Ein hervorragend recherchierter, spannend, erschütternd und berührend der Roman, der hauptsächlich ab dem Jahr 1939 die Pilotin Skye und ihre Familie und Freunde als Hauptfiguren betrachtet. Eine aufrechte, sehr mutige, aber auch warmherzige und schöne junge Frau. Daneben entdeckt Kat 2012 in einem Landhaus ihrer Großmutter in England 60 Dior Kleider. Man erfährt durch den Zusammenhang auch über die reale Person Catherine Dior, über RAF, Resistace und viel mehr
Natasha Lester
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Natasha Lester
Die Kleider der Frauen
Die Bilder der Frauen
Die Farben der Frauen
Das Geheimnis der Dior-Kleider
Die Kunst der Frauen
Das Geheimnis der Dior-Kleider
Die Kleider der Frauen
Die Bilder der Frauen
Neue Rezensionen zu Natasha Lester
England, 1918: Obwohl das Tragen roten Lippenstifts noch als skandalös gilt, stellt die junge Leonora in der Apotheke ihres Vaters heimlich Kosmetika her.
Als ihr Vater an der Spanischen Grippe stirbt, sucht sie ihr Glück in Amerika und lernt den charmanten Everett kennen - und lieben.
Doch um diese Liebe muss sie ebenso kämpfen wie um ihren Traum von einer Kosmetikfirma, denn auch in Manhattan gibt es Widerstand gegen den Wunsch der Frauen, selbst über ihr Aussehen zu entscheiden.
New York, 1939: Alice, eine aufstrebende junge Ballerina, erhält das Angebot, das Gesicht einer Kosmetikkampagne zu werden - aber warum wollen ihre Eltern ihr das um jeden Preis verbieten?
Das für mich vierte Buch der Reihe.
Neben "Die Bilder der Frauen", "Die Kleider der Frauen" und "Das Geheimnis der Dior Kleider" etwas schwächer, aber immer noch großartige Unterhaltung.
Die Sprecherin Elke Appelt liest mit wunderbar weicher Stimme das Hörbuch.
Wie bereits bei "Die Kleider der Frauen", spielt auch dieser Roman abwechselnd auf zwei Zeitebenen.
Jessica May ist selbstbewusst und weiß was sie will: Statt weiter als Model zu arbeiten, will sie selbst Fotos machen.
Aber nicht von Kleidern oder Pflanzen, sondern von Menschen aus dem wahren Leben. Bilder die berühren!
Sie reist nach Frankreich um Fotos vom Krieg zu machen, echte, reale Fotos - keine zensierten!
Als Frau wird sie aber nicht ernst genommen und es werden immer wieder neue "Gründe" gefunden sie auszubremsen.
Aber Jess gibt nicht auf und macht sich tatsächlich einen Namen als Kriegsfotografin!
Mitten im Kriegsgeschehen verliebt sie sich in den US-Soldaten Dan - und in das von ihm gerettete Waisenmädchen Victoire.
Nach dem Krieg wollen sie gemeinsam eine Familie gründen, doch das Schicksal scheint es anders zu wollen.
Fabienne soll in Frankreich eine Foto-Ausstellung eines geheimnisvollen Fotografen kuratieren.
Sie erkennt bald, es sind Bilder der berühmten Jessica May, die sich nach Kriegsende aus der Öffentlichkeit komplett zurückgezogen hatte.
Auf einem der Fotos von einem kleinen Mädchen, entdeckt Fabienne auf der Rückseite den Namen ihrer Mutter: Victoire Hallworth.
Kannte Jessica ihre Mutter etwa?
Was hat ihre Mutter ihr aus der Vergangenheit verschwiegen?
Als Jessica sich Fabienne als die geheimnisvolle Fotografin zu erkennen gibt, erzählt sie ihr von ihrer Zeit in Frankreich während des Krieges, von ihrer Liebe zu Dan - und wie diese tragisch zerbrach.
Und endlich erfährt Fabienne auch von der Vergangenheit ihrer Mutter und das diese Jess vor vielen Jahren das Versprechen gab, über deren großes Geheimnis zu schweigen.
Und plötzlich ist nichts mehr so, wie Fabienne ihr Leben lang geglaubt hat.
Die Geschichte von Jessica May orientiert sich sehr stark an der berühmten Fotografin Lee Miller, ist aber nicht 1:1 mit der Realität identisch.
Es gab weder einen Dan, noch eine Victoire in Lee Millers Leben.
Sehr vieles aus ihrem Leben wurde jedoch in der Geschichte verwoben.
Im Roman erwähnte Personen, wie z.B. Martha Gellhorn hat es genau so gegeben.
Auch hier explizit erwähnte Fotos von Jessica May, wie z.B. vom D-Day, der Schlacht von Saint-Malo, der Befreiung von Paris, aus einem KZ, in Hitlers Badewanne, hat Lee Miller tatsächlich gemacht.
Die komplette Geschichte ist unglaublich faszinierend geschrieben.
So wie Jess/Lee Fotos mit emotionaler, bewegender Sichtweise macht, schafft Natasha Lester es, die Handlung - trotz Beschreibungen von Krieg und den Gräueln deser Zeit, ausgesprochen empathisch, aber nie brutal zu erzählen.
Die Verbindung zwischen Jessica und dem Mädchen Victoire als Fabiennes Mutter hat sich irgendwann abgezeichnet, jedoch hat die Autorin noch einen ganz unerwarteten Twist, der eine komplett neue Verbindung von Jessica zu Fabienne schafft, eingebaut, der mich doch sehr überrascht hat.
Das sehr emotionale Ende hat mich, ich muss da ganz ehrlich sein, zum weinen gebracht.
Hat mich "Die Kleider der Frauen" schon begeistert, legt "Die Bilder der Frauen" noch eine große Schippe drauf.
Sprecherin Elke Appelt liest wieder großartig!
Jetzt wartet "Die Farben der Frauen" auf mich.
Auch in Papierform zum lesen verfügbar.
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