Natasha Korsakova

 4.2 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorin von Tödliche Sonate, Römisches Finale und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Natasha Korsakova

Musik und Literatur: Natasha Korsakova ist eine Violinistin und Schriftstellerin russisch-griechischer Abstammung. Sie studierte an der Zentralen Musikschule beim Moskauer Konservatorium. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters, dem berühmten russischen Geiger Andrei Korsakov, übernahm sie im Alter von 18 Jahren die Position ihres Vaters in über 60 weltweit geplanten Konzerten. Danach lebte sie in Deutschland und setzte ihre Konzerttätigkeit fort, wo sie als Solistin auf 5 Kontinenten auftrat. Sie wurde nicht nur Künstlerin des Jahres in Chile und Italien, sondern spielte auch vor dem Papst Benedikt XVI im Vatikan.

Seit einigen Jahren schreibt sie erfolgreiche Kriminalromane und reist regelmäßig nach Rom, an den Schauplatz ihrer Geschichten. Neben den verzwickten Mordfällen in der Künstlerbranche entdeckt ihr eigentlich unmusikalischer Protagonist Commissario Di Bernardo für sich allmählich die Schönheit der klassischen Musik.

Alle Bücher von Natasha Korsakova

Cover des Buches Römisches Finale9783453423633

Römisches Finale

 (12)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Tödliche Sonate9783453422674

Tödliche Sonate

 (4)
Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches Tödliche Sonate9783837143102

Tödliche Sonate

 (13)
Erschienen am 08.10.2018

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Neue Rezensionen zu Natasha Korsakova

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Rezension zu "Römisches Finale" von Natasha Korsakova

Eine musikalische kriminalistische Erfahrung
MaxundMaggievor 10 Tagen

Mit dem bildschönen Cover, das uns über Rom schweben lässt, lädt dieser Kriminalroman zum Lesen ein. Und auch haptisch mag ich den abgesetzten Titel.

Das Buch hat mehr zu bieten, als nur einen normalen Kriminalfall, denn hier geht es auch um die Musikszene. Ja, es ist ein Mord an einem Pianisten zu klären und da die Autorin selbst Geigerin ist, werden wir etwas in die Szene eingeführt.

Dabei bleibt es immer spannend und das Ermittlerduo ist einfach liebenswert, beide Herren ergänzen sich ausgesprochen gut.

Natürlich geht Italien nicht ohne Mafia und gutes Essen.

Ein flüssiger Schreibstil trägt einen durch die Seiten und lädt zum Ermitteln ein.

Einzig die Beschreibungen der Örtlichkeiten in Rom ließen mich ab und zu stocken, da kenne ich mich wohl noch nicht gut genug aus.

Klare Leseempfehlung und ein schöner Trip in die Ferne.

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Rezension zu "Römisches Finale" von Natasha Korsakova

Ein hervorragender musikalischer Krimi!
Jasminh86vor 14 Tagen



Das Cover von" Römisches Finale,ein neuer Fall für 

Commissario Di Bernardo " der Autorin Natasha Korsakova und dem Verlag Heyne ist sehr gelungen,es ist farblich schön gestaltet und zeigt auf dem ersten Blick schon die im Kriminalroman vorhandene italienische Atmosphäre und Spannung.

Die Autorin hat einen durchgehend spannenden,flüssigen und lockeren Schreibstil. 

Ihre Beschreibungen der Schauplätze und Protagonisten sind sehr detailliert ,sodass ich während des lesens klare Bilder vor Augen hatte.

Dies hat den Krimi sehr authentisch und real erscheinen lassen.

Auch die Gestaltung der kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen,einige Cliffhänger haben dafür gesorgt das ich nicht lange für das Buch gebraucht habe.

Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende konstant vorhanden,hier empfand ich nichts langweilig oder unpassend. 

Das Privatleben der italienischen Ermittler Commissario Di Bernardo und seinem Kollegen Ispettore Del Pino hat hier sehr gut reingepasst und auch die Charactere der beiden wurden toll ausgearbeitet. 

Sie sind ein sehr symphatisches Team,ihre sorgfältige Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. 

Del Pino hat oft für humorvolle Szenen gesorgt,während Di Bernardo ein sehr gefühlvoller Protagonist ist,dessen Gefühle und Seele von der Polizeiarbeit nicht abgestumpft sind. 

Das Verhältnis zu seinem Sohn war sehr liebevoll beschrieben.

