Natasha Farrant Die Geschwister Gadsby

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Inhaltsangabe zu „Die Geschwister Gadsby“ von Natasha Farrant

Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die ständig über Wochen abwesenden Eltern; die große Schwester Flora mit dem Hang zum Drama und den ständig wechselnden Haarfarben; Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren); der Au-Pair-Student Zoran, der den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammenhält. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, und er ist doch netter, als Bluebell zuerst dachte ...

Süß und echt berührend. Ich freue mich auf Band 2 :)

— szebrabooks

Eine wunderschöne Familiengeschichte mit großartigen, warmherzigen Charakteren :)

— ShirinHarokiki

Eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor....

— Anruba

Diese Geschichte besticht durch viel Herz, eine liebenswert-chaotische Familie und eine tolle Erzählerin. Sehr gern mehr davon!

— Daniliesing

Ein Buch, was direkt auf meine Lieblingsbücher-Liste gewandert ist <3

— valeriedueck

Ein Muss, wer auf etwas chaotische Familen steht.

— bienesbuecher

Chaotische Familie findet ausgerechnet am Todestag eines Kindes wieder zurück zu sich selbst und besinnt sich auf das Wesentliche!

— kassandra1010

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    Die Geschwister Gadsby

    szebrabooks

    24. March 2016 um 19:26

    Auf die Empfehlung einer Freundin habe ich dieses Buch gelesen und dafür, dass es eigentlich ein Kinderbuch ist, ist es echt gut geschrieben. Es geht um Bluebell, die mit ihren drei Geschwistern Flora, Twig und Jasmin sehr oft allein ist, da ihre Eltern viel arbeiten und die ganze Zeit weg sind. Daher haben sie einen Au-Pair Student, namens Zoran, der sich um sie kümmern soll. Als die Ratten von Twig plötzlich Nachwuchs bekommen steht der Nachbarsjunge Joss sofort zur Hilfe und markiert die Weibchen mit einer Schleife und natürlich verliebt sich die Protagonistin Bluebell in ihn, aber leider kommt ihr Schwester Flora ihr zuvor und kommt mit Joss zusammen. Bluebell ist natürlich eifersüchtig auf ihre Schwester, weil diese mit Joss zusammen ist - aber das ist nicht ihr einziges Problem. Ein weiteres Problem ist die Schule, in der sie einfach nur ignoriert wird und das auch noch von ihrer ehemaligen besten Freundin... Mehr sage ich nicht zum Inhalt. Was ich genannt habe ist nur ein Bruchteil, aber ich denke, dass es genügt. Und wenn ihr euch jetzt denkt, dass dieses Buch ein typisches Kinderbuch ist, in dem das Kind zum Teenager heranwächst, dann sage ich euch, dass ihr falsch liegt. In dem Buch geht es einfach um so viel mehr. Das Erwachsenwerden/Teenager werden spielt schon eine größere Rolle, aber da gibt es noch einige Dinge, die das Buch ausmachen. Die Handlung hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen und an manchen Stellen war es schon schwer das Buch weg zu legen. Der Anfang hat mich etwas verwirrt, da er mit einer Drehbuchszene beginnt. Das Buch ist ein Gemisch aus Drehbuch und Roman, da zu Bluebells Hobbys das Filmen gehört. Diese Abwechslung hat gut getan und irgendwie war es schön so im Wechsel zu lesen. Die Charaktere habe ich von Anfang an lieb gewonnen, auch wenn Flora, die große Schwester, mal etwas zickig und verrückt war und Jasmin, die Jüngste von allen, einem als Heulsuse herübergekommen ist. Aber das lag einfach nur am Alter der Charaktere. Joss, der Nachbarsjunge, scheint perfekt zu sein, aber er hat leider auch so seine Macken. Die Eltern schienen einem anfangs wie die Personen, die meinen ihre Arbeit wäre wichtiger als die Familie. Zoran ist der fürsorgende Au-Pair-Student und ich muss sagen, dass er meine Lieblingsfigur in dem Buch war. Der Schreibstil war recht angenehm, aber man merkt schon, dass die Zielgruppe Kinder sind, aber meiner Meinung nach ist das Buch auch schön für alle anderen Altersklassen. Am Cover kann man nicht wirklich erkennen, um was es in dem Buch geht. Das Haus und die Wäscheleine zeigt so den Alltag und ist für den Betrachter recht normal. Ich finde es gut, dass es so einfach gehalten ist, weil man dann nicht allzu viele Erwartungen an das Buch setzt. Irgendwie mach ich das immer, wenn das Cover außergewöhnlich schön aussieht. Bei "Die Geschwister Gadsby" wurden meine Erwartungen übertroffen und ich würde es gerne noch einmal lesen.  Ich habe auch gesehen, dass es einen zweiten und dritten Teil geben soll. Mal sehen was da so passiert... Auf jeden Fall könnt ihr dieses Buch lesen, wenn ihr Lust habt eine tiefgründige aber auch lustige Geschichte zu lesen. Lest es auf keinen Fall, wenn ihr sehr traurig seid. Und nun zur Bewertung: "Die Geschwister Gadsby" bekommt von mir 4 von 5 möglichen Sternen. Den einen Stern habe ich abgezogen, weil es nicht ganz perfekt war und mich auch einige Dinge aufgeregt haben.

