Natasha Bell

 3.3 Sterne bei 73 Bewertungen
Autorin von Alexandra.
Autorenbild von Natasha Bell (©Simon Way)

Lebenslauf von Natasha Bell

Eine Frau geht ihren Weg: Natasha Bell ist geboren und aufgewachsen in Somerset, England. Sie studierte Englische Literatur, Theater und Menschenrecht an der Universität von York, am Mount Holyoke College und der Universität von Chicago. Nach ihrer langen akademischen Ausbildung fiel es ihr wie vielen Geisteswissenschaftlern schwer, eine Anstellung zu finden, sodass sie den Rest ihrer Zwanziger in York verbrachte, wo sie in verschiedenen Berufen arbeitete. 2015 zog sie nach London und absolvierte dort einen Master in Kreativem Schreiben an der Goldsmith, wo sie ihre Agentin kennenlernte, die beim Penguin-Verlag ein Zuhause für Bell’s ersten Roman „Exhibit Alexandra“ fand. Heute lebt Bell im Südosten Londons, unterrichtet Kreatives Schreiben und schreibt selbst an weiteren Romanen.

Alle Bücher von Natasha Bell

Cover des Buches Alexandra (ISBN:9783453291973)

Alexandra

 (73)
Erschienen am 04.03.2019

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Neue Rezensionen zu Natasha Bell

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Rezension zu "Alexandra" von Natasha Bell

Etwas verwirrend
xxxxxxvor einem Monat

Das Buch "Alexandra" von Natsha Bell aus dem Diana-Verlag bekommt von mir leider nur eine gute Bewertung. 

Es handelt von dem Ehepaar Alexandra und Marc, die zwei Kinder haben. Alexandra verschwindet eines Tages in England und man geht von einem Verbrechen aus. Doch dann findet ihr Mann heraus, was wirklich passiert ist. Sie lebt! Aber sie ist nicht frei. Marc beginnt sie zu suchen...

Das Buch finde ich persönlich zu umfangreich. Es fängt spannend an, aber schnell wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt. 

Der Schreibstil ist gut verständlich, bis auf die ständigen Rückblenden und das Hin- und Herspringen in Ort und Zeit. Das wirkt leider etwas verwirrend. 

Fazit: Für Thrillerfreunde sicher ein gutes Buch.

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Rezension zu "Alexandra" von Natasha Bell

Absolute Leseempfehlung!
Tensiarvor einem Monat

Inhalt

Als seine Frau Alexandra eines Tages nicht von der Arbeit heimkommt, gerät Marcs Leben aus den Fugen. Die Polizei ist ratlos und obwohl eine Leiche fehlt, wird der Vermisstenfall bald zur Mordermittlung. Dabei kommt ans Licht, dass Marc die Mutter seiner Kinder vielleicht doch nicht so gut kannte, wie er angenommen hatte.

Rezension

Schon bei der Perspektive des Thrillers erlebt der Leser eine Überraschung, weil das gesamte Buch aus Alexandras Perspektive verfasst wurde. Generell erfolgt die Handlung in drei Zeitsträngen. Zum einen wird die Beziehung von Marc und Alexandra von ihren Anfängen bis hin zu ihrem Verschwinden beleuchtet. Gleichzeitig beschreibt Alexandra, was nach ihrem Verschwinden passiert. Und genau wird es unfassbar interessant. Und zwar erzählt Alexandra nicht nur von ihrer Situation, sondern beschreibt auch, wie es Marc ergeht. Das kann unter Umständen verwirrend sein, weil man sich als Leser immer wieder vor Augen führen muss, dass alles, was geschildert wird, nicht so passiert sein muss. Immerhin kann Alexandra nur mutmaßen, wie sich ihr Mann verhält und welche Schritte er in den Monaten nach ihrem Verschwinden einleitet.

Persönlich haben mir – nach anfänglicher Verwirrung – alle Perspektiven und Zeitstränge wahnsinnig gut gefallen. Selten hatte ich zwar das Gefühl, dass die Handlung in die Länge gezogen wurde, aber die Autorin wirft dem Leser genau so viele Brocken hin, dass die Spannung erhalten bleibt.

Generell befasst sich das Buch neben dem Verschwinden sehr explizit mit der modernen Kunstszene und der Analyse von Beziehungsgeflechten. Für mich als Nichtkennerin war es wahnsinnig interessant hinter die Facetten der Performancekunst zu blicken. Schnell wird deutlich, dass der Roman mehr als „nur“ ein Thriller ist. Die Thematik geht wesentlich tiefer und konnte mich auf verschiedenen Ebenen abholen.

Beeindruckend waren auch die Charaktere, allen voran natürlich Alexandra und Marc, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem das Paradebeispiel einer funktionierenden Ehe verkörperten. Man verliebt sich zwangsläufig in die Liebesgeschichte der beiden, die sich trotzdem nicht wie ein Groschenroman liest, sondern aus dem Leben gegriffen scheint. Das heißt natürlich nicht, dass einem die Charaktere durchweg sympathisch sind. Mir persönlich ging Marc zeitweise sehr auf die Nerven, aber sein Verhalten waren seinem Charakter entsprechend, weswegen ich darüber hinwegsehen kann.

Ich möchte nicht zu viel verraten, kann aber sagen, dass ich noch sehr lange über die Geschichte und ihr Ende nachgedacht habe. Selten war ich bis zur letzten Seite so gefesselt und beeindruckt von dem Ideen Reichtum einer Autorin.

