Natascha Seelenficker

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Inhaltsangabe zu „Seelenficker“ von Natascha

'Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss.' Gerade volljährig geworden, erzählt die Autorin von ihrer Kindheit im Heim, von den ersten Drogen mit zwölf und dem Drogenstrich, dem harten Leben zwischen Freiern, Zuhältern, Dealern und der Schule. Ungeschönt, unerbittlich ehrlich zeigt sie uns, wie das Leben in Deutschland auch aussehen kann, fernab von Behaglichkeit und Familie.

Ein Sittenbild - direkt vor Deiner Haustür zu finden.

— TheSilencer

Ich hab dieses Buch in einer Nacht verschlungen. Es war wirklich heftig und bewegend! Triggergefahr!

— Raven

Extrem gut geschrieben und echt schockierend. Da bleiben keine Augen trocken! Was ist mit dieser Welt bloß los?

— Power86

Grausam aber ehrlich !

— Marlee3007

Ein Buch, dass einem ziemlich nahe geht!

— FrostidasBuecherwuermchen

Schockierend-Ehrlich

— Nachtfalter89

Ich glaube ich hab es 10 mal gelesehen, es war so krass geschrieben

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Christiane F. unserer Zeit...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein bewegendes Buch, ein brutals Bild unserer Gesellschaft

— kfir

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_hellomybook_

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  • Schonungsloser Einblick in die Abgründe der Menschheit

    Seelenficker

    Bad_Snow_White

    19. November 2016 um 04:34

    Kurzbeschreibung: "Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient.Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss ..."Gerade volljährig geworden, erzählt die Autorin von ihrer Kindheit im Heim, von den ersten Drogen mit zwölf und dem Drogenstrich, dem harten Leben zwischen Freiern, Zuhältern, Dealern und der Schule.Ungeschönt, unerbittlich ehrlich zeigt sie uns, wie das Leben in Deutschland auch aussehen kann, fernab von Behaglichkeit und Familie. Zu Beginn muss ich sagen, dass bei diesem Buch die Triggergefahr ziemlich groß ist. Also wenn man instabil oder zart besaitet ist, sollte man sich überlegen ob die eigene Psyche dieses Buch aushält, da es wirklich harter Tobak ist. „Seelenficker“ ist ein schonungsloser Einblick in die Abgründe der Menschheit und erzählt ungeschönt von einer Welt, vor der wir oft die Augen verschließen. Mich persönlich hat dieses Buch sehr berührt, auch nachhaltig hat es mich noch lange beschäftigt. Ich habe von einigen gelesen und gehört, dass ihnen der Schreibstil nicht gefällt. Bei mir ist genau das Gegenteil der Fall, mir gefällt besonders die ehrliche, schonungslose Schreibweise der Autorin. Sie schmückt ihre schrecklichen Erlebnisse nicht aus, sondern haut sie so auf den Tisch wie sie sind: Grausam. Das macht das ganze sehr authentisch. Man merkt, dass ihr da niemand reingeredet hat, von wegen „solche Wörter kannst du nicht benutzen, wir wollen das Buch veröffentlichen, dass geht nicht.“ Ehrlich und schockierend. Es regt zum Nachdenken an.  

