Natasha Friend

 4.2 Sterne bei 113 Bewertungen

Alle Bücher von Natasha Friend

Sieh mich an

Sieh mich an

 (69)
Erschienen am 21.02.2014
My Life in Black and White

My Life in Black and White

 (5)
Erschienen am 14.06.2012
For Keeps

For Keeps

 (1)
Erschienen am 28.04.2011
Bounce

Bounce

 (0)
Erschienen am 02.09.2009
Lush

Lush

 (0)
Erschienen am 01.09.2007
Perfect

Perfect

 (0)
Erschienen am 01.10.2004

Neue Rezensionen zu Natasha Friend

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JuliaAndMyselfs avatar

Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Ganz schönes Buch. Aber leider keine Message erkennbar.
JuliaAndMyselfvor 10 Monaten

Das Buch beschreibt die Reise von Milo, Hollis und ihren anderen Halbgeschwistern auf der Suche nach ihrem Samenspender. Das Buch hat jedoch kaum spannende Stellen und auch eine Konfrontation bleibt aus. Das Buch "behandelt" zwar auch Themen wie Krebs, Tod, Homosexualität und Drogen, doch leider nur ungenügend und nebenbei. Die Intention der Handlung ist auch kaum erkennbar. Es fehlt ein Abschluss oder eine Message am Ende. Ich frage mich im Nachhinein, wafür ich das Buch überhaupt gelesen habe. Es war stellenweise lustig, konnte jedoch auch dahingehend nicht überzeugen. Möglicherweise ist das Buch jedoch auch für jüngere Leser gedacht. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen (ob das nun gut ist, ist fraglich). Zusamenfassend lässt sich sagen, dass ich das Buch nicht empfehlen würde, da es das Thema Samenspende und Adoption nur oberflächlich behandelt.

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Aer1ths avatar

Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Eine ganz wundervolle Geschichte mit authentischen und sehr liebenswerten Charakteren
Aer1thvor 10 Monaten

“Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam – fünf Kinder, sechs Frauen? Wie geht das?” – Das zumindest waren meine ersten Gedanken als ich das Buch sah. Und damit hatte es mich schon. Ich begann mich mit dem Titel zu beschäftigen. Die optische Aufmachung des Buches, der Klappentext – alles sprach mich an, also hoffte ich, es würde mich nicht mit dem Inhalt enttäuschen.

Dem mitten in der Pubertät steckende Milo fehlt ein männliches Vorbild, denn er ist der Sohn zweier Frauen. Gezeugt durch eine Samenspende. Er liebt seine Mütter über alles, doch bei richtigen Männerproblemen können sie ihm einfach nicht helfen.
Milo weiß, dass er durch ein Samenspende gezeugt und von seiner Mutter Suzanne ausgetragen wurde. Da das Sperma ja irgendwoher kommen muss, muss es zur Spende auch einen dazugehörigen Mann geben – seinen Vater. Milo möchte ihn finden und kennenlernen, doch alleine traut er sich nicht.
Bereits vor mehreren Jahren hat er seine Halbschwester Hollis kennengelernt, seitdem aber nie wieder etwas von ihr gehört. Wer, wenn nicht sie, könnte ebenfalls ein Interesse daran haben ihren Vater zu finden und ihm bei der Suche helfen? Doch Hollis möchte nichts mit ihrem Vater zu tun haben. Erst als sich noch mehr Halbgeschwister bei ihnen melden, wird die ganze Sache sehr interessant.

Fünf Kinder von sechs Frauen geht definitiv und dieses Buch hat mir auch gezeigt wie. Es hat mir auch noch so einiges mehr mitgegeben, denn beim Lesen habe ich mich rundum wohl gefühlt.

Ich muss gestehen, ich habe vor diesem Buch noch nie einen Gedanken daran verschwendet wie sich Kinder bzw. Jugendliche fühlen könnten, die durch eine Samenspende "entstanden" sind. Vielleicht leben sie nur mit der Mutter zusammen oder es gibt sogar zwei davon oder es gibt einen Vater in der Familie, der aber nicht der leibliche Vater ist. Allein beim darüber nachdenken fühlt es sich irgendwie unvollständig an. Kein Wunder, dass “solche” Kinder, gerade in ihrer Identitätsfindungsphase nach konkreten Antworten und Personen suchen.

“No. 9677” von Natasha Friend greift dieses Thema, meiner Meinung nach, ganz wundervoll auf. Mit viel Fingerspitzengefühl und einem Händchen für authentische Charaktere hat die Autorin es geschafft mich mit auf Milo und Hollis Suche nach ihrem Vater zu nehmen.

Natasha Friend hat einen ganz wundervollen Schreibstil, der mich gleich von der ersten Seite an abgeholt hat. Sie schreibt locker, leicht, flüssig und der Zielgruppe angemessen. Das Buch ließ sich trotz der wichtigen und ernsten Thematik wunderbar schnell und einfach lesen. Die Autorin hat ein ganz tolles wordbuilding, mit dem sie mich – jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe – gefangen genommen hat.

