Natasha Fennell , Róisín Ingle Club der Töchter

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Inhaltsangabe zu „Club der Töchter“ von Natasha Fennell

Eine Inspiration für jede Frau, ihr eigenes Verhältnis zur Mutter zu klären Natasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.

Ich fand das Buch nicht zu kurz und nicht zu lang geschrieben. Es wurde interessant auf jede Tochter eingegangen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wie erfülle ich meine Rolle als Tochter und welche Beziehung führe ich zu meiner Mutter? – Nachdenken lohnt sich.

— Tialda
Tialda

Regt zwar zum nachdenken an, hat mich jetzt aber nicht vom Hocker gehauen.

— PinkFlyingElephant
PinkFlyingElephant

Regt zum Nachdenken an, wird aber zumindest mir nicht lange im Gedächtnis bleiben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Inspirierend und berührend - und für jede Frau empfehlenswert.

— nonamed_girl
nonamed_girl

Viele berührende Tochter-Mutter-Geschichten!

— Marion2505
Marion2505

Geschichten aus dem Leben von Töchtern (& Müttern)

— Gwenliest
Gwenliest

Ein ganz besonderes Buch für Töchter!

— buchjunkie
buchjunkie

Ein inspierirendes Buch, um über das eigene Mutter-Tochter-Verhältnis nachzudenken!

— lieberlesen21
lieberlesen21

Interessant und oft berührend, es werden einige reale Mutter-Tochter-Verhältnisses und ihre Probleme geschildert

— Julitraum
Julitraum

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  • Berührendes Buch

    Club der Töchter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2016 um 19:54

    Mich hat dieses Buch sehr berührt. Vor allem, weil ich mir auch vorher schon Gedanken über meine Mutter-Tochter-Beziehung gemacht habe. Jede dieser neun Frauen hat ihre eigene persönliche Geschichte, die ich gut abgehandelt wurde. Sie waren sehr interessant geschrieben. Ab und zu musste ich sogar eine Träne verdrücken. Ich fand es auch sehr mutig von jeder Tochter sich in dem kleinen Kreis so zu öffnen und seine geheimen Ängste, Sorgen, Ärger und Enttäuschungen preiszugeben. Dabei konnte ich aus jeder Mutter-Tochter-Geschichte meine eigenen Gefühle erkennen und stellte fest, wir sitzen alle im selben Boot.

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  • Denk über die Beziehung zu deiner Mutter nach