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  • Eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor

    Die Geschwister Gadsby

    Anruba

    03. January 2015 um 09:47

    Meine Meinung: Das Buch ist als Tagebuch aufgebaut. In einem Teil schreibt die 13-jährige Bluebell über ihre verrückte Familie und zwischendurch gibt es Transkripte, wenn sie etwas mit ihrer Videokamera filmt. (Transkript= das Aufzeichnen von Filminhalten in schriftlicher Form). Jeder der Familie Gadsby hat einen Spleen. Jas (8) und Twig (10) züchten Ratten im Garten und Flora (16) träumt von einer großen Schauspielkarriere. Bluebell selbst ist das stille Mädchen, dass lieber beobachtet. Die Eltern der Kinder sind immer öfter geschäftlich unterwegs, so dass der Au-pair-Student Zoran bei ihnen einzieht um auf sie aufzupassen. Schnell ist er mit der verrückten Familie überfordert. Am Anfang überwiegt der Humor in diesem Buch. Es sorgt einfach für gute Laune. Die Dinge die die Kinder machen und sagen sind einfach anders, als man es aus Büchern kennt. Das ist schwer zu beschreiben. Schnell kommt jedoch heraus, dass vor drei Jahren die Schwester Iris ums Leben gekommen ist. Der Leser erfährt immer mehr, wie die Familie dadurch auseinandergebrochen ist. Als Joss ins Nachbarhaus einzieht, freundet Bluebell sich mit ihm an. Zum ersten Mal fühlt sie sich nicht unsichtbar und verstanden. Doch wer jetzt hier eine Liebesgeschichte erwartet, wird sich wundern. Die Geschichte ist ebenfalls so schräg wie der Rest des Buches. Sicher kann man kritisieren, dass das Buch nicht besonders viel Tiefgang hat und einige Logikfehler, aber anderseits kann ein Buch ja vielleicht auch einfach nur mal unterhalten und "Gute Laune" verbreiten, auch wenn ein ernstes Thema wie der Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet werden muss. Bluebell beginnt sich immer mehr im Kreis ihrer Familie und in der Schule zu behaupten und löst sich damit langsam aus der Isolation. Als Weihnachten näher rückt, haben alle Gadsby Geschwister nur noch einen Wunsch. Sie möchten, dass ihre Eltern nach Hause kommen. Denn auch die Beiden stellen die Arbeit in den Vordergrund um über den Tod von Iris hinwegzukommen. Aber irgendwann merken sie endlich, dass sie über ihren Kummer sprechen müssen, um nicht kaputt zu gehen. Der Schreibstil ist speziell. Es wird viel mit Andeutungen gearbeitet und die Charaktere sind überdreht und handeln alles andere als "normal". Die ganze Geschichte wird mit viel Herzblut erzählt und man kann gar nicht anders, als die Personen zu mögen. Denn alle versuchen nur irgendwie weiterzumachen. Das Buch spielt in London und von der Stadt bekommt man ebenfalls einiges mit. Das hat mir gut gefallen. "After Iris" ist der Auftakt zu einer Reihe über die Gadsby-Geschwister und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Fazit: Wer Geschichten mit liebenswürdigen Charakteren mag, dem wird dieses Buch bestimmt gefallen. Mit viel Humor wird erzählt, wie eine Familie versucht über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen. Zwischendurch fehlte mir ein bißchen das Ziel, daher "nur" vier Sterne.

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  • Leserunde zu "Die Geschwister Gadsby" von Natasha Farrant

    Die Geschwister Gadsby

    NatashaFarrant

    Hello! I’m Natasha Farrant, and I am the author of The Diaries of Bluebell Gadsby (Die Geschwister Gadsby). This is a story about one big imperfect family trying to hold it together without driving each other crazy. It’s about grief, love, friendship, betrayal, pet rats, acting, and how even family WHO CAN BE REALLY ANNOYING are always there for you in the end – whether you want it or not! I hope you’ll laugh a lot, cry a bit, and fall in love with the whole Gadsby clan. I wonder if you’ll have a favourite? I know who mine is…Enjoy! Unter allen Bewerbern vergibt der Carlsen Verlag 10 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch bis einschließlich 7.4.2014 bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Frage zu beantworten. Schreibt eure Antwort, wenn möglich, auf Englisch. Macht euch eure Familie manchmal auch verrückt? Wenn ja, in welchen Situationen? Inhaltsangabe: Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die ständig über Wochen abwesenden Eltern; die große Schwester Flora mit dem Hang zum Drama und den ständig wechselnden Haarfarben; Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren); der Au-Pair-Student Zoran, der den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammenhält. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, und er ist doch netter, als Bluebell zuerst dachte … --> Leseprobe Allgemeines zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Natasha Farrant zu ihrem Buch "Die Geschwister Gadsby" mitzumachen. Natasha spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-)

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  • Rezension: "Die Geschwister Gadsby" (N. Farrant)