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  • Christiane F. reloaded

    Seelenficker

    TheSilencer

    31. October 2016 um 07:50

    Bücher wie diese halte ich nur bedingt für lesbar. In der Regel führen sie eine Problemwelt vor, die bis ins letzte Detail ausgeschlachtet wird, um sie plakativ zu verkaufen. Wie dieser geistige Dünnsinn "Fucking Berlin"."Seelenficker" ist da anders. Glaubt man dem Verlagstext, so handelt es sich bei dem eingesandten Manuskript um eine Art Tagebuch, geschrieben zwischen Hoffnung, Selbstverachtung und Drogenwahn.Natscha ist 17, geht aber meist für 12 oder 13 durch. Ein absoluter Vorteil - auf dem Babystrich ihrer Heimatstadt. Die Dates organisiert ihr "Ticker", der einen Großteil des "Warenpreises" einbehält und sie gleichzeitig mit hippen Modedrogen versorgt. (Interessanter Weise ist auch in diesem zweifelhaften Millieu die politische Korrektheit angekommen. Zuhälter heißen nicht mehr Zuhälter.)Da Natascha so jedem angeforderten "Dienstleistungwunsch" nachkommt, ist sie gut im Geschäft. Jedoch: mehr Freier, desto mehr Drogen. Je mehr Drogen, desto mehr Freier.Von der Mutter mißachtet, hegt sie nur den Wunsch nach Geborgenheit. Dazu muß sie jedoch den selbstgewählten Teufelskreis durchbrechen.Das Buch - oder Heft mit gut 100 Seiten - ist wie ein "Christiane F. Reloaded". Es reißt unangenehm hart und ehrlich das Deckmäntelchen von jenem Randmilieu, das wir so erfolgreich ignorieren.Besonders bezeichnend ist der Textanhang der Herausgeber (ab 4. Auflage). Begeisterte Leser bedankten sich bei "Ubooks" für dieses "erregende Buch" und selbst ein großer Online-Handel listete das Buch lange als "erotische Literatur".Um diesem ungewollten Strom zu entgehen, hat man das Coverfoto mittlerweile geändert.Summa summarum bleibt ein Sittenbild am äußersten Rand der Jugend, das einem lange nicht aus dem Kopf geht.

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  • Gefickte Seelen

    Seelenficker

    Raven

    09. June 2016 um 13:49

    Das Buch Seelenficker von Natascha ist 128 Seiten lang und bei Ubooks erschienen. Das Buch handelt von Natascha (Pseudonym) die ihr Tagebuch, welches aus Zetteln, teils Servietten, Zeitungsschnipseln und durchgestrichenen Inhalten, neu hinzugeschriebene und gemalte Passagen, datiert und undatierten Inhalt bestand, dem Verlag übergab. Der Verlag machte sich die Arbeit und sortierte die Unterlagen und er war von Nataschas Lebensgeschichte  und schriftlichen Ausdruck so bewegt, dass man sich dazu entschloss dieses Buch zu verlegen. Im Buch sind Kleckse, geritzte, gemalte, durchgestrichene und an die Seite geschriebene Worte und Sätze wie im echten Tagebuch enthalten, was das Buch einzigartig macht. Damit wird auch durch den Drogenkonsum und psychischen Traumen, die Zerfasertheit und Zerrissenheit von Natascha dargestellt, die anders nicht einzufangen wäre und dem Tagebuch nicht gerecht werden würde. Das Cover wurde mittlerweile durch ein weniger anstößiges Foto ersetzt. In der Erstauflage wollte man jedoch bewusst provozieren und wachrütteln und wählte ein Foto von Thomas van de Scheck mit einem nackten, jungen Mädchen. Ich war von dem Buch gleich fasziniert und gefesselt,. Die tiefgehende, poetische, aber auch direkte, harte und krasse Art wie Natascha schreibt, hat mich gleich in den Bann gezogen. Das Buch habe ich in einer Nacht verschlungen. Es ist ein reales Tagebuch eines vernachlässigten, missbrauchten Mädchens, welches Borderline hat und in den Drogen Zuflucht findet. Durch den hohen Drogenkonsum führt der Weg unweigerlich auf den Babystrich. Das Buch ist bewegend, rüttelt auf und lässt einen Grübeln. Labile Menschen rate ich vom Lesen ab. Triggergefahr! Es hat selbst mich absolut getriggert obwohl ich durch meine Vergangenheit und anderweitige Lektüre doch schon ziemlich abgehärtet bin. Kann man abgehärtet schreiben? Ich weiß nicht, zumindest kenne ich Vieles schon und kann Gefühle recht gut abspalten. Bei Nataschas Tagebuch wurde mir durchaus zwischendurch übel und meine linke Hand krümmte sich gelähmt. Es ist immer wieder erstaunlich und bestürzend was in einem Land alltäglich wie Deutschland und auch anderen angeblich entwickelten Ländern geschieht, ohne das die Menschen davon Notiz nehmen. Dies sieht man eindeutig an dem Tagebuch Nataschas die im Detail einige Szenen aus ihrem Leben schildert. Am liebsten hätte ich das Mädchen in den Arm genommen und ihr gesagt wie toll und einzigartig sie ist und das ich sie mag und das sie nicht alleine ist und das das Leben nicht nur aus Hölle besteht, sondern die Zukunft ganz anders sein kann. Der Verlag gibt später noch die Information das die Presse die Story ausschlachten wollte, aber auf Wunsch von Natascha die Anonymität steht's gewahrt wurde, was ich wirklich toll finde. Die Presse ist nur zur Stelle wenn es darum geht Geld zu machen, nicht um aufzuklären oder zu helfen. Sie kommen nur wenn es darum geht eine Story bis aufs Blut auszupressen, was für die Menschen in Deutschland die wirklich Hilfe brauchen und völlig Allein ihre Hölle Tag für Tag durchleben, ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft darstellt. Während ich diese Rezension schreibe, laufen mir Tränen übers Gesicht, da ich weiß wie es ist, wenn man allein ist und man denkt man kann der Hölle niemals entfliehen. Es ist keine Hand der Hilfe weder von Ämter noch von Mitmenschen. Im Gegenteil es wird mit dem Finger auf einen gezeigt, Man entspricht nicht der Norm, aus welchen Gründen ist egal, dadurch wird man noch mehr zum Verstoßenen in der Gesellschaft, die sich als angeblich so tolerant und weltoffen präsentiert, in Wirklichkeit aber vor Allem die Augen verschließt und alle die nicht in die Norm passen noch tiefer in den Dreck tritt. Sadisten und Psychopathen geben sich mit dem Leid von Schutzlosen nicht zufrieden, es törnt sie an und schenkt Macht ein Stück vom anderen für immer zu stehlen und deshalb ficken sie auch weiterhin tagtäglich Seelen. Fazit; Tagebuch vom Babystrich, welches einzigartig tiefgründig, detailreich und krass von Natascha geschrieben wurde. Ein Buch was meiner Meinung nach auf dem Lehrplan für Schulen stehen sollte. Nichts für labile Menschen, da es triggert! Für alle anderen sehr empfehlenswert!