    Club der Töchter
    Tialda

    Tialda

    06. August 2016 um 19:25

    Rezension: „Club der Töchter“ von Natasha Fennell und Róisín Ingle behandelt ein Thema, über das sich die meisten Frauen die wenigste Zeit Gedanken machen, das aber fast jede Frau früher oder später beschäftigen wird: War/bin ich meiner Mutter eine gute Tochter? Oder im schlimmsten Fall: Wieso denke ich erst jetzt darüber nach, wo sie tot ist? Das klingt natürlich erst mal dramatisch, aber nach diesem Buch denke ich, dass es tatsächlich ein Thema ist, über das jede Frau mal nachdenken sollte. Als Natasha Fennells Mutter im Krankenhaus liegt, macht sie sich Gedanken um ihre gemeinsame Beziehung. Schnellt steht für sie fest, dass sie ein Projekt ins Leben rufen möchte, das sich mit der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern beschäftigt. Ins Boot holt sie sich dazu die Kolumnistin Róisín Ingle, und gemeinsam erschaffen die beiden Frauen den Club der Töchter, über den man unter thedaughterhood.com mehr erfahren kann. Über einen öffentlichen Aufruf starten die beiden Autorinnen die Suche nach verschiedenen Typen von Töchtern, die die jeweilige Beziehung zu ihrer Mutter verbessern wollen, um mit ihnen über diese Beziehung zu sprechen – sozusagen eine Art Selbsthilfegruppe, die sich um eine der beiden Personen dreht, die dafür verantwortlich ist, dass wir leben. Mit den Autorinnen besteht der Club am Ende aus neun Töchtern – die Tochter, die nie Zeit für ihre Mutter hat, die Tochter, deren Mutter psychisch krank ist, die Tochter, die Angst hat, wie ihre Mutter zu werden, die Tochter, deren Mutter nur Gefühlskälte für sie übrig hat, die Tochter, die mit der Demenz und dem damit einhergehenden Verlust ihrer Mutter kämpfen muss, die Tochter, die ohne ihre Mutter aufgeschmissen wäre, die Tochter, die alles für ihre Mutter tun würde, die Tochter, die zu ihrer Mutter keine Beziehung hat und die Tochter, die für ihre Mutter immer nur eine Enttäuschung darstellt. Neun verschiedene Typen, neun verschiedene Wege, die Beziehung zur Mutter zu verbessern und unterschiedliche Ergebnisse. Festgehalten werden grob drei Treffen, in denen jede Tochter zu Wort kommt. Beim ersten Treffen lernen wir die jeweilige Frau und die Beziehung zu ihrer Mutter kennen, im zweiten Treffen wird von den Fortschritten berichtet und zum dritten Treffen gibt es einen Brief an die Mutter, die großteils sehr emotional ausfallen. Ich fand die verschiedenen Ausgangspunkte der neun Frauen sehr spannend, erkannte mich manches Mal wieder und bekam durchaus den ein oder anderen Gedankenanstoß. Das Ende zeigt, dass es für die Verbesserung der Tochter-Mutter-Beziehung selbstverständlich keine Patentlösung gibt, es teilweise nicht einmal möglich ist, die Beziehung zu verbessern. Aber das Ziel sollte sein, seinen Frieden mit dem Thema zu schließen. Empfehlenswert ist „Club der Töchter“ für jede Tochter, die die Beziehung zu ihrer Mutter überdenken möchte. Zu guter Letzt möchte ich erwähnen, wie gut mir auch der Schreibstil im Buch gefallen hat. Im Endeffekt fühlt man sich, als würde einem eine gute Freundin von der Sache erzählen – ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt. Fazit: Wie erfülle ich meine Rolle als Tochter und welche Beziehung führe ich zu meiner Mutter? – Eine Frage, die sich neun äußerst verschiedene Frauen stellten und einen als Leserin zum Nachdenken anregen. Klare Empfehlung.

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  • Töchter

    Club der Töchter
    lisa21

    lisa21

    20. June 2016 um 09:44

    Inhalt: Eine Inspiration für jede Frau, ihr eigenes Verhältnis zur Mutter zu klären Natasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist. Fazit: Ich hatte, zwar nicht so hohe Erwartungen an das Buch, aber es hat mir doch gefallen. Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch, aber es hätte ruhig noch etwas länger sein können. Diese Buch fasst ziemlich gut zusammen wie eine gute Beziehung zwischen Mutter und Tochter ausssehen sollte, und wie sie aussehen kann. Ich kann es jedem wärmsten Herzens empfehlen, vielleicht findet man ja ein bisschen von sich selbst darin wieder.

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  • Komplexität von Mutter-Tochter-Beziehung

    Club der Töchter
    Schnuck59

    Schnuck59

    10. May 2016 um 14:59

    In „Club der Töchter“ schreiben Natasha Fennell und Róisín Ingle die wahre Geschichte über neun Frauen, die beschlossen, die Beziehung zu ihren Müttern zu verbessern. Dazu soll das Buch ein Ratgeber sein.Natasha Fennell ist Kommunikationsberaterin, Róisín Ingle ist Redakteurin und Kolumnistin bei der Irish Times. Nachdem Róisín ans Ende einer Kolumme einen Aufruf zum Thema Verbesserung der Mutter-Tochter-Beziehung gesetzt hat, melden sich viele Frauen und sie treffen sich mit 8 von ihnen und gründen einen Club.Die Frauen erzählen nacheinander ihre Geschichte und man liest ihre Gedanken bezüglich dem Aufruf. Jede bekommt eine Hausaufgabe, Vorschläge für Unternehmungen mit ihren Müttern. Was danach geschah wird dann wieder nacheinander von jeder berichtet.Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Die unterschiedlichen Mutter-Tochter-Beziehungen werden durch die Geschichten der Frauen deutlich. Etwas verwirrend empfand ich die Aufteilung Geschichte und Hausaufgabe getrennt zu beschreiben. Bezüglich der zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist, hatte ich mehr fundierte Aussagen und Hinweise erwartet.Das frische und freundliche Cover könnte auch für einen Unterhaltungsroman stehen. Die Idee des Buches geht eher in Richtung Ratgeber, ist es für mich allerdings nicht. Ich ordne es als Roman mit Ratgeberanteilen ein, was meiner Meinung nach hier nicht optimal umgesetzt wurde.