    Die Geschwister Gadsby

    Anchesenamun

    16. June 2014 um 15:32

    Zum Inhalt: Die Familie Gadsby aus London ist keine gewöhnliche Familie. Während die Eltern wochenlang abwesend sind und arbeiten, sind die vier Kinder Flora, Bluebell, Jasmin und Twig weitgehend auf sich alleine gestellt. Deshalb soll fortan der Student Zoran auf die Rasselbande aufpassen, doch vor allem die zickige Flora und die eigenwillige Bluebell, die am liebsten ihr Umfeld durch die Kamera beobachtet, lassen sich nicht gerne etwas vorschreiben. Als dann auch noch der charismatische Joss bei den Nachbarn einzieht und sowohl Blue als auch Flora den Kopf verdreht, ist das Chaos komplett. Meine Meinung: Die Geschichte wird aus Bluebells Sicht erzählt, in kurzen Kapiteln abwechselnd in Form von Tagebucheinträgen und Transkriptionen von Kurzfilmen. Ich mochte Blue auf Anhieb. Sie ist clever, einfühlsam und eigenwillig. Sie tut alles für ihre Familie und kümmert sich liebevoll um ihre beiden kleineren Geschwister. Ihre verletzliche Seite ist Iris, ihre verstorbene Zwillingsschwester, deren Tod sie noch nicht verarbeitet hat. Vor allem die Erinnerungen an Iris sorgen für die berührendsten Momente in diesem Buch. Obwohl in dieser Familie viel Chaos, Streit und Unstimmigkeiten herrschen, fühlte ich mich bei den Gadsbys sehr wohl, denn im Kern halten doch alle fest zusammen. Jedes Familienmitglied hat seinen eigenen Charakter. Die zickige Flora ist einerseits stets genervt von ihren Geschwistern und Eltern, steht für ihre Familie aber jederzeit ein wie eine Löwin. Joss, der geheimnisvolle und selbstbewusste Nachbarsjunge, der Blue ihr Selbstvertrauen zurückgibt und ihr Gefühlsleben auf den Kopf stellt. Die liebevolle Mutter, die jedoch fast nur auf Reisen ist und so vor ihrer Trauer davonläuft; der zerstreute Vater, ein Geschichtsprofessor, der unermüdlich an seinem geheimen Projekt arbeitet. Zoran, der selbst im größten Chaos noch einen kühlen Kopf bewahrt und sich redlich bemüht, den Kindern Vater, Mutter und Freund zu sein. Jasmin und Twig, die einfach nur süß sind. Die resolute Oma in Devon, die der Meinung ist, Kinder brauchen einen strengen Zeitplan voller Outdoor-Aktivitäten. Ich bin durch dieses Buch regelrecht geflogen. Bluebell und ihre Familie sind so chaotisch und toll, und es hat viel Spaß gemacht, ihre vielen kleinen Abenteuer mitzulesen. Ich musste öfter schmunzeln, aber es gab auch einige ergreifende Momente, die vor allem in Zusammenhang mit der verstorbenen Iris stehen. Man kann Blues Schmerz förmlich spüren. Aber auch die seltenen Momente zwischen den Kindern und ihrer Mutter waren teilweise sehr rührig – wenn nicht gerade gestritten wurde. Die Geschichte ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch spannend, denn es stehen viele offene Fragen im Raum, die nach und nach beantwortet werden: Wie ist Iris gestorben und wieso fühlt sich Blue schuldig an ihrem Tod? Wieso sind Blue und ihre ehemalige beste Freundin Dodi zu solchen Feindinnen geworden? Warum wurde Joss zu seinen Großeltern geschickt? Werden sich die Eltern trennen, und warum kommt Dad kaum noch nach Hause? Das Ende ist dann voller Überraschungen und fast schon einen Ticken zu sehr „Happy End“. Aber irgendwie gönnt man dieser Familie das auch von Herzen, und zumindest für eine Person geht die Geschichte nicht zu ihrer vollsten Zufriedenheit aus. Außerdem sind wir hier noch nicht am Ende mit der Familie Gadsby. „Die Geschwister Gadsby“ ist zwar ein abgeschlossener Roman, bildet jedoch den Auftakt einer Reihe. Der 2. Band „Flora in love“ ist im Juni 2014 auf Englisch erschienen – ich freue mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit dieser einzigartigen Familie!