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  • Seelenficker

    Seelenficker

    Laennard

    06. June 2016 um 12:19

    Das war sicher mit Abstand das heftigste Buch, das ich je gelesen habe. Und da waren schon ein paar davor, aber niemals so wie dieses. Das Schlimme: es ist keine pure Fiktion. Nicht umsonst ist kein wirklicher Autor genannt, nur ein Pseudonym - absolut verständlich, nachdem ich dieses Buch gelesen habe.Es versteckt nichts, spricht alles (zu) sehr offen und direkt an.Aber genau dieses Fünkchen zu viel, was einen unwohl werden lässt, braucht es auch. Es führt einem vor Augen, was manchen Menschen tatsächlich geschieht. Und ich kann und will mir das nicht vorstellen - weil wir natürlich die Augen davor verschließen. Im Buch tauchen immer wieder "handschriftliche" Notizen auf, die das Ganze noch etwas eindringlicher machen an manchen Stellen. Die Geschichte ist sehr kurz, ohne Nachwort gerade mal 100 Seiten lang, aber das reicht schon. Das Ende war mir vielleicht etwas zu abrupt und auch sprachlich wird es nicht mein Liebling, aber es zeigt schonungslos Nataschas Geschichte. Ich kann dafür nicht viele Worte finden, aber ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich mit den Abgründen des Menschen auseinandersetzen will. Zwar in nicht besonders langer Form, aber ich glaube, dieser Ausschnitt reicht schon vollkommen. 

