasser der Zeilen zu treffen. Doch dieser scheint unerreichbar im anderen Teil Deutschlands. Sie schreibt, sie ruft an. Als er eines Tages tatsächlich kommt, wird ihr Traum wahr. Und zum Albtraum. Denn der Mann, der kommt und bleibt, ist anders, als sie ihn sich erfunden hat.

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  • Ein großartiger Roman!

    Nachtgeschwister

    Rosha

    26. September 2013 um 12:20

    Als Roman angelegt, scheint diese Geschichte stark autobiografisch gefärbt zu sein. Vielleicht erwächst daraus die Intensität, mit der die Autorin Szenen einer schwierigen Beziehung darstellt, verstärkt durch die gewählte Perspektive, mit der sie uns die Frau als Ich-Erzählerin präsentiert. Thematisch ist es eine hochspannende Story: Die Frau verliebt sich aufgrund eines kleinen Gedichtbändchens in den Schriftsteller Jakob Stumm. Sie schreibt ihm, ruft ihn an, bekommt ihn jedoch nicht zu fassen. Bis er dann eines Tages völlig unerwartet vor ihr steht. Das Bild, das sie sich von dem Mann gemacht hat, aufgrund dessen, was er schreibt, hat in der Wirklichkeit keinen Bestand. Dennoch ist sie dem Mann verfallen, kann sich nicht von ihm lösen. In obsessiver Abhängigkeit bleiben die beiden aneinander gekettet, quälen sich und harren dennoch aus. Zeitlich spielt die Geschichte drei Jahre vor dem deutschen Mauerfall und in den Jahren danach. Jakob Stumm lebte in der DDR, die Frau als Kind russischer Emigranten im Westen Deutschlands. Die Autorin schreibt mit leichter Hand flüssige Prosa, die insbesondere in der szenischen Darstellung zu großem Kino auffährt. Ihre Sprachgewalt erzeugt plastische Bilder vor meinem inneren Auge, transportiert Gefühle ohne beschwerend zu wirken.

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  • Rezension zu "Nachtgeschwister" von Natascha Wodin

    Nachtgeschwister

    Greta

    19. July 2009 um 17:36

    "die worte hatten ihre magie verloren, im licht der öffentlichkeit war ihr glanz für mich sofort erloschen; ich sah in der beschäftigung des schreibens nur noch mein scheitern am leben, nur noch einen käfig aus buchstaben, in den ich mich ständig selbst einschloss." . "die ganze welt bestand aus angriffen und bösartigen attacken auf seine zeit, aber alles änderte sich schlagartig, wenn es ums fernsehen ging. der fernseher war die laterna magica, die ihn fast täglich für mehrere stunden in ihren bann zog. er vergötterte fellini, visconti, godard, truffaut, aber eigentlich kannte er sie gar nicht. ihn faszinierten filme, die von aliens handelten, von killerbienen, von weißen haien, von vampiren, zombies und anderen spukerscheinungen."

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