Natasha Friend

 4.2 Sterne bei 121 Bewertungen

Lebenslauf von Natasha Friend

Natasha Friend wurde 1972 im Staat New York geboren. Da es in ihrem Haus keinen Fernseher gab, las sie sich schon früh durch stapelweise Bücher und begann ihrem Vater kurze Geschichten zu diktieren. In den meisten ging es um Regenbogen, Einhörner und arme Waisenmädchen, die kostbare Schätze finden. Nach ihrem Studium zog sie nach Boston und veröffentlichte 2004 ihren ersten Roman - ganz ohne Einhörner.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Natasha Friend

Cover des Buches Sieh mich an9783551312662

Sieh mich an

 (72)
Erschienen am 21.02.2014
Cover des Buches Sieh mich an9783646925470

Sieh mich an

 (0)
Erschienen am 21.02.2014
Cover des Buches My Life in Black and White9780670013036

My Life in Black and White

 (6)
Erschienen am 14.06.2012
Cover des Buches For Keeps9780142418468

For Keeps

 (1)
Erschienen am 28.04.2011
Cover des Buches Lush0439853478

Lush

 (0)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Perfect1571316515

Perfect

 (0)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Bounce9781410418890

Bounce

 (0)
Erschienen am 02.09.2009

Neue Rezensionen zu Natasha Friend

Neu

Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Emotional, berührend und sehr aktuell ...
AliceDreamchildvor einem Jahr

Jedes Mal, wenn ich einen neuen Titel aus dem Magellan-Verlag in der Hand halte, weiß ich, dass mich hier ein außergewöhnliches Werk erwartet. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.

"No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" behandelt ein aktuelles und brisantes Thema: Samenspende, die väterliche Verantwortung von Samenspendern ... und die Frage, wie es den daraus entstandenen Kindern mit ihrer Herkunft geht. Zwei Jugendliche machen sich auf die Suche nach ihrem geheimnisvollen Samenspender - und lernen dabei weitere Halbgeschwister kennen.

Natürlich geht es im Buch vordergründig um die Samenspende von No. 9677 und was sich daraus ergibt. Das ist aber bei weitem nicht alles. Vielmehr behandelt der Roman auf kluge und einfühlsame Weise das Thema Familie in all seinen Facetten und Ausprägungen. Dabei geht es z.B. auch darum, was Familie eigentlich ausmacht. Was Elternsein ausmacht. Ist beispielsweise eine biologische Mutter mehr Mutter als eine adoptierte? Liebt ein Vater ein leibliches Kind mehr als eines, das einen anderen biologischen Erzeuger hat? Sind "richtige" Geschwister einander näher als Halbgeschwister? Und bedeuten gemeinsame Erbanlagen automatisch, dass man auch eine besondere Verbindung zueinander hat?

Dass diese Fragen nicht für jeden Menschen gleich beantwortet werden können, dass Liebe und Familie komplizierter sind als die reine Biologie und dass es letztendlich gar nicht so sehr um den Samen in einem Reagenzglas geht - das sind die geradezu philosophischen Erkenntnisse, die dieses Buch auf wunderbare Weise liefert.

Die Jugendlichen und ihre Familien sind so unterschiedlich und so liebenswert, dass man mit ihnen regelrecht mitfiebert, mitleidet und sich mit ihnen freut. Das Buch ist hervorragend geschrieben und stellt seine Personen und Situationen äußerst realistisch dar.

Zu guter Letzt muss ich sagen, dass dieses Buch (wie alle anderen von Magellan) eine Augenweide ist und ein echtes Schmuckstück im Bücherregal.

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Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Ganz schönes Buch. Aber leider keine Message erkennbar.
JuliaAndMyselfvor 2 Jahren

Das Buch beschreibt die Reise von Milo, Hollis und ihren anderen Halbgeschwistern auf der Suche nach ihrem Samenspender. Das Buch hat jedoch kaum spannende Stellen und auch eine Konfrontation bleibt aus. Das Buch "behandelt" zwar auch Themen wie Krebs, Tod, Homosexualität und Drogen, doch leider nur ungenügend und nebenbei. Die Intention der Handlung ist auch kaum erkennbar. Es fehlt ein Abschluss oder eine Message am Ende. Ich frage mich im Nachhinein, wafür ich das Buch überhaupt gelesen habe. Es war stellenweise lustig, konnte jedoch auch dahingehend nicht überzeugen. Möglicherweise ist das Buch jedoch auch für jüngere Leser gedacht. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen (ob das nun gut ist, ist fraglich). Zusamenfassend lässt sich sagen, dass ich das Buch nicht empfehlen würde, da es das Thema Samenspende und Adoption nur oberflächlich behandelt.