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  • Super Serienauftakt

    Die Geschwister Gadsby

    DaniB83

    13. June 2014 um 20:59

    ~~~ Die folgende Rezension kann auf meinem Blog auf Deutsch gelesen werden! Bitte hier klicken, um auf Buchwelt zu gelangen ~~~ 'Die Geschwister Gadsby' is the first part of a series that was written by the British author Natasha Farrant. The second part named "Flora in Love" is only published last week in England and hopefully will soon find it's way into our bookstores. In the English original, the series is called "The Diaries of Bluebell Gadsby", which makes sense, because it is written from the perspective of a little shy but very lovable girl called Bluebell. In addition, 20 stage directions can be found in book , identifying Bluebell as a cameraman (sic). She loves to film her chaotic family, the rats in the garden or their neighbors. Of course she manages to run her camera even in unfavorable moments, which gives the readers a lot of insight. The family  It is not easy to characterize the entire family, there are just too many of them. But it's worth a try. The parents of the siblings Gadsby travel around all the time and are hardly at home. Therefore, they have organized an Au Pair - Zoran - who cares not only about the budget, but the entire child-rearing takes over. Flora is the oldest of the siblings, 16 years and wears a funny hairstyle. She is the cool and seems to be on top of things. Then comes Bluebell, who had a twin sister (Iris) who unfortunately was killed in an accident. And then there are Twig and Jas, the "little ones" who really make 'noise' towards the end of the book and drive the entire family for concern. The grandmother of the kids does not live in London, but in Devon and want their grandchildren prefer around the clock with outdoor activities stock up because the air in the city is sooo bad. Basically, she's a lovely person. The neighbor boy Joss first twisted Blubell, then also Flora's head and makes for a strained relationship between the two sisters. And Jake, from Bluebell receives a private skateboard hour, should actually get more space in the novel, but unfortunately is not very discussed Jake and Blue. Maybe this happenes then in the next volume? All in all, a varied novel for children from the age of 11 who love to read sequels!

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  • Die Geschwister Gadsby ein 5 * Buch

    Die Geschwister Gadsby

    valeriedueck

    06. June 2014 um 12:06

    Der Roman Die Geschwister Gadsby scheint Anfangs nur eine normale Familiengeschichte zu sein. Jedoch stellt sich schnell heraus, dass das Buch mehr als nur das ist. Mit Tagebuchelementen und der originellen Story blüht das Buch richtig auf. Die Familie Gadsby ist eigentlich nur eine normale Familie mit normalen Problemen. Das besondere aber ist, wie die Familie mit den Problemen umgeht und sie löst. Bluebell hat eine Liebe zu ihrer Kamera entwickelt und auch Joss ist für sie nicht ganz uninteressant. Flora liebt die Schauspielerei und bereitet ihrer Familie manchmal echt Schwierigkeiten. Jasmine und Twig haben anfangs so einige Probleme mit ihren Ratten. Die Eltern sind nie zu Hause und Zoran, welcher sich um die Kinder sorgen soll und somit auch für sie kochen soll, kennt nur Würstchengerichte. Klingt nicht so toll aber ihre Probleme sind echt originell und zusammen mit dem grandiosen Schreibstil von Natasha Farrant ist dieses Buch zu meinem Lieblingsbuch geworden. Es ist jedoch nicht nur eine leichte, lockere Familiengeschichte, denn vor ein paar Jahren ist der Familie etwas sehr tragisches zugestoßen. Wenn ihr mehr über das Buch wissen wollt müsst ihr euch das Buch kaufen. Es gehört zu einer Reihe und lohnt sich echt zu kaufen. Da das Buch gebunden ist und nur 14,90 kostet kann man von einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis  reden. Das Buch hat mich absolut überzeugt und ist von mir eine absolute Empfehlung an alle.  

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  • Die Geschwister Gadsby ein 5 * Buch

    Die Geschwister Gadsby

    valeriedueck

    06. June 2014 um 12:05

    Der Roman Die Geschwister Gadsby scheint Anfangs nur eine normale Familiengeschichte zu sein. Jedoch stellt sich schnell heraus, dass das Buch mehr als nur das ist. Mit Tagebuchelementen und der originellen Story blüht das Buch richtig auf. Die Familie Gadsby ist eigentlich nur eine normale Familie mit normalen Problemen. Das besondere aber ist, wie die Familie mit den Problemen umgeht und sie löst. Bluebell hat eine Liebe zu ihrer Kamera entwickelt und auch Joss ist für sie nicht ganz uninteressant. Flora liebt die Schauspielerei und bereitet ihrer Familie manchmal echt Schwierigkeiten. Jasmine und Twig haben anfangs so einige Probleme mit ihren Ratten. Die Eltern sind nie zu Hause und Zoran, welcher sich um die Kinder sorgen soll und somit auch für sie kochen soll, kennt nur Würstchengerichte. Klingt nicht so toll aber ihre Probleme sind echt originell und zusammen mit dem grandiosen Schreibstil von Natasha Farrant ist dieses Buch zu meinem Lieblingsbuch geworden. Es ist jedoch nicht nur eine leichte, lockere Familiengeschichte, denn vor ein paar Jahren ist der Familie etwas sehr tragisches zugestoßen. Wenn ihr mehr über das Buch wissen wollt müsst ihr euch das Buch kaufen. Es gehört zu einer Reihe und lohnt sich echt zu kaufen. Da das Buch gebunden ist und nur 14,90 kostet kann man von einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis  reden. Das Buch hat mich absolut überzeugt und ist von mir eine absolute Empfehlung an alle.  