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  • Seelenficker - schonungsloses Buch

    Seelenficker

    FrostidasBuecherwuermchen

    01. April 2015 um 18:34

    Klappentext «Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss …» Quelle! Kurze Zusammenfassung Natascha ist ein junges Mädchen aus Deutschland. Sie nimmt Drogen und geht auf den Babystrich um sich diese überhaupt leisten zu können. Sie schreibt Tagebuch und lässt uns an ihrem Leben teilhaben.  Schon als Kind musste sie Übergriffe des Stiefvaters über sich ergehen lassen, begann sich zu ritzen, erleidet eine Fehlgeburt und trotzdem hat sie ein Ziel in ihrem Leben - die Schule schaffen! Eigene Meinung Das Buch war wirklich schwer zu lesen. Es schildert schonungslos wie es Natascha auf dem Babystrich ergeht, welche Ängste sie bei manchen Freiern durchleben muss, was für verrückte Menschen es doch gibt und was für kranke Ideen sie haben um sie auf dem Babystrich auszuleben. Natascha war mir sehr sympatisch. Hört sich verrückt an, aber sie hat immer noch den Anspruch an sich selbst die Schule zu packen und irgendwann vielleicht auch an einem anderen Ort, als dem Babystrich, zu arbeiten. Sie gibt anderen Mut, die vielleicht auch in einer solchen Situation sind.   Fazit Ich würde sagen, das Buch ist nichts für schwache nerven. Es zeigt schonungslos wie hart es auf dem Babystrich zu sich geht. Wer trotzdem einen Einblick in die Welt des Babystrichs und der Drogenszene haben möchte, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen.

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  • Seelenficker von Natascha

    Seelenficker

    Nachtfalter89

    06. March 2015 um 08:08

    Seelenficker von Natascha Beim Lesen dieses Tagebuches habe ich mir immer wieder die Frage gestellt: Wie kann man so etwas mit sich machen lassen, gleichzeitig aber auch, wie kann man solche Dinge mit einem menschlichen Wesen  machen?! Dieses Buch hat mir mal wieder bewiesen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Die Perversion des immer wieder so hochgelobten menschlichen Verstandes ist einfach grenzenlos und einiges von dieser Abartigkeit wird hier ohne Verschönerung und Emotionslos dargestellt, sowohl im sexuellen als auch im familiären Bereich.

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  • Hart, schonungslos und ehrlich...

    Seelenficker

    MissRose1989

    25. September 2014 um 04:24

    Natascha ist eine junge Frau mitten in Deutschland, aber sie nimmt Drogen und besorgt sich ihr Geld für die Drogen auf dem Babystrich. Ihr Tagebuch, das auch ihre seelischen Zustände erkennen lässt, zeigt, dass es eben nicht alles toll ist, wenn man "drauf" ist. Natascha kommt aus einem lieblosen Elternhaus, sie muss sich sexuelle Übergriffe des Stiefvaters erdulden, beginnt sich zu ritzen, damit sie sich spüren kann und erleidet eine Fehlgeburt...  Trotzdem will sie mehr vom Leben als Drogen und den Babystrich... Das Buch "Seelenficker" geht hart an die Grenze, wenn  ich von meinem persönliche Grenzen ausgehe. es schildert schonungslos, wie die Szene auf dem Babystrich mit Drogen und jungen Frauen umgeht. Natascha erzählt sehr direkt, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist und zeigt damit auf, dass das Leben eben keinen "normalen" Verlauf nimmt, wenn die Vorzeichen dafür schon schlecht sind.  Man kann durch das Buch in eine Gesellschaft schauen, die sonst dem Normalbürger verschlossen bleibt, aber es dient zu keiner Triebbefriedigung, sondern ist schonungslos und hart, aber es zeigt eben die Realität.  Natascha ist sehr speziell in meinem Augen, weil trotz der Situation, in der sie lebt, hat sie immer noch den Anspruch an sich selber, die Schule zu schaffen, auch wenn das ein Ziel ist, was man in ihrer Lebenssituation nicht vermuten würde, aber gerade das macht sie sehr sympathisch und zeigt, dass sie eben auch an ihre Zukunft denkt.  Die Ich-Erzählerin Natascha erlebt viel in ihrem Leben, aber sie zeigt, dass es auch eine Weg raus geben kann, der Mut macht. Ich würde dieses Buch allerdings niemanden empfehlen, dem Bücher zu nah gehen, weil das Buch ist wirklich sehr real und ich denke mir, das es wirklich nichts für schwache Gemüter ist.   Fazit:  Natascha hat mit "Seelenficker" einen Einblick in die Szene des Babystrichs und auch die Drogenszene geschaffen, der hart, real und schonungslos ist. Das Buch ist wirklich nichts für schwache Gemüter, aber wer wirklich einen Einblick in diesen Szene nehmen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen. 