Für mich persönlich spielen im übrigen auch queere Thematiken eine Rolle bei Romanen und ohne zu spoilern kann ich sagen, dass Fans queerer Literatur auch auf ihre Kosten kommen werden, aber vielleicht anders als sie es erwarten. 😉

Fazit

Mein Erfahrungshorizont bei Thrillern ist begrenzt, weswegen ich nicht sagen kann, ob der Roman dem Genre entspricht. Allerdings kann ich Leuten, die sich für spannende Handlungen und Kunst interessieren nur eine klare Empfehlung aussprechen.  Gleiches gilt für Leute, die für Geschichten interessieren, die in die Tiefe gehen und sich mit menschlichen Verhaltensmustern, gesellschaftlichen Konventionen und Feminismus befassen. Dieser Roman bietet unheimlich viel.

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Rezension zu "Alexandra" von Natasha Bell

Gibt es eine Wahrheit – oder gibt es nur Möglichkeiten?
Givemeabookvor einem Monat

Alexandra ist ein faszinierender und einzigartiger Psychothriller von Natasha Bell.

Zum Inhalt: Alexandra Southwood verschwindet eines Tages auf dem Heimweg von der Arbeit aus ihrem scheinbar perfekten Leben. Alexandra lebt mit ihrem Ehemann Marc und ihren beiden Töchtern Charlotte und Lizzie in York. Sie ist glücklich verheiratet -, bis sie verschwindet. Als die Polizei nachforscht, findet sie blutige Kleidung von ihr ... aber keine Leiche. Wurde sie ermordet? Entführt? Mit gebrochenem Herzen weigert sich Marc zu glauben, dass seine Frau tot ist. Er glaubt, dass sie da draußen ist ... irgendwo.

Meine Meinung: Der Einstieg war wie ein Bad in ruhigem Wasser, dann kamen Wellen auf und dann wurde ich in einem Sog in die Tiefe gerissen. Meine Finger waren nicht mehr davon abzuhalten immer weitere Seiten umzublättern. Die Geschichte wird aus Marc's und Alex's Perspektive erzählt, sie ist spannend und hinterfragt die eigene Individualität mit ihren sozialen Verknüpfungen. Natasha Bell führt uns in die Welt der Kunst und Identität. Ich habe definitiv ein paar Dinge über Künstler und Konzeptkunst gelernt. Auch wie sehr man sich als Künstler in seiner Kunst verlieren kann.

Dies ist ein wirklich schwer zu rezensierendes Buch. Ich möchte so viel sagen, so viel diskutieren, aber alles was ich sagen möchte wären Spoiler, und deshalb werde ich es nicht tun. Sicher ist, es ist eine verschlungene Geschichte, faszinierend und intelligent verdreht. Das Ende ist überraschend und doch stimmig.

Wer einen etwas anderen Psychothriller lesen möchte sollte Alexandra ganz oben auf die Liste setzen. Ich freue mich darauf, mehr von Natasha Bell zu lesen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Psychothriller-begeisterte LB-Leser/innen,

heute haben wir etwas ganz Besonderes für Euch:  
Natasha Bell ist eine junge britische Debütautorin, die früher selbst als Aktionskünstlerin tätig war - und acht Jahre an ihrem Erstling gefeilt hat, an "Alexandra"! Eh voilá! Prompt ist ihr Debüt letztes Jahr in UK sehr von der Presse gelobt worden:
»Der beste Thriller des Jahres« Stylist
»Das scharfsinnige und vielschichtige Debüt von Natasha Bell« The Guardian
Können wir Euch nur empfehlen! Und darum geht's:

Alexandra Southwood ist verschwunden. Und sie weiß, sie werden sie niemals finden.
Das große Spannungs-Debüt aus UK zum Thema Kunst, Liebe und Verantwortung


Zwölf Jahre ist es her, dass die junge Künstlerin Alexandra und Marc geheiratet haben. Seitdem ist sie eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei findet nur ihre blutige Kleidung am Flussufer, und plötzlich wird aus der Vermisstensuche eine Mordermittlung. Marc ist außer sich. Er vermutet, Alexandra lebt. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach seiner Frau. Und die Geheimnisse, die er ans Licht bringt, machen eines deutlich: Niemand kennt Alexandra tatsächlich, nicht einmal er.
Auf dem Dachboden findet Marc schließlich Briefe von Alexandras Freundin Amelia. In diesen wirft Amelia seiner Frau vor, ein 'unbedeutendes' Leben als Lehrerin und Mutter zu führen, anstatt etwas Bedeutungsvolles zu tun – eine große Künstlerin zu sein – wie sie es ursprünglich beide vorgehabt hatten. Amelia selbst ist mittlerweile eine gefeierte Aktionskünstlerin in New York. Ist das eine Spur? Fehlte seiner Frau etwa ein kreatives Ventil?


Mit ihrem Debüt ist es Natasha Bell gelungen, nonstop Spannung zu erzeugen und ihren Leserinnen/Lesern keine Sekunde zum Luft holen zu lassen. 'Alexandra' stellt eindringlich Fragen über Kunst, Identität und Mutterschaft und lässt die Leser bis zur letzten Seite im Ungewissen. Was war die Motivation für Alexandras Verschwinden? Das Spannungsfeld zwischen Moral und Kunst ist eines der zentralen Themen des Romans, kongenial erschaffen von einer neuen, lesenswerten Stimme aus UK, wie wir finden.

Seid Ihr neugierig geworden? Achtung, das Thema ist vielleicht nicht ganz eingängig! Wenn Ihr Interesse habt (?), dann bewerbt Euch doch hier für eines von insgesamt 100 Leseexemplaren (Vorab-Buchexemplare, die mit der fertigen Ausgabe identisch sind), die wir extra für diese besondere Aktion für EUCH zur Verfügung stellen.
Wir drücken Euch die Daumen!

Herzliche Grüße, Euer Team vom Diana Verlag. 
436 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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