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  • Chaotische Geschichte, mit traurigem Hintergrund

    Die Geschwister Gadsby

    bienesbuecher

    19. May 2014 um 16:47

    Inhalt: Bluebells Familie ist etwas chaotisch. Ihre Mutter ist auf vielen Geschäftsreisen, genauso ihr Vater. Also hat Zoran, der Babysitter, die Verantwortung übergeben bekommen. Eigentlich sollte er an einer Abschlussarbeit schreiben, aber mit den Geschwistern hat er alle Hände voll zu tun. Und da Bluebell alles mit ihrer Kamera festhält, kann auch die Nachwelt sämtliche guten und schlechten Tage der Familie verfolgen. Meine Meinung: Dieses Buch habe ich auch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt bekommen. Nochmals danke dafür. Das Cover ist toll. Zwar ist rosa nicht meine Farbe, aber trotzdem ein echter Hingucker. Einfach das Haus, in dem die Familie von Blue lebt, noch eine Wäscheleine, die sich um das Buch windet. Diese ist auch auf dem Buch ohne den Schutzumschlag, was mir sehr viel besser gefiel als ein schlichtes einfaches Buch. Das Buch handelt von Blue (Bluebell), die mit ihrer Kamera alles festhalten möchte, was in der etwas chaotischen Familie passiert. Der Anfang hat sich meiner Meinung nach etwas hingezogen, dass es mir erst etwas schwer fiel, in das Buch zu finden. Aber mit der Zeit ging das immer besser und ich konnte richtig mit Blue mitfiebern, was wohl als nächstes passieren wird. Ganz lustig fand ich die Ratten auf Skateboards und was der Nachbarsjunge Joss noch alles mit den Nagetieren angestellt hat. Und Zoran, der Babysitter, tut sein Bestes, das Chaos, die pubertierende Flora, Blue und die beiden jüngeren Twig und Jas unter Kontrolle zu halten. Mal gelingt es ihm besser, mal schlechter. Manchmal hatte ich richtig Mitleid mit ihm… Im Laufe des Buches findet man eine wesentlich tiefere Geschichte. Und zwar die Geschichte um Iris, Blue Zwillingsschwester, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Bei all dem Chaos spürt man aber auch die Trauer um die Schwester im Hintergrund. Sprachlich ist das Buch toll. Einfach, leicht verständlich und nicht gekünstelt jugendlich. Die Kapitel werden durch „Drehbuchabschnitte“ von Blue unterbrochen, was das Buch abwechslungsreich gestaltet. Fazit: Ein klasse Buch für Jugendliche, die mal in eine total chaotische Familie, mit all ihren Problemen, abtauchen möchten.

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  • Schöne Familiengeschichte, für mich aber doch stellenweise zu wirr

    Die Geschwister Gadsby

    hulahairbabe

    16. May 2014 um 15:48

    "Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die ständig über Wochen abwesenden Eltern; die große Schwester Flora mit dem Hang zum Drama und den ständig wechselnden Haarfarben; Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren); der Au-Pair-Student Zoran, der den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammenhält. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, und er ist doch netter, als Bluebell zuerst dachte …" Ich habe bisher noch kein Buch von Natasha Farrant gelesen, da ich eigentlich mehr im Fantasy / Dystopie-Bereich lese. Dieses Buch fand ich aber besonders interessant, weil meine Familie selber so chaotisch ist. Ich finde man kann sich sehr gut in Bluebell einfühlen, jedoch hatte ich Probleme mich mit den Geschwistern zu identifizieren. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Ich vermute mal, weil die Geschichte relativ wechselhaft war und due Geschwister (außer Flora) nicht so intensiv beschrieben wurden. Vom Schreibstil her fand ich das Buch sehr angenehm und einfach. Alles in allem kann ich es weiter empfehlen, vor allem aber für Personen, die gerne in diesem Genre lesen.

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  • Tabuthema mit Fingerspitzengefühl und Humor

    Die Geschwister Gadsby

    Alyson

    14. May 2014 um 20:37

    Der Roman „Die Geschwister Gadsby“ geschrieben von Natasha Farrant, erschienen im Carlsen Verlag, handelt von der verrückten aber absolut liebenswerten Familie Gadsby und ihr schweres Familienschicksal. Inhalt: Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die Eltern sind über Wochen abwesend, die große Schwester Flora hat einen Hang zum Drama und ständig wechselnde Haarfarben, Jasmin und Twig kümmern sich nur noch um ihre geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren), und nur der Au-Pair Zoran hält den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammen. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, der doch netter ist, als Bluebell zuerst dachte… Sprachlich: Der Roman schildert das Familienleben der Gadsbys durch die Filmtagebucheinträge von Bluebell, was dem ganzen Roman, eine unfassbare emotionale Seite gibt. Die Gefühle und Emotionen werden sehr gut rüber gebracht, durch Bluebells subjektivem Empfinden. Obwohl die Familie ein trauriges Schicksal zu bewältigen hat, ist der Roman dennoch mit super viel Freude am Leben und Humor geschrieben. Meine Meinung: Das Buch ist  leicht und schnell zu lesen. Es umfasst ein (wich ich finde) unglaublich wichtiges Thema: Trauerbewältigung. Jeder Mensch geht damit anders um, und obwohl das Thema doch echt düster und traurig ist, ist es der Roman nicht. Mir haben die Zwischenmenschlichkeiten sehr gut gefallen. Und es hat Spaß gemacht, solch ein Buch zu lesen. Fazit: Es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Charme wird hier eines der immer aktuellsten Tabuthemen angesprochen und bearbeitet. Die einzelnen Entwicklungen der Personen sind super gut nach zu vollziehen und spannend zu beobachten.