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  • Der Club der Töchter

    Club der Töchter
    buchjunkie

    buchjunkie

    Die eine versteckt sich hinter dem Sofa, wenn ihre Mutter unangekündigt vor der Tür steht, die andere befürchtet, wie ihre Mutter zu werden, die dritte will die Schieflagen des Lebens,auch mal ohne mütterlichen Beistand meistern...Natasha Fenell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich : Wie ist eigentlich das Verhältnis zu meiner Mutter? Und bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Nach einem Aufruf, in dem Töchter gesucht wurden, die die Beziehung zu ihren Müttern verbessern wollen, meldeten sich Hunderte Frauen. Acht davon lädt sie zu sich ein. An diesem Abend erzählen jede Frau von sich und ihrer Mutter. Sie gründen den Club der Töchter. Jeder Tochter bekommt Hausaufgaben ( im englischen Original „Motherworks“) , um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern.Am Ende dieser wahren Geschichte findet man zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich finde, jede Tochter sollte es mal lesen. Auch für Mütter ist es sehr interessant. Es lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen, bietet aber auch viel Stoff zum Nachdenken. Ich musste nach einer Erzählung oft eine Pause machen, um das Gelesene sacken zu lassen.Von jeder Frau erfährt man ihre Geschichte und auch , wie es weiterging  mit ihren Hausaufgaben. Auch ich habe mir vorgenommen, mehr mit meiner Mutter zu unternehmen. Dieses Buch ist also auch ein Motivationsschub.“Club der Töchter“ ist ein besonderes Buch für jede Frau! Denn Töchter sind wir ja alle!

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    • 10
    clary999

    clary999

    06. May 2016 um 20:55
  • Leserunde zu "Club der Töchter" von Natasha Fennell

    Club der Töchter
    aba

    aba

    "Unwillkürlich musste ich an die Anonymen Alkoholiker denken - AA. Wir trafen uns hier als AT - die Anonymen Töchter." Könnt ihr euch vorstellen, einen ganzen Abend nur dem Thema "Mütter" zu widmen? Bei Rotwein und in Begleitung von anderen netten Frauen? Und könnt ihr euch vorstellen, dass so ein Abend großartig verlaufen kann? Die Irin Natasha Fennell hätte das nie gedacht, aber so ist es bei ihr gewesen. "Club der Töchter" ist das Ergebnis von so einem Abend. Zusammen mit Róisín Ingle hat sie in einem Buch viele dieser Mütter-Töchter-Geschichten gesammelt und ein Manifest erstellt.Seid ihr neugierig geworden? Dann haben wir für euch eine Überraschung parat!Zum InhaltNatasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.Möchtet ihr jetzt schon reinlesen?Zu den AutorinnenNatasha Fennell ist Kommunikationsberaterin und lebt in Dublin.Róisín Ingle ist Redakteurin und Kolumnistin und lebt ebenfalls in Dublin.Ein besonderes Buch verdient eine besondere Aktion: Gewinne ein Exemplar von "Club der Töchter" für dich und eins für deine Mama - oder Tochter - gleich mit!Zusammen mit KiWi vergeben wir 15 Exemplare von "Club der Töchter" unter allen Müttern oder Töchtern, die Lust haben, sich über dieses schöne, bewegende, aufwühlende und emotionale Buch auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben. Im Gewinnfall bekommt ihr nicht nur euer eigenes Exemplar, sondern ein zweites, das ihr eurer Mama - oder Tochter - schenken dürft. Und wenn sie möchte, kann sie auch an der Leserunde teilnehmen.Ihr findet, das ist eine super Idee? Dann nützt eure Chance und bewerbt euch* bis zum 27.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr auf folgende Frage antwortet:Nach dem Motto "Bevor es zu spät ist...":Was würdet ihr eurer Mutter - oder eurer Tochter - unbedingt sagen?Ich freue mich auf eure Antworten und für die Verlosung wünsche ich euch - Müttern und Töchtern - viel Glück!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 622
  • Club der Töchter