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  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2013 um 21:38

    Kein Buch, wie man es eventuell erwartet - mit Happy End und so. Schonungslos und offen wird in diesem Buch über Natascha "berichtet" (es sind ihre Tagebuchaufzeichnungen), die auf den Babystrich geht und Drogen nimmt; die versucht, clean zu werden; die rückfällig wird; die schwanger wird;.. - also die ganzen Klischees erfüllt, die es so gibt, wenn man an diese Szene denkt. Es gibt halt schon viele Bücher zu diesem Thema..

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  • Gänsehaut..

    Seelenficker

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. August 2013 um 19:06

    'Ich dachte immer, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Kerle auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar und dass man damit leben muss…' Das Buch öffnet einen die Augen und gibt Einblick in das Leben eines verletzen jungen Mädchens. Wirklich sehr bewegend

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  • So ist es, wenn man nichts im Leben hat...

    Seelenficker

    Kendall

    12. July 2013 um 18:43

    Die 17-jährige Natascha ist Drogensüchtig. Nein mehr noch - sie braucht die Drogen mehr, als Luft zum Atmen. Wie sonst soll sie es auf dem Babystrich aushalten? Inmitten von Freiern, die mit Feuerzeugen ihre Genitalien anbrennen, sie mit Exkrementen beschmieren und das pädophile "Vater - Tochter" - Spiel spielen wollen? Doch ihr Wille ist stärker. Sie möchte ihr Abitur machen und irgendwann eine Familie Gründen. Dieses Buch, ihr Tagebuch, beschreibt ihren steinigen Weg. Als ich dieses Buch in die Hand nahm war ich zunächst etwas skeptisch. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist eines meiner Lieblingsbücher, deswegen bezweifle ich oft, dass mich andere Bücher, die sich mit diesem Thema befassen, genauso fesseln können. Innerhalb von zwei Stunden las ich dieses Buch, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Zu sehr war ich geschockt und neugierig zugleich, was als nächstes passieren würde. Das Layout des Buches tritt, denke ich, ziemlich nah an den Originalzustand des Tagebuches heran, weshalb man sich Natascha  beim Schreiben auch so gut vorstellen kann - es ist teilweise erschreckend. Und es ist wahr - Natascha ist die Christiane F. unserer Zeit!

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  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    Klein-Alex

    03. September 2012 um 14:37

    Endstation Selbsthass . Natascha, ein abgrundtief trauriges und einsames Wesen, auf der Suche nach Liebe, zu verzweifelt, um selbst Liebe zu geben und verloren in einer Welt des Hasses & Wahnsinns. . Die meisten Leser, die (zum Glück) mit nichts dergleichen in Berührung gekommen sind, werden Schwierigkeiten haben, ihrer Gedankenwelt folgen zu können. . Ein schonungsloser Bericht, der die Abgründe unserer kranken Gesellschaft aufzeigt, leider viel zu authentisch, um den Verdrängungsmechanismus wieder starten zu können. Dazu gibt es zu viele „Natschas“ unter uns…

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  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    J-A-Y

    13. August 2012 um 20:52

    Lange Zeit wollte ich dieses Buch unbedingt haben, aber ehrlich gesagt hat es mich etwas enttäuscht, als ich es dann endlich gekauft und gelesen habe. Die Geschichte mag zwar echt sein, allerdings hat mich die im Buch benutzte Fäkalsprache nach nur kurzer Zeit wirklich genervt, da ich es oft einfach unnötig fand.