Auf die Charaktere möchte ich gerne nochmal lobend eingehen. Die Autorin hat wirklich sehr authentische und individuelle Charaktere geschaffen, die ich allesamt mochte. Die einen mehr, die anderen weniger – wie im echten Leben. Ich konnte mir jeden einzelnen Charakter bildlich vorstellen und war sehr angetan davon, wie Natasha Friend es mit Worten geschafft hat, dass ich mich so gut in all diese Menschen hineinversetzen konnte.
Ich habe selten – und schon länger nicht mehr – ein Buch mit so gut ausgearbeiteten Charakteren gelesen. Hut ab.

Auch den Themen des Buches widmet sich die Autorin mit sehr viel Feingefühl. Sie beschreibt die inneren Konflikte der einzelnen Personen ganz toll und macht auch keinen Halt vor traurigen Ereignissen. Meine Augen sind beim Lesen jedenfalls nicht trocken geblieben.

Das Ende des Buches ist relativ offen und ich weiß, dass das von einigen als störend empfunden wird. Für mich persönlich war das Ende perfekt so, wie die Autorin es geschrieben hat. Ich als Leserin habe genügend Antworten erhalten, um zufrieden zu sein und habe zusätzlich noch die Möglichkeit erhalten verschiedene Optionen, wie die Geschichte weitergehen könnte, in meinem Kopf weiterzuspinnen.

Fazit

Dieses Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt und begeistert. Die Aufmachung des Buches ist der Hammer, die Thematik interessant und klasse aufgearbeitet und die Charaktere machen dieses Buch perfekt.
Für mich ist dieses Buch definitiv ein kleines Highlight, das ich sehr gerne weiterempfehlen werde.

Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen!

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helenscreativeobsessions avatar

Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Rezension No. 9677
helenscreativeobsessionvor einem Jahr

Meine Meinung
Cover und Titel: Der Magellan Verlag ist ja bekannt für seine hochwertigen und aufwändig gestalteten Cover und diesem Ruf macht «No. 9677» alle Ehre! Das Cover ist soo schön gemacht! Allgemein die ganze Gestaltung gefällt mir unheimlich gut. Besonders cool ist es, dass das Cover nicht einfach nur bedruckt ist, sondern ein Relief drauf hat. Ich habe mich tatsächlich schockverliebt und ein ebenfalls wichtiger Punkt, es ist auch noch passend! Das Gleiche lässt sich zum Titel sagen, er ist witzig, durchdacht und macht sofort neugierig auf die Geschichte, von der Länge her ist er für mich aber an der oberen Grenze. Allerdings gefällt mir der Originaltitel wie so oft aber noch etwas besser. Es ist aber verständlich, dass dieser nicht übernehmen wurde, denn auf Deutsch würde er keinen Sinn machen.

Schreibstil: Wenn ich Natasha Friends Schreibstil in zwei Wörtern beschreiben müsste, dann wäre meine Antwort wohl «humorvoll und ironisch». Ich liebe die vielen eingebauten Wortspiele und die Witze, die die Geschwister untereinander machen. Einer meiner persönlichen Favoriten ist ein Spruch von Hollis. Auf Seite 166 macht sie einen Vorschlag für einen Werbeslogan für die Samenbank und zwar: «Danke, dass sie gekommen sind.» Das mag vielleicht etwas dreist sein, ist aber auch urkomisch. Gefallen haben mir auch die Anspielungen auf Bücher wie zum Beispiel «Der kleine Hobbit».

Inhalt: Wie schon erwähnt ist das Buch voller Humor, aber dabei behandelt es auch eine Menge kritischer und schwieriger Themen. Es werden Themen aufgegriffen, die sonst weniger in Jugendbüchern auftauchen. Zum Beispiel eben Homosexualität. Dabei hört man öfter von schwulen Pärchen aber selten geht es um lesbische Frauen. Und dann auch noch um ihre Kinder, wie es ihnen damit geht und wie sie sich fühlen. Ich hatte mir darüber eigentlich noch die Gedanken gemacht, genau deshalb fand ich die Perspektive, die mir dieses Buch aufgezeigt hat, besonders interessant.
Auch von Kindern die mit Hilfe Samenspenden gezeugt wurden, hatte ich vorher noch die gelesen und es hat mich gefreut, dies nachholen zu können.

Charaktere: Hollis, Hollis ist 14 und wurde mit Hilfe der Samen von Spender No. 9677 gezeugt. Ihre leibliche Mutter ist lesbisch, die Partnerin ihrer Mutter, Pam, also Hollis zweite Mutter, ist schon vor Beginn der Geschichte an Krebs gestorben. Bis über die Hälfte des Buches versucht Hollis sich einzureden, dass ihr das nichts ausmacht und verdreht die Augen über ihre Mom, die noch immer mit einem Gemälde von Pam spricht. Hollis wird von ihren Mitschülerinnen gemobbt, doch sie selbst hat sich nie als Mobbingopfer gesehen. Hollis liebt Bücher und steht auf Sarkasmus. Ich habe sie gleich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen.