    Club der Töchter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2016 um 13:28

    "Meine Mutter wird mich verlassen. Aber das geht nicht, sie ist doch meine Mutter!" (Natasha Fennell) Inhalt: Eine Inspiration für jede Frau, ihr eigenes Verhältnis zur Mutter zu klären Natasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist. Bewertung: Irgendwann trifft viele Leute die Erkenntnis, dass man seine Eltern, bzw. hier speziell seine Mutter, nicht ewig um sich haben wird. Unter dieser Prämisse steht auch das Buch. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, was ich von dem Buch halten soll - gefühlt ist es für mich weder Fleisch noch Fisch. Vieles ist und wirkt (auto)biografisch. Die Töchter erzählen von ihrer Kindheit, von ihrer Beziehung zur Mutter, von ihren Problemen und teils auch von ihren Wunschvorstellungen. Diese Töchter berichten später auch über ihre Erfahrungen beim Versuch, ihre Mutter-Tochter-Beziehung zu verbessern. Das sind mal schöne, mal erschreckende "Kurzgeschichten", die angenehm zu lesen waren. Das fand aber in einem relativ knappen Rahmen mit einem doch eher neutralen Stil statt, sodass ich stellenweise Probleme hatte, mich mit den jeweiligen Töchtern zu identifizieren. Abgesehen von den beiden Autorinnen, die auch selber als Töchter auftreten, kann ich jetzt rückblickend keine sogenannte Töchterrolle mit einer der Töchter mehr verknüpfen. Auf der anderen Seite hatte zumindest ich mir nach dem Klappentext erhofft, das aufgeführte Manifest genauer kennenzulernen und auch etwas für meine Mutter-Tochter-Beziehung mitzunehmen. Das bleibt allerdings sehr vage - zwar verständlich, da jede Mutter-Tochter-Beziehung anders ist, aber ich hatte mir mehr konkrete Anregungen erhofft. Eigentlich ist das Buch mehr eine "Projektdokumentation" des Clubs der Töchter. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist das Buch auf jeden Fall interessant zu lesen. Dann ergeben auch manche Einwürfe der Autorinnen wieder mehr Sinn, die mich gestört haben, da sie so sehr auf die beiden Autorinnen oder ggf. noch auf die Gruppe bezogen waren. Alles in allem ist es ein schönes Buch, dass dieses Projekt in einem angemessenen Rahmen darstellt. Das Buch ist aber kein wirklicher Ratgeber und bringt mich persönlich auch lange nicht so sehr zum Nachdenken, wie ursprünglich gedacht.

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  • Ein Buch das zum denken anregt

    Club der Töchter
    Fantasiana

    Fantasiana

    03. May 2016 um 21:36

    Zum Inhalt:Eine Inspiration für jede Frau, ihr eigenes Verhältnis zur Mutter zu klärenNatasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.Meine Meinung:Ich weiss ehrlich gesagt nicht in welche Kategorie ich dieses Buch einreihen soll. Es ist weder Roman noch Ratgeber.Eher würde ich es als Erfahrungsberichte verschiedener Frauen bezeichnen, die zum nachdenken anregen.Durch den leichten und flüssigen Schreibstil ist man verleitet das Buch schnell zu lesen. Davon würde ich aber abraten!Es stecken so viele Emotionens, Gefühle und Bewegendes in diesem Buch, dass es ein Fehler wäre. Es braucht Zeit sich über das geschriebene Gedanken zu machen.Vielleicht sieht man nach diesem Buch seine Mutter und seine Beziehung zu ihr mit anderen Augen.