Auch die restlichen Protagonisten haben mir dank der ausführlichen Beschreibungen sehr gut gefallen. 

Natasha Korsakova hat für viele spannende Wendungen gesorgt,sodass ich bis zum Schluss nicht auf den Täter 

des ermordeten und weltberühmten Pianist Emile Gallois kam.

Ein gelungenes und durchgehendes Verwirrspiel. 

Ich hatte zwar immer jemanden in Verdacht,der sich im Nachhinein nicht bestätigt hat. 

Deswgen war das Ende sehr überraschend ,der Krimi beinhaltet zwei Handlungsstränge und der Zusammenhang hat für ein geniales römische Finale gesorgt.

Neben diesen Punkten wurde ich gleichzeitig nach Rom und in eine stilvolle Musikwelt entführt.

Einige erwähnten Musikstücke habe ich mir auf YouTube angehört,da die Autorin mich so neugierig gemacht hat. 

Ein sehr gelungener musikalischer Krimi,der den Erfolgsdruck in der Musikwelt und dem dazu gehörigen Neid sehr gut zur Geltung gebracht hat. 


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Rezension zu "Römisches Finale" von Natasha Korsakova

Spannende Ermittlungen in der ewigen Stadt
Jashrinvor 3 Monaten

Der begnadete Pianist Emile Gallois liegt erschossen in seiner Garderobe. Der Tatort bietet wenig Anhaltspunkte und so machen sich Commissario Di Bernardo und sein Ispettore Del Pino auf die mühsame Suche nach Spuren und einem Motiv. Je mehr die beiden über den Pianisten in Erfahrung bringen, umso klarer wird, dass nicht nur Emiles Ehefrau ein Motiv gehabt hätte, denn der Pianist führte seit Jahrzehnten ein wohlgehütetes Doppelleben.

Als Emile jedoch plötzlich nicht mehr die einzige Leiche ist, bekommt der Fall nochmals eine ganz andere, brisante Ebene und der Druck von oben wächst…

„Römisches Finale“ ist nach „Tödliche Sonate“ bereits der zweite Fall für Commissario Di Bernardo. Auch wenn es für mich erst der erste Fall war, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mich einzufinden. Di Bernardo ist ein bodenständiger, sehr sympathischer Ermittler. Mit seinem Ispettore, den ich gleichermaßen mochte, verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. Besonders hat mir allerdings gefallen, dass in seinem Privatleben zwar nicht alles in bester Ordnung ist, aber die privaten Dinge drängen den Kriminalfall nicht in den Hintergrund, wie es bei manch anderen Krimis leider passiert.

Auch dieser Fall führt Di Bernardo und Del Pino wieder in die Welt der Musik – kein Wunder, denn die Autorin Natasha Korsakova ist eine international bekannte Violinsolistin. Sie weiß also genau wovon sie schreibt, wenn sie uns Leser in die Welt der Musik entführt. Obwohl der Krimi spannend war, konnte ich nicht umhin, zwischendurch auch in das mehrfach erwähnte Klavierkonzert Nr. 2 von Rachmaninow hineinzuhören. (So viel nur am Rande: nicht nur das Buch, auch auf das Konzert sollte man einen genaueren Blick werden, wenn man auch nur ein gewisses Interesse an klassischer Musik mitbringt.)

Doch auch wenn die Musik ihren festen Platz im Krimi hat, kommen auch die klassischen Krimielemente nicht zu kurz. Zu den beiden ermittelnden Kommissaren gesellen sich neben Kollegen der diversen Abteilungen natürlich auch eine Reihe Verdächtiger, die bunter nicht sein könnte. Da wäre zum einen der exzentrische Dirigent, die Witwe des Ermordeten, sein ehemaliger Klavierlehrer, ein Liebhaber sowie der eitle Psychologe Rossi. Sie alle hätten ein mehr oder weniger starkes Motiv, vielleicht auch die Gelegenheit, aber es mangelt an Beweisen und Di Bernardo hat es nicht leicht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Aufklärung des Falls ist logisch und passend, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass es bereits früher deutlichere Hinweise auf die Lösung gegeben hätte. Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Di Bernardo und Del Pino in Rom, der ewigen Stadt, zu ermitteln und während ich auf den dritten Fall für die beiden warte, werde ich ganz einfach erst einmal den ersten Band lesen 😊

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Zusätzliche Informationen

Natasha Korsakova wurde am 24. Januar 1973 in Moskau geboren.

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