Milo, Milo ist 15 und wurde ebenfalls mit den Samen von No. 9677 gezeugt. Er leidet an einer Vielzahl von äusserst gefährlichen Allergien und ist schon mehrmals nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Milo gehört auch nicht gerade zu den Jungen mit vielen Freunden, eigentlich hat nur einen, nämlich JJ Rabinowitz. Auch Milos Mütter sind lesbisch. Die beiden könnten aber unterschiedlicher kaum sein.

Normalerweise stelle ich euch nur die Protagonisten vor, aber in diesem Buch kommen sooo viele tolle Charaktere vor! Ich finde es hätte einen Preis für die besten Nebencharaktere verdient. Da ist zum Beispiel JJ, der witzige, liebe, zwischendurch kiffende JJ, Hollis' leicht gestörte Mutter, die verrückte Abby… Alle diese Persönlichkeiten sind perfekt ausgearbeitet. Jeder hat seine eigene Geschichte und ist auf seine Weise einzigartig. Dabei könnte man meinen bei so vielen Charakteren würde man den Überblick verlieren, dieses Gefühl hatte ich aber tatsächlich nie!



Fazit

Auf extrem humorvolle Weise behandelt dieses Buch Themen, die sonst allzu gern unter den Teppich geschoben werden! Absolut empfehlenswert!



Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐

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Gespräche aus der Community

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Magellan_Verlags avatar

»Hollis?«, sagte Milo Robinson-Clark. »Wir sind nicht die Einzigen.«
Das war das Problem mit chinesischem Essen. Zuerst war es lecker, aber dann hatte man noch stundenlang – Moment. »Was?«
»Es gibt da so eine Website.« Milo schrie fast, aber im Hintergrund war es immer noch so laut, dass Hollis ihn kaum verstand, also drückte sie sich das Telefon fester ans Ohr. »Projekt Samenspender-Kinder.«
»Was?«, fragte Hollis. Nicht, weil sie ihn nicht gehört hatte. Das hatte sie nämlich, aber
was genau erzählte er ihr da gerade?
»Er hat fünf Kinder. Es gibt fünf von uns.«

Wer braucht schon einen Vater? Sie sicher nicht, davon ist Hollis fest überzeugt – bis ihr Halbbruder Milo in ihr Leben tritt. Denn er will ihren gemeinsamen Vater finden und braucht Hollis’ Hilfe. Aber warum sollte sie bei so einer Schnapsidee mitmachen? Immerhin kennt sie Milo kaum, mal ganz zu schweigen von dem „Vater“, der sie in einem Reagenzglas gezeugt hat. Einem Mann, dessen Namen sie nicht einmal weiß. Und das ist auch verdammt gut so.
Richtig abgefahren aber wird es, als Milo herausfindet, dass sie nicht die einzigen Kinder von Samenspender № 9677 sind. Widerwillig lässt sich Hollis auf die Spurensuche ein – und stellt fest: Familie ist das, was man daraus macht.

Eigentlich hat Natasha Friend es ihren Eltern zu verdanken, dass sie heute Autorin ist - immerhin wuchs sie in einem Haus ohne Fernseher auf. Kein Wunder also, dass sie von der Leseratte zur Schriftstellerin mutierte und ihrem Vater schon bald Geschichten diktierte, damit er sie auf der Schreibmaschine abtippte. Heute, drei Kinder und sieben Bücher später, vermisst sie den Fernseher gar nicht mehr.

Ihr möchtet wissen, was Hollis und Milo auf der Suche nach ihrem Vater so alles erleben? Hier könnt Ihr 10 Exemplare von No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis zum 31. August folgende Frage:

Was bedeutet für Euch „Familie“?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen und freuen uns auf eine tolle Leserunde mit Euch!

Euer Magellan-Team

Zur Leserunde
Kiaras avatar
Liebe Lovelybooker, 

hier findet die Leserunde zu dem Buch "My Life in Black and White" vonNatasha Friend statt und startet am 22. Juli 2013.

Wir lesen das Buch im Rahmen der "Contemporary Youth Adult Books 2013" Gruppe. Die Gruppe und das Voting dazu findet ihr hier:

http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-zusammen-englische-Jugendb%C3%BCcher-Contemporary-YA-2013-B%C3%BCcher-vorschlagen-dar%C3%BCber-abstimmen-1004719611/

Jeder kann hier sich uns gerne anschließen und mit uns diskutieren :) Wir freuen uns über jeden Mitleser!

Hier wird allerdings nichts verlost, also müssen alle ihre eigenen Exemplare mitbringen. Das Buch gibt es auch als E-Book und Taschenbuch :)
IraWiras avatar
Letzter Beitrag von  IraWiravor 5 Jahren
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