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  • Von Müttern und Töchtern

    Club der Töchter
    RebekkaT

    RebekkaT

    01. May 2016 um 19:32

    Die Mutter einer der Autorinnen, Natascha Fennells, erkrankt schwer, und Natascha beginnt, die Beziehung zu ihrer Mutter zu überdenken, zu analysieren und fragt sich, wie es anderen Töchtern mit ihren Müttern geht. Mit Rosin Ingel zusammen schaltet sie einen Aufruf in einer Kolumne, dass sich Frauen melden sollen, um über ihre Tochter-Mutter-Beziehung zu reden. Erst melden sich sieben Frauen, zum Schluss sind es neun, die sich nun ein halbes Jahr lang einmal im Monat treffen wollen, um über die jeweiligen Beziehungen zu reden: der "Club der Töchter" ist gegründet.Das Buch regt zum nachdenken über die eigene Mutter oder Tochter nach. Welcher "Typ" bin ich? Bin ich, sind wir, zufrieden mit unserer Beziehung. Meine Mama hat das Buch ebenfalls gelesen und hat an unserer Beziehung nichts zu meckern, ihr half das Buch die Beziehung zu iherer Mutter zu überdenken und es half ihr mit meiner Oma, ihrer Mutter zu reden.Cover: sieht eher wie ein "Frauenroman" aus; dass es so tief an einem arbeiten kann, merkt man zwar ziemlich schnell, ist aber vom Cover nicht ersichtlich.Schreibstil: Die Entstehung des Buches ist genauso logisch, wie dann die unterschiedlichen Töchtertypen. Bei fast allen war ich froh, dass ich eine so tolle Mama habe. ;-)Das Ende war mir zu kurz. Ich hätte gerne gewusst, wie es nach den "Hausaufgaben" weiterging, wie sich die Beziehungen weiter verändert haben, wie geht es den Töchtern, wie den Müttern?Ich sehe das Buch nicht als Ratgeber, ich denke auch nicht, das die Autorinnen dies wollen. Es ist eher ein Buch, das einen die eigene Tochter-Mutter-Beziehung überdenken lässt. "10 Dinge, die ich mit meiner Mama getan haben muss" klingt wie ein weiterer Buchtitel, passt nicht zu jeder Tochter/Mutter, aber ist ganz nett. ;-)

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  • Aufwühlend und emotional!

    Club der Töchter
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    25. April 2016 um 15:03

    Die Beziehung zu einer Mutter ist etwas unantastbares, wertvolles, wundervolles. Doch was ist, wenn sie das eigentlich nicht ist? Wie kann man mit all den Fehlern, die auch eine derartige Beziehung hat, umgehen, wenn es doch eigentlich keine Fehler geben dürfte? Diese Frage stellt sich auch eine Gruppe Frauen - und versucht die Probleme zu lösen. Sie gründen einen Club, reden über ihre gesunden oder nicht ganz so gesunden Beziehungen und geben sich Hausaufgaben um die Sache zu verbessern..In diesem Fall will ich wenige Worte über Dinge wie Inhalt und Schreibstil verlieren, auch wenn sie normalerweise das Herzstück einer jeden Rezension sind. Hier sind sie aber irgendwie zweitrangig. Natürlich erfährt man Geschichten, natürlich genießt man das Geschriebene - aber eigentlich geht es darum nicht. Soll es auch nicht. Glaube ich zumindest.Viel mehr soll dieses Buch zum Nachdenken anregen - und das tut es auch. Die erste Frage die sich jeder Leser stellen wird ist : Welche Art von Tochter bin ich eigentlich? Und dabei geht es nicht zwingend um gut oder schlecht. In diesem Buch werden eine Reihe verschiedene Mutter-Tochter-Beziehungen beschrieben - gar nicht so leicht, sich da einzuordnen. Und wie die Autorinnen schon sagen : wahrscheinlich sind wir alle eine Mischform aus mehreren.Und auch wenn die Beziehung zu meiner Mutter gut ist - und damit meine ich kein durchschnittliches gut. Wir sind Freundinnen geworden, als zu ich alt und "erwachsen" für eine klassische Mutter Kind Beziehung wurde - kommt man doch ein bisschen ins Grübeln. Kann ich nicht doch noch etwas besser machen? Und die Antwort ist ja, weil die Antwort immer ja sein wird. Letztendlich ist das Buch also nicht nur für Unzufriedene - auch jene, die sind wie ich und eigentlich glücklich sind, so wie es ist, können noch etwas daraus lernen. Sicher ist "Der Club der Töchter" keine leichte Kost - aber es ist bereichernd!