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  • Chaotische Familie auf einem rasanten Selbstfindungstripp

    Die Geschwister Gadsby

    kassandra1010

    10. May 2014 um 17:02

    Wenn du mehr über eine chaotische und dennoch traurige Familie erfahren willst, dann bist du hier genau richtig! Bluebell, genannt Blue hat einen Hang zur Filmwelt und szeniert die einzelnen Tage der Familie Gadsby bis zum Heiligabend. Der sollte eigentlich etwas ganz besonderes werden, denn an diesem Tag feiert die Familie den Abschied von Iris, der Zwillingsschwester von Blue. Doch dieses Jahr ist alles anders....

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  • Rezension zu "Die Geschwister Gadsby"

    Die Geschwister Gadsby

    Nynaeve04

    05. May 2014 um 16:42

    Inhalt Die Geschwister Gadsby - das sind  Flora, Blue, Twig und Jass - sind so gut wie nur sich selbst überlassen. Ihre Eltern sind nur geschäftlich unterwegs und so gut wie nie zu Hause. Sie bekommen einen neuen Babysitter, Zoran, der versucht so gut wie möglich Ordnung in das Chaos zu bekommen. Auch der neue Nachbarsjunge Joss übt Einfluss auf die Familie aus... Meinung Ich bin ganz begeistert über dieses schöne Buch! Es ließ sich wunderschön lesen, Natasha Ferrants Schreibstil ist bildhaft und locker. Die Protagonisten schließt man sofort ins Herz. Ich habe alle lieben gelernt und könnte gar nicht sagen wen von den Geschwistern ich am liebsten mag - oder auch Zoran. Die Eltern kann man schon auch verstehen, wenn ich ihr Verhalten auch nicht gut heiße. Erzählt wird die Geschichte aus Blues Blickwinkel, die ich in ihrer introvertierten Art zu lieben gelernt habe. Sie hat es nicht leicht, kämpft sich aber durch ihr Leben mit einer gewissen Lethargie durch. Sie mag ich besonders gern. Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und berührt sehr. Ich hatte mehrfach feuchte Augen und fühlte komplett mit allen mit.  Fazit Dieses wunderschöne Buch kann ich jedem nur wärmstens empfehlen! Ich fand es sehr berührend und eine tolle Unterhaltung! Lachen, weinen, mitfühlen, nichts ist zu kurz gekommen.

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  • Auch in einer chaotischen und großen Familie kann man einsam sein

    Die Geschwister Gadsby

    Grandville

    04. May 2014 um 22:25

    Bluebell lebt mit ihren Eltern und drei Geschwistern in London. Wie es in einer so großen Familie wohl ganz normal ist, ist das Leben ein wenig chaotisch. Doch neuerdings ist es chaotischer, als es gut ist. Die Eltern arbeiten nur noch, der Vater als Professor an einer entfernten Uni und kommt nur am Wochenende nach Hause. Die Mutter reist für die Firma Bütylicious durch die Welt und lässt sich auch immer sporadischer blicken. Vier Kinder zwischen 8 und 16 Jahren allein im Haus geht gar nicht, also werden Au-Pair-Mädchen/Junge angestellt. Doch das führt nicht unbedingt zu weniger Chaos. Erst Zoran bringt mit seinen Würstchen ein wenig Ordnung in die Familie und wäre da nicht die Oma in Devon, würde alles auseinanderfallen. Doch wer ist Iris? Denn um Iris dreht sich in Wirklichkeit alles. "Die Geschwister Gadsby" war das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe. Es hat mich sofort überzeugt und auf seine Seite gezogen. Natasha Farrant hat einen wunderbar zu lesenden, schnörkellosen Stil und schafft es wie beim schälen einer Zwiebel, die Schutzschichten der Familie freizulegen und kommt unweigerlich zu dem Punkt, an dem alles seinen Anfang nahm, warum es heute so ist, wie es ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von Bluebell anhand von einem Videotagebuch und einem "normalen" Tagebuch erzählt.  Alle Charaktere finde ich sehr gelungen und sympathisch. Bluebell erzählt warm und humorvoll von ihrer Familie, aber immer schwingt auch ein melancholischer Unterton mit, eine Spur von Einsamkeit. In der Schule gemobbt von der ehemals besten Freundin, versinkt sie im unsichtbaren und wird erst von Joss, wohnt neuerdings im Nachbarhaus, aus dem Schatten geholt. Gefallen haben mir die beschriebenen Videoaufnahmen, ein interessanter Trick um die Geschichte ein wenig aufzulockern. Da das Buch in Tagebuchform erzählt wird, sind die Kapitel recht kurz. Denn jedes befasst sich nur mit einem Tag. Ein Tag kann eine Seite haben oder auch mal sechs, wobei so lange eher seltener sind. Ich denke, so sollte auch ein "wenig Leser" keine Probleme haben, dass Buch zu lesen und so einen Leseerfolg haben. Allerdings ist es kein "mal so eben runterlesen" Buch, es hat schon ein etwas langsameres Tempo. Sympathische Charaktere, ein wenig Spannung (im Sinne von: was ist denn nun passiert?), Familienchaos, Humor und ein bisschen Liebe machen das Buch auf keinen Fall langweilig. Aber es hat auch traurige Seiten, die zumindest mir, ans Herz gingen. Es wird wohl eine Reihe werden, denn der zweite Band "The Diaries of Bluebell Gadsby 02. Flora in Love" erscheint im Juni 2014 englischer Sprache. Ich kann es kaum erwarten bis die deutsche Ausgabe erscheint und bin schon wahnsinnig neugierig. Diesmal scheint Flora, Bluebells ältere Schwester, im Mittelpunkt zu stehen und ich bin schon sehr gespannt darauf, was alles passieren wird. Nicht so gut gefallen hat mir das Cover. Aber man soll ein Buch ja nicht nach seiner Verpackung beurteilen, sondern nach seinem Inhalt. Trotzdem finde ich das englische/amerikanische Cover gelungener, als das deutsche. Die Farben gefallen mir zwar, aber das schwebende Haus, die Wäscheleine und die rosa Wölkchen finde ich langweilig und auch nicht unbedingt passend. Hätte irgendwie peppiger sein können. Ein flüssig zu lesender humorvoller und berührender Kinderroman für alle ab 12 Jahre, vermutlich eher Mädchen als Jungs. Mit hat er sehr gut gefallen und ich warte schon sehnsüchtig auf das nächste Buch um die Familie Gadsby.