  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    Mikki

    27. July 2012 um 15:54

    Ich habe dieses Buch von einer Freundin in die Hand gedrückt bekommen, nachdem sie es selbst verschlungen hatte und mir ging es genauso. Am einen Tag angefangen, am anderen Beendet. Das Buch ist beim Lesen wie ein Schlag ins Gesicht. Der Inhalt ist ein Schock und die Gefühle die einen dabei überkommen noch viel schlimmer, ich persönlich war zerrissen zwischen Schock, Neugier, Trauer und einer merkwürdigen Beklemmung die einen überkommt, wenn einem bewusst wird, dass das keine kranke Fantasie sonder die brutale Realität ist. Man merkt, dass das Buch nicht geplant und durchdacht ist, sonder einfach niedergeschrieben wie es der Autorin durch den Kopf ging, dies wird besonders durch die kritzeleien auf den Seiten und das teilweise Streichen von Wörtern und dafür mit anderen weiter schreiben deutlich. Ich finde für dieses Thema ist dies genau passend und gibt dem ganzen noch mehr die nötige Ernsthaftigkeit. Denn über ein Thema wie Prostitution von Kindern und der damit zusammenhängende Drogenkonsum sollte nicht kühl und sachlich beschrieben werden. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht und irgendwie wach gerüttelt, ich empfehle es jedem, zwar nicht für "schwache Nerven", aber das ist eben das Leben wie es sein kann, hart aber unfair.

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  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    GothicQueen

    04. May 2012 um 21:44

    Dieses Buch war unglaublich spannend. Die Sprache ist natürlich sehr direkt, aber man kann sich dadurch sehr gut in die Protagonistin einfühlen. Dies ist eine Biografie der etwas anderen Art. Hier werden keine strengen Regeln befolgt, hier wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Sprache ist ehrlich, direkt, hart, kalt und grausam. Wie das richtige Leben halt. Und darum geht es ja auch in dem Buch. Um ein junges Mädchen, dass eben nicht auf der Sonnenseite des Lebens leben durfte. Verachten sollte man sie daher keineswegs, wenn sie ausführlich über Dinge schreibt, die ihre Freier mit ihr angestellt haben. Hut ab vor der Autorin/ Protagonistin, die es geschafft hat (mehr oder weniger) ihrem alten Leben den Rücken zu kehren. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert für Realisten! Für Menschen, die lieber die Augen vor schlimmen Dingen, die in der Welt vor sich gehen, verschließen ist es eher ungeeignet!

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  • Rezension zu "Seelenficker" von Natascha

    Seelenficker

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. March 2012 um 19:20

    Meine Meinung: Dieses Buch war echt sehr eklig, und das meine ich wirklich so. Das was die Autorin alles in dem Buch beschreibt, ist schon absurd. In dem Buch geht es um Prostitution, Drogen, sich ritzen usw. Im ganzen Buch wird nur in Fäkalsprache geschrieben, dass ich es manchmal am liebsten hätte weggelegen hätte. Aber es war dennoch sehr spannend geschrieben, auch wenn jedes zweite Wort "ficken", "blasen" oder "Fotze" war. Die Aufmachung des Buches finde ich klasse, es soll so wirken als hätte die Autorin selbst in dem Buch rumgeschrieben. Sie streicht manchmal die gedruckten Sätze durch und schreibt mit Hand selbst darüber. Ich finde das sehr gelungen. Von dem Cover bin ich auch sehr angetan, man sieht das Mädchen, mit geritzten Körperstellen, es passt aufjedenfall sehr gut zum Buch. Fazit: Das Buch zeigt, was es für perverse Menschen gibt und wie andere darunter leiden müssen. Dieses Buch finde ich sehr tiefgründig und auch traurig. Trotz sehr offener Schreibstil, ein sehr gelungenes Buch. Inhalt: 4/5 Charaktere: 4/5 Schreibstil: 3/5 Cover: 4/5

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