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  • regt zum Nachdenken an....

    Club der Töchter
    Gwenliest

    Gwenliest

    24. April 2016 um 14:01

    Nachdem ich selbst was das Thema Mütter und Töchter anbelangt etwas vorbelastet bin, war ich mir unsicher ob mir das Buch gut tun wird. Es hat mich emotional weniger mitgenommen als ich erwartet hatte, aber es hat mich zum Nachdenken angeregt. Das Buch beginnt damit, dass die Autorin Natasha Fennell sich selbst vorstellt, kurz ihre Beziehung zu ihrer Mutter anspricht und erzählt, wie sie auf die Co-Autorin Roisin Ingle gekommen ist und wie die Grundidee für den Club entstand. Auch Roisin Ingle stellt sich und ihre spezielle Beziehung zu ihrer Mutter vor. Ich denke jede Frau ist zumindest Tochter, somit hat jede eine Meinung zu dem Thema. Auf der Suche nach unterschiedlichen Tochter-Mutter Beziehungen haben die beiden noch 7 weitere Töchter gefunden und den Club "gegründet". Bei gemeinsamen Abendessen sprechen die Töchter über ihre jeweilige Beziehung zu ihren Müttern und wie sie diese verbessern möchten. Diese Geschichten sind in das Buch "Club der Töchter" eingeflossen. Wie auch von den beiden Co-Autorinnen werden die Geschichten der anderen Töchter erzählt und Töchtertypen definiert. Jeweils am Ende jeder einzelnen Tochtergeschichte kommentiert eine der Co-Autorinnen und kommt dabei aus meiner Sicht zu sehr auf sich selbst zurück, das hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Ich fand die Geschichten waren so wie sie waren für sich sehr stark und mir hätte es besser gefallen, wenn es eine direkte Überleitung zu den "Motherworks" in der deutschen Übersetzung Hausaufgaben gegeben hätte. Diese haben mir persönlich gut gefallen. Auch hier berichten die Töchter was sie sich vorgenommen haben, um die Beziehung zu verbessern, wie sie das konkret umgesetzt haben und wie sich das Verhältnis zur jeweiligen Mutter verändert hat oder eben auch nicht. Die einzelnen Erfahrungsberichte schließen mit einem Brief der Tochter an die Mutter, diese haben mir persönlich leider wiederum nicht so gut gefallen, da sie auf mich einen künstlichen Eindruck gemacht haben, eine Art emotionalen Showeffekt. Ich fand auch hier wieder die Geschichten für sich hatten eine starke Aussagekraft, der Brief hat diese für mich abgeschwächt. Aber das ist meine persönliche Meinung. Das Buch wird durch ein "letztes Abendessen" abgerundet, bei dem noch einmal ein "abschließendes" Fazit gezogen wird, diese Aussage letztes Abendessen hat bei mir einen sehr unpersönlichen sachlichen Nachgeschmack hinterlassen... schade. Der Schreibstil ist locker, leicht und liest sich gut. Was für mich die Stärke des Buches ausgemacht hat, es waren Erfahrungsberichte in alle Richtungen: schlechte, traurige, tragische, gute, "zu gute" Beziehungen wurden hier vorgestellt und ich denke jeder Leser wird sich an die Nase fassen und sich Gedanken zu seiner Beziehung, nicht nur zu seiner Mutter, sondern generell zu seiner Familie machen. Es ist kein psychologisch fundiertes Sachbuch, aber den Anspruch erhebt es auch nicht. Trotz der Kritikpunkte die ich habe, hat es sich für mich durchaus gelohnt das Buch zu lesen.