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  • Klischeelos, warmherzig und chaotisch!

    Die Geschwister Gadsby

    splitterherz

    10. March 2014 um 18:00

    "Innerhalb der Kamera beschränkt sich dieWelt auf das, was du im Sucher sehen kannst. Wenn dir das nicht gefällt, kannst du es ändern. [...] Du sagst einfach, Tschüss Welt, Zeit zu gehen. Ein bisschen wie sterben, nur nicht so endgültig.Deshalb filme ich so gern." [“Die Geschwister Gadsby“ // Natasha Farrant // S. 183] Erster Satz: KAMERAMANN (Bluebell) verweilt auf zwei Füßen in ausgelatschten Chucks (ihren eigenen), dann folgt ein Schwenk die Steinstufen hinunter in den Garten, wo FLORA (16, ihre älteste Schwester) sich im Bikini sonnt. Inhalt: Die Familie der dreizehnjährigen Bluebell könnte größer und verrückter nicht sein. Da sind ihre jüngeren Geschwister Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, da ist ihre große Schwester Flora mit den ständig wechselnden Haarfarben und da ist Zoran, der Au-Pair-Student, der nichts anderes als Würstchen kochen kann. Und natürlich Blue selbst, die ihr und vor allen Dingen das Leben der anderen mit einer Videokamera dokumentiert, was im Übrigen niemand wirklich gerne sieht. Wer nicht da ist? Blues Eltern, die ständig beruflich auf Reisen sind und nie irgendetwas einhalten können, was sie versprechen. Und Iris fehlt. Bluebells Zwillingsschwester, die vor drei Jahren ums Leben gekommen ist. Als sich dann auch noch die Ratten vermehren und der Nachbarsjunge Joss immer interessanter wird, ist das Chaos perfekt. Schreibstil: "Die Geschwister Gadsby" ist nicht nur ein Buch, sondern auch ein Film. Wie ein Buch ein Film sein kann? Ganz einfach, indem es nicht nur in normalen Buchkapiteln geschrieben ist, sondern auch in Filmszenen verfasst wurde und kleine Ausschnitte aus Bluebells Leben zeigen, die sich manchmal tatsächlich so anfühlen, als würde man ein kleines Filmchen sehen. Die sind natürlich auch so kurz und knackig verfasst und lesen sich wie ein Theaterstück, was mal etwas ganz neues und ausgefallenes ist und unfassbar viel Spaß macht. Neben diesen Szenen ist aber auch das Buch an sich liebevoll und charmant geschrieben, wenn auch sehr jugendlich und einfach. Dennoch strahlt die Geschichte und der Stil viel Wärme aus und erzählt eine tiefgehende Geschichte mit lockerer Ober- und brodelnder Unterfläche. Das Buch dürfte sich am besten an einem kühlen Abend mit Kakao und Leselampe lesen lassen! Meine Meinung: Ich liebe Bücher über Familien. Denn wenn man es sich einmal genau überlegt, ist die Familie das, was alles zusammenhält - gleichgültig in welchem Sinne man Familie versteht. Umso interessanter, wenn eine Autorin das Bild einer Familie schafft, die eigentlich gar nicht so harmonisch und liebevoll ist, wie sie es sein könnte und krampfartig versucht, sich zusammenzuhalten und dabei dennoch warmherzig und schön ist. Die Geschichte um die Geschwister Gadsby stellt Gegensätze auf und ist schön und traurig, witzig und charmant, bedrückend und leichtfüßig, klischeelos und doch so wohl bekannt. Und sie ist vielmehr als man vermuten könnte und lange nicht so rosarot wie das Cover. Eine wirklich einfühlsame und liebvoll geschriebene Geschichte, die den Leser Teil einer chaotischen, verrückten und bekümmerten Familie lassen wird, die auseinander zu brechen droht. Im Zentrum der Geschichte stehen dabei eindeutig die Figuren, denn das Buch spielt auf einer menschlichen und emotionalen Ebene, die nicht immer einem roten Faden folgt, dafür aber wie aus dem Leben gegriffen ehrlich wirkt. Vielleicht ist der nicht vorhandene rote Faden auch gerade der Zauber, den die Geschichte ausmacht, denn sie ist so sprunghaft und unvorhersehbar wie das Leben selbst und schafft es gerade deswegen so authentisch und liebevoll zu wirken. Die Charaktere sind allesamt einfach zum Knuddeln. Man lernt sie kennen und schließt jede einzelne Figur im selben Moment in sein Herz, weil sie einfach so echt und realistisch gezeichnet wirken, dass man gar nicht anders kann. Dazu kommt noch die Tatsache, dass alle ihren eigenen Kopf haben und jeweils zu eigenen Menschen werden, die man wiedererkennen kann. Dabei bleibt Bluebell teilweise sogar relativ blass, was vermutlich daran liegt, dass sie als ein Mädchen dargestellt wird, das sich gerne im Hintergrund hält - sie steht immer hinter der Kamera und beobachtet das Geschehen. Dennoch ist sie unheimlich sympathisch und leitet Emotionen und Gedanken an den Leser weiter, der alles einfangen und verstehen kann. Und Emotionen gibt es viele, schließlich ist bei den Gadsbys lange nicht alles so schön, wie es einen das rosafarbene Cover glauben lassen machen könnte. Vielmehr lebt das Buch von Problematiken und Konflikten und erzählt neben der Familie auch von Trauer, Verlust, Einsamkeit, Unverständnis, der ersten Liebe, die dann doch ganz anders verläuft als erwartet und diesen kleinen alltäglichen Dingen, die das Buch so besonders machen. Außerdem geht es um Eltern, die keine Zeit haben und ständig unterwegs sind, Trauerverarbeitung, der Umgang mit einem Verlust und der Entwicklung von den Schatten in das Licht - ja, auch um das Erwachsenwerden. In diesem verhältnismäßig kleinen Büchlein ist tatsächlich alles vorhanden und das in einem ausgewogenen Maße - mal zaubert es einem ein Lächeln ins Gesicht und mal verknotet es einem den Magen. Fazit: In diesem Buch wird man ein Teil der "Geschwister Gadsby" und erlebt mit ihnen einen Lebensabschnitt, der authentischer und liebevoller nicht sein könnte. Dabei ist das Buch nicht so leicht wie man meinen könnte, allerdings auch nicht allzu schwer, wie das jetzt klingen könnte. Getragen wird diese außergewöhnlich geschriebene Geschichte von den charmanten Figuren, die allesamt ihren eigenen Kopf haben und die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Klischeelos, liebevoll, humorvoll, warmherzig, bedrückend und chaotisch - so könnte man das Buch in Worten beschreiben und es würde dennoch nicht ausreichen, um die Atmosphäre dieser Geschichte einzufangen. Wer Lebens-, Liebes- und Familiengeschichten mag, sollte einige Zeit bei den Gadsbys verbringen und dieses Buch unbedingt lesen!

