Natasha Farrant Ein letzter Sommer in La Rochelle

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Inhaltsangabe zu „Ein letzter Sommer in La Rochelle“ von Natasha Farrant

Ein gut gehütetes Familiengeheimnis, eine erste Liebe und eine junge Frau, die lernen muss, für ihr Glück zu kämpfen Seit sie denken kann, hat Florence jeden Sommer im Haus ihrer Großmutter Mimi in La Rochelle verbracht. Diese Wochen des Jahres bedeuteten alles für sie, denn hier konnte sie sie selbst sein und hatte in ihrer Großmutter eine verständnisvolle Zuhörerin. Auch ihre erste Liebe erfuhr sie in La Rochelle, zu ihrem drei Jahre älteren Cousin Matt. Aber jetzt, mit Anfang zwanzig, hat Florence jeglichen Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, und die vielen Briefe ihrer Großmutter bleiben ungeöffnet. Zu schmerzlich waren die Ereignisse in Florences letztem Sommer in La Rochelle … Das perfekte Buch für einen kurzweiligen Tag am Strand!

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    Ein letzter Sommer in La Rochelle

    Ulenflucht

    23. November 2014 um 20:00

    Ein kitschiger, übertrieben melodramatischer Roman? Das erwartete ich beim Drehen und Wenden des Buches im Laden. Lavendel wo eigentlich keiner wächst, der Titel, das inflationär verwendete Wort "Geheimnis". Aber es war Herbst und ich sehnte mich nach Landschaft und Licht und kaufte es für ein paar Euro. Was ich aber hier bekam war kein Traumschiff-Film im Buchformat, sondern eine positive Überraschung, eine kleine Perle unter den Unterhaltungsromanen. Es geht um die Halbbritin/Halbfranzösin Florence, die in London ihr erstes Kind zur Welt bringt. Doch sie bleibt alleine im Krankenhaus und danach auch alleine in ihrer Wohnung. Nach und nach baut sich ihre Geschichte zusammen und springt in die Vergangenheit und dann zurück in die Gegenwart oder die nahe Vergangenheit. Es geht um die Sommer ihrer Jugend, die sie bei den Großeltern auf dem Anwesen La Pommeraie bei La Rochelle am verbringt und die glückliche Sommer waren. Sie verliebt sich ihren Cousin Matt, der aber ein Geheimnis hat, dem man erst viel später auf die Spur kommt, Florence aber aus der Spur wirft, was eine Tragödie nach sich zieht, in die die ganze Familie involviert ist und erklärt, weshalb Florence als junge Frau auf sich alleingestellt ist - oder es selber so will. In den ersten Wochen nach der Geburt ihrer Tochter liest sie die Briefe ihrer Großmutter. Diese stellen eine dritte Zeitebene dar: Es geht um die deutsche Besatzungszeit und auch dort um eine unerwartete Liebe und eine schreckliche Parallele zu Florences Geschichte. Natürlich gibt es am Ende Versöhnung und ein zartes Happy End, aber so anders als man sich das vorgestellt hat. Das Buch nimmt viele Wendungen und hat immer eine Überraschung parat. Die Personen sind stark gezeichnet, obwohl es so viele sind und man sich erst einen Überblick verschaffen muss. Ich bin immer skeptisch, wenn ein Buch auf der ersten Seite einen Stammbaum braucht, das verspricht meistens Chaos. Hier lohnt es sich aber, darauf einzugehen. Die Landschaft und der Sommer spielen auch hier eine tragende Rolle und es macht Lust, die Île de Ré zu entdecken. Ich sehe großzügig über ein paar zu gewollte Skandale und Stereotypen hinweg, und manchmal entgleitet der Autorin die sonst treffende Sprache. Alles in allem ist es aber ein unterhaltsames, vielfältiges Buch, das sehr viel mehr gehalten hat als es eigentlich versprach.

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