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  • Der Club der Töchter

    Club der Töchter
    nonamed_girl

    nonamed_girl

    23. April 2016 um 19:32

    Inspirierend und berührend - und für jede Frau empfehlenswert. Zum Inhalt: Natasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist. Meine Meinung:Die Idee von Natasha Fennell ist faszinierend und scheint längst überfällig. Kaum einer spricht über das Verhältnis zu seiner Mutter, erst Recht nicht, wenn es schlecht ist. Es wird zum Tabuthema, welches nicht einmal unter guten Freundinnen eine Rolle spielt. "Der Club der Töchter" regt zum Nachdenken an. Das Buch stellt viele Fragen, ohne sie konkret zu formulieren - z.B. wieso jeder daran festhält, ein gutes Verhältnis zu seiner eigenen Mutter zu haben. Und es beantwortet sie wertfrei, ohne erhobenen Zeigefinder und manhcmal einfach gar nicht. Der Stil ist sehr passend: Die Töchter stellen sich vor, erzählen ihre Geschichte. Später erzählt jede von ihren Hausaufgaben ("Motherworks") und schreibt einen individuellen Brief an die eigene Mutter. Jede von ihnen lässt tief blicken und holt die Leser dadurch ab. Auch wenn man sich nicht vollständig mit jeder Tochter identifiziert, so findet doch jeder die ein oder andere Gemeinsamkeit. Als störend empfand ich, dass die Autorinnen nach jeder Vorstellung einer Tochter selbst noch anderthalb Seiten gefüllt haben - das erweckte hin und wieder den Eindruck, sie wollen die Aufmerksamkeit auf sich zurück lenken. Schade. Fazit: Alles in allem jedoch ein gelungenes Buch, dass ich dank LovelyBooks auch meiner Mama schenken konnte und mich darauf freue, über UNS zu sprechen.

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  • Stimmt nachdenklich

    Club der Töchter
    Marion2505

    Marion2505

    22. April 2016 um 16:17

    Inhalt:Als Natashas Mutter schwer krank wird, fragt sie sich, ob sie eigentlich eine gute Tochter ist bzw. wie ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist. Sie trifft auf die Kolumnistin Róisín und zusammen starten sie einen Aufruf an Frauen mit der Frage, ob sie eine gute Tochter seien. Als sich sehr viele Frauen angesprochen fühlen und sich bei ihnen melden, starten sie mit sieben von ihnen den Club der Töchter: Sie treffen sich zu einem gemeinsamen Abendessen und sprechen in netter Atmosphäre über ihre Mütter und wie ihre Beziehung zu ihnen ist. Auch bekommt jede von den neun Clubmitgliedern eine Hausaufgabe, mit der sie das Verhältnis zu ihrer Mutter überdenken und verbessern sollen. Schreibstil:Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig, so dass die einzelnen Geschichten schnell gelesen werden können. Allerdings sind mir viele der Tochter-Mutter-Beziehungen sehr zu Herzen gegangen und ich habe viele "Denkpausen" einlegen müssen.Cover:Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Es passt sehr gut zum Buch. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die neun Frauen dort zusammensitzen, Wein trinken und den ganzen Abend miteinander reden. Fazit:Ich finde, dieses Buch sollte jede Tochter - gerne auch gemeinsam mit ihrer Mutter - einmal gelesen haben. Auch wenn ich selber keine problematische Beziehung zu meiner Mutter habe, habe ich mir trotzdem viele Gedanken über meine Mutter und mich gemacht. Dieses Buch zeigt auf, dass es viele verschiedene Mutter-Tochter-Beziehungen gibt, es aber (fast) immer eine Möglichkeit gibt, sie zu verbessern. Auch haben mir die 10 Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist, sehr gut gefallen!

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  • Was für eine Tochter bin ich?