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  • Geschwister Gadsby

    Die Geschwister Gadsby

    Sophie333

    08. March 2014 um 20:26

    Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die Eltern sind über Wochen abwesend, die große Schwester Flora hat einen Hang zum Drama und ständig wechselnde Haarfarben, Jasmin und Twig kümmern sich nur noch um ihre geliebten Ratten, die sich plötlich drastisch vermehren ( obwohl doch angeblich alle Weibchen waren), und nur der Au-pair-Student Zoran hält den ganzen Laden mit Würstchen und gesunden Menschenverstand zusammen. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, der doch netter ist, als Bluebell zuerst dachte..... Die Geschwister Gadsby konnten mich gleich von der ersten Seite an fesseln. Zunächst vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigt ist der Schreibstil doch etwas besonderes. Die Geschichte wird aus Sicht von Blue, der Hauptperson und zweitälteste der Geschwister geschildert. Da sie immer ihre Kamera dabei hat, ist auch das Buch eine Art (Video)tagebuch. Szenenbeschreibungen und "normaler" Text wechseln sich ab. Was sehr erfrischend beim Lesen ist. Durch die Szenenbeschreibungen bekommt man einen sehr guten Einblick auch was den Rest der verrückten Familie betrifft. Über Blue erfährt man selbstredend am Meisten. Und das nicht nur alles toll ist in ihrem Leben hat man schnell raus. Neben vielen witzigen Szenen und einer sehr humorvollen Schreibweise fehlt es aber auch nciht an Tiefgang und ganz alltäglichen Teenagerproblemen. Man lacht, leidet und freut sich im nächsten Moment wieder mit Blue. Eine gelunge Mischung aus allem ohne ein Klischee zu bedienen. "Die Geschiwster Gadsby" hat mich positiv überracht und mit einigen Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte.

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