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Rezension zu "No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" von Natasha Friend

Eine ganz wundervolle Geschichte mit authentischen und sehr liebenswerten Charakteren
Aer1thvor 2 Jahren

“Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam – fünf Kinder, sechs Frauen? Wie geht das?” – Das zumindest waren meine ersten Gedanken als ich das Buch sah. Und damit hatte es mich schon. Ich begann mich mit dem Titel zu beschäftigen. Die optische Aufmachung des Buches, der Klappentext – alles sprach mich an, also hoffte ich, es würde mich nicht mit dem Inhalt enttäuschen.

Dem mitten in der Pubertät steckende Milo fehlt ein männliches Vorbild, denn er ist der Sohn zweier Frauen. Gezeugt durch eine Samenspende. Er liebt seine Mütter über alles, doch bei richtigen Männerproblemen können sie ihm einfach nicht helfen.
Milo weiß, dass er durch ein Samenspende gezeugt und von seiner Mutter Suzanne ausgetragen wurde. Da das Sperma ja irgendwoher kommen muss, muss es zur Spende auch einen dazugehörigen Mann geben – seinen Vater. Milo möchte ihn finden und kennenlernen, doch alleine traut er sich nicht.
Bereits vor mehreren Jahren hat er seine Halbschwester Hollis kennengelernt, seitdem aber nie wieder etwas von ihr gehört. Wer, wenn nicht sie, könnte ebenfalls ein Interesse daran haben ihren Vater zu finden und ihm bei der Suche helfen? Doch Hollis möchte nichts mit ihrem Vater zu tun haben. Erst als sich noch mehr Halbgeschwister bei ihnen melden, wird die ganze Sache sehr interessant.

Fünf Kinder von sechs Frauen geht definitiv und dieses Buch hat mir auch gezeigt wie. Es hat mir auch noch so einiges mehr mitgegeben, denn beim Lesen habe ich mich rundum wohl gefühlt.

Ich muss gestehen, ich habe vor diesem Buch noch nie einen Gedanken daran verschwendet wie sich Kinder bzw. Jugendliche fühlen könnten, die durch eine Samenspende "entstanden" sind. Vielleicht leben sie nur mit der Mutter zusammen oder es gibt sogar zwei davon oder es gibt einen Vater in der Familie, der aber nicht der leibliche Vater ist. Allein beim darüber nachdenken fühlt es sich irgendwie unvollständig an. Kein Wunder, dass “solche” Kinder, gerade in ihrer Identitätsfindungsphase nach konkreten Antworten und Personen suchen.

“No. 9677” von Natasha Friend greift dieses Thema, meiner Meinung nach, ganz wundervoll auf. Mit viel Fingerspitzengefühl und einem Händchen für authentische Charaktere hat die Autorin es geschafft mich mit auf Milo und Hollis Suche nach ihrem Vater zu nehmen.

Natasha Friend hat einen ganz wundervollen Schreibstil, der mich gleich von der ersten Seite an abgeholt hat. Sie schreibt locker, leicht, flüssig und der Zielgruppe angemessen. Das Buch ließ sich trotz der wichtigen und ernsten Thematik wunderbar schnell und einfach lesen. Die Autorin hat ein ganz tolles wordbuilding, mit dem sie mich – jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe – gefangen genommen hat.

Auf die Charaktere möchte ich gerne nochmal lobend eingehen. Die Autorin hat wirklich sehr authentische und individuelle Charaktere geschaffen, die ich allesamt mochte. Die einen mehr, die anderen weniger – wie im echten Leben. Ich konnte mir jeden einzelnen Charakter bildlich vorstellen und war sehr angetan davon, wie Natasha Friend es mit Worten geschafft hat, dass ich mich so gut in all diese Menschen hineinversetzen konnte.
Ich habe selten – und schon länger nicht mehr – ein Buch mit so gut ausgearbeiteten Charakteren gelesen. Hut ab.

