Natascha Seelenficker

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Inhaltsangabe zu „Seelenficker“ von Natascha

Natascha Seelenficker 'Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhören zu wirken, merke ich, dass die Kerle auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört, ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß, dass man kaputt ist, unheilbar und dass man damit leben muss.' Intensiv und in seiner Offenheit nicht selten schockierend, unterscheidet sich 'Seelenficker' von vergleichbaren Berichten durch das hohe Reflexionsniveau der Autorin. Mit einer sensiblen Sicht für die Dinge schildert sie uns ihr Leben, welches von Drogen, Gewalt und Prostitution gezeichnet ist. So werden ihre eigenen Narben zu den Zeichen der Verletzung einer ganzen Gesellschaft. Unter der Regie von Harald Holzenleiter dringt Maria Koschny tief in die Seele eines jeden Zuhörers ein. 2 CDs, inszenierte Lesung

Eine Geschichte die schlimmer kaum sein kann

— Agata2709
Agata2709

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    Seelenficker
    GothicQueen

    GothicQueen

    14. July 2017 um 11:42

    Diese Rezension ist jetzt nicht für die Audio-CD zum Titel "Seelenficker" von Natascha. Obwohl ich diese mittlerweile auch habe, weil ich dieses Buch unglaublich berührend finde. Ich habe diesen Titel allerdings zwei mal in meiner Bibliothek, da ich durch Glück an die Originalauflage des Buches kam. Auf dem Cover sieht man ein junges Mädchen. Sie ist nackt, bedeckt aber alles mit ihren Armen. Die Arme sind voller Narben. Sie zeigen ein Mädchen, dass sich viel geritzt hat. Noch dazu hängt um den Hals des Mädchens ein Babyschnuller. Dieser verweist auf den Babystrich, auf dem Natascha war. Dieses Cover wurde nachträglich verboten und es musste ein weniger skandalöses Bild her. Ich finde das originale Cover viel passender zum Inhalt. Dieser handelt nämlich von einer jungen Frau, die auf dem Babystrich von ihren Freiern gequält wurde. Alles nur, um ihre Drogen bezahlen zu können. Die Drogen, mit denen sie die Freier ertragen kann. Ein ewiger Teufelskreis also. Die Sprache des Buches ist knallhart und kalt. Nichts für Weichbesaitete also. Die Biografie von Natascha ist ein unglaublich wichtiger Beweis für unsere Neuzeit, dass es fiese Menschen gibt, die andere gerne quälen. Und dass es nichts bringt, die Augen davor zu verschließen, Feste zu feiern und so zu tun, als gäbe es das Alles gar nicht. Danke an Natascha für diesen wichtigen Beitrag! Ich schreibe also bewusst eine zweite Rezension zu diesem Buch. Erstens: Der Vollständigkeit halber, weil ich eben zwei Exemplare des Buches in meiner Bibliothek habe. Und zweitens: Weil ich das Buch eh schon mindestens zwei mal gelesen habe. Ich kann es jedem Realisten und Biografieliebhaber empfehlen. Ich liebe dieses Buch!

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  • Sowas sollte niemand erleben

    Seelenficker
    Agata2709

    Agata2709

    24. August 2015 um 23:17

    Ein Buch das einen schockert. Der Titel und auch das Bild lassen schon erahnen das es keine leichte Kost ist. Und so ist es auch. Es ist schockierend wie Kinder in unserer heutigen Zeit Leiden müssen. Ein Mädchen das mit 13 Jahren zur Prostuirten wurde um sich Drogen zu besorgen. Die sich Kinder wünscht, sich Träume erfüllen möchte, aber aus dem Teufelskreis aus Drogen und Prostution nicht entkommen kann. Es ist schwer zu diesem Buch etwas zu schreiben da es sehr nahe geht und ich musste das Buch oft bei Seite legen um das gelesene zu verarbeiten. Der Schreibstil ist ein bisschen holperig was aber bei diesem Buch kein Abbruch ist. Es macht den Eindruck wie Tagebucheinträge. Auch die "kleckse" und die mit Hand geschriebenen Worte lassen es wie ein Tagebuch erscheinen. Im großen und ganzen ein Buch das man sicher mal lesen sollte. Aber man sollte nie vergessen das es eine wahre Begebenheit ist

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  • Kaufempfehlung!

    Seelenficker
    kleinstadtprinzessin

    kleinstadtprinzessin

    22. February 2014 um 21:41

    Das Buch "Seelenficker" kann ganz schön triggern. Es beruht auf einer wahren Geschichte, denn Natascha schreibt über ihr Leben, ihre Drogensucht und wie sie das Geld für die Drogen anschafft. Das 111 Seiten dünne Taschenbuch lässt sich sehr sehr leicht lesen, die Jugendsprache hat mich damals in meiner Jugend sehr angesprochen. Zwischendurch befinden sich Kritzelein von ihr zwischen den Texten, welche man leider kaum entziffern kann. Wer Jugendbücher und Autobiografien mag, dem kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen, denn Nataschas Geschichte berührt und geht einem ganz schön nahe - zumindest war es bei mir so. Fazit: Absolute Kaufempfehlung!

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