    Club der Töchter
    cyrana

    cyrana

    18. April 2016 um 16:19

    Natasha Fennel kommt der Gedanke zu diesem Buch, als ihre Mutter ins Krankenhaus muss und sie auf der Bank vor dem Krankenhaus über ihr Verhältnis zu ihrer Mutter nachdenkt und sich überlegt, was sie für und mit ihrer Mutter vor ihrem Tod noch machen möchte, so dass sie später gerne daran zurück denkt und nicht das Gefühl hat, etwas versäumt zu haben. Gemeinsam mit Rósín Ingle gründet sie den "Club der Töchter", nach einem Artikel beziehungsweise einer Kolumne in der Zeitung. Gemeinsam mit anderen Frauen treffen sie sich einmal im Monat, um über ihre Mütter und ihre Beziehung zu ihnen zu reden. Die Geschichten sind alle anders und jede bekommt eine Hausaufgabe (im Original besser als "Motherwork" bezeichnet) und schreibt einen Brief an ihre Mutter. Am Schluss gibt es noch eine Liste mit "10 Dinge[n], die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist".Eine sehr interessante, gute und nachdenklich stimmende Buchidee. Allerdings habe ich ein wenig den Überblick verloren und hatte Schwierigkeiten die vielen Geschichten zuzuordnen, weil jede Frau ihre Geschichte vorstellt und es danach von jeder Frau einen Brief an ihre Mutter mit Erläuterungen gibt. Da musste ich nachblättern, wer das nun wieder war.Als Denkanstoß gefällt mir dieses Buch sehr und man kann viel daraus für sich ziehen, aber mir fehlt trotzdem das gewisse Etwas, was ich nicht konkret benennen kann. Was mir jedoch sehr gut gefällt, sind Gesprächsanstöße mit anderen Töchtern und vor allem mit meiner Mutter.(3,5 Sterne)

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  • Denkanstöße zur Mutter-Tochter-Beziehung

    Club der Töchter
    AnnaMagareta

    AnnaMagareta

    17. April 2016 um 21:59

    Das Buch „Der Club der Töchter" von Natasha Fennell und Róisín Ingle ist weder ein Roman noch ein Ratgeber. Ich würde es als eine Sammlung von Erfahrungsberichten verschiedener Frauen bezeichnen, die eine Menge Stoff zum Nachdenken bieten. Der leichte flüssige Schreibstil verleitet dazu das Buch schnell zu lesen. Aber hinter den Worten steckt so viel Emotionales und Berührendes, dass dies ein Fehler wäre. Viel mehr Zeit als zum Lesen, benötigt man dazu über das Gelesene nachzudenken und es für sich selbst entsprechend einzuordnen.  Sehr gut gefiel mir auch das Cover des Buches, da es stimmungsvoll und einladend aussieht. Ein Tisch, an den man sich gerne setzt, der dazu einlädt gemeinsam zu verweilen und sich zu unterhalten. Eine Kulisse, die perfekt zum Inhalt des Buches paßt.   Inhalt: Natasha wird bei einem Krankenhausbesuch klar, dass sie ihre Mutter verlieren wird.  Sie fängt an, die Beziehung zu ihr zu überdenken und möchte etwas verändern, so lange es noch möglich ist. Gleichzeitig möchte sie auch anderen Töchtern helfen das Verhältnis zu ihren Müttern zu verbessern und es entsteht der „Club der Töchter“. Sie, die Kolumnistin Róisín Ingle und sieben weitere Frauen treffen sich und erzählen ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten. Jede dieser Geschichten ist anders, sehr persönlich und berührend – zum Teil traurig, aber einige auch witzig und lustig -  und jede dieser Frauen möchte gerne die Beziehung zu ihrer Mutter verbessern. Sie geben sich selbst Hausaufgaben auf und es interessant zu lesen, wie sie versuchen diese umzusetzen, was natürlich nicht immer dies auf Anhieb gelingt.        Fazit: Die sehr emotional beschrieben Beziehungen zwischen den Frauen und ihren Müttern waren ausgesprochen interessant. Mich hat dieses Buch sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Auch wenn ich mich nicht unbedingt in den erzählten Geschichten wiederfinden konnte, bietet es eine Menge Anregungen über das eigene Leben nachzudenken und zu überlegen, was ich ändern könnte, bevor es zu spät ist.

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