Auch den Themen des Buches widmet sich die Autorin mit sehr viel Feingefühl. Sie beschreibt die inneren Konflikte der einzelnen Personen ganz toll und macht auch keinen Halt vor traurigen Ereignissen. Meine Augen sind beim Lesen jedenfalls nicht trocken geblieben.

Das Ende des Buches ist relativ offen und ich weiß, dass das von einigen als störend empfunden wird. Für mich persönlich war das Ende perfekt so, wie die Autorin es geschrieben hat. Ich als Leserin habe genügend Antworten erhalten, um zufrieden zu sein und habe zusätzlich noch die Möglichkeit erhalten verschiedene Optionen, wie die Geschichte weitergehen könnte, in meinem Kopf weiterzuspinnen.

Fazit

Dieses Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt und begeistert. Die Aufmachung des Buches ist der Hammer, die Thematik interessant und klasse aufgearbeitet und die Charaktere machen dieses Buch perfekt.
Für mich ist dieses Buch definitiv ein kleines Highlight, das ich sehr gerne weiterempfehlen werde.

Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kamundefined

»Hollis?«, sagte Milo Robinson-Clark. »Wir sind nicht die Einzigen.«
Das war das Problem mit chinesischem Essen. Zuerst war es lecker, aber dann hatte man noch stundenlang – Moment. »Was?«
»Es gibt da so eine Website.« Milo schrie fast, aber im Hintergrund war es immer noch so laut, dass Hollis ihn kaum verstand, also drückte sie sich das Telefon fester ans Ohr. »Projekt Samenspender-Kinder.«
»Was?«, fragte Hollis. Nicht, weil sie ihn nicht gehört hatte. Das hatte sie nämlich, aber
was genau erzählte er ihr da gerade?
»Er hat fünf Kinder. Es gibt fünf von uns.«

Wer braucht schon einen Vater? Sie sicher nicht, davon ist Hollis fest überzeugt – bis ihr Halbbruder Milo in ihr Leben tritt. Denn er will ihren gemeinsamen Vater finden und braucht Hollis’ Hilfe. Aber warum sollte sie bei so einer Schnapsidee mitmachen? Immerhin kennt sie Milo kaum, mal ganz zu schweigen von dem „Vater“, der sie in einem Reagenzglas gezeugt hat. Einem Mann, dessen Namen sie nicht einmal weiß. Und das ist auch verdammt gut so.
Richtig abgefahren aber wird es, als Milo herausfindet, dass sie nicht die einzigen Kinder von Samenspender № 9677 sind. Widerwillig lässt sich Hollis auf die Spurensuche ein – und stellt fest: Familie ist das, was man daraus macht.

Eigentlich hat Natasha Friend es ihren Eltern zu verdanken, dass sie heute Autorin ist - immerhin wuchs sie in einem Haus ohne Fernseher auf. Kein Wunder also, dass sie von der Leseratte zur Schriftstellerin mutierte und ihrem Vater schon bald Geschichten diktierte, damit er sie auf der Schreibmaschine abtippte. Heute, drei Kinder und sieben Bücher später, vermisst sie den Fernseher gar nicht mehr.

Ihr möchtet wissen, was Hollis und Milo auf der Suche nach ihrem Vater so alles erleben? Hier könnt Ihr 10 Exemplare von No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis zum 31. August folgende Frage:

Was bedeutet für Euch „Familie“?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen und freuen uns auf eine tolle Leserunde mit Euch!

Euer Magellan-Team

211 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches My Life in Black and Whiteundefined
Liebe Lovelybooker, 

hier findet die Leserunde zu dem Buch "My Life in Black and White" vonNatasha Friend statt und startet am 22. Juli 2013.

Wir lesen das Buch im Rahmen der "Contemporary Youth Adult Books 2013" Gruppe. Die Gruppe und das Voting dazu findet ihr hier:

http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-zusammen-englische-Jugendb%C3%BCcher-Contemporary-YA-2013-B%C3%BCcher-vorschlagen-dar%C3%BCber-abstimmen-1004719611/

Jeder kann hier sich uns gerne anschließen und mit uns diskutieren :) Wir freuen uns über jeden Mitleser!

Hier wird allerdings nichts verlost, also müssen alle ihre eigenen Exemplare mitbringen. Das Buch gibt es auch als E-Book und Taschenbuch :)
127 Beiträge
Letzter Beitrag von  IraWiravor 7 Jahren

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